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Imposanter Themenabend 1. Weltkrieg in 36 Szenen des P-Seminars Geschichte am Gymnasium Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Stürmischen, nicht enden wollenden Beifall und Bravorufe für eine grandiose Leistung gab es am Mittwochabend am Ende des "Themenabends 1. Weltkrieg" in der Aula des Gymnasiums Veitshöchheim.  Sehr stolz waren denn auch Dr. Rainer Bach (rechts), Koordinator des Fachbereichs Geschichte und die Theaterspielleiterin Irmgard Ellinger (links) über die grandiosen Leistungen, die ihre Schützlinge, die Oberstufenschüler des aktuellen Projektseminars Geschichte des Gymnasiums Veitshöchheim der Öffentlichkeit vor Augen führten.

Stürmischen, nicht enden wollenden Beifall und Bravorufe für eine grandiose Leistung gab es am Mittwochabend am Ende des "Themenabends 1. Weltkrieg" in der Aula des Gymnasiums Veitshöchheim. Sehr stolz waren denn auch Dr. Rainer Bach (rechts), Koordinator des Fachbereichs Geschichte und die Theaterspielleiterin Irmgard Ellinger (links) über die grandiosen Leistungen, die ihre Schützlinge, die Oberstufenschüler des aktuellen Projektseminars Geschichte des Gymnasiums Veitshöchheim der Öffentlichkeit vor Augen führten.

Einblicke der Kursleitung zum Werdegang des Projekts

Die anfänglichen Überlegungen waren eine Ausstellung von Gegenständen in Vitrinen und begleitende Vorträge über die recherchierten Themen.

Die Idee einer darstellenden Bühnenpräsentation erschien den meisten Teilnehmern des P-Seminars ohne schauspielerische Erfahrung sehr fern.

Stück für Stück erarbeiteten sich die Seminarteilnehmer den geschichtlichen Stoff und in der Begegnung mit den Menschen der Weltkriegszeit und ihren Schicksalen wuchs die Idee und der Wunsch, diesen auf der Bühne eine Stimme zu geben, z.B. über das Vortragen von originalen Tagebuchaufzeichnungen von Frontsoldaten oder dem authentischen Briefwechsel eines Ehepaares.Auch Gedichte wie "Dulce et decorum est" von Wilfried Owen oder "Primaner in Uniform" von Erich Kästner oder "Sturmangriff" von August Stramm gewannen so in der Aneignung und der Bühnenpräsentation eine berührende und bestürzende Dichte.

So entstand ein abendfüllendes Programm, das chronologisch, aber auch durch innere Verknüpfungen, z.B. wiederkehrende Protagonisten in den Spielszenen, im Sinne eines roten Fadens verbunden waren.

Gerade die persönliche Aneignung von Rollen und die eigene Aufbereitung von Texten, Bildern, Liedern für die Bühne "machte" etwas mit den Schülerinnen und Schülern und ließ alle Bedenken, ob eine darstellende Präsentation zu schultern sei, schwinden. "Das war ja richtig gut", staunte ein Seminarteilnehmer erleichtert nach der Generalprobe.

Die intensive Probenzeit, auch an den Projekttagen, an zwei Wochenenden und zwei Abendterminen ließen den zunächst, wie es eine Schülerin ausdrückte "ungeordneten Ameisenhaufen" zu einem eingespielten und verlässlichen Team werden. Auch alle anderen Handlungsbereiche, wie Bühnenbau, Technik, Requsiten, Maske, Kostüme, Pausenverkauf, Werbung (eigene Plakate, Informationen an die Presse, die Gewinnung von Sponsoren, Einladungen etc.) wurden selbstständig geleistet und so vielfältige Kompetenzen eingebracht und trainiert. Eine gute Erfahrung! "Wir sind alle gewachsen", fasste es eine Schülerin zusammen.

Auch die Lehrer agierten als Team. In den beiden Schuljahren war jeweils einer der Hauptverantwortlichen Kursleiter, der jeweils andere investierte seine Freizeit und seine Gaben. Und auch das Lehrerteam erlebte beglückt, welch runde Sache da auf der Bühne erwuchs.

