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"Lieder, die wie Brücken sind" - 150 Besucher sehr spendenfreudig bei gelungener Benefiz-Kleinkunst-Veranstaltung des Veitshöchheimer Asylhelferkreises - Erlös 1650 Euro

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

"Andere Länder - andere Sitten!" - Sehr gewöhnungsbedürftig war für viele Besucher das Begrüßungszeremoniell, das beim Kleinkunst-Abend in der Schulaula der Sänger und Tänzer Muhammed mit seinen elf syrischen Landsleuten aus der Notunterkunft Kaserne vor der Pause, übersetzt unter dem Titel "For Love And Peace" mit ohrenbetäubenden Trommelklängen und lautem Klatschen in Szene setzte und gegen Ende der Veranstaltung mit arabischen Wechsel-Gesängen und Vorsänger fortsetzte.
"Andere Länder - andere Sitten!" - Sehr gewöhnungsbedürftig war für viele Besucher das Begrüßungszeremoniell, das beim Kleinkunst-Abend in der Schulaula der Sänger und Tänzer Muhammed mit seinen elf syrischen Landsleuten aus der Notunterkunft Kaserne vor der Pause, übersetzt unter dem Titel "For Love And Peace" mit ohrenbetäubenden Trommelklängen und lautem Klatschen in Szene setzte und gegen Ende der Veranstaltung mit arabischen Wechsel-Gesängen und Vorsänger fortsetzte.

"Andere Länder - andere Sitten!" - Sehr gewöhnungsbedürftig war für viele Besucher das Begrüßungszeremoniell, das beim Kleinkunst-Abend in der Schulaula der Sänger und Tänzer Muhammed mit seinen elf syrischen Landsleuten aus der Notunterkunft Kaserne vor der Pause, übersetzt unter dem Titel "For Love And Peace" mit ohrenbetäubenden Trommelklängen und lautem Klatschen in Szene setzte und gegen Ende der Veranstaltung mit arabischen Wechsel-Gesängen und Vorsänger fortsetzte.

Fast drei Stunden lang dauerte die Premiere der ersten Kleinkunstveranstaltung des Asylhelferkreises der Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe in der Grundschulaula zugunsten der in Veitshöchheim und in der Kaserne untergebrachten Flüchtlinge. Verantwortlich für die Überlänge der ursprünglich auf zwei Stunden terminierten Benefizveranstaltung waren die zwölf Syrer, die mit ihren spontanen Lied- und Tanzeinlagen unter Beweis stellten, dass Musik keine Grenzen kennt.

Als Höhepunkt des Abends unterhielten die Vollblutmusiker Bernhard von der Goltz und Rainer Schwander zunächst mit Klezmer-Klängen und einem von von der Goltz selbst komponierten Balkan-Folk, ehe sie dann einen charakteristischen Folksong aus dem Nahen Osten zum Besten gaben, begleitet von einem syrischen Trommler. Zum Schluss spielten sie den Lous Armstrong-Song "What a wonderful world" und stimmten das gemeinsame Schlusslied "We shall overcome" an. Von der Goltz übergab den anwesenden Syrern aus der Notunterkunft zum Andenken "Veitshöchheim blüht auf"-T-Shirts, ehe dann am Ende die Organisatoren noch Absichtserklärungen zum Thema Flüchtlinge wie zu Beginn eines Neuen Jahres verlasen (siehe am Ende des Videos)
Als Höhepunkt des Abends unterhielten die Vollblutmusiker Bernhard von der Goltz und Rainer Schwander zunächst mit Klezmer-Klängen und einem von von der Goltz selbst komponierten Balkan-Folk, ehe sie dann einen charakteristischen Folksong aus dem Nahen Osten zum Besten gaben, begleitet von einem syrischen Trommler. Zum Schluss spielten sie den Lous Armstrong-Song "What a wonderful world" und stimmten das gemeinsame Schlusslied "We shall overcome" an. Von der Goltz übergab den anwesenden Syrern aus der Notunterkunft zum Andenken "Veitshöchheim blüht auf"-T-Shirts, ehe dann am Ende die Organisatoren noch Absichtserklärungen zum Thema Flüchtlinge wie zu Beginn eines Neuen Jahres verlasen (siehe am Ende des Videos)Als Höhepunkt des Abends unterhielten die Vollblutmusiker Bernhard von der Goltz und Rainer Schwander zunächst mit Klezmer-Klängen und einem von von der Goltz selbst komponierten Balkan-Folk, ehe sie dann einen charakteristischen Folksong aus dem Nahen Osten zum Besten gaben, begleitet von einem syrischen Trommler. Zum Schluss spielten sie den Lous Armstrong-Song "What a wonderful world" und stimmten das gemeinsame Schlusslied "We shall overcome" an. Von der Goltz übergab den anwesenden Syrern aus der Notunterkunft zum Andenken "Veitshöchheim blüht auf"-T-Shirts, ehe dann am Ende die Organisatoren noch Absichtserklärungen zum Thema Flüchtlinge wie zu Beginn eines Neuen Jahres verlasen (siehe am Ende des Videos)

