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Baumaßnahme Mainsteg

Wednesday, 6. february 2013 3 06 /02 /Feb. /2013 08:30

StegVHH14.12.2012.jpg StegVHH26.11.12.jpg

In der Sitzung am 30. Januar 2013 nahm der Gemeinderat den am 9.1.2013 zugesandten Planentwurf des Ingenieurbüros Schlaich, Bergermann und Partner aus Stuttgart vom 14.12.2012 (Plan links)  ohne Einwendungen zur Kenntnis.

Gegenüber der bisherigen Planung vom 26.11.2012 (Plan rechts)  sieht die nun „optimierte Variante V2“ eine veränderte Mastneigung (jetzt nach „hinten geneigt“, oben vom Main weg) mit geänderter Abspanngeometrie vor.

Dadurch erreichen die Planer:

• Reduzierung der Kräfte im Pylon und in den Abspannseilen um ca. ein Drittel

• anstelle von zwei Seilen pro Abspannpunkt ist nur noch eines nötig

• der Mastkopf wird filigraner und übersichtlicher (einfacher)

• kleinere Querschnitte bei der Fundation

• der Mastfuß auf Veitshöchheimer Seite liegt jetzt außerhalb der Parkfläche.

• die Abspannseile werden steiler geneigt.

Kosteneinsparung  290.000 Euro

StegVHH14.12.2012Gesamt.jpg

Neuester Gesamtplan vom 14.12.2012

veröffentlicht in: Baumaßnahme Mainsteg - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Wednesday, 12. december 2012 3 12 /12 /Dez. /2012 09:25

Plan 26.11.2012DetailVH

 

Die überarbeitete Planung des Ingenieurbüros Schlaich, Bergermann und Partner (sbp) aus Stuttgart in der Fassung vom 26.11.2012 wurde einstimmig von den 16 in der Sitzung am 11. Dezember anwesenden Gemeinderatsmitglieder gebilligt. Der vorstehend abgebildete Plan stellt somit die Grundlage für die weitere Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) dar. Diese soll nun laut Mitteilung des Margetshöchheimer Bürgermeisters Waldemar Brohm bis Juni 2013 fertig sein.

In der Sitzung wurden zwei Wünsche an das Planungsbüro und an die Gemeinde Margetshöchheim als Bauträger geäußert:

  • Die Wendeltreppe soll auch auch im Innenradius-Bereich gut begehbar sein.
  • Die Gemeinde Margetshöchheim soll ein gemeinsames Gremium einrichten, das die Planung und den Baufortschritt laufend begleitet. Seitens der Gemeinde Veitshöchheim sollen diesem neben dem Tiefbaureferat die Mitglieder des Hauptausschusses angehören.

Sachverhaltsdarstellung:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012

Am 8. Mai 2012 nahm der Veitshöchheimer Gemeinderat den Plan vom 19. April 2012 als Grundlage zu den weiteren Planungen zur Kenntnis (Hängebrücke mit 2 Pylonen und gerader Rampenführung mit Treppenaufgang).

Danach wurden die weiteren Leistungsphasen 3 - 7 europaweit ausgeschrieben. Als Ergebnis dieser Ausschreibung wurde das Büro Schlaich, Bergermann und Partner (sbp) aus Stuttgart für die weiteren Planungen, das heißt der Entwurfsplanung bis einschließlich Mitwirkung bei der Vergabe beauftragt.

Am 7. Nobember 2012 fand daraufhin ein erstes Abstimmungsgespräch mit dem beauftragten Planungsbüro in Stuttgart statt, bei dem der bisherige Vorentwurf rekapituliert und wichtige Randbedingungen auch auf Veitshöchheimer Seite angesprochen wurden. Dabei wurden die  Forderungen  des Veitshöchheimer Gemeinderats nochmals vorgetragen. Danach dürfen die Parkplätze und der Rollschuhplatz nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Das Büro sbp nannte seinerseits sinnvolle Optimierungsvorschläge (Gestaltung, Funktionalität und Kostenreduzierung).

Diese sind im wesentlichen:

  • Reduzierung der Plattenstärke des Regelquerschnitts von 45 cm auf 20 cm sowie des Belags von 8 cm Gussasphalt auf 0,5cm Dünnschichtbelag.