Zur Eröffnung spielte die Musikgruppe den Marsch "Mit Sang und Klang"  von Johann Brussig. Zur Musikgruppe gehörten neben den Aktiven auf der Bühne Denise Wolf (Klarinette), Felix Kunzemann, Maria Krumm (beide Trompete), Felix Mainka (Saxophon), Hermann Helgert (Posaune) und Marius Feller (Tuba).

Zur Eröffnung spielte die Musikgruppe den Marsch "Mit Sang und Klang" von Johann Brussig. Zur Musikgruppe gehörten neben den Aktiven auf der Bühne Denise Wolf (Klarinette), Felix Kunzemann, Maria Krumm (beide Trompete), Felix Mainka (Saxophon), Hermann Helgert (Posaune) und Marius Feller (Tuba).

Beim Einüben der Balkonrede: René Steiper als Kaiser Wilhelm II und Carolin Schrader als Ehefrau Auguste: Am 31. Juli 1914 erschien der deutsche Herrscher mit der Familie auf dem Schlossbalkon, sprach von der „schweren Stunde“ für Deutschland: „Neider überall zwingen uns zu gerechter Verteidigung. Man drückt uns das Schwert in die Hand.“ Wenn die Gegner nicht einlenkten, würde man ihnen „zeigen, was es heißt, Deutschland zu reizen“. Was folgte brachte allergrößtes Elend von bis dato unvorstellbarem Ausmaß mit Millionen von Toten, Verletzten und Verstümmelten, deren Patriotismus missbraucht worden war, samt verwüsteten Landschaften.
Beim Einüben der Balkonrede: René Steiper als Kaiser Wilhelm II und Carolin Schrader als Ehefrau Auguste: Am 31. Juli 1914 erschien der deutsche Herrscher mit der Familie auf dem Schlossbalkon, sprach von der „schweren Stunde“ für Deutschland: „Neider überall zwingen uns zu gerechter Verteidigung. Man drückt uns das Schwert in die Hand.“ Wenn die Gegner nicht einlenkten, würde man ihnen „zeigen, was es heißt, Deutschland zu reizen“. Was folgte brachte allergrößtes Elend von bis dato unvorstellbarem Ausmaß mit Millionen von Toten, Verletzten und Verstümmelten, deren Patriotismus missbraucht worden war, samt verwüsteten Landschaften.
Beim Einüben der Balkonrede: René Steiper als Kaiser Wilhelm II und Carolin Schrader als Ehefrau Auguste: Am 31. Juli 1914 erschien der deutsche Herrscher mit der Familie auf dem Schlossbalkon, sprach von der „schweren Stunde“ für Deutschland: „Neider überall zwingen uns zu gerechter Verteidigung. Man drückt uns das Schwert in die Hand.“ Wenn die Gegner nicht einlenkten, würde man ihnen „zeigen, was es heißt, Deutschland zu reizen“. Was folgte brachte allergrößtes Elend von bis dato unvorstellbarem Ausmaß mit Millionen von Toten, Verletzten und Verstümmelten, deren Patriotismus missbraucht worden war, samt verwüsteten Landschaften.

Beim Einüben der Balkonrede: René Steiper als Kaiser Wilhelm II und Carolin Schrader als Ehefrau Auguste: Am 31. Juli 1914 erschien der deutsche Herrscher mit der Familie auf dem Schlossbalkon, sprach von der „schweren Stunde“ für Deutschland: „Neider überall zwingen uns zu gerechter Verteidigung. Man drückt uns das Schwert in die Hand.“ Wenn die Gegner nicht einlenkten, würde man ihnen „zeigen, was es heißt, Deutschland zu reizen“. Was folgte brachte allergrößtes Elend von bis dato unvorstellbarem Ausmaß mit Millionen von Toten, Verletzten und Verstümmelten, deren Patriotismus missbraucht worden war, samt verwüsteten Landschaften.