Als Höhepunkt des Abends unterhielten die Vollblutmusiker Bernhard von der Goltz und Rainer Schwander zunächst mit Klezmer-Klängen und einem von von der Goltz selbst komponierten Balkan-Folk, ehe sie dann einen charakteristischen Folksong aus dem Nahen Osten zum Besten gaben, begleitet von einem syrischen Trommler. Zum Schluss spielten sie den Lous Armstrong-Song "What a wonderful world" und stimmten das gemeinsame Schlusslied "We shall overcome" an. Von der Goltz übergab den anwesenden Syrern aus der Notunterkunft zum Andenken "Veitshöchheim blüht auf"-T-Shirts, ehe dann am Ende die Organisatoren noch Absichtserklärungen zum Thema Flüchtlinge wie zu Beginn eines Neuen Jahres verlasen (siehe am Ende des Videos)

"Aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehen. Dass aus Fremden Nachbarn werden, dafür setzen wir uns ein!" Diesen Liedtext vor Augen, so sagte Andrea Huber vom Asylhelferkreis der Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe zur Begrüßung, sei es für alle Mitwirkenden der Kleinkunst-Benefiz-Veranstaltung keine Frage gewesen, unentgeltlich ihren Beitrag zu leisten, um den Menschen, die bei uns Asyl suchen, zu helfen.

Die 150 Besucher konnten sich so an einem bunten Programm erfreuen und sich vom Alltagsstress erholen.

Experiment gelang vollauf

Dass das Experiment einer solchen erstmals durchgeführten Kleinkunst-Benefizveranstaltung vollauf gelang, zeigte sich auch daran, dass am Ende die Besucher mit offenen Herzen großzügig in die an den Ausgängen deponierten Körbchen spendeten. Mehr als zufrieden konnte so Mitorganisator und Moderator Rudolf Hepf am nächsten Morgen einen Erlös von 1.650 Euro vermelden. Von diesem Betrag sollen 500 Euro für die Anschaffung von Büchern für den Sprachunterricht der Flüchtlinge in der Notunterkunft der Kaserne verwendet werden. Den Restbetrag von 1150 Euro will das Organisationsteam der Nachbarschaftshilfe für die 25 Asylbewerber verwenden, die in der dezentralen Unterkunft im Gasthaus "Gemütlichkeit" in der Gartensiedlung untergebracht sind und von denen auch einige in der Schulaula anwesend waren.

Mit herzerfrischendem, wunderschönem Gesang und "Liedern, die Brücken sind" sowie dem Bruno Mars-Song "You can count on me" hatten die 28 Schülerinnen des Unterstufenchors des Gymnasium, begleitet von Bernhard von der Goltz am Klavier und dirigiert von dessen Frau Claudia, für eine gelungene Einstimmung der Kleinkunst-Benefiz-Veranstaltung gesorgt.
Mit herzerfrischendem, wunderschönem Gesang und "Liedern, die Brücken sind" sowie dem Bruno Mars-Song "You can count on me" hatten die 28 Schülerinnen des Unterstufenchors des Gymnasium, begleitet von Bernhard von der Goltz am Klavier und dirigiert von dessen Frau Claudia, für eine gelungene Einstimmung der Kleinkunst-Benefiz-Veranstaltung gesorgt.

