Parkstraße zum Wochenende wieder offen, nächste Bauphase folgt im März 2026
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Was mit einem symbolischen Spatenstich am 21. August begann, findet in dieser Woche einen wichtigen Meilenstein: Nach viermonatiger Sperrung wird die Parkstraße wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben.
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Der erste Teilbereich des ersten Bauabschnitts der Umgestaltung des Höchheimer Steg-Umfelds wird nun zum Ende dieser Woche fertiggestellt. Die Bauarbeiter der von der Gemeinde beauftragten Würzburger Firma Pflasterbau haben in den vergangenen Tagen mit großem Einsatz gearbeitet, um den vereinbarten Bauzeitenplan einzuhalten und diesen Abschnitt noch vor Weihnachten fristgerecht abzuschließen.
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Wie auf den aktuellen Fotos zu sehen ist, fällt der neu angelegte Parkplatz künftig kleiner aus. Hintergrund ist die geplante Verschwenkung der Mainuferstraße nach Osten in Richtung Parkplatz, die im zweiten Teilbereich des ersten Bauabschnitts ab März 2026 umgesetzt wird.
Auslöser hierfür ist der Bau einer neuen Haltestelle für zwei Reisebusse auf der gegenüberliegenden Seite der Pont-l’Évêque-Allee, die künftig als Ein- und Ausstiegspunkt dient. Die Busse selbst können anschließend auf dem neuen Busparkplatz an der ICE-Brücke abgestellt werden.
Durch die Straßenverschwenkung können die bestehenden Platanen entlang der Mainuferstraße erhalten bleiben. Zudem wird der bislang an der Tiergartenstraße endende Radweg bis zum Höchheimer Steg verlängert.
Während des bis zu den Sommerferien dauernden Vollausbaus der Pont-l’Évêque-Allee zwischen Parkstraße und Tiergartenstraße ist dann die Zufahrt zu den Parkplätzen der Mainfrankensäle wieder erschwert.
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Am Freitag vergangener Woche liefen noch die Asphaltierungsarbeiten in der Parkstraße sowie an den Umfahrungsspuren für Reisebusse. Diese erschließen die 52 neu angelegten PKW-Stellplätze, die in versickerungsfähigem Rasengitterpflaster ausgeführt wurden. Parallel dazu wurde der Gehweg entlang der Parkstraße neu gepflastert.
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Zeitgleich erfolgte eine umfangreiche Begrünung der nördlich und südlich des Parkplatzes angelegten Pflanzflächen. Insgesamt wurden 19 Bäume sowie Hecken und Stauden gepflanzt. In Kombination mit dem wasserdurchlässigen Rasenpflaster wird die Fläche gegenüber dem zuvor vollständig befestigten Areal deutlich aufgewertet.
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Trotz der Reduzierung der Parkflächen bleibt der Aufbau großer Festzelte mit Abmessungen von bis zu 30 mal 30 Metern weiterhin möglich. Die dafür erforderlichen Anschlüsse für Wasser, Strom und Abwasser wurden im Zuge der Baumaßnahme bereits mitverlegt.
Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Dank einer 60-prozentigen Förderung erhält die Gemeinde hierfür rund eine Million Euro vom Freistaat Bayern.
Im zweiten Bauabschnitt steht dann die Umgestaltung des Bereichs zwischen Parkstraße und Oberer Maingasse im Mittelpunkt. Auf rund 4.400 Quadratmetern entsteht dort eine großzügige Fußgängerzone unmittelbar vor den Mainfrankensälen.
Eine Schranke auf Höhe der Parkstraße soll künftig verhindern, dass unberechtigte Fahrzeuge in den neu gestalteten Bereich einfahren.
Das Zentrum des Platzes bleibt weiterhin dem wöchentlichen Grünen Markt vorbehalten. Neben dieser Funktion ist zudem ein Standort für Außengastronomie der Mainfrankensäle eingeplant, ausgestattet mit Anschlüssen für einen mobilen Kiosk.
Die Arbeiten sollen von Sommer 2026 bis Ende 2027 laufen. Die Projektkosten liegen bei rund 5,8 Millionen Euro, wobei 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben über die Städtebauförderung gedeckt werden.
Fotos Dieter Gürz