Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde

Tuesday, 30. april 2013 2 30 /04 /Apr. /2013 12:45

waldfriedhof-Urnenfeld.jpg 

Etwa 1000 Quadratmeter groß wird das neue Urnengrabfeld im Veitshöchheimer Waldfriedhof sein, das im Bild Bürgermeister Rainer Kinzkofer und sein Friedhofsreferent Klaus Krautschneider (re.) inspizieren.

Link auf Mainpost-Artikel (pdf)

Dabei stellte ihnen der zertifizierte Friedhofsplaner Thomas Struchholz (li.)  seine Neukonzeption vor, mit der die Gemeinde neue Wege im Bestattungswesen beschreitet.

PlanWaldfriedhofUrnenanlage.jpg PlanWaldfriedhofUrnenanlageLegende.jpg

Auf der lichtdurchfluteten Fläche im Nordosten des Waldfriedhofs sind in unterschiedlichen Bereichen insgesamt 135 Urnenerdgräber und 86 Urnenkammern für verschiedene Bestattungsarten vorgesehen. Unter dem Leitthema "Lebensfluss" wird anstelle der bisher starren Ausrichtung der Grabreihen, alles fließender, schlängelt sich ein Schotterbett durch die Fläche und entstehen dadurch halbrunde, von einander getrennte Räume mit Sitzmöglichkeiten, die zur Meditation, Besinnung und zum Gebet einladen. Die Schotterspur führt symbolisch auch über ein Brücklein, vom Diesseits ins Jenseits und verliert sich im Efeu der Randbepflanzung. Wie der Veitshöchheimer Gemeinderat und Friedhofsplaner erläuterte, ist vorgesehen Steinmetze und Gärtnereien aus der Region einzuladen, für einzelne Bereiche themenbezogene Vorschläge für die künstlerische Gestaltung der Grabstelen und die Bepflanzung zu liefern, um eine gewisse Vielfalt zu ermöglichen. Diese sollen dann nach Auswahl durch die Gemeinde in das Leistungsverzeichnis der Ausschreibung aufgenommen werden. Künftig sollen nämlich einzelne Bereiche bereits vorab vollständig einschließlich Grabstelen angelegt werden, so dass Hinterbliebende dann vor Ort den Urnenplatz auswählen können, der ihnen am besten hinsichtlich Motiv und Gestaltung am besten zusagt. Bei einer Bestattung muss dann nur noch die Grabstele mit einer Inschrift versehen werden, um alles andere, auch um die Pflege des Grabplatzes, braucht sich der Bürger nicht mehr zu kümmern.

Für die Realisierung dieses neuartigen Projekts rechnet Struchholz mit Kosten von 113.000 Euro. Hinzu kommen noch seine Planungskosten.

Fertigstellung bis Allerheiligen

In der jüngsten Hauptausschuss-Sitzung am 23. April hatte das Gremium diese neue Gestaltungs-Form bereits gut geheißen und damit  die Weichen für die zukünftige Bestattung von Urnen gestellt. Wie es hieß, sei ein Friedhof auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Bis Ende Juni möchte Struchholz nun in die Ausschreibung gehen, so dass das neue Urnengrabfeld heuer spätestens an Allerheiligen seiner Bestimmung übergeben werden kann.


FotoBestand3Urnenwand.jpg

Ausgangspunkt für die Neukonzeption war, dass in der bestehenden Urnenwandanlage des Waldfriefhofes nur noch wenige Grabstätten vorhanden sind. Der ursprüngliche Gedanke, keine Pflege bei der Bestattung in Urnenwänden zu haben, erwies sich laut Bürgermeister  als Trugschluss. Es habe sich fast täglich ein teilweise ungepflegter Zustand des Gesamtbereiches gezeigt, so dass der Bauhof ständig mit Aufräumarbeiten befasst sei.

Der Hinterbliebene möchte nämlich nach wie vor am Bestattungsort trauern, auch wenn er nur einmal im Jahr vorbei kommt. Diese Möglichkeit ist an den Urnenwänden nur sehr stark eingeschränkt möglich und war so nicht angedacht.  Ein rigoroses Entfernen von Blumenschmuck und Kerzen würde jedoch auf Unverständnis stoßen.

War also bis vor einigen Jahren die Errichtung von Urnenwänden der große Trend bei der Urnenbestattung, erfolgt mittlerweile nach Kinzkofers Feststellungen wieder ein Umdenken hin zu Grabstätten, die die Möglichkeit bieten, eine persönliche Trauerhandlung vorzunehmen.


Umdenken bei der Urnenbestattung 

grabstellen-muster-1.jpg grabstellen-muster-2.jpg grabstellen-muster-3.jpg

Als Beispiel für eine solch gelungenene Neugestaltung wurde von Planer Struchholz der Friedhof in Karlsruhe genannt. . Dort wurde bereits der Wandel von den Urnenwänden weg zu landschaftlich gestalteten Urnengrabfeldern vollzogen, wie die vorstehenden Fotos zeigen. 


