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Gemeinde Gemeinderat

Tuesday, 7. may 2013 2 07 /05 /Mai /2013 18:24

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Einen Wechsel gab es in der letzten Sitzung des Gemeinderates. Ilse Feser legte ihr Amt als Gemeinderätin aus gesundheitlichen Gründen nieder. Auf der SPD-Liste rückte an ihrer Stelle Gertraud Azar (re.) nach.

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 Bürgermeister Rainer Kinzkofer bedauerte das Ausscheiden von Ilse Feser. Schließlich gehört Feser bereits seit 1990 dem Gemeinderat nun .schon in der vierten Wahlperiode an und sei für viele in dieser Zeit geschaffene Infrastruktureinrichtungen mitverantwortlich gewesen.

Sie setzte sich zunächst zwölf Jahre als Verkehrsreferentin unter anderem für die Verkehrsberuhigung des Ortes ein. Seit 2002 als Referentin für Bildung und Kultur tätig, initiierte sie unter anderem die Tage des Offenen Ateliers und verschiedene Ausstellungen und Konzerte.

Seit 1994 belebt sie als Beauftragte die Partnerschaft mit Greve in Chianti durch die Organisation von Bürgerreisen, Kunstworkshops, Foto-Ausstellungen, Kochkurse, Jugendaustausch, Stand bei der hiesigen Altortweihnacht und zuletzt auch in Greve beim Oktoberfest.

Bürgernähe war stets ihre Maxime. So war sie auch seit der Gründung des Stammtisches der Birkentaler vor über zehn Jahren bis heute aktiv.

Im SPD-Ortsverein ist sie schon seit über 30 Jahren dabei und übte hier verschiedene Funktionen bis zum Vorsitz aus, ebenso im gleichen Zeitraum auch im Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt. Ilse Feser kann von sich sagen, als Vorsitzende den Kindergartenbau der AWO im Schenkenfeld "gebaut" zu haben.. Ohne ihren damaligen Einsatz gäbe es heute weder den AWO Ortsverein, geschweige denn einen Kindergarten.

Daneben ist sie auch förderndes Mitglied der Fördervereine der Mittelschule, der Sing- und Musikschule und des Vereins Jugendbahnhof und setzte sich viele Jahre auch im Verkehr- und Gewerbeverein ein. Auch überörtlich engagierte sie sich für den Freundeskreis Kulturspeicher, den Verein Kunstschaffender in Unterfranken und in der Gesellschaft für türkische Freundschaft in Würzburg.

Der Bürgermeister dankte Feser im Namen der Gemeinde mit einem Bild und einem Blumenstrauß für ihr verdienstvolles 23jähriges Wirken als Gemeinderätin zum Wohle von Veitshöchheim. Dafür wurde sie schon 2008 mit der kommunalen Verdienstmedaille des Innenministers und 2010 beim Neujahrsempfang vom Bürgermeister ausgezeichnet.

Feser sagte dem Bürgermeister zu, ihre Funktion als italienische Partnerschaftsbeauftragte noch weiter auszuüben. 


Für die SPD-Fraktion dankte Marlene Goßmann der Ausscheidenden für ihr bewundernswertes Engagement über mehr als zwei Jahrzehnte und lobte sie für ihre stete Geradlinigkeit..


An Fesers Stelle hieß nun Bürgermeister Rainer Kinzkofer in der Sitzung die Regierungsrätin a.D. Gertraud Azar in den Reihen des 24 Mitglieder zählenden Gemeinderates willkommen.

Erste Nachrückerin auf der SPD-Liste wäre eigentlich Ingrid Schinagl gewesen, die jedoch aus  beruflichen Gründen wie schon 2011 beim Ausscheiden von Kurt Scheuring auf das ihr zustehende Mandat verzichtete. 

Der Bürgermeister nahm der neuen Gemeinderätin den nach der Gemeindeordnung vorgeschriebenen Treue-Eid ab. Die SPD-Ortsvorsitzende schwörte, ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren.

Gertraud Azar übernimmt von Ilse Feser deren Funktionen in den Ausschüssen des Gemeinderates und insbesondere auch die Funktion der Referentin für Kultur und Bildung.

 

veröffentlicht in: Gemeinde Gemeinderat - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Friday, 12. april 2013 5 12 /04 /Apr. /2013 09:14

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Mit 658.000 Euro beteiligt sich die Gemeinde am zwei Mio. Euro teuren Neubau des  Bilhildis-Kindergartens, der seiner Fertigstellung bis Ende Juni entgegen sieht.

