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Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim feierte Geburtstag - Interessante Reise der 350 Gäste mit Zeitzeugen durch ein halbes Jahrhundert

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Erinnerungsfoto beim Festakt zum 50jährigen Bestehen der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne v.l. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Oberst Wolf-Dietrich Rupp (Standortältester), Bürgermeister Jürgen Götz, Regiereungsoberamtsrätin Dagmar Günther (Leiterin Bundeswehrdienstleistungszentrum BWDLZ) und Generalmajor Bernd Schütt (Kommandeur 10. Panzerdivision) - 350 geladene Gäste, davon 200 aus dem zivilen Bereich, wohnten der vom Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Hauptfeldwebel Matthias Müller umrahmten Feier bei.
Erinnerungsfoto beim Festakt zum 50jährigen Bestehen der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne v.l. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Oberst Wolf-Dietrich Rupp (Standortältester), Bürgermeister Jürgen Götz, Regiereungsoberamtsrätin Dagmar Günther (Leiterin Bundeswehrdienstleistungszentrum BWDLZ) und Generalmajor Bernd Schütt (Kommandeur 10. Panzerdivision) - 350 geladene Gäste, davon 200 aus dem zivilen Bereich, wohnten der vom Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Hauptfeldwebel Matthias Müller umrahmten Feier bei. Erinnerungsfoto beim Festakt zum 50jährigen Bestehen der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne v.l. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Oberst Wolf-Dietrich Rupp (Standortältester), Bürgermeister Jürgen Götz, Regiereungsoberamtsrätin Dagmar Günther (Leiterin Bundeswehrdienstleistungszentrum BWDLZ) und Generalmajor Bernd Schütt (Kommandeur 10. Panzerdivision) - 350 geladene Gäste, davon 200 aus dem zivilen Bereich, wohnten der vom Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Hauptfeldwebel Matthias Müller umrahmten Feier bei.

Erinnerungsfoto beim Festakt zum 50jährigen Bestehen der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne v.l. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Oberst Wolf-Dietrich Rupp (Standortältester), Bürgermeister Jürgen Götz, Regiereungsoberamtsrätin Dagmar Günther (Leiterin Bundeswehrdienstleistungszentrum BWDLZ) und Generalmajor Bernd Schütt (Kommandeur 10. Panzerdivision) - 350 geladene Gäste, davon 200 aus dem zivilen Bereich, wohnten der vom Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Hauptfeldwebel Matthias Müller umrahmten Feier bei.

Nach dem über zwei Stunden dauernden geistigen Streifzug von neun Festrednern durch die vergangenen 50 Jahre konnten sich dann die Gäste auf eine köstliche kulinarische Zeitreise über 50 Jahre Truppenverpflegung begeben, begleitet von der Combo des Heeresmusikkorps, die mit Schlagern aus den vergangenen 50 Jahren für einen Ohrenschmaus sorgten.
Nach dem über zwei Stunden dauernden geistigen Streifzug von neun Festrednern durch die vergangenen 50 Jahre konnten sich dann die Gäste auf eine köstliche kulinarische Zeitreise über 50 Jahre Truppenverpflegung begeben, begleitet von der Combo des Heeresmusikkorps, die mit Schlagern aus den vergangenen 50 Jahren für einen Ohrenschmaus sorgten.Nach dem über zwei Stunden dauernden geistigen Streifzug von neun Festrednern durch die vergangenen 50 Jahre konnten sich dann die Gäste auf eine köstliche kulinarische Zeitreise über 50 Jahre Truppenverpflegung begeben, begleitet von der Combo des Heeresmusikkorps, die mit Schlagern aus den vergangenen 50 Jahren für einen Ohrenschmaus sorgten.
Nach dem über zwei Stunden dauernden geistigen Streifzug von neun Festrednern durch die vergangenen 50 Jahre konnten sich dann die Gäste auf eine köstliche kulinarische Zeitreise über 50 Jahre Truppenverpflegung begeben, begleitet von der Combo des Heeresmusikkorps, die mit Schlagern aus den vergangenen 50 Jahren für einen Ohrenschmaus sorgten.

Nach dem über zwei Stunden dauernden geistigen Streifzug von neun Festrednern durch die vergangenen 50 Jahre konnten sich dann die Gäste auf eine köstliche kulinarische Zeitreise über 50 Jahre Truppenverpflegung begeben, begleitet von der Combo des Heeresmusikkorps, die mit Schlagern aus den vergangenen 50 Jahren für einen Ohrenschmaus sorgten.

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Begrüßung durch Oberst Wolf-Dietrich Rupp , seit Januar Kommandeur der Divisionstruppen der 10. Panzerdivision

Rupp freute sich in seiner gleichzeitigen Funktion als Standortältester, anlässlich der Feier des 50. Geburtstages der Balthasar-Neumann-Kaserne (BNK) 350 Gäste aus Politik, Oberbürgermeister, Bürgermeister, Behördenleiter, die Geistlichkeit, die Vertreter von Schulen, der Wirtschaft, Vereinen und Verbänden sowie der Bundeswehr willkommen heißen zu dürfen.

Insbesondere auch aufgrund der laufenden internationalen Einsatzverpflichtungen, so der Standortälteste, gehe die Jubiläums-Feier nur im kleineren Rahmen in der Kantine über die Bühne. Im nächsten Jahr sei dann daran gedacht, auch wieder in großem Rahmen an die Öffentlichkeit mit einem Tag der Offenen Tür zu treten.