Planungskonzeption für den Veitshöchheimer Waldfriedhof

uebersichtsplan1.jpg  FotoBestand1

Im Waldfriedhof bot sich für die Anlage eines solchen neuzeitlichen Urnengrabfeldes  im hinteren Bereich die im Lageplan orange gekennzeichnete Fläche unter Berücksichtigung folgender Punkte als bestens geeignet an: 

  • Individualität: Der Einzigartigkeit des Verstorbenen wird Rechnung getragen
  • Intimität: Private Trauerarbeit wird ermöglicht
  • Einklang mit der Natur: Harmonische Einbettung in die natürliche Umgebung, viel Grün, schattenspendende kleinwüchsige Bäume
  • Auflösung der tradierten Friedhofsstrenge durch unkonventionelle Anordnung der Gräber
  • Pflegeleichtigkeit durch beauftragte Bepflanzung, aber auch individuelle Bepflanzung möglich
  • Sitzgelegenheiten: Möglichkeiten der Besinnung
  • Gepflegtheit und Sauberkeit, die nicht steril wirkt.

Geplant sind:

  • Bodengleiche Gräber entlang des nördlichen Weges in einer Rasenfläche mit Bepflanzung und einer einheitlichen Beschriftungsplatte sowie der Möglichkeit Blumen und Grablichter abzustellen. Hier ist eine Vielzahl von Urnenbestattungen als Alternative für die Urnenwandanlage möglich.
  • Gemeinschaftsgräber: Hier werden um eine Stele mit Namenschildern 8 -12 Bestattungsmöglichkeiten angeboten.
  • Individuelle Gräber bei welchen nach Maßgabe der Satzung eigene Grabsteine/Stelen errichtet werden können.
  • Themenbereiche bei denen eine Vielzahl von gleichen Grabsteinen/Stelen als Vorausleistung durch einen Steinmetz errichtet werden, die dann mit Kauf der Grabstätte mit erworben werden.
  • Geprüft wird noch über das Landratsamt Würzburg/Gesundheitsamt, inwieweit es möglich ist, ein Einstreugrab einzurichten. Hier würde in ein Grobschotterfeld die Asche verteilt, was in anderen Ländern schon alltäglich ist. Hier steht Thomas Struchholz mit den zuständigen Behörden in Kontakt, da diese Bestattungsform so bei uns noch nicht vorkommt. 

Durch den Einbau von Urnenkammern in den verschiedenen Bereichen ist nach Ablauf der Ruhefrist jederzeit eine Wiederverwendung der Grabstelle möglich, auch dürfen nur noch vergängliche Urnen ohne Schmucküberurnen aus Porzellan eingebracht werden. Es ist so gewährleistet, dass eine Nutzung der Anlage über einen langen Zeitraum, bis 80 Jahre, gegeben ist. Ferner wird je Grabstelle die Bestattung von zwei Urnen übereinander vorgesehen.


Realisierung

Vorgesehen ist der Ausbau der Gesamtanlage vom Wegebau und der Grundbepflanzung.

  • Es sollen dann zuerst von allen Bestattungsformen zwei Möglichkeiten angeboten werden, welche dann je nach Bedarf erweitert werden.
  • Hierzu wird die Pflege und weitere Bepflanzung an Gärtnereien vergeben, so dass so wenig wie möglich Arbeitsaufwand für den Bauhof anfällt.
  • Weiterhin werden Steinmetze um Vorschläge für Gemeinschafts- und Themengrabfelder bei einem Treffen aufgefordert. So kann eine gewisse Vielfalt gewährleistet werden.
veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 15. january 2013 2 15 /01 /Jan. /2013 12:47

rewealt 2 Blick Mainuferstraße

Unter Dach und Fach ist nun der Kauf der Flächen und Gebäulichkeiten des ehemaligen REWE-Marktes am Eingang zum Veitshöchheimer Altort. Ende Oktober 2012 hatte der Gemeinderat den Erwerb des 4.529 Quadratmeter großen Areals "Würzburger Straße 60" mit ebenerdigen Gesamtnutzflächen von 1480 Quadratmeter für 500.000 Euro zuzüglich einer Maklercourtage von 7.500 Euro beschlossen  (Link auf Bericht). Am 20. Dezember konnte die Gemeinde die notarielle Beurkundung mit dem Maklerbüro tätigen. Nach Zustimmung durch die Eigentümer-Gesellschafterversammlung steht nun der von der Gemeinde beabsichtigten Nutzung für Lagerzwecke nichts mehr im Wege.

Für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann die Gemeinde nun auch die 60 Parkplätze des früheren Marktes, was insbesondere bei Veranstaltungen von Vorteil ist, die im über der liegenden Feuerwehr- und Vereinshaus stattfinden.

Erstmals ließ machte sich Bürgermeister Rainer Kinzkofer bei einer Ortseinsicht mit dem Hochbaureferenten Peter Wolf und dem Bauhofleiter Rudi Köhler ein Bild über die nun der Gemeinde zur Verfügung stehenden Kalt-Lagerflächen aufklären.

Rewealt Getraenkemarkt

Im ehemaligen separaten Getränkemarkt stehen 434 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Wie der Bürgermeister sehen konnte, ist hier genügend Platz, um das Inventar der Mainfrankensäle während der zweijährigen Dauer der Generalsanierung einzulagern.

Rewealt SBMarkt1 Rewealt SBMarkt2

Mit 1.046 Quadratmeter Nutzfläche mehr als doppelt so groß ist der ehemalige SB-Markt. Für Lagerzwecke nutzbar sind davon 872 Quadratmeter. Wie im Hintergrund links zu sehen, hat hier der Bauhof bereits die Holzhütten von der Altortweihnacht eingelagert.

Wie der Bürgermeister bei der Ortseinsicht sagte, benötigt die Gemeinde dringend Lagerflächen. Es müsse nämlich die bisher von Vereinen dafür genutzte ehemalige Reiterhalle im Sendelbach aufgrund ihres schlechten Bauzustands in absehbarer Zeit abgerissen werden. Deren Renaturierung könnte dann dem Ökokonto für Ausgleichsflächen gut geschrieben werden.