Nico Rosenberger sang die Kaiserhymne "Heil dir im Siegerkranz", musikalisch begleitet von Lukas Vetter (Euphonium), Judith Kirchner (Tuba), Linus Doßler und Kilian Weidner (Schlagzeug)
Nico Rosenberger sang die Kaiserhymne "Heil dir im Siegerkranz", musikalisch begleitet von Lukas Vetter (Euphonium), Judith Kirchner (Tuba), Linus Doßler und Kilian Weidner (Schlagzeug)
Nico Rosenberger sang die Kaiserhymne "Heil dir im Siegerkranz", musikalisch begleitet von Lukas Vetter (Euphonium), Judith Kirchner (Tuba), Linus Doßler und Kilian Weidner (Schlagzeug)

Nico Rosenberger sang die Kaiserhymne "Heil dir im Siegerkranz", musikalisch begleitet von Lukas Vetter (Euphonium), Judith Kirchner (Tuba), Linus Doßler und Kilian Weidner (Schlagzeug)

Mobilmachungsorder von Kaiser Wilhelm II, gesprochen von René Steiper - gelungen: in der Präsentation bewegte sich beim Vortrag des Kaisers Unterkiefer (so auch bei nachfolgenden Reden)

Mobilmachungsorder von Kaiser Wilhelm II, gesprochen von René Steiper - gelungen: in der Präsentation bewegte sich beim Vortrag des Kaisers Unterkiefer (so auch bei nachfolgenden Reden)

Klassenkameraden wurden zum Kriegsdienst eingezogen, starben für das Vaterland und ließen ihre Mitschüler unsicher und verängstigt zurück. So hat es Erich Kästner in dem Gedicht "Primaner in Uniform festgehalten, Vortrag von Kilian Weidner, gelesen von Linus Doßler.
Klassenkameraden wurden zum Kriegsdienst eingezogen, starben für das Vaterland und ließen ihre Mitschüler unsicher und verängstigt zurück. So hat es Erich Kästner in dem Gedicht "Primaner in Uniform festgehalten, Vortrag von Kilian Weidner, gelesen von Linus Doßler.

Klassenkameraden wurden zum Kriegsdienst eingezogen, starben für das Vaterland und ließen ihre Mitschüler unsicher und verängstigt zurück. So hat es Erich Kästner in dem Gedicht "Primaner in Uniform festgehalten, Vortrag von Kilian Weidner, gelesen von Linus Doßler.

Vier Briefwechsel des Ehepaares Minna und Karl Falkenhein, eingestreut  in den einzelnen Phasen des Krieges, gespielt von Mara Schmitt als Hausfrau und Julian Schreck als Soldat an der Front, mit dabei Pauline Giehl als Magd. Hier trat das unmenschliche Leid zutage, das ein Krieg nicht nur bei den Soldaten an der Front, sondern auch bei den Angehörigen zu Hause mit sich bringt.
Vier Briefwechsel des Ehepaares Minna und Karl Falkenhein, eingestreut  in den einzelnen Phasen des Krieges, gespielt von Mara Schmitt als Hausfrau und Julian Schreck als Soldat an der Front, mit dabei Pauline Giehl als Magd. Hier trat das unmenschliche Leid zutage, das ein Krieg nicht nur bei den Soldaten an der Front, sondern auch bei den Angehörigen zu Hause mit sich bringt.
Vier Briefwechsel des Ehepaares Minna und Karl Falkenhein, eingestreut  in den einzelnen Phasen des Krieges, gespielt von Mara Schmitt als Hausfrau und Julian Schreck als Soldat an der Front, mit dabei Pauline Giehl als Magd. Hier trat das unmenschliche Leid zutage, das ein Krieg nicht nur bei den Soldaten an der Front, sondern auch bei den Angehörigen zu Hause mit sich bringt.
Vier Briefwechsel des Ehepaares Minna und Karl Falkenhein, eingestreut  in den einzelnen Phasen des Krieges, gespielt von Mara Schmitt als Hausfrau und Julian Schreck als Soldat an der Front, mit dabei Pauline Giehl als Magd. Hier trat das unmenschliche Leid zutage, das ein Krieg nicht nur bei den Soldaten an der Front, sondern auch bei den Angehörigen zu Hause mit sich bringt.