FotoMeitingen Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Ausführung des Geländers durch ein filigran wirkendes Edelstahlseilnetzgeländer mit zusätzlichem innenliegenden Handlauf

FotoMeitingen1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • einheitliche Rampenneigung von ca. 6,7% anstelle von 8% mit Zwischenpodesten (wurde mittlerweile mit Schreiben vom 29.11.2012 durch die Behindertenbeauftrage so genehmigt)

Wendeltreppe Mettingen1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Ausführung der Treppenaufgänge als Wendeltreppe (leichtere Konstruktion, weniger Platzbedarf)
  • leichte Ausrundung der Wegeführung im Übergang Brücke/Rampe

Fundamente Meitingen-Kopie-1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Mastabspannung in Vhh muss geändert werden, da bei der bisher vorliegenden Vorplanung das nördliche Spannseil so keine Zugkraft aufnehmen kann.
  • Möglichst helle Beleuchtung der Treppenbereiche in Kombination mit einer reduzierten Handlaufbeleuchtung. Die genaue Ausführung wird noch vor Erstellung der Ausschreibung festgelegt.

Skizze-VE-9.11.2012.jpg Skizze Vorentwurf 9.11.2012  Skizze-VE-9.11.2012ueberarbeitet.jpgSkizze Vorentwurf 9.11.2012 überarbeitet 

Der bisherige Vorentwurf und der erste überarbeitete Vorentwurf wurden zunächst am 9. November 2012 skizzenhaft durch sbp dargestellt (jedoch noch ohne Abspannungen im Parkplatz).

GesamtPlan 26.11.2012 Vorentwurf 27.11.2012

Diese Skizze wurde von sbp nun wie folgt im nun vom Gemeinderat gebilligten Vorentwurf vom 27.11.2012 optimiert:

  • Die Rampenführung wurde begradigt und weiter Richtung Main verschoben (entsprechend GR Beschluss vom 8.5.2012). Dadurch wird der Rollschuhplatz weniger oder sogar gar nicht beeinträchtigt und die Stützen im Parkplatzbereich rücken näher ans Ufer, so dass bei einer Neuorganisation der Parkplätze weniger Zwangspunkte entstehen. Dadurch werden möglicherweise drei  Bäume mehr als in der ersten Skizze vom 9.11.2012 wegfallen, wobei es sowieso fraglich ist, ob diese Bäume erhalten werden können.
  • Ausrundung am Übergang Brücke/Rampe
  • Anordnung einer Wendeltreppe am bisherigen Standort der geradläufigen Treppe
  • Eínzeichung von Sitzstufen im Bereich Rollschuhplatz. Die Darstellung zeigt jedoch, dass diese jedoch hier nicht möglich sind.
  • Darstellung der beiden Abspannseile und des Pylons

Der weitere Zeitplan wurde nochmals beim WNA angefordert und wird nach Vorlage durch die Planer dem Gremium mitgeteilt.

Nach Fertigstellung der Entwurfsplanung (laut Schreiben des Margetshöchheimer Bürgermeisters voraussichtlich Juni 2013) will sich das Planungsbüro sbp dem Gemeinderat vorstellen und die Entwurfsplanung präsentieren.

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Monday, 3. december 2012 1 03 /12 /Dez. /2012 16:16

FotoMeitingen.jpg

So ähnlich wie der neue Steg in Mettingen bei Stuttgart soll auch der Zwei-Pylonen-Mainsteg zwischen Veitshöchheim und Margetshöchheim aussehen

In Veitshöchheim hatte Gemeinderatsmitglied Marc Zenner in der Sitzung am 27.11.2012 um Auskunft gebeten, warum die laut Main-Post-Artikel vom Stuttgarter Planungsbüro vorgeschlagenen Änderungen zum Mainsteg auf Veitshöchheimer Seite hinsichtlich Rampenführung und Wendeltreppe noch nicht im Gemeinderat behandelt wurden.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer hatte dazu erklärt, dass eine Behandlung erst möglich ist, wenn vom Planungsbüro konkrete Pläne für die Änderungen vorgelegt werden.

Diese Pläne gingen zwischenzeitlich bei der Gemeinde ein.

Plan-26.11.2012DetailVH.jpg  GesamtPlan-26.11.2012.jpg

Die vom Büro sbp gemachten sinnvollen Optimierungsvorschläge (Gestaltung, Funktionalität und Kostenreduzierung) - siehe Vorgeschichte unten - werden nun laut Bürgermeister dem Hauptausschuss in der Sitzung am 11. Dezember 2012 zur Zustimmung vorgelegt.