Der Bürgermeister ließ allerdings offen, ob die Lagernutzung im alten Rewe-Markt auf Dauer so bleibt oder mittelfristig doch noch der Gemeinderatsbeschluss vollzogen wird, im Gewerbegebiet eine neue Lagerhalle mit 1135 Quadratmeter Nutzfläche zu bauen, deren Kosten auf  500.000 Euro veranschlagt wurden. Dann wäre vorstellbar, das exponiert am Eingang zum Altort an der Bahnbrücke liegende Gelände anderweitig zu vermarkten, etwa für den Bau von altengerechten Wohnungen. Zumal hier das leerstehende gemeindliche Anwesen Würzburger Straße 58 angrenzt, das für die Realisierung einer Alters-Wohngemeinschaft im Gespräch war.

Ergänzung:

Der Hauptausschuss der Gemeinde stimmte in der Sitzung am Dienstagabend zu, dass auf schriftlichen Antrag Teilflächen auch an örtliche Vereine als Kaltlagerfläche gegen ein Entgelt von monatlich 0,50 Euro pro Quadratmeter verpachtet werden können. Bei einer Fläche von vier mal fünf Meter wären dies 120 Euro im Jahr.


Geplant: Fußwegverbindung zum neuen Rewe-Markt

Fußweg Rewemarkt4 Fußweg Rewemarkt 

Der Erwerb des alten Supermarkt-Areals „Würzburger Straße 60“ eröffnet der Gemeinde nun endlich auch die Möglichkeit, die von Bürgern schon lange geforderte behindertengerechte Fußweg-Verbindung zum neuen Rewe-Markt zu schaffen. Bei einer Ortseinsicht erkunden Bürgermeister Rainer Kinzkofer und sein Bauhofleiter Rudi Köhler die mögliche Wegeführung von der Würzburger Straße zum neuen Rewe-Markt, die über die Trenninsel in der Pont-L'Evêque-Allee geführt werden soll. Für die Trassierung in Frage kommt zum einen ein Stich an der nördlichen Grenze entlang dem Gemeindeanwesen Würzburger Straße 58 oder aber über den bisherigen Zugang des Supermarktes. Das Tiefbaureferat der Gemeinde wird nun laut Bürgermeister beide Alternativen mit Kostenschätzung untersuchen und dem Hauptausschuss der Gemeinde zur Entscheidung vorlegen.

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 19. november 2012 1 19 /11 /Nov. /2012 15:47

rewealt 1

Fast drei Jahre sind nun schon seit dem Umzug des REWE-Marktes in die neuen Räumlichkeiten auf der anderen Straßenseite der Pont-l-Èvêque-Allee verstrichen. Bis vor kurzem noch stellte sich die Frage nach der künftigen Nutzung dieses hervorragend direkt am Eingangsbereich zum Altort gelegenen 4.529 Quadratmeter großen Areals "Würzburger Straße 60", das der im Ort ansässige Immobilien-Makler Michael Binz im Auftrag einer Fondsgesellschaft in München seit geraumer Zeit anbot.

Wie Bürgermeister Rainer Kinzkofer nun in der Bürgerversammlung erstmals in der Öffentlichkeit verlauten ließ, hat nun der Gemeinderat beschlossen, das Objekt für 500.000 Euro zuzüglich Maklercourtage von 1,5 Prozent zu erwerben. An Nutzflächen weist der Supermarkt 1.046 Quadratmeter und der Getränkemarkt vis a vis 434 Quadratmeter auf. Das Objekt will die Gemeinde für Kaltlagerzwecke nutzen. Es sind zu dem 60 Parkplätze vorhanden.

rewealt-2-Blick-Wuerzburger-Stra-e.jpg

Als Begründung für den Grunderwerb führte das Ortsoberhaupt an, dass die Gemeinde dringend Lagerflächen benötige. Es müsse nämlich die bisher von Vereinen für Lagerzwecke genutzte ehemalige Reiterhalle im Sendelbach aufgrund ihres schlechten Bauzustands irgendwann einmal abgebrochen werden. Deren Renaturierung könnte dann dem Ökokonto für Ausgleichsflächen gut geschrieben werden.

Es habe zwar bereits einen bisher noch nicht vollzogenen Beschluss gegeben, im Gewerbegebiet eine neue Lagerhalle zu bauen, deren Kosten auf ebenfalls 500.000 Euro veranschlagt waren. Dieses Vorhaben werde nun hinten angestellt. Ob die Halle dann jemals noch gebaut oder das Grundstück einer anderen gewerblichen Nutzung zugeführt wird, kann laut Kinzkofer dahingestellt bleiben. Für die nächsten beiden Jahre könnten im alten Rewe-Markt auch Utensilien aus den Mainfrankensälen während deren Bauphase eingelagert werden.

 

 rewealt-2-Blick-Mainuferstra-e.jpg

Der Erwerb des alten Rewemarkt-Areals eröffnet laut Kinzkofer der Gemeinde endlich auch die Möglichkeit, über dieses die von Bürgern schon lange geforderte behindertengerechte Fußweg-Verbindung zum neuen Rewe-Markt zu schaffen.


