Thursday, 17. april 2014 4 17 /04 /Apr. /2014 18:30

 KlaeranlageVH 01 Außenansicht Zufahrt Thue Straße KlaeranlageVH 01 Außenansicht vom Mainuferweg 

Tag der Offenen Tür am 26. April 2014 von 10 bis 15 Uhr

Eine Kläranlage wie „aus dem Ei gepellt“ ist auch heute noch in landschaftlich reizvoller Lage am Mainufer die vor 14 Jahren für 8,5 Millionen Euro fertig gestellte Kläranlage in Veitshöchheim, Thüngersheimer Straße 133. Davon können sich die Besucher am Samstag, 26. April von 10 bis 15 Uhr bei einem Tag der Offenen Tür überzeugen. Der Zweckverband Abwasserbeseitigung „Maintal Würzburg“ feiert an diesem Tag sein 50jähriges Bestehen.
KlaeranlageVH 01 Außenansicht Zufahrt Thue Straße 1 Luftbild

Alle 30 Minuten sind Führungen über das Klärwerksgelände. Die moderne Technik der Anlage wird alle begeistern. Die Besucher erfahren alles Wissenswerte, wie das Abwasser, zu 98 Prozent gereinigt, glasklar dem Main zufließt.

Für das leibliche Wohl der Gäste ist bestens gesorgt mit Steaks, Bratwürsten und Getränken.


Thema Klimaschutz

Was alles an der Kläranlage bereits für den Klimaschutz getan wird oder noch geplant ist, darüber wird an einem Informationsstand der gemeindliche Klimaschutzmanager Jochen Spieß aufklären.

Die Kläranlage ist nämlich einer der größten Energieverbraucher auf dem Gemeindegebiet außerhalb des produzierenden Gewerbes. Die Aufbereitung des Abwassers verbraucht jährlich große Mengen an Wärme und Strom. Im Abfallprodukt der Kläranlage, dem Klärschlamm, steckt ein großes Energiepotential. Die Nutzungsmöglichkeiten dieses Potentials sind vielfältig und teilweise mit großem technischem Aufwand verbunden.

KlaeranlageVH 02 Blockheizkraftwerk Johannes Roehm

Schwerpunkt ist hier das Blockheizkraftwerk (BHKW) im Maschinenhaus, das mit einer Leistung von 50 kW zu 35 Prozent des Strombedarfs des Klärwerkes deckt. Dieses ist täglich zehn Stunden in Betrieb und verbrennt in dieser Zeit rund 270 Kubikmeter Faulgas, das durch die thermische Schlammverwertung im Faulturm gewonnen wird und jährlich 30.000 Euro Stromkosten einspart. Beim Zweckverband hofft man, künftig auch das Wärmepotential des BHKW für die Schlammtrocknung nutzen zu können.

Auf dem Bedienpanel kann Abwasserfachkraft Johannes Röhm, ein gelernter Elektrikinstallateur, die Teil- oder Volllast des BHKW einstellen. Seit 1999 in Betrieb war das BHKW ursprünglich als  Notstromaggregat gedacht. "Wir würden bei Stromausfall nicht ersaufen" meint Röhm. Durch Umstellung auf Erdgas sei im Notfall die Abwasserreinigung gewährleistet.

KlaeranlageVH 02 Blockheizkraftwerk Pufferspeicher KlaeranlageVH 02 Blockheizkraftwerk Pufferspeicher 1

Die Wärme aus dem BHKW wird bereits über diese Pufferspeicher zum Aufheizen des Schlamms im Faulturm auf konstant 38 Grad genutzt.


Schaltzentrale der PROZESSLEITTECHNIK im Betriebsgebäude

KlaeranlageVH 02Betriebsgebaeude KlaeranlageVH 02 Leitung Rainer Siebert KlaeranlageVH 02 Prozessleittechnik Rainer Siebert

Alle Fäden laufen zusammen im zentralen Betriebsgebäude. Hier befindet sich auch der Arbeitsplatz des 39jährigen Rainer Siebert. Der gelernte Energieelektroniker der Deutschen Bahn kam am 1. August 1998 als Klärwärter zum Zweckverband und ist seit einem Jahr Betriebsleiter. Seit Dezember 2004 ist er im Besitz der Abwasser-Meisterprüfung.

Ihm zur Seite stehen drei Mitarbeiter in Vollzeit, zwei Ver- und Entsorger und ein Klärwärter und seit kurzem in Teilzeit eine Laborantin. In der Schaltwarte (rechtes Bild) laufen auf der Blindschalttafel alle Meldungen zusammen, so dass die diensthabende Abwasserfachkraft sogleich den Betriebszustand und Störungen sehen kann. Besetzt ist die Kläranlage täglich ab sechs Uhr, montags bis donnerstags bis 15 Uhr, freitags bis 12.30 Uhr und am Wochenende bis elf Uhr. Danach gilt ein Bereitschaftsdienst. Die Prozessleittechnik stellt laut Siebert zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher, dass die Mitarbeiter, die Bereitschaft haben, per SMS über Fehler und Störungen alarmiert werden.   

KlaeranlageVH 02 Labor Cornelia Leberfinger

Die neue Laborantin Cornelia Leberfinger, eine gelernte biologisch-technische Assistentin ist nun acht Stunden wöchentlich beschäftigt, um im Labor sämtliche für die Eigenüberwachung erforderlichen Messungen durchzuführen. Vornehmlich gehört dazu die Untersuchung von Proben im Zu- und Ablauf des Klärwerkes,  also die Parameter für Kohlenstoff (CSB =Chemischer Sauerstoffbedarf und  BSB5 = Biochemischer Sauerstoffbedarf), sowie Stickstoff  und Phospor. Zu ihren Aufgaben zählt weiter die interne Qualitätskontrolle und regelmäßige Überprüfung und Wartung der Online-Messtechnik wie Filterreinigung und Erneuerung der Reagenzien.


Maschinenhaus

KlaeranlageVH 01 Außenansicht Zufahrt Thue Straße KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 0 Rechenanlage

Nach dem Zulauf werden in der Rechenanlage im Maschinenhaus Grobstoffe  zurückgehalten und ausgewaschen in einen Container zur Müllentsorgung befördert.

KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 1 Schlammpresse KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 1 Schlammpresse 1

Im Maschinenhaus befindet sich auch die Siebbandpresse, in der Faul-Schlamm spatenfest entwässert wird. Noch können die wöchentlich anfallenden 25 Tonnen fester Schlamm zur Rekultivierung von Tagebau-Stätten im Raum Leipzig sinnvoll verwendet werden. Aufgrund seines hohen Energiegehalts wird zur Zeit eine weitergehende Verwendung untersucht.

KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 2 Geblaese Sandfang 1 KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 2 Pumpe Umwaelztechnik Fautu KlaeranlageVH 10 Faulturm 5 Umstellarmaturen

Das Maschinenhaus beherbergt weitere technische Anlagen wie das Sandfang-Gebläse und Drehkolben-Pumpen für verschiedeste Aufgabenbereiche.

KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 3 Werkstatt Elektro KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 3 Werkstatt Schlosser 2 KlaeranlageVH 03 Maschinenhaus 3 Werkstatt Schlosser 1 KlaeranlageVH 06 Belebung 1 Becken Wolf Otwin

Hier befindet sich auch die Elektrowerkstatt, ebenso die Schlosserwerkstatt des gelernten Gas- und Wasserinstallateurs Otwin Wolf (rechts), der als Dienstältester bereits seit 1991 als Abwasserfachkraft für den Zweckverband tätig ist. Betriebsleiter Siebert betont, dass man durch die Fachkräfte in der Lage ist, fast alle notwendige Reparaturen, auch im Störfall, selbst ausführen zu können.


KlaeranlageVH 04 Biofilter 1 KlaeranlageVH 04 Biofilter 2 von oben

Kaum zu glauben, aber auf dem gesamten über 9.000 Quadratmeter großen Gelände sind kaum Geruchsbelästigungen wahrnehmbar. Dafür sorgt ein Biofilter, dem ständig die belastete Abluft vom Maschinenhaus zugeführt wird. Das heißt die Luft wird angefeuchtet und dort durch Behälter geblasen, die mit Rindenmulch und Heidekraut gefüllt sind. Sie verliert so bis zu 93 Prozent der Geruchsbelästigung.


Mechanische und biologische Abwasserreinigung

KlaeranlageVH 05 Sandfang

Nach der Rechenanlage noch im Abwasser mitgeführten mineralischen Anteile gelangen in die 21 Meter lange und drei Meter breite Sand- und Fettfanganlage. Nach 20  Minuten Verweildauer setzen sich hier die Sandanteile ab, die dann ausgewaschen in einen bereit stehenden Container im Maschinenhaus entsorgt werden. Die aufschwimmbaren Leichtstoffe wie Öle und Fette werden abgezogen und in den Faulturm gepumpt. Mit dem Ablauf aus dieser Anlage endet die ein Drittel der Abwasserreinigung abdeckende mechanische Reinigungsstufe.


