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"Fränkische Gele(e(h)rte" zieren Garten des Veitshöchheimer Fastnachtshauses - Ein Werk des Hockerle-Originals Heiner Bauer

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Groß ist die Freude des Fastnachtspräsidenten Bernhard Schlereth (links) über das Kunstwerk, das ihm sein "seelenverwandter" Gewürfelter-Kollege Heinrich Bauer für den Garten des Hauses der Fastnacht in Veitshöchheim vermachte.
Groß ist die Freude des Fastnachtspräsidenten Bernhard Schlereth (links) über das Kunstwerk, das ihm sein "seelenverwandter" Gewürfelter-Kollege Heinrich Bauer für den Garten des Hauses der Fastnacht in Veitshöchheim vermachte. Groß ist die Freude des Fastnachtspräsidenten Bernhard Schlereth (links) über das Kunstwerk, das ihm sein "seelenverwandter" Gewürfelter-Kollege Heinrich Bauer für den Garten des Hauses der Fastnacht in Veitshöchheim vermachte.

Groß ist die Freude des Fastnachtspräsidenten Bernhard Schlereth (links) über das Kunstwerk, das ihm sein "seelenverwandter" Gewürfelter-Kollege Heinrich Bauer für den Garten des Hauses der Fastnacht in Veitshöchheim vermachte.

Wer durch die Herrnstraße im Veitshöchheimer Altort spaziert, kommt zwangsläufig am Hausgarten von Heinrich Bauer vorbei, dessen skurile, künstlerische Ausrichtung sofort seine Blicke auf sich zieht und viele fasziniert. Denn Bauer, bekannt als Institution im "Hockerle" des Bürgerspitals Würzburg, hat hier in den fünf Jahren seit seiner Pensionierung rund um einen mit großen Natursteinen gestalteten Gartenteich auf seine Art und Weise eine künstlerische Hommage auf das Fränkische Weinland und seine neue Heimat Veitshöchheim kreiert, die allemal eine Führung wert ist, denn Bauer hat viel zu erzählen.

Nun hat der Hobbykünstler erstmals außerhalb seines Refugiums für den Garten des Hauses der Fastnacht in der Bahnhofstraße 13 aus demselben Material, nämlich Muschelkalksteinen, Metallstäben und Bocksbeutel die "Fränkischen Gele(h)e)rten" kreiert. Zu sehen ist das Kunstwerk auf der Rückseite des neu bemalten Fastnachtshauses entlang des Fußweges von der Bilhildisstraße zum Bacchuskeller-Eingang.

Wie Bauer bei der Präsentation seines Werkes erklärt, fühlt er sich mit Bernhard Schlereth seelenverwandt, seit dieser im Vorjahr am 11.11. zum erlauchten Kreis der "Gewürfelten" zählt, eine Ehre die ihm selbst vor fünf Jahren zuteil wurde. Bekanntlich verleihen die drei Regierungspräsidenten den Porzellanwürfel mit dem Wappen der drei fränkischen Regierungsbezirke seit 1985 an jeweils eine Persönlichkeit aus ihrem Bezirk, bei denen "das Prägende des fränkischen Charakters besonders deutlich zum Ausdruck kommt, nämlich das Wendige, das Witzige und das Widersprüchliche".

Nach Bauers Philosophie soll sein Kunst-Werk versinnbildlichen, dass in dem Haus der Präsident des Fastnachtsverbandes residiert, der Franken repräsentiert. Basis ist ein mit Pflastersteinen eingefasstes Beet in der Form des Frankenrechens.

"Fränkische Gele(e(h)rte" zieren Garten des Veitshöchheimer Fastnachtshauses - Ein Werk des Hockerle-Originals Heiner  Bauer
"Fränkische Gele(e(h)rte" zieren Garten des Veitshöchheimer Fastnachtshauses - Ein Werk des Hockerle-Originals Heiner  Bauer
"Fränkische Gele(e(h)rte" zieren Garten des Veitshöchheimer Fastnachtshauses - Ein Werk des Hockerle-Originals Heiner  Bauer

Aus dem Beet erheben sich drei windmühlenartige Gebilde aus Gewindestangen mit einer Maske aus Ton als Mittelpunkt und bis auf zwei Ausnahmen mit Bocksbeuteln an den Enden. Die Gebilde sollen jeweils einen der fränkischen Fastnachts-Bezirke symbolisieren und sind entsprechend ihrer Bezeichnung Ober-, Mittel- und Unterfranken unterschiedlich hoch und als Gag durch einen Oberpfälzer Feuerwehrmann aus Altneihausen miteinander verbunden.

Die Glasflaschen sollen die Elferräte der drei Bezirke darstellen, die aber laut Bauer beileibe keine Flaschen seien, denn Bocksbeutel seien laut Würzburger Stadtrecht von 1728 fränkisches Kulturgut und würden auch in der EU gesetzlich unter Schutz stehen. Im übrigen seien die geleerten Bocksbeutel Raritäten, darunter auch drei blaue mit Abbildungen des Schlosses Veitshöchheim, dem Bayreuther Opernhaus und der Nürnberger Burg, während die anderen ehemals mit einem Fastnachtsschoppen gefüllt waren, den der Verband jedes Jahr kreiert.

Lediglich an den Stäben für Ober- und Mittelfranken hat Bauer aufgrund der vielen Brauereien dort auch je eine Bierflasche platziert. Die Elferräte dieser beiden Bezirke müssten eben damit leben, so Bauer, dass sie auch eine Flasche in ihren Reihen haben.

Die drei Masken sind ein Werk des örtlichen Hobbykünstlers Werner Eckhardt.

Die drei Masken sind ein Werk des örtlichen Hobbykünstlers Werner Eckhardt.

Den Garten ziert bereits ein doppelköpfiger Teufel, ein Werk der örtlichen Kunst-Töpferin Barbara Grimm. Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth kann sich vorstellen, dass auch noch andere örtliche Künstler die begrünte Fläche auf dem Garagendach mit ihren Kunstwerken bestücken,  wenn sie einen Bezug zum Fasching haben.
Den Garten ziert bereits ein doppelköpfiger Teufel, ein Werk der örtlichen Kunst-Töpferin Barbara Grimm. Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth kann sich vorstellen, dass auch noch andere örtliche Künstler die begrünte Fläche auf dem Garagendach mit ihren Kunstwerken bestücken,  wenn sie einen Bezug zum Fasching haben.Den Garten ziert bereits ein doppelköpfiger Teufel, ein Werk der örtlichen Kunst-Töpferin Barbara Grimm. Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth kann sich vorstellen, dass auch noch andere örtliche Künstler die begrünte Fläche auf dem Garagendach mit ihren Kunstwerken bestücken,  wenn sie einen Bezug zum Fasching haben.

Den Garten ziert bereits ein doppelköpfiger Teufel, ein Werk der örtlichen Kunst-Töpferin Barbara Grimm. Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth kann sich vorstellen, dass auch noch andere örtliche Künstler die begrünte Fläche auf dem Garagendach mit ihren Kunstwerken bestücken, wenn sie einen Bezug zum Fasching haben.

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