RossnerReweAlt 2Starkes Interesse an der verwaisten Immobilie hatte zuletzt auch die Urveitshöchheimerin und jetzt in Güntersleben wohnende Elke Roßner-Scheler. Der Ingenieurin für Bekleidungstechnik schwebt nach wie vor vor, im kleineren ehemaligen Getränkemarkt unter ihrer Regie das abwechslungsreiche, qualitativ hochwertige Bistro/Cafe "Casa Elisa" mit einer Nutzfläche von 205 m² zuzüglich Sonnenterasse und daran anschließend ein Textil-Atelier "Nadelwerk" mit 122 m² Nutzfläche einzurichten. In der Casa sollte es am Feierabend auch kleine Gerichte, Cocktails, Musik, kleine Konzerte und Mottoabende geben, mitunter auch am Kaminfeuer. Im Atelier daneben würde sie auch Kurse und Workshops anbieten. Für die Nutzung des 1046 m² großen SB-Markt war sie noch auf der Suche nach Interessenten. Wie sie nun nach der Bürgerversammlung sagte, sei sie sehr froh über den Erwerb des Gesamt-Objektes durch die Gemeinde. Sie hofft, dass der Gemeinde der SB-Markt für die benötigten Lagerzwecke ausreicht und sie ihr den Getränkemarkt für ihre geplante Nutzung vermietet.


ReihenhausRewegelaendeLange Zeit im Gespräch war nach Auskunft des Immobilienbüros auch eine bauliche Neukonzeption nach Abbruch der Bausubstanz. So trug sich ein Bauträger mit dem Gedanke, auf dem Gelände eine Wohnanlage mit Reihenhäusern zu realisieren.  

 


Den Grunderwerb ins Gespräch gebracht hatte in der Haushaltsdebatte des Gemeinderates vor zwei Jahren bereits auch die CSU-Fraktion. Sie machte sich damals für einen Erwerb der Immobilie zur Nutzung durch Vereine und als Bürgerhaus stark. Diese Idee wurde jedoch im Gremium aus finanziellen Gründen nicht weiter verfolgt, da damals der Verkaufspreis noch bei 1,7 Millionen Euro lag.

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 5. october 2012 5 05 /10 /Okt. /2012 11:15

3TH-Fluchttuer-01.jpg 

Die 1998 im Veitshöchheimer Schulzentrum von der Gemeinde eröffnete Dreifachsporthalle wurde nicht als Versammlungsstätte, sondern vornehmlich für den Schul- und Breitensport konzipiert. Zugelassen sind deshalb maximal 300 Besucher in der Halle und 300 auf der Tribüne. Damit sind in der Regel alle sportlichen Veranstaltungen  abgedeckt, nicht jedoch Großveranstaltungen wie die Gardetanzturniere des Veitshöchheimer Carneval-Clubs (VCC) und der Tanzsportgarde Veitshöchheim (TSGV) mit rund 800 Besuchern in der Halle.
Solche Großveranstaltungen sind nach § 47 Versammlungsstättenverordnung beim Landratsamt anzeigepflichtig. Dabei überprüft das Amt auch den Brandschutz. Damit auch künftig solche Turniere wie das Verbandsoffene Qualifikationsturnier FRANKEN/MAIN/NECKAR der TSGV am 19./20. Januar 2013 oder im Bedarfsfall auch Großveranstaltungen des Gymnasiums Veitshöchhheim über die Bühne gehen, sah sich die Gemeinde gezwungen rund 40.000 Euro netto in die Vergrößerung der Rettungswege an der Süd- und Westfassade der Halle zu investieren.

Bei einer Ortseinsicht konnte sich nun Bürgermeister Rainer Kinzkofer zusammen mit seinem Hochbaureferenten Peter Wolf ein Bild über die in den Sommerferien durchgeführten Baumaßnahmen machen.

3TH-Fluchttuer-01b.jpg

So wurde an der Südfassade die vorhandene 1,13 Meter breite Türe auf das lichte Maß von 2,40 Meter verbreitert und zweiflügelig ausgebildet. Dies erforderte auch Anpassungsarbeiten an der innenseitigen Holzprallwand. Die Fassadenelemente außen mussten an die neue Situation angepasst werden.

3TH-Fluchttuer-02a.jpg 3TH-Fluchttuer-02.jpg

Komplett zu öffnen war die Fassade der Westseite zum Einbau einer neuen zweiflügeligen Fluchttüre mit einem lichten Maß von 2,40 Meter im Lagerraum mit Anpassen der Fassadenprofile und Einbau von neuen Fensterelementen. Vom Landratsamt war hier genehmigt worden, bei Großveranstaltungen das Hallentor rechts des Regieraumes als zusätzlichen Notausgang zu nutzen.

Notwendig war dazu auch die Erstellung einer neuen Außentreppe.

Das Landratsamt verband zu dem die Genehmigung mit der Auflage, dass im Lagerraum vom Hallentor bis zur Außentür eine Absperrung während der gesamten Veranstaltung notwendig ist, um die flüchtenden Personen auf einer gleichmäßigen Breite von 2,40 m durch den Geräteraum zu leiten. Diese Absperrung muss von einer Brandsicherheitswache beaufsichtigt werden. In der Absperrung sind zwei Türen erforderlich , die das Queren der Darsteller in Richtung Bühne erlauben. Die Brandsicherheitswache muss dafür sorgen, dass diese Türen im Brandfall sofort verriegelt werden, damit keine Personen abgedrängt werden können. Die Gemeinde bat daher die Freiwillige Feuerwehr,  dies bei der Festlegung der Anzahl der notwendigen Feuerwachen zu berücksichtigen und diese entsprechend einzuweisen. 