Die BNK verzeichne eine wechselvolle Geschichte. So war sie von 1965 bis zur Auflösung 1994 Heimat der 12. Panzerdivision, bis 2002 Sitz des Stabes der Panzerbrigade 36, dann die neue Division Luftbewegliche Operationen und nach einen kurzen Intermezzo der Divison Süd und hoffentlich für lange Zeit seit Januar dieses Jahres der 10. Panzerdivision.

Rede Regierungsoberamtsrätin Dagmar Günther

Die Leiterin des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums (BWDLZ) führte aus, dass gleichzeitig auch ihre Einrichtung ihr 50jähriges Bestehen feiert.

Ihre Dienststelle wurde zum 01. Juli 1965 noch unter dem Namen Standortverwaltung Würzburg, (StOV) eingerichtet und dann im Oktober 2005 in Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Veitshöchheim umbenannt. Günther zu den Aufgaben des BWDLZ: "Wir beschaffen Material, wie beispielsweise die Stühle, auf denen Sie sitzen. Wir versorgen mit Medien, wie Strom, Wasser, Wärme, wir entsorgen, schließen Verträge mit Dritten, stellen ziviles Personal zur Verfügung und sind für Bau, Reinigung oder Rechnungsbearbeitung zuständig."

Zu Beginn, im Jahr 1965 und den folgenden, war die Dienststelle überwiegend außerhalb der Kaserne in Würzburg disloziert untergebracht, das Gerätelager in Heidingsfeld, die Standortkasse in der Martin-Luther Straße, später in der Wallgasse. Bezirksverwaltung und Küchenbuchhaltung in der Kaserne hier vor Ort, die Einrichtung der Hauptverwaltung, mit technischem Betriebsdienst, Gerätelager und Bekleidungskammer in der Bauerstraße.1996 erfolgte dann der komplette Umzug in die Balthasar-Neumann Kaserne. Kürzere Wege machten jetzt Vieles einfacher.

Hinzukommende Aufgaben im Laufe der Zeit wie Sozialdienst, Wohnungsfürsorge, Truppenküchen oder die Eingliederung der Truppenverwaltungen sowie die Zuschlagung weiterer Liegenschaften in den Zuständigkeitsbereich machten aus der damaligen Verwaltungsdienststelle das heutige Bundeswehr- Dienstleistungszentrum mit 647 und Mitarbeitern an fünf verschiedenen Standorten. In der Personalführung sind sogar 830 zivile Arbeitnehmer und 26 Liegenschaften, darunter fünf Kasernen und ein Flugplatz zu betreuen.

Auch begleitet das BWDLZ Auslandseinsätze mit eigenen Handwerkern und Verwaltungsleuten aus Sicherheitsgründen nicht in Zivil, sondern im Soldatenstatus, bisher fast toujours mit 6417 Einsatztagen.

Günther sprach einer „goldenen Hochzeit“ der Balthasar-Neumann Kaserne mit ihrer Behörde, den beide seien seit 50 Jahren vertraute Partner und bedankte sich bei den Militärs für die gute und sehr kollegiale Zusammenarbeit in der Vergangenheit.

Mit ihren Gastreden verliehen dann Bürgermeister Jürgen Götz und Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer der Jubiläumsfeier lokale und regionale Bedeutung

Gastrede Bürgermeister Jürgen Götz

Als Standortbürgermeister freute sich der Bürgermeister in seinem Rückblick aus kommunaler Sicht, dieses Jubiläum mitfeiern zu können, welches auch für die Gemeinde Veitshöchheim erfreulich sei und ein wenig stolz mache.

Als das Verteidigungsministerium im Dezember 1960 anordnete, die 12. Panzerdivision aufzustellen und Würzburg als Endstandort für die neue Division vorgesehen war, kam man bei der Standortsuche auf die großen Flächen um die Schleehöfe, auf der Gemarkungsgrenze zu Veitshöchheim, welche sich bereits größtenteils im Eigentum des Bundes befand. Damals lebten noch vier Familien in den Schleehöfen, welche dann erst während der Bauphase der Kaserne eine neue Bleibe fanden.

Um damals auch den nötigen Wohnraum zu schaffen wurden zu Beginn der 1960iger Jahre bis zur Fertigstellung der Kaserne in der Gartensiedlung und in der Setz, entlang der Günterslebener Straße Jahre 216 Wohneinheiten, davon alleine 54 Wohnungen in einem gemeindlichen Wohnungsbauprogramm, für die länger dienenden Soldaten und zivilen Bediensteten bezugsfertig errichtet. Auch die Infrastruktur der Gemeinde musste an den neuen Bedarf angepasst werden. So wurde die Eichendorffschule, die ebenfalls in diesem Jahr ihr 50 jähriges Jubiläum feiert, neu errichtet ebenso wie der Kindergarten in der Kuratie. Auch der Bau des Geisbergbades wurde erst möglich durch die Errichtung der Kaserne. All die genannten Projekte wurden damals mit Mitteln der Bundesfinanzhilfe durch den Bund bezuschusst. Wie in den alten Beschlussbüchern des Gemeinderates nachzulesen ist, waren es wohl harte Verhandlungen, welche damals zwischen der Gemeinde auf der einen, sowie der Wehrbereichsverwaltung VI in München und der Oberfinanzdirektion Nürnberg auf der anderen Seite stattfanden.

