Straßenbeleuchtung in Veitshöchheim: Stromverbrauch seit 2008 um mehr als 72 Prozent gesunken
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Veitshöchheim treibt die Modernisierung seiner Straßenbeleuchtung konsequent voran. Inzwischen sind 95,9 Prozent der Leuchten auf LED-Technik umgestellt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Gegenüber 2008 ist der jährliche Stromverbrauch um mehr als 500.000 Kilowattstunden gesunken. Gleichzeitig spart die Gemeinde trotz stark gestiegener Strompreise erhebliche Kosten.
Fast 96 Prozent der Straßenlampen arbeiten mit LED
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Die Umstellung ist inzwischen nahezu abgeschlossen. 95,9 Prozent der Veitshöchheimer Straßenleuchten sind mit LED-Technik ausgestattet. Gelblicht-Leuchten machen noch 3,3 Prozent des Bestands aus. Hinzu kommen 0,1 Prozent Quecksilberdampfleuchten sowie 0,7 Prozent demontierte beziehungsweise sonstige Leuchten.
Damit besteht nur noch bei einem kleinen Teil der Straßenbeleuchtung Modernisierungsbedarf. In den kommenden beiden Jahren soll die Umrüstung auf LED vollständig abgeschlossen werden.
Von 692.330 auf 190.428 Kilowattstunden
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Besonders deutlich zeigt sich der Erfolg beim Energieverbrauch. Im Referenzjahr 2008 benötigte die Veitshöchheimer Straßenbeleuchtung noch 692.330 Kilowattstunden Strom. Im Jahr 2025 waren es nur noch 190.428 Kilowattstunden.
Damit ist der jährliche Verbrauch innerhalb von 17 Jahren um 501.902 Kilowattstunden beziehungsweise rund 72,5 Prozent zurückgegangen. Vor allem mit der fortlaufenden Erneuerung der Straßenbeleuchtung sank der Energiebedarf deutlich.
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Weniger Verbrauch, deutlich geringere Kosten: Trotz stark gestiegener Strompreise konnte Veitshöchheim durch die Sanierung der Straßenbeleuchtung die tatsächlichen Stromkosten deutlich reduzieren. Die rote Linie zeigt, wie hoch die Kosten ohne die erfolgten Sanierungsmaßnahmen rechnerisch wären.
Die Umrüstung macht sich auch finanziell bemerkbar. Während die Stromkosten 2008 bei rund 104.500 Euro lagen, musste die Gemeinde 2025 trotz des inzwischen erheblich höheren Strompreisniveaus nur noch rund 61.800 Euro für die Straßenbeleuchtung aufwenden.
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Sanierung zahlt sich aus: Allein 2025 wurden rechnerisch rund 163.000 Euro Stromkosten eingespart. Seit Beginn der Maßnahmen summieren sich die Einsparungen auf rund 1,29 Millionen Euro.
Wie groß der wirtschaftliche Effekt der Sanierungen ist, zeigt der Vergleich mit einer Straßenbeleuchtung ohne die vorgenommenen Einsparmaßnahmen: Für 2025 hätten die Stromkosten rechnerisch bei rund 224.700 Euro gelegen. Tatsächlich entstanden Kosten von knapp 61.800 Euro. Damit wurden allein in diesem Jahr rund 163.000 Euro Stromkosten eingespart. Seit Beginn der betrachteten Maßnahmen summiert sich die rechnerische Kostenersparnis auf rund 1,29 Millionen Euro.
Investitionen zahlen sich langfristig aus
„Die Entwicklung unserer Straßenbeleuchtung ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass sich konsequenter Klimaschutz und wirtschaftliches Handeln hervorragend verbinden lassen“, betont 1. Bürgermeister Jürgen Götz. „Wir haben den Energieverbrauch in den vergangenen Jahren massiv reduziert und damit gleichzeitig unsere laufenden Kosten gesenkt. Dass wir inzwischen bei fast 96 Prozent LED angekommen sind, ist ein großer Erfolg.“
Auch Klimaschutzmanager Jan Speth, der die Energiedaten der Straßenbeleuchtung jährlich auswertet, verweist auf die langfristige Wirkung der Investitionen.
„Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, was die kontinuierliche Umrüstung bewirkt. Der Stromverbrauch ist seit 2008 um fast drei Viertel zurückgegangen. Dafür waren zunächst erhebliche Investitionen notwendig. Die Entwicklung zeigt aber, dass sich diese sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich lohnen. Wir sparen dauerhaft Energie und Kosten ein.“
Weniger Energie und weniger Lichtverschmutzung
Die Modernisierung verfolgt dabei nicht allein wirtschaftliche Ziele. LED-Leuchten benötigen deutlich weniger Energie, haben eine lange Lebensdauer und ermöglichen eine bedarfsgerechte Steuerung.
Durch die gerichtete Ausleuchtung können zudem unnötige Lichtemissionen reduziert werden. Bei der weiteren Umrüstung stehen deshalb auch Insektenfreundlichkeit und die Verringerung der Lichtverschmutzung im Fokus.
Mehr als eine Million Euro rechnerisch eingespart
Die langfristige Entwicklung zeigt die Dimension der Modernisierung besonders deutlich: mehr als 72 Prozent weniger Stromverbrauch, nahezu 96 Prozent LED-Anteil und rund 1,29 Millionen Euro kumulierte Stromkostenersparnis.
Mit dem Abschluss der noch ausstehenden Umrüstungen will die Gemeinde die Effizienz ihrer Straßenbeleuchtung weiter steigern. Damit verbindet Veitshöchheim dauerhaft niedrigere Betriebskosten mit geringerem Energieverbrauch und einem weiteren Beitrag zum kommunalen Klimaschutz.
Quelle: Klimaschutz Gemeinde Veitshöchheim - Jan Speth