Baumaßnahme Mainsteg

Wednesday, 11. june 2014 3 11 /06 /Juni /2014 12:04

3.2Haengebruecke2PylonenAnsicht    

Letztmals wurde hier auf Veitshöchheim News vor zehn Monaten über die Mainsteg-Planung berichtet .Das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg (WNA) hatte damals angekündigt, im September 2013 den aktuellen Stand der Entwurfsplanung den Gemeinden zu übermitteln und sich bereit erklärt, eine Präsentation mit den Planern vor den Gemeinderäten durchzuführen.

Während sich auf Veitshöchheimer Seite bis heute keine neue Sachlage ergab, wurde auf Margetshöchheimer Seite der Stegabgang neu diskutiert.

rampenfuhrungmarg.jpg

Zuletzt zeichnete sich laut Margetshöchheimer Mitte diese Lösung ab.


Im Interesse der Veitshöchheimer Bürger, die immer wieder über den aktuellen Sachstand nachfragen, wurde nun das WNA gebeten, neue Informationen zum Terminplan zu liefern.

Christian Garke vom SB 5 - Schleusen- und Brückenneubau/-sicherung des Wasserstraßen-Neubauamtes Aschaffenburg teilte nun dazu heute per E-Mail mit:

"Auf Grundlage des vorliegenden Grobterminplans (Stand: 20.12.2013) werden die Termine um ca. vier Monate nach hinten vorschoben. Konkret bedeutet dies, dass

  •  das Planfeststellungsverfahren von November 2014 bis Oktober 2015 durchgeführt,
  •  der Brückenneubau ab September 2016 bis November 2017 ausgeführt und
  •  der vorhandene Steg Anfang 2018 zurückgebaut wird.

Witterungseinflüsse und deren Folgen in der baulichen Umsetzung sind nicht berücksichtigt.

Die Homepage des WNA werde ich in den nächsten Wochen auf den neuesten Stand umarbeiten lassen."

 

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Wednesday, 31. july 2013 3 31 /07 /Juli /2013 16:04

 

Stegflohmarkt-01.jpg

Beim Flohmarkt  des Höchheimer EinigkeitsVerein e.V.  am 15. Juni hatte der Veitshöchheimer Dr. Amadeus Braunewell, der früher für die Grünen auch einmal dem Gemeinderat angehörte, Bürgermeister Rainer Kinzkofer den Vorschlag unterbreitet, nach Fertigstellung des neuen Steges an den Mainfrankensälen voraussichtlich im Jahr 2015, den 1967 errichteten Ludwig-Volk-Steg nicht vollständig abzureißen, sondern zur Erinnerung  einen Teil der Rampe auf Veitshöchheimer Seite  stehen zu lassen, die dann bei Veranstaltungen als Aussichtskanzel dienen könnte.

 

Der Verein reichte daraufhin auch einen entsprechenden schrftlichen Antrag bei der Gemeinde ein, der nun Gegenstand eines Tagesordnungspunktes in der Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag war.

Die Ratsmitglieder folgten aber nur zum Teil dem Ansinnen Braunewells. Sie entschieden, zum Gedenken an den alten Steg nur den Betonpfeiler (wie auf dem Bild im Hintergrund zu sehen) stehen zu lassen und mit einer Erinnerungstafel zu versehen.

Gegen den Erhalt desTeils der Rampe ab dem Pfeiler machten sie dagegen nicht nur Sicherheitsbedenken geltend.  Der schlechte bauliche Zustand der Rampe erfordere  hohe Instandsetzungs-Kosten, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würden.

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Wednesday, 6. february 2013 3 06 /02 /Feb. /2013 08:30

StegVHH14.12.2012.jpg StegVHH26.11.12.jpg

In der Sitzung am 30. Januar 2013 nahm der Gemeinderat den am 9.1.2013 zugesandten Planentwurf des Ingenieurbüros Schlaich, Bergermann und Partner aus Stuttgart vom 14.12.2012 (Plan links)  ohne Einwendungen zur Kenntnis.

Gegenüber der bisherigen Planung vom 26.11.2012 (Plan rechts)  sieht die nun „optimierte Variante V2“ eine veränderte Mastneigung (jetzt nach „hinten geneigt“, oben vom Main weg) mit geänderter Abspanngeometrie vor.