Auch ein reger Grundstücksverkehr zwischen der Bundesvermögensstelle und der Gemeinde Veitshöchheim lässt sich den alten Unterlagen entnehmen. Dabei ging es in beide Richtungen, ein Feldweg hin, eine Fläche für den Wasserhochbehälter am Geisberg her - und das zu den damaligen Preisen von 1,20 Mark pro Quadratmeter. So habe die Gemeinde Veitshöchheim trotz all der Finanzhilfen, welche damals geflossen sind, indirekt auch sehr viel Geld in den Bau der Kaserne investiert und die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen.

Heute, mit einem Blick zurück, lässt sich sagen, es hat sich für beide Seiten gelohnt. So habe der Bau der Kaserne und die Ansiedlung der Soldaten die Entwicklung Veitshöchheims maßgeblich und vor allem positiv beeinflusst. Die Zahl der Einwohner stieg von 5035 zum Ende des Jahres 1964 auf 6515 im Jahr 1969 an.

Veitshöchheim und seine Bevölkerung stehe nunmehr seit 50 Jahren zu seinen Soldaten und pflege seit Gründung der Garnison eine aufgeschlossene Partnerschaft. Götz: "Unsere Mitbürger in Uniform sind seither ein fester, erfreulicher Bestandteil in unserem Gemeindeleben und wir sind immer bestrebt, dass sie sich bei uns mit ihren Familien wohlfühlen." Sehr häufig sei Veitshöchheim dabei für Zeit- und Berufssoldaten, auch für einige Kommandeure, zur zweiten Heimat geworden. Erfreulicherweise würden sich von Beginn an viele Mitbürger in Uniform und zivile Mitarbeiter in die örtlichen Vereine und Organisationen auf vielfältige Art einbringen.

Aber auch die Bundeswehr vor Ort präsentierte sich in den fünf Jahrzehnten des partnerschaftlichen Miteinanders durch zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Tage der offenen Türe, Bürgerschießen, Standortbiwake, Wallfahrten, Wohltätigkeitsveranstaltungen, öffentliche Gelöbnisse und vieles mehr und bereicherte so das Gemeindeleben. Legendär seien dabei die vielen Divisions- und Bataillonsbälle, welche gerade auch in den ersten Jahren zum besseren Kennenlernen zwischen Bevölkerung und Militär beigetragen haben.

Der Bürgermeister bedankte sich für die gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie das gelebte Miteinander in den vergangenen 50 Jahren auch im Namen seiner Vorgänger und der jeweiligen Gemeinderäte bei allen bisherigen Kommandeuren und Standortältesten sowie bei den jeweils Verantwortlichen des Bundeswehrdiensleistungszentrums ganz herzlich.

Die Gemeinde Veitshöchheim werde auch weiterhin bestrebt sein, mit ihren Mitbürgern in Uniform und ihren Familien eine aufgeschlossene Partnerschaft zu pflegen, die engen Bindungen aufrecht zu erhalten und wo nötig und möglich Unterstützung zu leisten.

Der Bürgermeister wünschte der Kaserne eine lange und erfolgreiche Zukunft, den Soldaten alles Gute, nach Einsätzen stets eine gesunde Rückkehr an den Standort und im Sinne von uns allen weiterhin viel Erfolg bei der Sicherung des Friedens in Freiheit.

Zur Erinnerung an das Jubiläum überreichte der Bürgermeister ein modernes Bild mit einem Querschnitt von Veitshöchheim

Gastrede Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer

Beinhofer brachte die Verbundenheit Unterfrankens mit der Bundeswehr zum Ausdruck, denn der Regierungsbezirk war von der Teilung Deutschlands und Europas nach dem Zweiten Weltkrieg in besonderem Maße betroffen. In der unmittelbaren Nähe zum "Eisernen Vorhang", an der Nahtstelle des Kalten Krieges zweier Auge in Auge unmittelbar gegenüber stehenden Militärblocken war die Bundeswehr nach seinen Worten stets der Garant für Sicherheit und Frieden.

Mit ihrer Präsenz in vielen unterfränkischen Gemeinden habe Bundeswehr habe viele Jahrzehnte das öffentliche Bewusstsein der unterfränkischen Bevölkerung geprägt. Ihre Beliebtheit habe sich in den vielen öffentlichen Gelöbnisfeiern unter reger Anteilnahme der Bevölkerung gezeigt.

Auch 25 Jahre nach dem Ende der Teilung Deutschlands und Europas, gehöre die Bundeswehr zu Unterfranken, konnten Standorte und Verbände im Großen und Ganzen gehalten werden.

Beinhofer: "Soldaten sind bei uns willkommen und können sich hier zu Hause fühlen." Er hob besonders als dankenswert hervor, dass die Bundeswehr stets bereit sei, bei Großereignissen oder Naturkatastrophen mit Ausrüstung und Manpower die zivilen Kräfte zu unterstützen. So waren Soldaten aus der BNK beispielsweise bei Elbehochwasser 2002 oder 2013 bei den Hochwässern in Bayern helfend im Einsatz. Die Regierung als Höhere Katastrophenschutzbehörde wisse dieses Engagement zu schätzen, wie zuletzt auch bei der gemeinsamen Großübung "Feuervogel" 2013 mit der DLO zur Waldbrandbekämpfung.