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 19. september 2012 3 19 /09 /Sept. /2012 16:14

Sanierung kostete eine Million - Gemeinde erwartet etwa die Hälfte als Schadensersatz

LehrschwimmbeckenEroeffnung-02.jpg LehrschwimmbeckenEroeffnung-05.jpg 

"Auf die Plätze fertig los!" Nach sechs Jahren Leerstand und einjähriger Bauzeit ist endlich wieder Betrieb in der lichtdurchfluteten Schwimmhalle des Veitshöchheimer Schulsportzentrums.  Die Jungs aus den siebten und achten Klassen der Mittelschule waren die ersten, die auf Kommando von Schwimm-Lehrer Achim Engelking ins 28 Grad warme Nass des 16 2/3 mal acht Meter großen und 0,9 bis 1,8 Meter tiefen Becken springen konnten.

Angesichts der Bäderdiskussion landauf, landab begrüßte es der Seminarleiter für die Lehrerfortbildung  insbesondere auch in seiner Funktion als Bezirksschul-Obmann Schwimmen sehr, dass das 1998 übergebene, aber wegen großer Baumängel im Herbst 2006 dicht gemachte Lehrschwimmbecken nun endlich wieder für das Schulschwimmen und auch der Öffentlichkeit  zur Verfügung steht. Engelking hofft, nun auch wieder an eine alte Tradition anknüpfen zu knüpfen, als die Veitshöchheimer Volksschule mit Schwimm-Mannschaften vordere Plätze beim Landesfinale erreichen konnte. Er bietet nämlich am Mittwoch-Nachmittag an der Mittelschule zusätzlich eine Schwimm-AG in Veitshöchheim als Basissport an.

Belegungsplan

Laut Belegungsplan nutzen das an die Dreifachturnhalle angebaute Bad das Gymnasium und die Grundschule je siebenmal, die Mittelschule viermal und die Landkreisförderschule einmal wöchentlich für einen doppelstündigen Schwimmunterricht.

In den Abendstunden führt die Wasserwacht montags, dienstags und donnerstags um 18.15 Uhr Schwimmkurse und anschließend jeweils ein Training für ihre drei Altersgruppen (9 - 11 Jahre, 12 - 14 Jahre und Aktive ab 15 Jahre) durch.

Auch die Bevölkerung kann das Bad nutzen, am Freitagabend von 18 bis 21 Uhr und am Samstagmorgen von

zehn bis 13 Uhr. Der Hauptausschuss legte dazu am Dienstag den Eintrittspreis mit zwei Euro für Erwachsene und einem Euro für Ermäßigte fest. Kinder unter sechs Jahren sind frei.

Wesentliche Schallminderung

LehrschwimmbeckenEroeffnung-01.jpg

Zur ersten Schwimm-Stunde kam zur symbolischen Schlüsselübergabe auch Bürgermeister Rainer Kinzkofer in die für 1.050.000 Euro netto sanierte Einrichtung.  "Mit dem Geld hätte man auch drei Häuser bauen können" meinte das Ortsoberhaupt zu den Jugendlichen. So verschlang die Behebung der durch "Pfusch am Bau" verursachten Undichtigkeiten in der Dachkonstruktion 735.000 Euro und in den Beckenumgängen 315.000 Euro.

Bis auf den Umstand, dass nun alles wie neu und viel adretter aussieht, hat sich ansonsten rein optisch in der Schwimmhalle nicht viel verändert gegenüber vorher. Was man jedoch gleich nach dem Eintritt hören konnte: In der Halle war der Schallpegel trotz der lärmenden Jugendlichen erträglich. Möglich machte dies der Ersatz der Trapezblech-Decke durch eine auch ästhetisch viel besser aussehende Holzakustik-Decke. Von dieser erheblichen Lärmminderung profitieren vor allem die Schwimm-Lehrer, die beispielsweise beim Gymnasium am Montag fünf Doppelstunden Schwimmunterricht abzuhalten haben. Den Nutzern zugutekommt auch der Einbau von Wärmebanken entlang der Fensterfront, die zugleich eine umlaufende Absturzsicherung erhielt.

 

Chronologie der schier unendlichen Baumängel-Geschichte

Schon im ersten Winter nach der Einweihung im Mai 1998 hatte der Hausmeister Kondenswasser an der westlichen Fensterfassade und an den Trapezblechen des Daches fest. Nachbesserungsarbeiten von Firmen an Fassade und Dach nutzten wenig. Ein daraufhin von der Gemeinde 2001 beauftragter Gutachter ermittelte als Schadensursache mittels künstlich erzeugten und mit Überdruck in die Halle gepumpten Nebel undichte Stellen besonders an der Verbindung der Glas-Seitenteile mit der Dachkonstruktion. Durch diese Kältebrücken und die hohe Luftfeuchtigkeit im Innern kam es zwangsläufig dazu, dass sich verstärkt chlor- und säurehaltiges Kondenswasser bildete, das die Bausubstanz, also Dachkonstruktion, Fenster, Fliesen und Betondecken angriff.

Im Kellergeschoss hatte der Hausmeister schon ab dem Jahr 2000 Wasser-Durchtritte im Bereich der in die Stahlbetondecke montierten Lasthaken beobachtet. Diese Undichtigkeiten weiteten sich später auf Deckendurchdringungen im Bereich von Versorgungsleitungen aus.

