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25. Informationsgang der Gemeinde - Teil I - Rodungsarbeiten für den Neubau des Mainsteges beginnen bereits im November

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

„Die Planung steht!“ Mit diesen Worten konnte das Bürgermeister Jürgen Götz auf dem Dreschplatz an den Mainfrankensälen Aktuelles zum Neubau des Mainsteges aus erster Hand verkünden. Er rief nochmals in Erinnerung, weshalb ein neuer Mainsteg notwendig ist. Wie auf dem Baustelleneinrichtungsplan auf der Tafel zu sehen ist, verläuft die Trasse vom Standort auf dem Dreschplatz quer über den Main zur im Hintergrund zu sehenden Slipstelle des Segelclubs.

„Die Planung steht!“ Mit diesen Worten konnte das Bürgermeister Jürgen Götz auf dem Dreschplatz an den Mainfrankensälen Aktuelles zum Neubau des Mainsteges aus erster Hand verkünden. Er rief nochmals in Erinnerung, weshalb ein neuer Mainsteg notwendig ist. Wie auf dem Baustelleneinrichtungsplan auf der Tafel zu sehen ist, verläuft die Trasse vom Standort auf dem Dreschplatz quer über den Main zur im Hintergrund zu sehenden Slipstelle des Segelclubs.

Redlich verdient hatten sich Samstagmittag beim Schlusshock im Feuerwehrhaus die 80 Teilnehmer des diesjährigen, nun schon 25. Informationsganges der Gemeinde den Braten mit Kartoffelsalat und die Getränke.
Redlich verdient hatten sich Samstagmittag beim Schlusshock im Feuerwehrhaus die 80 Teilnehmer des diesjährigen, nun schon 25. Informationsganges der Gemeinde den Braten mit Kartoffelsalat und die Getränke.

Redlich verdient hatten sich Samstagmittag beim Schlusshock im Feuerwehrhaus die 80 Teilnehmer des diesjährigen, nun schon 25. Informationsganges der Gemeinde den Braten mit Kartoffelsalat und die Getränke.

Zuvor standen vier Stunden lang auf der relativ kurzen Tour vom Rathaushof über die Kirchstraße, Obere Maingasse und dann am Main entlang zur Feuerwehr eine umfassende Information über gemeindliche Baumaßnahmen durch Bürgermeister Jürgen Götz und seine Hoch- und Tiefbaureferenten bei den Stationen Sanierung Mittelbau, Ausbau Kirchstraße, Brandschutz Vitusschule, Rampe Mainfrankensäle, Neubau Mainsteg sowie eine Besichtigung der Gärtnerei Reim auf dem Programm.

Teil 1 - Neubau des Mainsteges

Seitdem der Gemeinderat im April 2011 dem neuen Standort mit 18 gegen sechs Stimmen billigte, sind zwar schon über sechs Jahre vergangen. Doch nun müsste, so Götz, in den nächsten Tagen der Planfeststellungsbeschluss vorliegen, der einem Baurecht gleichkomme. Derzeit werde unter Federführung des Wasserstraßenneubauamtes die Ausführungsplanung erstellt und die Ausschreibung vorbereitet.

Die Baukosten von 5,1 Millionen Euro tragen je zur Hälfte der Bund (Wasserstraßenneubauamt Aschaffenburg) und die beiden Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim. Die Kommunen erwarten für ihren Anteil eine Förderung durch den Freistaat Bayern aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, sodass beide Gemeinden derzeit davon ausgehen, aus Eigenmitteln noch jeweils 0,5 Millionen Euro aufwenden zu müssen.

