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Große Resonanz bei „Wach doch auf!“ des Figurentheaters Pantaleon in der Bücherei im Bahnhof

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Große Resonanz bei „Wach doch auf!“ des Figurentheaters Pantaleon in der Bücherei im Bahnhof

Trotz Sturm, Starkregen und Hagel kamen etwa sechzig Kinder ab drei Jahren mit ihren Eltern oder Großeltern in die Bücherei, um das Figurentheater Pantaleon mit seinem Stück „Wach doch auf“ zu erleben.

Das in München ansässige Theater wurde von Martina Quante und Alexander Baginski gegründet und tritt seitdem im In- und Ausland in Schulen, Bibliotheken, Kindergärten und Festivals auf. 2014 konnte es sein 30jähriges Bestehen feiern. Das Stück „Wach doch auf“ nach einem Bilderbuch des niederländischen Autors Jan Jutte ist für ganz kleine Zuschauer ab 3 Jahren gedacht.

Die Morgensonne kitzelt Tip in der Nase. Der muss niesen und ist wach wie Brausepulver. Ein schöner Tag zum Spielen. Aber sein Freund Olli, der Elefant, schläft noch und will nicht aufstehen. Nichts nützt: kein Rütteln und Schreien, kein Auf-den-Bauch-springen und kein Trompeten, nicht mal ein großer Kanonenknall kann Olli wecken. Tip ist ganz wütend. Und traurig. Hilft denn gar nichts, um Olli wach zu kriegen?

Die Kinder folgten gebannt der Arbeit des Puppenspielers. Wie seine Hauptfigur Tip mit einem roten Fez bekleidet, verkörpert er mit seinen Stimmwechseln die Figuren und ihre Stimmungen. Besonders liebevoll war das Bühnenbild gestaltet, ein orientalisches Haus neben einer Kokospalme mit einem Dach aus klingenden Holzplättchen, mit denen man musizieren konnte. Und schließlich gelang es dem aufgeweckten Tip auch, Olli den Elefanten zu wecken. Und nachdem sie gemeinsam die Wüste durchquert hatten sieht auch der aufgeweckte Tip ein, dass „Ruhe auch mal ganz schön ist“.

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