KlaeranlageVH 06 Belebung Zwischenhebewerk KlaeranlageVH 06 Belebung 1 Becken 1 KlaeranlageVH 06 Belebung 1 Becken 2 
Das Zwischenhebewerk befördert das Abwasser vier Meter höher in die beiden Belebungsbecken. Diese sind fünf Meter tief und haben ein  Gesamtvolumen von 5.600 Kubikmeter mit mehreren Rührwerken. Den Kohlenstoffabbau übernehmen hier wie in der Natur sauerstoffverbrauchende Mikroorganismen. Dadurch wird gleichzeitig auch der Ammonium-Stickstoff NH4 in Nitrat (NO3) umgewandelt, auch Nitrifikation genannt. Die weitere Denitrifikations-Stufe reduziert Nitrat zu Stickstoff (N), der in die Luft gelangt.

KlaeranlageVH 06 Faellmittelstation

Ebenfalls in zwei Schritten erfolgt auch die Phosphorentfernung, zum einen durch Wachstum der Mikroorganismen und zum anderen durch Zugabe eines chemischen Stoffes aus der Fällmittelstation.

KlaeranlageVH 06 Belebung DruckmessSondeReinigung Wolf Otwi KlaeranlageVH 06 Belebung 1 Becken

Onlinemessungen der wichtigsten Parameter geben die Werte ständig an das Prozessleitsystem weiter und ermöglichen einen vollautomatisch regelbaren Betrieb. Nichtsdesto trotz müssen ständig die Mess-Sonden, wie im Bild links durch Otwin Wolf, ständig gereinigt werden. Entlang der Stege sind die Belüftungsanlagen installiert, die verschiedene Belüftungseinheiten versorgen.

KlaeranlageVH 06 Belebung 1 Becken Sauerstoffzufuhr  KlaeranlageVH 06 Belebung 1 Becken Enten

Auf dem linken Foto verdeutlicht das Sprudeln die notwendige hohe Sauerstoffzufuhr von stündlich 6.000 Kubikmeter Luftmenge. Im Belebungsbecken fühlen sich auch die Enten pudelwohl. Eineinhalb Tage braucht das Abwasser, bis es gereinigt wieder dem Main zufließt.

KlaeranlageVH 07 Nachkaerbecken 1 KlaeranlageVH 07 Nachkaerbecken 2 klares Wasser KlaeranlageVH 08 Klarwasser Ablauf Main

Allein 30 Stunden dauert der Aufenthalt im Belebungsbecken, ehe es dann in die zwei Nachklärbecken mit einem Durchmesser von 23 Meter und vier Meter Tiefe zur Trennung von Schlamm und Wasser durch Absetzen kommt. Der abgesetzte Schlamm wird mit dem Räumerschild in das zentrisch angeordnete Mittelbauwerk im Becken geführt und entweder als Rücklaufschlamm mit hoher Mikroorganismen-Dichte wieder dem Belebungsbecken oder als Überschuss-Schlamm dem Faulturm zugeführt. Das im Mittelbild im Randbereich nun klare Abwasser gelangt über eine Zahnschwelle (Foto rechts) in die Ablaufleitung in den Main nach vorheriger Messung der Wasserqualität hinsichtlich pH-Wert, Phosphorgehalt, Trübung und Temperatur.


Schlammbehandlung

KlaeranlageVH 10 Faulturm 1 KlaeranlageVH 10 Faulturm 2 oben KlaeranlageVH 10 Faulturm 4 KlaeranlageVH 10 Faulturm 3 oben

Aus den verschiedenen Reinigungsabschnitten fallen täglich durchschnittlich 120 Kubikmeter Schlamm an. Er besitzt neben einem sehr hohen Wassergehalt  von 99 Prozent auch einen großen Anteil an organischer Substanz. Um zu verhindern, dass er durch eine saure Gärung zu erheblichen Geruchsbelästigung führt, gelangt er zum Ausfaulen in den nach außen hin geschlossenen, 18 Meter hohen Faulturm mit  einem Fassungsvermögen von 700 Kubikmeter direkt im Anschluss an das Maschinenhaus. Die Ausfaulzeit beträgt 28 Tage. Die Betonhülle stammt noch von der 1968 erstellten Altanlage. Das beim Faulprozess entstehende energiereiche Methangas findet Verwendung im Blockheizkraftwerk (siehe oben).

KlaeranlageVH 08 Schlammstabelbehaelter KlaeranlageVH 08 Schlammstapelbehaelter von oben

Der ausgefaulte Schlamm wird dann im Schlammspeicher mit einem Speichervolumen von 1250 Kubikmeter mindestens vier Monate lang gestapelt und gelangt anschließend nach stufenweiser Abführung von Wasser zur Verwertung in die Siebbandpresse (siehe oben). 

KlaeranlageVH 04 Filratwasserschacht KlaeranlageVH 04 Filratwasserspeicher 

2009 wurden 236.000 Euro in den Neubau eines Edelstahl-Pufferbehälters mit einem Volumen von 250 Kubkmeter zur Speicherung von mit Stickstoff stark belastetem Filtratwasser aus der Schlammentwässerung investiert. Durch diese Nachrüstung kann der Abbau von 90 Kubikmeter täglich gleichmäßig auf 24 Stunden verteilt werden.

KlaeranlageVH 09 Gasspeicher KlaeranlageVH 04 Gasfackel  

Das Faulgas wird im 250 Kubikmeter fassenden Gasbehälter gespeichert. Ausnahmsweise kann es bei Störfällen auch abgefackelt werden.


Chronik des Zweckverbandes

Den Verband hatten am 16. Oktober 1964  der Veitshöchheimer Bürgermeister Erwin Vornberger mit seinen Kollegen  Josef Meichsner (Zell) und Ludwig Volk (Margetshöchheim) gegründet. Der Bau einer gemeinsamen Kläranlage in Veitshöchheim erwies sich damals als die technisch und wirtschaftlich effizienteste Lösung. Die beiden Gemeinden auf der anderen Mainseite entsorgten bis dahin ihre Abwässer noch ausschließlich über Hauskläranlagen. In Veitshöchheim war dagegen die Kanalisation im Altort bereits 1957 abgeschlossen. Das Abwasser floss über eine mechanische Kläranlage in Höhe des Mainsteges dem Main zu. Ab 1960 kam es jedoch in Veitshöchheim in Verbindung mit dem Bau der Kaserne zu umfangreichen Erschließungsmaßnahmen. Das Kanalnetz erweiterte sich um elf auf 27 Kilometer. In der Gartensiedlung erschloss die Gemeinde 30 Hektar Bauland aus eigenem Besitz. Es gab daher bereits 1962 eine fertige Planung zur Errichtung einer zweiten Kläranlage am Mainufer an der südlichen Gemarkungsgrenze zur Stadt und auch der Grunderwerb hierfür war bereits 1960 erfolgt.

Erdgas-Maindüker

1964, als Veitshöchheim erstmals die 5.000er Einwohner-Grenze überschritt, verwarf man dann jedoch wieder diese Planung. Der damals von der Ferngas Nordbayern geplante Bau eines Maindükers. ermöglichte es, für alle drei Kommunen recht kostengünstig in Veitshöchheim nördlich des Bahnpostens eine Zentralkläranlage zu bauen. Den Veitshöchheimern zugute kam, dass der Bund wegen des Anschlusses der Kaserne die 2,55 Millionen Mark teure Kläranlage in beträchtlicher Höhe mitfinanzierte. Im Oktober 1970 konnte das neue auf 22.000 Einwohnergleichwerte ausgelegte Klärwerk mit biologischer Nachreinigung seinen Betrieb aufnehmen.

Ein Jahr später war wegen freier Kapazitäten auch der Anschluss der Gemeinde Erlabrunn im Gespräch. 1981 fand eine erste Erweiterung des Klärwerks mit Kosten von 1,3 Millionen Mark ihren Abschluss

Schon ein Jahr später stellte ein Gutachter eine erneute Überlastung fest, insbesondere war verfahrenstechnisch ein Stickstoffabbau nicht möglich. So beauftragte der Verband schon im Jahr 1987 das Bad Kissinger Ingenieurbüro Niemetz- Hoßfeld-Fischer mit der Erweiterungsplanung, doch erst 1995, als Veitshöchheim mit Nebenwohnungen schon mehr als 10.000 Einwohner zählte, machte man Ernst damit. Auf Empfehlung der Wasserbehörden führte der Verband zwecks Eindämmung der hohen Abwasserreinigungskosten erstmals in Bayern einen beispielhaften Planungswettbewerb auf europäischer Ebene durch. Der Freistaat übernahm 95 Prozent der Wettbewerbskosten von 507.000 Mark. Unter 49 Bewerbern siegte im Oktober 1996 das Nürnberger Ingenieurbüro Müller/Schneeberg/Kraus.

Zell schert 1999 aus

Für viel Diskussion sorgten dann ein Jahr lang die Verhandlungen über einen alternativen Anschluss der Verbandsgemeinden an das Klärwerk der Stadt Würzburg Im Gegensatz zu Zell, das Anfang 1999 aus dem Verband austrat, sahen die Gemeinderäte von Veitshöchheim und Margetshöchheim darin keine Kostenvorteile. Auch aus Gründen der Bürgernähe und der größeren Einflussmöglichkeit auf Umwelt und Gebühren waren sich die beiden Kommunen im März 1998 einig, den ersten Preisträger mit der Planung zu beauftragen und nach dem Ausscheiden von Zell die Einwohnergleichwerte von 32.000 auf 26.000 zu reduzieren.

