Sunday, 3. june 2012 7 03 /06 /Juni /2012 22:45

anangelnErinnerungsfoto vom Anangeln 2012 mit den neuen Anglerkönigen:

von links: Johann Gondosch (Jugendwart), Julian Brüger (zweiter Jugendkönig), Matthias Marschhäuser (1. Vorstand), Jan Öchsner (dritter Jugendkönig), Robin Bund (Jugendkönig), Maximilian Helmerich, Eduard Bund (Anglerkönig), Rainer Kinkofer (erster Bürgermeister Veitshöchheim), Tanja Conrad (zweite Ritterin), Heinz Schreitmüller (erster Ritter), Peter Zürn (Kassier) - Foto Anglerverein


 

Mit Petri Heil in die Saison

Eduard Bund heißt der neue Anglerkönig des Anglervereins Veitshöchheim. Beim traditionellen "Königsfischen an den vereinseigenen Harrbacher Seen, mit dem der Verein offiziell die neue Anglersaison eröffnete, fing er in dem vier Hektar großen, nahe Wernfeld gelegenen Seengelände mit einer 3000 Gramm schweren Forelle den größten Fisch. "Vorjahreskönig" und Vereins-Jugendwart Johann Gondosch kürte ihn mit der Königskette. Die Königsfamilie komplettieren Heinz Schreitmüller, der eine 2000 Gramm schwere Forelle angelte, als erster Ritter und Tanja Conrad als zweite Ritterin. Sie war erst wenige Stunden vorher als offizielles Mitglied dem Anglerverein beigetreten und hatte gleich zum Einstand eine 1600 Gramm schwere Forelle am Haken.

Eduard Bunds Enkel Robin gewann mit dem Angeln einer 2500 Gramm schweren Forelle die Königskette der Jungangler. Ihn krönte die scheidende Jugendkönigin Kirstin Hammer. Der zweite Platz ging an Julian Brüger mit einer 1350 Gramm schweren Forelle. Den dritten Rang erzielte Jan Öchsner, dessen Forelle noch 950 Gramm auf die Waage brachte.

Frühsommerliches Wetter mit Temperaturen bis an die 30 Grad Celsius bescherte den Mitgliedern - unter ihnen Ehrenmitglied Karl Zellhahn und der Bürgermeister der Gemeinde Veitshöchheim Rainer Kinzkofer - sowie allen Angehörigen und Gönnern des Vereins, die den Ausflug nach Harrbach machten, einen traumhaften Tag in freier Natur.

Mit persönlichem Geschick gelang es den meisten der 37 aktiven Angler das Fangkontingent von acht Forellen zu erreichen. Mit gegrillten Steaks, Frikadellen und Bratwürsten sowie kalter Getränke wurde der überaus erfolgreiche Start in die neue Angelsaison gebührend gefeiert

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Thursday, 31. may 2012 4 31 /05 /Mai /2012 18:15

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Erinnerungsfoto auf der Treppe des Benediktinerpalastes in Fecamp

„Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die uns überall begegnete, war wieder überwältigend.“ Dieses Resümee zog  die Partnerschaftsbeauftragte Christel Teroerde nach Rückkehr von der viertägigen Bürgerreise in die französische Partnergemeinde Pont-l’Evêque. Auch die in 14 Familien untergebrachten 32 Teilnehmer äußerten sich alle sehr zufrieden, lobten vor allem das hervorragende Essen und schwärmten, wie sehr sie verwöhnt wurden.

Es war bereits die achte Reise, die Teroerde in das Herz der Normandie, in den Pays d'Auge organisiert hatte, darunter auch eine Jugendreise mit dem Gemeindebus.  Auch dieses Mal wurden alte Freundschaften vertieft und neue geschlossen, denn ein Drittel der Reisenden, darunter auch einige Jugendliche, waren zum ersten Mal dabei. Die Verständigung klappte nach den Worten der Partnerschaftsbeauftragten immer, auch wenn nicht alle französische Sprach-Kenntnisse besaßen. Zur Not ging es auch mit Englisch.

Schon auf der Hinreise waren die Veitshöchheim bei einem Zwischenstopp in Amiens  beeindruckt von der der größten gotischen Kathedrale Frankreichs.

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Der neue Partnerschafts-Vorsitzende der Franzosen, Philippe Carré (im Bild mit seiner Veitshöchheimer Kollegin) präsentierte ein Besichtigungsprogramm, das vor allem die Naturfreunde unter den Gästen restlos begeisterte.

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Sehr gut an kam so besonders der Ausflug an die beeindruckende Steilküste von Etretat. Dort hat die Kraft des Meeres Abbrüche und portalartige Durchbrüche geschaffen, die auch der Impressionist Monet verewigte. 

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Die Besichtigung des Benediktinerpalastes in Fécamp bot nicht nur viele kostbare Schätze für das Auge, auch die Zunge wurde mit dem weltbekannten Likör "Bénédictine" verwöhnt.

