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Ein Meer aus 85.000 Lichtern: Das Veitshöchheimer Weihnachtshaus strahlt wieder

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Wenn im rückwärtigen Garten des Anwesens Thüngersheimer Straße 14 neben dem Mondhotel abends die Dämmerung einsetzt, verwandelt sich das Grundstück der Familie Erdle in ein glitzerndes Weihnachtswunderland.

Über 85.000 Lichter, rund 250 Hartplastikfiguren, 35 aufblasbare Airblows, eine Rentierherde, funkelnde neue Deko-Elemente wie Riesenstern, Eisenbahn und glitzernde Kugeln – das „Weihnachtshaus Erdle“ ist auch in diesem Jahr ein Publikumsmagnet.

Bereits seit 26 Jahren schmückt Familie Erdle ihr Haus – Jahr für Jahr aufwendiger. „Am Anfang war es nur ein bisschen Dekoration zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest“, erinnert sich Angelika Erdle. „Dann hat es sich verselbstständigt.“

Heute ist das Spektakel weit über Veitshöchheim hinaus bekannt. 2014 verfolgten 1,44 Millionen Zuschauer auf Vox das große Weihnachtshaus-Duell, in dem die Erdles antraten.

Eintritt frei – Spenden willkommen

Geöffnet ist das Weihnachtshaus täglich ab 17 Uhr bis zum 6. Januar,  werktags bis 19 Uhr und am Wochenende bis 20 Uhr.

In der Gartenmitte lockt ein kleines Weihnachtsbuffet mit Glühwein, Punsch und selbstgebackenen Plätzchen.

Allein in diesem Jahr haben Angelika Erdle, ihre Tochter und ihre Mutter an vier Wochenenden beeindruckende 10.000 Plätzchen in 25 Sorten gebacken (Foto A. Erdle)

Es gibt auch einen Fotopoint.

Der Eintritt ist wie immer kostenlos – über eine Spende zur Deckung der mittlerweile auf 1300 Euro gestiegenen Stromkosten freut sich die Familie jedoch sehr. Drei Starkstromanschlüsse sind notwendig, um das Lichtermeer zuverlässig zum Strahlen zu bringen.

Eine Attraktion ist auch der sprechende Nikolaus..

Schneemaschine und bis zu 300 Besucher am Wochenende

Eine Schneemaschine sorgt an den Wochenenden für zusätzliche Winterstimmung. Bis zu 300 Besucher drängen sich dann zeitweise durch den bunt erleuchteten Garten.

Zwischen „Star Wars“-Figuren mit Weihnachtsmützen, winkenden Nikoläusen, Lebkuchenmännern, Schneemännern und vielen weiteren Szenerien fällt es schwer, nicht selbst in festliche Stimmung zu geraten.

Begeisterung auch online

Auf Google zeigen sich Besucher überwältigt:
„Das ist Weihnachts-Wonderland pur. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies in Deutschland noch zu toppen ist.“
Ein anderer schreibt: „Hammer. Wer sich soooo viel Arbeit macht, muss das lieben!“

Ein Weihnachtszauber für Groß und Klein

Seit September baut die Familie an ihrer Installation. Nach Dreikönig beginnt der Abbau, der sich traditionell über drei Monate erstreckt.

Die Leidenschaft der Erdles ist in jedem Detail spürbar – und macht das Veitshöchheimer Weihnachtshaus zu einem der außergewöhnlichsten privaten Weihnachtsprojekte der Region.

 

Fotos Dieter Gürz

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