Den Regierungspräsidenten erfüllt es mit Freude, dass der Standort Veitshöchheim nunmehr seit 50 Jahren besteht und durch alle Reformen und Transformations- und Umbruchprozesse der Bundeswehr überstanden hat. In all den Jahren bis auf die Jahre 1994 bis 2002 sei Veitshöchheim Sitz eines Zweisterne-Kommandos gewesen, was die besondere Bedeutung dieses Standortes unterstreiche.

Als Bürger von Veitshöchheim habe er das freundschaftliche Miteinander immer wieder bei vielen Gelegenheiten miterleben können.

Rede Divisionskommandeur Generalmajor Bernd Schütt

Die Jubiläumsveranstaltung, so der Divisionskommandeur, biete Gelegenheit, einmal inne zu halten, die Geschichte der Kaserne Revue passieren zu lassen, die aktuelle Situation zu reflektieren und auch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft zu wagen.

Seine Vorredner hatten sich bereits unter verschiedenen Blickwinkeln der Vergangenheit gewidmet. Kurzum war es nach Schütts Worten eine spannende, eine bewegte Zeit, geprägt durch kleine und große Veränderungen, stetiger Anpassung und mehr oder weniger permanentem Wandel im Lichte der Zeit- und Weltgeschichte der letzten 50 Jahre mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Bundeswehr und natürlich auch auf den Standort Veitshöchheim. Als Beispiele nannte er die Regierungswechsel, NATO-Doppel-Beschluss, Fall der Mauer, Wiedervereinigung, Abzug des letzten sowjetischen Soldaten aus Deutschland im Jahr 1994, vier NATO-Erweiterungen, Beginn der Auslandseinsätze der Bundeswehr in Somalja und auf dem Balkan, der 11. September 2001 mit den daraus resultierenden Auswirkungen, aber auch 15 Verteidigungsminister, sieben Heeresreformen sowie 18 Kasernenkommandanten.

"Die Schwerpunkte sind gesetzt und wir haben unsere Zielstruktur der 10. Panzerdivision in der Tradition der Löwen-Division aus Sigmaringen, aber auch der 12. Panzerdivision hier in Veitshöchheim eingenommen" so beschrieb der Kommandeur die aktuelle Lagesituation in der Kaserne.

Bereits im Jahr eins ihrer Geschichte stelle sich die "Zehnte" der besonderen Aufgabe, als Leitdivision des Heeres für die Auslandseinsätze der Bundeswehr nahezu 5000 Kameraden auf ihren Einsatz vorzubereiten, sie in ihren Einsatz zu bringen, nach dem Einsatz wieder aufzunehmen und die Einsatznachbereitung durchzuführen.

Die Division stelle sich natürlich auch den jüngsten sicherheitspolitischen Entwicklungen und Anforderungen, in dem Truppenteile der von dem in der ersten Reihe sitzenden Oberst Ruprecht von Butler in Frankenberg geführten Panzergrenadierbrigade 37 den deutschen Anteil der VJTF stellen. Das ist der schnelle Einsatzverband der Nato, die sogenannte Speerspitze. Und das würden die Kameraden aus eigener Anschauung prima und hochprofessionell machen im Kosovo, in Afghanistan, in Mali, im Irak, in der Türkei, in Somalja, aber auch im Rahmen von Großübungen wie derzeit das Panzergrenadierbataillon 371 auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz Bergen mit Verlegung nach Polen.

Seine Männer und Frauen würden täglich beweisen, dass auch die neue 10. Panzerdivision eine Truppe ist, auf die man sich verlassen kann.

Aber auch Themen wie die Attraktivitäts-Offensive der Bundeswehr, die materielle Ausstattung und die voranschreitende Neuausrichtung der Streitkräfte lassen laut Schütt keine Langeweile aufkommen.

Die Jubiläumsfeier gelte in erster Linie dem Standort Veitshöchheim als Garnison und den hier ansässigen Einheiten, Verbänden und Dienststellen. Nach der durch rasche und große Veränderungen geprägten Vergangenheit, erwartet der Kommandeur, einen Blick in die Zukunft wagend, einen gewissen Grad an Stabilität in vielen Bereichen. In einer modernen Armee dürfe es aber niemals einen Stillstand geben, denn das bedeute Rückschritt, der im Einsatz Leben kosten könne.

Der Generalmajor geht davon aus, dass die nun in der Kaserne beheimateten Einheiten und Verbände bis auf das Kraftfahrtausbildungszentrum auch in absehbarer Zukunft nahezu unverändert Bestand haben werden.