Im Jahr 2005 verstärkten sich diese Wasser-Durchtritte auch in der angrenzenden Sporthalle, wo in der angrenzenden hochwertigen Holzprallwand das aggressive Kondenswasser bereits Spuren hinterlassen und die in einer Wandnische verstauten Zugseile durchfeuchtet hatte. Einher gingen erhebliche Wasserverluste im Heizsystem durch geschädigte Heizleitungen im Bereich der Deckendurchführungen.2006 wurden deshalb mit Schließung der Halle korrodierte, also tropfende Heizleitungen still gelegt.

Seit November 2007 ist es unstrittig, dass ursächlich für Feuchte-Erscheinungen im Bereich der Technik im Kellergeschoss bis in die Sporthalle im Bereich der gemeinsamen Brandwand die mangelhaften Abdichtungen im gefliesten Umgang des Schwimmbeckens sind.

Neben der Dachkonstruktion mussten deshalb in einem zweiten Abschnitt auch die Beckenumgänge saniert werden.

Seit 2003 anhängiger Rechtsstreit

Da eine gütliche Einigung mit Planern und ausführenden Firmen von vornherein nicht zustande kam, blieb der Gemeinde nichts anderes übrig, als 2003 wegen der Undichtigkeiten in der Dachkonstruktion Klage beim Landgericht einzureichen, die sie dann im Mai 2008 wegen der Schäden an den Beckenumgängen erweiterte.

Das Landgericht erkannte inzwischen im ersten Verfahren bezüglich der Dachkonstruktionsmängel der Gemeinde einen Entschädigungsanspruch von 300.000 Euro zu.

Immer noch nicht entschieden ist über das zweite Verfahren bezüglich der unsachgemäßen Ausführung der Beckenumgänge. Hier steht laut Bürgermeister das Beweisverfahren kurz vor dem Abschluss. Er hofft, dass hier das Landgericht der Gemeinde einen Kostenerstattungsbetrag von über 200.000 Euro anerkannt. 

Beschreibung der Bauarbeiten (8/2011 bis 8/2012)

Nach den Feststellungen des gemeindlichen Architekten Peter Wolf gestaltete sich die Sanierung aufgrund der Baukonstruktion aus überwiegend Stahlbau sehr komplex, anspruchsvoll und zeitaufwändig. Viele Details konnten erst nach Bauteilöffnungen eingesehen, beurteilt und dann erst der Sanierungsanspruch festgelegt werden.

Zur Sanierung der Dachkonstruktion der Schwimmhalle mit Vorräumen mussten alle Dachaufbauten bestehend aus Trapezblechen, Dampfsperren, Wärmedämmungen und der Dachhaut komplett abgebaut werden, einschließlich der hier vorhandenen technischen Installationen.

LehrschwimmbeckensanierungInnen2

Anstelle dieser nach dem Stand der Technik längst überholten Ausführungsart (Trapezbleche sind auf dem Foto deutlich zu erkennen) wurde eine gedämmte und dampfdichte Holzkonstruktion mit Aluminiumdeckung eingebaut, die außerdem durch die bessere Foamglas-Wärmedämmung anstelle von Mineralwolle und eine Akustikdecke einen nicht unbedeutenden Mehrwert erbrachte. Alle Stahlbauteile erhielten innen einen komplett neuen Innenanstrich.

Nach Abbau des Innengerüstes erfolgten die Abbrucharbeiten im Bereich der Beckenumgänge und Duschen, Fliesen-, Abdichtungs- und Malerarbeiten. Schließlich konnte nach sechs Jahren Stillstand ab Anfang September 2012 auch die große Herausforderung der Wiederinbetriebnahme der gesamten Wassertechnik einschließlich Badewasseraufbereitung ohne größere Probleme gemeistert werden.

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 28. november 2011 1 28 /11 /Nov. /2011 12:01

EroeffnungsfeierSchluesseluebergabe2a-Kopie-1.jpg

Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Raibner Kinzkofer an die neuen Betreiber Christian Heilmann (re.) und Harald Popp (3.v.) mit Serviceleiterin Kathrin Baumann (3.v.l.).

Eitel Freude herrschte am Sonntagabend bei der feierlichen Wiedereröffnung des für 1,7 Millionen Euro von Grund auf sanierten und umgebauten Ratskellers bei Gemeindevertretern, Pächtern und Gästen.

Eroeffnungsfeier01AnspracheKinzkofer.jpg

Bürgermeister Rainer Kinzkofer sprach von einem Aushängeschild der Gemeinde. Der Ratskeller sei ein Schmuckstück geworden und er freue sich schon darauf, wenn im Sommer auch der Innenhof wieder belebt sei.

Das an den Rokokogarten angrenzende, dem Freistaat Bayern gehörende Gebäude wurde schon unter den Fürstbischöfen als Küchentrakt und ab 1902 auch von der Bayerischen Landesanstalt ähnlich genutzt, ehe es die Gemeinde 1974 nach Erlangen eines noch bis 2045 gehenden Erbbaurechtes zum Ratskeller umbaute. Das Ortsoberhaupt erinnerte daran, dass das Projekt im Gemeinderat nicht unumstritten war und es auch andere Vorstellungen gab. Es liege aber auf der Hand, dass durch den neuen Saal im Obergeschoss nach Auflassung der bisherigen Fremdenzimmer die Einrichtung nun verbesserte Möglichkeiten für Gesellschaften, Tagungen und Veranstaltungen biete. Alle Räume seien heller und flexibler geworden, vielfältiger, barrierefrei, teilweise mit Hofgartenblick. Dazu komme eine moderne Küche und vieles mehr, so wirke sich auch der verlegte Eingangsbereich sehr positiv aus.

