Bundeswehr

Wednesday, 11. june 2014 3 11 /06 /Juni /2014 23:12

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Anlässlich der Auflösung der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) zum 30. Juni 2014 und des Unterstellungswechsels der Panzerbrigade 12 sowie der Gebirgsjägerbrigade 23 zur Division Süd nach Veitshöchheim ging in der Balthasar-Neumann-Kaserne vor 290 Ehrengästen ein feierlicher Appell mit anschließendem Standortbiwak über die Bühne.

BWDLOApell-Mainpost-13.6.2014.jpgMainpostartikel 13.6.2014 (Link auf Pdf.Datei)

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Daran nahmen Abordnungen aller Verbände der Division mit rund 800 Soldaten teil, insbesondere auch die beim Appell unterstellten Einheiten der Panzerbrigade 12 in Amberg und der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall.

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Einmarsch des Heeresmusikkorps Veitshöchheim und der Ehrenformation

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Ansprache des bisherigen DLO-Kommandeurs Generalmajor Benedikt Zimmer (siehe Text weiter unten)  und dessen Meldung an Generalleutnant Reinhard Kammerer, dem Stellvertretenden Inspekteur des Heeres.

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Die beiden Generäle schreiten dann zusammen mit Brigadegeneral Johann Langenegger, bis vor kurzem Kommandeur der 10. Panzerdivision in Sigmaringen (und nun Kommandeur der 1. Panzerdivision in Hannover), die Front der angetretenen Soldaten ab.

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Die Auflösung der DLO symbolisiert das Einrollen der Truppenfahne, die Zimmer an den Kommandeur Einsatz übergibt. Es folgen  nach Kammerers Ansprache die militärischen Befehle zur Unterstellung der Panzerbrigade 12 in Amberg und der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall in die Division Süd (ab 1. Januar heißt sie dann 10. Panzerdivision). Mit diesem Tag erreicht die Division Süd ihre volle Personalstärke von rund 17.000 Soldaten, verteilt auf fünf Bundesländer.

Kammerer: "Mit diesem Appell heute stehen wir in mancher Hinsicht ziemlich genau in der Mitte der großen Veränderungen, die die Neuausrichtung der Bundeswehr und damit des Heeres mit sich bringt. Die Kommandoebene ist bereits neu gestaltet, die Brigaden, Bataillone und Kompanien haben die Veränderungen größtenteils noch vor sich und die Divisionen stehen in diesen Tagen im Fokus: Der Inspekteur des Heeres hat die 10. Panzerdivision in Sigmaringen letzte Woche außer Dienst gestellt und morgen wird die Division Schnelle Kräfte in Stadtallendorf in neuer Struktur aufgestellt."

Im nunmehrigen Zeremoniell spiegelte sich nun laut Kammerer die Auflösung der Division Luftbewegliche Operationen nach knapp 12 Jahren ihres Bestehens wieder und zum Anderen erhielt die hier stationierte Division mit dem Arbeitstitel „Division Süd“ zwei Brigaden aus der aufgelösten 10. Panzerdivision und wird damit in ihre künftige Form gebracht.

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Wie Kammerer sagte, habe man nach intensiver Beratung entschieden, dass die neue Division in VEITSHÖCHHEIM die Tradition der in der Woche zuvor aufgelösten 10. Panzerdivision in SIGMARINGEN und damit auch deren Namen weiter führen soll. Auch wenn aus technischen Gründen dieser Name erst zum Jahresbeginn 2015 aktiviert wird, enthüllte der Generalleutnant bereits in diesem Appell die Truppenfahne der neuen 10. Panzerdivision und übergab sie an Zimmer, der auch deren Kommandeur sein wird. Dieser heftete daran das Band der 10. Panzerdivision

Ein Händedruck zwischen den beteiligten Generälen und das Spielen der Bayernhymne und der Nationalhymne durch das Heeresmusikkorps Veitshöchheim beendete das imposante militärische Schauspiel.

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Dieses verfolgte auch Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz (zusammen mit weiteren 40 Amtskollegen aus Standorten der neuen Division Süd) zusammen mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm, dem Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder und zahlreichen anderen Abgeordneten.

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Keine Kosten und Mühen scheute die Divison auch beim anschließenden Standortbiwak, bei dem die Heeresmusiker unterhielten und auch für das leibliche Wohl der 1400 Gäste bestens gesorgt war.

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Seinen Besitzer wechselte auch der Löwe, der seit 52 Jahren das Wappentier der 10. Panzerdivision in Sigmaringen war und nun von Langenegger an Zimmer übergeben wurde.

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Da gab es nicht nur für die Soldaten der Division, sondern auch für die Ehrengäste, darunter auch viele Veitshöchheimer Gemeinderatsmitglieder (Foto rechts), jede Menge Gesprächsstoff.

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Zu bestaunen gab es nämlich vor Ort auch die  Exponate der in der Division eingesetzten Fahrzeuge vom Unterstützungshubschrauber TIGER bis zum Raketenwerfer MARS und dem Kampfpanzer Leopard.

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Zur Veitshöchheimer Division gehören nun auch die Mulis, ebenso auch die Mini-Schneepanzer der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall. Als einsatzerfahrener Großverband ist die Brigade auf den infanteristischen Kampf im alpinen und urbanen Gelände unter extremen Witterungsbedingungen spezialisiert. Dazu gehört der Einsatz im Hochgebirge, in der Wüste und im arktischen Gelände. Eine Besonderheit bildet das Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen, das mit seinen Maultieren und Haflinger-Pferden den Gebirgsjägern wertvolle Dienste leistet.

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Ein gigantisches Brückenverlegefahrzeug zog ebenso die Aufmerksamkeit auf sich wie eine Panzerhaubitze. Offenbar hatten daran auch schon die Allerkleinsten Gefallen und keine Scheu, darin Platz zu nehmen.

Weitere Fotos sind im Fotoalbum zu sehen (Link).

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Als dann so gegen 20.00 Uhr der Transporthubschrauber Bell und der Kampfhubschrauber Tiger eine letzte Runde über dem Biwakplatz drehten und Richtung Fritzlar entschwebten, war das zwölfjährige Gastspiel der Heeresflieger in Veitshöchheim nun endgültig zu Ende, ist nun hier an stelle dessen eine mechanische Division zu Hause, wie auch schon vor Jahrzehnten.