Hochmodernes Klärwerk

Nach dem ersten Spatenstich im September 1998 konnte im Mai 2001 mit der Bevölkerung die Einweihung einer hochmodernen Anlage mit innovativer elektronischer Prozessleittechnik (bayernweit Referenzanlage), optimaler Wasserreinigung und Energienutzung sowie äußerst wirtschaftlichen Betriebsabläufen groß gefeiert werden. Von der Altanlage an gleicher Stelle aus dem Jahr 1968, die nicht mehr in der Lage war, die seit 1991 gesetzlich geforderte Nährstoffelimination zu erbringen, war fast nichts mehr übrig geblieben. Dem planenden Ingenieurbüro war es hervorragend gelungen, auf dem 9.082 Quadratmeter großen Betriebsgrundstück trotz der räumlichen Enge durch Main, Bahn und Wohnbebauung eine komprimierte und dennoch großzügig wirkende Anlage mit modernem Outfit zu schaffen.

Die Gesamtkosten der Klärwerkserweiterung ei,nschließlich Sanierung der Pumpwerke und Steuerung der Regenüberlaufbecken der Mitgliedsgemeinden betrugen nach Abzug der staatlichen Zuschüsse von 1,7 Mio. Euro und Rückerstattung der Abwasserabgabe von 820.000 Euro noch rund 7,2 Millionen Euro. Im Nachhinein hat sich bestätigt, dass trotz der beträchtlichen Kosten, dies die richtige Entscheidung war. Ein Anschluss nach Würzburg hätte keine Kostenvorteile gebracht. Das eigene Klärwerk ermöglicht vielmehr mehr Bürgernähe und eine größere Einflussnahme auf Umwelt und Gebühren. 

2009 wurden 236.000 Euro in den Neubau eines Edelstahl-Pufferbehälters zur Speicherung von stark belastetem Filtratwasser aus der Schlammentwässerung investiert. Zuletzt wurde im Dezember 2012 für 55.000 Euro die Prozessleittechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht: Durch den Einsatz modernster, exakt messender Geräte konnten die Grenzwerte für CSB, Stickstoff und Phosphat halbiert und beträchtliche Energiekosten beim Einblasen von Sauerstoff eingespart werden. Auch die sonst teure Ultrafiltration des Abwassers vor der Messung wurde entbehrlich.

Dies alles zahlte sich für die beiden Mitgliedsgemeinden auch bei der Abwasserabgabe in barer Münze aus, die sich auf 25.600 Euro reduzierte. Bei der Altanlage musste der Zweckverband noch 333.000 Euro, also mehr das als Zehnfache berappen. Die eingesparten Kosten kommen seitdem letztendlich den Bürgern bei der Höhe der Kanalgebühr zugute.

BambergerAbschied-1a.jpg 

Verabschiedung Oswald Bamberger durch die Bürgermeister Rainer Kinzkofer und Waldemar Brohm

Bis Ende März 2013 hatte Oswald Bamberger 37 Jahre lang die Geschicke des Zweckverbands gelenkt.  Am 1. Dezember 1976 als stellvertretender Klärwärter eingestellt, hatte ihm nach Bestehen der Klärfacharbeiterprüfung der ATV mit „sehr gut“ und Pensionierung des Klärwärters Franz Heid  der Zweckverband im April 1985 die Leitung der Kläranlage übertragen. 1987 absolvierte er die Prüfung zum Ausbilder im Lehrberuf "Ver- und Entsorger". Seine Kläranlage ist seitdem Ausbildungsklärwerk der Nachbarschaft Würzburg. 1997 unterzog er sich noch im Alter von 46 Jahren der Meisterprüfung. Eine Riesen-Herausforderung war für ihn, die schwierige Phase des Umbaus und der Erweiterung bei laufendem Betrieb zu meistern.

Personalentwicklung

            1.7.68: Einstellung des ersten Klärwärters Franz Heid

            1.5.70: Einstellung des zweiten und zusätzlichen Klärwärters Schön

            1975: Einstellung eines Klärwärters: Oswald Bamberger (Ersatz für Schön)

            1991: Aufstockung auf drei Mitarbeiter: Einstellung Otwin Wolf

            1996: Aufstockung auf vier 4 Mitarbeiter (Heinrich Pfeuffer) 

            1998: Einstellung von Rainer Siebert als Ersatz für Helmut Röhm

            2009: Einstellung von Johannes Röhm

            1.4.2013: neuer Betriebsleiter: Rainer Siebert als Nachfolger von Oswald Bamberger

veröffentlicht in: Baumaßnahmen - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Thursday, 17. april 2014 4 17 /04 /Apr. /2014 12:10

Erhebliche Anforderungen

Enorm gefordert waren im Vorjahr die Veitshöchheimer Floriansjünger. Die Zahl der Einsätze steigerte sich nach den Berichten der beiden Kommandanten Robert Röhm und Michael Birk bei der Jahreshauptversammlung von 431 auf 524., wobei den Löwenanteil mit 397 die HVO-Gruppe ableistete. 76 Einsätze entfielen auf Technische Hilfeleistungen, 17 auf Brandeinsätze, 19 auf Einsatzübungen und Sicherheitswachen und zehn auf Fehlalarmierungen. Für Pflege und Wartung der Gerätschaften fiel ein Arbeitsaufwand von 1.159 Stunden an. Es fanden 42 Gruppenübungen, 35 Jugendübungen und vier Großeinsatzübungen statt, zusätzlich noch viele Lehrgänge für MTA, Sprechfunker, HvO, Sondersignalfahrt, Fahrsicherheitstraining, Absturzsicherung, Motorsägenführer, Bootsführer, Gruppenführer, Drehleitermaschinist und Ausbilder in der Feuerwehr. Dies verdeutlicht zugleich die erheblichen Anforderungen und die Spezialisierung, denen sich heutzutage auch die freiwillig und ehrenamtlich Dienstleistenden der Feuerwehr stellen müssen. Die großen Einsatzübungen waren Brände mit Menschenrettung im Evangelischen  Kindergarten, im Altbau des Würzburger Hofes und bei der BASF und ein inszenierter Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen im Sendelbach. Für die Gruppe im Löscheinsatz wurden 28 Leistungsabzeichen in den Stufen Bronze bis Gold-Rot überreicht.

Heuer wollen die Kommandanten für 46.000 Euro Sprungretter, mobile Feuerlöschtrainer, Totmannmelder, eine Wasserrettungspuppe und Composite-Flaschen anschaffen und die 15 Jahre alte Drehleiter warten lassen. Geplant sind in diesem Jahr Übungen im Abrissgebäude des Evangelischen Pfarrheims, in der Eichendorff-Grundschule und in einem Industriegebäude.

Das Personal der Wehr besteht derzeit aus sechs weiblichen und 56 männlichen Aktiven, die Jugendfeuerwehr aus zwei weiblichen und 19 männlichen Mitgliedern. Im Lauf der Zehn-Jahres-Entwicklung ist erkennbar, dass der Aktiven-Stand um rund 20 Prozent zurückgegangen ist. Nichts desto trotz gibt den Kommandanten die Jugendfeuerwehr allen Grund zur Hoffnung. So konnten zwölf Teilnehmer in verschiedenen Stufen den Jugendwissenstest ablegen und 16 Jugendliche die Jugendflamme in verschiedenen Stufen erhalten. Vor der Versammlung wurden Frederik Jantsch zum ersten Jugendsprecher  und Julia Rupkalvis zur zweiten Jugendsprecherin gewählt. Als Kassenprüfer fungieren Martin Leimkötter und Louis Birk, als Vertrauensperson wurde Christopher Greiner benannt.


Ereignisreiches Vereinsleben

Aber nicht nur die Gefahrenabwehr, sondern auch das Vereinsleben war laut Rückblick des Vereinsvorsitzenden Gerhard Ferschke recht ereignisreich und voller gelungener Veranstaltungen. Die wiederkehrenden Aktionen wie Faschingstanz, Teilnahme am Faschingszug, Maibaumaufstellung, Florianstag, Grillfest, Schlachtschüsselessen, Jahresabschluss- und Silvesterfeier erfreuten sich großer Beliebtheit. Für das laufende Jahr hat sich der Vergnügungsausschuss auch Neues einfallen lassen. So sind eine Maiwanderung, eine Brauereibesichtigung, eine Fahrradtour, ein Kilianibesuch, ein Oktoberfest im Feuerwehrhaus und ein Weihnachtsmarktbesuch in Fulda geplant.

Voll im Laufen sind die Vorbereitungen für das 150jährige Jubiläumsfest vom 22. bis 25. Mai 2015 mit großem Zeltbetrieb. Für Freitag ist ein Beatabend mit einem DJ  geplant und für Samstag, Sonntag und Montag wurden schon verschiedene Musikgruppen verpflichtet, um ein abwechslungsreiches Musikprogramm für alle Altersklassen zu bieten.