Als sehr wichtig sieht er auch in Zukunft die Verankerung des Militärs in der Gesellschaft an, einhergehend mit einer engen zivilen und militärischen Kooperation und Zusammenarbeit. Diesbezüglich sei man hier in Veitshöchheim besonders gut aufgestellt. Hier im schönen Unterfranken sei die Welt noch in Ordnung und man fühle sich hier als Staatsbürger besonders auch durch die freundlichen Mitmenschen gut aufgehoben und Zufahren. Aus den Erfahrungen seiner bisherigen 18 Standort-Einsätzen sei eine solche vorbildliche Kooperation und partnerschaftliche Zusammenarbeit beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Als Präsent überreicht der Generalmajor dem Veitshöchheimer Bürgermeister ein Erinnerungsbild zum 50jährigen Jubiläum der Kaserne und eine modulare Darstellung der 13 hier stationierten Einheiten, als Ausdruck der guten Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der Gemeinde.Als Präsent überreicht der Generalmajor dem Veitshöchheimer Bürgermeister ein Erinnerungsbild zum 50jährigen Jubiläum der Kaserne und eine modulare Darstellung der 13 hier stationierten Einheiten, als Ausdruck der guten Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Als Präsent überreicht der Generalmajor dem Veitshöchheimer Bürgermeister ein Erinnerungsbild zum 50jährigen Jubiläum der Kaserne und eine modulare Darstellung der 13 hier stationierten Einheiten, als Ausdruck der guten Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Grußworte der Militärseelsorge durch Militärpfarrer Johannes Müller

"Mit der Errichtung der Balthasar Neumann Kaserne sind auch die Dienststellen der evangelischen und katholischen Militärseelsorge eingezogen und sind durch alle Reformen der Bundeswehr eine feste Größe geblieben." Dies stellte der evangelische Militärpfarrer Johannes Müller fest. Dies auch deswegen, weil viele Kameradinnen und Kameraden - nicht nur im Einsatz - sich wünschten, dass bei Ihnen der sogenannte Boden-Luft Offizier seinen Dienst tut.

Eine grundlegende Aufgabe des Militärpfarrers ist nach seinen Worten: zuhören, beistehen, begleiten. So verstehe die Militärseelsorge ihren Dienst: sie sei da und begleite Soldaten da, wo sie ihren Dienst tun, hier in Deutschland, in der Kaserne, auf dem Truppenübungsplatz oder in den Einsatzgebieten weltweit. So gehe gerade der erste Kollege in den Einsatz nach Erbil in den Irak.

Neben der Begleitung gehörten von Anfang an noch der Auftrag zum berufsethischen, dem lebenskundlichen Unterricht. In wie vielen Stunden habe man sich über grundlegende Fragen des soldatischen Dienstes oder über persönliches Verhalten, Normen und Werte ausgetauscht, sich zuweilen die Köpfe heiß geredet und festgestellt, dass es auf einem Seminar am Abend bei einem Glas Wein oder einem Bier noch viel tiefgründiger reden lässt?

Ungezählt seien auch die Freizeiten und die Rüstzeiten, die Werkwochen oder die Wallfahrten, die von der evangelischen und katholischen Militärseelsorge angeboten worden sind. Dort komme man aus seinem - militärischen - Alltag, vertiefe ein interessantes Thema und sei zusammen unterwegs und lerne so Kameraden von einer ganz anderen Seite kennen.

"Ruf mal den Pfarrer an, der kann Dir helfen!'' Dieser Satz sei ungezählte Male auch in der Balthasar Neumann Kaserne in den letzten 50 Jahren ausgesprochen worden und werde immer noch ausgesprochen. Jeder Soldat wisse, da ist einer, bei dem es nicht nur eine Tasse Kaffee gibt, sondern dass er zuhört und dass er ihm in seinen Nöten beisteht und dass er mit ihm ein Stück auf einem schweren Weg mitgeht.

Müller: "In den Standortgottesdiensten, bei Andachten oder Gedenkfeiern und vielen anderen Gelegenheiten sagen wir immer wieder: Ruf doch mal den Herrn an! Wer Gott. anruft, der wird bei ihm Ruhe, Halt, Kraft und Trost finden. Darauf vertrauen wir als Mitarbeiter in der evangelischen und katholischen Militärseelsorge."

Zeitzeugen

Um einige, vor allem auch menschliche Schlaglichter auf 50 Jahre BNK zu werfen, kamen nach den Gastreden drei Zeitzeugen zu Wort, die eine Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert antraten und aus ihrer Brille in unterschiedlichen Funktionen ihre Erfahrungen in unterschiedlichen Zeit-Phasen zum Besten gaben.

Zeitzeuge Peter Wilpert, Oberstabsfeldwebel a.D.

Er schilderte, wie es vom Anfang an in Veitshöchheim war aus der Sicht der unteren Durchführungsebene, wie sich die Bundeswehr vor 50 Jahren gestaltet hat . Er diente 17 Jahre hier, zunächst sechs Jahre als Schirrmeister und dann als Kompaniefeldwebel.

Die Schlagworte von heute wie "Menschenführung, Mitspracherecht, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gesetzlich geregelte Dienstzeit" waren das noch Fremdworte.

Als er als Wehrpflichtiger im Januar 1960 einberufen wurde, war die Bundeswehr gerade mal fünf Jahre alt. Es habe damals Aufbruchstimmung geherrscht. Jeden Tag gab es was Neues, entstanden neue Kasernen auf der grünen Wiese .

Ganz hoch im Kurs stand damals auch in Veitshöchheim noch die Formalausbildung, Marsch mit Gesang und das geschlossene Antreten und Führen der Kompanie zum Mittag- und zum Abendessen. Einen Dienstausgleich gab es nicht für Zusatzdienste wie Bereitschaft oder Wachen.