Vier Briefwechsel des Ehepaares Minna und Karl Falkenhein, eingestreut in den einzelnen Phasen des Krieges, gespielt von Mara Schmitt als Hausfrau und Julian Schreck als Soldat an der Front, mit dabei Pauline Giehl als Magd. Hier trat das unmenschliche Leid zutage, das ein Krieg nicht nur bei den Soldaten an der Front, sondern auch bei den Angehörigen zu Hause mit sich bringt.

Zwischendrin  immer wieder eingestreut, Szenen, in denen Hannes Steinmann die Waffentechnik im 1. Weltkrieg beschrieb, von der offenen Feldschlacht zum Grabenkrieg,  die Wirkung von Distanzwaffen und die Premiere von Panzern.
Zwischendrin  immer wieder eingestreut, Szenen, in denen Hannes Steinmann die Waffentechnik im 1. Weltkrieg beschrieb, von der offenen Feldschlacht zum Grabenkrieg,  die Wirkung von Distanzwaffen und die Premiere von Panzern.
Zwischendrin  immer wieder eingestreut, Szenen, in denen Hannes Steinmann die Waffentechnik im 1. Weltkrieg beschrieb, von der offenen Feldschlacht zum Grabenkrieg,  die Wirkung von Distanzwaffen und die Premiere von Panzern.
Zwischendrin  immer wieder eingestreut, Szenen, in denen Hannes Steinmann die Waffentechnik im 1. Weltkrieg beschrieb, von der offenen Feldschlacht zum Grabenkrieg,  die Wirkung von Distanzwaffen und die Premiere von Panzern.

Zwischendrin immer wieder eingestreut, Szenen, in denen Hannes Steinmann die Waffentechnik im 1. Weltkrieg beschrieb, von der offenen Feldschlacht zum Grabenkrieg, die Wirkung von Distanzwaffen und die Premiere von Panzern.

Imposanter Themenabend 1. Weltkrieg in 36 Szenen des P-Seminars Geschichte am Gymnasium Veitshöchheim

Martin Heinrich referierte über das Maschinengewehr im Einsatz.

Lukas Vetter brachte die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Barthel zu Gehör, erarbeitet von Celina Schmitter.
Lukas Vetter brachte die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Barthel zu Gehör, erarbeitet von Celina Schmitter.

Lukas Vetter brachte die Tagebuchaufzeichnungen von Friedrich Barthel zu Gehör, erarbeitet von Celina Schmitter.

Wie die Propaganda Feindbilder erzeugte, schilderte Jonas Korbmann.
Wie die Propaganda Feindbilder erzeugte, schilderte Jonas Korbmann.

Wie die Propaganda Feindbilder erzeugte, schilderte Jonas Korbmann.

Weihnachten 1914 an der Front, gesprochen vn Julian Schreck - Deutsche Soldaten (Linus Doßler, Jan Meyer und René Steiper) begegnen sich mit englischen Soldaten (Martin Heinrich, Lukas Vetter und Kilian Weidner) und vergessen für kurze Zeit ein Weihnachtslied singend das Kampfgetümmel.
Weihnachten 1914 an der Front, gesprochen vn Julian Schreck - Deutsche Soldaten (Linus Doßler, Jan Meyer und René Steiper) begegnen sich mit englischen Soldaten (Martin Heinrich, Lukas Vetter und Kilian Weidner) und vergessen für kurze Zeit ein Weihnachtslied singend das Kampfgetümmel.

