Veröffentlicht am von Dieter Gürz
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Eine Familie aus dem Veitshöchheimer Wohngebiet Sandäcker steht vor einer großen Herausforderung: Der Familienvater Martin (49) erlitt im September 2024 während eines Urlaubs mit seiner Frau und der fünfjährigen Tochter eine massive Hirnblutung. Seitdem befindet er sich in stationärer neurologischer Behandlung.
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Die junge Familie, beide Elternteile arbeiten als Pflegefachkräfte, kämpft seither mit den Folgen des Schicksalsschlags – emotional, organisatorisch und zunehmend auch finanziell. Nun soll Martin in absehbarer Zeit aus der Reha zurück nach Hause kommen.
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Doch der barrierefreie Zugang zum Haus ist nicht gewährleistet, was die Pflege und Versorgung erheblich erschwert. Die Familie ruft daher zu Spenden auf, um die Einfahrt und den Eingangsbereich entsprechend umbauen zu können.
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Der Vorfall ereignete sich im Urlaub: Martin klagte plötzlich über starke Schmerzen, erbrach sich mehrfach, verlor das Bewusstsein und musste per Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht werden. Eine sofortige Operation war nötig, danach lag er zwei Wochen im künstlichen Koma. Komplikationen führten zu weiteren Eingriffen. Während dieser Zeit pendelte seine Frau am Wochenende rund 500 Kilometer zur Klinik – unter der Woche war sie allein mit der damals vierjährigen Tochter, die ihren Vater über Wochen weder sehen noch sprechen konnte.
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Heute, rund sieben Monate später, nähert sich das Reha-Ende. Martin wird dauerhaft auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sein. Doch die Situation zu Hause ist nicht vorbereitet: Die Außenanlagen des 2021 bezogenen Reihenhauses sind unvollständig – insbesondere die Zufahrt und der Eingangsbereich. Ein Probewochenende mit Martin im Haus hat gezeigt: Der Zugang ist über den derzeitigen Schotterweg mit einem Rollstuhl nicht zu bewältigen. Nur mit gemeinsamer Anstrengung gelang es der Familie, ihn hinein- und hinauszutragen – ein untragbarer Zustand, auch im Hinblick auf eine mögliche Betreuung durch Pflegedienste.
Die Gestaltung des Vorplatzes war eigentlich für den Herbst 2024 vorgesehen, musste jedoch wegen der akuten Notlage auf Eis gelegt werden. Die finanziellen Mittel fehlen nun gänzlich. Als selbstständiger Pflegefachmann konnte Martin kein stabiles Einkommen mehr erwirtschaften. Seine Frau arbeitet weiter in Teilzeit, doch die Belastungsgrenze ist längst erreicht. „So allmählich verliere ich die Kontrolle“, beschreibt sie ihre Situation.
Aufruf der Nachbarschaftshilfe Veitshöchheim
Die Nachbarschaftshilfe Veitshöchheim ruft daher die Bevölkerung zu Unterstützung auf – sei es in Form von Spenden, handwerklicher Hilfe oder Sachleistungen. Eine GoFundMe-Spendenkampagne wurde ins Leben gerufen (siehe nachstehender Link).
Ziel ist es, möglichst schnell und unbürokratisch Lösungen zu schaffen, um dem Familienvater mehr Selbstständigkeit und der Familie mehr Alltagserleichterung zu ermöglichen.
„Hier geht es um mehr als bauliche Anpassungen – es geht um Würde, Lebensqualität und Solidarität in unserer Gemeinde“, betont Jacqueline Schreier vom Orgateam der Nachbarschaftshilfe. Geplant sind unter anderem eine rollstuhlgerechte Rampe sowie bauliche Veränderungen im Inneren des Hauses.
Wer helfen möchte, kann sich auch direkt an die Nachbarschaftshilfe Veitshöchheim wenden.
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