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Bundeswehr feiert am Donnerstag 50 jähriges Bestehen der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

1965 feierte man das Richtfest für die Gebäude des Fernmeldebataillons 12 in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne

1965 feierte man das Richtfest für die Gebäude des Fernmeldebataillons 12 in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne

Im Dezember 1960 hatte des Verteidigungsministerium die Aufstellung der 12. Panzerdivision angeordnet (außer Dienst gestellt aufgrund der Auflösung des Ostblocks und der allgemeinen Truppenreduzierung am 31.3.1994).

Die Aufstellung des Divisionsstabes wurde ab 1.1.1961 in Tauberbischofsheim begonnen, als Endstandort war Würzburg vorgesehen. Hier musste eine neue Kaserne gebaut werden. Als Standort wählte man den verwaisten Schleehof auf der Gemarkungsgrenze Würzburg / Veitshöchheim. Der überwiegende Teil der Kaserne liegt auf Veitshöchheimer Seite, während der Großteil des Standortübungsplatzes zu Würzburg gehört.

Der Aufbau der Kaserne schritt so zügig voran, dass am 1.10.1965 das Sanitätsbataillon in die nach dem berühmten Baumeister des Barock und Rokoko, Balthasar Neumann, benannte Kaserne verlegt werden konnte, ebenso auch Feldjägerkompanie, Nachschubkompanie, Heeresmusikkorps, Ausbildungskompanie 6/12 und weitere kleinere Dienststellen.

Die Bundeswehr ist damit seit 50 Jahren hier am Standort Veitshöchheim. Dies soll am 11. Juni 2015 in der Kaserne gebührend gefeiert werden.

Am 13.7.1966 rückt dann das Fernmeldebataillon 12 mit einem feierlichen Zeremoniell im Standort Veitshöchheim ein. Es folgen dann am 10.1.1967 der Stab und die Stabskompanie. Damit war die Anfangsbelegung der BNK weitgehend abgeschlossen. Offiziell wurde laut PM der BW allerdings die BNK erst am 17. Juli 1968 in einem feierlichen Zeremoniell von der Oberfinanzdirektion an die 12. Panzerdivision übergeben.

Am 13.7.1966 rückt dann das Fernmeldebataillon 12 mit einem feierlichen Zeremoniell im Standort Veitshöchheim ein. Es folgen dann am 10.1.1967 der Stab und die Stabskompanie. Damit war die Anfangsbelegung der BNK weitgehend abgeschlossen. Offiziell wurde laut PM der BW allerdings die BNK erst am 17. Juli 1968 in einem feierlichen Zeremoniell von der Oberfinanzdirektion an die 12. Panzerdivision übergeben.

Bundeswehr feiert am Donnerstag 50 jähriges Bestehen der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim

Die Veitshöchheimer Fahne kann in der Balthasar-Neumann-Kaserne auch nach der Strukturreform der Bundeswehr im Jahr 2003 weiter ganz oben wehen. Wie Oberstleutnant Andreas Thomas dem Garnisonsbürgermeister Rainer Kinzkofer informierte, blieb zumindest bis zu den Jahren 2004/2005 der Personalumfang von rund 1200 Soldaten im Standort erhalten.

Erläuterung der Plastik

Die Kaserne erhielt ihren Namen nach dem berühmten Barockbaumeister und Obristen Balthasar-Neumann, dessen Statue aber erst seit 1981 den Freiplatz unmittelbar nach dem Eingang ziert. Es ist ein Werk des Bildhauers Lothar Stiller mit dem Arbeitstitel „Leben und Werk Balthasar Neumanns und seine Bedeutung für die Soldaten von heute“.