Zu diesem Tagesordnungspunkt sollen alle Gemeinderatsmitglieder eingeladen werden.

Im vorstehenden Plan  hat sbp entsprechend den Vorgaben der Gemeinde auf Veitshöchheimer Seite

  • die Rampenführung begradigt und weiter Richtung Main verschoben  (dadurch wird der Rollschuhplatz weniger oder sogar gar nicht beeinträchtigt und die Stützen im Parkplatzbereich rücken näher ans Ufer, so dass bei einer Neuorganisation der Parkplätze weniger Zwangspunkte entstehen)
  • eine Ausrundung am Übergang Brücke/Rampe ausgebildet
  • die Wendeltreppe am bisherigen Standort der geradläufigen Treppe angeordnet
  • Sitzstufen im Bereich Rollschuhplatz mit eingezeichnet (die Darstellung zeigt jedoch, dass diese hier kaum möglich sind)
  • die beiden Abspannseile und der Pylon mit im Plan dargestellt.

FotoMeitingen1.jpg Wendeltreppe-Mettingen1.jpg Fundamente-Meitingen-Kopie-1.jpg

So ähnlich wie in Mettingen sollen auch in Veitshöchheim auf dem Dreschplatz die Rampe, die Wendeltreppe und Abspannseile  aussehen.

Sofern die Veitshöchheimer Ratsmitglieder mit den vorgenannten  sbp-Planungsvorschlägen einverstanden sind, will das Büro nach Fertigstellung der Entwurfsplanung voraussichtlich im März 2013  diese dem Gemeinderat vorstellen.


Vorgeschichte

Eine Delegation der Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim hatte am 7. November 2012 das  Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner in Stuttgart besucht und kam mit einer Fülle von Informationen zurück. Das Büro hatte die europaweite Planungs-Ausschreibung für die Leistungsphasen drei bis sieben (Entwurfsplanung bis einschließlich Mitwirkung bei der Vergabe) des neuen Mainstegs gewonnen.

Das weltweit operierende Stuttgarter Ingenieurbüro unterbreitete den Reiseteilnehmern, darunter aus Veitshöchheim zweiter Bürgermeister Oswald Bamberger und Tiefbauingenieur Jürgen Hardecker, eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen für den Mainsteg

  • Steigung der Rampen mit  6,7 Prozent (statt acht) aus ästhetischen, baupraktischen, funktionalen und finanziellen Gründen 
  • fünf Millimeter dicker Kunststoffbelag (statt acht Zentimeter dickschichtiger Gussasphalt) -  spart Gewicht und Kosten
  • feines Edelstahlnetz beim Geländer - macht Konstruktion filigraner.
  • platzsparende Wendeltreppen
  • auf Veitshöchheimer Seite müssen die Anordnung des Mastes und der Abspannungen aus statischer Sicht noch angepasst werden, um ein stabiles System zu gewährleisten
  • vorhandene Parkplätze auf dem Dreschplatz sollen möglichst nicht beeinträchtigt werden, obwohl eine  Neuorganisation grundsätzlich möglich ist

Zur Veranschaulichung hatte die Delegation den im Juli 2011 eingeweihten Neckarsteg in Mettingen bei Stuttgart besichtigt,  den das Stuttgarter Ingenieurbüro als erster Preisträger geplant hatte.


Der Gemeinderat von Margetshöchheim stimmte allen Änderungen bereits zu. Die Margetshöchheimer sind Bauträger und wollen nun möglichst bald Verhandlungen mit dem Wasserstraßenneubauamt über die Kostenteilung aufnehmen und mit der Regierung von Unterfranken das Bezuschussungsverfahren durch den Freistaat abklären.


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Monday, 14. may 2012 1 14 /05 /Mai /2012 12:29

MainstegRampeVH19.4.2012.jpg

Keine Bedenken seitens des Veitshöchheimer Gemeinderats bestanden in der Sitzung am 8. Mai, bei den weiteren Planungen die  Rampe und den Treppenaufgang auf Veitshöchheimer Seite im Bereich Dresch-/Rollschuhplatz entsprechend der vorstehenden Entwurfskizze vom 19.4.2012 auszuführen.