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Am zweiten Tour-Tag  hatten sich die französischen Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen. Die Gruppe wurde in alten "Enten" des dortigen 2CV-Clubs durch die Gegend um Pont-L'Evêque über die zur Partnerschaft im Pays d'Auge gehörenden Dörfer Reux, Beaumont en Auge, Drubec, St.Hymer und Pierrefitte en Auge "geschaukelt". Bei strahlendem Sonnenschein "kutschierten" sie so vorbei an saftigen, grünen Weiden, blühenden Apfelbäumen und alten normannischen Gehöften aus Fachwerk. Der französische Ehrenvorsitzende Monsieur Gerard Pruvost übernahm die Führung in den Dörfern. Ein Picknick auf einem alten Bauernhof durfte da nicht fehlen.

Während am Abend tags zuvor die Veitshöchheimer in ihren gastgebenden  Familien wie "Gott in Frankreich" schlemmen konnten, servierten ihnen die französischen Partner tags darauf nach einem Empfang beim Bürgermeister von Pont- L'Evêque, Monsieur André Desperrois, ein köstliches "Dîner" im Gemeindesaal von Saint Hymer.

Nach 17 Jahren Partnerschaft mit Veitshöchheim hofft Desperrois, dessen Amtszeit 2014 endet, auf den weiteren Ausbau der Freundschaft, vor allem auf dem Engagement der Jugend. Die Grüße von Veitshöchheims Bürgermeister Rainer Kinzkofer überbringend, bedankte sich Teroerde für die tolle Gastfreundschaft und lud die Franzosen zum Gegenbesuch 2013 nach Veitshöchheim ein. Der französische Partnerschafts-Vorsitzende Carré wünschte sich, dass dabei auch das mit der hiesigen "Big Band 27" der Musikschule Veitshöchheim befreundete Orchester "Harmonie Muncipale" mit von der Partie sein wird.

Zwar recht müde, aber dennoch total begeistert von den vielen in der Normandie gewonnenen Eindrücken traten die Veitshöchheimer am Sonntagmorgen nach der herzlichen Verabschiedung mit Küsschen links und Küsschen rechts und dem Versprechen, sich im nächsten Jahr in Veitshöchheim wieder zu sehen, die 900 Kilometer lange Rückreise an.

Alle Fotos: Olivier Louarn

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Thursday, 31. may 2012 4 31 /05 /Mai /2012 12:08

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Nach Abbruch des Altgebäudes aus dem Jahr 1973 können wie geplant am 11. Juni 2012 die Bauarbeiten für den rund zwei Millionen Euro teuren  Neubau des Bilhildiskindergartens mit 50 Kindergarten- und 24 Krippenplätzen beginnen.  

Zwischenzeitlich ist nach Mitteilung des Architekten Professor Wolfgang Fischer auch das Baugenehmigungsverfahren beim Landratsamt Würzburg einschießlich Brandschutznachweis weitgehend abgeschlossen. Im Mai 2013 ist die Inbetriebnahme der neuen Räume geplant. Bis dahin ist der Kindergarten provisorisch im  Haus der Begegnung untergebracht.

Rund  70 Prozent der Baukosten fallen 2012 an, der Rest 2013.

Die Gemeinde finanziert den Neubau mit 658.700  Euro bei staatlichen Zuwendungen von 819.600 €  und einem Trägeranteil von 557.000 €.

Weitere Fotos vom Abbruch:

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Wednesday, 30. may 2012 3 30 /05 /Mai /2012 15:29

Drei Tage Festprogramm mit viel Musik!

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Die Aktiven des Musikvereins stellten im Vorjahr beim örtlichen Vereinspokalschießen unter Beweis, dass sie nicht nur mit ihren Instrumenten, sondern auch mit dem Luftgewehr umgehen können. So gewann der Musikverein sowohl die Einzelwertungen bei den Damen und Herren, als auch den von Bürgermeister Rainer Kinzkofer gestifteten Siegerpokal in der Mannschaftswertung.

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Das diesjährige Vitusfest der Sportschützen nimmt der Musikverein zum Anlass, gleichzeitig sein 25jähriges Jubiläum gebührend zu feiern.

Die 1. Schützenmeisterin Gabriele Quast und der Musikvereinsvorsitzende Johannes Röhm laden alle ein:

"Feiern Sie mit uns! Erleben Sie den großen Sternmarsch der Musikkapellen — den feierlichen Festgottesdienst im Hofgarten mit anschließendem Festzug. Genießen Sie Musik (u.a.  neben den Gastgebern "Die Bibergauer", "Blaskapelle Rittershausen", "Häcker Buam"), leckeres Essen (u.a. Spanferkel vom Grill, Schlachtschüsselessen), kurzweilige Unterhaltung, Public Viewing des EM-Spiels Dänemark : Deutschland am 17.6. u. v. m."

 

Programm

25 Jahre Musikverein Veitshöchheim

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Hier ein Auszug meines Berichtes über den Festakt im Haus der Begegnung zum 20jährigen Bestehen :

„Nach einer nicht ganz komplikationsfreien Geburt sind aus den quirligen Nesthäkchen nun propere Twens geworden“ stellte Bürgermeister Rainer Kinzkofer fest. Das Orchester des 2007 über 200 Mitglieder zählenden Musikvereins hatte sich binnen kürzester Zeit zu einer geschätzten Kultureinrichtung und zu einem hervorragenden musikalischen Werbeträger Veitshöchheims entwickelt.