In der neuen Rekordzeit von 45 Minuten verabschiedete der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig den diesjährigen Haushalt mit neuen Rekordmarken. Es ist der zweite doppische Haushalt in der Geschichte Veitshöchheims, der mit einem Gesamtvolumen von 35,25 Millionen Euro zuzüglich der  4,0 Millionen Euro für den Versorgungs-Eigenbetrieb fast doppelt so hoch ist wie der bisherige Spitzenwert von 20,5 Millionen Euro im Jahr 2008.

 

Für Bürgermeister Rainer Kinzkofer und die 22 anwesenden Gemeinderatsmitglieder gab es allen Grund zur Freude. Brachte bereits die Jahresrechnung 2012 die Rekord-Zuführung von 3,77 Millionen Euro zum Vermögenshaushalt, so geht Kämmerer Erich Müller heuer von einem Überschuss von knapp zwei Milllionen Euro im Finanzhaushalt aus. Bei gemeindlichen Haushaltsplanungen ist dies der bisher höchste eingestellte Ansatz.

Einen einsamen Rekord bedeuten auch die Vielzahl der im Haushalt 2013 geplanten Investitionen von 16,6 Mio Euro.

Größte Ansätze Investitionsprogramm 2013
Mainfrankensäle 6.025.000 €
Erwerb von Grundstücken 2.530.000 €
Straßenausbau 1.800.000 €
Sanierung Liegenschaften 1.667.000 €
Baukostenzuschüsse Kindergärten 1.631.000 €
Sanierung Schulgebäude 1.190.000 €
Dreifachturnhalle und Schwimmhalle - Sanierung 490.000 €
Ausbau Breitbandkabelnetz 200.000 €
Sanierung Friedhöfe 134.000 €
Spielplätze Sanierung 114.000 €
Straßenbeleuchtung 113.000 €
Sanierung Bücherei 112.000 €

hinzukommt noch das Investitonsvolumen im Vermögensplan

des Versorgungsbetriebs für die Wasserversorgung und

Abwasserbeseitigung, u.a. 482.000 € für die Gewerbegebietserweiterung

Ost und 200.000 € für die Kanalisation der Tiergartenstraße enthalten

965.000 €

Finanziert werden sollen die 16,6 Mio. Euro Investitionen u.a. durch Kredite von 6,0 Mio. Euro, 4,04 Mio. Euro Kassensbestand (Rücklagen),  2,0 Mio. Euro Staatszuschüsse,  1,95 Mio. Euro Überschuss aus laufender Verwaltungstätigkeit, 1,58 Mio. Euro Grundstücksverkaufserlöse und 1,37 Mio. Euro Anlieger-Beiträge.

 

Nach Ablauf des Verwaltungsjahres würde die Gemeinde bei Leistung aller Zahlungen  immer noch über einen Rücklagenbestand von 7,67 Mio. Euro verfügen.

Gleichzeitig würde jedoch bei Inanspruchnahme aller Kreditermächtigungen, die Gesamtverschuldung  der Gemeinde einschließlich Versorgungsbetriebe auf 6,5 Mio. Euro steigen, also von derzeit 62,56 Euro pro Einwohner auf dann 656,41 Euro (Landesdurchschnitt 836,00 Euro).  Der Schuldendienst bereitet der Gemeinde derzeit keinerlei Probleme, da es großteils zinslose sehr zinsgünstige Darlehen sind. Erst ab  2016 geht der Kämmerer nach Auslauf der tilgungsfreien Jahre von einem Zinsaufwand von 131.000 Euro und einer jährlichen Tilgung von 406.700 Euro aus.

