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Höchstes Lob aus dem Bundesumweltministerium: Veitshöchheim ist mit vielen Leuchtturmprojekten Vorreiter im Klimaschutz in Unterfranken

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Der Schutz des Klimas geht uns alle an. Jeder kann hierzu einen Beitrag leisten und die Chancen nutzen, die sich hieraus ergeben. Darauf baut die 2008 ins Leben gerufene Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU).

Die Programme des BMU tragen dazu bei, dass Deutschland seine nationalen Klimaschutzziele erreicht: bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen in Deutschland um mindestens 40 Prozent zu senken – und bis 2050 sogar um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990.

Deutschlandweit zeigen viele Beispiele vor Ort, wie der Klimaschutz gelingen kann und welche Vorteile die Region davon hat. Klimaschutz ist für Kommunen nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch Chancen: Kommunen, die heute in den Klimaschutz investieren, senken beispielsweise ihre Energiekosten in Schulen, Sporthallen oder Rathäusern und entlasten so langfristig ihren Finanzhaushalt.Insgesamt konnten bereits 7.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen gefördert werden (Quelle: BMU).

Monat für Monat veröffentlicht das BMU ein vorbildliches Praxisbeispiel.

Im März 2017 kürte nun das BMU Veitshöchheim zum Projekt des Monats unter der Überschrift: "Veitshöchheim: Vorreiter im Klimaschutz in Unterfranken"

In der Laudatio auf der BMU-Homepage heißt es auszugsweise:
"Erfolgreicher Klimaschutz ist keine Frage der Größe einer Kommune. Auch kleine Gemeinden können einen großen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Bestes Beispiel dafür ist die fränkische Gemeinde Veitshöchheim, die mit vielen Leuchtturmprojekten eine Vorreiterrolle in Unterfranken einnimmt. Möglich wurde das Engagement der Gemeinde auch durch das Bundesumweltministerium (BMUB), welches unter anderem die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes sowie die Stelle eines Klimaschutzmanagers gefördert hat."
Der Gemeinderat hatte am 17.2.2009 beschlossen, für die Aufstellung eines Energieleitplanes für das gesamte Gemeindegebiet und soweit erforderlich für einzelne Projekte das Architekturbüro Haase, Karlstadt zu beauftragen.

KlimaschutzkonzeptDas daraufhin von dem Veitshöchheimer Projektplaner , Dipl.-Ing. (FH),Dipl.-Biol. Holger Keß ausgearbeitete Klimaschutzkonzept der Gemeinde Veitshöchheim verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz – von der Straßenbeleuchtung über die Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung, Wohnquartiere, Einzelgebäude und den gemeindlichen Liegenschaften bis hin zu den Bereichen Gewerbe, Verkehr und Energiegewinnung kommen alle Themenfelder zum Tragen. „Entsprechend facettenreich fallen die Klimaschutzaktivitäten hier vor Ort aus“, erklärt  Klimaschutzmanager Jan Speth. Ziel sämtlicher Maßnahmen ist, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 80 Prozent zu verringern.
 

Leuchtturmprojekt „Eichendorffschule“

Erfolgreich angegangen wurde 2016 die energetische Sanierung der Eichendorffschule, erbaut in den 1960er und 1970er Jahren. Das Schulgebäude verkörpert eine für diese Zeit typische und vielfach vorzufindende Sichtbeton-Bauweise und wies deutliche Mängel auf. Während im Winter die unzureichende Lüftung Probleme machte, war es im Sommer die Überhitzung des Gebäudes. Mit einem innovativen Dämm- und Lüftungskonzept gelingt es nicht nur die Lehr- und Lernbedingungen erheblich zu verbessern. Auch die Energieeinsparungen sind mit mehr als 80 Prozent erheblich.

Erfolgreich angegangen wurde 2016 die energetische Sanierung der Eichendorffschule, erbaut in den 1960er und 1970er Jahren. Das Schulgebäude verkörpert eine für diese Zeit typische und vielfach vorzufindende Sichtbeton-Bauweise und wies deutliche Mängel auf. Während im Winter die unzureichende Lüftung Probleme machte, war es im Sommer die Überhitzung des Gebäudes. Mit einem innovativen Dämm- und Lüftungskonzept gelingt es nicht nur die Lehr- und Lernbedingungen erheblich zu verbessern. Auch die Energieeinsparungen sind mit mehr als 80 Prozent erheblich.