Mit herzerfrischendem, wunderschönem Gesang und "Liedern, die Brücken sind" sowie dem Bruno Mars-Song "You can count on me" hatten die 28 Schülerinnen des Unterstufenchors des Gymnasium, begleitet von Bernhard von der Goltz am Klavier und dirigiert von dessen Frau Claudia, für eine gelungene Einstimmung der Kleinkunst-Benefiz-Veranstaltung gesorgt.

Sehr gut beim Publikum an kam das aus Erlabrunn kommende Mädchen-Gitarren-Trio "Triad" mit Chiara Kempf, Vera Klos und Silvia Ködel. Sie bereicherten musikalisch das Programm mit fünf Songs - nachstehend ein Video mit zwei kurzen Passagen
Sehr gut beim Publikum an kam das aus Erlabrunn kommende Mädchen-Gitarren-Trio "Triad" mit Chiara Kempf, Vera Klos und Silvia Ködel. Sie bereicherten musikalisch das Programm mit fünf Songs - nachstehend ein Video mit zwei kurzen Passagen

Sehr gut beim Publikum an kam das aus Erlabrunn kommende Mädchen-Gitarren-Trio "Triad" mit Chiara Kempf, Vera Klos und Silvia Ködel. Sie bereicherten musikalisch das Programm mit fünf Songs - nachstehend ein Video mit zwei kurzen Passagen

Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.
Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias  moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.

Die Jongliergruppe "Drunter & Drüber" des Gymnasiums hat über 100 Schüler. Lehrer Harry Hirsch war mit drei Gruppen und dem Ausnahmekönner Timo Wagenblast gekommen, die das Publikum mit ihren artistischen Kunstfertigkeiten 25 Minuten lang zum Staunen brachten. So zeigten die Gruppen Ice-Age (Katharina N., Celina, Nicole und Sina), die Devilstick-Freaks (Dominik, Marvin, Sebbo, Lukas) sowie Timo ihre Jonglierkünste. Katharina S. und Jeremias moderierten dazu gemeinsam mit dem Lachball "Hubsi" und führten durch das bunte Jonglierprogramm. Harry Hirsch selber glänzte als Feuerschlucker.

 "Bebels Bembel" nennen seit drei Jahren die Veitshöchheimer Senioren Rudi Hepf und Albrecht Vornberger ihre  Auftritte als Kabarettisten, da sie als ehemalige Gewerkschaftler und SPDler aus der deutschen Arbeitnehmer-Bewegung kommen, dessen Führungsfigur von Mitte der 1860er-Jahre bis zu seinem Tod 1913 August Bebel war. Und der Bembel stehe nicht nur für Äppelwoi im Frankfurter Raum, sondern bei uns auch für ein Trinkgefäß, mit dem Schoppen oder Federweißer ausgeschenkt werden. In Büttenrednermanier gaben sie mit viel Satire Denkanstöße zum Thema Flüchtlinge.
 "Bebels Bembel" nennen seit drei Jahren die Veitshöchheimer Senioren Rudi Hepf und Albrecht Vornberger ihre  Auftritte als Kabarettisten, da sie als ehemalige Gewerkschaftler und SPDler aus der deutschen Arbeitnehmer-Bewegung kommen, dessen Führungsfigur von Mitte der 1860er-Jahre bis zu seinem Tod 1913 August Bebel war. Und der Bembel stehe nicht nur für Äppelwoi im Frankfurter Raum, sondern bei uns auch für ein Trinkgefäß, mit dem Schoppen oder Federweißer ausgeschenkt werden. In Büttenrednermanier gaben sie mit viel Satire Denkanstöße zum Thema Flüchtlinge.