Beförderungen  

Befoerderung Oberfeuermann Birk Julian Scholz Maximilian u Befoerderung zum Oberfeuerwehrmann Scholz Maximilian Befoerderung zum Loeschmeister Foersch Simon

Die beiden Kommandanten beförderten mit Aushändigung von Urkunde und Ärmelabzeichen Julian Birk, Mario Herrman und Maximilian Scholz zum Oberfeuerwehrmann sowie Simon Försch und Sebastian Krahn zum Löschmeister (auf Foto 1 v.l.n.r. Gemeinderat Stefan Oppmann (Referent), Kreisbrandmeister Norbert Groschup , 2. Kommandant Michael Birk, 1. Kommandant Robert Röhm, Julian Birk, Simon Försch, Maximilian Scholz, Kreisbrandinspektor Michael Reitzeinstein, zweiter Bürgermeister Oswald Bamberger (Herrmann u Krahn fehlen), auf Foto 2: Scholz, auf Foto 3: Försch)

Ernennung zum Feuerwehrmann

und zum Feuerwehrmann v.l.n.r. Pascal Birk , Jakob Uhle , Timon Dombrowski und Dominik Reinhart sowie nicht im Bild  Alexander Seitz, Tobias Endres und Dominic Erhard.


Ehrungen

Ehrung für 30 Jahre aktiven Dienst Roehm Robert u Heim Erw

Die Mitglieder Erwin Heim und Robert Röhm wurden für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt (v.l.n.r. Robert Röhm, Vorstand Gerhard Ferschke, zweiter Kommandant Michael Birk). Die übrigen in diesem Jahr zu ehrenden Mitglieder sollen ihre Urkunden beim Festkommers anlässlich der 150-Jahrfeier 2015 überreicht bekommen.

Verabschiedung Weber Thomas u Heim Erwin aktiver Dienst

Aus dem aktiven Dienst verabschiedeten die Kommandanten Thomas Weber (links) und Heim Erwin (rechts).


 Grußworte

Die Gemeinde weiß nach den Worten des Zweiten Bürgermeisters Oswald Bamberger die hervorragenden Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr sehr wohl zu schätzen. Das mehr als zwanzig Prozent der Aktiven Jugendliche sind, zeige die hervorragende Jugendarbeit der Jugendleitung. Auch die HvO-Gruppe beeindrucke mit ihrer hohen Einsatzbereitschaft. Die Gemeinde werde sich  für ein neues Fahrzeug einsetzen. Alle Bürgermeister würden voller Überzeugung hinter ihrer Wehr stehen, die Sicherheit der Aktiven und aller Veitshöchheimer seien für sie das Wichtigste.

Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein lobte die Veitshöchheimer Wehr als feste Größe im Landkreis, die immer verlässlich und regelmäßig an allen Fortbildungen teilnimmt. Er stellte die Umstellung auf die modulare Trupp-Ausbildung vor. Nun würden die Feuerwehren entsprechend ihrer Einsatzgeräte ausgebildet. Als weitere Veränderung nannte er die einsatzbezogene Alarmierung, die seit 1. Dezember 2013 gilt.  Auch das Thema Digitalfunk sprach er an. Seit Februar würden hier  200 Geräten getestet.

Fotos: Feuerwehr 

veröffentlicht in: Vereine Feuerwehr - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Wednesday, 16. april 2014 3 16 /04 /Apr. /2014 14:29

RoehmSpende-1.jpg

Eheleute Christa und Gunter  Röhm: "Uns ist es eine Herzensangelegenheit, die kindgerechte Bildung und die Liebe zu Frankreich zu fördern."

Mit diesen Worten bedankten sich die Veitshöchheimer Eheleute Christa und Günter Röhm zum einen bei Gabi Treutlein (links), der Leiterin des Kindergartens Sankt Martin, dass sie sich bereits im 14. Jahr für das Frühfranzösisch mit begleitendem Rahmenprogramm erfolgreich einsetzt. Um dies auch weiterhin zu ermöglichen überreichten sie ihr eine Spende von 1600 Euro und als persönliches Geschenk einen Druck von Harald Schmausers erstem Veitshöchheim-Poster. Ein besonderes Geschenk hatten die Röhms aber auch für den nun aus seinem Amt ausscheidenden Bürgermeister Rainer Kinzkofer (2.v.r)  in petto, quasi als Dank für dessen Engagement für die Partnerschaft mit der französischen Stadt Pont-L'Evêque. Sie übergaben ihm ein bisher noch nicht veröffentlichtes, auf Leinwand fotografisch gedrucktes Poster von Harald Schmaußer mit Motiven aus der Partnerstadt. Das Original hatte der Sulzfelder Künstler 2006 anlässlich der Frankreich-Reise des Kindergartens geschaffen, an der neben 30 Kindern und Erwachsene auch der Bürgermeister teilnahm. Das weitere noch existierende Poster ist für den vor wenigen Tagen in den Ruhestand getretenen französischen Bürgermeister Andre Desperrois bestimmt. Beide Ortsoberhäupter, so Günter Röhm, hätten sich für diese Städtepartnerschaft in beispielhafter Weise eingesetzt.

KiGa-Leiterin Treutlein wiederum sagte den Eheleuten Christa und Günter Röhm ein herzliches Dankeschön nicht nur für diese noble Spende, sondern auch für ihre Unterstützung in den vergangenen 13 Jahren. Seit 2001 gibt es nämlich aufgrund der Initiative und der Hilfen der Röhms Französisch im Kindergarten. Durch die großzügigen Spenden des Ehepaares konnte Treutlein all die Jahre über viele Materialien und Spiele zur Sprachförderung und speziell für die Französischstunden anschaffen. Diese hätten auch viele gemeinsame Erlebnisse und Aktionen wie Ausflüge, Theatervorstellungen für die  Kinder und den Besuch des Bezirks Unterfranken auf der Mainfrankenmesse ermöglicht. Gemeinsam habe man viele Kindergartenfeste gefeiert, vor allem auch in der Adventszeit mit einem französischen Nikolaus. In all den Jahren hätten sich Christa und Günter Röhm stets eng verbunden mit dem Kindergarten gefühlt.

Dem Bürgermeister dankte Treutlein für sein stets offenes Ohr und sein besonderes Engagement für Familien und Kinder, Bildung und Erziehung und für die örtlichen Kindergärten. Für ihn zum Abschied gab es ein Ruhekissen zum Entspannen und Ausruhen mit Handabdrücken von Kindern, damit er nun seinen Ruhestand als Opa auch entsprechend genießen kann.

veröffentlicht in: Soziales - Die gute Tat - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Wednesday, 16. april 2014 3 16 /04 /Apr. /2014 12:34

ElterninitativeAktive-02.jpg

Am längsten von dem Quartett dabei, nämlich ein Jahrzehnt, ist Helga Neubauer. Sie ist immer wieder überrascht, mit welchem Eifer Kinder beim Basteln mit machen und wie kreativ sie Ideen umsetzen. Sie hatte sich der Elterninitiative angeschlossen, als ihr Sohn die dritte Klasse besuchte und ihre Tochter noch im Vorschulalter war. Wie sie sagt, tat sie dies nicht ganz uneigennützig. Sie wollte mit dazu beitragen, dass auch ihre Kinder tolle Ferienangebote haben und auch in den Ferien mit anderen Kindern sinnvoll ihre Freizeit verbringen können.

So organisierte sie mit ihren Mitstreitern in der Elterninitiative im letzten Jahrzehnt viele Ausflugs-Fahrten wie zum Palm Beach nach Nürnberg, zum Art of Chocolate in Wertheim, nach Gemünden zu den Scherenburgfestspielen oder zum Legoland in Günzburg. Angeboten wird Basteln an Ostern und zum Muttertag. Schon Tradition hat nach Neubauers Worten die Lesenacht, die in Zusammenarbeit mit der Bücherei jährlich immer unter einem anderen Thema steht und heuer am 16. Mai bereits zum 17. Mal über die Bühne geht. Die hier 35 zur Verfügung stehenden Plätze seien meistens schon nach 20 Minuten ausgebucht. Auch auf dem Abenteuerspielplatz „Holznagelhausen“ unterstützt die Elterninitiative alljährlich die gemeindliche Jugendpflegerin, insbesondere bei der Zubereitung des Abendessens bei der Hüttenübernachtung. Aber auch bei allen anderen Aktionen kann die JUZ-Leiterin mit tatkräftiger Unterstützung der aktiven Mitglieder der Elterninitiative rechnen.

Für Helga Neubauer war es keine Frage, dass sie bis heute aktiv war, auch nachdem ihr jüngstes Kind die Altersgrenze von zwölf Jahren überschritten hatte. Sie freut sich sehr, dass ihr ehrenamtlicher Einsatz offenbar auch bei ihrem Nachwuchs Früchte trug. Denn sowohl der inzwischen 17jährige Sohn als auch ihre 14jährige Tochter wollen heuer die JUZ-Leiterin auf dem Abenteuerspielplatz unterstützen.

Bereits fünf Jahre aktiv sind Ines Wöstheinrich und Susanne Fernsemer, während Judith Steinkamp erst kurz dabei ist. Sie fühlte sich beim Grillfest auf dem Abenteuerspielplatz angesprochen, an dem ihr neunjähriger Sohn teilnahm. Sie kennt sich mit ehrenamtlicher Tätigkeit aus, war sie doch von 2003 bis 2009 als Jugendleiterin und Vorsitzende der Tanzsportgarde aktiv.