Das im Sommer 2016 neu für das Schulzentrum in der Heizzentrale der Dreifachturnhalle eingebaute Blockheizkraftwerk hat eine thermische Leistung von 81 kW und eine elektrische Leistung von 50 kW. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 90 Prozent. Das BHKW erzeugt im Jahr 540.000 kWh Wärme und 333.550 kWh Strom. Der Spitzenbedarf wird über bestehende Gaskessel abgedeckt. Über 70 Prozent des Stroms dienen der Eigennutzung. Ans Wärmenetz der Heizzentrale sind auch das Gymnasium, die Rupert-Egenberger-Schule, die Dreifachturnhalle und das Hallenbad angeschlossen. Die Betriebskosteneinsparung liegt  bei 53.000 Euro netto im Jahr bei Investitionskosten von rd. 225.000 Euro, die Amortisationszeit bei vier Jahren, die CO²-Einsparung bei 102,1 t.

Das im Sommer 2016 neu für das Schulzentrum in der Heizzentrale der Dreifachturnhalle eingebaute Blockheizkraftwerk hat eine thermische Leistung von 81 kW und eine elektrische Leistung von 50 kW. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 90 Prozent. Das BHKW erzeugt im Jahr 540.000 kWh Wärme und 333.550 kWh Strom. Der Spitzenbedarf wird über bestehende Gaskessel abgedeckt. Über 70 Prozent des Stroms dienen der Eigennutzung. Ans Wärmenetz der Heizzentrale sind auch das Gymnasium, die Rupert-Egenberger-Schule, die Dreifachturnhalle und das Hallenbad angeschlossen. Die Betriebskosteneinsparung liegt bei 53.000 Euro netto im Jahr bei Investitionskosten von rd. 225.000 Euro, die Amortisationszeit bei vier Jahren, die CO²-Einsparung bei 102,1 t.

LED sorgt in öffentlichen Einrichtungen für Erleuchtung

Synagoge2016 wurden die herkömmlichen Glühbirnen im Gebetsraum der örtlichen Synagoge durch LED-Leuchten ersetzt. „Parallel dazu haben wir einen Vortragsabend und Vor-Ort-Beratungen zum Thema LED-Beleuchtung organisiert und einen eigenen Informationsflyer erstellt“, beschreibt Speth die Herangehensweise. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben daraufhin vorbildlich ihre eigene Beleuchtung umgerüstet“, weiß er. Auch Pfarrer und Kirchenpfleger folgten in ihren Kirchen dem Beispiel der Synagoge.

Auch ein Großteil der Straßenbeleuchtung wurde in den vergangenen Jahren mit Fördermitteln des Bundesumweltministeriums sukzessive auf LED umgerüstet. Und das freut nicht nur die Umwelt: Seit 2008 konnten mehr als 250.000 Euro Stromkosten eingespart werden.

 

Ein Leuchtturmprojekt: Die bis Ende Dezember in der Bücherei im Bahnhof ifür 32.300 Euro installierte LED-Beleuchtung  schafft Wohlfühlatmosphäre, spart 87 Prozent Energie ein und amortisiert sich  bereits nach sieben Jahren.  Eingespart werden können etwa 14.800 kWh pro Jahr. Die CO2-Reduktion liegt jährlich bei etwa neun Tonnen. Über die gesamte Lebensdauer der Beleuchtung können somit rund 177 Tonnen CO2 eingespart werden. Vom BMU gibt es einen Zuschuss von 8.708 Euro.

Ein Leuchtturmprojekt: Die bis Ende Dezember in der Bücherei im Bahnhof ifür 32.300 Euro installierte LED-Beleuchtung schafft Wohlfühlatmosphäre, spart 87 Prozent Energie ein und amortisiert sich bereits nach sieben Jahren. Eingespart werden können etwa 14.800 kWh pro Jahr. Die CO2-Reduktion liegt jährlich bei etwa neun Tonnen. Über die gesamte Lebensdauer der Beleuchtung können somit rund 177 Tonnen CO2 eingespart werden. Vom BMU gibt es einen Zuschuss von 8.708 Euro.

