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Niveauvoller Festkommers 40 Jahre FCN-Clubfans im Bacchuskeller - FCN-Aufsichtsratsmitglied Bisping stellte sich ausführlich kritischen Fragen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Unter den mehr als 650 Fanclubs, die der 1. FC Nürnberg derzeit zählt, sind die Veitshöchheimer Glubberer der zwölftälteste registrierte Fan-Club. Grund genug für die Vorstandschaft der Club Fans Veitshöchheim den vierzigsten Geburtstag gebührend zu feiern. Im stilvoll geschmückten Bacchus-Keller, dem Veranstaltungskeller der Gemeinde, konnte Vorsitzender Peter Katzorek (2.v.r.) zum Festkommers mit Bürgermeister Jürgen Götz (li.) gleichzeitig ein langjähriges Mitglied begrüßen. Die Ehre gaben sich vom ruhmreichen FCN das Aufsichtsratsmitglied Johannes Bisping (Mitte) und der hauptamtliche Fan-Beauftragte Jürgen Bergmann (2.v.l.)  sowie Christian Wolf (re.), der Bezirkskoordinator des Fan Club Bezirks 5. Die Clubvertreter übergaben als Jubiläumsgeschenk neben einer Urkunde auch ein aktuelles FCN-Trikot mit Jubiläumswidmung sowie vier Sitzplatzkarten für das nächste Heimspiel gegen Hannover 96. Angesagt hatte sich auch der Profi Cedric Teuchert, der jedoch aufgrund der Verletzung im Testspiel gegen Regensburg kurzfristig absagen musste. Begrüßen konnte Katzorek auch Vertreter der örtlichen Fanclubs "Die Löwen" und "Fohlentreff".

Unter den mehr als 650 Fanclubs, die der 1. FC Nürnberg derzeit zählt, sind die Veitshöchheimer Glubberer der zwölftälteste registrierte Fan-Club. Grund genug für die Vorstandschaft der Club Fans Veitshöchheim den vierzigsten Geburtstag gebührend zu feiern. Im stilvoll geschmückten Bacchus-Keller, dem Veranstaltungskeller der Gemeinde, konnte Vorsitzender Peter Katzorek (2.v.r.) zum Festkommers mit Bürgermeister Jürgen Götz (li.) gleichzeitig ein langjähriges Mitglied begrüßen. Die Ehre gaben sich vom ruhmreichen FCN das Aufsichtsratsmitglied Johannes Bisping (Mitte) und der hauptamtliche Fan-Beauftragte Jürgen Bergmann (2.v.l.) sowie Christian Wolf (re.), der Bezirkskoordinator des Fan Club Bezirks 5. Die Clubvertreter übergaben als Jubiläumsgeschenk neben einer Urkunde auch ein aktuelles FCN-Trikot mit Jubiläumswidmung sowie vier Sitzplatzkarten für das nächste Heimspiel gegen Hannover 96. Angesagt hatte sich auch der Profi Cedric Teuchert, der jedoch aufgrund der Verletzung im Testspiel gegen Regensburg kurzfristig absagen musste. Begrüßen konnte Katzorek auch Vertreter der örtlichen Fanclubs "Die Löwen" und "Fohlentreff".

Zünftige Jubiläumsfeier der Glubberer im stimmungsvollen Ambiente des Bacchuskeller

Zünftige Jubiläumsfeier der Glubberer im stimmungsvollen Ambiente des Bacchuskeller

Bürgermeister Jürgen Götz gratulierte dem  aus einer Bierlaune im Würzburger Hof entstandenen ältesten Fanclub im Ort ganz herzlich. Damals fanden nach seinen Worten einige Stammtischbrüder Gefallen daran, am Turnier der örtlichen Vereine teilzunehmen, wo sie sich als Clubfans mit "Schorschl" Richter als Manager anmeldeten. Wie man in der auf der Homepage des Fanclubs veröffentlichen Vereinshistorie nachlesen könne, haben die leidensfähigen Clubfans schon immer zünftige Feten und Feste gefeiert, nicht nur nach einem Aufstieg, sondern auch nach einem Abstieg. Wie bei Vereinsjubiläen üblich überreichte er auch den Glubberern den obligatorischen Scheck in Höhe von 5 Euro für jedes Jahr des Bestehens.