Als Mitte der achtziger Jahre die von Edwin Wald geleitete Veitshöchheimer Blaskapelle nicht mehr bei gemeindlichen Veranstaltungen spielte, übernahm auf Initiative des Bürgermeisters im Januar 1987 Günter Wurm, damals noch aktiver Musiker beim Heeresmusikkorps 12, die Aufgabe, eine Jugendkapelle ins Leben zu rufen.

Unter den 16 Musikern beim Gründungstreffen befand sich auch Ehrenmitglied Alois Scheller, der Wurm bei der Aufbauarbeit als Ausbilder maßgeblich unterstützte und nun beim Festakt für 50 Jahre aktive Musikertätigkeit mit der Ehrennadel in Gold des BDMV ausgezeichnet wurde.

Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde konnte Wurm Anfang 1988 die Kapelle einkleiden und auch die notwendigen Instrumente beschaffen.

Ab April 1989 leitete dann eine Vorstandschaft mit Jürgen Götz an der Spitze zusammen mit dem Dirigenten Günter Wurm die Geschicke der Jugendkapelle.

Zum fünfjährigen Bestehen erließ man bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1992 eine Satzung und änderte den Namen in „Musikverein Veitshöchheim“, um vor allem ältere Jugendliche mit dem bisherigen Namen „Jugendkapelle“ nicht vor dem Mitspielen abzuschrecken. Damit war die Aufbauarbeit des heutigen Ehrendirigenten Wurm abgeschlossen.

Den Dirigentenstock übernahm dann für zwei Jahre Erhard Rada, Klarinettist beim HMK 12 und ab März 1994 für elf Jahre Markus Breitinger, ebenfalls Angehöriger des HMK 12. Die Musikaliät stieg unter Breitinger stetig weiter und das innere Gefüge wuchs immer mehr zusammen.

Auch beim Festakt 2007 glänzte das nunmehr von Michael Vermaten geleitete Orchester einmal mehr als homogener Klangkörper, das nahezu perfekt alle Stilrichtungen der Blasmusik beherrscht und über ein großes Repertoire verfügt. So begeisterten die Musiker die Festgäste mit ins Ohr gehenden modernen Stücken wie „Friends for life“ oder „Charlston selection“

Besonders lobte Kinzkofer auch das segensreiche Wirken von Jürgen Götz, der 13 Jahre lang dem Verein vorstand, ehe er den Kreisvorsitz übernahm. Er erhielt vom BDMV für 15 Jahre Vorstandstätigkeit die Verdienstmedaille in Silber. Nach ihm hatten Ursula Schmitt und seit 2004 Michaela Röhm die Vereinsführung übernommen.

Sie mussten in den letzten Jahren beim Orchester durch Studium oder Wegzug von Musikern einen Aderlass verzeichnen. Nicht zuletzt um die Zukunftsfähigkeit des Orchester zu verbessern, versuchte deshalb der Verein seit einigen Jahren auch bereits Kinder ab vier Jahren in der musikalischen Früherziehung und Grundausbildung altersgemäß an die Musik mit ihren vielen verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten heran zu führen..

Trotz der vielseitigen musikalischen Aufgaben haben aber auch Geselligkeit und Freizeitveranstaltungen ihren festen Platz im Vereinsleben. Auslandsaufenthalte in Kanada, Spanien, Italien und Frankreich hinterließen einen nachhaltigen Eindruck."

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Wednesday, 30. may 2012 3 30 /05 /Mai /2012 15:00

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Fanfarenklänge machten am Mittwochnachmittag im Veitshöchheimer Altort hellhörig. Der Grund: Der Spielmannszug der Laufer Schulen marschierte von der Schiffsanlagestelle am Main zum Hofgarten. Erst vier Jahre alt sind die Jüngsten der Musik-Gruppe, die es bereits seit dem Jahr 1890 gibt. In jedem Jahr bereitet allen eine gemeinsame Freizeit jeweils in der ersten Pfingst-Ferienwoche  mit viel Musik, Sport und Ausflügen viel Spaß. Eine Schifffahrt auf dem Main führte so die Gruppe auch zum Hofgarten in Veitshöchheim. Bevor jedoch das Erinnerungsfoto vor dem Schloss geschossen werden konnte, musste erst noch ein bürokratisches Hindernis bewältigt werden. Es lag beim Eintreffen der Gruppe nämlich keine offizielle Genehmigung zum Foto-Schießen auf der Schlosstreppe seitens der Schlossverwaltung vor. Spontan entschloss sich die zufällig im Hofgarten anwesende Wirtin der Fischerbärbel jedem kleinen Musikanten ein Eis zu spendieren, bis die mit Unterstützung durch den amtierenden Bürgermeister Oswald Bamberger telefonisch eingeholte Foto-Erlaubnis vorlag.