Seine Kompanie sei innerhalb von vier Jahren fünf Mal mit Mann und Maus, ohne Wenn und Aber geschlossen verlegt worden, so von Böblingen nach Ludwigsburg und dann 1963 ohne Vorwarnung, innerhalb von 14 Tagen unter Herauslösung aus der Luftlandedivision nach Bad Mergentheim zur 12. Panzerdivision. 1965 wurde dann die Verlegung nach Veitshöchheim im November angeordnet, wobei keiner gewusst habe, wo Veitshöchheim liege. Im Verhältnis zur Residenzstadt Ludwigsburg und der Kurstadt Bad Mergentheim sei Veitshöchheim damals ein elendes Nest gewesen, wohin die Frauen der Soldaten überhaupt nicht wollten.

Der Einzug seiner Kompanie hier sei ohne großes Aufsehen erfolgt. Der technische Bereich fehlte noch. Eine Kantine war da, denn die Wehrpflichtigen seien heimatfern eingezogen worden. Während die Offiziere gleich ein Offiziers-Casino bekamen, das bis vor drei Jahren noch bestand, erhielten die Unteroffiziere ihr UHG-Heim erst 1978. Man habe sich aber geholfen und im Kompaniegebäude einen Kellerraum eingerichtet. Dadurch sei der Zusammenhalt gewachsen.

Damals habe es noch die strikte Trennung zwischen Offizieren, Feldwebel und Unteroffizieren sowie Mannschaften gegeben. Beispielsweise war es laut Wilpert, tabu gemeinsam an der Theke ein Bier zu trinken.

Bezeichnend sei so auch die Denkweise der Vorgesetzten gewesen. So habe der damalige Kommandeur der Divisionstruppen Oberst Fritz Fechner angeordnet, die wie eine Baustelle aussehenden Außenanlagen gärtnerisch anzulegen. Dabei habe jede Kompanie versucht, die anderen zu übertreffen. Einige Monate später, als alles grünte und blühte, habe er dann auf Bitten des Architekten den Rückbau befohlen, denn dieser wollte in seiner Kaserne keinen Lieschen-Müller-Garten haben.

Wegen eines Dienstvergehens seien damals zwei Soldaten disziplinarisch zu 14 Tagen Arrest im Wachgebäude verdonnert worden. Die Strolche, so habe damals der Oberst gesagt, würden den ganzen Tag Däumchen drehen, während die anderen Soldaten ihren Dienst verrichten. Dies könne man nicht zulassen. Er ordnete an, den ältesten, schon angerosteten LKW zur Wache zu bringen und ihn von den Arrestanten wieder instand setzen zu lassen. Alle die durch die Wache gehen sollten sehen, dass die beiden etwas ausgefressen haben.

In Veitshöchheim seien die Soldaten mit ihren Familien im Gegensatz zu den anderen von der Kompanie durchlaufenen Standorten sofort willkommen gewesen. Der damalige Bürgermeister Erwin Vornberger habe die Soldatenfamilien eingeladen zu einem Begrüßungstrunk. Kuratus Erwin Kuhn habe alle neuen Familien aufgesucht und willkommen geheißen. So seien die Familien der Bundeswehrler hier schnell heimisch geworden. Die Vereine hätten neue Impulse bekommen. So hätten Leute aus seiner Kompanie in der ersten Mannschaft des SVV gespielt, einer sogar als Spielertrainer. Auch hätten Soldaten, vor allem Heeresmusiker, wesentlichen Anteil an der in dieser Zeit 1966 erfolgten Gründung des Veitshöchheimer Carneval-Clubs. Diesbezüglich sei die damals geltende ständige Präsenzpflicht am Standort von Vorteil gewesen. Die Verlegung der Kompanie bedeutete gleich Umzug.

Zeitzeuge Sebastian Remelé, Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt

"Was hat der Schweinfurter Oberbürgermeister mit dem 50jährigen Jubiläum der Veitshöchheimer Kaserne am Hut" fragten sich viele der 350 Gäste des Festakts, als sie auf dem Festprogramm unter den neun Redebeiträgen den Namen Sebastian Remelé entdeckten.

Es habe ihn selbst überrascht, so sagte der prominente Gast, als er die Einladung erhielt, hier als Zeitzeuge zu sprechen, denn in seiner Stadt seien von den Zeitzeugen, mit denen er es zu tun habe, die Jüngsten 80 Jahre und die Ältesten 104 Jahre alt.

Remelé diente 15 Monate als Wehrpflichtiger, davon die letzten sechs Monate von März bis August 1990 in Veitshöchheim beim Feldjägerbataillon 762. Er schilderte humorvoll seinen in dieser kurzen Zeit erlebten phänomenalen Aufstieg vom kleinen Schützen zum Unteroffizier. Wie er sagte, sei er freiwillig zu den Feldjägern gegangen. Es habe ihn gereizt, sich als junger Mann von den elterlichen Gefilden zu lösen und spannende Standorte zu erleben wie die ersten drei Monate in der Ausbildungskompanie in München und anschließend die sechsmonatige Unteroffiziersausbildung im schönen Sonthofen im Allgäu.

