Baumaßnahme Mainsteg

Tuesday, 16. september 2014 2 16 /09 /Sept. /2014 12:49

infogangGde 10 Mainsteg 00 infogangGde 10 Mainsteg 02a infogangGde 10 Mainsteg 01f

"Wir befinden uns an der Stelle, an der der neue Main-Steg unser Ufer erreichen soll" so begann Bürgermeister Jürgen Götz beim diesjährigen Informationsgang in der Mitte des Dreschplatzes gegenüber dem Aufgang der Mainfrankensäle seine grundsätzlichen Ausführungen zur Planung des Mainsteges, die dann sein Tiefbauingenieur Jürgen Hardecker im Detail erläuterte (die Trasse des neuen Steges verläuft, wie auf dem mittleren Bild zu sehen, vom Bootseinbringer in Margetshöchheim schräg zur Mitte des Dreschplatzes in Höhe des Treppenaufgangs zu den Mainfrankensälen).

Link auf Einführung zum INFOGANG

infogangGde 10 Mainsteg 01

Vorgeschichte

Auf diesem Foto ist im Hintergrund rechts der nach den Worten des Bürgermeisters derzeitige wunderschöne Steg zu sehen, der im Juli 1967 unter der Bezeichnung "Ludwig-Volk-Steg" seiner Bestimmung übergeben wurde. Götz: "Dieser Steg ist jedoch nicht behindertengerecht, weil zu steil und auch die Brückenbreite von 2,20  Meter entspricht aus heutiger Sicht nicht mehr so den Vorschriften." Baulastträger des alten Steges ist zu hundert Prozent die Gemeinde Margetshöchheim, wobei sich Veitshöchheim freiwillig mit 25 Prozent der Kosten am Unterhalt beteiligte. Der Ausbau und die Vertiefung der Mainrinne im Jahr 1988 und die Änderung der DIN im Jahr 2003 brachten es mit sich, dass die Anforderungen an die  Anprall-Lasten an den Pfeilern und das Lichtraumprofil sich so erhöhten, dass der Steg diese nicht mehr erfüllte.

Im Jahr 2006 forderte deshalb  das für den Main verantwortliche Wasserstraßenneubauamt in Aschaffenburg die Gemeinde Margetshöchheim zum Handeln auf. Im Gespräch waren u.a. Pfeilervorbauten im Main. Wirtschaftlich war es dann aber am sinnvollsten, einen Neubau zu machen, zumal der Bund und der Freistaat Bayern so hohe Zuschüsse in Aussicht stellten, dass bei beiden Gemeinden ein Eigenanteil von 500.000 Euro übrig blieb.

Dann ging laut Bürgermeister das Drama der Standortsuche los, nachdem sich die Margetshöchheimer vehement dagegen wehrten, den Steg wieder am alten Standort zu errichten. Ebenso stießen die Standortvorschläge weiter mainabwärts auf der anderen Mainseite und in Höhe des Minigolfplatzes hier in Veitshöchheim auf Ablehnung.

Die letztendliche Einigung zwischen beiden Gemeinderäten auf eine Trassenführung in Höhe der Oberen Maingasse hatte zunächst bei uns im Jahr 2011 ein Bürgerbegehren  mit über 1000 Unterschriften zum Erhalt des alten Standortes zur Folge. Aufgrund formaler Mängel wurde dies wieder zurückgezogen. Im April 2011 entschied dann der Veitshöchheimer Gemeinderat mit 18 zu 6 Stimmen, den nunmehrigen Standort zu akzeptieren. Schnell war man sich dann auch mit der anderen Mainseite einig.

Obwohl seit dieser Grundsatzentscheidung inzwischen dreieinhalb Jahre vergangen sind, ist nach den Feststellungen von Jürgen Götz noch nichts passiert, außer dass ein bisschen geplant wurde.


Aktueller Sachstand

infogangGde 10 Mainsteg 02b infogangGde 10 Mainsteg 03a

Die Planung und das weitere Procedere erläuterte dann im Detail sein Ingenieur Jürgen Hardecker an Hand der aufgehängten Pläne mit Draufsichten, Längs- und Querschnitten.

Planungs-Vorgaben  waren neben einem Lichtraumprofil von 6,40 Meter eine Fahr-Breite von 3,0 Meter, dass auch Fahrradfahrer drüber fahren und nicht mehr absteigen müssen sowie eine filigrane und leichte Konstruktion.