Das Luftbild von Thomas Struchholz zeigt die Größe des Bundeswehrgeländes, ebenso die Einbindung in die Umgebung: Während  nach Osten und Süden die Einrichtung von Wald eingesäumt wird, ist das Areal im Übrigen schon durch die Expansion des Gewerbegebietes in  den Ort direkt angebunden worden. Damit hat  sich die Situation der Soldaten erheblich verbessert, denn gleichzeitig vergrößerte sich auch das Versorgungsangebot in Form von Einkaufsmärkten.
Das Luftbild von Thomas Struchholz zeigt die Größe des Bundeswehrgeländes, ebenso die Einbindung in die Umgebung: Während  nach Osten und Süden die Einrichtung von Wald eingesäumt wird, ist das Areal im Übrigen schon durch die Expansion des Gewerbegebietes in  den Ort direkt angebunden worden. Damit hat  sich die Situation der Soldaten erheblich verbessert, denn gleichzeitig vergrößerte sich auch das Versorgungsangebot in Form von Einkaufsmärkten.

Das Luftbild von Thomas Struchholz zeigt die Größe des Bundeswehrgeländes, ebenso die Einbindung in die Umgebung: Während nach Osten und Süden die Einrichtung von Wald eingesäumt wird, ist das Areal im Übrigen schon durch die Expansion des Gewerbegebietes in den Ort direkt angebunden worden. Damit hat sich die Situation der Soldaten erheblich verbessert, denn gleichzeitig vergrößerte sich auch das Versorgungsangebot in Form von Einkaufsmärkten.

Herausragende Bedeutung der Kaserne für Veitshöchheim

Durch den Garnisonsstandort der Bundeswehr wurde die Orts- und Siedlungsentwicklung ganz entscheidend beeinflusst, ebenso wie die Sozialstruktur der Gemeinde viele Impulse durch die ortsansässigen Soldatenfamilien erfahren hat.

Seit Oktober 2011 ist es nun endgültig entschieden: Veitshöchheim wird auch zukünftig trotz der einschneidenden Strukturreform bei der Bundeswehr als Garnisonsstandort erhalten bleiben. Große Erleichterung trat ein, als man diese Entscheidung in der Gemeinde vernahm, denn der Standort hat nicht nur eine lange Geschichte am Ort, sondern ist sehr eng mit Veitshöchheim zusammengewachsen.

Zahlreiche hochrangige Besucher der Kaserne aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Militär machten die neue Garnisonsgemeinde rasch deutschlandweit und NATO-weit bekannt. Dies sollte in der folgenden Zeit auch zu manchem hochrangigen Eintrag im Goldenen Buch der Gemeinde Veitshöchheim führen.

Da zu dieser Zeit für die Berufs- und Zeitsoldaten noch die allgemeine Präsenzpflicht am Standort galt, nahm die Bevölkerung in Veitshöchheim und den umliegenden Gemeinden rasch zu und es musste zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Ortsteile in Veitshöchheim, wie Lindental, Birkental, Schenkenfeld und die Gartensiedlung, dokumentieren noch heute die damals notwendige Erweiterung des Ortes. Auch die sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Kirchen und Sportstätten wurden zusätzlichen Bedarf angepasst, die Gemeinde stellte sich den enormen Anforderungen und versuchte, die gestiegenen Bedürfnisse so rasch wie möglich zu befriedigen, was riesige finanzielle Anstrengungen erforderte und ohne die glücklicherweise vorhandenen gemeindeeigenen Grundstücksflächen wohl nicht in dieser Weise zu bewerkstelligen gewesen wäre. Zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten siedelten sich nun nicht nur im Altort an, sondern auch im Randbereich der Gemeinde, die Bundeswehr stellt bis heute einen sehr erheblichen Wirtschaftsfaktor dar.

Die Integration der "Neubürger in Uniform" schritt relativ schnell voran.

Viele Soldaten und ihre Familien wohnen seit dem Bezug der Kaserne in der Garnisonsgemeinde Veitshöchheim und sind hier heimisch geworden. Neben den ca. 250.000 Wehrpflichtigen, die bis zur Auflösung der 12. Panzerdivision im Standort Veitshöchheim im ihren Dienst verrichteten, ging es den Zeit- und Berufssoldaten als Staatsbürgern in Uniform darum, raschh in der Bevölkerung integriert zu sein und Fuß zu fassen.

