Aus Veitshöchheim schafften es Jürgen Götz, Christina Feiler und Bernhard Schlereth in den Kreistag
Für die Wahl zum Kreistag des Landkreises Würzburg am 8. März 2026 haben sich acht Parteien und Wählergruppen mit insgesamt 400 Kandidatinnen und Kandidaten um die 70 Sitze im neuen Gremium beworben. Nach Auszählung aller Stimmen in den 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg steht das vorläufige Ergebnis fest.
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Demnach kommt die CSU auf 26 Sitze (bisher 27, Ergebnis der Kreistagswahl 2020), Bündnis 90/Die Grünen auf 13 Sitze (bisher 14), die Freien Wähler / UWG-FW auf 10 Sitze (bisher 11), die SPD unverändert auf 9 Sitze, die AfD auf 7 Sitze (bisher 3), die FDP und Die Linke unverändert auf jeweils 2 Sitze sowie aktive – ÖDP auf einen Sitz (bisher 2). Die Wahlbeteiligung lag bei 72,4 Prozent.
Im Vergleich zur letzten Wahl 2020 haben CSU (nun 26), Grüne (nun 13), UWG/FW (nun 10) und die ÖDP (nun 1) je einen Sitz verloren, die SPD mit 9 sowie die FDP und die Linke mit je 2 blieben gleich, während die AfD ihre Sitze von 3 auf 7 erhöhen konnte.
Die Wahlbeteiligung war im Landkreis mit 72,4 Prozent im Verhältnis zu Veitshöchheim mit 62,5 Prozent um rund zehn Prozentpunkte höher.
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Die Wahlperiode des neuen Kreistags, der sich am 11. Mai 2026 zu seiner konstituierenden Sitzung trifft, beginnt am 1. Mai 2026 und endet am 30. April 2032.
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Im Vergleich zum Gesamtlandkreis schnitten in Veitshöchheim bei der Kreistagswahl die Grünen mit 25 % (= in etwa das gleiche Ergebnis wie bei der Gemeinderatswahl) gegenüber dem Landkreis mit 17,8 Prozent wesentlich besser ab, während umgekehrt die UWG/FW im Landkreis mit 14,2 Prozent gegenüber 9,0 Prozent in Veitshöchheim erzielte, die CSU mit 35,1 Prozent um 1,5 Prozent unter dem Landkreis-Wert. Der AfD-Anteil lag in Veitshöchheim mit 9,3 Prozent um 1,2 Prozent unter dem Landkreisergebnis, die Linke 1,0 Prozent darüber, die SPD mit 13,5 Prozent in etwa gleich wie der Landkreis mit 13,3 Prozent.
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Keine Frage war es für Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz auf der CSU-Liste wieder mit 42.649 Stimmen als Viertbester von 26 Kreisräten in den Kreistag einzuziehen.
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Unter den 13 Kreisräten der Grünen ist nun auch die Veitshöchheimer Bezirksrätin Christina Feiler, die mit 17.659 Stimmen von Platz 11 auf Platz 9 vorrückte.
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Bei der SPD schaffte es der Veitshöchheimer Bernhard Schlereth mit 13.970 Stimmen, sich von Rang 10 auf Rang 9 vorzuarbeiten und damit den letzten Sitz auf der SPD-Liste zu erringen. Schlereth landete vor sechs Jahren mit 13.625 Stimmen auf Platz 10 und war dann als erster Nachrücker im März 2023 der SPD-Kreisrätin Eva-Maria Distler nachgefolgt, die ihr Mandat niedergelegt hatte. Neu im Kreistag war Bernhard Schlereth aber keineswegs. Der ehemalige Bahnbeamte gehörte dem Gremium bereits von 1995 bis 1996 und wieder von 2008 bis 2020 an. Weniger Glück hatte der Ehrenpräsident des Fastnachtsverbandes Franken und Bundesverdienstordenträger in seiner Heimatgemeinde Veitshöchheim, wo er bei den Gemeinderatswahlen auf der SPD-Liste nur Rang 5 belegte und um zwei Plätze den Einzug verpasste. Dessen Mitglied war er bereits von 1985 bis 2006, darunter 13 Jahre lang Fraktionsvorsitzender der SPD und von 1990 bis 1996 zweiter Bürgermeister des Ortes.