Dadurch erreichen die Planer:

• Reduzierung der Kräfte im Pylon und in den Abspannseilen um ca. ein Drittel

• anstelle von zwei Seilen pro Abspannpunkt ist nur noch eines nötig

• der Mastkopf wird filigraner und übersichtlicher (einfacher)

• kleinere Querschnitte bei der Fundation

• der Mastfuß auf Veitshöchheimer Seite liegt jetzt außerhalb der Parkfläche.

• die Abspannseile werden steiler geneigt.

Kosteneinsparung  290.000 Euro

StegVHH14.12.2012Gesamt.jpg

Neuester Gesamtplan vom 14.12.2012

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Wednesday, 12. december 2012 3 12 /12 /Dez. /2012 09:25

Plan 26.11.2012DetailVH

 

Die überarbeitete Planung des Ingenieurbüros Schlaich, Bergermann und Partner (sbp) aus Stuttgart in der Fassung vom 26.11.2012 wurde einstimmig von den 16 in der Sitzung am 11. Dezember anwesenden Gemeinderatsmitglieder gebilligt. Der vorstehend abgebildete Plan stellt somit die Grundlage für die weitere Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) dar. Diese soll nun laut Mitteilung des Margetshöchheimer Bürgermeisters Waldemar Brohm bis Juni 2013 fertig sein.

In der Sitzung wurden zwei Wünsche an das Planungsbüro und an die Gemeinde Margetshöchheim als Bauträger geäußert:

  • Die Wendeltreppe soll auch auch im Innenradius-Bereich gut begehbar sein.
  • Die Gemeinde Margetshöchheim soll ein gemeinsames Gremium einrichten, das die Planung und den Baufortschritt laufend begleitet. Seitens der Gemeinde Veitshöchheim sollen diesem neben dem Tiefbaureferat die Mitglieder des Hauptausschusses angehören.

Sachverhaltsdarstellung:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012

Am 8. Mai 2012 nahm der Veitshöchheimer Gemeinderat den Plan vom 19. April 2012 als Grundlage zu den weiteren Planungen zur Kenntnis (Hängebrücke mit 2 Pylonen und gerader Rampenführung mit Treppenaufgang).

Danach wurden die weiteren Leistungsphasen 3 - 7 europaweit ausgeschrieben. Als Ergebnis dieser Ausschreibung wurde das Büro Schlaich, Bergermann und Partner (sbp) aus Stuttgart für die weiteren Planungen, das heißt der Entwurfsplanung bis einschließlich Mitwirkung bei der Vergabe beauftragt.

Am 7. Nobember 2012 fand daraufhin ein erstes Abstimmungsgespräch mit dem beauftragten Planungsbüro in Stuttgart statt, bei dem der bisherige Vorentwurf rekapituliert und wichtige Randbedingungen auch auf Veitshöchheimer Seite angesprochen wurden. Dabei wurden die  Forderungen  des Veitshöchheimer Gemeinderats nochmals vorgetragen. Danach dürfen die Parkplätze und der Rollschuhplatz nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Das Büro sbp nannte seinerseits sinnvolle Optimierungsvorschläge (Gestaltung, Funktionalität und Kostenreduzierung).

Diese sind im wesentlichen:

  • Reduzierung der Plattenstärke des Regelquerschnitts von 45 cm auf 20 cm sowie des Belags von 8 cm Gussasphalt auf 0,5cm Dünnschichtbelag.

FotoMeitingen Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Ausführung des Geländers durch ein filigran wirkendes Edelstahlseilnetzgeländer mit zusätzlichem innenliegenden Handlauf

FotoMeitingen1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • einheitliche Rampenneigung von ca. 6,7% anstelle von 8% mit Zwischenpodesten (wurde mittlerweile mit Schreiben vom 29.11.2012 durch die Behindertenbeauftrage so genehmigt)

Wendeltreppe Mettingen1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Ausführung der Treppenaufgänge als Wendeltreppe (leichtere Konstruktion, weniger Platzbedarf)
  • leichte Ausrundung der Wegeführung im Übergang Brücke/Rampe

Fundamente Meitingen-Kopie-1 Beispiel: Mettingen bei Stuttgart

  • Mastabspannung in Vhh muss geändert werden, da bei der bisher vorliegenden Vorplanung das nördliche Spannseil so keine Zugkraft aufnehmen kann.
  • Möglichst helle Beleuchtung der Treppenbereiche in Kombination mit einer reduzierten Handlaufbeleuchtung. Die genaue Ausführung wird noch vor Erstellung der Ausschreibung festgelegt.