Weihnachten 1914 an der Front, gesprochen vn Julian Schreck - Deutsche Soldaten (Linus Doßler, Jan Meyer und René Steiper) begegnen sich mit englischen Soldaten (Martin Heinrich, Lukas Vetter und Kilian Weidner) und vergessen für kurze Zeit ein Weihnachtslied singend das Kampfgetümmel.

In mehreren Episoden während des Kriegsverlaufs schildert Felix Eischer in seiner von ihm geschriebenen Geschichte, wie Geheimrat Meier (Dr. Rainer Bach als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto) zu Hause den Krieg verharmlost und den Postjungen (Felix Escher) dazu drängt, in den Krieg zu ziehen, was ihm auch gelingt -  an seine Stelle als Postjunge tritt in der dritten Szene Martin Heinrich.
In mehreren Episoden während des Kriegsverlaufs schildert Felix Eischer in seiner von ihm geschriebenen Geschichte, wie Geheimrat Meier (Dr. Rainer Bach als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto) zu Hause den Krieg verharmlost und den Postjungen (Felix Escher) dazu drängt, in den Krieg zu ziehen, was ihm auch gelingt -  an seine Stelle als Postjunge tritt in der dritten Szene Martin Heinrich.
In mehreren Episoden während des Kriegsverlaufs schildert Felix Eischer in seiner von ihm geschriebenen Geschichte, wie Geheimrat Meier (Dr. Rainer Bach als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto) zu Hause den Krieg verharmlost und den Postjungen (Felix Escher) dazu drängt, in den Krieg zu ziehen, was ihm auch gelingt -  an seine Stelle als Postjunge tritt in der dritten Szene Martin Heinrich.

In mehreren Episoden während des Kriegsverlaufs schildert Felix Eischer in seiner von ihm geschriebenen Geschichte, wie Geheimrat Meier (Dr. Rainer Bach als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto) zu Hause den Krieg verharmlost und den Postjungen (Felix Escher) dazu drängt, in den Krieg zu ziehen, was ihm auch gelingt - an seine Stelle als Postjunge tritt in der dritten Szene Martin Heinrich.

Dulce et Decorum est (süß und ehrenvoll ist es), dieses Gedicht des britischen Dichters ´Wilfred Owen, das dieser Ende 1917 verfasste, emotional von Judith Kirchner vorgelesen, löste Betroffenheit aus. Es beschreibt einen Gasangriff und den dadurch verursachten qualvollen Tod eines unbekannten Soldaten.

Dulce et Decorum est (süß und ehrenvoll ist es), dieses Gedicht des britischen Dichters ´Wilfred Owen, das dieser Ende 1917 verfasste, emotional von Judith Kirchner vorgelesen, löste Betroffenheit aus. Es beschreibt einen Gasangriff und den dadurch verursachten qualvollen Tod eines unbekannten Soldaten.

Die grauenhafte Wirkung des Gaseinsatzes führten drastisch Hannes Steinmann (als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto)  und Jan Meyer vor Augen.  Während des 1. Weltkrieges wurden rund 120.000 Tonnen Kampfstoffe von 38 verschiedenen Typen eingesetzt, wobei ca. 100.000 Soldaten starben und 1,2 Millionen Soldaten verwundet wurden. Als Beginn des Gaskrieges und damit des systematischen Einsatzes von Gitftgasen als chemische Waffen gilt der Einsatz von Chlorgas durch deutsche Truppen am 22. April 1915.
Die grauenhafte Wirkung des Gaseinsatzes führten drastisch Hannes Steinmann (als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto)  und Jan Meyer vor Augen.  Während des 1. Weltkrieges wurden rund 120.000 Tonnen Kampfstoffe von 38 verschiedenen Typen eingesetzt, wobei ca. 100.000 Soldaten starben und 1,2 Millionen Soldaten verwundet wurden. Als Beginn des Gaskrieges und damit des systematischen Einsatzes von Gitftgasen als chemische Waffen gilt der Einsatz von Chlorgas durch deutsche Truppen am 22. April 1915.
Die grauenhafte Wirkung des Gaseinsatzes führten drastisch Hannes Steinmann (als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto)  und Jan Meyer vor Augen.  Während des 1. Weltkrieges wurden rund 120.000 Tonnen Kampfstoffe von 38 verschiedenen Typen eingesetzt, wobei ca. 100.000 Soldaten starben und 1,2 Millionen Soldaten verwundet wurden. Als Beginn des Gaskrieges und damit des systematischen Einsatzes von Gitftgasen als chemische Waffen gilt der Einsatz von Chlorgas durch deutsche Truppen am 22. April 1915.