Ein geplantes Ständchen, auch für die gerade hier weilenden Hofgartenbesucher durchaus eine Abwechslung, war allerdings offiziell nicht erwünscht. Lediglich beim Auszug aus dem Hofgarten ließen es sich, die in Reih und Glied marschierenden Laufer Schülerinnen und Schüler es sich nicht nehmen, die in einem typischen Spielmannszug vorkommenden Instrumente wie Fanfare, Sopran-, Alt- und Tenor-Querflöte, Lyra, Marsch-, Parade- sowie Landknechtstrommel erklingen zu lassen. Wie Leiter Rainer Hacker sagte, nutze man in der Freizeit jede Möglichkeit, das Erlernte beim Marschieren zu  üben, denn bis zum Laufer Kunigundenfest vom 29. Juni bis 2. Juli 2012 müsse seine Gruppe fit sein.

 

In der Chronik der Stadt Lauf wurde erstmals beim Kunigundenfest von einer Musikgruppe mit Bläsern und Trommlern aus Schülern berichtet, die unter der Leitung eines Lehrers mit marschierten. Im Zug spielen seither erst nur Schüler, seit vielen Jahren aber auch Schülerinnen aus allen Schulen der Stadt Lauf mit.  Für viele Lauferinnen und Laufer war es seit Jahrzehnten eine Ehre, während ihrer Schulzeit in dem traditionsreichen Musikzug mitgespielt und die Kaiserin Kunigunde beim Festzug begleitet zu haben.

Beim Spielmannszug der Laufer Schulen erhalten die Kinder und Jugendlichen eine wertvolle musikalische Grundausbildung. Durch das Engagement der Stadt Lauf sowie durch viele ehrenamtliche Helfer ist es möglich, den andernorts oft teueren Unterricht im sozialverträglichen Rahmen zu halten. Der Spaß am Musizieren steht aber im Vordergrund. Teilnehmen können Schüler ab der ersten Klasse; jüngere Kinder, vor allem Geschwisterkinder werden langsam an die Musik herangeführt.

Doch nicht nur beim Laufer  Kunigundenfest sind die jungen Musiker in der blau-weißen Uniform vertreten, sondern ebenso bei Faschings- und Festzügen in der Region, Schul- und Kindergartenfeiern. Sie eröffnen das Fest der Nationen in Lauf, spielen bei Geburtstagen und Hochzeiten, in Alten- und Seniorenheimen und auf Weihnachtsmärkten.

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Wednesday, 30. may 2012 3 30 /05 /Mai /2012 12:46

flyer2012„Franken aktiv“ kommt 2012 im BLSV-Sportbezirk Unterfranken auch nach Veitshöchheim

  • Mitmachen, Anfeuern, Spaß haben  
  • Donnerstag, 19.07.2012
  • Schul- und Sportgelände, Günterslebener Str. 41
  •   von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Kommunen-Wettspiel zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr

„Franken aktiv“ ist ein Spiel- und Bewegungsfest, das der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) jährlich kurz vor den Sommerferien in den fränkischen Regierungsbezirken veranstaltet. Link auf BLSV-Homepage

Das in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Veitshöchheim, der Turngemeinde und dem Sportverein im Veitshöchheimer Schulsportzentrum über die Bühne gehende große Spiel- und Bewegungsfest kann von den Schulen im Umkreis als attraktive Alternative zum konventionellen Wandertag genutzt werden kann.

  • Der BLSV lädt dazu noch schriftlich alle Schulen im Umkreis zur Teilnahme ein.  Es werden ca. 1500 – 2000 Schüler erwartet.
  • Im Mittelpunkt steht ein Sportpark mit 60 bis 70 vielfältigen Sport- und Bewegungs-Angeboten/-Workshops nach dem Motto  „Sport sehen, erleben und ausprobieren“, die die teilnehmenden Schulklassen von 8:30 bis 13:00 Uhr besuchen/absolvieren können. Der Sportpark wird gemeinsam mit den Fachverbänden und den Sportvereinen gestellt. Es können auch Sport-Workshops angeboten werden.  
  • poster2.jpgFür die Jüngeren gibt es allgemeinmotorische Bewegungsstationen und Stationen mit spielerischem Charakter, für die Älteren sportartspezifischen Angebote oder spezielle Workshops, etwa Tanzen, Soccer oder Fitness.

 

 

 

 

 

  • Von 10:00 bis 11.00 Uhr wird ein sportlich-spaßiges Kommunenwettspiel mit 4 Disziplinen (1 = Ausdauer - Saugslalom-Staffel mit Tischtennisball und Strohhalm, 2 = Koordination - Softball-Zielschießen, 3 = Kraft - Kreishüpfen und 4 = Teamspiel - Paar Wasserball)   und einem Schätzspiel  durch  ein achtköpfiges Prominenten-Team (4 Frauen und 4 Männer) ausgetragen. 
    Zugesagt haben ihre Teilnahme die beiden Schulleiter Dieter Brückner vom Gymnasium und Otto Eisner von der Mittelschule, die beiden stellvertretenden Bürgermeister Oswald Bamberger und Michael Birk, die evangelische Pfarrerin Silke Wolfrum, die TGV-Sportvorsitzende Ruth Lehrieder, die Gemeinderats-Sportreferentin Gabriele Konrad und Gemeinderätin Amely Bauch.
  • Eingeplant sind auch Vorführungen auf einer Bühne wie z.B. Jonglage, Schulband, Aerobic etc.
  • Die Schülerfirma des Gymnasiums wird voraussichtlich die Bewirtung übernehmen.
  • Der BLSV übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Plakate, Internet, Vorberichte in Bayernsport, mediale Berichterstattung regionale TV- und Radiostationen, Facebook, Videoplattform „bayernsport.tv“, Imagefilm über die Kommune