"Bebels Bembel" nennen seit drei Jahren die Veitshöchheimer Senioren Rudi Hepf und Albrecht Vornberger ihre Auftritte als Kabarettisten, da sie als ehemalige Gewerkschaftler und SPDler aus der deutschen Arbeitnehmer-Bewegung kommen, dessen Führungsfigur von Mitte der 1860er-Jahre bis zu seinem Tod 1913 August Bebel war. Und der Bembel stehe nicht nur für Äppelwoi im Frankfurter Raum, sondern bei uns auch für ein Trinkgefäß, mit dem Schoppen oder Federweißer ausgeschenkt werden. In Büttenrednermanier gaben sie mit viel Satire Denkanstöße zum Thema Flüchtlinge.

Hier noch einige Sprüche aus dem Kabarett-Programm von "Bebels Bembel":

  • Armut hat doch nichts mit Menschenwürde zu tun.
  • Für Ausländer gilt doch unser Grundgesetz gar nicht.
  • Weil sich Abgeordnete nur an Fraktions-, Koalitions- oder Parteidisziplin halten, braucht man eigentlich keine Abgeordneten mit Gewissen mehr.
  • Bebeis Bembel wollen das Asylrecht im Grundgesetz ändern: Streng bestraft wird, wer Ursachen schafft, die Menschen zwingt, woanders Asyl zu suchen.
  • Wir lieben ja die Flüchtlinge - aber nur unsere deutschen Steuerflüchtlinge wie Franz Beckenbauer oder Boris Becker.
  • Stufen wir doch Syrien, Afghanistan und Eritrea als sichere Herkunftsländer ein, dann kriegen wir das Problem schnell in Griff.
  • Wenn die Flüchtlinge Deutsch lernen müssen, das wäre eine höhere Abschreckung als jeder ungarische Zaun.
  • Waffen schaffen Flüchtlinge.
  • Noch nie waren die Rüstungsexporte so hoch wie momentan.
Die Protagonisten der Kleinkunstveranstaltung des Asylhelferkreises der Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe v.l. Rudi Hepf, Andrea Huber, Elisabeth Birkhold und Albrecht Vornberger

Die Protagonisten der Kleinkunstveranstaltung des Asylhelferkreises der Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe v.l. Rudi Hepf, Andrea Huber, Elisabeth Birkhold und Albrecht Vornberger

"Lieder, die wie Brücken sind" - 150 Besucher sehr spendenfreudig bei gelungener Benefiz-Kleinkunst-Veranstaltung des Veitshöchheimer Asylhelferkreises -  Erlös 1650 Euro

Grußwort des Schirmherrn Bürgermeister Jürgen Götz

Auch der Bürgermeister fand es ganz toll, dass sich viele Künstler wie Bernhard von der Goltz ganz spontan uneigennützig zur Verfügung stellten, um diese Benefizveranstaltung auf die Beine zu stellen, um Geld zu sammeln für den Helferkreis Asyl der Veitshöchheimer Nachbarschaftshilfe, der es dann weitergebe an die Flüchtlinge, die hier in Veitshöchheim seit rund zwei Jahren in der dezentralen Unterkunft der Gaststätte "Gemütlichkeit" und seit drei Wochen in der Notunterkunft Kaserne beherbergt sind.

Er habe gerne die Schirmherrschaft übernommen, um damit zu zeigen, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement im Ort ist. Nicht nur der Asyl-Helferkreis, sondern auch viele andere seien in der Flüchtlingshilfe aktiv.

Götz ist sich mit dem Gymnasium-Schulleiter Dieter Brückner einig: "Auch wenn die Notunterkunft in der Kaserne auf Würzburger Gemarkung befindet und deshalb eigentlich der Gemeinde gar nichts angeht, aber menschlich geht es uns doch was an."

Weiter führte der Bürgermeister aus: "Wir haben eine soziale Verantwortung und die Menschlichkeit verpflichtet uns zu helfen, auch wenn wir formal eigentlich gar nicht zuständig sind." Sein Dank gelte deshalb allen, die sich in den vergangenen zwei Jahren bereits in der dezentralen Unterkunft in der Gartensiedlung und seit drei Wochen in der Notunterkunft Kaserne engagiert und eingebracht haben.

