Baumaßnahme Mainsteg

Monday, 14. may 2012 1 14 /05 /Mai /2012 12:29

MainstegRampeVH19.4.2012.jpg

Keine Bedenken seitens des Veitshöchheimer Gemeinderats bestanden in der Sitzung am 8. Mai, bei den weiteren Planungen die  Rampe und den Treppenaufgang auf Veitshöchheimer Seite im Bereich Dresch-/Rollschuhplatz entsprechend der vorstehenden Entwurfskizze vom 19.4.2012 auszuführen.

Draufsicht:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg 

Perspektive:

MainstegPerspektive19.4.2012.jpg

Ansicht:

MainstegAnsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg

Querschnitt:

MainstegQuerschnitt19.4.2012.jpg

Dieser Planung mit der "Burkard-Rampen-Lösung" auf Margetshöchheimer Seite stimmte am 8.5.2012 auch der Margetshöchheimer Gemeinderat zu.

burkardloesungMHH.jpg

 

Projektablaufplan

Nach dem vom WNA veröffentlichten Projektablaufplan vom 4.5.2012 (nachstehender Balkenplan) soll der neue Steg nach einem Jahr Bauzeit  Mitte Oktober 2015 benutzbar sein:

  • Ende 2012: Fertigstellung der Entwurfsplanung
  • April 2013:  Einleitung des Planfeststellungsverfahren (Dauer 12 Monate)
  • März 2014: Erstellung Ausschreibungsunterlagen (Vergabeverfahren Dauer 7 Monate)
  • Oktober 2014: Baubeginn

 

MainstegProjektablaufplan4.5.2012.jpg

veröffentlicht in: Baumaßnahme Mainsteg - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Wednesday, 29. february 2012 3 29 /02 /Feb. /2012 09:47

folieGR28.2-jpg

Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses vom 28.2.2012:

Die Lage des Widerlagers am Dreschplatz wird entgegen dem Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 nicht von der Eingangstreppe der Mainfrankensäle weg verschoben.

Abstimmung: 19 Ja-, 5 Neinstimmen

Es besteht Einverständnis, den weiteren Planungen die gerade Rampenführung der Vorplanungsvariante 3.1 zu Grunde zu legen.

Abstimmung: 23 Ja-, 1 Neinstimme

Die sonstigen Ausführungen im Beschluss vom 12.4.2011 gelten unverändert.

 

Diskussionsbeiträge (Auszug)

Amelie Bauch (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):

"Der gerade Brückenschlag hätte die größten Vorteile: Kosteneinsparung von 75.000 € und der Pylon würde nicht direkt gegenüber vom Treppen-Eingang der Mainfrankensäle liegen."

Udo Backmund (SPD-Fraktion):

"Beim letzten Beschluss vom 12.4.2011 über die Verschiebung sei man davon ausgegangen, dass der Pylon möglichst weit von der Slipstelle und der Maingasse weg, also noch weiter nach Süden verschoben werden sollte. Die SPD-Fraktion möchte deshalb das Widerlager nicht verschieben, sondern bei der zuletzt geplanten Achse (Roteintrag in Folie) bleiben."

Marc Zenner (CSU):

schließt sich den Ausführungen von U. Backmund an und äußert seine Verwunderung, dass die Verschiebung nach Norden bereits in einem Schreiben der Gemeinde vom April 2011 an das Wasserstraßenneubauamt geäußert wurde. 

Jürgen Götz (Veitshöchheimer Mitte):

"Man könnte bei geradem Brückenschlag Kosten sparen und die Rampe müsste nicht mehr soweit um den Rollschuhplatz gelegt werden.

Winfried Knötgen (UWG):

"Ein geringfügiges Verrücken des Widerlagers vom Eingang der Mainfrankensäle nach Norden wäre nach seiner Meinung möglich, ohne dass es die Blickbeziehungen zur Oberen Maingasse hin beeinträchtigen würde, zumal die Rampe zur anderen Seite nach Süden weggeführt wird."

Oswald Bamberger (Veitshöchheimer Mitte):

"Der Blick von der Oberen Maingasse würde sich auch bei einer Verschiebung nach Norden nicht verändern. Man würde grundsätzlich in der Oberen Maingasse immer den Blick auf den Pylonstandort in Margetshöchheim sehen. Auf Veitshöchheimer Seite sehe man ihn nicht mehr, egal ob er nun 15 Meter hin oder her verschoben werde. Die Blickbeziehung in der Obere Maingasse sei deshalb für ihn absolut kein Argument, gegen die kostengünstigere Verschiebung zu sein. Bei der letzten Ortseinsicht im April 2011 auch mit Vertretern der Fraktionen sei man schon der Meinung gewesen, dass eine Verschiebung plus minus vom Treppeneingang weg nach Norden oder Süden machbar sei."