Die Instandsetzungs- und Umbau-Arbeiten in einem Baudenkmal mit nahezu 40 Gewerken waren laut Bürgermeister aber auch sehr komplex und nicht einfach.

Eroeffnungsfeier04DeckegroßerSaal

Es mussten sehr aufwendige Befunduntersuchungen gerade im oberen Bereich durch geführt werden, um den 1748 nach Plänen von Balthasar Neumann errichteten Dachstuhl über dem neuen Saal wieder sichtbar zu machen. Ein Wermutstropfen war, dass bei Dämmarbeiten festgestellt wurde, dass die beiden einmaligen barocken Mansarddacher undicht waren und sie nachträglich mit Mehrkosten von 100.000 Euro mit Schiefer neu eingedeckt werden mussten. Es sei aber ansonsten gelungen, den Kostenrahmen einzuhalten, wovon 60 Prozent auf den Erhalt des Gebäudes, die Instandsetzung und energetische Sanierung entfallen.

EroeffnungsfeierRestaurantEG

Nicht mehr im Restaurant im Erdgeschoss anzufinden ist das erst 1970 eingebaute Tonnengewölbe. Die historischen Gewölbeelemente sind jedoch als Raumschmuck erhalten geblieben. Der Raum fand ebenso wie die beiden Säle oben allgemeines Wohlgefallen. Das Restorant wirkt nun insgesamt geräumiger und heller. Dass sich hier der Gast wohlfühlt, dafür sorgte die Inneneinrichtungsfirma Eurobject Naumann mit modernem, dazu passendem Einrichtungsmobiliar, dekorativ, mit viel Lichtelementen, mit heller weißer Akustik-Trocken-Baudecke, Faltenstepppung der Bankrücken in dunkelrot-braun im Stile der früheren Ratsherrenstuben.

Die Tucherbräu ist laut Bürgermeister erst der dritte Pachtpartner. Kinzkofer dankte den Unterpächtern Christian Heilmann und Harald Popp, die Einladung zur Einweihung übernommen und dadurch die Gemeinde als Bauherr entlastet zu haben. Er wünschte den beiden Geschäftsinhabern wirtschaftlichen Erfolg, ihrer Serciceleiterin Kathrin Baumann und dem Ratskeller-Küchenchef Oliver Ponnath zufriedene Gäste.

Eroeffnungsfeier02KirchlicherSegen.jpg

Der katholische Pfarrer Robert Borawski und die evangelische Pfarrerin Silke Wolfrum erteilten dazu nach dem Motto „Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt“ den kirchlichen Segen. Dass essen und trinken, Leib und Seele zusammenhält, sei bekannt.

Eroeffnungsfeier01AnspracheTucherbraeuHermann 

Verkaufsdirektor Bernd Herrmann dankte dem Gemeinderat für das der Tucherbräu entgegenbrachte Vertrauen, einen langfristigen Pachtvertrag abzuschließen. Herrmann:„Wir wollen uns als Hauptmieter der Verantwortung würdig erweisen und die nächsten Jahre mit unseren Partnern Harald Popp und Christian Heilmann alles daran setzen, den Ratskeller zu einem gastronomischen Vorzeigeprojekt in Veitshöchheim und darüber hinaus zu machen.“ Seine in Nürnberg ansässige Brauerei miete ausgesprochen selten Objekte und auch nur dann an, wenn man von der Zukunftsfähigkeit überzeugt sei. Den Ratskeller in Veitshöchheim bezeichnete er als ein Objekt, das hinsichtlich Zuschnitt, Lage und Umfeld eine hohe Zukunftsträchtigkeit gewährleiste, vorausgesetzt man habe dazu auch die richtigen Wirte. Mit der Verpflichtung von Heilmann & Popp habe man genau die richtigen Partner für den Ratskeller gefunden.

Eroeffnungsfeier01BlumenTucherbraeu

Seine Freude darüber, dass Tucherbräu in diesen wunderbar renovierten Räumlichkeiten eine Heimat fand, drückte Herrmann dadurch aus, in dem er der Bürgermeister-Gattin Barbara Kinzkofer symbolisch einen Blumenstrauß überreichte.

Eroeffnungsfeier01AnspracheHeilmann

Christian Heilmann, zusammen mit Harald Popp Geschäftsinhaber der Heilmann & Popp GbR, die nun neben dem Veitshöchheimer Rokoko und dem Pavillon in Würzburg  auch den Veitshöchheimer Ratskeller betreibt, betonte, dass dieser weder von den Preisen noch von der Küche kein zweites Rokoko, sondern ein Zentrum für Veitshöchheim mit vorbildlicher, qualitativ guter regionaler Küche zu anständigen Preisen sein werde.

Eroeffnungsfeier04großerSaal  Eroeffnungsfeier04kleinersaal

Hinsichtlich Tagungen und Feiern sei der Ratskeller ein verträumter, romantischer, schöner Ort par Excellence mit optimalen Bedingungen und insoweit eine tolle Ergänzung zum „Rokoko“ im Weißen Lamm.

Eroeffnungsfeier01Gaeste1a-Kopie-1

Er freute sich deshalb, unter den 170 geladenen Gäste auch viele Vereinsvertreter begrüßen zu können. Heilmann: „Wir als Gastronomen können uns hier in den nächsten Jahren beweisen, für uns steht die Leistung im Vordergrund.“

EroeffnungsfeierkuechenchefOliverPonnath

Diese Leistungsfähigkeit (rechts Küchenchef Oliver Ponnath) konnten alle Gäste bereits bei der Eröffnung am warmen Buffet unten im Restaurant und beim kalten Buffet oben im kleinen Saal testen.

