Veitshöchheimer Seniorennachmittag: 230 Gäste genossen Blasmusik, Chansons und gesellige Stunden
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230 Gäste folgten am Sonntag, 25. Oktober 2026, der Einladung der Gemeinde Veitshöchheim zum traditionellen Seniorennachmittag „Kaffee und Wein 70+“ in die Mainfrankensäle. Bei Kaffee, Kuchen und Wein erlebten die Besucher einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Blasmusik, vertonten Bilderschauen und einem musikalisch-literarischen Programm.
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Bürgermeister Jürgen Götz würdigte die Lebensleistung der älteren Generation und die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Für die Unterhaltung sorgten der Musikverein Veitshöchheim, das örtliche Fototeam sowie die Sopranistin Anja Gutgesell und der Pianist Klaus Feldner.
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Mit einem schwungvollen Programm stimmte der Musikverein Veitshöchheim unter der Leitung von Stefan Wagner die Gäste auf den Seniorennachmittag ein.
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Rund 30 Musiker spannten mit „Gruß an Würzburg“, „Wir Musikanten“ und dem „Frankenlied-Marsch“ den Bogen zur fränkischen Heimat, während „Egerländer Straße“ und die „Fuchsgrabenpolka“ böhmische Blasmusiktradition aufleben ließen.
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Mit „Sag Dankeschön“ und dem Medley „Schlagersouvenirs“ rundete das Orchester seinen Auftritt mit gefühlvollen Tönen und bekannten Schlagermelodien ab.
Bürgermeister Jürgen Götz begrüßte die Gäste und dankte den Kulturreferentinnen Helena Seck und Karen Heußner, die den Nachmittag organisiert hatten. Helena Seck führte auch durch das Programm.
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In seiner Ansprache würdigte Götz die Lebensleistung der älteren Generation, die Veitshöchheim über Jahrzehnte in Familie, Beruf und Ehrenamt mitgeprägt habe. Zugleich warb er für gesellschaftliche Teilhabe und ein generationenübergreifendes Miteinander. „Eine gute Gemeinde erkennt man auch daran, ob Menschen in jeder Lebensphase ihren Platz finden.“ Der Seniorennachmittag biete dafür Gelegenheit zu Begegnungen und persönlichen Gesprächen.
Besonders würdigte Götz Johannes Röhm, der nach fast 17 Jahren an der Spitze des Musikvereins Veitshöchheim nicht mehr als Vorsitzender kandidiert hatte. Er dankte ihm für sein langjähriges Engagement und die musikalische Mitgestaltung zahlreicher Seniorennachmittage.
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Das Veitshöchheimer Fototeam nahm die Gäste mit zwei vertonten Bilderschauen auf eine Zeitreise. Im Bild bedankt sich Moderatorin Helena Seck bei den Autoren mit einem Präsent.
Die erste führte zum Eisenbahnmuseum Würzburg mit seiner Dampflok 52 7409 „Stadt Würzburg“ und historischen Reisezugwagen aus der Vorkriegszeit und den 1950er Jahren. Die Aufnahmen gewährten Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Eisenbahnfreunde, die den Museumszug erhalten und pflegen.
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Die zweite Audioshow widmete sich der Burgruine Homburg bei Gössenheim, einer der bedeutendsten mittelalterlichen Burganlagen der Region.
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Eindrucksvolle Mauerreste, die ungewöhnlich abgeknickte Schildmauer und erhaltene architektonische Schmuckelemente zeugten von ihrer Geschichte. So verband das Fototeam nostalgische Eisenbahnromantik mit Einblicken in die fränkische Burgenwelt.
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Den künstlerischen Höhepunkt gestalteten die Sopranistin Anja Gutgesell und der Pianist Klaus Feldner mit einem musikalisch-literarischen Programm, das Chansons, Opernmelodien, klassische Lieder und Texte miteinander verband.
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Die Sängerin spannte einen Bogen von der französischen Chansontradition bis zu den großen deutschsprachigen Bühnen- und Filmmelodien. Dabei standen unter anderem Lieder aus dem Repertoire von Edith Piaf, der französischen Chansonlegende, und Zarah Leander, der schwedischen Sängerin und Filmdiva, im Mittelpunkt.
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Mit „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, untrennbar verbunden mit Marlene Dietrich, erklangen Erinnerungen an die große Zeit des deutschen Tonfilms. Auch „Yes Sir, That's My Baby“ und das 1941 international bekannt gewordene „Lili Marleen“ gehörten zu den musikalischen Streiflichtern vergangener Jahrzehnte.
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Zwischen den Liedern setzten literarische Texte zusätzliche Akzente. Mal melancholisch, mal augenzwinkernd und frivol, bot das Duo einen Wechsel zwischen gefühlvollen Melodien, humorvollen Momenten und musikalischer Nostalgie.
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Anja Gutgesells Sopran und Klaus Feldners Klavierbegleitung verliehen den bekannten Liedern ihren eigenen Charakter. Der rund 70-minütige Auftritt in zwei Programmblöcken bildete den Abschluss des künstlerischen Programms.
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Neben dem Bühnenprogramm stand das persönliche Miteinander im Mittelpunkt. Mitglieder des Gemeinderates und Gemeindebedienstete übernahmen die Bewirtung und versorgten die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Wein,
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im Bild Bürgermeister Jürgen Götz und der Senioren-Referenten des Gemeinderates für Senioren Oswald Bamberger
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An den Tischen blieb Gelegenheit, alte Bekannte wiederzutreffen, Neuigkeiten auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die persönliche Bewirtung durch die Vertreter der Gemeinde unterstrich den gastfreundlichen Charakter des traditionellen Seniorennachmittags.
Bürgermeister Götz dankte insbesondere den Kulturreferentinnen Helena Seck und Karen Heußner für die Organisation sowie dem Musikverein, dem Fototeam, den Künstlern, den Gemeinderäten, den Mitarbeitern der Gemeinde und allen Helfern für ihren Einsatz.
Gegen 17 Uhr endete der Seniorennachmittag „Kaffee und Wein 70+“, der den 230 Gästen eine gelungene Mischung aus Musik, Kultur und geselligem Beisammensein bot.
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Ein Nachmittag, bei dem nicht nur die Unterhaltung, sondern vor allem die persönlichen Begegnungen und das Gemeinschaftsgefühl im Mittelpunkt standen.
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