Bürgermeister Jürgen Götz gratulierte dem aus einer Bierlaune im Würzburger Hof entstandenen ältesten Fanclub im Ort ganz herzlich. Damals fanden nach seinen Worten einige Stammtischbrüder Gefallen daran, am Turnier der örtlichen Vereine teilzunehmen, wo sie sich als Clubfans mit "Schorschl" Richter als Manager anmeldeten. Wie man in der auf der Homepage des Fanclubs veröffentlichen Vereinshistorie nachlesen könne, haben die leidensfähigen Clubfans schon immer zünftige Feten und Feste gefeiert, nicht nur nach einem Aufstieg, sondern auch nach einem Abstieg. Wie bei Vereinsjubiläen üblich überreichte er auch den Glubberern den obligatorischen Scheck in Höhe von 5 Euro für jedes Jahr des Bestehens.

Quasi Profimusiker gaben dem Festakt eine besondere musikalische Note, denn die drei Saxofonisten Charly Neuland, Rudi Reichel und Richard Danner sind alle ehemalige Heeresmusik-Kollegen, die beiden letzten zugleich Clubfans.

Quasi Profimusiker gaben dem Festakt eine besondere musikalische Note, denn die drei Saxofonisten Charly Neuland, Rudi Reichel und Richard Danner sind alle ehemalige Heeresmusik-Kollegen, die beiden letzten zugleich Clubfans.

Der hauptamtliche Club-Fanbeautragte Jürgen Bergmann gratulierte den Veitshöchheimer Glubberern im Namen des Sportvorstands Andreas Bornemann und des kaufmännischen Vorstands Michael Meeske und der gesamten Lizenzspieler sowie auch von Co-Trainer Marek Mintal zum Jubiläum und dankte für die langjährige hervorragende Unterstützung. Er fand es angesichts des ständigen Auf und Ab des 1. FCN um so bemerkenswerter, dass ihm Woche für Woche so viele Fans die Daumen drücken und ihm die Treue halten und gegen so Gegner wie Sandhausen noch immer 30.000 Zuschauer zu den Heimspielen kommen oder alle 14 Tage mehrere Tausend der Mannschaft hinterherreisen und sie auch auswärts unterstützen. Mitgebracht hatte Bergmann auch das Club-Sparschwein. Unter dem Motto „Club-Fans helfen Max, Max hilft Kindern Zimbabwe“ ging die Sammeldose auch im Bacchuskeller wie bei allen derartigen Veranstaltungen durch die Reihen. Seit 15 Jahren unterstützt so Max Weeger, ein ehemaliger Club-Nachwuchstrainer Aids-Waisen und andere hilfsbedürftige Kinder in Zimbabwe.

Der hauptamtliche Club-Fanbeautragte Jürgen Bergmann gratulierte den Veitshöchheimer Glubberern im Namen des Sportvorstands Andreas Bornemann und des kaufmännischen Vorstands Michael Meeske und der gesamten Lizenzspieler sowie auch von Co-Trainer Marek Mintal zum Jubiläum und dankte für die langjährige hervorragende Unterstützung. Er fand es angesichts des ständigen Auf und Ab des 1. FCN um so bemerkenswerter, dass ihm Woche für Woche so viele Fans die Daumen drücken und ihm die Treue halten und gegen so Gegner wie Sandhausen noch immer 30.000 Zuschauer zu den Heimspielen kommen oder alle 14 Tage mehrere Tausend der Mannschaft hinterherreisen und sie auch auswärts unterstützen. Mitgebracht hatte Bergmann auch das Club-Sparschwein. Unter dem Motto „Club-Fans helfen Max, Max hilft Kindern Zimbabwe“ ging die Sammeldose auch im Bacchuskeller wie bei allen derartigen Veranstaltungen durch die Reihen. Seit 15 Jahren unterstützt so Max Weeger, ein ehemaliger Club-Nachwuchstrainer Aids-Waisen und andere hilfsbedürftige Kinder in Zimbabwe.

