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Karate kennt kein Alter: Ulrike Heusner von der Turngemeinde Veitshöchheim erhält mit 72 Jahren den Schwarzgurt

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Karate ist mehr als ein Sport – es ist ein lebenslanger Weg für Körper und Geist. Dass dieser Weg auch im hohen Alter erfolgreich beschritten werden kann, bewies Ulrike Heusner von der Karateabteilung der Turngemeinde Veitshöchheim eindrucksvoll: Beim traditionellen Neujahrslehrgang am 17. Januar 2026 in Altenberg bei Nürnberg legte sie im Alter von 72 Jahren erfolgreich die Prüfung zum 1. DAN ab und erhielt den Schwarzgurt.

Die anspruchsvolle Prüfung verlangte den Prüflingen ein hohes Maß an Technik, Ausdauer und mentaler Stärke ab. „Ulrike Heusner hat gezeigt, dass Karate keine Frage des Alters ist, sondern der Haltung“, betont Thomas Igerst, Abteilungsleiter Karate bei der TGV. „Ihre Leistung ist ein starkes Vorbild für unsere gesamte Abteilung – und weit darüber hinaus.“

Der Neujahrslehrgang, an dem mehr als 200 Karateka aus ganz Deutschland teilnahmen, markierte zugleich den sportlichen Start der Karetekas der TGV  ins neue Trainingsjahr. Unter der Leitung von Bundestrainer Thomas Schulze sowie des aus Würzburg stammenden Karate-Weltmeisters Julian Chees trainierten die Teilnehmer intensiv an Technik, Kata und Kumite.

Im Anschluss an die letzte Trainingseinheit fanden die Prüfungen zum 1. und 2. DAN statt. Als älteste Teilnehmerin stellte sich Ulrike Heusner der Herausforderung – mit Erfolg. Ihr Schwarzgurt steht sinnbildlich für die Philosophie des Karate: lebenslanges Lernen, Disziplin und persönliche Entwicklung.

 Thomas Igerst lädt Interessierte jeden Alters ein, Karate kennenzulernen – für Fitness, Selbstvertrauen, Gemeinschaft und geistige Stärke. Neueinsteiger sind jederzeit willkommen.

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