Wo man auch hinhörte, man vernahm nur begeisternde Worte über das neue gastronomische Kleinod, das die Gemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft des Hofgartenschlosses geschaffen hat.

 

Hier weitere Fotos von den Räumlichkeiten während der Eröffnungsfeier

 

Eroeffnungsfeier04Servicekuecheoben Eroeffnungsfeier04Servicekuecheoben1 Eroeffnungsfeier04DeckFlurtreppenaufgang Eroeffnungsfeier04DeckFluroben

Eroeffnungsfeier04WC ausleger

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 16. november 2011 3 16 /11 /Nov. /2011 21:15

 Ratskeller1

Der von der Gemeinde für 1,7 Millionen Euro komplett neu restaurierte Ratskeller mit dem stilvoll gestalteten Restaurant im Erdgeschoss und den beiden Festsälen im Obergeschoss sieht am 27. November 2011 seiner Einweihung und am 1. Dezember seiner Eröffnung entgegen.

Link auf die Homepage der Pächter Harald Popp & Christian Heilmann   http://www.ratskellerveitshoechheim.de

 

Impressionen vom 14.17.11.2011:

Ratskeller5 ratskellertheke.jpg 

Restaurant im EG

Ratskeller10 ratskellertheke1.jpg Ratskeller8a Ratskeller7    

Zugang und großer Saal im OG

 Ratskeller6

Kleiner Saal im OG

 ratskellerkueche1.jpg  Ratskeller9

Küche im EG und Vorbereitungsraum im OG

 Ratskeller11 Ratskeller12

Sanitärräume

 RatskellerBaufortschrittGroßerSaalBlickHofgarten0

Besonders reizvoll: Vom großen Saal  im OG eröffnet sich ein Blick auf das Hofgartenschloss.

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 29. september 2011 4 29 /09 /Sept. /2011 12:15

RatskellerBaufortschrittEroeffnungsschild

Während die Innenausbauarbeiten noch voll im Gang sind, haben die neuen Pächter Harald Popp & Christian Heilmann  schon intensiv die Eröffnung zum 1. Dezember vorbereitet, wie aus der bereits von ihnen erstellten Homepage http://www.ratskellerveitshoechheim.de hervorgeht. Da bekommt man richtig Appetitt, wenn man einen Blick auf die dort veröffentlichte Speisekarte wirft, die auch preiswerte Gerichte wie Schweinekotelett, -braten oder -leber unter zehn Euro enthält.

Die Pächter freuen sich, dass sie bereits in der Weihnachtszeit neben ihren Räumen im Rokoko nun im dann von der Gemeinde für 1,7 Millionen Euro komplett neu restaurierten Ratskeller mit dem stilvoll gestalteten Restaurant im Erdgeschoss und den beiden wunderschönen Festsälen im Obergeschoss Vereinen und Betrieben eine tolle Auswahl an Möglichkeiten anbieten können, ihre Weihnachtsfeiern in stilvollem Ambiente zu genießen.

RatskellerBaufortschrittGroßerSaalBlickHofgarten0

Besonders reizvoll: Vom großen Saal  im OG eröffnet sich ein Blick auf das Hofgartenschloss.

 

Impressionen vom Stand der Bauarbeiten Ende September 2011:

RatskellerBaufortschrittFassade

Wegen der Umbauten (Verlegung Haupteingang und Fenster) wurde die Haupt-Fassade im Erdgeschoss zur Vorbeugung gegen Rissebildung mit einer Gewebemasse  überspachtelt. Die gesamte Ratskellerfassade wird wie bisher einen gelben Farbton erhalten. Dem Ende entgegen geht die notwendige Schiefer-Neueindeckung des Mansarddaches zur Kirche hin.

RatskellerBaufortschrittGroßerSaal RatskellerBaufortschrittGroßerSaalHolzbalkendecke RatskellerBaufortschrittElektroMaler

Zur Zeit im Gang im großen Saal im OG: Maler-, Decken- und Elektroarbeiten, die Lüftungsarbeiten sind abgeschlossen

RatskellerBaufortschrittGastraum RatskellerBaufortschrittkleinerSaal RatskellerBaufortschrittkDeckenbau

Das Restaurant im EG (li.), wie auch der kleine Saal im OG (Foto Mitte) erhielten eine Schall absorbierende Decke. Auch hier sind die Malerarbeiten im Gange. Im Küchenbereich (re.) laufen noch die Deckenbauarbeiten.

Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Nächste Woche können ab 4. Oktober  die Fußbodenarbeiten beginnen.

Link auf letzten Artikel

veröffentlicht in: Baumaßnahmen Hochbau Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Blog-Info

Profil

Kategorien

Freitext

Fotoalben

Alle Alben ansehen

Kalender

April 2014
M T W T F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30        
<< < > >>

Suchen

Feeds (RSS)

  • RSS-Feed der Artikel

Zufallsbilder

  • 13 Rote Garde Schautanz 02
  • Jerry 04 Shellfisch 05
  • Tsgvgala 08 Michel Mueller 16
  • 2 Studentinnen5
  • pauschisbegeistert1
  • UfrTurnierUe15 01 Siegerehrung Tanzmariechen 01
 
Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren