Rathaus Veitshöchheim: Hauptausschuss fasste in nichtöffentlicher Sitzung Beschlüsse über den Einbau eines Aufzuges
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In der Bürgerversammlung im November 2023 hatte Bürgermeister Jürgen Götz mit dieser Folie verkündet, dass nach Sanierung von Ratskeller und Mittelbau auch eine Sanierung im Bereich des Rathauses geplant ist: "Hierbei sind u.a. die barrierefreie Erschließung, der Brandschutz, und die Sanierung des Daches vorgesehen." Dieses Projekt, so sagte er damals, laufe bisher auf Grund der Personalkapazitäten noch mit angezogener Handbremse. Götz: "Es laufen jedoch Voruntersuchungen für vorgezogene Maßnahmen sowie die Abstimmung des Umfangs und die Ermittlung der daraus resultierenden Kosten, sowie die Planungen zum Einbau eines Aufzugs im Treppenauge der bestehenden Treppe."
Die Rathaussanierung war so wohl aufgrund der angezogenen Handbremse weder ein Thema bei der Bürgerversammlung 2024 noch beim Neujahrsempfang der Gemeinde im Januar 2025.
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Bei der Verabschiedung des Haushalts 2025 im März 2025 konnte der Berichterstatter dann in den Sitzungsunterlagen ersehen, dass in der Finanzplanung bis einschließlich 2028 für die Rathaussanierung rund 3,8 Mio. Euro veranschlagt sind, davon 107.000 Euro in diesem Jahr. Was im Detail geplant ist, darüber wurde die Öffentlichkeit bislang aber noch nicht informiert.
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Nunmehr konnte der Bürger dem Mitteilungsblatt vom 1. September 2025 entnehmen, dass der Hauptausschuss am 22. Juli 2025 in nichtöffentlicher Sitzung Entscheidungen für den Aufzug traf, für dessen Installation, wie auf dem Foto zu sehen, bereits Vorarbeiten durchgeführt wurden.
So entschied das Gremium für den geplanten Aufzug im Rathaus beim Einbau auf die Empfehlung des Planungsbüros Schmitt (Waldbüttelbrunn) zu setzen. Den Auftrag für den Aufzug erhielt die Würzburger Firma Schmitt & Sohn Aufzüge GmbH Co. KG. Das notwendige Stahlschachtgerüst wird von der Metz Stahl- und Metallbau GmbH & Co. KG, ebenfalls Würzburg, geliefert. Ein Vorschlag, statt einer Edelstahltür eine Glastür einzubauen, fand im Gremium keine Mehrheit. Kosten wurden im Mitteilungsblatt keine genannt.
Foto Dieter Gürz