Einen Eindruck vermittelt ein Imageclip aus dem Vorjahr - Link hier

 

Zielsetzung

Mit dem Spiel- und Bewegungsfest „Franken aktiv“ möchte der BLSV der Bevölkerung in den drei fränkischen Regierungsbezirken aufzeigen, dass Spiel und Bewegung Spaß machen und in den regionalen Sportvereinen kostengünstig ein attraktives, breit gefächertes Angebot wahrgenommen werden kann.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass alle, die an „Franken aktiv“ mitwirken oder daran teilnehmen, einen individuellen Nutzen haben.

 

Kontaktadressen Unterfranken:

  • Projektbeauftragter: Karl-Heinz Hübner, Esselbach, Tel.: 09394 389, Huebner-karl-heinz@t-online.de
  • Geschäftsstellenleiterin: Michaela Straub, Würzburg, Tel.: 0931 88074633,  geschaeftsstelle@blsv-ufr.de
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Wednesday, 30. may 2012 3 30 /05 /Mai /2012 12:02

Vitusschule

Erfreuliche Nachricht für die  Vitus-Grundschule im Veitshöchheimer Altort, die derzeit 85 Schüler in den Jahrgangstufen eins bis vier besuchen: Der Hauptausschuss der Gemeinde stimmte zu, dass die Vitusschule ab dem nächsten Schuljahr, also ab 10. September 2012, einen eingruppigen Hort mit 20 Plätzen erhält.

AwoFlyer1.jpg  AwoFlyer2.jpg

Die Trägerschaft übernimmt der AWO-Ortsverein, der bereits an der Eichendorffschule einen Hort mit 70 Plätzen betreibt. Es gibt mit Tobias Hartmann bereits einen Gruppenleiter und einen Flyer, der zum Betrieb alle Infos enthält wie Öffnungszeiten, Kosten, Essen, Hausaufgabenbetreuung, Freizeitangebot etc. (Link auf Flyer - pdf.Datei).

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Eingerichtet wird der Hort im Erdgeschoss links. Als Gruppenraum dient hier ein früherer Schulsaal mit 70 m², der zuletzt von der Musikschule genutzt wurde. Dazu gibt es noch einen Nebenraum mit 16 m² . Für die Hausaufgabenbetreuung kann zudem noch ein Klassenzimmer  mitgenutzt werden. Für die Einrichtung des Hortes an der Vitusschule rechnet die Gemeinde mit Kosten von 25.000 Euro. Der laufende Betrieb belastet die Gemeinde bei 20 Hortkindern jährlich mit 26.590 Euro.

Das Landratsamt Würzburg und auch das Gesundheitsamt bewerteten bereits die Räumlichkeiten und stellten eine Bewilligung in Aussicht.

Obwohl die Schülerzahl an der Veitshöchheimer Grundschule seit 2003 von 404 kontinuierlich zurückging und den derzeitigen Tiefstand von 301 erreichte, steigt konträr der Bedarf an Betreuungsplätzen.

Der AWO-Hort an der Eichendorffschule ist zum Schuljahr 2012/13 bereits belegt und auch die Mittagsbetreuung ist mit drei Gruppen ausgelastet. Die letzte Erhebung im ersten Quartal 2012 ergab ab September 2012 einen Mehrbedarf bis zu 20 Plätzen für Schulkinder zwischen sechs und zehn Jahren, vor allen Dingen für Schüler der Vitusschule im Altort. Denn auch die Betreuungsplätze für Schulkinder des im Altort gelegenen Bilhildis-Kindergarten sind bereits ausgelastet.

Insgesamt werden in den fünf Veitshöchheimer Kindergärten derzeit nachmittags 106 Schulkinder betreut.

Da bereits für 14 Schulkinder der Vitusschule verbindliche Anmeldungen mit Betreuungsbedarf zum Teil bis 16.30 Uhr und an bis zu 45 Tagen in den Ferien vorlagen, kann eine Betreuung in dieser Form nur über einen Hort nach BayKiBiG realisiert werden.

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Tuesday, 29. may 2012 2 29 /05 /Mai /2012 16:27

Die innerörtliche Verkehrsplanung ist bereits seit vielen Jahren ein Dauerthema in Veitshöchheim, wie die Verkehrspläne bzw. Verkehrsgutachten der Jahre 1986, 1997 und 2010 zeigen.

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Letzteren hatte Planer Robert Ulzhöfer vom Büro Lang & Burkhard, München am 5. Juli 2010 in den Mainfrankensälen den etwa 180 erschienenen Bürgern mit den sich in der Folie aufgeführten Brennpunkten vorgestellt, eine weitere  Beratung der  Gemeinderat jedoch bis dato zurück gestellt. 

Nun wollen sich in einem Workshop am 7. Juli 2012  Gemeinderat und Agenda 21-Arbeitskreis über die Erkenntnisse des Verkehrsgutachens und insbesondere  die Vorschläge für ein weiterführendes Verkehrskonzept beraten, die  der Agenda 21-Arbeitskreis am 2. Dezember 2011 der Gemeinde unterbreitete.