Bei der Notunterkunft in der Kaserne sei der Zuspruch von Freiwilligen überwältigend. Beim Helferabend am Dienstag im Pfarrsaal der Kuratie waren nach seinen Worten 100 Leute anwesend, die alle sich bereit erklärten Hilfe in den dort gebildeten vier Arbeitskreisen zu leisten. Dort wolle die Gemeinde unter Federführung der Kulturreferentin Dr. Martina Edelmann mit den Freiwilligen die Hilfe verstärkt anlaufen lassen in den vier Bereichen Deutschunterricht, Spenden, Fahrdienste und Unterhaltung insbesondere von Familien.

Zur Zeit seien in der Kaserne 400 Flüchtlinge untergebracht. Er freue sich sehr, dass von dort auch zwölf Syrer gekommen seien, um Musik zu machen, denn Musik verbinde über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg. Dies mache auch den heutigen Abend aus. Deshalb gelte sein herzliches Dankeschön auch den Organisatoren Albrecht Vornberger und Rudi Hepf, die diese Idee einer Kleinkunstveranstaltung hatten.

Rudi Hepf rief dazu in Erinnerung, dass man im Frühjahr nicht ahnen konnte, welche Flüchtlingswelle uns mittlerweile heimsucht. Deshalb sei es keine Frage gewesen, vom Erlös der Benefizveranstaltung nicht nur wie ursprünglich beabsichtigt die Flüchtlinge in der Gemütlichkeit, sondern auch die in der Kaserne zu unterstützen. Hepf lobte so auch die wunderbare Idee, im Rathaus die Aktion "Veitshöchheim hilft" anzusiedeln. Albrecht Vornberger wünschte der Koordinatorin Dr. Martina Edelmann bei dieser wichtigen Aufgabe viel Erfolg.

07

Tätigkeitsfeld der Nachbarschaftshilfe

Quasi als Werbeblock zwischen den künstlerischen Beiträgen gaben Andrea Huber und Elisabeth Birkhold einen aufschlussreichen Einblick in den Helferkreis Asyl der Nachbarschaftshilfe, zur Situation der Asylbewerber im Ort und die mögliche Verwendung von Spenden.

Wie Huber ausführte hat sich die Nachbarschaftshilfe 2008 im Ort etabliert aus dem Bedürfnis heraus, dass vor allem ältere Menschen Hilfe brauchten. Es meldeten sich damals aufgrund eines Aufrufes sehr viele Helfer, von denen viele zunächst gar keine Aufgaben hatten. Aber daraus hätten sich dann Gruppen gebildet, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten Angebote machten für Einkäufe, Gespräche oder Nachhilfe für Schüler.

Mit Entstehen der dezentralen Unterkunft vor zwei Jahren sei dann andere Hilfe vonnöten gewesen. So sei ein Helferkreis von 25 Personen entstanden, die sich spontan bereit erklärten, hier ihre Hilfe anzubieten, etwa für Sprachunterricht oder Hilfe im Kindergarten. Jeder Hilfeaufruf im Gemeindeblatt, sei es für Kleidung, Fahrräder oder Schultaschen hatte eine Riesenresonanz, so dass man viele Sachen mehrfach bekommen habe.

Birkhold erzählte dann Details aus der mit 25 Personen zur Zeit vollbelegten Unterkunft in der Gemütlichkeit. Es sind dort elf Männer, sieben Frauen, zwei Jugendliche, drei Kinder und zwei Säuglinge. Die Leute kommen aus Bosnien, Armenien, Ukraine, Syrien und Afghanistan.

Birkhold stellte einige Bewohner vor, die dort zum Teil schon seit 15 Monaten sind. So macht eine Frau aus Bosnien derzeit eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Ein Asylbewerber habe beim Repair-Cafe mitgemacht und sich sehr gefreut, dass er einige Sachen wie einen CD-Player reparieren konnte. Weiter erzählte sie von einem Jungen, der in der Mittelschule bis auf Deutsch lauter Einser habe.

Aus dem Spendengeld will der Helferkreis beispielsweise Busfahrscheine für Leute kaufen, die in Würzburg einen Sprachkurs absolvieren. Es gehe aber nicht nur um materielle Spenden. Die Ausländer würden sich über persönliche Kontakte nach außen freuen und sei es nur zum Spazierengehen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

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