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Dankbrief aus der Ukraine: Ukrainische Schule antwortet auf Weihnachtsgrüße der Mittelschule Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Ein bewegendes Zeichen der Verbundenheit erreichte die Mittelschule Veitshöchheim in diesen Tagen aus der ukrainischen Stadt Lemberg: Mit einem herzlichen Dankbrief und liebevollen Geschenken antworteten die Schüler der dortigen Partnerschule auf die Weihnachtsgrüße aus Unterfranken.

Weihnachtskarten als Zeichen der Solidarität

In der Vorweihnachtszeit hatten die Schüler der Deutschklasse sowie der Klasse 6A gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Katharina Bartsch und Julia Bales handgemalte Weihnachtskarten gestaltet. Mit persönlichen Worten, farbenfrohen Motiven und Friedenswünschen wollten sie ihren Altersgenossen in der Ukraine Mut machen.

„Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass junge Menschen spüren: Ihr seid nicht allein“, erklärt Lehrerin Katharina Bartsch. „Unsere Schüler haben sehr bewusst Worte gewählt, die Hoffnung und Zuversicht ausdrücken.“

Auch Julia Bales betont den pädagogischen Gedanken hinter der Aktion: „Im Deutschunterricht wollten wir kreatives Schreiben mit sozialem Lernen verbinden. Die Kinder haben dabei unglaublich viel Einfühlungsvermögen gezeigt.“

Bewegende Antwort aus der Ukraine

Die Reaktion aus Lemberg ließ nicht lange auf sich warten. In einem Dankbrief schilderten die ukrainischen Schüler ihre große Freude über die Weihnachtskarten. Die Grüße aus Veitshöchheim seien ein „Lichtstrahl in schwierigen Zeiten“ gewesen, hieß es darin.

Als Zeichen ihrer Dankbarkeit schickten sie kleine Geschenke mit: Eine handbemalte Tasse, gefüllt mit Süßigkeiten, als Symbol für Wärme und die Süße der Freundschaft, sowie ein kunstvoll gefertigtes Osterei aus Holz.

In vielen osteuropäischen Kulturen steht dieses für Leben, Erneuerung und Hoffnung – ein besonders passender Gruß zum Jahreswechsel.

„Als wir das Paket geöffnet haben, war das ein sehr emotionaler Moment“, berichtet Julia Bales. „Die Kinder haben gespürt, dass ihre Botschaften wirklich angekommen sind.“

Lernen über Grenzen hinweg

Für die Lehrkräfte beider Schulen ist der Austausch weit mehr als eine einmalige Aktion. „Solche Projekte fördern nicht nur die Sprachkompetenz, sondern vor allem Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein“, sagt Katharina Bartsch. „Die Schüler erleben ganz konkret, wie wichtig Solidarität und Mitgefühl sind.“

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in der Ukraine erhalten diese Zeichen der Freundschaft eine besondere Bedeutung. Sie verbinden junge Menschen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten und zeigen, dass Mitmenschlichkeit keine Grenzen kennt.

Die Mittelschule Veitshöchheim freut sich über die gewachsene Verbindung zur Partnerschule in Lemberg und wünscht allen Beteiligten ein friedliches neues Jahr voller Hoffnung, Lichtblicke und Zuversicht.

Schüler der Mittelschule Veitshöchheim

 

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