Neujahrsempfang der Gemeinde Veitshöchheim: Rückblick, Ausblick und Auszeichnung für besonderes Engagement - Teil 1
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_03f70e_04-rede-bgm-1a.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_50423f_04-rede-bgm-4.jpg)
Mit einem eindrucksvollen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, klaren Worten zur welt- und finanzpolitischen Lage sowie einem deutlichen Bekenntnis zu Ehrenamt, Zusammenhalt und kommunaler Verantwortung eröffnete Bürgermeister Jürgen Götz beim Neujahrsempfang der Gemeinde Veitshöchheim das Jahr 2026. Rund 350 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kirche, Bundeswehr, Vereinen und Bürgerschaft waren der Einladung in die Mainfrankensäle gefolgt.
„Der Jahreswechsel ist ein besonderer Moment – ein Innehalten zwischen dem, was hinter uns liegt, und dem, was vor uns liegt“, sagte der Bürgermeister zu Beginn seiner Rede. Es sei eine Zeit der Besinnung, des Dankes und der Hoffnung.
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_1d2beb_02-begruessung-bgm-1-3-b.jpg)
Gemeinsam mit dem Zweiten Bürgermeister Elmar Knorz und dem Dritten Bürgermeister Steffen Mucha hieß das Gemeindeoberhaupt am Eingang zum Großen Saal alle Gäste mit einem persönlichen Händedruck willkommen.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_00c884_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Besonders begrüßt wurde Altbürgermeister und Ehrenbürger Rainer Kinzkofer mit Ehefrau Barbara.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_07b80d_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Vertreter der Kirchen,
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_091a9d_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
der Schulen, sozialer Einrichtungen und der Bundeswehr prägten ebenso das Bild des Empfangs
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_6042de_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
wie politische Mandatsträger.
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_aefd2b_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Mit dabei waren unter anderem der neue stellvertretende Kommandeur der 10. Panzerdivision, der holländische Brigadegeneral Ard Goedhart und der Standortälteste Brigadegeneral André Abed.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_8c72b5_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Auch die Bürgermeisterkollegen aus Margetshöchheim Waldemar Brohm und Güntersleben Michael Freudenberger, Vertreter der Caritas, des Berufsförderungswerks, des Markushofs Gadheim nahmen teil.
In seinem Jahresrückblick zeichnete der Bürgermeister ein umfassendes Bild des Gemeindelebens.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_50e9e9_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Der Neujahrsempfang selbst habe auch 2025 traditionell den Auftakt des Veranstaltungsjahres gebildet. Dabei wurde posthum Urban Kauppert mit der Bürgermedaille für seine herausragenden Verdienste um die Gemeinde geehrt.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_47870f_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Ein Höhepunkt zu Jahresbeginn war erneut die Fernsehsendung „Fastnacht in Franken“, die bundesweit rund drei Millionen Zuschauer erreichte. Nach 20 Jahren übergab Pavel Sandorf die musikalische Leitung an Timm Freyer.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_4354cd_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Auch der örtliche Fasching mit Prunksitzungen, Galas, dem 55. Rosenmontagszug des VCC sowie zahlreichen Veranstaltungen für Jung und Alt prägte das Gemeindeleben.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_4adb65_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Zahlreiche Jubiläen – darunter 40 Jahre Hotel am Main, 45 Jahre Fototeam oder 22 Jahre Tanzsportgarde – unterstrichen die Vielfalt und Beständigkeit des örtlichen Engagements.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_c02164_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Hinzu kamen kulturelle Höhepunkte wie das inklusive Sommerfest auf dem Gelände des Berufsförderungswerks, „Veitshöchheim macht Musik & Appetit“ oder das gemeinschaftlich ausgerichtete Weinfest im Rokokogarten.