Leuchtturmprojekt  Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Einrichtungen: Ertrag 2015 deckte rechnerisch Strombedarf für 80 Einfamilienhäuser
 

2011 wurden auf der 1300 Quadratmeter großen Dachfläche der Dreifachturnhalle 544 monokristalline Solarmodule des deutschen Herstellers ALEO installiert, die den Energiebedarf für 50 Haushalte deckt. Von der Rendite der Anlage profitieren auch Veitshöchheimer Bürger als Eigenkapitalgeber. Bauherr der Anlage war als Partner der Energieversorgung die 2010 gegründete GenoEnergieKarlstadt eG, die für die Veitshöchheimer Anlage zwölf Genossenschafts-Anteile zu je 5000 Euro mit einer jährlichen Rendite von bis zu fünf Prozent ausgab.  2011 installiert: Die erste gemeindliche PV-Anlage auf dem Trinkwasserhochbehälter oberhalb des Geisbergbades  2014 installiert: Die zweite gemeindliche PV-Anlage auf den Mainfrankensälen  2015 installiert: Die dritte gemeindiche PV-Anlage am Südhang des Geisbergbades: Die 270 Module der PV-Anlage erbringen eine Nennleistung von je 260 Wp, so dass die Gesamtleistung bei 70,2 kWp liegt. Sie kann komplett zur Reduzierung des Stromverbrauchs im Freibad eingesetzt werden, der pro Jahr bei durchschnittlich 250.000 kWh liegt und 40.000 Euro jährliche Kosten verursacht. Das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Klaus Mungel in Aschaffenburg geht pro Jahr von einem Stromertrag von 66.500 kWh und einer CO2-Einsparung von 45.420 Kilogramm aus.
2011 wurden auf der 1300 Quadratmeter großen Dachfläche der Dreifachturnhalle 544 monokristalline Solarmodule des deutschen Herstellers ALEO installiert, die den Energiebedarf für 50 Haushalte deckt. Von der Rendite der Anlage profitieren auch Veitshöchheimer Bürger als Eigenkapitalgeber. Bauherr der Anlage war als Partner der Energieversorgung die 2010 gegründete GenoEnergieKarlstadt eG, die für die Veitshöchheimer Anlage zwölf Genossenschafts-Anteile zu je 5000 Euro mit einer jährlichen Rendite von bis zu fünf Prozent ausgab.  2011 installiert: Die erste gemeindliche PV-Anlage auf dem Trinkwasserhochbehälter oberhalb des Geisbergbades  2014 installiert: Die zweite gemeindliche PV-Anlage auf den Mainfrankensälen  2015 installiert: Die dritte gemeindiche PV-Anlage am Südhang des Geisbergbades: Die 270 Module der PV-Anlage erbringen eine Nennleistung von je 260 Wp, so dass die Gesamtleistung bei 70,2 kWp liegt. Sie kann komplett zur Reduzierung des Stromverbrauchs im Freibad eingesetzt werden, der pro Jahr bei durchschnittlich 250.000 kWh liegt und 40.000 Euro jährliche Kosten verursacht. Das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Klaus Mungel in Aschaffenburg geht pro Jahr von einem Stromertrag von 66.500 kWh und einer CO2-Einsparung von 45.420 Kilogramm aus.
2011 wurden auf der 1300 Quadratmeter großen Dachfläche der Dreifachturnhalle 544 monokristalline Solarmodule des deutschen Herstellers ALEO installiert, die den Energiebedarf für 50 Haushalte deckt. Von der Rendite der Anlage profitieren auch Veitshöchheimer Bürger als Eigenkapitalgeber. Bauherr der Anlage war als Partner der Energieversorgung die 2010 gegründete GenoEnergieKarlstadt eG, die für die Veitshöchheimer Anlage zwölf Genossenschafts-Anteile zu je 5000 Euro mit einer jährlichen Rendite von bis zu fünf Prozent ausgab.  2011 installiert: Die erste gemeindliche PV-Anlage auf dem Trinkwasserhochbehälter oberhalb des Geisbergbades  2014 installiert: Die zweite gemeindliche PV-Anlage auf den Mainfrankensälen  2015 installiert: Die dritte gemeindiche PV-Anlage am Südhang des Geisbergbades: Die 270 Module der PV-Anlage erbringen eine Nennleistung von je 260 Wp, so dass die Gesamtleistung bei 70,2 kWp liegt. Sie kann komplett zur Reduzierung des Stromverbrauchs im Freibad eingesetzt werden, der pro Jahr bei durchschnittlich 250.000 kWh liegt und 40.000 Euro jährliche Kosten verursacht. Das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Klaus Mungel in Aschaffenburg geht pro Jahr von einem Stromertrag von 66.500 kWh und einer CO2-Einsparung von 45.420 Kilogramm aus.
2011 wurden auf der 1300 Quadratmeter großen Dachfläche der Dreifachturnhalle 544 monokristalline Solarmodule des deutschen Herstellers ALEO installiert, die den Energiebedarf für 50 Haushalte deckt. Von der Rendite der Anlage profitieren auch Veitshöchheimer Bürger als Eigenkapitalgeber. Bauherr der Anlage war als Partner der Energieversorgung die 2010 gegründete GenoEnergieKarlstadt eG, die für die Veitshöchheimer Anlage zwölf Genossenschafts-Anteile zu je 5000 Euro mit einer jährlichen Rendite von bis zu fünf Prozent ausgab.  2011 installiert: Die erste gemeindliche PV-Anlage auf dem Trinkwasserhochbehälter oberhalb des Geisbergbades  2014 installiert: Die zweite gemeindliche PV-Anlage auf den Mainfrankensälen  2015 installiert: Die dritte gemeindiche PV-Anlage am Südhang des Geisbergbades: Die 270 Module der PV-Anlage erbringen eine Nennleistung von je 260 Wp, so dass die Gesamtleistung bei 70,2 kWp liegt. Sie kann komplett zur Reduzierung des Stromverbrauchs im Freibad eingesetzt werden, der pro Jahr bei durchschnittlich 250.000 kWh liegt und 40.000 Euro jährliche Kosten verursacht. Das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Klaus Mungel in Aschaffenburg geht pro Jahr von einem Stromertrag von 66.500 kWh und einer CO2-Einsparung von 45.420 Kilogramm aus.