Bürgermeister Rainer Kinzkofer:

"Auch die Margetshöchheimer hätten die Möglichkeit gehabt so zu verschieben, dass ein gerader Brückenschlag entsteht."

Ute Schnapp (SPD):

"Bei einer Verschiebung um 15 Meter nach Norden würde der Pylon vor den Fenstern der Gaststätte liegen, was nach ihrer Ansicht noch schlimmer wäre, als gegenüber dem Treppenaufgang." - Dazu der Bürgermeister: Bis jetzt schaut man auf Autodächer.

Werner Götz (SPD):

"Der Steiger für die Schifffsanlegestelle müsse bei einer Verschiebung verlegt werden" - Dazu der Bürgermeister: Das wäre nicht so entscheidend, da nur selten hier ein großes Schiff anlege.

Simon Kneitz (CSU):

"Er habe  bei der Diskussion vor einem Jahr den Eindruck gehabt, man wolle eine Verschiebung, aber nicht mainabwärts, weil sonst die Rampenlösung zu nahe an die Maingasse käme."

AlternativvorschlagWiderlagerAusfuehrung.jpg

Der Alternativ-Vorschlag für die Gestaltung des Widerlagers eines Würzburger Architekten wurde vom Bürgermeister zur Kenntnis gebracht mit dem Hinweis, dass die  Idee nicht schlecht sei, aber ein Lokal gegenüber den Mainfrankensälen nicht sinnvoll sei..


 Link auf Vorbericht vom 13.2.2011

 Link auf Bericht über letzten Gemeinderats-Beschluss vom 12.4.2011

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Monday, 13. february 2012 1 13 /02 /Feb. /2012 16:40

MPArtikel11.2.2012BurkardRampe.jpg  

 Link auf pdf.Datei des MP-Artikels vom 11.2.2012

 

Nach dem Mainpost-Artikel vom 11.2.2012  wäre es laut Margetshöchheims Bürgermeister Brohm im Sinne beider Nachbargemeinden, wenn Veitshöchheim den Standort um etwa 15 Meter Richtung Norden verschieben würde, da dadurch ein fast gerader Brückenschlag über den Main möglich wäre. Zum einen würden sich dadurch die Kosten für den Übergang deutlich reduzieren, da das Bauwerk kürzer werden würde. Zum anderen würde sich die Brücke auch besser, und damit unauffälliger, ans Gelände anpassen. Das käme nicht nur den Margetshöchheimern, sondern auch den Veitshöchheimern

zugute. Brohm hat der Gemeinde Veitshöchheim angeboten, dass Margetshöchheim die Hälfte der Planungsmehrkosten übernimmt.

 

Wie dazu aus dem Veitshöchheimer Rathaus dazu zu erfahren war, soll über die von gewünschte Verschiebung des Pylons und auch der Art der Rampenführung auf Veitshöchheimer Seite in der Gemeinderatssitzung am 28. Februar entschieden werden.


Situation in Veitshöchheim:

3.2Haengebruecke2Pylonen

1. Pylonverschiebung:

Auf Veitshöchheimer Seite hatte der Gemeinderat am 12.4.2011 sich auf auf die Vorplanungsvariante 3.2 mit „Ergänzungen“ festgelegt. Im Gemeinderatsbeschluss  heißt es unter anderem:

„ Es sollte darauf geachtet werden, dass der Pylon auf Veitshöchheimer Seite so verschoben wird, dass er nicht unmittelbar in Höhe des Treppenaufgangs der Mainfrankensäle ausgeführt wird.“

Durch eine Verschiebung des Widerlagers mainabwärts Richtung Norden kann natürlich die Spannweite des Stegs reduziert werden. Die Baukosten verringern sich dadurch laut Tiefbauamt der Gemeinde um etwa 25.000  Euro pro laufenden Meter Brücke.

