Mit einem Rezeptbuch als Wahlprogramm geht der CSU-Ortsverein Veitshöchheim in die Kommunalwahl 2026
In der Showküche der Wiener Botschaft wurde ein Gericht aus „So schmeckt Zukunft“ gekocht – während Würzburg RadioTV ein Vorstellungsvideo der 20 Kandidaten drehte
Wahlprogramm mit Geschmack
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Unter dem Leitgedanken „Wir in Veitshöchheim – Gemeinschaft leben“ hat der CSU-Ortsverein Veitshöchheim seine Ziele für die Kommunalwahl am 8. März 2026 vorgestellt – und wählte dafür einen ungewöhnlichen Zugang. Eingebettet sind die politischen Schwerpunkte in ein eigens gestaltetes Rezeptbuch mit dem Titel „So schmeckt Zukunft – Frische Zutaten für Veitshöchheims erfolgreiche Kommunalpolitik“.
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Vorgestellt wurde das Projekt nun bei einem Termin in der Showküche von Gastrocoach Thomas Seitz in der Wiener Botschaft.
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Dort wurde exemplarisch Manuels Gericht "Phaneng Gai / Nua" aus dem Kochbuch zubereitet – als symbolischer Akt für den Wahlkampf.
Die Kochaktion diente zugleich als Kulisse für ein Kandidatenvideo: Würzburg RadioTV produzierte vor Ort ein Vorstellungsvideo, in dem sich die Bewerber persönlich präsentieren.
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20 Kandidaten, 20 Lieblingsgerichte
Das Konzept verbindet Kulinarisches mit Kommunalpolitik: Die 20 Kandidaten stellen sich jeweils mit einem persönlichen Lieblingsgericht vor. Jedes Rezept steht sinnbildlich für die politische Haltung und die Themen, für die sich die Bewerber im Gemeinderat einsetzen wollen. „Politik ist wie Kochen: Es braucht gute Zutaten, das richtige Maß und Erfahrung – dann entsteht etwas, das allen schmeckt“, so der einzige Bürgermeisterkandidat Jürgen Götz. So sollen die Wähler nicht nur Inhalte kennenlernen, sondern auch die Menschen dahinter.
Gemeinschaft als Grundlage Götz
Inhaltlich setzt die CSU auf ein starkes Miteinander im Ort. Vereine, Feste und ehrenamtliches Engagement seien das Fundament einer lebendigen Gemeinde. Ziel sei es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter zu stärken und Veitshöchheim gemeinsam so zu gestalten, dass sich alle Generationen darin wiederfinden.
Wohnen bezahlbar halten
Ein Schwerpunkt liegt auf bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum. Durch Bauen im Bestand, maßvolle Nachverdichtung und die Förderung von Eigentum soll Wohnen für Familien, ältere Menschen und junge Bürger planbar bleiben. Gleichzeitig will die CSU leerstehenden Wohnraum aktivieren und Eigentümer dabei unterstützen, Wohnungen wieder dem Markt zuzuführen.
Mobilität und moderne Verwaltung
Bei Mobilität und Verkehr plädiert der Ortsverein für alltagstaugliche, bürgernahe Lösungen und eine verlässliche Anbindung. Parallel dazu soll die Digitalisierung der Verwaltung vorangetrieben werden – mit digitalen Services und zügiger Bearbeitung, jedoch weiterhin mit persönlichen Ansprechpartnern vor Ort.
Kultur sichern – Stiftung geplant
Auch Kultur und Ehrenamt nehmen breiten Raum ein. Vereine, Traditionen und Feste prägten das Gemeindeleben und sollten langfristig gesichert werden. Vorgeschlagen wird unter anderem die Gründung einer Bürger-Kulturstiftung, um Projekte und Veranstaltungen dauerhaft über Spenden und Fördermittel zu unterstützen.
Solide Finanzen, klare Prioritäten
Finanzpolitisch betont die CSU Solidität und Transparenz. Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Klimaschutz sollen ermöglicht werden, ohne unnötige Schulden aufzunehmen. Förderprogramme wolle man konsequent ausschöpfen.
Lebensqualität für alle Generationen
Weitere Themen sind Natur- und Umweltschutz, die Sicherung von Hausarzt- und Pflegeangeboten, eine starke Nahversorgung sowie Sicherheit im öffentlichen Raum. Integration, generationenübergreifende Teilhabe und die Stärkung von Senioren- wie Jugendangeboten – vom Erhalt des Jugendzentrums bis hin zu neuen Treffpunkten wie einer Skaterbahn und einer geplanten Jugend-App – runden das Programm ab.
Mit der Mischung aus politischem Programm, persönlichem Kochbuch und medialer Begleitung setzt die CSU auf einen kreativen Wahlkampf. Das an alle Haushalte verteilte Rezeptbuch soll zeigen: Kommunalpolitik beginnt vor der eigenen Haustür – und lebt vom Engagement vieler, die bereit sind, Verantwortung für ihre Heimat zu übernehmen.
Fotos Dieter Gürz
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Link auf Kochbuch - pdf.Datei
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