Flohmarkt in Veitshöchheim: Wo die Schnäppchenjäger diesmal fündig werden
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59 Standorte sind bislang angemeldet – beim 20. Ortsflohmarkt am 15. August wird wieder in Höfen, Gärten und Einfahrten gestöbert
Veitshöchheim wird wieder zum Trödel-Paradies
Auf die Suche nach dem kleinen Schatz geht es am 15. August in Veitshöchheim. Von 10 bis 17 Uhr öffnen Bürger ihre Höfe, Gärten, Garagen und Einfahrten. Angeboten werden gut erhaltene Alltagsgegenstände, Spielzeug, Mode, Kuriositäten, Raritäten und allerlei Dinge, die einen neuen Besitzer suchen.
Der Ortsflohmarkt findet heuer bereits zum 20. Mal statt. Für viele Veitshöchheimer gehört das Stöbern längst zum festen Jahresprogramm. Und wer sich auf die Suche macht, entdeckt neben möglichen Schnäppchen oft auch Hinterhöfe und Gartenidyllen, die sonst verborgen bleiben.
Doch der Flohmarkt ist kleiner geworden
Ganz so groß wie im vergangenen Jahr wird das Angebot diesmal voraussichtlich nicht. Auf dem digitalen Standortplan der Gemeinde waren am 11. August 59 Anmeldungen verzeichnet. 36 davon befinden sich zwischen Main und Bahnlinie, 23 oberhalb davon.
Zum Vergleich: Im Vorjahr hatten sich noch mehr als 100 Standorte über Veitshöchheim verteilt.
Der Rückgang macht sich damit auch beim 20. Ortsflohmarkt bemerkbar. Ein Grund liegt in der veränderten Nutzung öffentlicher Flächen.
Mühlgasse bleibt Flohmarkt-Hotspot
Wer möglichst viele Stände auf einmal entdecken möchte, sollte sich im Altort vor allem Richtung Mühlgasse und Obere Maingasse bewegen.
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Rund um die Mühlgasse hat sich erneut ein kleiner Flohmarkt-Schwerpunkt entwickelt. Auch in der Oberen Maingasse und ihren Randbereichen sind mehrere Anbieter dabei.
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Ein besonderer Anlaufpunkt dürfte wieder der Garten von Martina Edelmann in der Oberen Maingasse sein. Dort stellen gleich mehrere Anbieter ihre Waren aus.
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Auch an der Mainlände vor dem ehemaligen Gasthaus Sonnenschein entsteht eine größere Flohmarktinsel.
Schwerpunkt auch in der Gartensiedlung
Auch oberhalb der Bahnlinie gibt es etwas zu entdecken.
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In der Gartensiedlung konzentrieren sich mehrere Stände rund um den Platzbereich des Gablonzer Weges sowie in den angrenzenden Bereichen von Speckertsweg und Danziger Straße.
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Damit lohnt sich für Flohmarktfreunde durchaus eine kleine Rundtour durch den Ort. Denn gerade bei einem privaten Ortsflohmarkt gilt: Man weiß nie, was hinter dem nächsten Hoftor oder an der nächsten Ecke wartet.
Vorher den Standortplan anschauen
Wer gezielt auf Schatzsuche gehen möchte, sollte sich vor dem Start den digitalen Plan ansehen. Dort sind die bislang angemeldeten Standorte eingezeichnet.
Eine Übersicht gibt es außerdem im Mitteilungsblatt „Veitshöchheim aktuell“, Ausgabe 3226, im Mittelteil.
Digitaler Standortplan des Ortsflohmarkts
Nur private Flächen, keine Gewerbetreibenden
Die Gemeinde weist darauf hin, dass Flohmarktstände ausschließlich auf privaten Flächen möglich sind. Gewerbliche Anbieter sind nicht zugelassen.
Am 15. August heißt es also wieder: früh losziehen, Augen offen halten und vielleicht den einen oder anderen Schatz entdecken. Denn auch wenn der Ortsflohmarkt diesmal kleiner ausfällt – zwischen Höfen, Gärten und Einfahrten dürfte noch immer so manche Überraschung verborgen sein.
Rückschau
Nach der Coronapandemie wurden seit 2022 Verkaufsstände auf der Mainuferpromenade von der Gemeinde nicht mehr erlaubt.
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Seitdem fehlt dem Flohmarkt seine große Flaniermeile und damit letzlich auch sein Flair.
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Fotos Dieter Gürz aus dem Vorjahr und aus dem Jahr 2018