Mainstegverschiebung15m Mainstegverschiebung25m.jpg

Wie aus den beiden Lageplänen zu entnehmen ist, würde sich bei einer Verschiebung um 15 Meter, wie von Margetshöchheim gewünscht, die Spannweite des Steges von bisher 112 Meter auf 110 Meter reduzieren, was eine Kosteneinsparung von 50.000 Euro bedeuten würde. Um die kürzest mögliche Spannweite des Steges von 109 Meter zu erreichen (= Einsparung von 75.000 Euro) müsste der Steg vom bisherigen Widerlager um 25 Meter verschoben werden.

 

2. Rampenlösung:

Im Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 heißt es weiter:

Plan3.2.jpg

„Die über den Dreschplatz hineinreichende geschwungene Rampenführung ist möglichst zu begradigen.“

       Plan3.1

Hier schlägt das Wasserstraßenneubauamt vor, die gerade aufgeständerte Rampenführung der Variante 3.1 (siehe Plan)  für die weiteren Planungen der beschlossenen Vorzugsvariante 3.2 zu verwenden.

 

Es muss nun also vom Veitshöchheimer Gemeinderat am 28.2.2012 neben einer Pylon-Verschiebung auch noch entschieden werden, ob den weiteren Planungen die Rampenführung der Variante 3.1 zugrunde gelegt werden kann.

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Wednesday, 23. november 2011 3 23 /11 /Nov. /2011 15:59

folieJAS.jpg

Margetshöchheimer tüfteln an einem sinnvollen Ab- beziehungsweise Aufgang am neuen Mainsteg


Zusätzliche Option: In die Steg-Rampe auf Margetshöchheimer Seite könnte eine klappbare Brückenverbindung eingebaut werden.

 

Die Lage ist verzwickt: Die Mainsteg-Lösung – speziell der Ab-/Aufgang – auf Margetshöchheimer Seite, gerät mehr und mehr zum gordischen Knoten.

Weiterer Text mit Fotos: Mainpostartikel von Günther Hillawoth vom 24.11.2011 - pdf.Datei

 


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Thursday, 18. august 2011 4 18 /08 /Aug. /2011 09:43

haengebruecke2PylonenMarVH

Seit die Gemeinderäte von Veitshöchheim und Margetshöchheim am 12. April 2011 in getrennten Sitzungen einvernehmlich der Variante 3.2 der WNA-Vorplanung (Hängebrücke mit zwei  Pylonen) am Standort Mainfrankensäle – Sportplatz Margetshöchheim - wie im Bild oben dargestellt -  zustimmten (siehe Bericht auf Veitshöchheim News) , stellt sich vier Monate später der Verfahrensstand wie folgt dar:

  • Vorweg: In Veitshöchheim in den letzten Tagen kursierende Gerüchte, das Wasserstraßenneubauamt Aschaffenburg (WNA) habe beim Landratsamt Würzburg den Abbruch des Mainsteges beantragt und die Bürger müssten nun bis zum Bau des neuen Steges ohne einen solchen auskommen, sind völlig abstrus aus der Luft gegriffen und entbehren jeglicher Grundlage.
    Dies unterstreicht auch Margetshöchheims Bürgermeister  in einem Kommentar zu dieser Veröffentlichung:

"Die in Veitshöchheim kursierenden Gerüchte bezüglich eines baldigen Abrisses des Mainsteges kann ich als völlig aus der Luft gegriffen zurückweisen. Weder vom WNA naoch vom Landratsamt Würzburg gibt es derartige Bestrebungen. Der alte Übergang bleibt solange erhalten bis der Bau des neuen Überganges abgeschlossen ist. Die letze "Baumaßnahme" wird daher Abbruch des "alten Mainsteges" lauten. Dies ist auch so mit dem WNA vereinbart."

Waldemar Brohm, 1. Bürgermeister, Gemeinde Margetshöchheim

  • Abschluss einer Verwaltungskostenvereinbarung mit dem WNA:
    Die Gemeinde Margetshöchheim beabsichtigt, die von ihr als Bauträger zu tätigenden Arbeiten zur Planung und Ausschreibung durch eine Vereinbarung auf das WNA zu übertragen, das dafür dann zehn Prozent der aufgewandten Baukosten in Rechnung stellt. Mit diesem Pauschalbetrag von schätzungsweise 160.000 Euro sind die Kosten der Baugrunduntersuchung, des Prüfingenieurs, der Bauüberwachung und ein größerer Teil der Planungskosten (Arbeiten für Vorentwürfe bis zum vergabereifen Bauentwurf), die Kosten für die Prüfung der statischen Berechnungen, die örtliche Bauaufsicht und Bauleitung sowie die Stellung von Prüf- und Messgeräten einschließlich des Rechnungs- und Kassendienstes abgegolten. Der Gemeinde Margetshöchheim ist bewusst, dass sie diese Leistungen keinesfalls günstiger erbringen kann. Separat von ihr als Bauträger zu entrichten ist lediglich die Leistungsphase 5 der HOAI (Ausführungs-/Werkplanung), die 15 Prozent der gesamten Honorarkosten ausmacht. Das WNA ist gerade dabei, diese Vereinbarung auszuarbeiten, der dann der Gemeinderat von Margetshöchheim noch zu stimmen muss.