Draufsicht:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg 

Perspektive:

MainstegPerspektive19.4.2012.jpg

Ansicht:

MainstegAnsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg

Querschnitt:

MainstegQuerschnitt19.4.2012.jpg

Dieser Planung mit der "Burkard-Rampen-Lösung" auf Margetshöchheimer Seite stimmte am 8.5.2012 auch der Margetshöchheimer Gemeinderat zu.

burkardloesungMHH.jpg

 

Projektablaufplan

Nach dem vom WNA veröffentlichten Projektablaufplan vom 4.5.2012 (nachstehender Balkenplan) soll der neue Steg nach einem Jahr Bauzeit  Mitte Oktober 2015 benutzbar sein:

  • Ende 2012: Fertigstellung der Entwurfsplanung
  • April 2013:  Einleitung des Planfeststellungsverfahren (Dauer 12 Monate)
  • März 2014: Erstellung Ausschreibungsunterlagen (Vergabeverfahren Dauer 7 Monate)
  • Oktober 2014: Baubeginn

 

MainstegProjektablaufplan4.5.2012.jpg

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Wednesday, 29. february 2012 3 29 /02 /Feb. /2012 09:47

folieGR28.2-jpg

Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses vom 28.2.2012:

Die Lage des Widerlagers am Dreschplatz wird entgegen dem Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 nicht von der Eingangstreppe der Mainfrankensäle weg verschoben.

Abstimmung: 19 Ja-, 5 Neinstimmen

Es besteht Einverständnis, den weiteren Planungen die gerade Rampenführung der Vorplanungsvariante 3.1 zu Grunde zu legen.

Abstimmung: 23 Ja-, 1 Neinstimme

Die sonstigen Ausführungen im Beschluss vom 12.4.2011 gelten unverändert.

 

Diskussionsbeiträge (Auszug)

Amelie Bauch (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):

"Der gerade Brückenschlag hätte die größten Vorteile: Kosteneinsparung von 75.000 € und der Pylon würde nicht direkt gegenüber vom Treppen-Eingang der Mainfrankensäle liegen."

Udo Backmund (SPD-Fraktion):

"Beim letzten Beschluss vom 12.4.2011 über die Verschiebung sei man davon ausgegangen, dass der Pylon möglichst weit von der Slipstelle und der Maingasse weg, also noch weiter nach Süden verschoben werden sollte. Die SPD-Fraktion möchte deshalb das Widerlager nicht verschieben, sondern bei der zuletzt geplanten Achse (Roteintrag in Folie) bleiben."

Marc Zenner (CSU):

schließt sich den Ausführungen von U. Backmund an und äußert seine Verwunderung, dass die Verschiebung nach Norden bereits in einem Schreiben der Gemeinde vom April 2011 an das Wasserstraßenneubauamt geäußert wurde. 

Jürgen Götz (Veitshöchheimer Mitte):

"Man könnte bei geradem Brückenschlag Kosten sparen und die Rampe müsste nicht mehr soweit um den Rollschuhplatz gelegt werden.

Winfried Knötgen (UWG):

"Ein geringfügiges Verrücken des Widerlagers vom Eingang der Mainfrankensäle nach Norden wäre nach seiner Meinung möglich, ohne dass es die Blickbeziehungen zur Oberen Maingasse hin beeinträchtigen würde, zumal die Rampe zur anderen Seite nach Süden weggeführt wird."

Oswald Bamberger (Veitshöchheimer Mitte):

"Der Blick von der Oberen Maingasse würde sich auch bei einer Verschiebung nach Norden nicht verändern. Man würde grundsätzlich in der Oberen Maingasse immer den Blick auf den Pylonstandort in Margetshöchheim sehen. Auf Veitshöchheimer Seite sehe man ihn nicht mehr, egal ob er nun 15 Meter hin oder her verschoben werde. Die Blickbeziehung in der Obere Maingasse sei deshalb für ihn absolut kein Argument, gegen die kostengünstigere Verschiebung zu sein. Bei der letzten Ortseinsicht im April 2011 auch mit Vertretern der Fraktionen sei man schon der Meinung gewesen, dass eine Verschiebung plus minus vom Treppeneingang weg nach Norden oder Süden machbar sei."

Bürgermeister Rainer Kinzkofer:

"Auch die Margetshöchheimer hätten die Möglichkeit gehabt so zu verschieben, dass ein gerader Brückenschlag entsteht."