Johannes Bisping, zweiter stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, dem er seit zwei Jahren angehört und soeben für drei Jahre im Amt bestätigt wurde, bezog vor allem Stellung zu den Turbulenzen der letzten Wochen und dass der Club vor spannenden Herausforderungen stehe. Er hoffe, dass jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um den Traditionsclub auf einer gesunden und soliden Basis wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen, um wieder oben mitzuspielen und man nicht wieder um die Lizenzerteilung bangen müsse. Später stellte sich Bisping in einem eingefügten Tagesordnungspunkt "Fragerunde" kritischen Fragen aus dem Fan-Kreis.

Johannes Bisping, zweiter stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, dem er seit zwei Jahren angehört und soeben für drei Jahre im Amt bestätigt wurde, bezog vor allem Stellung zu den Turbulenzen der letzten Wochen und dass der Club vor spannenden Herausforderungen stehe. Er hoffe, dass jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um den Traditionsclub auf einer gesunden und soliden Basis wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen, um wieder oben mitzuspielen und man nicht wieder um die Lizenzerteilung bangen müsse. Später stellte sich Bisping in einem eingefügten Tagesordnungspunkt "Fragerunde" kritischen Fragen aus dem Fan-Kreis.

Übergabe der Gastgeschenke der FCN-Abordnung
Übergabe der Gastgeschenke der FCN-Abordnung
Übergabe der Gastgeschenke der FCN-Abordnung

Übergabe der Gastgeschenke der FCN-Abordnung

Niveauvoller Festkommers 40 Jahre FCN-Clubfans im Bacchuskeller - FCN-Aufsichtsratsmitglied Bisping stellte sich ausführlich kritischen Fragen

Vereins-Vorsitzender Katzorek gab dann einen verbalen Rückblick auf die vierzig Jahre FanClub.

„Die ersten Jahre nach der Gründung, als die jetzt Älteren unter uns Mitgliedern noch selbst dem Ball nachlaufen konnten, hatten wir viele fußballerische Auftritte in den Trikots unseres ersten Hauptsponsors, der Fa. Teppich Herget. Bei den unterschiedlichsten Turnieren gaben wir eine recht ansehnliche sportliche Figur ab.

Ende der siebziger Jahre war schon die Geburtsstunde der legendären Glubberer-Feste hier im Ort . Das war dann die Zeit als die Club Fans in Veitshöchheim weltbekannt wurden.

Wie in der Jugend üblich waren das wilde Zeiten. Da haben Club Fans von Freitag bis Sonntag mit Sack und Pack auf dem Glubberer Fest gelebt. Manche sagten auch gehaust. Diese Festwütigen sind am Sonntagabend nicht etwa nach Hause, sondern haben am Montag früh beim Doktor ihres Vertrauens einen gelben Schein geholt, um damit die Verlängerung ihrer Anwesenheit auf dem Fest legalisieren zu können.

Gegrillt wurde fast durchgängig nicht nur Fleisch vom Metzger, der regelmäßig auf unserem Festplatz auf einen Schoppen vorbeigeschaut hat. Auch damals schon gab es Makrelen vom Veitshöchheimer Fischminister. Natürlich hatten wir einen stets abrufbereiten Lieferanten für die Getränke in den Holzfässern. Die hochprozentigen Beschleuniger organisierten wir selbst, in einer Literzahl, die eigentlich mehr an die Tankfüllung für ein Auto der Mittelklasse erinnert hat.

Stark vertreten waren wir aber auch beim Ruhmreichen im Städtischen Stadion zu Nürnberg und bei Auswärtsspielen. Wir waren auch zum Pokalfinale in Berlin und dann in Bukarest und Lissabon im " Euroba Bokal ". Seit vielen Jahren pflegen wir den Familienausflug zum letzten Auswärtsspiel der Saison.