Die grauenhafte Wirkung des Gaseinsatzes führten drastisch Hannes Steinmann (als Ersatz für den erkrankten Philipp Otto) und Jan Meyer vor Augen. Während des 1. Weltkrieges wurden rund 120.000 Tonnen Kampfstoffe von 38 verschiedenen Typen eingesetzt, wobei ca. 100.000 Soldaten starben und 1,2 Millionen Soldaten verwundet wurden. Als Beginn des Gaskrieges und damit des systematischen Einsatzes von Gitftgasen als chemische Waffen gilt der Einsatz von Chlorgas durch deutsche Truppen am 22. April 1915.

Riesenapplaus gab es für Celina Schmitter für die Interpretationen ihrer selbst gedichteten  Poetry Slams "Kriegsgräuel" und "Verwundung".
Riesenapplaus gab es für Celina Schmitter für die Interpretationen ihrer selbst gedichteten  Poetry Slams "Kriegsgräuel" und "Verwundung".
Riesenapplaus gab es für Celina Schmitter für die Interpretationen ihrer selbst gedichteten  Poetry Slams "Kriegsgräuel" und "Verwundung".

Riesenapplaus gab es für Celina Schmitter für die Interpretationen ihrer selbst gedichteten Poetry Slams "Kriegsgräuel" und "Verwundung".

Die Ernährungslage und Kriegsrezepte an der Heimatfront karikarierte eindrucksvoll Judith Kirchner.

Die Ernährungslage und Kriegsrezepte an der Heimatfront karikarierte eindrucksvoll Judith Kirchner.

Die Friedensresolution des Deutschen Reichstags vom 19. Juli 1917, die einen Verständigungsfrieden zur Beendigung des Krieges forderte, trugen Linus Doßler, Martin Heinrich und René Steiper als Reichstagsabgeordnete vor.

Die Friedensresolution des Deutschen Reichstags vom 19. Juli 1917, die einen Verständigungsfrieden zur Beendigung des Krieges forderte, trugen Linus Doßler, Martin Heinrich und René Steiper als Reichstagsabgeordnete vor.

Den Tod eines Kameraden beklagt Jonas Korbmann in einem von Lukas Vetter geschriebenen Gedicht "Ich hatt einen Kameraden".  Das Lied vom Guten Kameraden, das auch heute noch im Trauerzeremoniell der deutschen Bundeswehr eine große Rolle spielt, sang dann Nico Rosenberger, begleitet von der Musikgruppe Vetter, Kirchner, Doßler und Weidner
Den Tod eines Kameraden beklagt Jonas Korbmann in einem von Lukas Vetter geschriebenen Gedicht "Ich hatt einen Kameraden".  Das Lied vom Guten Kameraden, das auch heute noch im Trauerzeremoniell der deutschen Bundeswehr eine große Rolle spielt, sang dann Nico Rosenberger, begleitet von der Musikgruppe Vetter, Kirchner, Doßler und Weidner
Den Tod eines Kameraden beklagt Jonas Korbmann in einem von Lukas Vetter geschriebenen Gedicht "Ich hatt einen Kameraden".  Das Lied vom Guten Kameraden, das auch heute noch im Trauerzeremoniell der deutschen Bundeswehr eine große Rolle spielt, sang dann Nico Rosenberger, begleitet von der Musikgruppe Vetter, Kirchner, Doßler und Weidner

Den Tod eines Kameraden beklagt Jonas Korbmann in einem von Lukas Vetter geschriebenen Gedicht "Ich hatt einen Kameraden". Das Lied vom Guten Kameraden, das auch heute noch im Trauerzeremoniell der deutschen Bundeswehr eine große Rolle spielt, sang dann Nico Rosenberger, begleitet von der Musikgruppe Vetter, Kirchner, Doßler und Weidner

Durchhalterede des Chefs der Obersten Heeresleitung, Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, gesprochen von René Steiper.