Aus drei 2011 diskutierten Varianten wurde dann von beiden Gemeinden die nun dargestellte Vorzugsvariante einer ganz normalen Hängebrücke beschlossen. Tragendes Element der Brücke sind die beiden Tragseile, die quasi von den beiden  25 Meter hohen Pylonen rechts und links der beiden Ufer gespannt werden. Diese Tragseile müssen bei den nach hinten geneigten Pylonen nach hinten abgespannt werden, um im Gleichgewicht zu bleiben. Dadurch fallen auf dem Dreschplatz einige Parkplätze weg. Die den Main überspannenden Drahtseile erhalten dann alle drei Meter sogenannte Abhänger-Seile, an deren Fuß Konsolen (Stahlbetonfertigteile) reingelegt werden. Der Belag darauf wird in Dünnschicht draufgegossen.

infogangGde 10 Mainsteg 01d  infogangGde 11 historischerKanalTiergartenstraße 1

Bei der Planung erfüllt wurde die weitere Forderung der Gemeinde Veitshöchheim nach einer geraden Rampenführung entlang dem Mainufer Richtung Rollschuhplatz (Foto rechts). Die letzten 20 Meter sollten zunächst abgewinkelt sein. Wie Hardecker sagte, wurde erst vor kurzem der Gemeinde mitgeteilt, dass dies jedoch aus wasserwirtschaftlicher Sicht nicht geht wegen der Aufstaugefahr. Die Rampen haben barrieregerecht eine Neigung von sechs Prozent und erstrecken sich so bis in Höhe der Skateranlage. Alle Bäume im Rampenbereich müssen leider gefällt werden.

Fußgänger sollen auf kürzestem Weg über eine freistehende Stahl-Treppe den Steg begehen können. Wo am Ufer der gelenkig gelagerte Pylonmast installiert ist, schauen nur noch ein 80 Zentimeter der 14 Meter tiefen Fundamente aus dem Boden hervor. Für die Abspannseile werden wegen der gigantischen Druckkräfte, die hier wirken, gar 16 Meter tiefe Mikro-Bohrpfähle reingebohrt.

Die Beleuchtung soll in den Handlauf der Geländer integriert werden. Zeitgemäß erneuert soll dann ebenso wie der Asphalt auf dem Dreschplatz hier auch die Straßenbeleuchtung einschließlich Beleuchtung des Treppenturmes. 

infogangGde 10 Mainsteg 03

Was derzeit zuletzt noch auf Margetshöchheimer Seite diskutiert wurde, war die dortige Rampenführung, die aus technischen Gründen nun doch abgewinkelt Richtung Altort erfolgen soll.  Diese Vorstellungen sind in den der Gemeinde Veitshöchheim vom beauftragten Ingenieurbüro zuletzt übersandten Plänen aber noch nicht eingearbeitet. Hardecker hat sich jedoch zur Erläuterung beim Informationsgang aufgeklebt.

infogangGde 10 Mainsteg 01b infogangGde 10 Mainsteg 01c

Sobald nun auch dieser Fakt eingearbeitet ist, soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Der aktuell in dieser Woche von Hardecker eingeholte Terminplan ist der, dass derzeit ein Baubeginn nicht vor Ende 2016  realistisch ist. Es wird mit einer  Bauzeit von anderthalb Jahren gerechnet.

Die zuletzt der Gemeinde benannten Projektkosten, die auch den Abbruch des alten Steges beinhalten, belaufen sich auf 5,1 Millionen Euro. An diesen beteiligt sich zur Hälfte der Bund, so dass für die beiden Gemeinden als Baulastträger ca. 2,5 Millionen Euro übrigbleiben, die vom Freistaat Bayern gefördert werden. Der Fördersatz stehe jedoch noch nicht fest. Beide Gemeinde würden jedoch zunächst von einem Eigenanteil von je 500.000 Euro ausgehen, der bei ihnen verbleibt.

Sobald die Planung für die Planfeststellung klar ist, so Hardecker, werde sich die Gemeinde Veitshöchheim Gedanken über die Neugestaltung der vom Mainsteg tangierten Flächen westlich der Mainfrankensäle machen müssen. Dabei werde auch die Möglichkeit einer Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe geprüft.