Skizze-VE-9.11.2012.jpg Skizze Vorentwurf 9.11.2012  Skizze-VE-9.11.2012ueberarbeitet.jpgSkizze Vorentwurf 9.11.2012 überarbeitet 

Der bisherige Vorentwurf und der erste überarbeitete Vorentwurf wurden zunächst am 9. November 2012 skizzenhaft durch sbp dargestellt (jedoch noch ohne Abspannungen im Parkplatz).

GesamtPlan 26.11.2012 Vorentwurf 27.11.2012

Diese Skizze wurde von sbp nun wie folgt im nun vom Gemeinderat gebilligten Vorentwurf vom 27.11.2012 optimiert:

  • Die Rampenführung wurde begradigt und weiter Richtung Main verschoben (entsprechend GR Beschluss vom 8.5.2012). Dadurch wird der Rollschuhplatz weniger oder sogar gar nicht beeinträchtigt und die Stützen im Parkplatzbereich rücken näher ans Ufer, so dass bei einer Neuorganisation der Parkplätze weniger Zwangspunkte entstehen. Dadurch werden möglicherweise drei  Bäume mehr als in der ersten Skizze vom 9.11.2012 wegfallen, wobei es sowieso fraglich ist, ob diese Bäume erhalten werden können.
  • Ausrundung am Übergang Brücke/Rampe
  • Anordnung einer Wendeltreppe am bisherigen Standort der geradläufigen Treppe
  • Eínzeichung von Sitzstufen im Bereich Rollschuhplatz. Die Darstellung zeigt jedoch, dass diese jedoch hier nicht möglich sind.
  • Darstellung der beiden Abspannseile und des Pylons

Der weitere Zeitplan wurde nochmals beim WNA angefordert und wird nach Vorlage durch die Planer dem Gremium mitgeteilt.

Nach Fertigstellung der Entwurfsplanung (laut Schreiben des Margetshöchheimer Bürgermeisters voraussichtlich Juni 2013) will sich das Planungsbüro sbp dem Gemeinderat vorstellen und die Entwurfsplanung präsentieren.

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Monday, 3. december 2012 1 03 /12 /Dez. /2012 16:16

FotoMeitingen.jpg

So ähnlich wie der neue Steg in Mettingen bei Stuttgart soll auch der Zwei-Pylonen-Mainsteg zwischen Veitshöchheim und Margetshöchheim aussehen

In Veitshöchheim hatte Gemeinderatsmitglied Marc Zenner in der Sitzung am 27.11.2012 um Auskunft gebeten, warum die laut Main-Post-Artikel vom Stuttgarter Planungsbüro vorgeschlagenen Änderungen zum Mainsteg auf Veitshöchheimer Seite hinsichtlich Rampenführung und Wendeltreppe noch nicht im Gemeinderat behandelt wurden.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer hatte dazu erklärt, dass eine Behandlung erst möglich ist, wenn vom Planungsbüro konkrete Pläne für die Änderungen vorgelegt werden.

Diese Pläne gingen zwischenzeitlich bei der Gemeinde ein.

Plan-26.11.2012DetailVH.jpg  GesamtPlan-26.11.2012.jpg

Die vom Büro sbp gemachten sinnvollen Optimierungsvorschläge (Gestaltung, Funktionalität und Kostenreduzierung) - siehe Vorgeschichte unten - werden nun laut Bürgermeister dem Hauptausschuss in der Sitzung am 11. Dezember 2012 zur Zustimmung vorgelegt.

Zu diesem Tagesordnungspunkt sollen alle Gemeinderatsmitglieder eingeladen werden.

Im vorstehenden Plan  hat sbp entsprechend den Vorgaben der Gemeinde auf Veitshöchheimer Seite

  • die Rampenführung begradigt und weiter Richtung Main verschoben  (dadurch wird der Rollschuhplatz weniger oder sogar gar nicht beeinträchtigt und die Stützen im Parkplatzbereich rücken näher ans Ufer, so dass bei einer Neuorganisation der Parkplätze weniger Zwangspunkte entstehen)
  • eine Ausrundung am Übergang Brücke/Rampe ausgebildet
  • die Wendeltreppe am bisherigen Standort der geradläufigen Treppe angeordnet
  • Sitzstufen im Bereich Rollschuhplatz mit eingezeichnet (die Darstellung zeigt jedoch, dass diese hier kaum möglich sind)
  • die beiden Abspannseile und der Pylon mit im Plan dargestellt.