Durchhalterede des Chefs der Obersten Heeresleitung, Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, gesprochen von René Steiper.

Kriegseintrittsrede von US-Präsident Wilson, gesprochen von René Steiper

Kriegseintrittsrede von US-Präsident Wilson, gesprochen von René Steiper

Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.
Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.
Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.
Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.
Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.
Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.

Schlagzeilen gegen Kriegsende wurden den Zeitungsjungen aus den Händen gerissen, vorgetragen von Jan Meyer und Pauline Giehl als bürgerliches Ehepaar, Julian Schreck als alter Herr, Judith Kirchner als Köchin sowie Patrick Melcher und Henri Nickola als Zeitungsjungen.

Ausrufung der Republik mit Felix Escher als Philipp Scheidemann und Jonas Korbmann als Karl Liebknecht - René Steiper tritt in der Szene als Attentäter von Liebknecht im Januar 1919 auf
Ausrufung der Republik mit Felix Escher als Philipp Scheidemann und Jonas Korbmann als Karl Liebknecht - René Steiper tritt in der Szene als Attentäter von Liebknecht im Januar 1919 auf
Ausrufung der Republik mit Felix Escher als Philipp Scheidemann und Jonas Korbmann als Karl Liebknecht - René Steiper tritt in der Szene als Attentäter von Liebknecht im Januar 1919 auf

Ausrufung der Republik mit Felix Escher als Philipp Scheidemann und Jonas Korbmann als Karl Liebknecht - René Steiper tritt in der Szene als Attentäter von Liebknecht im Januar 1919 auf

Das von Linus Doßler vorgetragene Gedicht "Der Graben"  von Kurt Tucholsky, das die Sinnlosigkeit des Kriegs aufzeigt und  soziale und gesellschaftliche Missstände kritisiert,  beendete zusammen mit dem Spielen der Deutschen Nationalhymne durch die Musikgruppe den trotz der Länge bis zum Ende die Zuhörer fesselnden Themenabend,
Das von Linus Doßler vorgetragene Gedicht "Der Graben"  von Kurt Tucholsky, das die Sinnlosigkeit des Kriegs aufzeigt und  soziale und gesellschaftliche Missstände kritisiert,  beendete zusammen mit dem Spielen der Deutschen Nationalhymne durch die Musikgruppe den trotz der Länge bis zum Ende die Zuhörer fesselnden Themenabend,

Das von Linus Doßler vorgetragene Gedicht "Der Graben" von Kurt Tucholsky, das die Sinnlosigkeit des Kriegs aufzeigt und soziale und gesellschaftliche Missstände kritisiert, beendete zusammen mit dem Spielen der Deutschen Nationalhymne durch die Musikgruppe den trotz der Länge bis zum Ende die Zuhörer fesselnden Themenabend,

Es ist geschafft! Nach einer famosen Leistung aller Mitglieder der Projektgruppe dankte Hannes Steinmann als Sprecher der Projektgruppe, der bereits die Gäste begrüßt hatte, allen die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Es ist geschafft! Nach einer famosen Leistung aller Mitglieder der Projektgruppe dankte Hannes Steinmann als Sprecher der Projektgruppe, der bereits die Gäste begrüßt hatte, allen die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Es ist geschafft! Nach einer famosen Leistung aller Mitglieder der Projektgruppe dankte Hannes Steinmann als Sprecher der Projektgruppe, der bereits die Gäste begrüßt hatte, allen die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Für das Gymnasium war es nach den Worten von Schulleiter Dieter Brückner eine szenische Premiere und sehr interessant, zu sehen, wie sich junge Leute ein Jahr lang mit einem Thema auseinandersetzen, das vor 100 Jahren Weltgeschichte gemacht hat, das als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt. weil man eine ganze Generation verheizt habe.

