Tage des offenen Ateliers 2026 der Stadt Würzburg: Drei Veitshöchheimer Künstlerinnen öffnen ihre Türen
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Sophie Brandes, Ursula Peterson und Ulrike Zimmermann beteiligen sich am 10. und 11. Oktober an den Tagen des offenen Ateliers in Würzburg und der Region. Von gesellschaftskritischer Kunst über faszinierende Glasarbeiten bis hin zu ausdrucksstarken Tiermotiven erwartet die Besucher in Veitshöchheim ein vielseitiger Einblick in zeitgenössisches Kunstschaffen.
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Wenn am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Oktober 2026, jeweils von 13 bis 18 Uhr, zahlreiche Künstler in Würzburg und der Region ihre Ateliers öffnen, ist auch Veitshöchheim mit drei Teilnehmerinnen vertreten. Sophie Brandes, Ursula Peterson und Ulrike Zimmermann gewähren Einblicke in ihre Arbeitsräume, präsentieren ihre Werke und zeigen, wie aus Ideen und unterschiedlichen Materialien Kunst entsteht.
Dabei stehen nicht nur fertige Arbeiten im Mittelpunkt. Vielmehr sollen die Besucher die Gelegenheit erhalten, künstlerische Schaffensprozesse unmittelbar kennenzulernen und mit den Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen.
Sophie Brandes – Untere Maingasse 25
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Die Künstlerin Sophie Brandes beschäftigt sich in ihrem vielseitigen Schaffen mit Malerei, Druckgrafik, Zeichnung, Plastik und Objektkunst. Nach einem Grafik- und Kunststudium an der Deutschen Meisterschule für Mode in München arbeitete sie zunächst als Grafikdesignerin und widmete sich später auch der Illustration und dem Schreiben von Kinderbüchern.
Eine besondere Bedeutung haben in ihrem Werk die Themen Flucht, Vertreibung, Heimatverlust und Vaterlosigkeit. Brandes wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Breslau geboren und musste mit ihrer Familie nach Bayern fliehen. Seit dem Jahr 2000 setzt sie sich intensiv mit diesen prägenden Kindheitserfahrungen auseinander.
Ihre Arbeiten verbinden damit persönliche Erinnerungen und künstlerischen Ausdruck mit Themen von gesellschaftlicher und historischer Bedeutung.
Ursula Peterson – Galerie GlasTraum, Schillerstraße 11
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Ein ganz anderes künstlerisches Erlebnis erwartet die Besucher bei Ursula Peterson. In ihrer Galerie GlasTraum dreht sich vieles um die faszinierenden Möglichkeiten der Glasgestaltung.
Im Mittelpunkt steht die traditionelle Herstellung von Glasperlen. Dabei wird festes Glas durch die Hitze des Feuers formbar gemacht und anschließend zu neuen Kunstwerken gestaltet. Praktische Vorführungen ermöglichen es den Besuchern, diesen besonderen handwerklichen Prozess unmittelbar mitzuerleben.
Peterson kombiniert farbiges und transparentes Glas auch mit Materialien wie Treibholz, Edelstahl und Keramik. So entstehen individuelle Kunstobjekte, fantasievolle Figuren sowie Schmuckstücke, darunter Ohrringe, Ketten und Ringe.
Ulrike Zimmermann – Sendelbachtal 76
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Bei Ulrike Zimmermann stehen ungewöhnliche tierische Hauptdarsteller im Mittelpunkt: Ziegen. Mit ihrer eigenwilligen Mimik, ihren geschickten Bewegungen und ihrem bisweilen schelmischen Wesen bieten die Tiere der Künstlerin eine nahezu unerschöpfliche Inspirationsquelle.
Ob als einfühlsames Porträt, humorvolle Darstellung oder abstrakte Komposition – Zimmermann interpretiert ihre bevorzugten Motive auf vielfältige Weise.
Dabei experimentiert sie mit unterschiedlichen Techniken und Materialien, von Collagen und Drucken bis zur Acrylmalerei. Neben der Malerei gehört auch die Skulptur zu ihrem künstlerischen Schaffen.
Die Ziege wird so zum Ausgangspunkt für Arbeiten, die Naturverbundenheit, Witz und künstlerische Experimentierfreude miteinander verbinden.
Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober 2026, jeweils von 13 bis 18 Uhr
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Sophie Brandes: Untere Maingasse 25, 97209 Veitshöchheim
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Ursula Peterson: Galerie GlasTraum, Schillerstraße 11, 97209 Veitshöchheim
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Ulrike Zimmermann: Sendelbachtal 76, 97209 Veitshöchheim
Alle drei Ateliers sind laut Ausstellungskatalog nicht barrierefrei zugänglich.
Ergänzend zu den geöffneten Ateliers lädt eine von Marina Breitschaft kuratierte Begleitausstellung in der Hörleingasse 2 in Würzburg dazu ein, Werke der teilnehmenden Künstler kennenzulernen.
Die Ausstellung ist am Freitag, 9. Oktober, von 14 bis 18 Uhr sowie am 10. und 11. Oktober von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Ein kostenfreies Rahmenprogramm mit Workshops und Kunstgesprächen ergänzt die Veranstaltung. Am Freitag, 9. Oktober, findet ab 14 Uhr ein „Kunstratsch“ mit Marina Breitschaft statt.
Der Eintritt zu den Ateliers, zur Begleitausstellung und zum Rahmenprogramm ist frei.
Weitere Informationen und Porträts aller teilnehmenden Künstler bietet der offizielle Ausstellungskatalog 2026.
Die Tage des offenen Ateliers sind außerdem auf Instagram und Facebook vertreten.