FotoMeitingen1.jpg Wendeltreppe-Mettingen1.jpg Fundamente-Meitingen-Kopie-1.jpg

So ähnlich wie in Mettingen sollen auch in Veitshöchheim auf dem Dreschplatz die Rampe, die Wendeltreppe und Abspannseile  aussehen.

Sofern die Veitshöchheimer Ratsmitglieder mit den vorgenannten  sbp-Planungsvorschlägen einverstanden sind, will das Büro nach Fertigstellung der Entwurfsplanung voraussichtlich im März 2013  diese dem Gemeinderat vorstellen.


Vorgeschichte

Eine Delegation der Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim hatte am 7. November 2012 das  Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner in Stuttgart besucht und kam mit einer Fülle von Informationen zurück. Das Büro hatte die europaweite Planungs-Ausschreibung für die Leistungsphasen drei bis sieben (Entwurfsplanung bis einschließlich Mitwirkung bei der Vergabe) des neuen Mainstegs gewonnen.

Das weltweit operierende Stuttgarter Ingenieurbüro unterbreitete den Reiseteilnehmern, darunter aus Veitshöchheim zweiter Bürgermeister Oswald Bamberger und Tiefbauingenieur Jürgen Hardecker, eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen für den Mainsteg

  • Steigung der Rampen mit  6,7 Prozent (statt acht) aus ästhetischen, baupraktischen, funktionalen und finanziellen Gründen 
  • fünf Millimeter dicker Kunststoffbelag (statt acht Zentimeter dickschichtiger Gussasphalt) -  spart Gewicht und Kosten
  • feines Edelstahlnetz beim Geländer - macht Konstruktion filigraner.
  • platzsparende Wendeltreppen
  • auf Veitshöchheimer Seite müssen die Anordnung des Mastes und der Abspannungen aus statischer Sicht noch angepasst werden, um ein stabiles System zu gewährleisten
  • vorhandene Parkplätze auf dem Dreschplatz sollen möglichst nicht beeinträchtigt werden, obwohl eine  Neuorganisation grundsätzlich möglich ist

Zur Veranschaulichung hatte die Delegation den im Juli 2011 eingeweihten Neckarsteg in Mettingen bei Stuttgart besichtigt,  den das Stuttgarter Ingenieurbüro als erster Preisträger geplant hatte.


Der Gemeinderat von Margetshöchheim stimmte allen Änderungen bereits zu. Die Margetshöchheimer sind Bauträger und wollen nun möglichst bald Verhandlungen mit dem Wasserstraßenneubauamt über die Kostenteilung aufnehmen und mit der Regierung von Unterfranken das Bezuschussungsverfahren durch den Freistaat abklären.


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Monday, 14. may 2012 1 14 /05 /Mai /2012 12:29

MainstegRampeVH19.4.2012.jpg

Keine Bedenken seitens des Veitshöchheimer Gemeinderats bestanden in der Sitzung am 8. Mai, bei den weiteren Planungen die  Rampe und den Treppenaufgang auf Veitshöchheimer Seite im Bereich Dresch-/Rollschuhplatz entsprechend der vorstehenden Entwurfskizze vom 19.4.2012 auszuführen.

Draufsicht:

 

MainstegDraufsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg 

Perspektive:

MainstegPerspektive19.4.2012.jpg

Ansicht:

MainstegAnsicht19.4.2012-Kopie-1.jpg

Querschnitt:

MainstegQuerschnitt19.4.2012.jpg

Dieser Planung mit der "Burkard-Rampen-Lösung" auf Margetshöchheimer Seite stimmte am 8.5.2012 auch der Margetshöchheimer Gemeinderat zu.

burkardloesungMHH.jpg

 

Projektablaufplan

Nach dem vom WNA veröffentlichten Projektablaufplan vom 4.5.2012 (nachstehender Balkenplan) soll der neue Steg nach einem Jahr Bauzeit  Mitte Oktober 2015 benutzbar sein:

  • Ende 2012: Fertigstellung der Entwurfsplanung
  • April 2013:  Einleitung des Planfeststellungsverfahren (Dauer 12 Monate)
  • März 2014: Erstellung Ausschreibungsunterlagen (Vergabeverfahren Dauer 7 Monate)
  • Oktober 2014: Baubeginn

 

MainstegProjektablaufplan4.5.2012.jpg

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Wednesday, 29. february 2012 3 29 /02 /Feb. /2012 09:47

folieGR28.2-jpg

Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses vom 28.2.2012:

Die Lage des Widerlagers am Dreschplatz wird entgegen dem Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 nicht von der Eingangstreppe der Mainfrankensäle weg verschoben.

