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Mainsteg - Warum Margetshöchheim einen Neubau 100 Meter nördlich des alten Steges ablehnt?

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Standortvariante1LP
Standortvariante1LP
von Dieter Gürz

 

Der im Bürgerbegehren genannte Alternativstandort (Planvariante 1.2) ca. 100 Meter nördlich des bestehenden Steges stößt in der Gemeinde Margetshöchheim auf totale Ablehnung.

Standort1AnsichtRampeMar
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Die notwendige Höhe des Widerlagers beträgt ca. 6,20 Meter (Unterkante, zuzüglich Aufbau und Geländer).

Das alte Steg-Widerlager hat dagegen nur eine Höhe von 2,50 Meter Unterkannte, 3,50 Meter Oberkante.

Bei einem Neubau beträgt die sich aus der höchstzulässigen Steigung von 8 % sich ergebende Rampenlänge ca. 95 Meter (Rampenlänge Bestand dagegen nur 32,50 Meter).

Standort1Plaungsgrundriss

Standort1Plaungsgrundriss

Diese Höhenentwicklung des neuen Steges würde massiv das weitgehend denkmalgeschützte Ensemble erheblich beeinträchtigen.

k800200905n174600bild
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Die Luftballons im Foto zeigen die Höhenlage des Stegwiderlagers an. Die Gemeinde Margetshöchheim lehnt deshalb aufgrund der erheblichen städtebaulichen Bedenken diesen Stegstandort ab.Es ist dies die Schokoladenseite des Nachbarortes und ein oft fotografiertes, denkmalgeschütztes  Ensemble (siehe Foto unten), das durch eine Rampe vor dieser Kulisse mit teilweise 8,17 Meter Höhe über Wasserfläche zerstört würde.

Gem Mar 078
Gem Mar 078

rampemar
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Aus Margetshöchheimer Sicht wird noch darauf hingewiesen, dass  100 Meter nördlich des bestehenden Steges der Radweg extrem schmal ist und im Radweg eine Fülle von Leitungen liegen, die nicht verlegt werden können.

 



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Barbara Fersch 01/27/2011 07:26


Ich möchte noch auf die Neueste Ausgabe der MM-Mitte hinweisen, wo sehr konkret auf Kosten, Stegvarianten und vor allem Dringlichkeit der Entscheidung,in Bezug auf Zuschüsse hingewiesen wird.


Barbara Fersch 01/27/2011 07:18


Es ist unglaublich, wie schlecht viele Veitshöchheimer Bürger doch informiert sind über die tatsächlichen Gründe eines Steg-Neubaues.Man könnte allmählich annehmen,daß man in Veitsh. ein Problem
damit hat, daß der Steg von einem Margetshöchheimer Bürgermeister gebaut wurde, denn die größeren Vorteile dieses Mainsteges hat meiner Meinung nach eindeutig Veitshöchheim, denke man hier nur an
sämtliche Fachärzte, oder die Radfahrer die größten Teils in Marg. ankommen, über den Steg zum Essen, Trinken, Minigolfen fahren, jedoch wieder zurück kommen, um auf unserer Mainseite weiter zu
radeln. Es wäre zwar traurig, wenn der Steg ersatzlos abgerissen werden sollte, doch sehe ich für Margetshöchheim, dann als bessere Variante....nicht mehr nach Veitsh. zu fahren, sondern nach
Höchberg, denn dort gibt es sämtliche Fachärzte, sowie Einkaufsmöglichkeiten. Man kann sich nur wünschen, daß dieses Trauerspiel bald ein Ende hat. Vor allem, sollte man nicht glauben, daß man es
hier mit erwachsenen Menschen zu tun hat.


Dieter Gürz 01/27/2011 07:55



Dieser Kommentar reiht sich nahtlos in das  "Trauerspiel"ein



Dieter Gürz 01/26/2011 10:38


Zitat Marco Hepf: "ich bin immer mehr der Meinung, wenn der Kindergarten hier so weiter geht - dann lassen wir ihn halt weg, den guten Steg."
Die Frage ist, soll man resignieren, oder im Interesse des Gemeinwohls dafür kämpfen, dass es weiterhin einen Steg gibt. Dazu muss man allerdings Kompromisse eingehen, denn jede Lösung ist besser
als gar kein Steg mehr.