Der gemeindliche Tiefbauleiter Jürgen Hardecker erläuterte die Details: Keine Stützen mehr in Fahrrinne, nun filigrane Hängebrücke mit Lichtraumprofil 6,40 über der Wasserfläche, auf jeder Fluss-Seite an Land ein Pylon, gemeinsamer drei Meter Fuß- und Radweg, LED-Handlauf, separater Treppenturm, Gestaltung in hellgrauem Stahl, Seilnetzbrückengeländer aus Edelstahl aus der Ferne fast nicht sichtbar, auf Veitshöchheimer Seite eine 100 Meter lange Rampe mit Stahlstützen im Abstand von zwölf in südlicher Richtung entlang dem Ufer mit sechs Prozent Gefälle.

Der gemeindliche Tiefbauleiter Jürgen Hardecker erläuterte die Details: Keine Stützen mehr in Fahrrinne, nun filigrane Hängebrücke mit Lichtraumprofil 6,40 über der Wasserfläche, auf jeder Fluss-Seite an Land ein Pylon, gemeinsamer drei Meter Fuß- und Radweg, LED-Handlauf, separater Treppenturm, Gestaltung in hellgrauem Stahl, Seilnetzbrückengeländer aus Edelstahl aus der Ferne fast nicht sichtbar, auf Veitshöchheimer Seite eine 100 Meter lange Rampe mit Stahlstützen im Abstand von zwölf in südlicher Richtung entlang dem Ufer mit sechs Prozent Gefälle.

Dies erfordert das Fällen der mit einem orangefarbigen Punkt gekennzeichneten Bäume am Rande des Dreschplatzes. Schon Ende November soll mit der Rodung begonnen werden, mit dem Brückenbau dann im März 2018. Bei einer Bauzeit von 18 Monaten könnte dann der neue Steg im Sommer 2019 fertig sein. Der Abbruch des alten Steges soll dann voraussichtlich im April 2020 während der obligatorischen jährlichen Schleusensperrung über die Bühne gehen.
Dies erfordert das Fällen der mit einem orangefarbigen Punkt gekennzeichneten Bäume am Rande des Dreschplatzes. Schon Ende November soll mit der Rodung begonnen werden, mit dem Brückenbau dann im März 2018. Bei einer Bauzeit von 18 Monaten könnte dann der neue Steg im Sommer 2019 fertig sein. Der Abbruch des alten Steges soll dann voraussichtlich im April 2020 während der obligatorischen jährlichen Schleusensperrung über die Bühne gehen.

Dies erfordert das Fällen der mit einem orangefarbigen Punkt gekennzeichneten Bäume am Rande des Dreschplatzes. Schon Ende November soll mit der Rodung begonnen werden, mit dem Brückenbau dann im März 2018. Bei einer Bauzeit von 18 Monaten könnte dann der neue Steg im Sommer 2019 fertig sein. Der Abbruch des alten Steges soll dann voraussichtlich im April 2020 während der obligatorischen jährlichen Schleusensperrung über die Bühne gehen.

Für die Bauzeit von eineinhalb Jahren stehen die Parkplätze auf dem Dreschplatz nicht mehr zur Verfügung, da diesen die bauausführende Firma für die Baustelleneinrichtung benötigt. Die Gemeinde macht sich deshalb nach den Worten des Bürgermeisters derzeit Gedanken, wo Ersatzparkplätze für die Bauzeit ausgewiesen werden können.

In Angriff nehmen will der Bürgermeister nun nach Rechtskraft der Planfeststellung die Planung für die durch Rampenführung und Pylon notwendige Neugestaltung des Umfeldes einschließlich Rollschuhplatz, Basketballfeld und Skateranlage. Ein Ziel der Planung sei auch die Verbesserung der Parksituation im Umfeld der Mainfrankensäle. Eine zweite Planung will die Gemeinde weiter in Auftrag geben, um nach Abbruch des alten Steges das dortige Umfeld neu zu gestalten. Laut Götz ist beabsichtigt, den bestehenden Wohnmobilstellplatz nach heutigem Standard anzulegen.

 

Das Video zum 25. Informationsgang der Gemeinde - erstellt von Michael Lightbeer und Gabriele Würzburg, Untere Maingasse 51 in Veitshöchheim

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