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Hobby-Historiker Professor Karl-Peter Sorge lädt am Dreikönigstag zum „Stärke-Trinken“ ins Escavinum ein

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Auch als Sänger macht der Professor bei seinem "Stärketrinken" immer eine gute Figur, wenn er nach der Melodie der Frankenhymne die von ihm getexteten „Veitshöchheimstrophen“ anstimmt.

Auch als Sänger macht der Professor bei seinem "Stärketrinken" immer eine gute Figur, wenn er nach der Melodie der Frankenhymne die von ihm getexteten „Veitshöchheimstrophen“ anstimmt.

Hobby-Historiker Professor Karl-Peter Sorge lädt am Dreikönigstag zum „Stärke-Trinken“ ins Escavinum ein

„Wie die Alten früher schon getan, so trinken wir uns heute die Stärke an.“ Mit diesem Slogan hält der Veitshöchheimer Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Karl-Peter Sorge schon seit 1997 den bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts bei uns in Franken üblichen Brauch des „Stärketrinkens“ am Dreikönigstag in Erinnerung.

Auch heuer versammelt der Brauchtumspfleger, der zuletzt bei der Altortweihnacht auch als historischer Veitshöchheimer Nachtwächter unterwegs war,

am 6. Januar um 18.30 Uhr

in der Vitusstube des Restaurants Escavinum

in der Kirchstraße im Veitshöchheimer Altort

wieder Männer und Frauen in einem Wirtshaus um sich, um bei einem Biergelage die sogenannte Stärke zu trinken, damit alle Gäste wie in alten Zeiten mit frischem Mut und tatkräftig ins neue Jahr gehen können.

Die Frauen bringen dazu rohe Eier mit, die ihre Männer in einen Krug voller Bier hineinschlagen und verquirlen, um dann auf die Stärke, die Schönheit und die Gesundheit anzustoßen.

Die Frauen bringen dazu rohe Eier mit, die ihre Männer in einen Krug voller Bier hineinschlagen und verquirlen, um dann auf die Stärke, die Schönheit und die Gesundheit anzustoßen.

Der Professor hat aber nicht nur viel Wissenswertes über die Bräuche am Dreikönigstag zu erzählen, wo der Hausherr in der letzten Rauhnacht davor im Haus mit Weihrauch und Weihwasser die Dämonen vertrieb und die Buchstaben CMB (Christus Mansionem Benedicat) mit drei Kreuzen und der Jahreszahl an die Eingangstür schrieb.

Der Hobby-Historiker beleuchtet dieses Mal als besonderes Thema die Entwicklung von Handel, Handwerk und Industrie in Würzburg und Veitshöchheim, worüber er ja als Wirtschaftswissenschaftler profunde Kenntnisse verfügt.

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