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170 Weihnachtstüten für geflüchtete Kinder – Veitshöchheimerinnen starteten erfolgreich neue Spendenaktion

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Erinnerung an eine große Hilfswelle aus dem Jahr 2020

Ein Riesenerfolg war im Herbst 2020 die große Sammelaktion der beiden Veitshöchheimerinnen Mona Dannenberg (re.) und Lisa Rettelbach (damals Kilian) für Menschen in griechischen Flüchtlingscamps. Die Main-Post berichtete damals ausführlich darüber. Mitten in der Corona-Pandemie – alle trugen Masken – wurde die Aktion zu einem beeindruckenden Zeichen der Solidarität, getragen von unzähligen Menschen aus der Region.

Neues Projekt – diesmal direkt vor der Haustür

Fünf Jahre später knüpften Dannenberg und Rettelbach an diesen Geist des Zusammenhalts an und starteten erneut ein Spendenprojekt: Für 170 geflüchtete Kinder in Würzburger Gemeinschaftsunterkünften sollten liebevoll gefüllte Weihnachts-Tüten entstehen. Die Aktion endete am 15. November 2025.

Gesucht wurden Malstifte, kleine Spielsachen, Kuscheltiere, Süßigkeiten und Schoko-Nikoläuse – bewusst jedoch keine Kleidung.

Gemeinsames Packen in der KostBar-Ausgabestelle im BFW

Am Abschlusstag trafen sich die Initiatorinnen gemeinsam mit ehrenamtlich Helfenden in der KostBar-Ausgabestelle, um die Spenden zu sortieren, zu verpacken und die Tüten zu beschriften. Zwischen 11 und 15 Uhr herrschte reger Betrieb in den Räumen der KostBar-Ausgabestelle im Berufsförderungswerk (BFW) in der Helen-Keller-Straße.

„Wir haben so viele wunderschöne Spenden bekommen. Wir haben unser Ziel von 170 Tüten erreicht und sind wahnsinnig stolz auf die vielen Helfer – und darauf, dass wir die Räume der KostBar nutzen durften“, sagte Lisa Rettelbach, die im kommenden März auf der SPD-Liste für den Gemeinderat kandidiert.

Unterstützung aus Handel, Schulen und der Online-Community

Besonders hervor tat sich der örtliche REWE-Markt-Betreiber Vincent Panocha, der für jede der 170 Tüten eine Tafel Schokolade spendete.

Als „überwältigend“ beschrieben die Organisatorinnen zudem die Resonanz auf die von Mona Dannenberg initiierte Amazon-Wunschzettelaktion.

Unterstützer konnten dort vorgeschlagene Artikel wie im Bild die Bebivita Quetschbeutel direkt online bestellen, die von Amazon ausgeliefert wurden; rund 70 Prozent aller Geschenke kamen auf diesem Weg zusammen.

Groß war ebenfalls die Unterstützung der St.-Nikolaus-Schule der Lebenshilfe Marktheidenfeld: Schüler brachten einen ganzen Kofferraum voller Spenden vorbei. Zahlreiche weitere Spielsachen und Süßigkeiten wurden zudem privat abgegeben.

Freude für Kinder, die kaum Unterstützung erhalten

Mit den altermäßig in zwei Kategorien sorgfältig gefüllten Nikolaus-Tüten können Dannenberg und Rettelbach nun im Dezember 170 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren in Würzburger Gemeinschaftsunterkünften beschenken. „Diese Kinder werden kaum unterstützt. Nach Aussage der Heimleitung der Caritas werden sie sich über die Geschenke ganz besonders freuen“, sagt Mona Dannenberg.

Fotos: Lisa Rettelbach und Dieter Gürz

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