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Zu Gast bei „Opa’s und Oma’s“ Landrat Thomas Eberth besucht Wurstspezialitäten-Hersteller Mehlig & Heller in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Im Rahmen seiner Unternehmensbesuche machte Landrat Thomas Eberth (rechts) Station bei der Mehlig & Heller GmbH in Veitshöchheim. Beim Rundgang durch die Produktion begleiteten ihn (von links) Betriebsleiter Thorsten Trenker, Wirtschaftsförderer Rico Neubert, Bürgermeister Jürgen Götz, Andrea Mehlig und Firmengründer Erhard Mehlig.
 

Veitshöchheim – Die Namen „Opa’s Weißer“ und „Oma’s Roter“ stehen längst für deftige Hausmacherqualität aus Unterfranken. Hinter den beliebten Wurstspezialitäten steckt die Mehlig & Heller GmbH – ein Familienbetrieb, der seit über 40 Jahren in Veitshöchheim beheimatet ist. Landrat Thomas Eberth nutzte nun einen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche, um sich gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Götz und Wirtschaftsförderer Rico Neubert vom Landratsamt Würzburg vor Ort ein Bild von der Firma zu machen.

 „Opa’s Weißer“ und „Oma’s Roter“ sind weit über den Landkreis hinaus bekannt: In der Wurstfabrik in Veitshöchheim können die Produktionslinien bis zu 6.000 Gläser pro Stunde füllen.


Handwerk mit Tradition – und modernster Technik

Im Gewerbegebiet Veitshöchheim laufen die Maschinen früh an: Schon ab fünf Uhr morgens wird produziert, gegen 16 Uhr endet die Schicht. Rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass täglich tausende Gläser mit Wurstklassikern befüllt werden. Bis zu 6.000 Gläser pro Stunde schaffen die Produktionslinien – rund fünf Millionen im Jahr. Die deftigen Spezialitäten gehen nicht nur an den regionalen Einzelhandel, sondern auch in ganz Deutschland und ins Ausland.

Rund fünf Millionen Gläser mit Wurstspezialitäten verlassen jedes Jahr das Werk von Mehlig & Heller in Veitshöchheim – eine logistische Herausforderung.

„Das ist ein beeindruckendes Beispiel, wie handwerkliche Qualität und moderne Fertigung zusammengehen“, sagte Landrat Eberth nach dem Rundgang durch die Produktion. Bürgermeister Götz ergänzte: „Solche Betriebe prägen den Wirtschaftsstandort Veitshöchheim. Sie verbinden Tradition, Innovation und Verlässlichkeit – und sind damit wichtige Arbeitgeber in unserer Gemeinde.“


Familienunternehmen mit Herz und Weitblick

Firmengründer Erhard Mehlig führte die Gäste durch die Produktion und berichtete von den Anfängen der Firma. Die Erfolgsgeschichte begann gemeinsam mit Erich Heller, der 1998 früh verstarb. „Opa’s Weißer“ wurde damals schnell zur Marke – und zum festen Begriff auf vielen Brotzeittischen. Nach Hellers Tod baute Mehlig das Unternehmen weiter aus. Unterstützung bekam er dabei aus der eigenen Familie: Tochter Andrea und die Enkelgeneration sind längst fester Teil des Betriebs.

„Noch sind nicht alle Details geklärt, aber so viel kann ich verraten: Die Nachfolge ist gesichert“, sagte Mehlig mit einem Lächeln. Für Landrat Eberth ist das ein Signal mit Vorbildcharakter: „Gerade in Zeiten, in denen viele Betriebe um Nachfolger ringen, ist das ein starkes Zeichen für Kontinuität und Familiengeist.“


Regionale Wertschöpfung mit Zukunft

Beeindruckt zeigte sich Eberth auch vom Verkaufsbereich mit Kantine und Direktverkauf, wo die Wurstgläser aus eigener Produktion frisch angeboten werden. Die Kombination aus Fertigung, Onlinehandel und regionalem Verkauf nannte der Landrat „ein gelungenes Beispiel für Wertschöpfung mit Weitblick“.

Im Gespräch mit dem Firmenchef kam aber auch zur Sprache, dass die Herausforderungen wachsen: Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Verpackung, Export und Nachhaltigkeit, dazu der digitale Wandel. „Diese Themen spüren wir täglich“, sagte Mehlig offen.

Eberth zeigte Verständnis: „Solche Besuche sind wichtig, um die Innovationskraft und zugleich die Sorgen unserer Betriebe besser zu verstehen.“ Dennoch sieht er die Zukunft positiv: „Wenn Unternehmen wie Mehlig & Heller offen bleiben für neue Vertriebskanäle und digitale Prozesse – und zugleich ihre regionalen Wurzeln pflegen –, dann stärkt das nicht nur die Betriebe selbst, sondern auch unseren Landkreis.“


Ein starkes Stück Veitshöchheim

Zum Abschluss bedankte sich Eberth für den offenen Austausch und die Gastfreundschaft. Bürgermeister Götz brachte es auf den Punkt: „Mehlig & Heller steht sinnbildlich für das, was Veitshöchheim als Wirtschaftsstandort ausmacht – Qualität, Innovation und Herzblut. Wir sind stolz, solch engagierte Familienbetriebe im Ort zu haben.“

Damit zeigte der Besuch einmal mehr: Hinter den bekannten Etiketten von „Opa’s Weißer“ und „Oma’s Roter“ steckt nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft – gemacht in Veitshöchheim.


Fotos: Christian Schuster

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T
Es wäre schön, wenn diese Produkte ebenfalls in Bio-Qualität angeboten würden.<br /> Aber dies ist vermutlich aus Kostengründen nicht umsetzbar :-(
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