Ute Schnapp (SPD):

"Bei einer Verschiebung um 15 Meter nach Norden würde der Pylon vor den Fenstern der Gaststätte liegen, was nach ihrer Ansicht noch schlimmer wäre, als gegenüber dem Treppenaufgang." - Dazu der Bürgermeister: Bis jetzt schaut man auf Autodächer.

Werner Götz (SPD):

"Der Steiger für die Schifffsanlegestelle müsse bei einer Verschiebung verlegt werden" - Dazu der Bürgermeister: Das wäre nicht so entscheidend, da nur selten hier ein großes Schiff anlege.

Simon Kneitz (CSU):

"Er habe  bei der Diskussion vor einem Jahr den Eindruck gehabt, man wolle eine Verschiebung, aber nicht mainabwärts, weil sonst die Rampenlösung zu nahe an die Maingasse käme."

AlternativvorschlagWiderlagerAusfuehrung.jpg

Der Alternativ-Vorschlag für die Gestaltung des Widerlagers eines Würzburger Architekten wurde vom Bürgermeister zur Kenntnis gebracht mit dem Hinweis, dass die  Idee nicht schlecht sei, aber ein Lokal gegenüber den Mainfrankensälen nicht sinnvoll sei..


 Link auf Vorbericht vom 13.2.2011

 Link auf Bericht über letzten Gemeinderats-Beschluss vom 12.4.2011

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Monday, 13. february 2012 1 13 /02 /Feb. /2012 16:40

MPArtikel11.2.2012BurkardRampe.jpg  

 Link auf pdf.Datei des MP-Artikels vom 11.2.2012

 

Nach dem Mainpost-Artikel vom 11.2.2012  wäre es laut Margetshöchheims Bürgermeister Brohm im Sinne beider Nachbargemeinden, wenn Veitshöchheim den Standort um etwa 15 Meter Richtung Norden verschieben würde, da dadurch ein fast gerader Brückenschlag über den Main möglich wäre. Zum einen würden sich dadurch die Kosten für den Übergang deutlich reduzieren, da das Bauwerk kürzer werden würde. Zum anderen würde sich die Brücke auch besser, und damit unauffälliger, ans Gelände anpassen. Das käme nicht nur den Margetshöchheimern, sondern auch den Veitshöchheimern

zugute. Brohm hat der Gemeinde Veitshöchheim angeboten, dass Margetshöchheim die Hälfte der Planungsmehrkosten übernimmt.

 

Wie dazu aus dem Veitshöchheimer Rathaus dazu zu erfahren war, soll über die von gewünschte Verschiebung des Pylons und auch der Art der Rampenführung auf Veitshöchheimer Seite in der Gemeinderatssitzung am 28. Februar entschieden werden.


Situation in Veitshöchheim:

3.2Haengebruecke2Pylonen

1. Pylonverschiebung:

Auf Veitshöchheimer Seite hatte der Gemeinderat am 12.4.2011 sich auf auf die Vorplanungsvariante 3.2 mit „Ergänzungen“ festgelegt. Im Gemeinderatsbeschluss  heißt es unter anderem:

„ Es sollte darauf geachtet werden, dass der Pylon auf Veitshöchheimer Seite so verschoben wird, dass er nicht unmittelbar in Höhe des Treppenaufgangs der Mainfrankensäle ausgeführt wird.“

Durch eine Verschiebung des Widerlagers mainabwärts Richtung Norden kann natürlich die Spannweite des Stegs reduziert werden. Die Baukosten verringern sich dadurch laut Tiefbauamt der Gemeinde um etwa 25.000  Euro pro laufenden Meter Brücke.

Mainstegverschiebung15m Mainstegverschiebung25m.jpg

Wie aus den beiden Lageplänen zu entnehmen ist, würde sich bei einer Verschiebung um 15 Meter, wie von Margetshöchheim gewünscht, die Spannweite des Steges von bisher 112 Meter auf 110 Meter reduzieren, was eine Kosteneinsparung von 50.000 Euro bedeuten würde. Um die kürzest mögliche Spannweite des Steges von 109 Meter zu erreichen (= Einsparung von 75.000 Euro) müsste der Steg vom bisherigen Widerlager um 25 Meter verschoben werden.