DLO sagt nach zwölf Jahren ade - Eine Erfolgsstory

DLO.jpgDie Division Luftbewegliche Operationen (DLO) wurde am 1. Juli 2002 in Veitshöchheim als neuer Großverband aufgestellt zur einheitlichen Führung aller Kräfte der Heeresfliegertruppe. Die DLO war damit wesentlicher Träger der Luftbeweglichkeit und Lufttransportfähigkeit im Heer. Mit der späteren Integration von Kampf- und Kampfunterstützungs-truppen (wie Infanterie-, Artillerie-, Heeresflugabwehr- und ABC-Abwehrkräften) wurde das Fähigkeitsspektrum der DLO schrittweise erweitert und reichte schließlich von Einsätzen bei Katastrophenhilfe und humanitärer Hilfe im In- und Ausland bis hin zur Teilnahme an weltweiten Stabilisierungsoperationen im Rahmen internationaler Konfliktverhütung und Krisenbewältigung. Rund 14.800 Soldaten dienten in den 13 Verbänden und Einheiten der DLO: in der Luftbeweglichen Brigade 1, der Heerestruppenbrigade, den drei selbständigen Transporthubschrauberregimentern, dem Fernmeldebataillon sowie dem Heeresmusikkorps 12.

Wie Kommandeur Benedikt Zimmer in seiner Ansprache beim Appell zurück blickte, waren Angehörige seiner Division auf dem Balkan, in Afghanistan und im Kongo eingesetzt und erfüllten ihre Aufträge als Beobachter in Georgien, Sudan, Südsudan und Westsahara. Zimmer: "Unsere Hubschrauberkameraden stellten durchgehend Fliegerkräfte in den großen Einsätzen und unterstützen seit 2013 in Afghanistan mit neuen Fähigkeiten Luftrettung und Kampf, mit den neuen Hubschraubern NH9O und TIGER. Unsere Artilleristen feuerten den ersten Schuss mit der Panzerhaubitze in Afghanistan. Tausende unserer Kameraden waren als Sicherungssoldaten und als Unterstützer kontinuierlich in Auslandseinsätzen gefordert."

Nicht nur die Auslandseinsätze haben laut Kommandeur die Angehörigen der Division stetig gefordert, sondern auch die Hilfseinsätze bei Naturkatastrophen im In- und Ausland. Immer wieder waren DLO-Kräfte vor Ort um zu unterstützen: beim Hochwasser 2002 in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, bei der Erdbebenkatastrophe in Pakistan 2005, bei der Schneekatastrophe in Bayern 2006 und bei den Waldbränden in Griechenland 2007.

Der letzte Hilfseinsatz führte im vergangenen Jahr nach Bayern, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. 27 Hubschrauber und mehr als 1.000 Soldaten der Division — Heeresflieger, Artilleristen und Sicherungssoldaten — kämpften gemeinsam mit Tausenden von offiziellen und freiwilligen Helfern gegen die Fluten.

Mit der Entscheidung zur Neuausrichtung der Bundeswehr wurde nun die DLO nach zwölfjährigem Bestehen zum 30. Juni 2014 aufgelöst. Heerestruppenbrigade und Luftbewegliche Brigade 1 sind aufgelöst, die mittleren Transporthubschrauber sind an die Luftwaffe, die ABC-Abwehr und das Heeresmusikkorps  an die Streitkräftebasis abgegeben.

Zimmer: "Viele strukturelle Veränderungen, viele Aufgaben in zwölf Jahren, viele Teile einer Erfolgsgeschichte der Division. Heute wird das Kapitel geschlossen, eine einmalige Division außer Dienst gestellt."

Als zukünftige Heimat des Divisionskommandos der 10. Panzerdivision bleibt Veitshöchheim auch in Zukunft Divisionsstandort. Schon in den letzten Monaten habe die Division in Veitshöchheim ihr Gesicht deutlich verändert. Sie hat bereits im vergangenen Jahr die Führung der Panzergrenadierbrigade 37 und der Hälfte der deutschen Artillerie übernommen. Nun kamen  die Panzerbrigade 12  und die Gebirgsjägerbrigade 23 hinzu. Damit ist die neue Division zusammengeführt. Sie führt jetzt mechanisierte Kräfte. Die unterschiedlichen Farben und Formen der Kopfbedeckungen in der Formation machten allen Gäste, die Vielzahl unterschiedlicher Fähigkeiten deutlich, die ab jetzt in die gestaltende Hand der Division gelegt sind.

Divisionskommandeur Zimmer: "Ich freue mich auf das heutige Fest zum Auftakt, auf die kommenden Wochen des endgültigen Zusammenwachsens und auf eine glückliche, erfolgreiche Zukunft, die lange währen möge."


Veitshöchheim nun wieder Sitz einer Panzerdivison zwischen Wettersteingebirge, Arber, Kyffhäuser und der Elbe

Standorte10.PzDivDie nach dem berühmten Baumeister des Barock und Rokoko, Balthasar Neumann, benannte Kaserne wurde in Veitshöchheim am 17. Juli 1968 durch die Oberfinanzdirektion Nürnberg an die 12. Panzerdivision übergeben. Nach ihrer Auflösung am 31. März 1994 übernahm die Panzerbrigade 36 die Geschicke in der Kaserne, bis sie am 01. Juli 2002 durch den Stab der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) abgelöst wurde.

Beginnend ab dem 01. Oktober 2013 wurde für eine Übergangszeit die Division SÜD aufgestellt, die mit Divisionsstab und Stabs/Fernmeldekompanie sowie der Panzergrenadierbrigade 37 den Kern der ab dem 01. Januar 2015 in Veitshöchheim beheimateten 10. Panzerdivision bildet. Dazu sagte der stellvertretende Generalinspekteur des Heeres: "Mit neuen Aufgaben und neuen Kräften geht es hier weiter in die Zukunft. Im Kern des Feldheeres haben wir künftig zwei Divisionen mit jeweils drei  Brigaden, eine im Norden und eine im Süden unseres Landes. Hier in Veitshöchheim ist das Hauptquartier der Division Süd. Die Panzergrenadierbrigade 37 aus Sachsen und Thüringen wurde ihr schon im vergangenen Jahr unterstellt; die Panzerbrigade 12 aus der Oberpfalz und dem Bayrischen Wald sowie die Gebirgsjägerbrigade 23 aus den Alpen kommen heute hinzu. Damit entsteht hier ein neuer, starker und schlagkräftiger Großverband."