  • Europaweite Ausschreibung der Ingenieurleistungen:
    Nach Abschluss der Verwaltungsvereinbarung ist die Vorbereitung der europaweiten Ausschreibung der Ingenieurleistungen durch das WNA der nächstfolgende Schritt.
  • problematische Rampenlösung auf Margetshöchheimer Seite:
    Auszüge aus
     Presserklärung Margetshöchheimer Mitte vom 3.8.2011:
    LageplanNachdem die Auseinandersetzung mit Veitshöchheim um den Stegstandort seit geraumer Zeit ausgestanden ist, gibt es derzeit in Margetshöchheim ein Gezerre um die Rampenführung. Vor kurzem galt noch die sog. Hügellösung (siehe Lageplan links) im Eingangsbereich zum Sportplatz als so gut wie sicher.  Wegen der Probleme bei der Überbauung der Fernwasserleitung fand deshalb während des Margaretenfestes am Sportplatz ein Ortstermin mit den Stadtwerken statt. Ergebnis:  Aufgrund des erheblichen technischen und finanziellen Aufwandes dürfte die Hügellösung gestorben sein.
    3.2Haengebruecke2PylonenEine Alternative
    ist an der selben Stelle die  wegen ihrer Form im Volksmund "Ohrenlösung" heißende Variante (siehe Lageplan links), bei der die Rampe - ähnlich wie am alten Standort - auf Stützen liegt. Diese Variante ist auch auf der Veitshöchheimer Seite vorgesehen. Dabei würde nicht die ganze Fläche in Anspruch genommen, aber die Nutzung durch den Sportverein ebenfalls eingeschränkt. Der Zugang und die Zufahrt zum Sportplatz wären jedoch ohne weiteres möglich.  Eine zusätzliche Treppe ist hier nicht vorgesehen, da der Weg hin zum Altort trotz der geschwungenen Rampe nur unwesentlich länger wird.
    Der  Seglerverein machte jedoch eine Beeinträchtigung des Segelbetriebes beim Einlassen von Booten ohne Mastlegevorrichtung geltend. Als weitere Alternative ist deshalb laut  Margetshöchheimer Verwaltung im Gespräch, entweder eine zweite Slipstelle für kleinere Boote mit festem Segelmast zu errrichten oder aber das Widerlager des Steges um zehn bis 15 Meter weiter nach Norden zu verschieben, was zur Folge hätte, dass bei dieser Lösung der Steg noch schräger nach Veitshöchheim verlaufen würde.
    Wie aus dem Margetshöchheimer Rathaus weiter  zu erfahren war, steht die Rampenführung in der ersten Sitzung nach den Sommerferien am 13. September 2011 auf der Tagesordnung des Gemeinderates.
  • Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung mit der Gemeinde Veitshöchheim: 

    Nach Abschluss der Verwaltungsvereinbarung mit dem Wasserstraßenneubauamt und Klärung des Rampenabgangs auf Margetshöchheimer Seite kann eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit der Gemeinde Veitshöchheim über die Kostenteilung und die Abwicklung des Baus vorbereitet werden.

  • Weitere notwendige Verfahrensschritte (Auszüge aus Presseerklärung MM):
    Genehmigungsverfahren: Etwas schneller könnte es beim Genehmigungsverfahren gehen, da statt des Planfeststellungsverfahrens eine Anlagengenehmigung nach dem Wasserrecht ausreicht, wenn keine enteignungsrechtlichen Eingriffe erforderlich sind.

    Förderung: Nach einem Gespräch bei der Regierung von Unterfranken zeigten sich die Vertreter von Margetshöchheim und Veitshöchheim optimistisch, dass das Bauvorhaben relativ hoch bezuschusst wird. Sicher scheint auch zu sein, dass das 2013 auslaufende Förderprogramm nicht ersatzlos gestrichen wird. Über die Förderhöhe im Folgeprogramm kann man allerdings nur spekulieren.

