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„KRUZITÜRKEN“ - Autoren-Krimi-Lesung mit Su Turhan im Lesecafè der Bücherei im Bahnhof am 7. Oktober um 19.30 h

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

„KRUZITÜRKEN“ - Autoren-Krimi-Lesung mit Su Turhan im Lesecafè der Bücherei im Bahnhof am 7. Oktober um 19.30 h
„KRUZITÜRKEN“ - Autoren-Krimi-Lesung mit Su Turhan im Lesecafè der Bücherei im Bahnhof am 7. Oktober um 19.30 h

Zur Lesung aus den Kommisar Pascha-Krimis "Kruzitürken" und "Anstich" mit dem Autor Su Turhan im Lesecafè der Bücherei im Bahnhof lädt

am Mittwoch, 7. Okober um 19.30 h

die Gesellschaft für deutsch-türkische Freundschaft Würzburg e.V. ein, deren 2. bzw. jetzt 1. Vorsitzender der Veitshöchheimer Karl-Heinz Feser seit zehn Jahren ist.

Zur Person von Su Turhan

Im Zuge des Gastarbeiter-Anwerbeabkommens verschlägt es 1968 den in Istanbul geborenen zweijährigen Süleyman (Su) Turhan mit seiner Familie von der Bosporusmetropole ins niederbayerische Straubing. Genau dort wird seine Mutter als gelernte Näherin dringend gebraucht, sein Vater bekommt eine Anstellung als Hilfsarbeiter bei einer Ziegelei. Nach dem Abitur, das er als einziger Nichtdeutscher auf dem Straubinger Gymnasium absolviert, schreibt und inszeniert er das Theaterstück "Leben im Sonderangebot". Danach beginnt Turhan mit dem Studium der Neuen Deutschen Literaturwissenschaft an der LMU München. Um das teure Münchner Leben zu finanzieren, jobbt er zunächst als Gabelstaplerfahrer bei einem Sanitärgroßhandel, später als Studentische Aushilfskraft in der Universitätsbibliothek. Dort betreut er neben Büchern auch die Videosammlung und beschließt Filme zu machen. Er heuert bei der Kirchgruppe im Bereich Filmlektorat und Stoffentwicklung an und liest erst sehr viele fremde Drehbücher, bis er sich gewappnet fühlt, als Drehbuchautor und später als Regisseur tätig zu sein.

Es folgen Drehbücher zu seinen Kurzfilmen „Der Schlüssel“, „Gone Underground“ und „Triell“. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Silber, findet er es an der Zeit, selbst einen Spielfilm zu realisieren. Das Liebesdrama "Ayla" entsteht, erhält internationale Publikumspreise und läuft in Deutschland, der Türkei und Israel in den Kinos. Seit einigen Jahren inszeniert Turhan fiktionale und dokumentarische Filmstoffe und schreibt Drehbücher für verschiedene Produktionsfirmen. U.a. die Märchenfilme „Die Drei Federn“ und „Prinzessin Maleen“.

Mit „Kommissar Pascha: Ein Fall für Zeki Demirbilek“ gibt Turhan Januar 2013 sein Debüt als Kriminalautor. Es folgen Kurzgeschichten und neben anderen Veröffentlichungen weitere Pascha-Romane. 2015 wird der erste Band für die ARD verfilmt.

In Veitshöchheim liest der Krimiautor aus seinen Pascha-Romanen "Kruzitürken" und "Anstich", musikalisch begleitet von Murat Şan, der auf dem traditionellen Zupfinstrument Bağlama türkische Saz-Musik spielt.

"Kruzitürken"

In seinem dritten Roman um den raubeinigen, türkisch-bayerischen Ermittler lässt Su Turhan Kommissar Pascha bei einer internationalen Bauchtanzshow in einem Doppelmordfall ermitteln. Dieses Setting dient Su Turhan, 1966 in Istanbul geboren, als ideale Spielwiese für seinen Ermittler mit Migrationshintergrund. Denn auch Kommissar Pascha ist, wie der Autor selbst, ein Wanderer zwischen den Welten. Ihm ist türkisch sein genauso wichtig wie deutsch sein. Su Turhans Eltern zählen zu den ersten türkischen Einwanderern in Deutschland, genauer gesagt, in Straubing. Heute arbeitet Su Turhan erfolgreich als Regisseur. Sein Kinofilm "Ayla", eine dramatische Liebesgeschichte über die Zwangsehe in türkischen Familien in Deutschland, wurde auf dem renommierten Max-Ophüls-Festival uraufgeführt und gewann zahlreiche Preise,z. B. den Publikumspreis in New York und Siena.

»Schön bissig und hübsch inkorrekt« taz

"Anstich"

Kaum ist Anstich, schon ist die Wiesn wieder vorbei. Es herrscht Katerstimmung auf der Münchner Theresienwiese – zumal die Schausteller und Budenbesitzer bei den Abbau- und Aufräumarbeiten einen schier unfassbaren Fund machen. Drei Leichen in einem Müllhaufen. Zeki Demirbilek alias Kommissar Pascha muss sein Romantikwochenende in Istanbul abbrechen, denn einer der Toten hat nicht nur dem Augenschein nach ausländische Wurzeln. Doch ohne Oktoberfest-Experten Kommissar Pius Leipold läuft auf bayerischem Hoheitsgebiet nichts. Als Leipold nach der Befragung einer Tatverdächtigen spurlos verschwindet, geht Zeki zwischen leeren Bierzelten und skelettierten Fahrgeschäften selbst auf Spurensuche. Mit leidenschaftlicher Gründlichkeit und dem ein oder anderen Weißbier rückt der bekennende Münchner Türke Zeki Demirbilek dem Verbrechen zu Leibe. Charmant-komischer Culture-Clash.

„Ein bayerisch-türkisches Krimijuwel“ – Marcus H. Rosenmüller

„KRUZITÜRKEN“ - Autoren-Krimi-Lesung mit Su Turhan im Lesecafè der Bücherei im Bahnhof am 7. Oktober um 19.30 h

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