Herbstgenuss pur beim Veitshöchheimer Bremsermarkt – Über 1000 Gäste feierten bei goldenem Sonnenschein
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Alle Wein- und Federweißerfreunde kamen am Sonntagnachmittag, 28. September, beim siebten Bremsermarkt in Veitshöchheim voll auf ihre Kosten. In Nachfolge der früheren Tradition der „Letzten Fuhre“ lockte die stimmungsvolle Veranstaltung bei bestem Herbstwetter weit über 1000 Besucher in den Rathaushof und auf den Kirchplatz.
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Sogar Gäste aus der Schwäbischen Alb hatten den Weg nach Veitshöchheim gefunden.
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Bürgermeister Jürgen Götz eröffnete den Markt mit einem herzlichen Willkommensgruß. Sein besonderer Dank galt dem Verkehrs- und Gewerbeverein (VGV) mit Vorsitzendem Günter Girster für die Organisation. „Unsere fränkische Kulturlandschaft ist geprägt vom Weinbau – und der Bremsermarkt bildet seit jeher den Abschluss der Lese“, betonte Götz. Er lud die Gäste ein, das kulinarische Angebot von Vereinen, Winzern und Ausstellern in geselliger Runde zu genießen.
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Großer Andrang herrschte beim Feierabendwinzer Oskar Glückert. Er bot roten und weißen Federweißer, Zwiebelkuchen und Brote mit angemachtem Camembert an – und zeigte sich überwältigt vom Zuspruch. „Die Mühe hat sich gelohnt“, sagte der 63-Jährige, der nur noch 0,6 Hektar Weinreben bewirtschaftet. Mit der diesjährigen Lese sei er hochzufrieden: „Wir haben eine sehr gute Ernte, mit meist über 90 Öchsle.“
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Ein Highlight war die Rückkehr des Weinguts Hessler nach sieben Jahren Pause. Junior Michael Hessler (hinten 2.v.l.), der derzeit eine Winzerausbildung an der LWG absolviert, hatte die Teilnahme eigenständig organisiert – unterstützt von Ergotherapeutin Nina Walther.
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Gemeinsam mit seinen Ministranten-Freunden hatte er den ramponierten Stand herausgeputzt und mit einem neuen Dach versehen. Sie boten roten und weißen Federweißer sowie herzhafte Speisen an und freuten sich am Ende über ausverkaufte Vorräte. „Wir haben wundervolle Weine im Keller, Müller-Thurgau, Silvaner, Riesling, Bacchus – und einen tollen Blauburger“, berichtete der Hessler-Junior begeistert von der diesjährigen Lese des Weingutes, das drei Hektar Weinreben bewirtschaftet.
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Auch das Weinhaus Pröstler aus Thüngersheim trug zum Erfolg bei. Dessen Federweißer und Weine waren ebenso begehrt wie der frisch gebackene Flammkuchen, der schnell vergriffen war.
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Der Veitshöchheimer Carneval-Club (VCC) stillte mit Bratwurstständen den Hunger der Gäste – 400 Bratwurstbrötchen und 150 Pärchen mit Sauerkraut gingen über die Theke. Auch hier hieß es am Ende: ausverkauft.
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Der Verkehrs- und Gewerbeverein selbst verwöhnte die Besucher mit einer Kaffeebar und hausgemachten Kuchen.
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Bürgermeister Jürgen Götz und seine Frau Julia ließen sich die Pop-Corns schmecken, die der SPD-Ortsverein anbot.
Einziger Wermutstropfen: Peter Kuchinka aus Oberpleichfeld musste seinen beliebten Fischstand mit Karpfenknusper, Meefischli und Bismarckhering-Brötchen kurzfristig absagen – er war in einen Unfall verwickelt.
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Musikalisch stimmte der Musikverein Veitshöchheim unter der Leitung von Stefan Wagner die Gäste ein. Mit volkstümlicher Blasmusik sorgte er in den ersten drei Stunden für beste Stimmung im Rathausinnenhof.
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Für eine dekorative Note sorgten kreative Stände an der Mauer zum Ehrenmal: Hildegard Gumler aus Güntersleben präsentierte Betonarbeiten, Angela Delitzsch aus demselben Ort bot Fruchtaufstriche an,
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und in „Selinas Kreativ-Stube“ fanden sich liebevoll handgefertigte Artikel.
Bis nach 17 Uhr genossen die Besucher den Federweißen in der wärmenden Herbstsonne.
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Auch Altbürgermeister und Ehrenbürger Rainer Kinzkofer ließ es sich nicht nehmen, dem Bremsermarkt einen Besuch abzustatten.
Bürgermeister Jürgen Götz zeigte sich am Ende rundum zufrieden: „Dieser Markt verbindet Weintradition, Kulinarik und Geselligkeit – und ist ein schöner Abschluss der Weinlese.“
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Grünen-Stammtisch
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Vereint: Mitglieder SVV, MGV und VCC
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Auch der Kirchplatz war dieses Jahr mit Tischen und Bänken intgriert.
Fotos Dieter Gürz