Es habe ihn rückblickend auch nicht geschadet, während der Ausbildung in geschlossener Formation zum Essen zu gehen, denn seitdem gehe er einigermaßen gerade. Während der Grundausbildung in München weilte er schon einmal sechs Wochen in Veitshöchheim, um hier den PKW-Führerschein zu machen, denn in der Bundeswehr sei man offenbar der Ansicht gewesen, dass ein ziviler Führerschein nicht verwendbar wäre. Er habe natürlich die Gelegenheit genutzt, auch den Führerschein für das Motorrad (Krad) zu machen. Er sei dann auch als Krad-Melder im Einsatz gewesen mit der unliebsamen Erfahrung, beim Durchfahren eines Bombentrichters abgeworfen und durch die Luft gesegelt zu sein.

Die Zeit in Sonthofen sei dann in der Tat eine aufregende und ihn auch prägende Phase gewesen, vor allem als er im verschneiten Allgäu am 9. November 1989 vor den Fernsehgeräten sitzend, den Fall der Mauer erleben konnte.

Als Höhepunkt seines Vortrages schilderte der OB dann seine "prunkvolle" Einsatzzeit hier in der Kaserne. Allerdings sei es sehr ernüchternd gewesen, als er erwartungsvoll nach hier als GUAMBL (Gefreiter Unteroffiziersanwärter mit bestandenem Lehrgang) kam und vom für ihn zuständigen Unteroffizier zunächst "in den Senkel gestellt" wurde, weil sie sich angeblich nicht militärisch ordnungsgemäß nach dem erfolgreichen Lehrgang gemeldet hätten. Zur Strafe mussten sie eine technische Halle für einen Empfang sauber fegen, was gleich für Ernüchterung sorgte.

Die markantesten militärischen Leistungen während seiner Feldjägerzeit sind für Remelé die Bewachung der Geldtransporte an die Rechnungsführer für die Soldauszahlung, die damals noch in bar erfolgte. Er habe dazu den Fahrer auf dem Beifahrersitz mit gezogener Pistole und den Finger lang am Abzug der P1 begleitet. Groß aufregend seien für sie als Feldjäger immer auch die Ausscheidertage der Wehrpflichtigen gewesen. Ganze Jahrgänge in weißen Pulllovern, mit "Tröten" und den merkwürdigen Hüten mit langen Federn seien dann über Würzburg hergefallen und hätten ausschweifend ihr Ausscheiden gefeiert.

Der OB schilderte dann noch, was für ihn außer der Erinnerung übrig blieb von der Militärzeit. Er habe sich als Reserve-Offiziersanwärter gemeldet und sei nach Lehrgängen in Hammelburg und Hannover zum Oberleutnant befördert worden, um theoretisch ein Panzerbataillon führen zu können, obgleich ihm während der ganzen Zeit kein einziger Panzer begegnet sei.

Von seiner Militärzeit profitiere er aber auch heute noch, vor allem auch in seiner Führungsfunktion als OB der 52.000 Einwohner zählenden kreisfreien Stadt Schweinfurt und einer Verwaltung mit 900, einschließlich der Töchterunternehmen´(Stadtwerke, Krankenhaus, Wohnungsbaugesellschaft) sogar mit 3.500 Mitarbeitern, also ein Drittel der Stärke einer Division. Einige miltärische Führungsgrundsätze wie die Achtung vor den Mitarbeitern und die Bereitschaft, Entscheidungen zu fällen, seien für ihn als Leiter einer Verwaltungsbehörde von großeer Bedeutung.

Am Ende seiner Rede war es dem OB ein Anliegen, noch eine Kritik loszuwerden. Trauer habe ihn nämlich erfüllt, als der letzte Bundesverteidigungsminister, der auch noch das gleiche Parteibuch wie er hatte, das Ende der Wehrpflicht verkündete. Der Oberleutnant der Reserve hält diesen Bruch zwischen dem Militär und der Zivilgesellschaft gesellschaftspolitisch und pädagogisch für einen großen Fehler. Als Wehrpflichtiger habe er viel gelernt, ohne dass ihm das bewusst war.

Zeitzeuge Ernst-Otto Berk, Brigadegeneral a.D.

Nach Zeitzeugen aus den unteren Etagen kam nun ein seit November letzten Jahres ein pensionierter General zu Wort, der auf seine siebeneinhalb Jahre Dienst in der BNK zurückblickte. Der 63ährige war bereits von 1991 bis 1993 als einer der letzten Kommandeure des Fernmeldebataillons der Ende März 1994 aufgelösten 12. Panzerdivison in Veitshöchheim und hatte dann von April 2009 bis Ende Oktober 2014 als stellvertretender Divisionskommandeur das Kommando über die Divisionstruppen der DLO inne. Bevor er nach Veitshöchheim kam, war er auch auf internationalem Parkett zu Hause, mit Verwendungen im NATO-Hauptquartier in Brüssel wie auch im Allied Command Transformation in Norfolk im US-Staat Virginia. Der Brigadegeneral hatte im Einsatz 2005 das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent der ISAF VII im afghanischen Kabul.

Der pensionierte General erinnerte zunächst an den vor über 20 Jahren im Fernmeldebataillon 12 innerhalb der Truppe vierteljährlich erscheinenden "Lindemann", in dem Offiziere mit viel Sarkasmus und Ironie Verhaltensweisen und Aktionen von Vorgesetzten auf die Schippe nahmen und er als Bataillonskommandeur manchmal schon ein dickes Fell brauchte.