2011 wurden auf der 1300 Quadratmeter großen Dachfläche der Dreifachturnhalle 544 monokristalline Solarmodule des deutschen Herstellers ALEO installiert, die den Energiebedarf für 50 Haushalte deckt. Von der Rendite der Anlage profitieren auch Veitshöchheimer Bürger als Eigenkapitalgeber. Bauherr der Anlage war als Partner der Energieversorgung die 2010 gegründete GenoEnergieKarlstadt eG, die für die Veitshöchheimer Anlage zwölf Genossenschafts-Anteile zu je 5000 Euro mit einer jährlichen Rendite von bis zu fünf Prozent ausgab. 2011 installiert: Die erste gemeindliche PV-Anlage auf dem Trinkwasserhochbehälter oberhalb des Geisbergbades 2014 installiert: Die zweite gemeindliche PV-Anlage auf den Mainfrankensälen 2015 installiert: Die dritte gemeindiche PV-Anlage am Südhang des Geisbergbades: Die 270 Module der PV-Anlage erbringen eine Nennleistung von je 260 Wp, so dass die Gesamtleistung bei 70,2 kWp liegt. Sie kann komplett zur Reduzierung des Stromverbrauchs im Freibad eingesetzt werden, der pro Jahr bei durchschnittlich 250.000 kWh liegt und 40.000 Euro jährliche Kosten verursacht. Das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro Klaus Mungel in Aschaffenburg geht pro Jahr von einem Stromertrag von 66.500 kWh und einer CO2-Einsparung von 45.420 Kilogramm aus.

Motivation der Bürgerinnen und Bürger im Fokus

Besonders intensive Anstrengungen sind dabei im Bereich der Wohngebäude nötig – hier entstehen rund 45 Prozent der CO2-Emissionen in Veitshöchheim. Auch der Verkehrssektor, der mit 24 Prozent der  CO2-Emissionen zu Buche schlägt, bietet noch ein hohes Einsparpotenzial. „Zentrale Bedeutung bei der Umsetzung aller Klimaschutzmaßnahmen hat deshalb die aktive Einbeziehung und Motivation der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Speth, seit 2015 als Nachfolger von Jochen Spieß, der zweieinhalb Jahre als Klimaschutzmanager der Gemeinde viele Weichen gestellt hatte: „Dabei spielen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen eine große Rolle.“

So konnten die Eheleute Margret Simmelbauer und Dr. Rainer Hirn bei dem von der Gemeinde ausgeschriebenen Klimaschutzwettbewerb 2013 den Hauptpreis von 1.000 Euro in Empfang nehmen. Im Juli 2015 wurden die Eheleute mit dem Bürgerenergiepreis der Bayernwerke AG und Regierung von Unterfranken für die „Sanierung eines Einfamilienhauses zum Plus-Energiehaus“ ausgezeichnet.