10PzDivDarüber hinaus unterstehen der Division in Veitshöchheim zwei Artilleriebataillone: Artillerielehrbataillon 345 (Idar-Oberstein) und Artilleriebataillon 131 (Weiden) sowie das Sicherungsbataillon 12 in Hardheim (Auflösung 01. Januar 2016).

Die neue Division verfügt über rund 18.000 Soldaten an 22 Standorten in fünf Bundesländern.

Der Einsatz wird laut Kammerer nicht lange auf sich warten lassen. Die Division Süd sei verantwortlich für die Auslandseinsätze im kommenden Jahr; hinzu komme die

Gestellung der Heeresanteile für die NATO Response Force NRF.

Die Mission ISAF in Afghanistan ende zwar mit diesem Jahr, das sei gewiss. Wie es aber in den Einsatzgebieten, insbesondere in AFGHANISTAN, weitergehen wird, ist nach Kammerers Worten aber noch sehr unklar. Ob es die beabsichtigte Anschlussmission „Resolute Support“ geben wird und ob sie so aussehen wird, wie derzeit geplant, könne niemand vorhersagen, ebensowenig, ob andere, neue Herausforderungen zu einem Einsatz führen.

Kammerer: "Deshalb habe ich befohlen, dass wir — und das heißt in diesem Falle im Wesentlichen diese neue Division — zunächst alle Fähigkeiten ausbilden und bereitstellen muss, die in den beiden großen Einsatzgebieten — Afghanistan und

Kosovo — vielleicht gebraucht werden. Und darüber hinaus noch mehr, damit wir unserer politischen Führung ein breites Spektrum an Handlungsoptionen zur Verfügung stellen können. Mit unseren länger dienenden Soldaten, unserem
professioneller werdenden Heer schaffen wir das auch!" 


Kasernenbelegung in Veitshöchheim

Die Balthasar-Neumann-Kaserne bietet rund 1.000 Soldaten Platz für Ausbildung, Verwaltung, Planung und Wohnraum, so derzeit für den Stab der Division SÜD (ab Januar 2015 der 10. Panzerdivision), die Stabs-Fernmeldekompanie der Division SÜD,das Heeresmusikkorps Veitshöchheim, den Materialprüftrupp 42/3 und der 5. Kompanie des Feldjägerbataillons 452. Darüber hinaus befinden sich hier das Standortsanitätszentrum Veitshöchheim, das Kraftfahrausbildungszentrum, eine Bundeswehrfachschule, ein Familienbetreuungszentrum und das Bundeswehrdienstleistungszentrum.

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Friday, 10. january 2014 5 10 /01 /Jan. /2014 15:48

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Erinnerungsfotos vom Neujahrsempfang der Division Süd/Division Luftbewegliche Operationen

- linkes Foto  v.l. Oberst Jochen Schneider (Stellvertretender Kommandeur Panzerbrigade 12 in Amberg; Brigadegeneral Michael Matz (Kommandeur Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall), Oberst Edgar Wagner (Stellvertretender Kommandeur Panzergrenadierbrigade 37 im sächsischen Frankenberg), Staatssekretär a. D. Walter Kolbow, Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Oberst Michael Mittelberg (Brigadeführer Luftbewegliche Brigade 1 im hessischen Fritzlar), Generalmajor Benedikt Zimmer (Divisionskommandeur), MdB Bernd Rützel, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Oberstleutnant Ingo Kaminsky (Vorsitzender der Standortkameradschaft Würzburg/Veitshöchheim des Deutschen Bundeswehrverbandes), Weinprinzessin Katharina Scheufens, Oberst d. R. Rainer Erdel, Brigadegeneral Ernst-Otto Berk (stellvertretender Divisionskommandeur), Landrat Eberhard Nuß und Armin Grein (stellvertretender Bezirkstagspräsident) 

- rechtes Foto v.l. Regierungspräsident Paul Beinhofer, MdB Paul Lehrieder, Divisionskommandeur Benedikt Zimmer, Würzburgs Oberbürgermeister Adolf Bauer und Veitshöchheims Bürgermeister Rainer Kinzkofer

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Mit großem Interesse folgten 320 Gäste, davon 180 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und dem öffentlichen Leben, den Ausführungen von Generalmajor Benedikt Zimmer beim Neujahrsempfang in der Balthasar-Neumann-Kaserne.

BWNeujahrsempfang 05 ZimmerZimmer sprach von einem Unikat, denn er ist zur Zeit Kommandeur von gleich zwei Divisionen. Da ist zum einen die Division Luftbewegliche Operationen (DLO), die bis zur Jahresmitte vollständig aufgelöst wird. Für die DLO war deshalb ihr gemeinsam mit der Standortkameradschaft Deutscher Bundeswehrverband Veitshöchheim organisierter und vom Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Veitshöchheim musikalisch untermalter zwölfter Neujahrsempfang gleichzeitig auch ihr letzter. Daneben steht Zimmer auch der Übergangs-Division Süd vor, deren neugebildeter  Stab in Veitshöchheim die Aufgabe hat, bis zum Jahresende die 10. Panzerdivision aufzustellen.

2013 war so nach den Worten des Generalmajors ein Jahr des Abschieds, vieler Auflösungen und des Wechsels. So hatte er unter anderem im September am Standort Veitshöchheim das Fernmeldebataillon und im Dezember im hessischen Fritzlar die Luftbewegliche Brigade 1  außer Dienst  zu stellen.

Ein Highlight in der Kaserne war am 1. August  der Besuch von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière, der laut Zimmer eine ausgesprochen gute Stimmung in der Truppe angetroffen habe, weil "der Standort Veitshöchheim einfach Klasse ist". 

Von Bedeutung waren für die DLO weiter im April die Verlegung des NH 90-Mehrzweckhubschraubers nach Afghanistan und die Katastrophenschutzübung "Feuervogel 2013" mit der Regierung von Unterfranken. Gefordert war Zimmers Truppe im Juni beim Hochwassereinsatz im Osten Deutschlands und in Bayern . 

Als sehr wichtigen Tag in diesem Jahr kündigte der Kommandeur den 11. Juni 2014 an. Bei einem Tag der offenen Tür mit Standortbiwak werde die Fahne der DLO zu Grabe getragen und die Fahnen zur Division Süd kommenden Brigaden 12 (Panzer) in Amberg und 23 (Gebirgsjäger)  in Bad Reichenhall aufgezogen. Solche Umgliederungen seien genau so gravierend wie Auflösungen. So wurden beispielsweise durch die Auflösung eines Regimentes in Roth bei Nürnberg 1300 Soldaten zu Pendlern.