    Zuallererst aber muss in Margetshöchheim eine zufriedenstellende Lösung für die Rampenführung gefunden werden. Denn ohne die gibt es keine Pläne und die sind die Voraussetzung für die Genehmigung und die Bezuschussung.

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Tuesday, 12. april 2011 2 12 /04 /Apr. /2011 18:08

Querschnitt
Querschnitt

Genau 25 Minuten dauerte die Gemeinderatssitzung, bis der Gmeinderat mit 18:6 Stimmen der  Variante 3.2 der WNA-Vorplanung (Hängebrücke mit 2 Pylonen) am Standort Mainfrankensäle – Sportplatz Margetshöchheim (siehe Lageplan)  als Vorzugsvariante wie folgt zustimmte:

1. Auf Veitshöchheimer Seite muss zusätzlich noch ein Treppenauf- bzw. abgang mit eingeplant werden.

2. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Pylon auf Veitshöchheimer so verschoben wird, dass er nicht unmittelbar in Höhe des Treppenaufganges der Mainfrankensäle ausgeführt wird.

3. Die über den Dreschplatz hineinreichende geschwungene Rampenführung ist möglichst zu begradigen.

4. Im Bereich des Rollschuhplatzes soll die Möglichkeit zur Anordnung von Sitzstufen überprüft werden.

5. Die vorhandenen Infrastruktureinrichtungen wie Parkplatz, Schiffsanlegestelle, Freizeiteinrichtungen, Bäume, usw dürfen nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Kostenbeteiligung:

1. Die Gemeinde Veitshöchheim beteiligt sich an den den beiden Gemeinden verbleibenden Restbaukosten (Investitionskosten abzgl. Zuschüsse und Kostenbeteiligung Dritter) mit 50 %. Zu diesen Kosten zählen sämtliche Maßnahmen, die den Abbruch und Neubau des Stegs betreffen wie z.B. die Brücke, die Widerlager, die

Rampen, die Treppenauf- bzw. abgänge, die Beleuchtung und die Planung.

3. Eventuell zusätzlich notwendig werdende Infrastrukturmaßnahmen wie Zuwegungen, neue Parkplätze, Beleuchtung am Uferbereich, usw. sind Sache der jeweiligen Gemeinde.

4. Die Gemeinde Veitshöchheim übernimmt zusätzlich 50.% der für den neuen Steg anfallenden Betriebs-, Unterhaltungs- und Erhaltungsaufwendungen.

 

Statement des Bürgermeisters:

"Die Vernunft, die Sachlichkeit und die Machbarkeit hat sich bei der gemeinsamen Zusammenkunft beider Gemeinderäte am 4.4.2011 in Margetshöchheim offenbar durchgesetzt  (wie die dabei durchgeführte Befragung aller GR-Mitglieder ergab), nämlich die Einsicht, dass es nur gemeinsam geht,  diese zukunftsorientierte Einrichtung im Interesse unserer Bürger  zu relativ günstigen Konditionen zu realisieren,  was die Investitionen und auch den Unterhalt anbelangt. Dies ist auch deutlich geworden bei der Vorstellung der Planungsvarianten am 30.3.2011 in den Mainfrankensälen. Details werden nochmals dem Gemeinderat zur Stellungnahme vorgelegt. "

Foto
Fotomontage 

Auch auf Margetshöchheimer Seite wurde zwei Stunden später dieser Lösung zugestimmt, wie den Ausführungen auf der Homepage der Margetshöchheimer Mitte zu entnehmen ist:

"Mainsteg-Entscheidung gefallen

 

In der Sitzung am 12.4.2011 hat der Margetshöchheimer Gemeinderat den Standort 3 (Sportplatz) als Stegstandort festgelegt. Dafür stimmten 14 Gemeinderäte, Frau Haupt-Kreutzer und Stefan Herbert (beide SPD) votierten dagegen. Anschließend sprach sich der Gemeinderat einstimmig für die Variante 3.2 mit je einem Pylon auf den beiden Mainseiten 3.2 Hängebrücke mit 2 Pylonen 2 Pylone mit Erdhügel aus.