Peter Etthöfer 01/26/2011 09:44


Bei Herrn Wiek kommt man sich vor wie in der Endloswarteschleife. Der Text ist immer gleich, nur mit der (Steg-)Verbindung klappt es nicht.


Bernd Wiek 01/25/2011 23:25


Es gibt noch genügend Ausweichmöglichkeiten Richtung Nord oder Süd - wenn man will - und es bleibt noch die Sanierung.
Die Sanierung kostet weniger als der Neubau.
Letztendlich bleibt noch die Anschaffung einer Fähre.


Dieter Gürz 01/26/2011 08:44



Eine Sanierungslösung kostet Margetshöchheim, wie im Artikel dargelegt, als Bauträger mehr als ein Neubau an der engsten Mainstelle an den Mainfrankensälen. Der Einbau von 16 Dalbengruppen als
billigste Sanierungslösung würde zudem das Landschaftsbild wesentlich beeinträchtigen, unabhängig von den Nachteilen bei Hochwasser.


Bei einer Ausweichmöglichkeit nach Süden würde sich an den Gründen, weshalb die Trasse an den Mainfrankensälen abgelehnt wird aus Veitshöchheimer Sicht nichts ändern. Im Gegenteil kann man auch
die Meinung vertreten, dass die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes um so höher ist, je näher der Steg an die Bahnbrücke rückt.


Die Gemeinde Margetshöchheim hat mit fundierten Gründen eine Verschiebung nach Norden in Höhe Brunnengasse abgelehnt.


Ein Fährbetrieb würde, unabhängig von der Frage, ob er genehmigungsfähig ist, für beide Gemeinden zu erheblichen jährlichen Folgekosten führen.


Je länger die Entscheidung über den Stegneubau hinausgezögert wird, umso größer wird die Gefahr, dass es bald keinen Steg mehr geben wird bzw. dieser für Margetshöchheim nicht mehr finanzierbar
ist. Dies wäre insbesondere auch für alle, die in irgendeiner Form vom Tourismus zu tun haben, ein herber Rückschlag.



Dieter Gürz 01/25/2011 17:51


Marco Hepf hat lt. mir zugegangener E-Mail um 17.15 Uhr einen weiteren Kommentar gepostet, den ich wohl beim Beantworten durch eine falsche Tastenbetätigung unterdrückt habe. Hier der Wortlaut:
"Sie haben ja Rcht , meinetwegen !!!
Aber jetzt sagen Sie mir dochmal, wo der Gemeinderat Veitshöchheim der Lösung von Margetshöchheim zugestimmt hat ?!? Soweit nur im Planungsverfahren - oder nicht ?!? Aber planen heißt ja nicht
Bau
- oder sehe ich das falsch ?!?

Ach ja, die Argumente ausgehen - denke da sind sie bei mir an falscher Stelle; ich habe mit der Bürgerini nix am Hut und ich bin immer mehr der Meinung, wenn der Kindergarten hier so weiter geht
-
dann lassen wir ihn halt weg, den guten Steg. Und in 20 Jahren, wenn dann gefragt wird, wieso keiner mehr da ist (besonders der Alte Steg wurde auf Drängen von Marokko gebaut) - tja, weil die
Margetshöchheimer was beschlossen haben, was die Veitshöchheimer net so wollten. Und da keiner Kompromisse eingehen wollte - tja, Pech.
Noch einen schönen Abend !!!


Dieter Gürz 01/25/2011 17:53



Der Veitshöchheimer Gemeinderat machte seine Zustimmung in der Tat davon abhängig, dass bei der Planung eine städtebaulich verträgliche Lösung gefunden wird, insbesondere Parkplatz,
Rollschuhplatz, Schiffsanlegestelle u.ä. nicht wesentlich beeinträchtigt werden.