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Wednesday, 11. june 2014 3 11 /06 /Juni /2014 12:04

3.2Haengebruecke2PylonenAnsicht    

Letztmals wurde hier auf Veitshöchheim News vor zehn Monaten über die Mainsteg-Planung berichtet .Das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg (WNA) hatte damals angekündigt, im September 2013 den aktuellen Stand der Entwurfsplanung den Gemeinden zu übermitteln und sich bereit erklärt, eine Präsentation mit den Planern vor den Gemeinderäten durchzuführen.

Während sich auf Veitshöchheimer Seite bis heute keine neue Sachlage ergab, wurde auf Margetshöchheimer Seite der Stegabgang neu diskutiert.

rampenfuhrungmarg.jpg

Zuletzt zeichnete sich laut Margetshöchheimer Mitte diese Lösung ab.


Im Interesse der Veitshöchheimer Bürger, die immer wieder über den aktuellen Sachstand nachfragen, wurde nun das WNA gebeten, neue Informationen zum Terminplan zu liefern.

Christian Garke vom SB 5 - Schleusen- und Brückenneubau/-sicherung des Wasserstraßen-Neubauamtes Aschaffenburg teilte nun dazu heute per E-Mail mit:

"Auf Grundlage des vorliegenden Grobterminplans (Stand: 20.12.2013) werden die Termine um ca. vier Monate nach hinten vorschoben. Konkret bedeutet dies, dass

  •  das Planfeststellungsverfahren von November 2014 bis Oktober 2015 durchgeführt,
  •  der Brückenneubau ab September 2016 bis November 2017 ausgeführt und
  •  der vorhandene Steg Anfang 2018 zurückgebaut wird.

Witterungseinflüsse und deren Folgen in der baulichen Umsetzung sind nicht berücksichtigt.

Die Homepage des WNA werde ich in den nächsten Wochen auf den neuesten Stand umarbeiten lassen."

 

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Wednesday, 31. july 2013 3 31 /07 /Juli /2013 16:04

 

Stegflohmarkt-01.jpg

Beim Flohmarkt  des Höchheimer EinigkeitsVerein e.V.  am 15. Juni hatte der Veitshöchheimer Dr. Amadeus Braunewell, der früher für die Grünen auch einmal dem Gemeinderat angehörte, Bürgermeister Rainer Kinzkofer den Vorschlag unterbreitet, nach Fertigstellung des neuen Steges an den Mainfrankensälen voraussichtlich im Jahr 2015, den 1967 errichteten Ludwig-Volk-Steg nicht vollständig abzureißen, sondern zur Erinnerung  einen Teil der Rampe auf Veitshöchheimer Seite  stehen zu lassen, die dann bei Veranstaltungen als Aussichtskanzel dienen könnte.

 

Der Verein reichte daraufhin auch einen entsprechenden schrftlichen Antrag bei der Gemeinde ein, der nun Gegenstand eines Tagesordnungspunktes in der Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag war.

Die Ratsmitglieder folgten aber nur zum Teil dem Ansinnen Braunewells. Sie entschieden, zum Gedenken an den alten Steg nur den Betonpfeiler (wie auf dem Bild im Hintergrund zu sehen) stehen zu lassen und mit einer Erinnerungstafel zu versehen.

Gegen den Erhalt desTeils der Rampe ab dem Pfeiler machten sie dagegen nicht nur Sicherheitsbedenken geltend.  Der schlechte bauliche Zustand der Rampe erfordere  hohe Instandsetzungs-Kosten, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würden.

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Wednesday, 6. february 2013 3 06 /02 /Feb. /2013 08:30

StegVHH14.12.2012.jpg StegVHH26.11.12.jpg

In der Sitzung am 30. Januar 2013 nahm der Gemeinderat den am 9.1.2013 zugesandten Planentwurf des Ingenieurbüros Schlaich, Bergermann und Partner aus Stuttgart vom 14.12.2012 (Plan links)  ohne Einwendungen zur Kenntnis.

Gegenüber der bisherigen Planung vom 26.11.2012 (Plan rechts)  sieht die nun „optimierte Variante V2“ eine veränderte Mastneigung (jetzt nach „hinten geneigt“, oben vom Main weg) mit geänderter Abspanngeometrie vor.

Dadurch erreichen die Planer:

• Reduzierung der Kräfte im Pylon und in den Abspannseilen um ca. ein Drittel

• anstelle von zwei Seilen pro Abspannpunkt ist nur noch eines nötig

• der Mastkopf wird filigraner und übersichtlicher (einfacher)

• kleinere Querschnitte bei der Fundation

• der Mastfuß auf Veitshöchheimer Seite liegt jetzt außerhalb der Parkfläche.