Lageplan
LageplanmitErdhügelinMargetshöchheim

Nachdem der Veitshöchheimer Gemeinderat sich zeitgleich mit 18 zu 6 Stimmen ebenfalls für die Variante 3.2 entschieden hat, steht jetzt dem Stegneubau nichts mehr im Wege. Erfreulich ist auch, dass sich der Veitshöchheimer Gemeinderat für einen zusätzlichen Treppenabgang auf Veitshöchheimer Seite und für die hälftige Übernahme der Bau- und Unterhaltskosten entschieden hat. Mit diesen Entscheidungen kann man wohl auf beiden Seiten zufrieden sein."

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Friday, 8. april 2011 5 08 /04 /Apr. /2011 23:27

 

3.2Haengebruecke2PylonenAnsicht

 

Mainpost-Bericht vom 9.4.2011 von Günther Hillawoth:

Die (inoffizielle) Entscheidung ist eigentlich schon gefallen: Der neue Mainsteg wird Margetshöchheim und Veitshöchheim zwischen dem Sportplatz und den Mainfrankensälen verbinden.

Außerdem gilt es als sicher, dass die so genannte Zwei-Pylonen-Lösung den Vorzug erhalten wird. Mit 4,4 Millionen Euro ist sie zudem die kostengünstigste Alternative. Auch finanziell besteht mittlerweile Einigkeit: Beide Gemeinden werden sich die Restkosten nach Abzug der Zuschüsse gerecht teilen.

Wohl endgültig zusammengerauft haben sich die Gremien mit einer „großzügigen Besetzung“, so Bürgermeister Waldemar Brohm, am vergangenen Montag in einer gemeinsamen Sitzung. Offiziell beschließen werden die Gemeinderäte hüben wie drüben das gemeinsame Projekt am kommenden Dienstag, 12. April, fast zeitgleich.

Oswald Bamberger Stellvertretender Bürgermeister: „Keine ideale Lösung, aber für beide Partner ein tragfähiger Kompromiss“

Brohm und stellvertretender Bürgermeister Oswald Bamberger (Veitshöchheim) gehen davon aus, dass die Gemeinderäte entsprechend entscheiden werden. Für Bamberger ist es zwar keine ideale Lösung, „für beide Partner ist das aber ein tragfähiger Kompromiss“.

Dann darf erst einmal durchgeschnauft werden, aber nur kurz, denn Zurücklehnen ist nicht drin. „Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit“, sagte Waldemar Brohm, denn Margetshöchheim ist Eigentümer und somit Bauherr der neuen Brücke.

Eigentlich sollte der Steg in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Veitshöchheimern realisiert werden. Die Regierung von Unterfranken hatte dies jedoch als problematisch angesehen. Begründung: Margetshöchheim ist alleiniger Eigentümer und damit auch Ansprechpartner bei den Zuschüssen. Und die dürften in diesem Fall höher ausfallen, „weil unsere Steuerkraft niedriger als die Veitshöchheimer ist“, so Brohm.

 Bleiben noch die Auf- und Abgänge: Die gestaltetet jede Gemeinde für sich selbst. Weniger Probleme dürften in dieser Angelegenheit die Veitshöchheimer haben, weil der Steg am Dreschplatz und dem großen Parkplatz das Ufer erreicht.

Die Margetshöchheimer müssen jedoch eine harte Nuß knacken. Dort sind neben der Gemeinde auch die SG Margetshöchheim (SGM) und der Segelclub Maintal involviert. Zudem gibt es mehrere Möglichkeiten:

 • Ein Auf-/Abgang in Richtung Margetshöchheim. Hier wäre der Nachteil, dass die Slip-Ebene überquert würde. Bei den meisten Booten – rund 85 Prozent – müssten deshalb erst einmal die Maste abgebaut werden, so Bürgermeister Brohm.

• Rampenlösung: Auf-/Abgang wären quasi mit dem Boden verbunden, was aus städtebaulicher Sicht eine hochwertig Lösung wäre.

 • Ohrenlösung: Kreisförmiger Abgang in Richtung Margetshöchheim.

 • Burkard-Lösung (wir berichteten): Gerader Abgang über die Grundstücke der SGM und Segler in Richtung Radweg/Würzburger Straße; oder erst ein Stück gerade über SGM-Grundstück, dann in Höhe des Sportheims rechtwinklig über das Gebäude, weiter übers Segler-Grundstück und dem Fahrweg in mehreren Knicken „Zur Mainfähre“.

Beide Gemeinderatsgremien tagen am Dienstag, 12. April; Veitshöchheim um 18 Uhr, Margetshöchheim um 19 Uhr.