Im folgenden sind die Feststellungen und Vorschläge des Arbeitskreises (A21AK)  kursiv in brauner Schrift dargestellt.

 

Allgemein:

A21AK:

 Die Unzufiledenheit mit der Verkehrssituation ist in Veitshöchheim groß. Der Agendakreis möchte daher ein fortschreibbares Stufenkonzept initiieren, das ggf. auch ein Ausprobieren erlaubt, um Erfahrungen sammeln zu können.

 

Verkehrsgutachten 2010 (Auszug)

 

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  • Am Zähltag wurden über 43 000 Fahrbewegungen im Gemeindegebiet registriert.

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  • Am ersten Anschluss „Veitshöchheim Süd“ von Würzburg kommend bestehen laut Gutachten die größten verkehrlichen Probleme. 
    •  Auf der Kreisstraße WÜ 3 (Geisberg) und der Einmündung an der Tankstelle wurden von 6 bis 20 Uhr fast 20 000 Fahrbewegungen gezähl.
    • An diesem neuralgischen Punkt fordert der Gutachter in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt kurz bis mittelfristig eine Verbesserung – sprich Ampellösung. Ein Kreisverkehr sei aufgrund des starken Gefälles nicht möglich.
    • Probleme bereiten in diesem Bereich auch die Linksabbieger in die Tankstelle, weil dafür keine eigene Spur vorhanden ist. So kommt es immer wieder zu Rückstaus. Als einziger Ausweg erscheint eine Ausweitung der Kurve. Die kleine Grünanlage mit dem Denkmal und das sich daran anschließende Grundstück müssten dann voraussichtlich „angeschnitten“ werden.
    • An diesem Verkehrsaufkommen sind die Veitshöchheim mit einem Anteil von immerhin 35 bis 40 Prozent selbst beteiligt. Im Verlauf der Bergstrecke verringern sich die fast 20 000 Fahrbewegungen dann von Kreuzung zu Kreuzung. Am Kreisel bei der Gartensiedlung wurden noch immer 8000 registriert.

A21AK:

 Die weitaus größte Verkehrsbelastung wird mit ca. 20.000 Kfz/ 24 Std. über die Auffahrt Süd abgewickelt. Die Hanglage und die Tankstellenzufahrt erschweren eine sinnvolle Lösung, In

Zusammenarbeit mit dem Landkreis besteht dringender Handlungsbedarf. Die Kreuzungssituation an der Auffahrt Süd verlangt mehr und mehr nach einer Lösung, die Sicherheit gewährleistet. Die Situation ist oft unübersichtlich und wird durch Einfahrten zur Tankstelle, zur Scheffelstraße und zum Kindergarten zusätzlich belastet.

In diesem Zusammenhang wären auch mögliche Kreisverkehre an der Kreuzung Querspange/ Lidl und ggf. an der Kreuzung zur Würzburger Straße zu erörtern.


  • Überlegungen zu einem dritten Anschluss an die Bundesstraße, die laut Gutachter auf den ersten Blick einleuchteten, wurden wieder verworfen. Die Hemmnisse seien kaum überwindbar. Dem erheblichen Aufwand an Grunderwerb und baulichen Maßnahmen stünde ein verhältnismäßig geringer verkehrlicher Nutzen gegenüber.

01 Zaehlstellen 1 Verkehrszellen  03-BinnenverkehrsstromAltort.jpg  Kirchstra-e-1.jpg

  • Als „Verkehrsmagnet Nr. 1“ nannte der Gutachter den Altort angesichts 4000 gezählter Fahrten. Diese Zahl sei erstaunlich, „weil die Einkaufsmöglichkeiten in der Ortsmitte relativ beschränkt sind“.
    • Hier monierten Bürger und Anlieger bei einer Haushaltsumfrage das Geschwindigkeits- und Parkverhalten in diesem verkehrsberuhigten Bereich. „Die Durchfahrt des Altortes ist vor allem wegen der Missachtung des Parkverbots problematisch“, lautet die Kritik.
    • Fußgänger müssten Slalomläufe auf den Gehsteigen ausüben. Im Altort werde nach Angaben der Bevölkerung so chaotisch geparkt, das sowohl Autos als auch Busse behindert würden.
    • Eher zurückhaltend äußerte sich der Verkehrsexperte zum Tema Sperrung des Altortes für den Durchgangsverkehr. Dies empfehle sich allenfalls als „saisonale Lösung“, also vom Frühling bis Herbst.

A21AK:

Der als verkehrsberuhigt ausgewiesene Bereich im Attort ist alles andere als ruhig. Die Beschilderung wird von den Verkehrsteilnehmern nicht oder nur kurzzeitig akzeptiert. Mit über 3000 Kfz/24 Std, gehört die Kirchstraße zu den meist befahrenen Straßen und besitzt einen hohen Anteil an Schwerlastverkehr. Die sicher gut gemeinte Absicht, den Verkehr durch Beschilderung zu rücksichtsvollerem und vorsichtigem Fahren zu bewegen, ist fehlgeschlagen und

verlangt dringend nach einer Änderung der Verkehrsströme. Die erhebliche Verkehrsbelastung im Altort und die dadurch entstehenden Belastungen wie Lärm, Erschütterungen und Schadstoffimmissionen sind unzumutbar. Sie erzeugen Schäden an Gebäuden, den gepflasterten Straßen, mindern den Wohnwert, entwerten den Altort für Touristen, Kunden und Bewohner und behindern die Ansiedlung von Handelsgewerbe und Betrieben im Altort nachhaltig.