Feststellungen  Bürgermeister Rainer Kinzkofer
  • Im Haushalt einschließlich Finanzplanung bis 2016 wurden alle Mittelanforderungen der Fraktionen und der Referate in voller Höhe eingearbeitet.
  • Der Haushalt ist mit 16,6 Mio. Euro Ansatz, davon 6,0 Mio. Euro für die Mainfrankensäle, sehr investiv, mit energetischen Maßnahmen sehr innovativ, kreativ (Beispiel Turntalentschule) und nachhaltig, wenn man allein die Investitionen für Kinderbetreuungseinrichtungen sieht. So kann die Gemeinde das Gesetz erfüllen, das am 1.8.2013 vorschreibt, für unter Dreijährige einen Platz zur Verfügung zu stellen.
  • Der Haushalt zeigt auch Perspektiven auf, so im Schulbereich Kompetenzzentrum und die fortschreitende Ganztagsbetreuung, die zurzeit schon bei 60 Prozent liegt. Dazu zählen auch Sozialarbeit, Straßenbau, Sanierungen, Radwegausbau.
  • Die Eröffnungsbilanz für die im Vorjahr eingeführte Doppik mit ihren drei Komponenten Bilanz (Vermögensrechnung), Ergebnisrechnung (Gewinn- und Verlust) und Finanzrechnung (Cash Flow) mit den gebildeten 19 Teilhaushalten und 65 Produktkonten wird heuer noch vorgelegt.
  • Der Haushaltsplan schließt im Ergebnishaushalt mit 18,4 Mio. Euro Erträgen und 16,68 Mio. Aufwendungen ab, also mit einem positiven Jahresergebnis von 1,72 Mio. Euro.
  • Die Zuführung zum Vermögenshaushalt (liquide Mittel) ist eine wichtige Kennziffer. Im Haushalt 2012 wurde sie mit knapp zwei Mio. Euro veranschlagt und mit der neuen Rekordsumme von 3,8 Mio. Euro abgeschlossen. Im Haushalt 2013 sind dafür 1,95 Mio. Euro veranschlagt. Es besteht die Hoffnung, dass diese relativ hohe freie Finanzspanne noch höher wird.
  • Die Kreditermächtigung für 2013 in Höhe von 3,5 Mio. Euro wird nur in der tatsächlich benötigten Höhe in Anspruch genommen.
  • Bei den Steuereinnahmen ist die Gewerbesteuer mit 3,3 Mio. Euro veranschlagt. Davon verbleiben allerdings nur 20 Prozent der Gemeinde. Allein der Landkreis schöpft schon 46 Prozent ab. Eine sehr wichtige Einnahmequelle der Gemeinde ist die Einkommensteuer mit einem Ansatz von 4,5 Mio. Euro. Die Grundsteuern belaufen sich auf rund eine Million Euro. Auf 1,6 Mio. Euro steigen die Schlüsselzuweisungen, die die Gemeinde aufgrund ihrer relativ niedrigen Steuerkraft vom Freistaat erhält. Nominal sind dies die höchsten im Landkreis.
  • Bei den kostenrechnenden Einrichtungen ist bei den Friedhöfen durch die beschlossene Anpassung der Grabgebühren mit einem Ansatz von 120.100 Euro und 21.000 Euro Abschreibungen eine aufsteigende Tendenz zu erkennen.
  • Größter Posten auf der Aufwandsseite ist die Kreisumlage mit 3,5 Millionen Euro.
  • Bei den Investitionen sind 2,0 Mio. Euro für den Erwerb von Grundstücken im Gewerbeerweiterungsgebiet und im Bereich des neuen Bebauungsplanes „Sandäcker“ vorgesehen.
Stellungnahmen der Fraktionen

Übereinstimmend galt der Dank allen Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates für die konstruktive Zusammenarbeit und das gemeinsame Ringen um die besten Lösungen, der gesamten Verwaltung und allen die bei der Aufstellung des Haushaltplanes mitgewirkt haben, insbesondere dem Kämmerer Müller und seiner Mannschaft, dem Bürgermeister Kinzkofer, für seine Arbeit und sein Geschick, mit der er die Verwaltung führt.

Übereinstimmend war bei der Haushaltsdebatte von einem mehr als ausgeglichenen, höchst investiven, nachhaltigen, generationsgerechten und zukunftsorientierten Haushalt die Rede.

Reinhard Kleber (CSU-Fraktion)

Der Haushalt ist auch angesichts der beträchtlichen Gesamtinvestitionen im Finanzplan insgesamt solide aufgestellt. Im letzten Jahr geholfen haben die erheblichen Gewerbesteu-ereinnahmen von 4,27 Mio. Euro, verursacht durch größere Nachzahlungen. Insoweit ist zu begrüßen, dass 2013 diese Einnahmen vorsichtig auf 3,3 Mio. Euro veranschlagt sind, also ein Polster aufweisen. Dies gibt dem Finanzhaushalt mit einem Überschuss von 1,95 Mio. Euro eine andere Qualität. Die Fraktion hat angesichts des Investitionsvolumens für die Mainfrankensäle keine Einwände und sieht es als sinnvoll an, dass nach der Kreditermäch-tigung von 2,5 Mio. Euro im Vorjahr auch 2103 eine weitere Erweiterung in Höhe von 3,5 Mio. Euro eingebaut ist. Auch dies ist sinnvoll.

Nach der Finanzplanung bis 2016 mit einem Investitionsvolumen von 34,1 Mio. Euro müss-te die Gemeinde auch in den nächsten drei Jahren glatt über alle Klippen kommen. Es steht auch noch ausreichend Geld für freiwillige Leistungen zur Verfügung, für Schulen, Vereine und für kulturelle Einrichtungen. So wurden auch im vergangenen Jahr alle Schul-, Sport- und Kindereinrichtungen entsprechend unterstützt und dies ist auch ein wesentlicher Teil der Investitionsvolumen, die im neuen Haushalt enthalten sind. Dies ist eine feine Geschichte.