 

2. Rampenlösung:

Im Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 heißt es weiter:

Plan3.2.jpg

„Die über den Dreschplatz hineinreichende geschwungene Rampenführung ist möglichst zu begradigen.“

       Plan3.1

Hier schlägt das Wasserstraßenneubauamt vor, die gerade aufgeständerte Rampenführung der Variante 3.1 (siehe Plan)  für die weiteren Planungen der beschlossenen Vorzugsvariante 3.2 zu verwenden.

 

Es muss nun also vom Veitshöchheimer Gemeinderat am 28.2.2012 neben einer Pylon-Verschiebung auch noch entschieden werden, ob den weiteren Planungen die Rampenführung der Variante 3.1 zugrunde gelegt werden kann.

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Wednesday, 23. november 2011 3 23 /11 /Nov. /2011 15:59

folieJAS.jpg

Margetshöchheimer tüfteln an einem sinnvollen Ab- beziehungsweise Aufgang am neuen Mainsteg


Zusätzliche Option: In die Steg-Rampe auf Margetshöchheimer Seite könnte eine klappbare Brückenverbindung eingebaut werden.

 

Die Lage ist verzwickt: Die Mainsteg-Lösung – speziell der Ab-/Aufgang – auf Margetshöchheimer Seite, gerät mehr und mehr zum gordischen Knoten.

Weiterer Text mit Fotos: Mainpostartikel von Günther Hillawoth vom 24.11.2011 - pdf.Datei

 


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Thursday, 18. august 2011 4 18 /08 /Aug. /2011 09:43

haengebruecke2PylonenMarVH

Seit die Gemeinderäte von Veitshöchheim und Margetshöchheim am 12. April 2011 in getrennten Sitzungen einvernehmlich der Variante 3.2 der WNA-Vorplanung (Hängebrücke mit zwei  Pylonen) am Standort Mainfrankensäle – Sportplatz Margetshöchheim - wie im Bild oben dargestellt -  zustimmten (siehe Bericht auf Veitshöchheim News) , stellt sich vier Monate später der Verfahrensstand wie folgt dar:

  • Vorweg: In Veitshöchheim in den letzten Tagen kursierende Gerüchte, das Wasserstraßenneubauamt Aschaffenburg (WNA) habe beim Landratsamt Würzburg den Abbruch des Mainsteges beantragt und die Bürger müssten nun bis zum Bau des neuen Steges ohne einen solchen auskommen, sind völlig abstrus aus der Luft gegriffen und entbehren jeglicher Grundlage.
    Dies unterstreicht auch Margetshöchheims Bürgermeister  in einem Kommentar zu dieser Veröffentlichung:

"Die in Veitshöchheim kursierenden Gerüchte bezüglich eines baldigen Abrisses des Mainsteges kann ich als völlig aus der Luft gegriffen zurückweisen. Weder vom WNA naoch vom Landratsamt Würzburg gibt es derartige Bestrebungen. Der alte Übergang bleibt solange erhalten bis der Bau des neuen Überganges abgeschlossen ist. Die letze "Baumaßnahme" wird daher Abbruch des "alten Mainsteges" lauten. Dies ist auch so mit dem WNA vereinbart."

Waldemar Brohm, 1. Bürgermeister, Gemeinde Margetshöchheim

  • Abschluss einer Verwaltungskostenvereinbarung mit dem WNA:
    Die Gemeinde Margetshöchheim beabsichtigt, die von ihr als Bauträger zu tätigenden Arbeiten zur Planung und Ausschreibung durch eine Vereinbarung auf das WNA zu übertragen, das dafür dann zehn Prozent der aufgewandten Baukosten in Rechnung stellt. Mit diesem Pauschalbetrag von schätzungsweise 160.000 Euro sind die Kosten der Baugrunduntersuchung, des Prüfingenieurs, der Bauüberwachung und ein größerer Teil der Planungskosten (Arbeiten für Vorentwürfe bis zum vergabereifen Bauentwurf), die Kosten für die Prüfung der statischen Berechnungen, die örtliche Bauaufsicht und Bauleitung sowie die Stellung von Prüf- und Messgeräten einschließlich des Rechnungs- und Kassendienstes abgegolten. Der Gemeinde Margetshöchheim ist bewusst, dass sie diese Leistungen keinesfalls günstiger erbringen kann. Separat von ihr als Bauträger zu entrichten ist lediglich die Leistungsphase 5 der HOAI (Ausführungs-/Werkplanung), die 15 Prozent der gesamten Honorarkosten ausmacht. Das WNA ist gerade dabei, diese Vereinbarung auszuarbeiten, der dann der Gemeinderat von Margetshöchheim noch zu stimmen muss.