Vorschlag: Um einer wirklichen Verkehrsberuhigung hier näherzukommen, wird vorgeschlagen eine Sperrung am Wochenende für den Individualverkehr durch versenkbare Poller zwischen Unterer Maingasse und beginnendem Pflaster in der Würzburger Straße an Samstagen und Sonntagen (Samstags ab 13.00 Uhr bis Montags 6.00 Uhr) sowie an Feiertagen einzurichten. Beide Standorte bieten sich an, da hier keine Sackgassensituationen entstehen und der motorisierte Individualverkehr zu möglichen Parkplätzen weitergeleitet werden kann. Während der üblichen Geschäftszeiten sowie für den ÖPNV ist die Ortsdurchfahrt möglich. Für Hotelgäste und Anwohner kann eine individuelle (z.B. Mobiltelefon-gestützte) Pollersteuerung geschaffen werden.

 Im gleichen Zuge werden gebührenpflichtige Kurzzeitparkplätze in der Thüngersheimer Straße und Bahnhofsstraße, Parkplatz am ehemafigen Kupsch/Schlecker, ggf. auch in der Kirchstraße ausgewiesen. Einstiegsbetrag der Gebühren 20 ct / 12 min. Gebührenpflichtig 8.00-18.00 Uhr, Parkzeit 10 bis 60 min. Das wilde Parken am Kirchplatz und in der Kirchstraße wird konsequent geahndet. Die frei werdenden Verkehrsflächen während der Sperrung können für Aufenthaltsfunktiongenutzt werden.

Lösungsansätze bzw. Gedankengänge zur Verkehrsberuhigung in der Ortsmitte enthalten zum Teil die Planungsarbeiten der Studierenden der LWG-Fach- und Technikerschule (Link auf Artikel in Veitshöchheim News).

Hier ein Beispiel:

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Beschreibung der Studenten: Das Gesamtkonzept der Kreissymmetrie spiegelt sich auf der Kirchstraße wieder und vollendet damit den Wunsch eines verkehrsberuhigten Bereiches. Dabei werden die Zufahrtspunkte verengt, so dass eine geregelte Einbahnstraße für Privatanlieger-Verkehr entsteht, jedoch für Busse und Taxis in beide Richtungen zu passieren erlaubt ist. Diese Maßnahme verbindet mit den gleichen Formen automatisch den inneren Hofbereich des Erwin-Vornberger-Platzes optisch mit der Kirchstraße. Dadurch wirkt das Gesamtbild wie aus einem Guss."

 


Radwegenetz:

A21AK:

In Veitshöchheim bestehen mit Ausnahme weniger Strecken (z.B. Mainuferstraße und 8 27 zum Birkental) keine ausgewiesenen Radwege oder Straßen mit entsprechender Fahrbahnzuordnung. Einrichtungen wie Schulen, Sportanlagen, Schwimmbad werden im Allgemeinen oft von Radfahrern frequentiert. Hier sollte das Straßennetz überprüft werden, inwieweit die Anordnung von Fahrradspuren die Sicherheit der Radfahrer verbessert. Die derzeit praktisch fehlende bzw. sehr mangelhafte Radwegeverbindung nach Würzburg wird durch den neuen Stegstandort deutlich verbessert. Hier sollte beim Neubau in jedem Fall an eine sinnvolle Anbinclung an das zu entwickelnde

innerörtliche Radwegenetz gedacht werden.

In der nächsten Arbeitskreissitzung Mitte Juni 2012  will der A21AK hierzu noch ein Konzept verabschieden und dem Gemeinderat vorlegen.

 

 


Innerörtliches Bussystem

A21AK:

 Der erste Schritt gilt der Reduktion des motorisierten lndividualverkehrs im Ort. Dieser im Bereich 1 bis 2,5 km muss spürbar reduziert werden, um neue örtliche Qualitäten entwickeln zu können. Dies kann durch ein Citybus-System erreicht werden, das in Einklang mit den Zielsetzungen des Nahverkehrsplan der Region 2 — Unterfranken steht:

  • Schaffung von Linienbündeln und Umsetzung der Linienbündelung, dabei Abbau von Parallelverkehren
  • Verschiebung von Leistungsanteilen. z. B. zugunsten der Hauptlinien des ÖPNV
  • Integration der Verkehrssysteme durch Schaffung von Verknüpfungspunkten zwischen ÖPNV, MIV und nichtmotorisiertem Verkehr (Fuß- und Radverkehr)
  • Ausbau bzw. Einrichtung von Park-and-Ride- und der Bike-and-Ride-Anlagen an den Haltepunkten des SPNV und der Straßenbahn sowie an wichtigen Verknüpfungspunkten entlang der Hauptachsen des straßengebundenen ÖPNV

Der Veitshöchheimer Bahnhof soll als zentraler Knotenpunkt des innerörtlichen City-Bus-Netzes und der Mainfrankenbahn dienen.