Besondere Anerkennung erhielt Kulturreferent Bernhard von der Goltz, der mit dem Kulturpreis des Landkreises Würzburg ausgezeichnet wurde.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_d73068_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
NBA-Profi Maxi Kleber kehrte mit seinem „Maxi’s BasKIDscamp“ erneut nach Veitshöchheim zurück. Über 100 Kinder nahmen an dem Basketballferienprogramm teil, Kleber trug sich zudem ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Oswald Bamberger wurde eine prägende Persönlichkeit des gesellschaftlichen Lebens geehrt.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_c36a4b_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Im Jugendzentrum Veitshöchheim fanden zahlreiche Projekte statt. Der Abenteuerspielplatz in den Sommerferien mit rund 400 Plätzen sowie das 35-jährige Jubiläum des Jugendzentrums mit der Einweihung einer neuen Küche waren besondere Höhepunkte.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_981e77_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Auch die Bücherei im Bahnhof,
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_1f0f4e_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
die Sing- und Musikschule,
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_c2908d_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
die Tourist-Information
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_9599b1_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
und das Jüdische Kulturmuseum blickten auf ein aktives Jahr zurück. Die Leitung des Jüdischen Kulturmuseums übernahm im Juni Johanna Weiß. Das Museum stand mehrfach im überregionalen Fokus, unter anderem durch den Bayerischen Museumstag in den Mainfrankensälen.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_217cfc_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Die Städtepartnerschaften mit Pont-l’Évêque, Geithain und Greve in Chianti wurden intensiv gepflegt. Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Deutsch-Italienischen Partnerschaftspreises im Schloss Bellevue durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella, beim Neujahrsempfang vom Publikum mit großem Beifall bedacht.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_f20c11_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Die Schulen der Gemeinde erzielten sportliche und fachliche Erfolge.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_a41335_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Das Gymnasium Veitshöchheim feierte sein 25-jähriges Bestehen und kann heute mit über 700 Schülerinnen und Schülern sowie mehr als 80 Lehrkräften als eine der modernsten Schulen Bayerns gelten.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_91ea28_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Der Bürgermeister betonte mehrfach die Bedeutung des Ehrenamts: „Sie bilden das Fundament unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Der Wert Ihrer Arbeit lässt sich kaum in Worte fassen.“
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_663d13_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Ein historischer Moment war das feierliche Gelöbnis von 32 Rekruten des Fernmeldebataillons 10 – das erste in Veitshöchheim seit 2013.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_06fb1c_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Zudem feierte die Gemeinde das 60-jährige Jubiläum der Balthasar-Neumann-Kaserne.
/image%2F1394268%2F20260109%2Fob_307ac2_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Klimaschutz und Nachhaltigkeit waren ebenfalls zentrale Themen. Repair-Cafés, Stadtradeln, die unterfränkische Klimakonferenz, neue E-Carsharing-Angebote und zusätzliche Ladesäulen unterstrichen den kommunalen Anspruch. Veitshöchheim nimmt zudem mit der frühzeitig erstellten kommunalen Wärmeplanung eine Vorreiterrolle in Unterfranken ein.
/image%2F1394268%2F20260110%2Fob_2186d9_praesentation-gemeinde-neujahrsempfang.jpg)
Auch im Rathaus selbst schreitet die Modernisierung voran. Derzeit entsteht ein neuer Aufzug, der ab Ende Januar 2026 den barrierefreien Zugang zum ersten Obergeschoss ermöglicht und damit die Zugänglichkeit der Gemeindeverwaltung deutlich verbessert.
Parallel dazu modernisiert die Gemeinde ihr Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger. Seit dem 12. Mai 2025 gelten neue Öffnungszeiten mit Terminvereinbarung, die eine bessere Planbarkeit und kürzere Wartezeiten ermöglichen. Zugleich wird das digitale Angebot konsequent ausgebaut.
Mit einem virtuellen Bürgeramt können zahlreiche Anliegen künftig per Videokonferenz erledigt werden. Die neue Online-Terminplattform ist bereits gestartet, virtuelle Termine sind buchbar. Ergänzend können Ausweisfotos nun direkt im Bürgerbüro digital erfasst werden, sodass Personalausweise und Reisepässe vollständig medienbruchfrei beantragt werden können.
Die Gemeinde trägt damit den veränderten Erwartungen an eine moderne Verwaltung Rechnung und verbindet persönliche Erreichbarkeit mit digitalen, zeitgemäßen Serviceangeboten.
Große Investitionen flossen in Infrastrukturprojekte, so am neuen Höchheimer Steg, Hochwasserschutzmaßnahmen, den Ausbau der Lindentalstraße sowie in das neue Hortgebäude Haus VI am Schulzentrum (siehe nachstehender Link auf eigenen Bericht).
Trotz hoher Investitionen zog der Bürgermeister eine insgesamt positive finanzielle Bilanz. Das Jahr 2025 schloss mit einem positiven Ergebnis von rund 1,4 Millionen Euro. Die Verschuldung sank, die Liquiditätsreserven stiegen auf rund 11,1 Millionen Euro.