Zahlreiche Aktivitäten in der vielfältigen Veitshöchheimer Vereinswelt zeigen auch heute noch, wie zahlreich die Soldaten dort aktiv waren und sind.

Ein Blick in das Register der Vereinsvorstände weist auf so manchen soldatischen Ursprung hin und zeigt dass sich viele Soldaten nicht auf eine Mitgliedschaft im Verein beschränkten, sondern auch Verantwortung bernahmen.

Insbesondere Sportvereine freuten sich über den Zuwachs überwiegend junger leistungsfähiger Männer. So stieg z. B. die Mannschaft des Sportvereins durch die willkommene Verstärkung durch die Soldaten schnell in höhere Ligen auf.

Soldaten und ihre Ehepartner arbeiteten regelmäßig in den Verwaltungsgremien der Kirchen, Schulen, Kindergärten und vielen anderen Einrichtungen mit.

Zahlreiche Konzerte des Heeresmusikkorps 12, die Tage der offenen Tür, das Standortbiwak, der beliebte Standortball oder auch öffentliche Gelöbnisse festigten das Band zwischen den Soldaten und ihrer Garnisonsgemeinde.

Besonders positiv wurde soldatisches Engagement für soziale Zwecke wahrgenommen. So richtete das Sanitätsbataillon alljährlich das Sportfest für Behinderte in Krautheim aus oder verkaufte Christbäume für caritative Zwecke.

Auch an Umwelttagen fand man die Veitshöchheimer Soldaten in Wald und Flur, um weggeworfenen Unrat zu sammeln und abzutransportieren.

Vielen Bürgern sind die Soldaten durch ihre Beteiligung bei Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge noch gut in Erinnerung. Wasserwacht und DLRG erhöhten den Umfang der Schwimmausbildung unter hoher Beteiligung von Soldaten aus der Balthasar-Neumann-Kaserne. Unvergessen bleibt auch die spontane Hilfe durch die Soldaten bei der Unwetterkatastrophe 1992, die den nördlichen Altort mit Wasser- und Schlammmassen verwüstete und bei der jede helfende Hand dankbar angenommen wurde. Die Soldaten räumten die leergepumpten Keller aus und unterstützten die Feuerwehr bei der endlos erscheinende Pumparbeit Vieles mehr wäre hier noch aufzuzählen. Diese kleine Aufstellung zeigt aber, dass die Bundeswehr sehr schnell im Ort Fuß fasste und sich die in der Anfangszeit einmal aufgekommene Bezeichnung "... die da droben... " vor Ort nicht sehr lange halten konnte.

Ein sehr wichtiges Kapitel im Beziehungsgeflecht zwischen Bundeswehr und Gemeinde Veitshöchheim war trotz ihrer geringen "Präsenzstärke" die Militärseelsorge. Im Jahre 2007 gab es hierzu gleich zwei Jubiläen. Die evangelische Militärseelsorge feierte am Standort ihr 50-jähriges Jubiläum, die katholische Militärseelsorge feierte ihr 40-jähriges Bestehen. Dabei ist besonders auf die vielen Kontakte zu verweisen, die sich über das Band der Militärseelsorge zu den vor Ort bestehenden Pfarrgemeinden herausbildete.

Viele Familien fanden darüber den persönlichen Zugang zur Nachbarschaft, zu den Vereinen und besonders den kirchlichen Angeboten wie Kirchenchor, Kindergarten und -betreuung. Feldgottesdienste, Ausflüge und andere gemeinsame Unternehmungen trugen dazu bei, dass sich die Familien vor Ort wohlfühlen konnten und einander näher kamen.