Unsere Veranstaltungen hier in Veitshöchheim anläßlich der diversen Auf- und Abstiege des FCN waren stets ein Ortsgespräch. Beim Abstieg 1984 haben wir auf der Steige eine Drei Liter Flasche Asbach vergraben, mit der Vorgabe sie nach dem Aufstieg wieder auszugraben. Das war trotz Spielerrevolution in Nürnberg ein Jahr später schon der Fall. Dies haben wir natürlich mit einem Umzug durch den Altort zum Flaschenfriedhof und mit einem großen Fest angemessen gewürdigt.

Da wir steigerungsfähig waren, ist 10 Jahre später beim nächsten Abstieg ( 1994) eine große Blechkiste im Bereich des "Muthöfle "vergraben worden mit weit mehr als einer Flasche Inhalt.

Nachdem das Element Erde uns und dem FCN nicht entscheidend geholfen hat die sportlichen Ziele der Mannschaft zu regelmäßig zu erreichen, musste beim erneuten Abstieg ( 1999 ) der Main für unsere Abstiegszeremonie herhalten. Jedem in dieser Saison am Abstieg beteiligten Spieler wurde eine kleine Bierflasche zugeordnet und mit Hilfe des Schelches vom Fähre Herbert in den Fluten des Maines versenkt.

Nach einem weiteren Abstieg ein paar Jahre später konnten wir den darauf erfolgten Wiederaufstieg mit einem Umzug durch den Veitshöchheimer Altort zum Feuerwehrhaus im Jahr 2004 angemessen würdigen. Die hochmoderne Feuerwehrleiter der Gemeinde brachte uns mit ausgefahrenen 30 Metern dem Fußballgott deutlich näher. Die roten und schwarzen Luftballons durften in das dritte Element aufsteigen. Wir selbst waren auch in unserem Element und hatten wieder mal eine spektakuläre Aufstiegsfeier.

Unser FanClub zeigte sich auch als eine starke Gemeinschaft, die nicht nur zusammen feiern, sondern auch zusammenarbeiten kann. So gelang es uns dreimal beim Weingut Hessler ein mehrtägiges Hofweinfest zu veranstalten, das bei der Bevölkerung eine eine hervorragende Resonanz fand. Dabei waren alle Helfer ausschließlich Mitglieder unseres FanClubs.

Die legendären Glubberer Feste waren Mitte der Achtziger in die Jahre gekommen und wurden abgelöst von den Partys auf dem Grillplatz. Diese wurden verdrängt von den Schwimmbadfesten. Die Veranstaltungen selbst haben sich im Laufe der Jahre, oder auch Jahrzehnte gewandelt, sind gesittet und familiärer geworden. Die Zeiten, da kleine Kinder am Abend besser nicht auf dem Glubberer Fest weilen sollten, waren da schon Geschichte.

Seit einigen Jahren haben wir richtig gediegene und überaus zivilisierte Familienfeste am Naturfreundehaus. Nicht zu vergessen die Jahresabschlussfeiern in unterschiedlichen Lokalitäten hier im Ort, die eine lange Tradition in unserem Festkalender haben.

Ich glaube, wir können mit etwas Stolz zurückblicken auf unendlich viele Episoden, Geschichten und Aktivitäten in den letzten vier Jahrzehnten, die in all den Jahren stets die Ziele des Vereines, nämlich Pflege der Gemeinschaft und Kameradschaft sowie Unterstützung des FCN dokumentiert haben.

Was ist geworden aus einem Zusammenschluss von einem Dutzend fußball-und clubbegeisterten jungen Veitshöchheimer vor vierzig Jahren? Ein Verein mit 170 Mitgliedern, die auch aus den Nachbargemeinden wie Margetshöchheim, Zell, Hettstadt, Würzburg oder Güntersleben kommen.

Ein Verein, der eine Satzung hat, der ordentliche Mitgliederversammlungen abhält und ein geregeltes Finanzwesen vorweisen kann. Der aber auch unverändert lebt und aktiv ist. Dies soll auch in Zukunft so sein. Wir wollen weiterhin versuchen unsere traditionellen Veranstaltungen, wie Jahresabschlussfeier, Sommerfest, Familienausflug und gemeinsame Fahrten zum Club zu planen und umzusetzen.