Den vier Damen, die sich alle vier Wochen im JUZ treffen, macht ihre ehrenamtliche Arbeit sehr viel Spaß. So leuchten die Augen von Ines, als sie erzählt, wie sie den Kindern auf dem Abenteuerspielplatz das Essen von Gemüse schmackhaft machte. Für Susanne ist es immer wieder ein Erlebnis, wie offen und unvoreingenommen Kinder bei der Lesenacht sind und sich schnell etwas zutrauen. Ein absoluter Knüller sei so im Vorjahr das Osterbacken in der Schulküche gewesen. Es mussten aber auch schon Aktionen mangels Nachfrage abgesagt werden. Für Helga ist es erfreulich, dass es bei ihren Aktionen noch nie größere Streitereien gab und alle friedlich verliefen.

Die derzeit vier Aktiven der Elterninitiative würden es aber gerne sehen, wenn sie die Organisation und Betreuung von Ferienangeboten wie in früheren Zeiten auf noch mehr Schultern verteilen könnten. So könnten auch noch mehr neue Ideen eingebracht werden, die der Jugendarbeit in Veitshöchheim zugutekommen. Ziel sei es, durch ein möglichst breites Spektrum viele Kinder zu erreichen, die Kosten für Aktionen wie beispielsweise Museumsbesuche im Rahmen zu halten, damit sie für jede Familie erschwinglich sind. Helga Neubauer: "Wir hoffen, dass wir weiterhin Kinder ansprechen können, dass sie kommen und Spaß haben."

Die gemeindliche Jugendpflegerin Valentina Stele ist sehr froh über die Unterstützung durch die Elterninitiative. Alle vier Damen wollen nach ihren Worten alles schön machen und seien mit Herz und Seele dabei. Die Zusammenarbeit sei sehr angenehm. Auch für Stele ist es schade, dass derzeit nur noch vier in der Elterninitiative aktiv sind, die 2010 noch aus acht Mitgliedern bestand.


Elternitiative20Jahre

Bei einem Glas Sekt feierte Bürgermeister Rainer Kinzkofer gemeinsam mit seiner Jugendpflegerin Valentina Stele und den ehemals und momentan aktiven Helfern im Jugendzentrum das 20jährige Bestehen der Elterninitiative und bedankte sich mit kleinen Präsenten und einem Essen im Ratskeller v.l.n.r. Susanne Fernsemer, Erika Weinhold-Duwe, Helga Neubauer, Volker Brand, Renate Meinert, Marion Weidlein, Anita Ruhwedel, Judith Steinkamp, Ines Wöstheinrich, Heriette Braun, Bürgermeister Rainer Kinzkofer und Sozialpädagogin Valentina Stele.

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Wednesday, 16. april 2014 3 16 /04 /Apr. /2014 11:19

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Ein Herz für Kinder haben die Veitshöchheimer Geflügelzüchter. Alljährlich dürfen im Wechsel die fünf örtlichen Kindergärten den Kükenschlupf in der Zuchtanlage am Feuerwehrhaus bestaunen, so wie heuer das AWO-StarkeKinderhaus. Jedes Jahr darf sich auch eine Einrichtung, so wie heuer im Bild der Kuratie-Kindergarten, über Ostereier aus der Eigenzucht des Geflügelzuchtsvereins freuen. Auf dem Foto übergeben Vorsitzender Harald Gimperlein (rechts) und sein Stellvertreter und Jugendleiter Alfons Christ (2. v. rechts)  in einer Gruppe ein Behältnis, der nicht nur für jedes der 82 Kleinen des Kindergartens ein Ei zum Ausblasen und Bemalen, sondern auch kleine Süßigkeiten enthält.

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Wednesday, 16. april 2014 3 16 /04 /Apr. /2014 09:04

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Rainer Kinzkofer, Bürgermeister von Veitshöchheim, geht am Ende des Monats in den Ruhestand und wurde daher nach 20 Jahren als Mitglied im Beirat der Touristik GmbH im Würzburger Land verabschiedet. Seit der Gründung 1994, bei der die Gemeinde Mitinitiator war, unterstützte er diese mit vielen Ideen. Bei der Verabschiedung des Veitshöchheimer Bürgermeisters bedankte sich bei ihm sein Thüngersheimer Kollege Markus Höfling als derzeitiger Beiratsvorsitzender mit einem Bild vom Schloss Veitshöchheim und ein paar edlen Weinen für die konstruktive Zusammenarbeit (v.l.n.r. TWL-Geschäftsführerin Susanne Kleym, Rainer Kinzkofer, Markus Höfling) 


20 Jahre Touristik-GmbH Würzburger Land - Ein Blick ins Gründungsjahr

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Auf der Schlosstreppe versammelten sich nach der notariellen Beurkundung am 19.5.1994 die Gesellschafter zum Gruppenfoto (linkes Bild) vorne v.l.n.r. Helga Wenger (Alte Fähre), Uta Oschatz (Ratskeller), Heike Mehlig (Weißes Lamm), Susanne Kleym (Geschäftsstelle), Doris Obert (Mainfrankensäle) Johanna Fischer (Geschäftsführerin), Helga Prössl (Zum Löwen, Erlabrunn), Elisabeth Menig (Blaue Traube), Max Weckesser (Hotel am Main), Jakob May (Winzerhof Thüngersheim), 2. Reihe v.l.n.r. Hans Flach (Weinhaus Erlabrunn), Paul Herbert (Pension, Erlabrunn), Georg Obert (Mainfrankensäle), Reinhard Müller (Hotel-Cafe), Reinhold Menig (Blaue Traube), Dieter Keidel-Eckert (Hotel Eckert, Margetshöchheim), hintere Reihe: Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Georg Lutz (Winzergenossenschaft Thüngersheim), Karl Braun (Ratskeller), Erhard Mehlig (Weißes Lamm)

Es war ohne Zweifel eine historische Stunde für die fremdenverkehrliche Entwicklung dieser Region nördlich von Würzburg, als in den Nachmittagsstunden des 19. Mai 1994 im Sitzungssaal des Veitshöchheimer Rathauses 15 Gesellschafter die "Touristik-GmbH im Würzburger Land" mit einem Stammkapital von 96.000 Mark gründeten. Nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stark! wollten künftig die großen Tagungs-, Hotel-, Gastronomie- und Weinbaubetriebe im Veitshöchheimer Maintal an einem Strang ziehen. Das besondere an dieser Gesellschaft und damals einmalig in deutschen Landen war, daß nicht eine Kommune den Ton angibt. Die Gemeinde Veitshöchheim war damals als Initiatorin der Gründung die einzige beteiligte Kommune und das  nur mit einem Stammkapital von 10.000 Mark, während Hotel- und Gastronomiebetriebe aus den Gemeinden Veitshöchheim, Erlabrunn, Margetshöchheim und Thüngersheim sowie die Winzergenossenschaft und ein Weingut aus Thüngersheim den Löwenanteil des Stammkapitals und auch der vereinbarten jährlichen Umlage von 100.000 Mark aufbrachten.

Aus Dornröschenschlaf erwacht

In den Jahren vor 1994 waren in Veitshöchheim, aber auch in den benachbarten Maintalgemeinden Margetshöchheim, Erlabrunn und Thüngersheim leistungsfähige und anspruchsvolle Hotel- und Gastronomiebetriebe. Bei der Vermarktung und bei der Serviceleistung vor Ort waren die gastronomischen Leistungsträger jedoch weitgehend auf sich allein gestellt. Obwohl Veitshöchheim durch den Rokokogarten mit Schloß schon immer einen relativ hohen Be-kanntheitsgrad hatte, hier in den Sommermonaten tagaus, tagein die stark frequentierten Schiffe der Personenschiffahrt anlegen, Tagesausflügler vor den Lokalen an der neugestalteten Mainuferpromenade gerne im Freien sitzen und in den Mainfrankensälen ständig ein großes Spektrum an verschiedenen Veranstaltungen geboten ist, stand man im Gegensatz zu den Aktivitäten in den arrivierten Frem-denverkehrsgebieten wie beispielsweise die Volkacher Mainschleife dennoch im Abseits, was das Marketing und den Touristenservice vor Ort anbelangte. Nicht zuletzt durch den Bau des 110-Betten-Hotels "Weißes Lamm" setzte sich bei den Leistungsträgern immer mehr die Erkenntnis durch, daß die vielfältigen Aufgaben im Fremdenverkehrs- und Tagungsbereich ohne qualifiziert und professionell arbeitendes Fachpersonal nicht zufriedenstellend erledigt, geschweige denn im immer härter werdenden Wettbewerb Marktanteile gehalten oder gar gesteigert werden können.

Selbsthilfe

Statt wie in sonstigen Fremdenverkehrsgemeinden üblich, die damals nur begrenzt leistungsfähigen Kommunen in die Pflicht zu nehmen, ergriffen die Leistungsträger zur Selbsthilfe. Neben einem touristischen Gebietszusammenschluß mit den Nachbargemeinden sah man in der Gründung einer GmbH die effektivste Lösung, konzeptionelle Arbeit zu leisten, gleichzeitig aber auch sich ein Mitspracherecht zu sichern. "Vermarkten, nicht verwalten", so hieß damals die Devise, mit der man die Zukunft meistern wollte.