Strukturwandel1.1.2014.jpg Strukturwandel1.7.2014.jpg Strukturwandel1.1.2015.jpg

Mit diesen Grafiken verdeutlichte Zimmer die Phasen des Strukturwandels der Division in diesem Jahr am 1.1.2014, 1.7. 2014 und 1.1.2015.

Zum Jahresende wird dann in der Kaserne das Wappen des Löwen der 10. Panzerdivison mit ihren drei Brigaden in Frankenberg, Amberg und Bad Reichenhall tonangebend sein und die neue Division alle Kräfte des deutschen Heeres bei Auslandseinsätzen zu stemmen haben.

Die 10. Panzerdivision mit ihrer Schaltzentrale in Veitshöchheim und einer Größenordnung bis 14.000 Soldaten erstreckt sich dann über 21 Standorte in vier Bundesländern. Erhalten blieb in der hiesigen Kaserne unverändert das Heeresmusikkorps, nun unter der Bezeichnung "HMK Veitshöchheim", allerdings nunmehr nicht mehr der Division, sondern dem zentralen Militärmusikdienst unterstellt.

Die Kaserne in Veitshöchheim wird sich hinsichtlich der Belegung der Truppenteile nur geringfügig verändern. Die Truppenteile Stab 10. Panzerdivision, 5./Feldjägerregiment 3, Regionale Sanitätsversorgung, Bundeswehrdienstleistungszentrum, Kraftfahr-Ausbildungszentrum, Bundeswehrfachschule und Bundeswehrmusikkorps sind in etwa die gleichen wie bisher, nur mit neuer Namensbezeichnung. Die Gesamtstärke der Soldaten wird sich auf etwa 900 einpendeln.


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Generalmajor Zimmer freute sich, beim Neujahrsempfang einen Scheck über 1652 Euro an OTL a.D. Hans-Michael Ketterle, dem neuen Geschäftsführer des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr übergeben zu können. Es ist dies Erlös der Sammlung anlässlich des Adventskonzerts des Heeresmusikkorps Veitshöchheim in der hiesigen Christuskirche, der bei Auslandseinsätzen unverschuldet in Not geratene Soldaten und deren Familien unterstützen soll.


Mit den letzten drei Ehrennadeln der ab 1. Juli 2014 nicht mehr bestehenden DLO zeichnete der Divisionskommandeur schließlich den früheren FDP-Bundestagsabgeordneten Rainer Erdel (Oberst der Reserve) , Oberst Michael Mittelberg (Brigadeführer Luftbewegliche Brigade 1 im hessischen Fritzlar und Oberst Michael Grewen (ehemaliger Abteilungsleiter G3 im Stab der DLO).

 


Oberstleutnant Ingo Kaminsky, der Vorsitzende der Standortkameradschaft Würzburg/Veitshöchheim des Deutschen Bundeswehrverbandes betonte als Mitveranstalter des Empfangs in seinem Grußwort, sein Verband unterstütze in der nächsten Zeit vorrangig die Soldaten auf Zeit, die durch den Strukturwandel besonders betroffen sind, bei ihrem Übergang ins zivile Leben.

Der katholische Militärpfarrer Martin Klein stellte die Bedeutung des bayerischen "Grüß Gott" in den Mittelpunkt seines kurzen Beitrages. 

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Saturday, 14. december 2013 6 14 /12 /Dez. /2013 11:42

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Auf recht originelle Art und Weise bereitete die Führungsspitze der sich in Auflösung befindlichen Division Luftbewegliche Operationen (DLO) mit Kommandeur Generalmajor Benedikt Zimmer an der Spitze einem ihrer ausgeschiedenen Mitglieder einen nachhaltigen Abschied aus der Garnison. Die Rede ist von Oberst i.G. (im Generalstabsdienst)  Dr. Gerhard Gey,  der nach 45monatiger Tätigkeit als Chef des in Veitshöchheim beheimateten Stabes der DLO nun der neue Chef des Stabes des Kompetenz-Zentrums Innere Führung in Koblenz mit etwa 145 militärischen und zivilen Mitarbeitern ist. 

Bürgermeister Rainer Kinzkofer sah es bei einem Empfang im Rathaussaal als hohe Ehre und als Zeichen der Verbundenheit an, dass die bisher die Geschicke der Division maßgeblich bestimmende sogenannte "Fünferrunde" der DLO zusammen mit Ehefrauen zur Abschiedsfeier ins Ortszentrum der Garnison kam. Dazu gehörte neben Gey und Zimmer auch dessen Stellvertreter Brigadegeneral Ernst-Otto Berk, Brigadegeneral Carsten Breuer (Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg) und Oberst Michael Mittelberg (Führer Luftbewegliche Brigade 1 in Fritzlar).  

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Erinnerungsbild der "Fünferrunde" beim Empfang im Rathaussaal, bei dem Bürgermeister Rainer Kinzkofer dem scheidenden Stabschef zur Erinnerung an Veitshöchheim eine Ortschronik überreichte und anschließend Veitshöchheims Nachtwächter, der pensionierte Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Karl-Peter Sorge bei einer Führung durch den Altort viel Historisches erzählte, ehe man dann den Abend beim Essen im Spundloch in geselliger Runde ausklingen ließ.

Auf dem Foto v.l. Generalmajor Benedikt Zimmer, Oberst i.G. Gerhard Gey, Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Nachtwächter Karl-Peter Sorge, Brigadegeneral Ernst Otto Berk, Oberst Michael Mittelberg und Brigadegeneral Carsten Breuer

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weiteres Erinnerungsfoto mit den Ehefrauen

Wie Bürgermeister Rainer Kinzkofer in seiner Laudatio ausführte, verlor die DLO mit Oberst Gey, einem studierten Diplom-Pädagogen und Doktor der Philosophie ihren letzten Chef des Stabes. Wie er nachlesen konnte, galt der 55jährige Gey als "Spinne im Netz", der es meisterlich verstanden habe, alles zusammen zu halten, seine Aufgaben und jede Herausforderung überzeugend zu lösen. Als Chef habe er stets menschlich, humorvoll und fürsorglich agiert. Dafür danke er Gey auch als Garnisonsbürgermeister stellvertretend für den zivilen Bereich.