 

 


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Thursday, 31. march 2011 4 31 /03 /März /2011 17:33

haengebruecke2PylonenMarVH
haengebruecke2PylonenMarVH
von Dieter Gürz

Hier die Berichte der Main-Post über die Bürgerinformationen in beiden Gemeinden:

 

Mainpost vom 1.4.2011 über Anhörung in  Veitshöchheim

Lösung mit zwei Pylonen favorisiert (siehe Foto oben)

Mainsteg: Alles läuft auf einen Kompromiss zu

 

(hig) Es ist nicht mehr viel Luft nach oben: Mareike Bodsch, Leiterin des Wasserstraßen-Neubauamtes (WNA) in Aschaffenburg, machte bei der Bürgeranhörung in Veitshöchheim unmissverständlich deutlich, das sich beide Gemeinden bezüglich eines endgültigen Standortes für einen neuen Mainsteg endlich einigen, beziehungsweise „durchringen“ müssten. Weitere Planungen zu Wunschvarianten werde es nicht mehr geben: „Es ist Feierabend“, verkündete Mareike Bodsch energisch.

 

Ähnlich hatte sie sich am Vortag bei der gleichen Veranstaltung in Margetshöchheim geäußert (siehe nebenstehenden Beitrag). Dort waren ebenso wie in Veitshöchheim rund 200 Bürger gekommen.

„Kein schlechter Kompromiss“

 

Bürgermeister Rainer Kinzkofer machte zum wiederholten Male deutlich, dass ein neuer Steg nur gemeinsam verwirklicht werden könne, obwohl der Standort Sportplatz/Mainfrankensäle weder für die eine noch für die andere Gemeinde ideal sei – für Mareike Bodsch jedoch „kein schlechter Kompromiss“.

 

Das mochte Rudi Hepf und seinen Mitstreitern von der Bürgerinitiative, die sich dafür eingesetzt hatten, den neuen Mainsteg an seinem jetzigen Standort zu bauen, nicht so recht schmecken. Der Kompromiss an den Mainfrankensälen gehe „gegen die Bürger von Veitshöchheim“, kritisierte er. Über 1000 Unterschriften seien gesammelt worden „und wir hätten nochmal 1000 gebracht“, wetterte er. „Freude haben die Veitshöchheimer an dieser Lösung nicht“. Die Initiatoren hatten ihr Bürgerbegehren wegen zwei Formfehlern zurückgezogen, die das Landratsamt moniert hatte.

Vereinfachte Rechnung

 

Bezüglich der Finanzierung scheint sich die Beteiligung beider Gemeinden in Grenzen zu halten. 50 Prozent zahlt der Bund, teilte Mareike Bodsch mit. „Ganz vage und vereinfacht“ rechnete Bürgermeister Kinzkofer weiter, dass bei der Zwei-Pylonen-Lösung für 4,4 Millionen Euro dann die Hälfte für die beiden Kommunen übrig bliebe. Nach dem Gemeindeverkehrswegefinanzierungsgesetz (GVFG) könnte mit Zuschüssen von mindestens 50, höchstwahrscheinlich sogar mit 70 Prozent gerechnet werden. Demnach blieben für jede Gemeinde etwa 500 000 Euro.

 

Eine Tendenzabstimmung ergab in Veitshöchheim eine eindeutige Mehrheit für die Zwei-Pylonen-Lösung. Dies scheint sich auch in Margetshöchheim durchzusetzen.

 

Beide Gemeinderatsgremien entscheiden am Dienstag (12. April) darüber. Eine Woche vorher, am 4.April diskutieren sie noch einmal gemeinsam.

 

 

Mainpost vom 1.4.2011 über Anhörung in  Margetshöchheim:

Mit Kompromiss auf die Zielgerade

 

Gut besuchte Bürgerversammlung zum Mainsteg in Margetshöchheim

 

Endspurt beim geplanten Mainsteg zwischen Margetshöchheim und Veitshöchheim: Das Ende der Diskussion naht, die beiden Gemeinden wollen ihre letzte Chance nutzen, um die Standortfrage zu klären. Vieles deutet darauf hin, dass dies bis Mitte April geschehen könnte. Mehr Zeit bleibt den Verantwortlichen auch nicht.

