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Gemeinderat lehnte mehrheitlich SPD-Antrag für sofortigen Stromanschluss für Wohnmobile am Mainsteg ab - Neue Beratung zurückgestellt bis zur Vorlage eines Umgestaltungskonzeptes nach Stegabbruch

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Gegenwärtig sind am Mainsteg fünf Standplätze für Wohnmobile ausgewiesen, die auch ohne Stromanschluss häufig, besonders an den Wochenenden alle belegt sind.

Gegenwärtig sind am Mainsteg fünf Standplätze für Wohnmobile ausgewiesen, die auch ohne Stromanschluss häufig, besonders an den Wochenenden alle belegt sind.

Zum Haushalt 2016 hatte die SPD-Fraktion um Prüfung eines Standortes und Kostendarstellung für die Installation einer Stromsäule (mit bis zu acht Anschlüssen) gebeten, die auch bei Abbrucharbeiten des alten Steges Bestand haben könnte.
Darüber hatte nun der Gemeinderat in der Sitzung am Dienstagabend zu entscheiden.
Nach der dazu in der Sitzung bekannt gegebenen Stellungnahme der Verwaltung besteht grundsätzlich die Möglichkeit, an dem vorhandenen Wohnmobilstellplatz eine Stromsäule einzurichten. Die Kosten hierfür würden sich einschließlich der notwendigen Grabarbeiten auf rund 7.500 Euro (4 x 2 Anschlüsse) belaufen. Inwieweit der Standort der Stromsäule auch bei Abbruch des Steges belassen werden kann, ist nach Meinung der Verwaltung aber fraglich.

Mit ihrem Antrag stießen die sieben Gemeinderatsmitglieder der SPD auf wenig Gegenliebe. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass man sich Gedanken machen müsse, wie das Gelände nach Abbruch des Mainsteges genutzt werden kann. Gegebenenfalls könne mehr Parkraum geschaffen werden, wenn der alte Steg weg sei. Dies ist aber nach seinen Worten nach dem derzeitigen Planungsstand erst im Jahr 2019 der Fall, vorausgesetzt, es treten keinen weiteren Verzögerungen ein.

Für die SPD sagte Ute Schnapp, bis dahin zu warten, sei verschenkte Zeit. Für Wohnmobilbesitzer sei ein Stromanschluss wegen des Fernsehens sehr wichtig. Eine Stromsäule könne später bei Bedarf auch leicht wieder verlegt werden.

Stefan Oppmann (UWG) meinte, jetzt 7.500 Euro dafür aufzuwenden sei viel Geld. Wenn dann müsse man eine gescheite Infrastruktur auch mit Wasser und Entsorgung machen.

Oswald Bamberger (Veitshöchheimer Mitte) wies auf viele Steuerungskabel hin, die in diesem Bereich verlegt seien. Er plädierte für eine Zurückstellung der Entscheidung bis 2019.

SPD-Fraktionssprecherin Marlene Goßmann bat um Abstimmung über ihren Antrag. Dieser wurde jedoch bei 7 Ja- und 15 Neinstimmen abgelehnt.

Einstimmig wurde dann aber dem Vorschlag von Bürgermeister Jürgen Götz zugestimmt, bereits jetzt ein Umgestaltungskonzept nach Stegabbruch zu erstellen und dann erneut über den Antrag der SPD-Fraktion zu befinden.

Gemeinderat  lehnte mehrheitlich SPD-Antrag für sofortigen Stromanschluss für Wohnmobile am Mainsteg ab - Neue Beratung zurückgestellt bis zur Vorlage eines Umgestaltungskonzeptes nach Stegabbruch
Gemeinderat  lehnte mehrheitlich SPD-Antrag für sofortigen Stromanschluss für Wohnmobile am Mainsteg ab - Neue Beratung zurückgestellt bis zur Vorlage eines Umgestaltungskonzeptes nach Stegabbruch

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