Veitshöchheim habe schon immer zu seinen Soldaten in der Kaserne als fester Bestandteil des Ortslebens gestanden. Die Bundeswehr leiste für die Gesellschaft sehr wichtige humanitäre Hilfe und Katastrophen- und Stabilisierungseinsätze in drei Erdteilen. Zu den anwesenden Offizieren sagte er, dass ihre Leistungsbereitschaft, Professionalität, sachliche Kompetenz und ihr Friedensdienst vollste Anerkennung, Achtung und Unterstützung verdiene. Der nunmehrige Empfang im Rathaus sei ein Zeichen dieser großen Wertschätzung. Als Bürgermeister sei er aber auch stolz, dass Veitshöchheim den Soldaten hier am Standort eine hervorragende Infrastruktur in allen Bereichen von den Kinderkrippen bis zu einer guten Gastronomie und Hotellerie bieten könne.


Wie geht es weiter in der Kaserne

Generalmajor Benedikt Zimmer hat das Kommando über die DLO am 20. Dezember 2012 übernommen.  Die DLO war zu Spitzenzeiten mit rund 14.800 Soldaten und 13 Verbänden die zweitstärkste Division des deutschen Heeres. Zimmers vorrangige Aufgabe ist es, die DLO im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr bis zum 30. Juni 2014 aufzulösen und am Standort Veitshöchheim die Division Süd aufzustellen. Diese Division wird dann am 1. Januar 2015 in 10. Panzerdivision umbenannt. Als Leitverband für die Auslandseinsätze der Bundeswehr wird sie als eine von zwei mechanisierten Heeresdivisionen die Gebirgsjägerbrigade 23, die Panzerbrigade 12 sowie die Panzergrenadierbrigade 37 führen, ergänzt durch zwei Artilleriebataillone in Idar-Oberstein und Weiden und das Sicherungsbataillon 12 in Hardheim.

Seit dem 1.10.2013 läuft die Auflösung der DLO und begann gleichzeitig die Aufstellung der Division SÜD.  Der neuen Division Süd bereits seit Oktober 2013 unterstellt ist die Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg.

Abschied nehmen von der DLO muss bereits am 17.12.2013 Oberst Michael Mittelberg, denn dann wird seine Luftbewegliche Brigade 1 aufgelöst.

Chef des Stabes der neuen Division Süd ist seit gut einem Monat der aus dem Verteidigungsministerium kommende Oberst i.G. Robert Sieger, für den es gilt, nun viele Veränderungen durchzusetzen.

 

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Thursday, 1. august 2013 4 01 /08 /Aug. /2013 14:39

BesuchMaiziere 02 Plakette an Zimmer 3 BesuchMaiziere 04 mit Zimmerer

Gestern stand er noch vor dem Bundestagsuntersuchungsausschuss zur Drohnen-Affäre, heute kam nun der Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière m Rahmen seiner Sommerreise nach Veitshöchheim in die Balthasar-Neumann-Kaserne zum Stab der Division Luftbewegliche Operationen (DLO). Im Bild überreicht er DLO-Kommandeur Generalmajor Benedikt Zimmer zur Erinnerung das Wappen seines Ministeriums.  Die Veitshöchheimer Einheit wird im Rahmen der Bundeswehrreform durch den Stab der neuen Divison-Süd (10. Panzerdivision) ersetzt. Künftig sollen dann statt rund 1200 nur noch knapp 900 Soldaten in Veitshöchheim stationiert sein, darunter weiter das Heeresmusikkorps.

Der Minister informierte sich  umfassend zum Stand der Umsetzung der Neuausrichtung der Bundeswehr am Standort Veitshöchheim. Weiter war das Gespräch mit den Soldaten und den politischen Vertretern der Region Schwerpunkt seines Besuchs.

BesuchMaiziere 01 Goldenes Buch 1 BesuchMaiziere 01 Goldenes Buch 21 BesuchMaiziere 01 Goldenes Buch 2 Eintrag Vater

Auch Veitshöchheims Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Träger der DLO-Ehrennadel, hatte Gelegenheit sich mit dem Minister auszutauschen, der sich dann wie sein im August 2006 verstorbener Vater gerne in das Goldene Buch der Gemeinde eintrug. Am 1. Juli 1999 hatte sich nämlich der Generalinspekteur a.D. Ulrich de Maizière anlässlich der Beförderung von Offiziersanwärtern der 10. Panzerdivision zum Leutnant im Rokokogarten im Goldenen Buch der Gemeinde verewigt. Damit schließt sich nach den Worten des Bürgermeisters in zweifacher Sicht der Kreis von Vater zu Sohn und wieder zur 10. Panzerdivision, deren Stab ab 2015 in Veitshöchheim beheimatet sein wird.

BesuchMaiziere 01 Goldenes Buch 3 Eintrag ScharpingWie der Bürgermeister Thomas de Maizière weiter zeigte, ist  dieser bereits der dritte Verteidigungsminister, den er in seiner bisherigen 27jährigen Amtszeit offiziell begrüßen konnte. Am 31. Januar 2000 war dies Rudolf Scharping (siehe Eintrag) und am 6. August 2003 dessen Nachfolger Peter Struck († 19.12.2012).

 

 

 

 

 

BesuchMaiziere 03 Pressererklaerung 1

Kurz vor seinem Abflug gab der Mnister vor zahlreichen Medienvertretern in Anwesenheit regionaler Politikgrößen (v.l. Bürgermeister Kinzkofer, stv. Landrätin Elisabeth Schäfer, MdL Manfred Ländner und Oliver Jörg, MdB Joachim Spatz und Paul Lehrieder, Bundesminister Thomas de Maisière und Generalmajor Benedikt Zimmer), noch ein kurzes Pressestatement ab. Wie er dabei ausführte, sei bei der Strukturreform der Bundeswehr im Süden Deutschlands die Entscheidung nur knapp zugunsten des Standorts Veitshöchheim gefallen. Maßgebend sei dessen gute verkehrliche, aber auch vorbildliche sonstige Infrastruktur und hervorragende Akzeptanz in der Bevölkerung gewesen.

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Monday, 8. july 2013 1 08 /07 /Juli /2013 09:36

BwSWWueVH20Jahre 01 Ehrungsfoto 1

 

Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Veranstaltung in der UHG der Veitshöchheimer Baltasar-Neumann-Kaserne, mit der die Regionalstelle Ehemalige Würzburg-Veitshöchhheim und Umgebung des  Bundeswehr-Sozialwerks (BwSW) ihr 20jähriges Bestehen feierte.