Quelle: Chronik Veitshöchheim Thomas Struchholz vom Mai 2011

Archivfotos D.G.: Feierliches Gelöbnis von Wehrpflichtigen und Standortbiwak
Archivfotos D.G.: Feierliches Gelöbnis von Wehrpflichtigen und StandortbiwakArchivfotos D.G.: Feierliches Gelöbnis von Wehrpflichtigen und Standortbiwak
Archivfotos D.G.: Feierliches Gelöbnis von Wehrpflichtigen und Standortbiwak

Archivfotos D.G.: Feierliches Gelöbnis von Wehrpflichtigen und Standortbiwak

1. Zäsur Ende März 1994

Ende März 1994 wurde die 12. Panzerdivision nach fast 30jährigem Wirken in Veitshöchheim im Zuge des internationalen Abrüstungsprozesses aufgelöst. Seitdem zogen eine Vielzahl von Verbänden, Einheiten und Dienststellen wieder in die Balthasar-Neumann-Kaserne ein. Aus der Ära der Division übrig blieben lediglich das Heeresmusikkorps und die 1. Feldjägerkompanie. Die Entstationierung war bis auf den geplanten Einzug einer Logistik-Einheit mit 150 Mann abgeschlossen.

Sämtliche Gebäude wurden wieder belegt. Die 45 Hektar große Kaserne beherbergte 18 verschiedene zivile und militärische Dienststellen. Im zivilen Bereich zog die Bundeswehrfachschule nach Veitshöchheim um. Dabei wurden die bisherigen Schulen in der Nürnberger Straße in Würzburg und in Tauberbischofsheim verschmolzen. Hier bereitete sich internatsmäßig 300 Soldaten auf Zeit in der letzten Phase ihrer militärischen Laufbahn auf den Einstieg in das zivile Berufsleben vor. Die Ausbildung erfolget zweigleisig bis zur Fachhochschulreife.

Weitere zivile Dienststellen in der Kaserne waren dann der Berufsförderungsdienst, der vom Kreiswehrersatzamt ausgelagert wurde und neuerdings auch die Standortverwaltung Würzburg, die von der Bauerstraße in Würzburg in ein neu hergerichtetes ehemaliges Kompaniegebäude umzog. In Würzburg war somit nur noch das Kreiswehrersatzamt angesiedelt, da das Truppendienstgericht und die MAD-Stelle aufgelöst wurden.

Auf militärischer Seite waren nun in der Kaserne neben dem aus Bad Mergentheim verlagerten Stab der 2.500 Mann starken Panzerbrigade 36 haupsächlich Nachschubeinheiten beheimatet. So der Stab des Nachschubregiments 10 und des ihm unterstellten Nachschubbataillons 12, die 2. und 6. Kompanie des Nachschubbataillons 4, die 8. Kompanie des in Diez ansässigen Nachschubbataillons 310, das neue Fahrschulausbildungszentrum des Nachschubbataillons und ein Standortsanitätszentrum.

Im Mai 1991 dienten noch 1720 Soldaten in der Kaserne, davon über die Hälfte Wehrpflichtige. Hinzu kamen noch 151 Zivilbeschäftigte. Nun waren es wieder 1200 Uniformierte, die dort ihren Dienst taten, allerdings fast keine Wehrpflichtige mehr, sondern in erster Linie Zeit- und Berufssoldaten. Die Zahl der Zivilbeschäftigte betrug damals etwa 300. Hinzu kamen noch die 300 Schüler der Fachschule.

Die Panzerbrigade 36 war dann am 10.6.2002 nur noch ein Stück Geschichte. Sie wurde  durch Verteidigungs-Staatssekretär Walter Kolbow von ihrem Einsatz- und Ausbildungsauftrag entbunden.

Die Panzerbrigade 36 war dann am 10.6.2002 nur noch ein Stück Geschichte. Sie wurde durch Verteidigungs-Staatssekretär Walter Kolbow von ihrem Einsatz- und Ausbildungsauftrag entbunden.

2. Zäsur: Strukturreform der Bundeswehr

Die zur Panzerbrigade 36 (PzBrig 36) gehörenden Kompanien und Verbände mit ihren rund 2500 Soldatinnen und Soldaten verschwanden allerdings nur namentlich von der militärischen Bildfläche. Sie werden im Rahmen der "Erneuerung der Bundeswehr von Grund auf" anderen militärischen Verbänden unterstellt.