Ergänzung: Da ja der Gemeinderat,  wie Sie zurecht feststellen, am 1.12.  weder der Planung noch dem Bau  zugestimmt hat, stellt sich die Frage, weshalb im Bürgerbegehren-Antrag
verlangt wird, diesen Beschluss aufzuheben. Der Bürgermeister vertrat deshalb auch von Anfang an die Auffassung, dass man vor Start der Unterschriftenaktion für das Bürgerbegehren erst die neue
Planung hätte abwarten sollen, da man ja zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht deren Auswirkungen beurteilen kann. Im übrigen liegt wohl die Planung bis zur Abstimmung über das Bürgerbegehren
schon längst vor, so dass sich die Aufhebung des Beschlusses defakto nicht mehr stellt.



Marco Hepf 01/25/2011 16:53


Herr Gürz,
wir wissen alle, dass sie als Angestellter bei der Gemeinde Veitshöchheim nichts sagen und denken dürfen, was positiv sich auf das Bürgerbegehren betrifft.

Aber Veitshöchheim hat die Kompromisslösung von Margesthöchheim NICHT zugestimmt - nur dem Planungsbeschluß.


Dieter Gürz 01/25/2011 17:02



aha, Verbot der freien Meinungsäußerung!!!!!


Schon mal was von Öffentlichkeitsarbeit einer Kommune gehört? (der pensionierte Leiter einer Rechnungsprüfungsstelle in Unterfranken hat erst heute gepostet: "Veitshöchheim macht eine prima
Bürgerbeteiligung")


dagegen kann wohl auch eine Bürgerinitiative nichts einzuwenden haben, dass alle Fakten zur Sprache kommen, oder will sie einen Maulkorb verhängen?


Es wäre schade, dass wenn die Argumente ausgehen, man diesen Weg beschreiten will. Im übrigen ist meine Tätigkeit im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit von meinem Chef abgesegnet.



Marco Hepf 01/24/2011 17:55


... und die Gartenbesitzer keinen Steg vor der Nase wollen und mit Klage drohen ....

Jetzt haben die Veitshöchheimer drei Vorschläge gemacht:

1. den Alten sanieren - wollen sie net

2. den Neuen da hinstellen, wo der Alte steht - das geht aus städtebaulicher Sicht nicht (könnten wir ja auch sagen bei dem Margetshöchheimer Beschluß). Und noch lustiger das die Ballone beim Peter
am Haus hängen - der will halt auch net auf den neuen Steg schauen, wenn er aus seinem Fenster schaut.

3. 100m weiter unten - da laufen Kabel, der Radweg und die Gartenbesitzer würden klagen

Und wir sollen einfach den Beschluß von Margetshöchheim hinnehmen das er unten an die Säle soll ?!?

Und jetzt versucht man mit Zahlen und Zahlen und nochmals Zahlen den deutschen Amtsschimmel zu reiten - bei sowas fällt mir dann der typische Deutsche ein: Seitenscheidel, kleiner Schnurrbart und
beim Sex die Socken an ...


Dieter Gürz 01/25/2011 08:27



Der Kommentator scheint offensichtlich nicht bemerkt zu haben, dass in diesem Artikel  ausschließlich von der Planung 100 Meter nördlich des vorhandenen Steges die Rede ist und nicht von
einer Trassenführung wo der Alte steht.


Wenn ich den letzten Absatz lese,  kommt mir die Vogel-Strauß-Taktik in den Sinn: Man will Probleme dadurch lösen, dass man sie ignoriert, sozusagen den Kopf in den Sand steckt. Getreu dem
Motto: "Ich seh dich nicht, also siehst du mich auch nicht".


Dabei sind die Fakten klar: Margetshöchheim kann den Veitschöchheimer Wunschstandort (Neubau am alten Steg) nicht akzeptieren. Veitshöchheim wiederum nicht die Margetshöchheimer Wunschtrasse
(Festplatz zur Minigolfanlage).


Die Folge ist eindeutig: Wenn man den Kompromiss-Standort an den Mainfrankensälen ablehnt, wird es keinen Steg mehr geben.