Auf dem Ehrungsfoto v.l. BwSW Ehrenvorsitzender Egon Storz, Hermann Dettweiler (Regionalstellenleiter), Klaus Kauler (40 Jahre Mitglied), Heidi Wanot (BwSW-Bereichsgeschäftsführerin Süd), Manfred Kuhn (25 Jahre Mitglied), Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Klaus Peter Schötensack (50 Jahre Mitglied), Jürgen Kraft (40 Jahre Mitglied), Walter Müller (stellvertretender Regionalstellenleiter)

Getreu ihrem Slogan "Hier scheint die Sonne" engagiert sich die ständig wachsende Regionalstelle mit derzeit 914 Mitgliedern im Großraum Unterfranken mit einer breiten Palette von sozialen Angeboten für ausgeschiedene militärische und zivile Bundeswehrangehörige. Sie ist dadurch zu einem unverzichtbaren Teil der Fürsorgeverpflichtung des Dienstherrn geworden.

BwSWWueVH20Jahre 03 Rede Dettweiler

Regionalstellenleiter Hermann Dettweiler erinnerte an die Aufbauarbeit unter

seinem Vorgänger Hans Hebendanz nach der Gründung am 5. Mai 1993 mit einem regen Verbandsleben, Reisen und Tagesausflüge, Krankenbesuche und Vorträge zu aktuellen Themen.

Besonders hob er die von Hebendanz durchgeführten Weihnachtsbasare zu Gunsten der "Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien" mit einem Erlös von insgesamt 6.000 DM hervor.

Es erfülle ihn mit Stolz, dass er ab Juni 2001 auf diesem soliden Fundament dessen erfolgreiche Arbeit fortführen durfte. Die Treffen an jedem ersten Dienstag im Monat im Casino der Balthasar-Neumann-Kaserne und die immer ausgebuchten jährlichen Reisen in BwSW-Häuser behielt er bei, ebenso die Weihnachtstombola für die Sorgenkinder. Neu führte er mit seinen Vorstandskollegen den jährlichen Besuch eines Weihnachtsmarktes und des Militärmusikfestivals in Garmisch-Partenkirchen ein.

BwSWWueVH20Jahre 03 Rede Kinzkofer Spende Dettweiler

Garnisonsbürgermeister Rainer Kinzkofer übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde und übergab an Dettweiler 100 Euro als Geburtstagsgeschenk. Er lobte die auf ehrenamtlicher Basis praktizierte Solidarität des BwSW mit den Schwächeren, mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unter besonderen Belastungen sowie Betreuungsangeboten während und nach Auslandseinsätzen. Die Betreuung und die Seniorenangebote vor allem auch für Ehemalige verdiene unsere Hochachtung und Anerkennung.

BwSWWueVH20Jahre 03 Rede Stoermer

Oberstleutnant Andreas Störmer betonte im Auftrag von Brigadegeneral Ernst-Otto Berk, dem  Standortältesten und Kommandeur Divisionstruppen, dass gerade vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der Bundeswehr zu einer Armee im Einsatz das soziale Engagement in der Solidarität mit Schwächeren in der Bundeswehr ein immer wichtigerer Aspekt sei. Er bedankte sich im Namen der militärischen Führung bei Dettweiler und seiner Truppe für das einzigartige Vereinsleben und für ihr selbstloses Engagement. 

 

 

BwSWWueVH20Jahre 03 Rede Storz

Nach dem Grußwort des BwSW-Ehrenvorsitzenden Egon Storz ist die Würzburger Regionalstelle für Ehemalige in Süddeutschland mit eine der aktivsten des BwSW ist. Hier werde die Betreuung der Mitglieder als Bindeglied zwischen Aktiven und Ehemaligen sehr ernst genommen. Das Sozialwerk der Bundeswehr zu sein, bedeute, an der Seite der Bundeswehr die Zukunft mitzugestalten, Strukturwandel und neue Aufgabenstellungen zu bewältigen. Storz spannte einen großen Bogen über den Werdegang und die Aufgaben des 1960 unter Verteidigungsminister Franz-Josef-Strauß gegründeten Sozialwerks. Dieses sei aus der Bundeswehr nicht mehr wegzudenken. Er wünschte der Regionalstelle weiterhin Glückauf und dass sie so aktiv wie bisher bleibe. 

 

BwSWWueVH20Jahre 04 Musikquartett

Die vier ehemaligen Heeresmusiker Erhard Rada, Rudi Reichel, Charly Neuland und Josef Rüttiger begleiteten die Jubiläumsfeier durch eine musikalische Zeitreise von der "Ode an die Freude" von Ludwig van Beethoven bis zum "Triumpfmarsch" von Giuseppe Verdi. 

 

 

 

 


Leistungen des 1960 unter Verteidiungsminister Franz-Josef Strauß gegründeten Bundeswehrsozialwerks

  • Das BwSW hilft, wenn Menschen der Bundeswehr in Not geraten und SoldatInnen von einem Auslandseinsatz betroffen sind. Damit leistet es einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Dienst.
  • Attraktiver Urlaub in eigenen Häusern und Vertragshotels - mit Zuschüssen für Familien und Einkommensschwächere.
  • Den Belastungen der besonderen Auslandseinsätze wird mit gezielten Angeboten Rechnung getragen.
  • Toleranz und Respekt für andere Kulturen und Nationen: Das lernen und erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Freizeiten und internationalen Reiseangeboten.
  • Die Familienfreundlichkeit aller BwSW-Häuser ist Gebot. In besonderer Weise gilt dies für  »Familienfreundlichen Wochen« und Mutter-Kind-Freizeiten.
  • Hilfsbedürftige und deren Familien sind wichtig. In Freizeiten für behinderte Menschen und Bundeswehrfamilien gewährleistet das BwSW eine individuelle 1:1-Betreuung rund um die Uhr.
  • Durch vielfältigen Themen- und Gruppenreisen lassen sich Horizonte anregend und kreativ erweitern.

 

veröffentlicht in: Bundeswehr - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Thursday, 27. june 2013 4 27 /06 /Juni /2013 08:37

Bild1.jpg

Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, beförderte am Dienstag, den 25. Juni 2013 in Berlin den Kommandeur der Division Luftbewegliche Operationen (DLO), Brigadegeneral Benedikt Zimmer, zum Generalmajor.