In Veitshöchheim gehörten von den hier stationierten rund 1100 Soldatinnen und Soldaten etwa 250 der PzBrig 36 an. Die Stabskompanie und der Brigade-Stab bliebendem Standort erhalteund wurden für die Aufstellung der neuen "Division luftbewegliche Operationen" (DLO) herangezogen.

Die neue DLO wurde in Veitshöchheim aufgestellt und von hier aus kommandiert. Das bedeutete, dass in Veitshöchheim wieder ein Divisionskommando beheimatet war.

Im April 2003 wird Brigadegeneral Erhard Drews von Oberst Gerhard Stelz abgelöst. Drews hatte seit  1. Juli 2002 mit dem ihm zugewiesenen Infrastrukturauftrag und in seiner weiteren Funktion als Kommandeur der Divisionstruppen einen entscheidenden Beitrag zur Aufstellung der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) als neue übergeordnete Kommandobehörde aller Heeresfliegerkräfte geleistet (v.l.n.r.  Brigadegeneral Erhard Drews, VBK 67-Kommandeur Oberst Heinz Eilers, Divisions-kommandeur Generalmajor Dr. Dieter Budde, Oberst i.G. Gerhard Stelz).

Im April 2003 wird Brigadegeneral Erhard Drews von Oberst Gerhard Stelz abgelöst. Drews hatte seit 1. Juli 2002 mit dem ihm zugewiesenen Infrastrukturauftrag und in seiner weiteren Funktion als Kommandeur der Divisionstruppen einen entscheidenden Beitrag zur Aufstellung der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) als neue übergeordnete Kommandobehörde aller Heeresfliegerkräfte geleistet (v.l.n.r. Brigadegeneral Erhard Drews, VBK 67-Kommandeur Oberst Heinz Eilers, Divisions-kommandeur Generalmajor Dr. Dieter Budde, Oberst i.G. Gerhard Stelz).

Mit der grundsätzlichen Stationierungsentscheidung des Verteidigungsministers vom Februar 2003 war die Zukunft des Standortes Veitshöchheim wieder gesichert. In Veitshöchheim, so hieß es damals, sollte auf Dauer das jetzige Nachschubbataillon 12, das in ein Logistikbataillon umgegliedert und der zukünftigen Logistikbrigade in Tauberbischofsheim unterstellt wurde und neben kleineren Einheiten vier weitere Einheiten und Dienststellen wie das Kraftfahrausbildungszentrum, die Fach- und Fachschulausbildungskompanie, das Heeresmusikkorps 12 und die 6. Feldjägerkompanie 760 bleiben. Bis auf weiteres blieb auch das Standortsanitätszentrum in Veitshöchheim, das jedoch im Oktober dem neu geschaffenen Regionalen Sanitätskommando in Bogen unterstellt wurde.

3. Zäsur 2014: Auflösung der DLO - Neuaufstellung der 10. Panzerdivision
Bundeswehr feiert am Donnerstag 50 jähriges Bestehen der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim

Bereits vor dem feierlichen Appell zur offiziellen Kommandoübergabe der Division Süd in der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne hieß Veitshöchheims Bürgermeister Jürgen Götz bei einem Empfang im Rathaus den neuen Generalmajor Bernd Schütt (rechts) als neuen Divisions-Kommandeur herzlich in seinem neuen Wirkungskreis willkommen. Zugleich verabschiedete er sich von Generalmajor Benedikt Zimmer (links), der von Dezember 2012 bis Anfang August nur ein relativ kurzes Gastspiel in Veitshöchheim hatte.

Zimmer oblag es, die Strukturreform der Bundeswehr in der Veitshöchheimer Kaserne zu vollziehen.

Die hier mit dem Stab ansässige Division Luftbewegliche Operationen wurde im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr am 11. Juni 2014 aufgelöst und bereits ab Oktober 2013 die neue Division Süd aufgestellt, die zum 1. Januar 2015 in 10. Panzerdivision umbenannt wurde. Die Veitshöchheimer Garnison knüpft damit an ihre Geschichte an und wurde erneut wie bis 1994 Standort des Zweisterne-Kommandos einer Panzerdivision.

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