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Ein Orgelkonzert vom Feinsten in der barocken Vituskirche

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

In einem unter Coronaverhältnissen voll besetzten Kirchenraum gab die Veitshöchheimer Organistin Ariane Metz ein Orgelkonzert vom Feinsten.

Dank einer Videoschaltung von dem Schüler Valentin Leistner konnten die Zuschauer - mit einigen technischen Aussetzern - das Geschehen an der Orgel mitverfolgen

Das Programm begann mit ein paar Stücken aus der Anfangszeit der Notation, 16. Jahrhundert, die für unsere Ohren schon ungewohnt klangen.

Im Anschluss erklangen ein paar Kompositionen von Johann Sebastian Bach, die vielen nicht unbekannt waren: "Jesus bleibet meine Freude", die Air aus der D-Dur Orchestersuite und die große F-Dur Toccata.

Das Publikum staunte darüber, zu welchem Klangreichtum die Orgel von St. Vitus gebaut ist. In den anschließenden romantischen Stücken von Schumann und Mendelssohn zeigte sich die Orgel von einer anderen Seite, leidenschaftlich und farbig in der Registrierung.

Den Abschluss bildete eine furiose Fanfare von Robert Jones, der einen Teil der Zuhörerschaft zu stehenden Ovationen mitriss.

Ariane Metz ist Stipendiatin der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" und ARD-Preisträgerin. Sie hat der Wahl des Deutschen Musikrates "2021 - Jahr der Kirchenorgel" die Krone aufgesetzt. Anstelle eines Honorars erbat die Künstlerin Spenden für das Lambarene Klinikprojekt von Albert Schweizer.

Text und Fotos Bernhard von der Goltz, Kulturreferent des Gemeinderates

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