Udo Backmund (SPD-Fraktion)

Veitshöchheim hat eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Sie wird mitbestimmt durch eine hervorragende Infrastruktur. Vorrangiges Ziel ist deshalb für die Fraktion der Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur und auch der freiwilligen Leistungen. Der vorliegende Haushaltsplan zeigt, dass die gesamten Aufwendungen des Haushaltsjahres 2013 durch Erträge gedeckt werden können. Der Ergebnishaushalt, welcher den Ressourcenverbrauch der Gemeinde abbildet, schließt positiv und zwar mit einem deutlichen Überschuss (ca. 1,7 Mio €) ab. Dies ist ein Ergebnis, welches die gute wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gemeinde im laufenden Jahr zeigt. Das vorhandene Nutzungspotential der Gemeinde bleibt somit für künftige Generationen erhalten und wird nicht aufgezehrt. Auch im Sinne der Ge-nerationengerechtigkeit ist dies ein guter Umstand.

Der Finanzhaushalt offenbart einen Nettozufluss an liquiden Mitteln von ca. 2 Mio. €. Einerseits bedeutet dies, dass die Gemeinde Veitshöchheim in der Lage ist, die Auszahlungen aus der laufenden Verwaltungstätigkeit durch Einzahlungen aus selbiger zu decken und andererseits, dass die beachtlichen anstehenden Investitionstätigkeiten (ca. 17 Mio. €) zumindest teilweise aus Eigenmitteln des laufenden Haushalts finanziert werden.

Zudem müssen zur Bewältigung des großen Investitionsprogramms u. a. die Rücklagen herangezogen werden. Dies sind jedoch ebenfalls Eigenmittel der vergangenen Haushalts-jahre, die zum Erhalt der Infrastruktur auf Seite gelegt wurden.

Der Haushalt beinhaltet mit 17 Mio. € eines der größten (wenn nicht sogar das größte) Investitionsprogramme der letzten Jahre. Mehr als 80 % dieser beachtlichen Summe (14 Mio. €) fließen in den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur und zahlt sich auch für künf-tige Generationen aus. Zusätzlich gibt uns die seit vielen Jahren äußerst geringe Zinslast, welche die Gemeinde aufbringen muss, für die nun anstehenden Investitionen den genügend großen Handlungsspielraum. Im Ergebnishaushalt sind lediglich Abschreibungen in Höhe von 1,4 Mio. € zu finden. Dies zeigt, dass die Investitionen in den Erhalt der Infrastruktur richtig sind.

Winfried Knötgen (UWG)

Der vorliegende Haushalt lässt erfreulicherweise einen großen Spielraum. Wenn man bedenkt, dass im Dezember noch eine Entnahme von 9,5 Mio. Euro aus den Rücklagen an-gesetzt waren und jetzt nur noch 4,0 Mio. Euro notwendig sind, so dass noch eine Rückla-ge von über 7,6 Mio. Euro verbleibt, so ermöglicht dies einen Spielraum für die Zukunft.Der Haushalt ist nachvollziehbar. Er ist sehr übersichtlich. Alles was an Anträgen gestellt wurde, ist eingearbeitet. Die Kreditaufnahme ist unter den gegebenen Bedingungen und den günstigen Konditionen richtig. Die hohen Folgekosten einzelner gemeindlicher Einrichtungen und die geplanten Investitionen gereichen den Bürgern zum Nutzen
Günther Thein (Bündnis 90/Grüne)
Der Haushalt ist positiv. Angesichts der andauernden weltweiten Finanzkrise, der erheblich anstehenden Investitionen insbesondere auch für den Klimaschutz und der ständig steigenden Folgekosten ist für die Grünen-Fraktion das große Investitionsvolumen für die Mainfran-kensäle von 13,2 Mio. Euro problematisch, da diese Maßnahme für viele Jahre die Mittel der Gemeinde bindet und 6,7 Mio. Euro Rücklagen aufbraucht und eine Kreditaufnahme von 4,0 Mio. Euro erfordert. Eine energetische Sanierung war zwar dringend notwendig, nicht jedoch die Erweiterung. Wenn die derzeitigen Rahmenbedingungen so bleiben, dürfte dies kein Problem sein. Aber es könnte auch anders kommen. Es besteht die Gefahr, dass die laut Energieleitplan sich für die Gemeinde auch finanziell lohnenden energetischen Sanierungen gemeindlicher Liegenschaften schwieriger umgesetzt werden können. 