Seine Erfahrungen hier in Veitshöchheim beleuchtete Berk mit vier Schlaglichtern:

"Hoffnung, Enttäuschung, Erleichterung" lautete Berks erstes Schlagwort. Angesichts des Alleinstellungsmerkmals der 12. Panzerdivison in Verbindung mit den verbündeten amerikanischen Truppenteilen, habe niemand ernsthaft an deren Auflösung geglaubt. Man habe die Dinge schöner geredet, als sie waren. In der gleichen Situation habe er sich dann 2010 erneut befunden, als wiederum über der Kaserne das Damoklesschwert der Auflösung der erst 2003 gegründeten DLO schwebte. "Die löst doch kein Mensch auf, das ist doch Unfug" sei Kommandeur Erbard Drews überzeugt gewesen. Unterm Strich sei man am Ende aber doch erleichtert gewesen, dass die erfolgreiche Positionierung zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Rainer Kinzkofer und den hiesigen Abgeordneten zum Erhalt des Standortes mit dem Sitz des Stabes der 10. Panzerdivision führten.

"Ausbildung, Motivation, Selbstbewusstsein und Attraktivität" sprach Berk als Nächstes an. Die zur Zeit laufenden Bemühungen zur Steigerung der Attraktivität seien zwar gut und richtig. Man dürfe als Vorgesetzter aber nie vergessen, die Stimmung in der Truppe hoch zu halten und allen klar zu machen, etwas Sinnvolles zu tun. Die Ausbildung sei von ganz entscheidender Bedeutung, damit neue Truppenteile gute Soldaten erhalten. So habe es gegolten, den Divisionstab durch Übungen zu befähigen, aus seinem Kern heraus, ein multifunktionales Hauptquartier zu bilden und dann komplexe Operationen zu führen. Man habe sich vieles einfallen lassen, um die Soldaten zu fordern wie eine Flussüberquerung oder eine Durchschlageübung vom Spessart bis nach Veitshöchheim über 80 Kilometer.

"Patenschaft, Partnerschaft, Freundschaft" lauteten die nächsten Schlagworte. Eine solche Veranstaltung wie heute wäre vor über 20 Jahren ohne die amerikanischen Uniformen undenkbar gewesen. Fast jedes Ausbildungsvorhaben habe gemeinsam stattgefunden. Es gab Patenschaften auf allen Ebenen. Berk: "Es war eine ganz tolle und wichtige Zeit." Denn heute würde man sich nach dem Abzug der Amerikaner auseinanderleben, was Konsequenzen habe.

"Empathie, Anteilnahme, Zusammengehörigkeitsgefühl" - diese Begriffe waren laut Berk vor zwei Jahrzehnten Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, als noch alle vor Ort waren. So sei man im Gegensatz zu heute auch außerhalb der Dienstzeiten sehr viel zusammen gewesen und viele Dinge intensiv gepflegt wie beispielsweise die legendären Schlauchbootfahrten, die Bälle oder Faschingsveranstaltungen seines Bataillons, was heute nicht mehr möglich sei. Da habe man auch mal Sandfuhren in den Veranstaltungssaal zur Herstellung eines Beach-Strandes befördert. Auf Bataillonsebene habe man so auch einen tiefen Einblick in die Sorgen und Probleme seiner Soldaten bekommen.

Die Ausstellung am Rande des Festsaal dokumentiert die wechselvolle Geschichte der Kaserne, die inden 50 Jahren ihres Bestehens zur Heimat der 12. Panzerdivision, der Panzerbrigade 36, der Division Luftbewegliche Operationen, der Division Süd und seit Jahresbeginn der 10. Panzerdivision wurde.
Die Ausstellung am Rande des Festsaal dokumentiert die wechselvolle Geschichte der Kaserne, die inden 50 Jahren ihres Bestehens zur Heimat der 12. Panzerdivision, der Panzerbrigade 36, der Division Luftbewegliche Operationen, der Division Süd und seit Jahresbeginn der 10. Panzerdivision wurde.
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Klaus Gerlach 09/30/2019 11:04

In einem Notizbuch aus der Zeit um 1966 in Veitshöchheim habe ich meine Erinnerungen meiner Wehrdienstzeit (W18) aufgefrischt. Jetzt, 2019, habe ich endlich nach langem, aber auch nicht besonders intemsiven Suchen einen Beitrag gefunden, wo ich sagen kann, ja - da war ich auch.
Im Grunde habe ich nur positive Erinnerungen an Veitshöchhheim. Was auffällig war, das die Mannschaften alles Heimatferne Personen waren. Ich gehörte der 12. Panzerdivision, 3. Fern-meldekompanie, 3. Zug an. Ein "schöner Haufen" - alles Rheinländer aus der Aachener Ecke.
Lange, lange habe ich nach so einem Beitrag gesucht, nichts war zu finden über die 3. FM Kompanie, als wenn es diese nicht gegeben hätte. Nun ja, man muß dran bleiben dann findet man auch was.
Ich war Gefreiter, Zugführer und bei der Entlassung Ober-Gefreiter d.R., wurdde aber nie zu einer Übung aufgerufen.
Kalterherberg, 1. Okt. 2019 - Klaus Gerlach