• die Abspannseile werden steiler geneigt.

Kosteneinsparung  290.000 Euro

StegVHH14.12.2012Gesamt.jpg

Neuester Gesamtplan vom 14.12.2012

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Wednesday, 12. december 2012 3 12 /12 /Dez. /2012 09:25

Plan 26.11.2012DetailVH

 

Die überarbeitete Planung des Ingenieurbüros Schlaich, Bergermann und Partner (sbp) aus Stuttgart in der Fassung vom 26.11.2012 wurde einstimmig von den 16 in der Sitzung am 11. Dezember anwesenden Gemeinderatsmitglieder gebilligt. Der vorstehend abgebildete Plan stellt somit die Grundlage für die weitere Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) dar. Diese soll nun laut Mitteilung des Margetshöchheimer Bürgermeisters Waldemar Brohm bis Juni 2013 fertig sein.

In der Sitzung wurden zwei Wünsche an das Planungsbüro und an die Gemeinde Margetshöchheim als Bauträger geäußert:

  • Die Wendeltreppe soll auch auch im Innenradius-Bereich gut begehbar sein.
  • Die Gemeinde Margetshöchheim soll ein gemeinsames Gremium einrichten, das die Planung und den Baufortschritt laufend begleitet. Seitens der Gemeinde Veitshöchheim sollen diesem neben dem Tiefbaureferat die Mitglieder des Hauptausschusses angehören.

Sachverhaltsdarstellung:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012

Am 8. Mai 2012 nahm der Veitshöchheimer Gemeinderat den Plan vom 19. April 2012 als Grundlage zu den weiteren Planungen zur Kenntnis (Hängebrücke mit 2 Pylonen und gerader Rampenführung mit Treppenaufgang).

Danach wurden die weiteren Leistungsphasen 3 - 7 europaweit ausgeschrieben. Als Ergebnis dieser Ausschreibung wurde das Büro Schlaich, Bergermann und Partner (sbp) aus Stuttgart für die weiteren Planungen, das heißt der Entwurfsplanung bis einschließlich Mitwirkung bei der Vergabe beauftragt.

Am 7. Nobember 2012 fand daraufhin ein erstes Abstimmungsgespräch mit dem beauftragten Planungsbüro in Stuttgart statt, bei dem der bisherige Vorentwurf rekapituliert und wichtige Randbedingungen auch auf Veitshöchheimer Seite angesprochen wurden. Dabei wurden die  Forderungen  des Veitshöchheimer Gemeinderats nochmals vorgetragen. Danach dürfen die Parkplätze und der Rollschuhplatz nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Das Büro sbp nannte seinerseits sinnvolle Optimierungsvorschläge (Gestaltung, Funktionalität und Kostenreduzierung).

Diese sind im wesentlichen:

  • Reduzierung der Plattenstärke des Regelquerschnitts von 45 cm auf 20 cm sowie des Belags von 8 cm Gussasphalt auf 0,5cm Dünnschichtbelag.

FotoMeitingen Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Ausführung des Geländers durch ein filigran wirkendes Edelstahlseilnetzgeländer mit zusätzlichem innenliegenden Handlauf

FotoMeitingen1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • einheitliche Rampenneigung von ca. 6,7% anstelle von 8% mit Zwischenpodesten (wurde mittlerweile mit Schreiben vom 29.11.2012 durch die Behindertenbeauftrage so genehmigt)

Wendeltreppe Mettingen1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Ausführung der Treppenaufgänge als Wendeltreppe (leichtere Konstruktion, weniger Platzbedarf)
  • leichte Ausrundung der Wegeführung im Übergang Brücke/Rampe

Fundamente Meitingen-Kopie-1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Mastabspannung in Vhh muss geändert werden, da bei der bisher vorliegenden Vorplanung das nördliche Spannseil so keine Zugkraft aufnehmen kann.
  • Möglichst helle Beleuchtung der Treppenbereiche in Kombination mit einer reduzierten Handlaufbeleuchtung. Die genaue Ausführung wird noch vor Erstellung der Ausschreibung festgelegt.