Jürgen Götz (Veitshöchheimer Mitte - VM):

Aufgrund der Vielzahl der im Haushalt 2013 geplanten Investitionen von 16,6 Mio. € ist eine nicht unerhebliche Kreditaufnahme von 6,0 Mio. € vorgesehen. Bei voller Ausschöp-fung des geplanten Kreditrahmens erhöht sich die pro Kopf- Verschuldung von 62,56 € auf 657,74 €. Damit liegt die Gemeinde immer noch weit unter dem Landesdurchschnitt von 836,- € pro Kopf. Ob die eingeplante Kreditaufnahme in der vollen Höhe überhaupt notwendig sein wird, ist von der Umsetzung der geplanten Investitionen abhängig. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die im Haushalt eingeplanten Investitionen in den letzten Jahren nie komplett realisiert werden konnten. Der Veitshöchheimer Mitte ist es dennoch um die Finanzen der Gemeinde nicht bange. Dies zeigt unter anderem die Tatsache, dass der Finanzhaushalts-Überschuss 2013 mit knapp 1,9 Mio. € einer der höchsten der letzten 10 Jahre ist. Auch wird der Rücklagenstand wird nach Ablauf des Haushaltsjahres noch ca. 7,6 Mio Euro betragen. Natürlich werden diese in den Folgejahren durch die dann auflaufenden Rechnungen für die Mainfrankensäle noch deutlich reduziert. Die Veitshöch-heimer Mitte steht angesichts der historisch niedrigen Zinsen voll hinter den geplanten Investitionen.

Die freiwilligen Leistungen, für Einrichtungen, Maßnahmen und Vereine, welche u.a. die Wohnqualität in Veitshöchheim ausmachen bleiben auch 2013 stabil. Dennoch gibt es für die Zukunft einiges zu tun.

  • Die VM sieht es als dringend erforderlich an, die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes schnellstmöglich umzusetzen um hier mittelfristig weitere Gewerbesteuereinnahmen generieren zu können. Flächen sind zur Erweiterung da. Es gilt nun den Satzungsbeschluss zu fassen und die Erschließungskosten an die Eigentümer weiter zu geben bzw. für den Erwerb von Flächen auch weiter 25 €/m² weiter zu zahlen. Einige Firmen, die expandieren wollen, erwarten, dass die Gemeinde jetzt handelt.
  • Auch muss die Gemeinde versuchen, die Fehlbeträge bzw. Folgekosten früherer Investitionen wie Geisbergbad, Freisportanlage, Dreifachturnhalle, Bücherei, Jugendbahnhof etc. zu halten bzw. weiter zu senken.
  •  Die vorgesehenen Haushaltsmittel für Straßeninstandsetzung in Höhe von 150.000 € sollten nicht für kleinflächige Ausbesserungen von Löchern und Frostschäden oder das Auswechseln von Bordsteinen verwendet werden. Hierfür ist das Geld des bisherigen Ansatzes in Höhe von 50.000 Euro zu verwenden. Der erhöhte Betrag soll für vielmehr für großflächige Abfräße- und Neueinbauten der Feindeckschicht in besonders schlechten Ortsstraßen z.B. Kreuzungsbereich Hofweg/Speckertsweg, Bahnhofstraße Bereich Gernecksplatz, Günterslebener Straße (in mehreren Abschnitten, beginnend 2013) verwendet werden, ohne dabei die Anwohner finanziell zu belasten. Nur so kann es gelingen den Straßenzustand auf in den nächsten Jahren nachhaltig zu verbessern.
veröffentlicht in: Gemeinde Gemeinderat - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Wednesday, 19. december 2012 3 19 /12 /Dez. /2012 09:56

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Mit 90 Personen restlos gefüllt war am Dienstag der Sitzungssaal der Gemeinde Veitshöchheim bei der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr. Wie auch schon in all den Jahren zuvor seit seinem Amtsantritt 1986 hatte Bürgermeister Rainer Kinzkofer (SPD) in der Jahresabschluss-Sitzung neben den Ortsgeistlichen im Turnus auch einen Teil der Vertreter örtlicher Vereine und Einrichtungen, der Mitarbeiter und im Laufe des Jahres geehrte Persönlichkeiten zu einer in feierlicher Stimmung verlaufenden Stunde eingeladen. Dies sollte verbunden mit dem anschließenden Essen im Ratskeller eine kleine Anerkennung für die für das Gemeinwohl im letzten Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit sein.

In gut 30 Minuten rief der Bürgermeister wie bereits bei der Bürgerversammlung bedeutsame Projekte und Ereignisse in Erinnerung (Link auf Bericht mit allen Folien) wie die 1,1 Millionen Euro teure Sanierung des Lehrschwimmbeckens in der Dreifachturnhalle, der Bau der Bilhildis-Kindertagesstätte oder die nun abgeschlossene Vorentwurfsplanung für den Mainsteg. Er informierte über die im Jahr 2013 geplanten Vorhaben wie den Beginn der Generalsanierung und Erweiterung der Mainfrankensäle, der Erweiterung des AWO-Kindergartens, den Ausbau der Heidenfelder Straße, die energetische Sanierung der Eichendorffschule als erste Folgemaßnahme nach Einstellung des Klimaschutzmanagers sowie die anstehenden Baugebietsausweisungen im Gewerbegebiet und im Bereich "Sandäcker".