Gleichzeitig mahnte er zur Vorsicht: „Es bleibt abzuwarten, ob und wie es uns gelingt, einen ausgeglichenen Haushalt für 2026 vorzulegen“, nicht zuletzt aufgrund hoher Umlagen an den Landkreis.
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_3db37f_04-rede-bgm-4b.jpg)
Zum Abschluss seiner Rede fand der Bürgermeister persönliche und zugleich zuversichtliche Worte. Trotz globaler Krisen, finanzieller Herausforderungen und wachsender kommunaler Aufgaben sei Veitshöchheim ein Ort, an dem Zusammenhalt, Engagement und Lebensqualität im Alltag spürbar seien. „Unsere Gemeinde ist ein kleiner Teil dieser Welt – aber ein Ort, an dem wir zeigen können, wie Zusammenhalt und Demokratie im täglichen Miteinander gelebt werden“, betonte er.
Veitshöchheim lebe von den Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind – in Vereinen, im Ehrenamt, in sozialen Einrichtungen, in der Nachbarschaft. Diese gelebte Gemeinschaft mache den Ort nicht nur funktionsfähig, sondern vor allem lebenswert. „Diese Stärke ist unser größtes Kapital“, so der Bürgermeister mit Blick auf die engagierten Bürger.
Mit Realismus, aber auch mit Optimismus blickte er nach vorne: Nicht jede Herausforderung lasse sich schnell lösen, doch mit gegenseitigem Respekt, verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen und dem Blick auf kommende Generationen könne Veitshöchheim seinen Charakter bewahren. Ziel bleibe es, sichere Wege, verlässliche Infrastruktur, gute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie lebenswerte Räume für Jung und Alt zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Sein Wunsch zum Jahresbeginn fasste er bewusst einfach und menschlich zusammen: ein gesundes, friedliches Jahr, geprägt von Zuversicht und einem „berühmten Quäntchen Glück“. Damit unterstrich er, was Veitshöchheim ausmacht – eine Gemeinde, die trotz aller Herausforderungen ein liebenswerter Ort zum Leben ist, getragen von Vertrauen, Gemeinschaftssinn und dem gemeinsamen Willen, die Zukunft aktiv zu gestalten.
Mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl am 8. März rief er zur Beteiligung auf: „Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Interesse und vom gemeinsamen Ringen um gute Lösungen.“
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_f0bdb3_03-bewirtung-1.jpg)
Bevor der Bürgermeister, wie es seit vielen Jahren Tradition ist, zur Ehrung einer verdienten Ortsbürgerin kam, dankte er sehr herzich seinen Bediensteten aus Verwaltung, Bücherei und Bauhof, die am heutigen Vormittag bewirteten.
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_b8c473_01-vey-rossellit-4.jpg)
Höhepunkt des Empfangs war dann die Verleihung der Bürgermedaille an Angelika Vey-Rossellit. In einer ausführlichen Laudatio würdigte der Bürgermeister ihr jahrzehntelanges Wirken als Erzieherin, Leiterin des Kindergartens St. Bilhildis, Kolping-Engagierte und Initiatorin zahlreicher sozialer, pädagogischer und internationaler Projekte.
„Ehrenamtliches Handeln ist mehr als Einsatz – es ist ein Zeichen von Herz, Mut und Solidarität“, sagte er. Vey-Rossellit habe über Generationen hinweg Gemeinschaft gestiftet, demokratische Mitbestimmung gefördert und Brücken zwischen Menschen und Kulturen gebaut (siehe nachstehender Link auf eigenen Bericht).
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_210d29_06-stadtmueller-guenther-3.jpg)
Zum Abschluss kündigte der Bürgermeister den traditionellen humorvollen Jahresrückblick von Ortsbürger Günter Stadtmüller an (siehe nachstehender Link auf eigenen Bericht).
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_dd1676_04-rede-bgm-5-prosit.jpg)
Mit einem gemeinsamen Anstoßen beendete er seine Rede: „Lassen Sie uns das Jahr 2026 gemeinsam gestalten – mit Maß, mit Mut und mit gegenseitigem Vertrauen“, so der Bürgermeister.
Fotos Dieter Gürz
Folien Gemeinde
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_8b00ac_04-rede-bgm-2.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_c1a6be_01-vey-rossellit-1.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_147c5f_06-stadtmueller-guenther-1-b.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_76dc12_05-gaeste-1.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_cc19b2_05-gaeste-2.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_3b4d6f_05-gaeste-3.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_836720_05-gaeste-4.jpg)
/image%2F1394268%2F20260111%2Fob_ecf34f_05-gaeste-5.jpg)