Damit wird das in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne beheimatete Divisionskommando wieder durch einen „Zwei-Sterne-General“ geführt. Grund genug für die Angehörigen seines Stabes zu Dienstbeginn beim Eintreffen des frisch Beförderten ein Spalier zu bilden, und ihm mit einem dreifachen „Nach Vorn“, dem Motto der DLO, zum neuen Dienstgrad zu gratulieren. Nach dem Divisionsmarsch, dem Coburger Marsch, gespielt durch das Blechbläserensemble des Heeresmusikkorps 12, stieß der Chef des Stabes, stellvertretend für alle Angehörigen des Stabes, mit dem frisch beförderten Generalmajor an und wünschte ihm „viel Glück im neuen Dienstgrad“.

Generalmajor Zimmer hat das Kommando über die DLO am 20. Dezember 2012 übernommen. Seine vorrangige Aufgabe in den nächsten Monaten wird es sein, die Division Luftbewegliche Operationen im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr bis zum 30. Juni 2014 aufzulösen und am Standort Veitshöchheim die 10. Panzerdivision bis zum 01.01.2015 aufzustellen.

Der Generalmajor ist zur Zeit auch damit beschäftigt, den vom Bundesverteidigungsminister am 1. August geplanten Besuch der Balthasar-Neumann-Kaserne vorzubereiten, bei dem sich Dr. Thomas de Maizière über den Stand der Umstrukturierung vor Ort informieren und Gespräche mit den Soldaten führen will.

 

Bild-Quelle: Bundeswehr - Daniel Janus

veröffentlicht in: Bundeswehr - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Friday, 21. december 2012 5 21 /12 /Dez. /2012 15:24

Generalmajor Erhard Drews zieht stolze Bilanz - Große Herausforderungen bewältigt - Brigadegeneral Benedikt Zimmer hat nun umfassenden Umbruch zu bewältigen

DLOAppellDrewsZimmer 05 Uebergabe Kammerer an Zimmerer 1a 

Die Kommandoübergabe über die DLO ist erfolgt: Generalmajor Erhard Drews (re.) wünscht seinem Nachfolger Brigadegeneral Benedikt Zimmer (li.) viel Glück und Kraft, als neuer Divisionskommandeur den Veränderungsprozess der nächsten zwei bis Jahre in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne zu gestalten und zum Abschluss zu bringen.  Am Ende dieses Umbruchs wird im Jahre 2015 ein neues Divisionskommando stehen, die 10. Panzerdivision, mit drei neu unterstellten Brigaden aus Bayern, Sachsen und Thüringen. Seinen Segen dazu gibt in der Bildmitte Generalleutnant Reinhard Kammerer, der auf der Ebene darüber zuständige Kommandeur Einsatz im Kommando Heer. 

DLOAppellDrewsZimmer 01 Einmarsch Musikkorps 1 DLOAppellDrewsZimmer 01 Einmarsch Musikkorps 3

Vorausgegangen war das immer wieder beeindruckende Schauspiel eines militärischen Appells, dem über 200 Ehren-Gäste aus Politik, Wirtschaft, dem öffentlichen Leben und dem Militär beiwohnten.

 LINK AUF DIASHOW

Zur Kommandoübergabe bildeten die im Karee angetretenen Abordnungen der Luftbewegliche Brigade 1, der Heerestruppenbrigade, der Divisionsttruppen und des DLO-Stabes, angeführt von der Ehrenformation mit dem Heeresmusikkorps 12 und dem Fahnenzug mit den Truppenfahnen stellvertretend für die Gesamtheit der über 14.000 Soldaten der Division einen imposanten militärischen Rahmen.


 

DLOAppellDrewsZimmer 03 Rede Drews 03 DLOAppellDrewsZimmer 03 Rede Drews 02 DLOAppellDrewsZimmer 09 Empfang 02 BegrueßungsRede Drews 1 DLOAppellDrewsZimmer 08 Gaeste 1 DLOAppellDrewsZimmer 08 Gaeste 2

"Ich hatte fast vier Jahre die Ehre und die Freude, diesen Großverband zu führen," sagte der scheidende Kommandeur Erhard Drews in seiner Abschiedsrede, die VIP-Gäste im windgeschützten Zelt im Rücken. Darunter befanden sich aus dem Bundestag die Abgeordneten Paul Lehrieder, Joachim Spatz und Rainer Erdel, aus dem Bayerischen Landtag die Präsidentin Barbara Stamm und die Abgeordneten  Manfred Ländner und Volkmar Halbleib, weiter Staatssekretär a.D. Walter Kolbow, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Fürst Johann Friedrich zu Castell-Rüdenhausen, Generalstaatsanwalt Clemens Lückemann, die Polizeitpräsidentin Liane Matthes, den Präsidenten der Wehrbereichsverwaltung Süd Michael Brod sowie zahlreiche hochrängige Kommandeure aus dem militärischen Bereich.

Schon bei seiner Übernahme des Kommandos im Februar 2009 war nach den Worten von Drew die DLO im Aufbruch in die Zukunft. Nicht alle Erwartungen hätten sich erfüllt, manche Planung musste aufgegeben oder angepasst werden und neue Herausforderungen kamen zwischenzeitlich hinzu. So hatten sich laut Drews alle Truppenteile sehr kurzfristig auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen, die die Entscheidung der Bundesregierung zum Aussetzen der Einberufung zum Allgemeinen Wehrdienst mit sich brachte. Der Wechsel im Kommando der DLO falle nun in eine Zeit des umfassenden Umbruchs der Division, der praktisch bereits in diesem Monat schon begonnen habe.


 

DLOAppellDrewsZimmer 04 Abschreiten Front Kammerer Drews 4 DLOAppellDrewsZimmer 04 Abschreiten Front Kammerer Drews 2  
Generalleutnant Reinhard Kammerer schritt nach Drews Abschiedsrede mit diesem die Front der angetretenen Soldatenabordnungen der Division ab.


 

DLOAppellDrewsZimmer 09 Empfang 03 Rede Kammerer 1

Generalleutnant Reinhard Kammerer, der auf der Ebene darüber zuständige Kommandeur Einsatz im Kommando Heer, berichtete, dass Drews bereits am Tag zuvor die Heerestruppenbrigade außer Dienst stellte. Das Jägerregiment 1 wechselt nun zur ersten Panzerdivision. Die DLO werde zum Jahreswechsel auch bereits von der Aufgabe des Framework Head-Quarters entbunden. Abgegeben wurden laut Kammerer vom Inspekteur im Gegenzug zum Erhalt aller NH90-Transporthubschreiber auch bereits die CH53-Regimenter an die Luftwaffe abgegeben.