 

Denn das Wasserstraßenneubauamt (WNA) in Aschaffenburg hat unmissverständlich klar gemacht, dass es keine Fristverlängerung mehr geben wird. Das war bei der letzten Großveranstaltung vor der Entscheidung zu spüren – das Interesse war groß. „So voll war es bei Bürgerversammlungen noch nie“, sagte ein Margetshöchheimer, der auch häufig bei Gemeinderatssitzungen anzutreffen ist. Über 200 Bürger kamen am Dienstagabend in die Margarethenhalle.

 

Darüber freute sich Bürgermeister Waldemar Brohm. Es zeige, wie wichtig das Thema für die Gemeinde sei. Was die Zahl der Abstimmungen und des Informationsaustausches angeht nimmt das Projekt eine Sonderstellung ein, betonte auch WNA-Leiterin Mareike Bodsch. Nichtsdestotrotz hat sich bei ihr der Eindruck gefestigt, dass „wir es trotzdem nicht zu 100 Prozent erreicht haben, dass die Bürger umfangreich und ausreichend informiert sind.“ Sie war deshalb froh, dass so viele Margetshöchheimer gekommen waren. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und einem Vertreter des Architektenbüros stellte sie drei Varianten vor.

 

Zu Beginn der fast zweistündigen Veranstaltung gab Brohm eine kurze Chronologie der seit 2002 andauernden Diskussion. Der Mainsteg sei das meist diskutierte Bauvorhaben in der Geschichte Margetshöchheims. „Es ist ein weiter Weg. Letztendlich haben beide Gemeinderäte eingesehen, dass jeder mit Kompromissen leben muss“, sagte er. Eine Alternative wäre ein Abriss ohne Neubau.

 

Tatsächlich hatte das WNA unverblümt gedroht, das Verfahren zum ersatzlosen Abriss des alten Stegs anlaufen zu lassen, falls jetzt keine tragfähige Lösung gefunden werden sollte.

 

Am Standort zwischen den Mainfrankensälen in Veitshöchheim und dem Sportplatz in Margetshöchheim seien die Planer auf die Wünsche nach einer filigranen und leichten Brücke mit Rampen eingegangen, so die WNA-Chefin. Auf Wasserpfeiler wurde verzichtet. Vorgestellt wurden eine Hängebrücke mit einem Pylon (3,8 Millionen Euro Nettobaukosten), eine Brücke mit zwei Pylonen (3,2 Millionen Euro Nettobaukosten) und eine Schrägseilbrücke mit einem Pylon (4,6 Millionen Euro Nettobaukosten).

 

Für manche Bürger sind die vorgestellten Varianten ein „Gräuel“. So wollte einer wissen, ob die Gemeinde bereits mit Grundstückseigentümern gesprochen habe, um den Abgang ein bisschen schöner zu gestalten und ihn in Richtung Altort zu führen. Bürgermeister Brohm versicherte, dass dies alles zu gegebener Zeit geklärt werde.

 

Dass der Steg auch im Uferbereich mindestens 6,40 Meter hoch sein soll, halten einige im Publikum für unsinnig. WNA-Leiterin Bodsch entgegnete, dass dies der neue Standard sei, den man akzeptieren müsse. An die Adresse derjenigen, die immer noch mit der Kompromisslösung hadern, sagte sie: „Es lässt sich leicht sagen – ich will keinen Steg –, wenn man ihn nicht täglich oder ein bis zwei Mal in der Woche nutzen muss.“ Dafür enterte sie Applaus aus dem Publikum. Ein Mann sagte: „Ich bin froh und positiv überrascht, dass es nun eine machbare und bezahlbare Lösung gibt.“

 

Laut Brohm werden voraussichtlich 85 Prozent des Stegs durch die öffentliche Hand finanziert, die restlichen 15 Prozent müssten beide Gemeinden aufbringen.

 

Zum Schluss gab es aber auch noch mal scharfe Kritik: Die Gemeinderäte mussten sich anhören, dass die Veranstaltung nur eine Alibi-Funktion habe, da sich der Gemeinderat bereits festgelegt habe. Diesen Vorwurf wies Brohm entschieden zurück. Das sei kein Schauspiel, der Gemeinderat habe lediglich eine Priorisierung vorgenommen. „Es gibt aber keinen Beschluss hinsichtlich einer Variante. Um gegenläufige Beschlüsse zu vermeiden, wird sich deswegen der Gemeinderat am Montag, 4. April mit den Kollegen aus Veitshöchheim zusammensetzen.“

Von MP-Mitarbeiter Gideon Zoryiku

 

 

 

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