Abstimmung: 19 Ja-, 5 Neinstimmen

Es besteht Einverständnis, den weiteren Planungen die gerade Rampenführung der Vorplanungsvariante 3.1 zu Grunde zu legen.

Abstimmung: 23 Ja-, 1 Neinstimme

Die sonstigen Ausführungen im Beschluss vom 12.4.2011 gelten unverändert.

 

Diskussionsbeiträge (Auszug)

Amelie Bauch (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):

"Der gerade Brückenschlag hätte die größten Vorteile: Kosteneinsparung von 75.000 € und der Pylon würde nicht direkt gegenüber vom Treppen-Eingang der Mainfrankensäle liegen."

Udo Backmund (SPD-Fraktion):

"Beim letzten Beschluss vom 12.4.2011 über die Verschiebung sei man davon ausgegangen, dass der Pylon möglichst weit von der Slipstelle und der Maingasse weg, also noch weiter nach Süden verschoben werden sollte. Die SPD-Fraktion möchte deshalb das Widerlager nicht verschieben, sondern bei der zuletzt geplanten Achse (Roteintrag in Folie) bleiben."

Marc Zenner (CSU):

schließt sich den Ausführungen von U. Backmund an und äußert seine Verwunderung, dass die Verschiebung nach Norden bereits in einem Schreiben der Gemeinde vom April 2011 an das Wasserstraßenneubauamt geäußert wurde. 

Jürgen Götz (Veitshöchheimer Mitte):

"Man könnte bei geradem Brückenschlag Kosten sparen und die Rampe müsste nicht mehr soweit um den Rollschuhplatz gelegt werden.

Winfried Knötgen (UWG):

"Ein geringfügiges Verrücken des Widerlagers vom Eingang der Mainfrankensäle nach Norden wäre nach seiner Meinung möglich, ohne dass es die Blickbeziehungen zur Oberen Maingasse hin beeinträchtigen würde, zumal die Rampe zur anderen Seite nach Süden weggeführt wird."

Oswald Bamberger (Veitshöchheimer Mitte):

"Der Blick von der Oberen Maingasse würde sich auch bei einer Verschiebung nach Norden nicht verändern. Man würde grundsätzlich in der Oberen Maingasse immer den Blick auf den Pylonstandort in Margetshöchheim sehen. Auf Veitshöchheimer Seite sehe man ihn nicht mehr, egal ob er nun 15 Meter hin oder her verschoben werde. Die Blickbeziehung in der Obere Maingasse sei deshalb für ihn absolut kein Argument, gegen die kostengünstigere Verschiebung zu sein. Bei der letzten Ortseinsicht im April 2011 auch mit Vertretern der Fraktionen sei man schon der Meinung gewesen, dass eine Verschiebung plus minus vom Treppeneingang weg nach Norden oder Süden machbar sei."

Bürgermeister Rainer Kinzkofer:

"Auch die Margetshöchheimer hätten die Möglichkeit gehabt so zu verschieben, dass ein gerader Brückenschlag entsteht."

Ute Schnapp (SPD):

"Bei einer Verschiebung um 15 Meter nach Norden würde der Pylon vor den Fenstern der Gaststätte liegen, was nach ihrer Ansicht noch schlimmer wäre, als gegenüber dem Treppenaufgang." - Dazu der Bürgermeister: Bis jetzt schaut man auf Autodächer.

Werner Götz (SPD):

"Der Steiger für die Schifffsanlegestelle müsse bei einer Verschiebung verlegt werden" - Dazu der Bürgermeister: Das wäre nicht so entscheidend, da nur selten hier ein großes Schiff anlege.