Im Turnus an der Reihe war dann heuer Reinhard Kleber, Sprecher der CSU-Fraktion, nach altem Brauch und Sitte das abgelaufene Jahr aus der Sicht des Gemeinderates Revue passieren zu lassen. "Es geht uns gut, wir haben gute Arbeit geleistet" lautete sein Fazit. Der Gemeinderat habe versucht, alle Interessen der Bürger aufzunehmen und umzusetzen, alle Anliegen der Vereine zu bedienen. Jeder Wunsch, der erfüllbar war, sei erfüllt worden. Der CSU-Sprecher bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Gremium. Alle würden in einem Boot sitzen, mit dem Ziel, dass es der Gemeinde und damit den Bürgern gut gehe und sie sich in der Gemeinde wohl fühlen.

Wenn 24 Charaktere und ein Vorsitzender am Tisch sitzen, so Kleber, seien naturgemäß alle sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wesentlich sei, dass man am Schluss überwiegend in kameradschaftlicher und freundlicher Weise immer zusammen gekommen sei. So habe man in diesem Jahr vernünftig und pragmatisch viele wichtige Investitions-Entscheidungen getroffen, wie schon seit langem nicht mehr, die Veitshöchheim wesentlich weiter bringen würden.

Im einzelnen nannte der CSU-Sprecher die Straßensanierungen, die dem Stadtbild gut tun und nun in Weitsicht so geplant sind, dass sie Jahr für Jahr vernünftig abgearbeitet werden. Weiter verwies er als Beispiel auf die Mainfrankensäle, wo man konstruktiv in sehr knapper Zeit sich geeinigt habe, 13,2 Millionen Euro Investitionen stemmen zu wollen.

Kontroverse Auseinandersetzungen sowohl im als auch außerhalb des Gemeinderats habe es bei der Ortschronik gegeben. Zuguter letzt habe man doch noch einen Modus gefunden. Man könne sehr stolz darauf sein, im Interesse der Nachkriegsgeneration nun so ein Werk vor Ort zu haben und vernünftig einsetzen zu können.

Hinsichtlich der anstehenden Entscheidungen zur Baugebietsausweisung sollte die Gemeinde diese zügig und schnell  umsetzen.

Die anstehenden Investitionen führen nach den Worten des CSU-Mannes nun dazu, dass die Rücklagen von über zehn Millionen Euro dahinschmelzen und die Gemeinde Verbindlichkeiten aufnehmen muss. Dies sei so ok und kein Thema.

Kleber: "Wenn wir in das Jahr 2013 schauen, sind wir sehr stark damit beschäftigt, was passiert im Wahljahr 2014?" Der Bürgermeister-Amtsinhaber  dürfe dann in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Es stehe dann das Thema "Stabsübergabe" an. Angesichts der wesentlichen Investitionsentscheidung "Mainfrankensäle" befinde man sich in der Situation, jemand Verantwortung zu übertragen, der ein Haus fertig bauen muss. Es stelle sich die Frage, ob dies in der Bauphase günstig oder nicht besser sei, der amtierende Bürgermeister führe noch das neue Haus zu Ende und stelle es auf die Beine. Vielleicht gebe die Gesetzgebung dieser Tage die Chance, dass die Altersgrenze im Wahlrecht angehoben werde.

Kleber: "Es wäre dann gütlich zu sagen, wir plädieren nochmals für eine neue Amtsperiode des Bürgermeisters, damit dieser sein Haus fertig bauen und es vollendet bewerten kann, um es dann gesichert an seinen Nachfolger zu übergeben." Ein Neuer werde zwangsläufig Fehler machen. In der Übergangsphase in der Dimension Fehler zu machen könne sich dramatisch auswirken. Danach sei dies relativ sparsam zu bewerkstelligen. Kleber: "Dies ist eine Idee, die wir mitnehmen können."

Reinhard Kleber dankte zum Schluss allen im Gremium und in der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und überreichte dem Bürgermeister symbolisch ein Weingeschenk (siehe Foto oben).


(1. Anmerkung: Der Bayerische Verfassungsgerichtshof verwarf heute in München eine Klage gegen die geltende Regelung, das heißt hauptamtliche Bürgermeister und Landräte dürfen in Bayern auch künftig mit Erreichen des Pensionsalters nicht mehr zur Wahl antreten.)