Wenn man einen Blick in die Mitgliederliste wirft, wird bestätigt, was schon seit einigen Jahren nicht mehr zu übersehen ist. Das Durchschnittsalter der Mitglieder unseres Vereins steigt unaufhörlich. Unserem Verein fehlt der Nachwuchs. Es wird zunehmend schwieriger die ganz Kurzen und die Jugendlichen für den Club zu begeistern. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist nun mal die sportliche Seite. Große Erfolge fehlen, manchmal fehlen einfach nur Siege. Die regelmäßige Präsenz in den Vorzeigesendungen des Fernsehens ist nicht durchgängig gegeben.

Festzustellen ist, dass die Zeiten für unseren Verein härter geworden sind. Wir müssen um jedes Mitglied kämpfen und damit um jeden Sympathisanten für den FCN. Gegen den Strom zu schwimmen ist aber auch eine gewisse Herausforderung für uns und damit sind wir schon etwas Besonderes. Es wird nicht langweilig werden. Das war's beim Club noch nie.“

Aufsichtsratsmitglied Johannes Bisping stellt sich den kritischen Fragen der Veitshöchheimer Glubberer
Aufsichtsratsmitglied Johannes Bisping stellt sich den kritischen Fragen der Veitshöchheimer Glubberer

Aufsichtsratsmitglied Johannes Bisping stellt sich den kritischen Fragen der Veitshöchheimer Glubberer

Beantwortung kritischer Fragen zur Verschuldung des Clubs

Clubfan Thomas Weber brachte vor, dass durch die Spielerverkäufe nach dem letzten Abstieg vor zwei Jahren der Club viel Geld eingenommen, aber keine größeren Ausgaben mehr für Spielereinkäufe getätigt habe. Er fragte Bisping, wie es dazu komme, dass der Club nun weiter in die roten Zahlen gerutscht sei und nun mit 17,7 Millionen Euro verschuldet ist, also um 1,5 Millionen Euro mehr als noch im Jahr zuvor. Es ergebe sich deshalb die Frage, ob der Club nun hoch in der Lage sie, die zweite Liga zu halten.

Bisping sprach von einem sehr komplexen Thema mit vielen Fragezeichen. Der neue Vorstand habe versucht, Transparenz reinzubekommen. Die Verbindlichkeiten seien keine Neuigkeit und im System in der zweiten Bundesliga nichts Außergewöhnliches. Es liege jedoch ein massives vor, das gelöst werden müsse. Beim Abstieg vor zwei Jahren sei vom damaligen Vorstand und vom Aufsichtsrat ein großes Risiko eingegangen, in dem nach Verflüchtigen des Abstiegskaders sehr schnell viel eingekauft und alles auf den sofortigen Aufstieg gesetzt wurde. In der Hektik sei rückblickend zu viel Panik im System gewesen. Es seien zwar nicht nur Fehleinkäufe getätigt worden, aber Spieler mit Gehältern verpflichtet wurden, wo andere Vereine aufgehört hatten. Dies habe einen sehr defizitären Haushalt für das erste Jahr ergeben, der deutlich über den Verhältnissen der Zweitliga lag. Wäre der Aufstieg gelungen (20 Minuten sei man davor gewesen, dass es geklappt hätte), hätte der Verein im nächsten Jahr gleich 20 bis 30 Millionen Euro mehr an Einnahmen durch Fernseh- und Sponsorengelder gehabt. Hätte dies geklappt, hätte jeder gesagt: Super gemacht.

Das Problem sein nun, dass Verträge mit Spielern auf längere Zeit abgeschlossen werden. Wenn es nun ins dritte Jahr Zweitliga gehe, müsse man sich was Neues einfallen lassen. Und in dieser Situation befinde sich nun der Club. Leider habe man noch immer einen zu hohen Etat, der nicht an die Einnahmenseite angepasst sei. Deshalb müsse das ganze System viel risikobewusster ausgelegt werden.

