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Ölunfall auf dem Main: Warnung auch für Hundebesitzer in Veitshöchheim – Ölschlieren im Bereich des Höchheimer Stegs gesichtet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Nach dem massiven Dieselunfall auf dem Main zwischen Eibelstadt und Goßmannsdorf, bei dem am Samstagabend rund 3.000 Liter Treibstoff aus einem Passagierschiff austraten, hat sich der Schadstofffilm weiter ausgebreitet. Trotz umfangreicher Ölsperren erreichten am Sonntag dünne Ölschlieren auch den Bereich von Veitshöchheim.

Nach Angaben von Veitshöchheims Feuerwehrkommandant Florian Fischer wurden am Höchheimer Steg auch einige sichtbare Ölschlieren im Uferbereich festgestellt.

Die Feuerwehr Veitshöchheim war – trotz parallel stattfindender Weihnachtsfeier – mit acht Einsatzkräften sechs Stunden lang im Einsatz.

Gemeinsam mit Kräften aus Randersacker und Eibelstadt wurde die landkreiseigene 300 Meter lange Ölsperre im Oberwasser der Schleuse Randersacker in den Main eingezogen. Eine Fachfirma beginnt nun mit der Aufnahme und Entsorgung des Öl-Wasser-Gemischs.

Wichtige Warnung für Hundebesitzer

Die Behörden stufen zwar die Gefahr für Menschen aktuell als gering ein, dennoch wird dringend davor gewarnt,
– im Main zu baden,
– im Main zu angeln,
Hunde oder andere Haustiere ins Wasser zu lassen.

Dies gilt ausdrücklich auch für Veitshöchheim, da kontaminierte Schlieren bereits den Uferbereich erreicht haben. Der Kontakt mit dem Dieselwasser kann für Tiere gesundheitsschädlich sein.

Lage entlang des Mains
  • Der Ölfilm hat Würzburg am Sonntagmorgen erreicht. Dort wurden weitere Ölsperren und ein hunderte Meter langer Ölfließschlauch ausgelegt.

  • Rund 100 Einsatzkräfte aus mehreren Gemeinden waren und sind weiterhin beteiligt.

  • Die Schifffahrt bleibt auf etwa 30 Kilometern zwischen den Schleusen Erlabrunn und Goßmannsdorf gesperrt.

  • Die Reinigungsarbeiten werden laut Landratsamt mehrere Tage dauern.

Fotos von Florian Fischer übersandt

Instagramm-Post Feuerwehr Winterhausen

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