Die DLO werde nun im nächsten Jahr aufgelöst. Unter Drews Führung habe die DLO seit 2009 in all ihren Aufgabenfeldern große Erfolge erzielen können, vor allem in ihrer Ausrichtung auf den Einsatz. Als Highlight hob Kammerer hervor, dass noch unter der Verantwortung von Drews die ersten deutschen Kampfhubschrauber Tiger in der letzten Woche nach Afghanistan in den Einsatz verlegt werden konnten.

Drews habe die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Luftbeweglichkeit gehe nun bruchfrei zur neuen Division "Spezielle Kräfte" nach Stadtallendorf. Drews werde nun als künftiger Chef des Amtes für Heeresentwicklung in Köln die Weichenstellungen im Heer wesentlich mit bestimmen.

Kammerer: "Hier in Veitshöchheim wird die künftige Division Süd, die neue" Zehnte", mit Verantwortung für die Brigaden in Frankenberg (Sachsen), in Cham und in Bad Reichenhall aufgestellt, die es aus ihren bisherigen Divisionen in Sigmaringen und Leipzig nach hier zu bringen gilt."

DLOAppellDrewsZimmer 05 Uebergabe Kommando 1 DLOAppellDrewsZimmer 06 Abmeldung Appell durch Zimmer Zimmerer übernimmt das Kommando

Die zentrale Aufgabe des Aufbaus der künftigen 10. Panzerdivision liegt laut Kammerer beim neuen Kommandeur Benedikt Zimmer in guten Händen. Der Generalleutnant nannte auch ihn einen Mann des Einsatzes mit Führungserfahrung auf allen Ebenen, zuletzt als Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 in Torgelow, der bereits General der multinationalen Brigade Süd und später auch Kommandeur des deutschen Einsatzkontingents im Kosovo war. Er verfüge auch über langjährige Erfahrung im Einsatz-Büro-Stab und zuletzt in der neu geschaffenen Planungsabteilung des Ministeriums. Kammerer versprach alle Unterstützung, die das Kommando Heer leisten könne und wünschte Zimmer viel Erfolg, Soldatenglück und Gottes Segen.


wird noch ergänzt mit Bericht vom Empfang

 

 

herzte er.

veröffentlicht in: Bundeswehr - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Tuesday, 18. december 2012 2 18 /12 /Dez. /2012 11:41

DLOKommandowechsel-2.jpg

Bereits vor dem feierlichen Appell am 20. Dezember zur offiziellen Kommandoübergabe der Division Luftbewegliche Operationen durch den Kommandeur "Einsatz im Kommando Heer", Generalleutnant Reinhard Kammerer von Generalmajor Erhard Drews an Brigadegeneral Benedikt Zimmer (li.) in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne hieß Bürgermeister Rainer Kinzkofer bei einem Empfang im Rathaus den neuen DLO-Kommandeur  herzlich in seinem neuen Wirkungskreis willkommen.


Brigadegeneral Zimmer war zuletzt von Mai 2009 bis Juli 2011 Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 in Torgelow und dann zur Vorbereitung auf künftige Aufgaben Unterabteilungsleiter Planung im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Dem 51jährigen obliegt es nun, die Strukturreform der Bundeswehr in der Veitshöchheimer Kaserne zu vollziehen.

Die Division Luftbewegliche Operationen wird im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr bis spätestens Mitte 2014 aufgelöst. Ab Oktober 2013 wird in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne eine neue Division Süd (mit späterer Umbenennung in 10. Panzerdivision) aufgestellt, deren Stab in Veitshöchheim seinen Sitz hat.

 

Bis zur endgültigen Auflösung der DLO Mitte 2014 soll die neue 10. Panzerdivision, zunächst als Division Süd, aufgestellt sein. Bis dahin hat Zimmer auch noch das Kommando über die DLO, die zusammen mit der Division für Spezielle Operationen (DSO) in  Stadtallendorf in der neuen Division Schnelle Kräfte aufgeht. Die Veitshöchheimer Garnison knüpft damit an ihre Geschichte an und wird erneut wie bis 1994 Standort des Zweisterne-Kommandos einer Panzerdivision. 

In der Kaserne sollen künftig rund 900 Soldaten ihren Dienst tun. An Dienststellen gibt es hier dann neben dem Divisionsstab, das Heeresmusikkorps, das 5./Feldjägerregiment 3, die regionale Sanitätsversorgung, das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum, ein Kraftfahrerausbildungs-Zentrum und die Bundeswehrfachschule.

 

Kinzkofer sagte dem neuen Kommandeur bei seinen neuen Aufgaben die Unterstützung und Hilfestellung durch die Gemeinde zu und überreichte ihm zur Information das in Broschüren zusammengefasste geballte Wissen über die Garnisonsgemeinde. Kinzkofer: "Wir Veitshöchheimer sehen unsere Mitbürger in Uniform nicht in erster Linie als Wirtschaftsfaktor, sondern als erfreulichen, angenehmen und selbstverständlichen Bestandteil des öffentlichen Lebens."


 Der Bürgermeister bedankte sich  beim scheidenden Kommandeur Erhard Drews für dessen stets gezeigte Aufgeschlossenheit, menschliche Nähe und sachlichen Informationen. Es  sei immer schön gewesen, mit ihm bei den verschiedensten Anlässen zu verkehren wie nach Empfängen, Vorträgen, Appellen oder Konzerten.

Als Drews im Februar 2009 das DLO-Kommando in Veitshöchheim von Generalmajor Carl-Hubertus von Butler übernommen hatte, war er bei der DLO in Veitshöchheim kein Unbekannter, hatte er doch in der Zeit von Juli 2002 bis April 2003 hier als Kommandeur der Divisionstruppen einen entscheidenden Beitrag zur Aufstellung der DLO als neue übergeordnete Kommandobehörde aller Heeresfliegerkräfte geleistet . Ab September 2011 führte Drews ein Jahr lang das Kommando über die KFOR-Truppen im Kosovo. Der 60jährige wird nun Chef des Amtes für Heeresentwicklung in Köln.

 

veröffentlicht in: Bundeswehr - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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