So konnten die Eheleute Margret Simmelbauer und Dr. Rainer Hirn bei dem von der Gemeinde ausgeschriebenen Klimaschutzwettbewerb 2013 den Hauptpreis von 1.000 Euro in Empfang nehmen. Im Juli 2015 wurden die Eheleute mit dem Bürgerenergiepreis der Bayernwerke AG und Regierung von Unterfranken für die „Sanierung eines Einfamilienhauses zum Plus-Energiehaus“ ausgezeichnet.

 Klima-Aktionstage: Regelmäßige Klima-Aktionstage an den Schulen sollen bei den zukünftigen Generationen für Energieeinsparung und Klimaschutz sensibilisieren. So sind 67 Viertklässler der Eichendorff- und Vitus-Grundschule nun ausgebildete Energiedetektive.

Klima-Aktionstage: Regelmäßige Klima-Aktionstage an den Schulen sollen bei den zukünftigen Generationen für Energieeinsparung und Klimaschutz sensibilisieren. So sind 67 Viertklässler der Eichendorff- und Vitus-Grundschule nun ausgebildete Energiedetektive.

Besonders gute Erfahrungen machte der Klimaschutzmanager darüber hinaus mit der Teilnahme am bundesweiten Fahrradwettbewerb STADTRADELN

Besonders gute Erfahrungen machte der Klimaschutzmanager darüber hinaus mit der Teilnahme am bundesweiten Fahrradwettbewerb STADTRADELN

Vorreiterrolle: Veitshöchheim war der erste Ort in Unterfranken, der eine Selbsthilfe-Wertstatt "Repair-Café" organisierte. Das Motto: Reparieren statt wegwerfen. Beide Maßnahmen fanden großen Anklang bei der Veitshöchheimer Bevölkerung.

Vorreiterrolle: Veitshöchheim war der erste Ort in Unterfranken, der eine Selbsthilfe-Wertstatt "Repair-Café" organisierte. Das Motto: Reparieren statt wegwerfen. Beide Maßnahmen fanden großen Anklang bei der Veitshöchheimer Bevölkerung.

Bürgerbeteiligung auch in der Planungsphase

„Natürlich ist die Motivation der Bürgerinnen und Bürger auch bei uns nicht immer einfach “, beschreibt Speth. „Umso wichtiger ist eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit“, betont er. Neben regelmäßigen Veröffentlichungen in den örtlichen Tageszeitungen, im Amtsblatt, im Radio und sogar Fernsehen nutzt der Klimaschutzmanager auch einen eigenen Blog, um regelmäßig über Klimaschutzaktivitäten in Veitshöchheim zu berichten und Hintergrundwissen zu vermitteln.

„Außerdem ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, die Bürgerinnen und Bürger wenn möglich schon in der Planungsphase einzubeziehen“, weiß Speth. So bot ein Workshop der Veitshöchheimer Ortsgemeinschaft die Möglichkeit, ihre Ideen für ein neues Radroutenkonzept einzubringen.

So waren auch Veitshöchheimer Gymnasiasten am Radroutenkonzept beteiligt. Zahlreiche Fragebögen, Ortsbegehungen mit Digitalkameras und interaktive Karten: Keine Mühen scheuten ein Dutzend Schüler des Veitshöchheimer Gymnasiums im Rahmen ihrer Projekttage. Die Aufgabe: Eine Analyse des Schulweges aus Sicht des Radfahrers. Die Ergebnisse fließen in das Radroutenkonzept der Gemeinde ein.

So waren auch Veitshöchheimer Gymnasiasten am Radroutenkonzept beteiligt. Zahlreiche Fragebögen, Ortsbegehungen mit Digitalkameras und interaktive Karten: Keine Mühen scheuten ein Dutzend Schüler des Veitshöchheimer Gymnasiums im Rahmen ihrer Projekttage. Die Aufgabe: Eine Analyse des Schulweges aus Sicht des Radfahrers. Die Ergebnisse fließen in das Radroutenkonzept der Gemeinde ein.

Der Klimaschutzmanager ist überzeugt, dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist, ihre Ziele im Klimaschutz zu erreichen. „Ein Sprichwort der Xhosa, einem südafrikanischen Volk, lautet: ‚Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern’. Diese vielen kleinen Schritte versuchen wir auch in Veitshöchheim zu gehen und dadurch unseren Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten“, sagt Speth.

(Hinweis: Der Bericht auf der BMU -Homepage enthält nicht alle Projekte in Veitshöchheim - Er wurde deshalb noch redaktionell mit Fotos und Bildunterschriften und weiteren Beispielen wie Photovoltaikanlagen  aus Veitshöchheim News ergänzt).

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