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Infogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 Wurstgläser

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Infogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 Wurstgläser
Infogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 WurstgläserInfogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 WurstgläserInfogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 Wurstgläser

Letzte Station für die 120 Teilnehmer des diesjährigen Informationsganges der Gemeinde war das im Juli eröffnete Bistro des Fleischereibetriebs Mehlig & Heller im Veitshöchheimer Gewerbegebiet. Im Wechsel ließ sich die eine Hälfte der Teilnehmer von Geschäftsleiter Markus Langhans durch den Betrieb führen, während die andere Hälfte sich an den von der Gemeinde spendierten Bratwürsten und Sauerkraut und einem Getränk von dem sieben Kilometer langen Rundgang und der erhaltenen Unmenge von Informationen erholen konnte.

Bürgermeister Jürgen Götz hob eingangs die Verdienste des an diesem Tag verhinderten Unternehmers Erhard Mehlig hervor. Dieser hat nach seinen Worten seit 1985 in seine drei Veitshöchheimer Betriebe enorm viel "Herzblut" und über 35 Millionen Euro investiert. Mit seinem durch "Opa's Weißer" europaweit bekannten, 1985 im Gewerbegebiet angesiedelten Fleischereibetrieb, dem 2000 eröffneten "Maincenter" und dem 134-Betten Hotel-Restaurant "Weißes Lamm" im Altort habe der agile Unternehmer drei Einrichtungen geschaffen, die zu einer bedeutenden Aufwertung von Veitshöchheim geführt haben. Dafür habe ihn 2008 die CSU mit dem Mittelstandspreis ausgezeichnet. Das bisher letzte seiner Leuchtturmprojekte hatte Mehlig erst vor kurzem in Betrieb genommen.

Im Juli 2015 wurde der Werksverkauf mit Bistro neben dem Firmengebäude in der Raiffeisenstr. 24 in Veitshöchheim eröffnet - Link auf ausführlichen Bericht auf Veitshöchheim News

Wie Geschäftsleiter Langhans ausführte, eröffne diese Neuerung seinen Kunden die Möglichkeit, Produkte direkt „ab Werk“ zu kaufen. Ziel war es nach seinen Worten, den direkten Kontakt zu den Kunden im Bereich "Warme Küche" und zu den klassischen „fränkischen“ Wurst- und Fleischspezialtäten aus der Frischetheke auszubauen. In der Investitionssumme von vier Millionen Euro war auch ein Umbau und eine Erweiterung der Wurstfabrik enthalten. Der Betrieb beschäftige derzeit 15 hochqualifizierte Vollzeitkräfte, sieben Teilzeitkräfte und zwei Lehrlinge, die eine gleichbleibend hohe Qualität der Erzeugnisse garantieren.

Die im Auslieferungslager auf dem Foto in den Regalen zu sehenden Wurstgläserpaletten waren in der nächsten Woche alle für Lidl bestimmt. Ähnliche Mengen gehen auch an Edeka und Rewe.

Die im Auslieferungslager auf dem Foto in den Regalen zu sehenden Wurstgläserpaletten waren in der nächsten Woche alle für Lidl bestimmt. Ähnliche Mengen gehen auch an Edeka und Rewe.

Sieben Millionen Gläser mit den fränkischen Wurstqualitäten verließen bisher jährlich den Fleischereibetrieb zur Auslieferung in sieben europäische Länder, 120.000 Gläser gingen in die Mongolei. Durch die Erweiterung kann der Umsatz auf zehn Millionen Gläser jährlich gesteigert werden. So werden Zeit werden täglich 35.000 Gläser hergestellt. Die Gläserproduktion sei zu 95 Prozent das Hauptgeschäft des Fleischereibetriebs.

Der Geschäftsleiter gab noch einige Interna preis. Zum Charakter als "Wurstmacher aus Franken" passe es nicht, fettreduzierte Produkte herzustellen. Der Versuch mit einer Putenwurst im Glas sei beim Kunden nicht angekommen. Man wolle auch weiterhin handwerklich aufgestellt sein als typisch fränkisch und das gehe nur mit herzhaften fetthaltigen Produkten.

In der Fertigungsstraße (Foto) koste eine Maschine allein 80.000 Euro.

In der Fertigungsstraße (Foto) koste eine Maschine allein 80.000 Euro.

Infogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 Wurstgläser

Der Fleischereibetrieb sei zertifiziert und so stengen Auflagen unterworfen. Ein Röntgendetektor untersuche jedes Glas nach Rückständen. Wenn was entdeckt werde, gehe die Alarmstufe rot an und die Produktion stehe sofort still. Alles werde aufgezeichnet und dokumentiert. So sei dann die betroffene Charge mit 5.000 Gläsern nicht mehr zu verkaufen. Diese müssten alle entsorgt werden.

Im Fleischereibetrieb selbst wird laut Langhans nicht geschlachtet und es werden auch keine Schweinehälften zerlegt. Der Betrieb kaufe fertige Teile und Mischungen in der benötigten Menge. Der Schweinefleisch-Bedarf könne leider nicht auf dem fränkischen Markt gedeckt werden. Dieser sei schon am Dienstag leer. Deshalb müsse man sich deutschlandweit bedienen und in erster Linie in Niedersachsen bei Herrn Tönnies.

Infogang Gemeinde Teil 4: Fleischereibetrieb Mehlig & Heller produziert täglich 35.000 Wurstgläser

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