Noch offen

Während damls die Gemeinde Margetshöchheim gleich abwinkte und die Gemeinden Erlabrunn, Zellingen und Thüngersheim bis zum anberaumten Notartermin sich noch nicht entscheiden konnten, sich als Gesellschafter mit einem Mindeststammkapital von 2000 Mark und einer jährlichen Umlage von 50 Pfennig pro Einwohner zu beteiligen, stand es für den Veitshöchheimer Gemeinderat sogleich außer Zweifel, an der Gesellschaft mitzumachen. Man versprach sich im Rathaus durch professionelles Marketing eine noch bessere Auslastung der Mainfrankensäle.

Aus Veitshöchheim als Gründungsgesellschafter dabei waren neben der Gemeinde das "Weiße Lamm", das Hotel am Main, der neue Wirt der Mainfrankensäle, der Ratskeller, das Hotel-Cafe Müller, die "Blaue Traube" und die "Alte Fähre", aus Margetshöchheim das Hotel Eckert, aus Erlabrunn das Weinhaus Flach, das Hotel zum Löwen und die Pension Herbert sowie aus Thüngersheim neben der Winzergenossenschaft der Winzerhof und das Weingut Hart.

Die Gesellschaft war jedoch nach dem erklärten Willen aller auch künftig noch für die Gemeinden ebenso wie für weitere gastronomische Betriebe wie auch die für großen Personenschiffahrtsgesellschaften offen.

Professionelle Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der Touristik-GmbH war bereits seit Anfang Mai eingerichtet. Die Gemeinde stellte der GmbH kostenfrei einen Raum des bisherigen Fremdenverkehrs- und Kulturamtes der Gemeinde Veitshöchheim im Rathausinnenhof neben dem Hofgarteneingang zur Verfügung. Der GmbH gelang es mit der in Veitshöchheim wohnhaften Diplombetriebswirtin Touristik (FH) Johanna Fischer eine zwar nur in Teilzeit tätige, im Marketing jedoch sehr erfahrene Geschäftsführerin zu gewinnen. Für die Alltagsarbeit in der Geschäftsstelle stellten die Gesellschafter zudem noch mit Susanne Kleym einen Hotelverkaufsprofi ein. Die bei der Gemeinde Veitshöchheim bereits bisher für die Verwaltung der Main-frankensäle und im Fremdenverkehr tätige Eugenia Niethen sollte die Arbeit der GmbH tatkräftig unterstützen. Eine Computervernetzung zwischen Geschäftsstelle und den beteiligten Hotelbetrieben für eine effektive Vermittlung der rund 400 Betten der Gesellschafter wurde beschlossen.

Gewinnorientiert

Nach einer Anlaufzeit von zwei bis drei Jahren, so glaubte damals die Geschäftsführerin, sollte die GmbH als eigenes Unternehmen überlebensfähig sein und sich durch ihre Tätigkeit selbst finanzieren. Um Gewinne zu machen, plante Fischer nach dem von ihr bereits erstellten Marketingkonzept und Maßnahmenkatalog das Auftreten der Gesellschaft als Eigenveranstalter als sogenannte Incoming- und Kongreßagentur, die für ihre Vermittlungen mit einer Gewinnmarge operiert und ihre Dienstleistungen an andere Veranstalter oder Firmen verkauft.

Auch an die Erstellung von Pauschalangeboten für eine attraktive Rundum-Unterhaltung mit den Komponenten Wein/Kultur/Naturerlebnis und Veranstaltung von speziellen Rahmen- und Gruppenprogrammen war gedacht.

So war es das erklärte Ziel der neuen Fremdenverkehrs-GmbH ein neues touristisches Image für die Veitshöchheimer Maintalregion aufzubauen, welches weg vom reinen Tagesaus-flugsverkehr mehrtägige Kurzurlaube anvisiert und für Tagungen mit dem Slogan "Preiswertes Tagen im Grünen - Übernachten in gepflegter Land-Hotellerie" wirbt. Angeregt werden sollten auch der Um- und Ausbau von Ferienwohnungen und Urlaub auf dem Bau-ernhof.

Gesellschafter bestimmen mit

Bei allen Maßnahmen wollen die Ge-sellschafter aber ein gewichtiges Wort mitreden und nicht alles der Geschäftsführerin überlassen. Dazu wählten sie aus ihren Reihen einen siebenköpfigen Beirat mit Erhard Mehlig als Vorsitzenden und Hans Flach als dessen Stellvertreter. Weitere Mitglieder im Beirat waren Max Weckesser, Dieter Keidel-Eckert, Georg Lutz, Dolores Obert und als Vertreter der Gemeinde Veitshöchheim deren damaligere zweiter Bürgermeister Bernhard Schlereth.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer sprach nach der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages von einer erfolgreichen, aber sehr langwierigen und schwierigen Geburt. Sein besonderer Dank galt seinem Geschäftsleitenden Beamten Dieter Gürz, der mit Weitblick, großem Engagement und steter Beharrlichkeit die Weichen für die umfängliche Gesellschaftsgründung gestellt und viele Hindernisse ausgeräumt habe. 

Text und Foto: Dieter Gürz


Geschäftsführerwechsel zum zehnjährigen Bestehen der Touristik-GmbH

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Optimistisch in die Zukunft blickte man am 24.6.2004 bei der Gesellschaftersammlung der  Touristik-GmbH im Würzburger Land (TWL). In der Bildmitte vorne wünscht Hotelier Reinhard Müller als stellvertretender Beiratsvorsitzender der neuen Geschäftsführerin Susanne Kleym viel Erfolg. Auf eine gute Zusammenarbeit mit ihr stießen an: (v.r.n.l.) die Beiratsmitglieder Georg Lutz (Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Thüngersheim), Bürgermeister Wilhelm Remling (Thüngersheim), Max Weckesser (Hotel am Main), die Bürgermeister Rainer Kinzkofer (Veitshöchheim) und Karl Mühlbauer (Zellingen), Doris Obert (Mainfrankensäle und Hotel-Restaurant Spundloch), der bisherige Geschäftsführer Bernhard Schlereth, Geschäftsführerin Susanne Müller (Regionaler Tourismusverband Fränkisches Weinland), Heike Prescher (Tochter des Beiratsvorsitzenden Erhard Mehlig - Hotel Weißes Lamm-Büttnerschänke) sowie die TWL-Mitarbeiterin Sabine Belousow.

Sehr zuversichtlich äußerte sich Verbands-Geschäftsführerin Susanne Müller auf der Gesellschafterver-sammlung der vor zehn Jahren gegründeten Touristik-GmbH im Würzburger Land (TWL) am 24. Juni 2004 über die Chancen und Perspektiven des Tourismus im Verband Fränkisches Weinland. Gerade in den Bereichen Sightseeing, Naturerlebnis, Wein- und Biergenuss, Radeln und Wandern könne man sehr viel auf die Beine stellen. Ganz wichtig für den Erfolg ist nach Müllers Worten allerdings Qualität auf allen Ebenen, eine gute Zusammenarbeit, eine optimale Organisationsform, professionelle Kommerzialisierung sowie Ideenreichtum und Liebe zum Beruf.

Den TWL-Gesellschaftern brauchte Müller allerdings nicht zu sagen, dass jeder kleine Ort sich nicht eine lokale Tourismusstelle mit professionellem Personal leisten könne. Was hier in Veitshöchheim schon vor zehn Jahren nach dem Motto „Nur gemeinsam sind wir stark“ mit der Gründung der TWL erfolgte, sei zwischenzeitlich im Tourismusverband Franken ein Vorzeigeobjekt, das auch gerne als Modell von anderen Kommunen übernommen werde. Neu war damals, neben der Gebietsausdehnung auf die benachbarten Maintalgemeinden, auch Leistungsträger wie Hotel-, Gastronomie- und Winzerbetriebe als Gesellschafter mit ins Boot zu nehmen.

Wie Geschäftsführer Bernhard Schlereth rückblickend erläuterte, sei erst durch die Gründung der TWL eine erfolgreiche Vermarktung des Gebietes möglich geworden. So hätten sich bei der TWL innerhalb von zehn Jahren die Übernachtungszahlen von 20.000 auf bis zu 45.000 Übernachtungen mehr als verdoppelt, ebenso auch die Zahl der von der Geschäftsstelle vermittelten Zimmer. Die Zeiten hoher Zuwachsraten seien jedoch auch bei der TWL derzeit vorbei. Bernhard Schlereth bedankte sich deshalb bei seinen Mitarbeiterinnen besonders für die Flexibilität und Bereitschaft in schwierigen Zeiten auf Urlaubsgeld zu verzichten und Stundenkürzungen hinzunehmen. Dadurch konnte er den Gesellschaftern der TWL in der Bilanz für das Jahr 2003 einen geringen Überschuss vermelden.