Zu den Ausführungen Klebers bezüglich bezüglich einer weiteren Amtsperiode über 2014 hinaus merkte Rainer Kinzkofer noch in der Sitzung an: "Ich brauche die Gesetzesänderung nicht . Der Gemeinderat braucht nur zu beschließen, dass ich ehrenamtlich weiter mache." Er wolle aber niemand in die Enge treiben oder Spekulationen vorgreifen.

Der Bürgermeister relativierte dann: "Ich glaube, nach über 40 Jahren Beiträgen für die Allgemeinheit könnte mal Ruhe sein. Ich habe nicht dieses Denken, dass nach mir alles zusammen bricht." Es gehe genauso weiter wie vorher, nur etwas anders.


(2. Anmerkung: Nach Artikel 34 Absatz 2 der Gemeindeordnung kann in Gemeinden, die mehr als 5000, höchstens aber 10.000 Einwohner haben, der Gemeinderat spätestens am 67. Tag vor einer Bürgermeisterwahl durch Satzung bestimmen, dass der erste Bürgermeister ehrenamtlich tätig ist. Über diese Frage ist auch ein Bürgerentscheid aufgrund eines Bürgerbegehrens möglich.

Entscheidend ist die letzte fortgeschrittene Einwohnerzahl, die früher als sechs Monate vor der Bürgermeisterwahl vom Bayerischen Statistikamt veröffentlicht wurde. Nach der letzten Veröffentlichung am 30.6.2012 hatte Veitshöchheim 9895 Einwohner.

Ein ehrenamtlicher Bürgermeister ist an keine bestimmte Arbeitszeit gebunden, erhält keine Dienstbezüge, sondern nur eine Entschädigung.)

veröffentlicht in: Gemeinde Gemeinderat - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Saturday, 31. march 2012 6 31 /03 /März /2012 14:14

In neuer Rekordzeit verabschiedete der Gemeinderat einstimmig den diesjährigen Haushalt. In genau 60 Minuten waren vor einer Handvoll Zuhörern die Feststellungen des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses zur Jahresrechnung 2010 und die Billigung der Jahresrechnung 2011 sowie der Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2012 über die Bühne gegangen.

Für Bürgermeister Rainer Kinzkofer und die 23 anwesenden Gemeinderatsmitglieder gab es allen Grund zur Freude. Schon die Jahresrechnung 2011 erbrachte mit einer Zuführung von 1,8 Millionen Euro zum Vermögenshaushalt, das sind 600.000 mehr als veranschlagt, und einem Rücklagenbestand von 10,8 Millionen Euro einschließlich Eigenbetrieb ein äußerst positives Ergebnis. Im neuen Haushalt 2012 setzt sich diese Aufwärtsentwicklung fort.

Beschluss der Innenministerkonferenz

Das Haushaltsjahr 2012 bedeutet zugleich eine Zäsur für die gemeindliche Finanzpolitik. Denn als erste im Landkreis führte die Gemeinde Veitshöchheim freiwillig das in der Wirtschaft bewährte System der doppelten Buchführung ein. Die allermeisten Bundesländer haben entsprechend einem Entschluss der Innenministerkonferenz vom November 2004 bereits verbindlich das Doppik genannte „Neue Kommunale Finanzwesen“ eingeführt. Als eine der wenigen Ausnahmen hat sich Bayern für ein Optionsmodell entschieden und die Einführung seinen Kommunen freigestellt. Denn die Doppik war auch in Veitshöchheim nicht umsonst zu haben und wer nach dem im Freistaat geltenden Konnexitätsprinzip anschafft, muss auch zahlen.

Bereits 2005 hatte der Gemeinderat zugestimmt, der Kameralistik ade zu sagen, die rein zahlungsorientiert davon ausgeht, dass Einnahmen ausreichen, um die Ausgaben zu decken. In der Doppik dagegen werden nicht nur die Geldflüsse wie in der Kameralistik, sondern in der Bilanz auch der Ressourcenverbrauch durch die Darstellung und Veränderung des Vermögens sowie der Schulden abgebildet. Es müssen in der Ergebnisrechnung von Aufwand und Ertrag wie in der Wirtschaft die Abschreibungen und Pensionsrückstellungen erwirtschaftet werden.