So lobte denn auch die Theaterspezialistin Irmgard Ellinger, dass sich die Schüler vor einem Jahr auf so ein ungewöhnliches Unternehmen eingelassen haben, nämlich ein P-Seminar mit wissenschaftlich akribischen Studien zu beginnen. Sie hätten viel in Teamarbeit investiert und hineingegeben, viele Wochenende eingebracht mit heißen Proben bis um Mitternacht und so eine tolle Abendveranstaltung daraus gemacht,

Dabei herausgekommen ist ein abwechslungsreiches zweistündiges Abendprogramm aus informativen Vorträgen und interessanten Inszenierungen lyrischer, epischer wie auch dramatischer Art in Kollagenform. Die 36 unterschiedlichen Szenen waren eine bunte Mischung, die zum Nachdenken, Staunen, ja sogar Lachen anregte und in eine Zeit eintauchte, die unsere Welt nachhaltig geprägt hat.

Zur Thematik führte Kursleiter Dr. Rainer Bach aus, dass zu Beginn des Krieges im August 1914 eine gewissse Begeisterung da war, die dann aber sehr schnell einer Nüchternheit Platz machte und am Ende zu einer Kriegsmüdigkeit, zu einer Erschöpfung und zum Wunsch nach Frieden führte. Im Projekt hätten die Schüler in Teamarbeit selbständig überlegt, wie man diese Eindrücke wiedergeben könne. Es sollte keine Kriegsgeschichte geliefert werden, also kein Geschichtsbuch aufgeschlagen und protokollartig die Ereignisse verlesen werden.

Im Gegensatz dazu gelang es den Teilnehmern in 36 Szenen ihre erarbeiteten Eindrücke darzustellen. Auf ihre eigene Weise sammelten sie Quellen, sichteten in Archiven, Bibliothken und Originaldokumente. Sie verwerteten auch bildliche Eindrücke, untersuchten die Waffen der damaligen Zeit und wurden zum Teil auch literarisch kreativ, wie die Zuhörer begeistert registrieren konnten. So gelang es den Schülern, ein Gesamtbild der damaligen Zeit zu entwerfen, das verschiedene Ereignisse und Eindrücke vor Augen führt und zugleich auch anregt, weiter zu lesen.

So kamen vielfältige Gefühle zur Sprache wie die Euphorie am Anfang, die Enttäuschung, der Durchhaltewillen, die auch einen Bezug hatten zur eigenen Arbeit der Gruppe im vergangenen Jahr. Es sei ein langer Werdensprozess gewesen, bis dann ein solches Programm auf die Bühne gelangen konnte, bis alles zusammenpasste, man wusste was man will. Die Schüler hätten viel Energie reingesteckt, hätten sich viele Gedanken gemacht, das ganze auch aneinanderzureihen.

Bach: "Wir glauben, auch das eine oder andere ausgegraben zu haben, was dem einen oder anderen Zuhörer hier noch neu war."

So war denn auch Günterslebens Bürgermeister Ernst Jossberger höchst begeistert, wie die Schüler sich mit dieser Problematik auseinandersetzten und in einer sehr eindrucksvollen Art und Weise dieses 100 Jahre zurückliegende Ereignis bearbeiteten.

Besonders imponierte ihm, wie sie Geschichte lebendig machten und Bewusstsein schufen, vor allem für das unmenschliche Leid, das ein Krieg nicht nur bei den Soldaten an der Front, sondern auch bei den Angehörigen zu Hause mit sich bringt.

Dies werde, so Jessberger ansonsten in den Geschichtsbüchern nur in Zahlen oder Daten dargestellt. Die Schüler hätten es dagegen verstanden, diese menschliche Tragödie, die persönlichen Einzelschicksale, die dahinter stehen, eindrucksvoll vor Augen zu führen.

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