Simon Kneitz (CSU):

"Er habe  bei der Diskussion vor einem Jahr den Eindruck gehabt, man wolle eine Verschiebung, aber nicht mainabwärts, weil sonst die Rampenlösung zu nahe an die Maingasse käme."

AlternativvorschlagWiderlagerAusfuehrung.jpg

Der Alternativ-Vorschlag für die Gestaltung des Widerlagers eines Würzburger Architekten wurde vom Bürgermeister zur Kenntnis gebracht mit dem Hinweis, dass die  Idee nicht schlecht sei, aber ein Lokal gegenüber den Mainfrankensälen nicht sinnvoll sei..


 Link auf Vorbericht vom 13.2.2011

 Link auf Bericht über letzten Gemeinderats-Beschluss vom 12.4.2011

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Monday, 13. february 2012 1 13 /02 /Feb. /2012 16:40

MPArtikel11.2.2012BurkardRampe.jpg  

 Link auf pdf.Datei des MP-Artikels vom 11.2.2012

 

Nach dem Mainpost-Artikel vom 11.2.2012  wäre es laut Margetshöchheims Bürgermeister Brohm im Sinne beider Nachbargemeinden, wenn Veitshöchheim den Standort um etwa 15 Meter Richtung Norden verschieben würde, da dadurch ein fast gerader Brückenschlag über den Main möglich wäre. Zum einen würden sich dadurch die Kosten für den Übergang deutlich reduzieren, da das Bauwerk kürzer werden würde. Zum anderen würde sich die Brücke auch besser, und damit unauffälliger, ans Gelände anpassen. Das käme nicht nur den Margetshöchheimern, sondern auch den Veitshöchheimern

zugute. Brohm hat der Gemeinde Veitshöchheim angeboten, dass Margetshöchheim die Hälfte der Planungsmehrkosten übernimmt.

 

Wie dazu aus dem Veitshöchheimer Rathaus dazu zu erfahren war, soll über die von gewünschte Verschiebung des Pylons und auch der Art der Rampenführung auf Veitshöchheimer Seite in der Gemeinderatssitzung am 28. Februar entschieden werden.


Situation in Veitshöchheim:

3.2Haengebruecke2Pylonen

1. Pylonverschiebung:

Auf Veitshöchheimer Seite hatte der Gemeinderat am 12.4.2011 sich auf auf die Vorplanungsvariante 3.2 mit „Ergänzungen“ festgelegt. Im Gemeinderatsbeschluss  heißt es unter anderem:

„ Es sollte darauf geachtet werden, dass der Pylon auf Veitshöchheimer Seite so verschoben wird, dass er nicht unmittelbar in Höhe des Treppenaufgangs der Mainfrankensäle ausgeführt wird.“

Durch eine Verschiebung des Widerlagers mainabwärts Richtung Norden kann natürlich die Spannweite des Stegs reduziert werden. Die Baukosten verringern sich dadurch laut Tiefbauamt der Gemeinde um etwa 25.000  Euro pro laufenden Meter Brücke.

Mainstegverschiebung15m Mainstegverschiebung25m.jpg

Wie aus den beiden Lageplänen zu entnehmen ist, würde sich bei einer Verschiebung um 15 Meter, wie von Margetshöchheim gewünscht, die Spannweite des Steges von bisher 112 Meter auf 110 Meter reduzieren, was eine Kosteneinsparung von 50.000 Euro bedeuten würde. Um die kürzest mögliche Spannweite des Steges von 109 Meter zu erreichen (= Einsparung von 75.000 Euro) müsste der Steg vom bisherigen Widerlager um 25 Meter verschoben werden.

 

2. Rampenlösung:

Im Gemeinderatsbeschluss vom 12.4.2011 heißt es weiter:

Plan3.2.jpg

„Die über den Dreschplatz hineinreichende geschwungene Rampenführung ist möglichst zu begradigen.“

       Plan3.1

Hier schlägt das Wasserstraßenneubauamt vor, die gerade aufgeständerte Rampenführung der Variante 3.1 (siehe Plan)  für die weiteren Planungen der beschlossenen Vorzugsvariante 3.2 zu verwenden.

 

Es muss nun also vom Veitshöchheimer Gemeinderat am 28.2.2012 neben einer Pylon-Verschiebung auch noch entschieden werden, ob den weiteren Planungen die Rampenführung der Variante 3.1 zugrunde gelegt werden kann.

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