Skizze-VE-9.11.2012.jpg Skizze Vorentwurf 9.11.2012  Skizze-VE-9.11.2012ueberarbeitet.jpgSkizze Vorentwurf 9.11.2012 überarbeitet 

Der bisherige Vorentwurf und der erste überarbeitete Vorentwurf wurden zunächst am 9. November 2012 skizzenhaft durch sbp dargestellt (jedoch noch ohne Abspannungen im Parkplatz).

GesamtPlan 26.11.2012 Vorentwurf 27.11.2012

Diese Skizze wurde von sbp nun wie folgt im nun vom Gemeinderat gebilligten Vorentwurf vom 27.11.2012 optimiert:

  • Die Rampenführung wurde begradigt und weiter Richtung Main verschoben (entsprechend GR Beschluss vom 8.5.2012). Dadurch wird der Rollschuhplatz weniger oder sogar gar nicht beeinträchtigt und die Stützen im Parkplatzbereich rücken näher ans Ufer, so dass bei einer Neuorganisation der Parkplätze weniger Zwangspunkte entstehen. Dadurch werden möglicherweise drei  Bäume mehr als in der ersten Skizze vom 9.11.2012 wegfallen, wobei es sowieso fraglich ist, ob diese Bäume erhalten werden können.
  • Ausrundung am Übergang Brücke/Rampe
  • Anordnung einer Wendeltreppe am bisherigen Standort der geradläufigen Treppe
  • Eínzeichung von Sitzstufen im Bereich Rollschuhplatz. Die Darstellung zeigt jedoch, dass diese jedoch hier nicht möglich sind.
  • Darstellung der beiden Abspannseile und des Pylons

Der weitere Zeitplan wurde nochmals beim WNA angefordert und wird nach Vorlage durch die Planer dem Gremium mitgeteilt.

Nach Fertigstellung der Entwurfsplanung (laut Schreiben des Margetshöchheimer Bürgermeisters voraussichtlich Juni 2013) will sich das Planungsbüro sbp dem Gemeinderat vorstellen und die Entwurfsplanung präsentieren.

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Monday, 3. december 2012 1 03 /12 /Dez. /2012 16:16

FotoMeitingen.jpg

So ähnlich wie der neue Steg in Mettingen bei Stuttgart soll auch der Zwei-Pylonen-Mainsteg zwischen Veitshöchheim und Margetshöchheim aussehen

In Veitshöchheim hatte Gemeinderatsmitglied Marc Zenner in der Sitzung am 27.11.2012 um Auskunft gebeten, warum die laut Main-Post-Artikel vom Stuttgarter Planungsbüro vorgeschlagenen Änderungen zum Mainsteg auf Veitshöchheimer Seite hinsichtlich Rampenführung und Wendeltreppe noch nicht im Gemeinderat behandelt wurden.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer hatte dazu erklärt, dass eine Behandlung erst möglich ist, wenn vom Planungsbüro konkrete Pläne für die Änderungen vorgelegt werden.

Diese Pläne gingen zwischenzeitlich bei der Gemeinde ein.

Plan-26.11.2012DetailVH.jpg  GesamtPlan-26.11.2012.jpg

Die vom Büro sbp gemachten sinnvollen Optimierungsvorschläge (Gestaltung, Funktionalität und Kostenreduzierung) - siehe Vorgeschichte unten - werden nun laut Bürgermeister dem Hauptausschuss in der Sitzung am 11. Dezember 2012 zur Zustimmung vorgelegt.

Zu diesem Tagesordnungspunkt sollen alle Gemeinderatsmitglieder eingeladen werden.

Im vorstehenden Plan  hat sbp entsprechend den Vorgaben der Gemeinde auf Veitshöchheimer Seite

  • die Rampenführung begradigt und weiter Richtung Main verschoben  (dadurch wird der Rollschuhplatz weniger oder sogar gar nicht beeinträchtigt und die Stützen im Parkplatzbereich rücken näher ans Ufer, so dass bei einer Neuorganisation der Parkplätze weniger Zwangspunkte entstehen)
  • eine Ausrundung am Übergang Brücke/Rampe ausgebildet
  • die Wendeltreppe am bisherigen Standort der geradläufigen Treppe angeordnet
  • Sitzstufen im Bereich Rollschuhplatz mit eingezeichnet (die Darstellung zeigt jedoch, dass diese hier kaum möglich sind)
  • die beiden Abspannseile und der Pylon mit im Plan dargestellt.

FotoMeitingen1.jpg Wendeltreppe-Mettingen1.jpg Fundamente-Meitingen-Kopie-1.jpg

So ähnlich wie in Mettingen sollen auch in Veitshöchheim auf dem Dreschplatz die Rampe, die Wendeltreppe und Abspannseile  aussehen.

Sofern die Veitshöchheimer Ratsmitglieder mit den vorgenannten  sbp-Planungsvorschlägen einverstanden sind, will das Büro nach Fertigstellung der Entwurfsplanung voraussichtlich im März 2013  diese dem Gemeinderat vorstellen.


Vorgeschichte

Eine Delegation der Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim hatte am 7. November 2012 das  Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner in Stuttgart besucht und kam mit einer Fülle von Informationen zurück. Das Büro hatte die europaweite Planungs-Ausschreibung für die Leistungsphasen drei bis sieben (Entwurfsplanung bis einschließlich Mitwirkung bei der Vergabe) des neuen Mainstegs gewonnen.

Das weltweit operierende Stuttgarter Ingenieurbüro unterbreitete den Reiseteilnehmern, darunter aus Veitshöchheim zweiter Bürgermeister Oswald Bamberger und Tiefbauingenieur Jürgen Hardecker, eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen für den Mainsteg

  • Steigung der Rampen mit  6,7 Prozent (statt acht) aus ästhetischen, baupraktischen, funktionalen und finanziellen Gründen 
  • fünf Millimeter dicker Kunststoffbelag (statt acht Zentimeter dickschichtiger Gussasphalt) -  spart Gewicht und Kosten
  • feines Edelstahlnetz beim Geländer - macht Konstruktion filigraner.
  • platzsparende Wendeltreppen
  • auf Veitshöchheimer Seite müssen die Anordnung des Mastes und der Abspannungen aus statischer Sicht noch angepasst werden, um ein stabiles System zu gewährleisten
  • vorhandene Parkplätze auf dem Dreschplatz sollen möglichst nicht beeinträchtigt werden, obwohl eine  Neuorganisation grundsätzlich möglich ist

Zur Veranschaulichung hatte die Delegation den im Juli 2011 eingeweihten Neckarsteg in Mettingen bei Stuttgart besichtigt,  den das Stuttgarter Ingenieurbüro als erster Preisträger geplant hatte.


Der Gemeinderat von Margetshöchheim stimmte allen Änderungen bereits zu. Die Margetshöchheimer sind Bauträger und wollen nun möglichst bald Verhandlungen mit dem Wasserstraßenneubauamt über die Kostenteilung aufnehmen und mit der Regierung von Unterfranken das Bezuschussungsverfahren durch den Freistaat abklären.


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Monday, 14. may 2012 1 14 /05 /Mai /2012 12:29

MainstegRampeVH19.4.2012.jpg

Keine Bedenken seitens des Veitshöchheimer Gemeinderats bestanden in der Sitzung am 8. Mai, bei den weiteren Planungen die  Rampe und den Treppenaufgang auf Veitshöchheimer Seite im Bereich Dresch-/Rollschuhplatz entsprechend der vorstehenden Entwurfskizze vom 19.4.2012 auszuführen.

Draufsicht:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg 

Perspektive:

MainstegPerspektive19.4.2012.jpg

Ansicht:

MainstegAnsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg

Querschnitt:

MainstegQuerschnitt19.4.2012.jpg

Dieser Planung mit der "Burkard-Rampen-Lösung" auf Margetshöchheimer Seite stimmte am 8.5.2012 auch der Margetshöchheimer Gemeinderat zu.

burkardloesungMHH.jpg

 

Projektablaufplan

Nach dem vom WNA veröffentlichten Projektablaufplan vom 4.5.2012 (nachstehender Balkenplan) soll der neue Steg nach einem Jahr Bauzeit  Mitte Oktober 2015 benutzbar sein:

  • Ende 2012: Fertigstellung der Entwurfsplanung
  • April 2013:  Einleitung des Planfeststellungsverfahren (Dauer 12 Monate)
  • März 2014: Erstellung Ausschreibungsunterlagen (Vergabeverfahren Dauer 7 Monate)
  • Oktober 2014: Baubeginn

 

MainstegProjektablaufplan4.5.2012.jpg

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Wednesday, 29. february 2012 3 29 /02 /Feb. /2012 09:47

folieGR28.2-jpg

Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses vom 28.2.2012:

Die Lage des Widerlagers am Dreschplatz wird entgegen dem Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 nicht von der Eingangstreppe der Mainfrankensäle weg verschoben.

Abstimmung: 19 Ja-, 5 Neinstimmen

Es besteht Einverständnis, den weiteren Planungen die gerade Rampenführung der Vorplanungsvariante 3.1 zu Grunde zu legen.

Abstimmung: 23 Ja-, 1 Neinstimme

Die sonstigen Ausführungen im Beschluss vom 12.4.2011 gelten unverändert.

 

Diskussionsbeiträge (Auszug)

Amelie Bauch (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):

"Der gerade Brückenschlag hätte die größten Vorteile: Kosteneinsparung von 75.000 € und der Pylon würde nicht direkt gegenüber vom Treppen-Eingang der Mainfrankensäle liegen."

Udo Backmund (SPD-Fraktion):

"Beim letzten Beschluss vom 12.4.2011 über die Verschiebung sei man davon ausgegangen, dass der Pylon möglichst weit von der Slipstelle und der Maingasse weg, also noch weiter nach Süden verschoben werden sollte. Die SPD-Fraktion möchte deshalb das Widerlager nicht verschieben, sondern bei der zuletzt geplanten Achse (Roteintrag in Folie) bleiben."

Marc Zenner (CSU):

schließt sich den Ausführungen von U. Backmund an und äußert seine Verwunderung, dass die Verschiebung nach Norden bereits in einem Schreiben der Gemeinde vom April 2011 an das Wasserstraßenneubauamt geäußert wurde. 

Jürgen Götz (Veitshöchheimer Mitte):

"Man könnte bei geradem Brückenschlag Kosten sparen und die Rampe müsste nicht mehr soweit um den Rollschuhplatz gelegt werden.

Winfried Knötgen (UWG):

"Ein geringfügiges Verrücken des Widerlagers vom Eingang der Mainfrankensäle nach Norden wäre nach seiner Meinung möglich, ohne dass es die Blickbeziehungen zur Oberen Maingasse hin beeinträchtigen würde, zumal die Rampe zur anderen Seite nach Süden weggeführt wird."

Oswald Bamberger (Veitshöchheimer Mitte):

"Der Blick von der Oberen Maingasse würde sich auch bei einer Verschiebung nach Norden nicht verändern. Man würde grundsätzlich in der Oberen Maingasse immer den Blick auf den Pylonstandort in Margetshöchheim sehen. Auf Veitshöchheimer Seite sehe man ihn nicht mehr, egal ob er nun 15 Meter hin oder her verschoben werde. Die Blickbeziehung in der Obere Maingasse sei deshalb für ihn absolut kein Argument, gegen die kostengünstigere Verschiebung zu sein. Bei der letzten Ortseinsicht im April 2011 auch mit Vertretern der Fraktionen sei man schon der Meinung gewesen, dass eine Verschiebung plus minus vom Treppeneingang weg nach Norden oder Süden machbar sei."

Bürgermeister Rainer Kinzkofer:

"Auch die Margetshöchheimer hätten die Möglichkeit gehabt so zu verschieben, dass ein gerader Brückenschlag entsteht."

Ute Schnapp (SPD):

"Bei einer Verschiebung um 15 Meter nach Norden würde der Pylon vor den Fenstern der Gaststätte liegen, was nach ihrer Ansicht noch schlimmer wäre, als gegenüber dem Treppenaufgang." - Dazu der Bürgermeister: Bis jetzt schaut man auf Autodächer.

Werner Götz (SPD):

"Der Steiger für die Schifffsanlegestelle müsse bei einer Verschiebung verlegt werden" - Dazu der Bürgermeister: Das wäre nicht so entscheidend, da nur selten hier ein großes Schiff anlege.

Simon Kneitz (CSU):

"Er habe  bei der Diskussion vor einem Jahr den Eindruck gehabt, man wolle eine Verschiebung, aber nicht mainabwärts, weil sonst die Rampenlösung zu nahe an die Maingasse käme."

AlternativvorschlagWiderlagerAusfuehrung.jpg

Der Alternativ-Vorschlag für die Gestaltung des Widerlagers eines Würzburger Architekten wurde vom Bürgermeister zur Kenntnis gebracht mit dem Hinweis, dass die  Idee nicht schlecht sei, aber ein Lokal gegenüber den Mainfrankensälen nicht sinnvoll sei..


 Link auf Vorbericht vom 13.2.2011

 Link auf Bericht über letzten Gemeinderats-Beschluss vom 12.4.2011

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