  • Europaweite Ausschreibung der Ingenieurleistungen:
    Nach Abschluss der Verwaltungsvereinbarung ist die Vorbereitung der europaweiten Ausschreibung der Ingenieurleistungen durch das WNA der nächstfolgende Schritt.
  • problematische Rampenlösung auf Margetshöchheimer Seite:
    Auszüge aus
     Presserklärung Margetshöchheimer Mitte vom 3.8.2011:
    LageplanNachdem die Auseinandersetzung mit Veitshöchheim um den Stegstandort seit geraumer Zeit ausgestanden ist, gibt es derzeit in Margetshöchheim ein Gezerre um die Rampenführung. Vor kurzem galt noch die sog. Hügellösung (siehe Lageplan links) im Eingangsbereich zum Sportplatz als so gut wie sicher.  Wegen der Probleme bei der Überbauung der Fernwasserleitung fand deshalb während des Margaretenfestes am Sportplatz ein Ortstermin mit den Stadtwerken statt. Ergebnis:  Aufgrund des erheblichen technischen und finanziellen Aufwandes dürfte die Hügellösung gestorben sein.
    3.2Haengebruecke2PylonenEine Alternative
    ist an der selben Stelle die  wegen ihrer Form im Volksmund "Ohrenlösung" heißende Variante (siehe Lageplan links), bei der die Rampe - ähnlich wie am alten Standort - auf Stützen liegt. Diese Variante ist auch auf der Veitshöchheimer Seite vorgesehen. Dabei würde nicht die ganze Fläche in Anspruch genommen, aber die Nutzung durch den Sportverein ebenfalls eingeschränkt. Der Zugang und die Zufahrt zum Sportplatz wären jedoch ohne weiteres möglich.  Eine zusätzliche Treppe ist hier nicht vorgesehen, da der Weg hin zum Altort trotz der geschwungenen Rampe nur unwesentlich länger wird.
    Der  Seglerverein machte jedoch eine Beeinträchtigung des Segelbetriebes beim Einlassen von Booten ohne Mastlegevorrichtung geltend. Als weitere Alternative ist deshalb laut  Margetshöchheimer Verwaltung im Gespräch, entweder eine zweite Slipstelle für kleinere Boote mit festem Segelmast zu errrichten oder aber das Widerlager des Steges um zehn bis 15 Meter weiter nach Norden zu verschieben, was zur Folge hätte, dass bei dieser Lösung der Steg noch schräger nach Veitshöchheim verlaufen würde.
    Wie aus dem Margetshöchheimer Rathaus weiter  zu erfahren war, steht die Rampenführung in der ersten Sitzung nach den Sommerferien am 13. September 2011 auf der Tagesordnung des Gemeinderates.
  • Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung mit der Gemeinde Veitshöchheim: 

    Nach Abschluss der Verwaltungsvereinbarung mit dem Wasserstraßenneubauamt und Klärung des Rampenabgangs auf Margetshöchheimer Seite kann eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit der Gemeinde Veitshöchheim über die Kostenteilung und die Abwicklung des Baus vorbereitet werden.

  • Weitere notwendige Verfahrensschritte (Auszüge aus Presseerklärung MM):
    Genehmigungsverfahren: Etwas schneller könnte es beim Genehmigungsverfahren gehen, da statt des Planfeststellungsverfahrens eine Anlagengenehmigung nach dem Wasserrecht ausreicht, wenn keine enteignungsrechtlichen Eingriffe erforderlich sind.

    Förderung: Nach einem Gespräch bei der Regierung von Unterfranken zeigten sich die Vertreter von Margetshöchheim und Veitshöchheim optimistisch, dass das Bauvorhaben relativ hoch bezuschusst wird. Sicher scheint auch zu sein, dass das 2013 auslaufende Förderprogramm nicht ersatzlos gestrichen wird. Über die Förderhöhe im Folgeprogramm kann man allerdings nur spekulieren.

    Zuallererst aber muss in Margetshöchheim eine zufriedenstellende Lösung für die Rampenführung gefunden werden. Denn ohne die gibt es keine Pläne und die sind die Voraussetzung für die Genehmigung und die Bezuschussung.

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