  • Am Bahnhof sind bereits mit großen Investitionen vorbildlich Ziele des Nahverkehrsplans realisiert: Herstellung der Barrierefreiheit und Integration mobilitätseingeschränkter Fahrgäste.
  • Weitere Rendezvous-Punkte mit dem straßengebundenen ÖPNV sind denkbar und wünschenswert (im Gewerbegebiet Veitshöchheim, Mainfrankensäle, Bauhof, Auffahrt Nord). Die genannten Verkehrsträger werden aufeinander abgestimmt / getaktet.
  • Die Routenplanung und die Taktung müssen durch entsprechende Fachleute erarbeitet werden; eine aussagekräftige Grundlage für Binnenverkehrsströme ist bereits im Verkehrsgutachten erarbeitet worden.
  • Ein großes Potential weist auch eine mögliche Anbindung des Dürrbachtales auf.
  • Notwendig ist eine professionell betriebene Citybus-Linle, kein Bürgerbus-Ehrenamt. Nur so kann mit gutem Angebot zum Umsteigen bewegt werden.
  • Eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit im Infobtatt, Internet mit Darstellung der Vorteile für Bürger (Anbindung der Einkaufsmärkte, Stressreduzierung, Kosteneinsparung, Reduktion der Schadstoffemissionen usw.) ist zu etablieren.
  • Die Kooperation mit den Gewerbebetrieben muss gesucht werden. Modelle entsprechend vergünstigter lnnerorts-Tarife könnten sein: Firmensponsoring, direkte Haltestellen vor den entsprechenden Einrichtungen (Lebensmittelmärkte usw.), oder Rabattierungen bei Vorlage der Fahrscheine, Einführung für 4 Wochen kostenlos, Probeticket, Schnupper- / Schul- / Sportvereins- / Musikschulticket (für Schüler / Erstklässler), Unterstützung eines begünstigten Personenkreises (analog der Schwimmbadregelung)
  • Die Gemeindeverwaltung wird entsprechend gebeten, bei künftigen Verhandlungen zur Umsetzung des Nahverkehrsplans, bei Konzessionsverhandlungen usw. diese Veitshöchheimer Positionen vorzutragen und einzufordern.
  • Abstimmungsgespräche mit dem Nahverkehrsbeauftragten der Nahverkehr Würzburg - Mainfranken GmbH sollen zeitnah gesucht werden. Die Beteiligung eines Agenda 21 Vertreters wird gewünscht.

 


Einführung CarSharing-Modell inVeitshöchheim

 

In den nächsten Arbeitskreissitzungen sollen weitere Themen der örtlichen Mobilität vertieft werden, u.a. auch Vorschläge für ein CarSharing-Modell konkretisiert werden (siehe Link auf Artikel in Veitshöchheim News).

 


04-Probleme-Vorschlaege.jpg 05-Zitate.jpg 07-Prognoseberechnungen.jpg 07-Prognoseberechnungen1.jpg

Weitere Feststellungen im  Verkehrsgutachten 2010


 

Verkehrsgutachten 1997 (Dr. Först + Nörr, Würzburg)

Die Aufgabenstellung war auf den Altort begrenzt bzw. beinhaltete folgende Einzelpunkte:

- Entlastung der Würzburger Strasse

- Förderung des ÖPNV, Verknüpfung Bus Schiene

- weitere Anschlussstelle an die B 27

- Parkplatzgestaltung Dreschplatz (nunmehr durch Diskussion „Steg“ geänderte Sachsituation)

- Kreuzung Mainuferstrasse/Würzburger Strasse

- Ausbau Echterstrasse

- Situation Fußgängersicherheit Abfahrt B 27 / WÜ3

 


Verkehrsplan 1986 ( Büro Plassmann u. Nolte Kassel)

Die im Verkehrsplan 1986 genannten Mängel und vorgeschlagenen Verbesserungsmaßnahmen wurden teilweise umgesetzt bzw. waren immer Orientierung bei den bisher kurz-, mittel- und langfristig durchgeführten Maßnahmen.

Im Einzelnen sind zu nennen:

- Bau der Mainuferstrasse als Entlastungsstrasse „Mainfrankensäle“ im Jahre 1997

- zusätzliche Anbindung an die Kreisstraße WÜ3 durch die „Querspange“ bzw. „Geithainer Allee“

- Ausbau bzw. „Durchbau“ der Eichendorffstrasse

- Neu- bzw. Umgestaltung der Würzburger Strasse

Verkehrsberuhigungsmaßnahmen durch Um- bzw. Rückbau des Straßenraumes z.B.

- Helen-Keller-Strasse

- Birkentalstrasse

- Friedhofstrasse/Güßgraben

- Kreuzungsbereich Helen-Keller-Strasse/Speckertsweg

- Kreuzungsbereich „Ulsamermarkt“

Errichtung neuer Parkplätze

Einrichtung verkehrsberuhigter Bereiche und Tempo 30 Zonen

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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