Schlereth, seit kurzem zum Präsident des Fastnachtsverbandes Franken aufgestiegen, legte in der Versammlung seinen Posten als Geschäftsführer nach achtjähriger erfolgreicher Tätigkeit nieder.  Bürgermeister Rainer Kinzkofer würdigte Schlereth’s Arbeit für die TWL in den vergangenen Jahren und stellte besonders sein Engagement und sein Fachwissen heraus. Die Gesellschafterversammlung berief einstimmig die bisherige Leiterin der TWL-Tourist-Information Susanne Kleym zur neuen Geschäftsführerin.

10 Jahre Touristik GmbH im Würzburger Land  im Stenogramm

Im Mai 1994 wurde die TWL landkreisübergreifend mit Sitz in Veitshöchheim gegründet. Neben den drei Gemeinden Veitshöchheim, Thüngersheim und Zellingen sind die Winzergenossenschaft Thüngersheim und zwölf touristische Betriebe in den genannten Gemeinden sowie das Weinhaus Flach in Erlabrunn Gesellschafter mit einem Stammkapital von insgesamt 49.000 Euro. Der Jahresumsatz lag im Vorjahr bei 138.000 Euro.

Der Zusammenschluss ermöglichte eine Kostenminimierung für die Gemeinden und Betriebe, eine Stärkung der vorhandenen touristischen Kapazitäten und die Bündelung aller Kräfte . Eine enge Kooperation erfolgt seit dem auch mit allen weiteren touristischen Leistungsträgern wie Schifffahrtsgesellschaften, Vermietern von Privatzimmern und Ferienwohnungen, Gästeführern, allerdings nur auf Provisionsbasis.

Die im Innenhof des Veitshöchheimer Rathauses untergebrachte Touristinformation ist wochentags durchgehend besetzt und während der Saison auch samstags geöffnet. Zu ihren Leistungen und Auf-gaben zählen Prospekterstellungen, der Aufbau und die Betreuung des Internetauftritts ( www.wuerzburgerland.de), Marketingaktionen wie Mailings, Telefonakquisition, Messebesuche, Zimmervermittlung, individuelle Programmausarbeitung, Gästeführervermittlung für Gruppen, Kongressbetreuung und Registrierung, Kartenvorverkauf und Verkauf von touristischen Artikeln.

Dieses Dienstleistungsangebot trägt dazu bei, das Würzburger Land professionell zu vermarkten und damit die Attraktivität dieser Urlaubsregion zu verstärken. Das Würzburger Land übt auch eine Ergänzungsfunktion zum Städtetourismus Würzburgs aus mit gegenseitigem Austausch der Gäste zwischen Stadt und Land.

 Text und Foto: Dieter Gürz


15 Jahre Touristik-GmbH Würzburger Land - Hans Fuchs löst Erhard Mehlig als Beiratsvorsitzender ab

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Optimistisch in die Zukunft blickte man bei der Gesellschaftersammlung der vor 15 Jahren gegründeten Touristik-GmbH im Würzburger Land (TWL). Im Bild bedanken sich Bürgermeister Rainer Kinzkofer und TWL-Geschäftsführerin Susanne Kleym bei Erhard Mehlig für seinen 15jährigen Vorsitz im Beirat der TWL und wünschen seinem Nachfolger Hans Fuchs viel Erfolg sowohl im Beiratsvorsitz als auch als neuer Pächter des Hotel & Restaurants „Weißes Lamm“.

Eine Zäsur trat bei der Touristik-GmbH im Würzburger Land (TWL) ein. Die Gesellschafterversammlung wählte im November 2009 Hans Fuchs mit Wirkung 1. Januar 2010 zum neuen Beiratsvorsitzenden. Er löst Erhard Mehlig ab, der dieses Amt seit Anbeginn innehatte und unter dessen Ägide die Übernachtungszahlen allein in Veitshöchheim von 20.000 auf 49.000 stiegen.

Fuchs hatte im August von Mehlig das im historischen Ortskern beheimatete Hotel „Weißes Lamm“ mit 130 Betten, Konferenz- und Tagungsräumen und einem vielfältigen gastronomischen Angebot übernommen.

Der neue Beiratsvorsitzende will in der TWL nach dem Motto „Nur eine starke Gastronomie zieht Gäste an“ neue Impulse setzen, sobald er sich in seinem neuen Betrieb frei geschwommen hat. Erfreut registrierte er, dass das Hotelrestaurant „Blaue Traube“ unter neuer Führung und dem Namen „Wiener Botschaft“ und auch der „Ratskeller“ vor der anstehenden Neuverpachtung modernisiert werden sollen. Gemeinsam mit seinen Gastronomie-Kollegen möchte Fuchs für das heuer erstmals ausgefallene Altortfest eine neue Plattform finden.

Wie der scheidende Beiratsvorsitzende Mehlig in seinem Rückblick erläuterte, habe sich die TWL bewährt. Die TWL habe sehr viele Einrichtungen auf qualitativ sehr hohem Niveau. Aber erst durch die Gründung der TWL sei eine erfolgreiche Vermarktung des Gebietes möglich geworden. Neben der Gebietsausdehnung auf die benachbarten Maintalgemeinden wurden auch Leistungsträger wie Hotel-, Gastronomie- und Winzerbetriebe als Gesellschafter mit ins Boot genommen, die über die touristischen Aktivitäten mit bestimmen und auch mit bezahlen. Die TWL sei so ein Vorzeigeobjekt im Tourismusverband Franken geworden, das inzwischen als Modell auch anderenorts übernommen werde. Der TWL gehören zur Zeit 27 Gesellschafter aus den sieben mainabwärts gelegenen Weinorten Veitshöchheim, Thüngersheim, Retzbach, Retzstadt und auf der anderen Mainseite Margetshöchheim, Erlabrunn und Zellingen an.

„Wenn jedoch die Gemeinde Veitshöchheim nicht so viel reingesteckt hätte, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“ lobte Mehlig. Wie Bürgermeister Rainer Kinzkofer dazu fest stellte, halte die Gemeinde Veitshöchheim einen Geschäftsanteil von 14,58 Prozent und leiste jährlich einen Zuschuss von 37.400 Euro. Die übrigen Gesellschafter zahlten 2008 an die 36.000 Euro Grundbeiträge und 18.000 Euro an Provisionen.

Zum Abschluss seiner Tätigkeit als Beiratsvorsitzender konnte Mehlig über ein erfolgreiches Jahr 2008 berichten. Die Übernachtungszahlen zeigten ein Plus von 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem im Hinblick auf die wirtschaftlich schwierige Zeit sei dies ein positives Zeichen.

Festes Mitglied im bisher achtköpfigen Beirat ist nun nach einer Gesellschafter-Vertragsänderung auch die Gemeinde Thüngersheim. Weitere Beiratsmitglieder sind die Gemeinden Veitshöchheim und Zellingen, die Winzergenossenschaft Thüngersheim, die Veitshöchheimer Gastronomiebetriebe Hotel Weißens Lamm, Hotel-Café Müller, Hotel & Wirtshaus Spundloch, Hotel Am Main und das Weingut Hart in Thüngersheim.

 Text und Foto: Dieter Gürz


Aus der Veitshöchheimer Jahreschronik 2013 - Abschnitt TWL

2013 gehören der TWL 23 Gesellschafter aus Veitshöchheim, Thüngersheim, Retzbach, Retzstadt und auf der anderen Mainseite Himmelstadt, Zellingen und Erlabrunn an. Insgesamt stehen über 500 Betten sowie mehrere exklusive und technisch entsprechend ausgestattete Tagungsräume zur Verfügung.

Nach Jahren kontinuierlicher Steigerung gehen die Übernachtungen in Veitshöchheim 2013 erstmals zurück. Bis Ende Dezember bleiben die Übernachtungen mit 49.500 knapp unter der 50.000-Marke. Dieser Rückgang um acht Prozent ist einerseits der Verringerung der Bettenzahl, andererseits der ungünstigen Witterung vor allem in der ersten Jahreshälfte geschuldet.

Ab Anfang des Jahres waren zudem auch die Mainfrankensäle geschlossen und in Würzburg. Die durchschnittliche Verweildauer bleibt unverändert bei 1,8 Tagen. Die Tourist-Information der TWL ist wochentags durchgehend besetzt und während der Saison auch samstags geöffnet.

Zu ihren Leistungen und Aufgaben zählen die Beratung und Betreuung der Besucher, Prospekt-Erstellungen, der Aufbau und die Pflege des Internetauftritts, Marketing-Aktionen wie Mailings, Telefonakquisition, Messebesuche, Zimmervermittlung, individuelle Programmausarbeitung, Gästeführervermittlung für Gruppen, Kartenvorverkauf und Verkauf von touristischen Artikeln.

Seit 2011 gibt es das neu gestaltete Gästejournal der TWL, welches auch für 2013 wieder neu aufgelegt wird. Im DIN A4 Format enthält es eine Vielzahl von Informationen und aktuellen Tipps zu den Gemeinden sowie Kurzvorstellungen der Beherbergungsbetriebe und Restaurants, Winzer und Orte. Auch Heckenwirtschaftstermine und Veranstaltungen sind aufgelistet.

Auch die Pressearbeit nimmt eine wichtige Stellung bei der TWL ein. So werden regelmäßig Pressemitteilungen an den Tourismusverband Fränkisches Weinland sowie den Tourismusverband Franken gesendet. Bei wichtigen Ereignissen erfolgt ein Presseversand direkt an die Adressaten der Pressedatei.

