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Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss für Logistik-Fahrzeug der Feuerwehr

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 

Der Gemeinderat hat am 13. Januar einen wichtigen Grundsatzbeschluss zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses gefasst. Um die Förderfähigkeit des geplanten achten Stellplatzes im Neubau der Kalthalle zu sichern, beabsichtigt die Gemeinde die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs für Nachschub- und Logistikaufgaben. 

Bürgermeister Jürgen Götz erläuterte in der Sitzung die Hintergründe: „Ohne diesen Grundsatzbeschluss würde die Förderung für den achten Stellplatz entfallen. Das würde für die Gemeinde einen finanziellen Verlust von rund 200.000 Euro bedeuten.“

Logistikfahrzeug als Fördervoraussetzung

Die Regierung von Unterfranken verlangt für die Anerkennung des zusätzlichen Stellplatzes einen Beschluss zur Beschaffung eines Logistikfahrzeugs. Dieses muss innerhalb von fünf Jahren nach Baubeginn der Feuerwehrhaus-Erweiterung tatsächlich angeschafft werden.

Details über dessen Einsatz siehe nachstehendes Logistik-Konzept der Feuerwehr:

„Es handelt sich heute ausdrücklich nicht um eine Vergabeentscheidung“, stellte Götz klar. „Der Beschluss dient ausschließlich dazu, die Förderfähigkeit des Bauprojekts sicherzustellen.“

Kosten und Zeitplan

Die Kosten für ein neues Logistikfahrzeug GW-L1 wurden vom Feuerwehrkommandanten Florien Fischer  auf rund 450.000 Euro geschätzt. Er hat sich dabei an dem von der Stadt Ochsenfurt im Jahr 2021 beschafften Fahrzeug orientiert (siehe nachstehender Link).  Dafür ist eine Festbetragsförderung in Höhe von 55.510 Euro möglich. Bereits im Haushaltsjahr 2026 sollten laut Sitzungsvorlage rund 10.000 Euro für die Vorbereitung und Durchführung der Ausschreibung eingeplant und die eigentliche Beschaffung im Finanzplan für 2027 vorgesehen werden.

Schockiert von den Kosten von fast einer halben Million Euro waren sich alle im Gremium angesichts des Sparzwangs der Gemeinde einig die vom Bürgermeister ins Gespräch gebrachte alternative Anschaffung eines Versorgungs-Lastkraftwagen entsprechend den Vorgaben des BStMI (siehe nachstehender Link auf Technische Baubeschreibung - pdf-Datei) anzustreben, der neu 260.000 Euro kostet. In Abstimmung mit der Feuerwehr soll geprüft werden, ob eventuell auch ein noch billigeres gebrauchtes Fahrzeug in Frage kommt.

Altes Fahrzeug soll veräußert werden 

Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs soll das bisherige Kleinalarmfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Jahr 2010 außer Dienst gestellt und verkauft werden. 

Entscheidung zu späterem Zeitpunkt

Die endgültige Entscheidung über die konkrete Beschaffung des Fahrzeugs soll zu einem späteren Zeitpunkt in einem gesonderten Vergabe- und Beschlussverfahren unter Einhaltung der Fünf-Jahres-Frist erfolgen. 

Link auf Technische Baubeschreibung für Versorgungs-Lastkraftwagen des BStMI

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