Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Am Freitagvormittag kamen die ersten 100 Flüchtlinge aus Schweinfurt in der Veitshöchheimer Kaserne an - Gemeinde Veitshöchheim richtete zentrale Kontrollstelle für Bürger-Hilfsdienste ein

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

NU-Kaserne  (NU steht für Notunterkunft) heißen die Schilder, die von Würzburg-Dürrbachau am Schenkenturm vorbei zum auf Würzburger Gemarkung liegenden Südtor der Kaserne führen. 100 Meter vor dem Südtor wurde nach rechts eine neue geschotterte Zufahrt über eine große Wiese  angelegt, auf der früher die Schafe weideten. Zum neuen Eingang wurde innerhalb der Kaserne ein neuer asphaltierter Weg zu dem vom übrigen Kasernengelände durch einen Zaun abgeriegelten Gebäudekomplex geschaffen, in dem die Flüchtlinge untergebracht sind. Das neu erstellte Tor wird von zivilen Sicherheitskräften bewacht.

NU-Kaserne (NU steht für Notunterkunft) heißen die Schilder, die von Würzburg-Dürrbachau am Schenkenturm vorbei zum auf Würzburger Gemarkung liegenden Südtor der Kaserne führen. 100 Meter vor dem Südtor wurde nach rechts eine neue geschotterte Zufahrt über eine große Wiese angelegt, auf der früher die Schafe weideten. Zum neuen Eingang wurde innerhalb der Kaserne ein neuer asphaltierter Weg zu dem vom übrigen Kasernengelände durch einen Zaun abgeriegelten Gebäudekomplex geschaffen, in dem die Flüchtlinge untergebracht sind. Das neu erstellte Tor wird von zivilen Sicherheitskräften bewacht.

Daneben wurde noch ein weiterer, breit angelegter Zu-/Ausgang zum geschotterten Wirtschaftsweg geschaffen, der auf der Ostseite der Kaserne am Waldrand zum Veitshöchheimer Gewerbegebiet (Firma Flammersberger) und dort nach links zum Maincenter und rechts nach Oberdürrbach zur Waldschänke führt.
Daneben wurde noch ein weiterer, breit angelegter Zu-/Ausgang zum geschotterten Wirtschaftsweg geschaffen, der auf der Ostseite der Kaserne am Waldrand zum Veitshöchheimer Gewerbegebiet (Firma Flammersberger) und dort nach links zum Maincenter und rechts nach Oberdürrbach zur Waldschänke führt.

Daneben wurde noch ein weiterer, breit angelegter Zu-/Ausgang zum geschotterten Wirtschaftsweg geschaffen, der auf der Ostseite der Kaserne am Waldrand zum Veitshöchheimer Gewerbegebiet (Firma Flammersberger) und dort nach links zum Maincenter und rechts nach Oberdürrbach zur Waldschänke führt.

Schneller als gedacht, zogen heute die ersten 100 Flüchtlinge aus Schweinfurt in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne ein. Wer heute Nachmittag einen Spaziergang auf dem Wirtschaftsweg am Waldrand entlang dem Kasernengelände unternahm, konnte bereits ein reges Leben hinter dem Kasernenzaun beobachten und auch auf dem Wirtschaftsweg waren schon Flüchtlinge unterwegs zu den Discountern im benachbarten Veitshöchheimer Gewerbegebiet.

Wie noch aktuell auf der Homepage der Regierung von Unterfranken steht, war die Erstbelegung für Mitte Oktober vorgesehen nach Abschluss der baulichen Anpassungen und Einrichtungsarbeiten. Offenbar kam man hier schneller voran.

Beim Informationsabend gestern abend in den Mainfrankensälen hatte Thomas Weingart, der Sachgebietsleiter für Flüchtlingsbetreuung und Integration der Regierung, die rund 350 Besucher informiert, dass der Caterer bereits am Freitagmittag (also heute) warmes Essen anliefert.

Weingart verdeutlichte, dass die in der Balthasar-Neumann-Kaserne eingerichtete Notunterkunft für 500 Asylbewerber ausschließlich unter Verantwortung der Regierung verwaltet wird, also weder die Gemeinde Veitshöchheim noch die Stadt Würzburg dafür zuständig sind.

Gleichwohl bietet die Gemeinde Veitshöchheim, wie Bürgermeister Jürgen Götz beim Info-Abend betonte, im Sinne einer guten Nachbarschaft und einer sozialen Verantwortung ihre Hilfe an.

So hat die Gemeinde Veitshöchheim eine "Zentrale Kontrollstelle für die Bürgerhilfe" eingerichtet.

Ansprechpartnerin und „Zentrale Kontrollstelle“ im Veitshöchheimer Rathaus ist die gemeindliche Kulturreferentin Dr. Martina Edelmann, erreichbar unter der E-Mail-Adresse: wirhelfen@veitshoechheim.de - Tel. 0173 - 31 61 750

Sie nimmt alle Meldungen entgegen für Hilfsdienste und Gegenstände für Aktivitäten, die von der Bevölkerung angeboten werden. Beim Infoabend räumte sie hier dem Sprachunterricht und der Kinderbetreuung oberste Priorität ein. Weil das im Kasernenbereich allerdings nicht möglich sei, sucht sie jetzt für die Gemeinde eine freie Halle im Veitshöchheimer Gewerbegebiet.

So hat die Gemeinde heute auf ihrer Internetseite veröffentlicht: "Wir suchen dringend nach Räumlichkeiten außerhalb der Unterkunft, um die ehrenamtliche Hilfe nach und nach anlaufen lassen zu können."

Aktuell (9.10.) bestehe ein Bedarf für Koffer, Reisetaschen und Spiele für Erwachsene (Backgammon, Spielkarten). Auch Hygiene-Artikel seien willkommen. Die Sachen sollen sobald wie möglich in der im ehemaligen REWE-Markt in der Würzburger Straße von der Gemeinde eingerichteten Sammelstelle abgegeben werden.

Zu beachten: Direkt an der Kaserne können Sachspenden nicht abgegeben werden.

Wie Mainpostredakteur Günther Hillawoth weiter über den Info-Abend in den Mainfrankensälen heute abend online berichtet (LINK), war es dem Bürgermeister als auch den Vertretern der Polizei wichtig, eventuell bestehende Ängste oder Befürchtungen abzubauen bzw. diese erst gar nicht aufkommen zu lassen.

So waren laut Polizei seit Juli keine Kriminalitäts-Delikte wie Laden- oder Fahrraddiebstähle zu verzeichnen – und wenn doch, sollte man diese Fälle oder auch Einbrüche in der Umgebung nicht gleich den Flüchtlingen in die Schuhe schieben. Wolfgang Remelka (PI Land): „Wir haben auch viele Spitzbuben hier.“

Kommentiere diesen Post