Sehr gefragt sind jedes Jahr die von der TWL angebotenen Pauschalarrangements zur Faschingszeit, zum Mozartfest, zu den Synagogenkonzerten oder zur Weinlese in Thüngersheim. Außer diesen termingebundenen Pauschalen gibt es auch frei wählbare Arrangements, wie z.B. das beliebte „Veitshöchheim zum Kennenlernen“.

Ergänzung: Nach dem Ausscheiden von Hans Fuchs übernahm der Thüngersheimer Bürgermeister Markus Höfling kommissarisch den Beiratsvorsitz.


Ausblick

Der Veitshöchheimer Gemeinderat hat im März 2014 beschlossen, eine Betreiber-GmbH für den Saalbau der Mainfranken-Säle mit einem Stammkapital von 300.000 Euro zu gründen. Die notarielle Beurkundung ist für morgen terminiert.

stang.jpgGeschäftsführerin wird Kirsten Stang. Der Gemeinderat legte Wert darauf, eine Verbindung zwischen der bereits bestehenden TWL GmbH und der neu gegründeten GmbH herbeizuführen. Beide GmbHs bekommen nach Fertigstellung der Mainfrankensäle ab 1. Januar 2015 dort im Erweiterungsbau gleich nach dem Treppenaufgang ihr gemeinsames Domizil. In  einer ersten Phase soll die neu gegründete GmbH die TWL mit Marketing-Aufgaben beauftragen, um deren Betriebseregebnisse durch die Nutzung von Synergieeffekten zu verbessern, soweit dies wirtschaftlich vernünftig und sachlich geboten erscheint.

In der zweiten Phase bietet die Gemeinde Veitshöchheim an, die  in ihrer Rechtsform weiter bestehende TWL im operativen Geschäft in die neu gegründete Mainfrankensäle-Betreibergesellschaft zu integrieren.

Der Hintergrund dieser Absichtserklärung ist,  dass die Gemeinde in den letzten Jahren die Defizite der TWL maßgeblich finanziert hat. Bei einer Integration des operativen Betriebs in die neue GmbH könnten künftige solche Defizite bei der TWL vermieden werden. Für die übrigen Gesellschafter der TWL brächte dies den Vorteil, dass sie dann für die Werbetätigkeit der TWL von fixen Beiträgen ausgehen könnten.

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Tuesday, 15. april 2014 2 15 /04 /Apr. /2014 13:36

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Ihr neuestes Programm präsentierten Blas- und Streichorchester des Gymnasiums Veitshöchheim bei einem gemeinsamen Konzert in der Schul-Aula.  Kostproben ihres Könnens gaben im ersten Teil unter der Leitung von Andreas Bunzel die 29 Instrumentalisten des Blasorchesters.   

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Sie eröffneten das Konzert mit Henry Mancinis Filmmusik "Peter Gunn" und "The curse of the Black Pearl" aus  "Fluch der Karibik". 

Konzert Blasorchester 03 Konzert Blasorchester 07 Konzert Blasorchester 09

Grandios meisterte das Blasorchester auch das schöne neue Werk "PC-Suite"  von Ennio Salvere mit den zusagenden Titeln '1. Starting Up', 2. 'Chat', 3. 'Virus!' und 4. 'Control Alt Delete'.

Konzert Blasorchester 06

So ganz nach dem Geschmack des Publikums servierte weiter das Orchester als Ohrenschmaus "Bohemian Rhapsody" von Freddie Mercury, "Man of the Mirror" von Ballard/Garrett und am Ende das "Mamma Mia-Medley".


GymnasiumAdventskonzert 02 Streichorchester 2

"Winds and Strings" lautete im zweiten Teil das Motto bei den 19 Streichern aus fast allen Jahrgangsstufen unter der Leitung von Christine Gaillard. Das Streicherorchester spielte "St. Pauls Suite" von Gustav Holst,  eine richtig tolle Musik mit irischen Anklängen sowie George Boulangers Tanzmusik "Die lustige Puppe". Dazu gab es noch Cello , Bratsche  und Violine  solo, ein Doppelkonzert und ein Streichquartett, die Königsklasse dessen, was Schüler leisten können! Werke, die man sonst auf dem Konzertpodium hört, wurden von Schülerinnen und Schülern bravourös gemeistert.

Lotta Krauß beeindruckte gleich zu Beginn mit schönem Ton und blitzsauberem Spiel am Cello mit der Bouree I und II von Johann Sebastian Bach.

gymnasiumVHKammerkonzert 12 Streicherensemble 2

Das schwierige Zusammenspiel in Johann Sebastian Bach's sehr anspruchsvollem "Konzert in d-Moll, 1. Satz" meisterte problemlos das von Reiko Sudo (Violine) geleitete Streicher-Ensemble mit Franka Reinhard, Annabelle Boileau (beide Solovioline), Kimberley Helbing (Violine), Franziska Hecht (Viola) und Konstantin Föhl (Cello).

Weiter brillierten Sophia und Franziska Hecht, Annabelle Boileau und Drystan Schmuck mit Mozarts Streichquartett KV 156 Nr. 3, 1. Satz.

gymnasiumVHKammerkonzert 02 Johannes Knorr Violine 01 Kammerkonzert 05 Franziska Hecht Viola  

Solistisch überzeugten auch Johannes Knorr mit "Winter, 1. Satz" von Antonio Vivaldi und Franziska Hecht mit der Sonate in C-Dur 1. Satz von Jean B. Bréval. 

 

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Saturday, 12. april 2014 6 12 /04 /Apr. /2014 11:53

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Begeisterung für die Aktion „’Nimm und lies!’ – Bücher bauen Brücken“

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Mit Country- und Westernklängen begrüßten die Lesescouts des Gymnasiums Veitshöchheim mehr als 200 Erstklässler der Partnerschulen des Lesenetzwerks rechts und links des Mains. Diese waren auf deren Einladung eigens mit ihren Lehrkräften und Rektoren zum Landkreisgymnasium, der Zentrale des Lokal-regionalen Lesenetzwerks, gereist, um an der diesjährigen Aktion „’Nimm und lies!’ – Bücher bauen Brücken“ teilzunehmen. Die literarische Großveranstaltung unter der Schirmherrschaft der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien Monika Zeyer-Müller und des Schulamtsdirektors Erwin Pfeuffer steht ganz im Zeichen der Förderung von Lesemotivation über die Schulgrenzen hinweg.

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Jutta Merwald, Projektleiterin des Lokal-regionalen Lesenetzwerks, hatte zu diesem Anlass den Mainzer Schauspieler Michael Hain engagiert. Der frei schaffende Schauspieler hat sich seit 2010 dem so genannten „Lesetheater“ verschrieben. Er entführte die Gäste im Erstlesealter in einer interaktiven Lesung zu Eva Muszynskis und Karsten Teichs Geschichte um „Cowboy Klaus und dem fiesen Fränk“ in den Wilden Westen. Um sie auf das Thema der Aktion atmosphärisch einzustimmen, erhielten sie gleich beim Empfang Cowboyhüte, die die ganze Schulgemeinschaft des Gymnasiums Veitshöchheim in den Wochen zuvor zusammengetragen hatte.

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Nicht nur die kleinen Gäste hatten an Cowboy Klaus ihren Spaß.  Hain lieferte auch den Lesescouts des Gymnasiums ein Lehrstück in puncto interaktiver Präsentation von Texten..

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Das Besondere dabei ist, dass Hain nach dem Motto „Vorlesespaß mit einer kräftigen Prise Theater“ Freiwillige unter den Zuhörern als Darsteller aktiv in die Lesung einbindet.  So schlüpften Kinder während der Lesung in die verschiedenen Rollen des Buchs, wurden verkleidet, agierten und sprachen ganze Textpassagen nach.

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Auf diese Weise wurden allmählich alle Figuren zum Leben erweckt: allen voran Cowboy Klaus, der fiese Fränk, der reitende Postbote oder die Oma. Doch damit nicht genug: Auch Schwein Rosi, das Lagerfeuer und die Kakteen wurden so vor den Augen des Publikums lebendig. Da Hain alle Register zog, um die Story kindgemäß zu inszenieren, kam es dabei zu höchst amüsanten Szenen.

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Die Zeller, Günterslebener und Veitshöchheimer Kinder sowie die Erstklässler aus der Dürrbachau bogen sich jedenfalls vor Lachen angesichts der komischen Situationen, in die Cowboy Klaus gerät. Dass Cowboys etwa auch ganz schlichte Bedürfnisse plagen, wie etwa pinkeln zu müssen, in der Prärie aber nirgendwo ein abgeschiedenes Plätzchen zu finden ist, kam besonders gut an.

Für weitere Leseimpulse zu Hause entsprechend dem Motto der Veranstaltung „Nimm und lies!“ sorgten die Lesescouts des Gymnasiums: Sie überreichten jedem Kind eine selbst gebastelte „Papierrolle mit Cowboygeschichten“ zum Abschied und jeder Lehrerin einen Cowboyhut für ihre Klasse. „Supercool war’s, spannend und sehr, sehr lustig!“ so lautete der allgemeine Tenor der Erstklässler.

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