Es sollte aber gelingen, so Bisping, einen ausgeglichenen Haushalt mit leichtem Plus hinzubekommen und Verbindlichkeiten abzubauen, ohne auf einen Etat zu gehen, der untere Zweitliga ist. Diesbezüglich habe Vorstand Michael Meske in der Generalversammlung am Donnerstag Entwarnung gegeben. Man brauche aber drei bis vier Jahre, in den man Transferdruck habe, um den Etat nach unten anzupassen. Dank der hohen Zuschauerzahlen dürfte die Finanzierung der Zweiten Liga aber kein Problem sein.

Zur Kritik von Sandra Katzorek zur Person von Sportchef Stefan Bader führte Bisping aus, dass es zu differenzieren gelte, denn auch der Finanzvorstand habe Ausgaben und Verträge zu verantworten gehabt. Seit der Neuwahl des Aufsichtsrates vor zwei Jahren habe es keine Trickkisten-Verträge mehr gegeben. Schon nach drei Monaten habe man sich vom Finanzvorstand getrennt. Es sei nicht sinnvoll gewesen, sich gleichzeitig auch von Bader zu trennen und den Club komplett führungslos zu machen. Er wage zu behaupten, dass dann der Club nicht mehr in der zweiten Liga wäre und keine Lizenz mehr bekommen hätte. Man hätte keinen Kahlschlag ohne Alternativen riskieren können. In den letzten Monaten seiner Dienstzeit habe Bader keinen Vertrag mehr allein entschieden, sondern nur nach Abklärung mit dem Aufsichtsrat. Innerhalb der letzten elf Monate sei die Führungsstruktur des Clubs komplett überarbeitet worden und es seien keine neuen teuren Verträge abgeschlossen worden.

Durch den sportlichen Erfolg im letzten Jahr habe man mehr Sponsoren gewonnen und viele strukturellen Probleme angepackt. Es gebe zwar noch viel zu tun, aber man könne getrost sagen, wenn die Planungen halbwegs vernünftig laufen, den Etat ohne Qualitätsverlust zu senken, dass nun die Talsohle erreicht sei und man mit der Lizenzerteilung im nächsten Jahr rechnen könne. Meschke und Bornemann würden einen sehr guten Job machen.

Zum Thema Ausgliederung, Kapitalisierung ergänzte Bisping, dass es hierzu keine Fakten gebe. Man wolle sich aber in den nächsten Wochen und Monaten in Veranstaltungen der spannenden, ergebnisoffenen Diskussion stellen, ob es richtig sei, weiterhin hundertprozentig als Verein den Profifußball weiter zu betreiben oder eine andere Variante unter Erhaltung der Grundwerte (FCN von den Mitgliedern), zu suchen, die sich zukunftssicherer darstellt. Das Aufsichtsratsmitglied führte unter dem Beifall der Clubfans weiter aus, dass der FCN nicht von einer Person, sei es Getränkehersteller oder Scheich, finanziell abhängig werden dürfe. Dies müsse verhindert werden.

"Wir sind Fußballer, Fußballer haben schon immer gesungen. Wir sind Franken, also was liegt näher als das Frankenlied zu singen." So bat Katzorek die Fan-Schar vor dem Genuss des delikaten Buffets um stimmgewaltige Unterstützung der Musikanten.
"Wir sind Fußballer, Fußballer haben schon immer gesungen. Wir sind Franken, also was liegt näher als das Frankenlied zu singen." So bat Katzorek die Fan-Schar vor dem Genuss des delikaten Buffets um stimmgewaltige Unterstützung der Musikanten.
"Wir sind Fußballer, Fußballer haben schon immer gesungen. Wir sind Franken, also was liegt näher als das Frankenlied zu singen." So bat Katzorek die Fan-Schar vor dem Genuss des delikaten Buffets um stimmgewaltige Unterstützung der Musikanten.

"Wir sind Fußballer, Fußballer haben schon immer gesungen. Wir sind Franken, also was liegt näher als das Frankenlied zu singen." So bat Katzorek die Fan-Schar vor dem Genuss des delikaten Buffets um stimmgewaltige Unterstützung der Musikanten.

So wie bei diesem Paar sah man am Ende bei der Glubberer-Fete nur fröhliche Gesichter.

So wie bei diesem Paar sah man am Ende bei der Glubberer-Fete nur fröhliche Gesichter.

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