"Mörderische" Umstellungsarbeiten

Großes Lob sprachen denn auch alle Redner dem Kämmerer Erich Müller und seinem Team aus. Nach Jahren der Vorbereitung konnte die Kämmerei 2011 mit Hilfe der in Auftrag gegebenen externen Projektsteuerung durch die Firma arf die sehr umfangreichen Umstellungs- und Erfassungsarbeiten abschließen und ab Januar 2012 die Doppik mit ihren drei Komponenten Bilanz (Vermögensrechnung), Ergebnisrechnung (Gewinn- und Verlust) sowie Finanzrechnung (Cash Flow) im Echtbetrieb einführen. Dazu musste von Mitarbeitern das Vermögen mittels neuer Software der AKDB akribisch vollständig neu erfasst, der doppische Kontenrahmen mit der Bildung von 19 Teilhaushalten und 65 Produktkonten und eine Umschlüsselungsmatrix zur Überführung der kameralen Haushaltsstellen erstellt und die Budgetierung eingeführt werden. Die im Bauhof bereits eingesetzte Kosten-Leistungsrechnung soll nach und nach in den folgenden Haushaltsjahren auf weitere Bereiche ausgedehnt werden. Wie der Bürgermeister feststellte, bedeutete die Umstellung einen enormen Schulungsaufwand für die gesamte Verwaltung und auch für den Gemeinderat.

Nachhaltig und generationengerecht

Bei der Haushaltsdebatte war übereinstimmend von einem mehr als ausgeglichenen, höchst investiven, nachhaltigen, generationsgerechten und zukunftsorientierten Haushalt die Rede.

Als besonders erfreulich wurde herausgestellt, dass der Ergebnishaushalt einen Gewinn von 1,56 Millionen Euro und im Finanzhaushalt, vergleichbar mit dem bisherigen kameralen Haushalt, eine Zuführung von knapp zwei Millionen Euro ausweist, obwohl sämtliche Mittelanforderungen der Fraktionen und der Referate in voller Höhe berücksichtigt wurden.

Eröffnungsbilanz bis Mitte des Jahres

CSU-Sprecher Reinhard Kleber bedauerte zwar, dass die rein rechtlich bis spätestens November 2012 zu erstellende Eröffnungsbilanz vom Kämmerer erst Mitte des Jahres vorgelegt werden kann. Bürgermeister Rainer Kinzkofer geht allerdings nicht davon aus, dass die Eröffnungsbilanz Überraschungen bringe, da die meisten Dinge schon abgeschrieben im Ergebnishaushalt enthalten seien.

Bei den Erträgen rechnet der Kämmerer mit 4,2 Millionen Euro Einkommensteuer, 2,89 Millionen Gewerbesteuern und rund einer Million Grundsteuern. Größere Posten auf der Aufwandsseite sind die Personalausgaben mit 3,98 Millionen Euro und die Kreisumlage mit 3,3 Millionen Euro.

Der Bürgermeister sah sich trotz der erfreulichen Gewinnprognose veranlasst, darauf hinzuweisen, dass Veitshöchheim zwar eine Menge Infrastruktureinrichtungen und hohe freiwillige Leistungen auszeichnen, es aber keine reiche Gemeinde sei. Die Gemeinde benötige nämlich heuer als Ausgleich für ihre schwache Finanzkraft 1,47 Millionen Euro Schlüsselzuweisungen des Freistaates, die höchsten im Landkreis.

Fazit des Bürgermeisters

Der Haushalt setze weiter Akzente mit hohen freiwilligen Leistungen und sei zukunftsorientiert durch die Ausweisung eines Teilbaugebietes im Bereich Sandäcker/Geisberg und der Erweiterung des Gewerbegebietes.

Er sei nachhaltig durch die Umsetzung der Energieleitplanung mit Einstellung eines Klimaschutzmanagers im September und sukzessiver energetischer Sanierung kommunaler Liegenschaften. Bereits umgesetzt werde die in Auftrag gegebene Studie „Energetische Optimierung“ der Kläranlage.

Der Haushalt sei auch kreativ. Als Beispiele nannte er das Kompetenzzentrum der Mittelschule und die aufsuchende Jugendarbeit.

Dass er investiv ist, zeigten die veranschlagten Ausgaben von 10,4 Millionen Euro. So sind eingeplant 2,2 Millionen Euro im Straßenbau, zwei Millionen Euro für die Sanierung von Liegenschaften, 1,4 Millionen Euro für den Bilhildiskindergarten-Neubau, 839.000 Euro für die Mainfrankensäle, 827.000 Euro für die Sanierung der Schulschwimmhalle, 732.000 Euro für die Sanierung von Schulgebäuden, 500.000 Euro für einen Lagerhallenneubau und 437.000 Euro Restkosten für den Ratskellerumbau.

Finanziert werden sollen diese Investitionsausgaben durch 1,5 Millionen Euro Anlieger-Beiträge, 833.000 Euro Staatszuschüsse, 550.000 Euro Grundstücksverkaufserlöse und der Rest aus Rücklagen, nunmehr Kassenbestand genannt.

Die Gemeinde erlöse derzeit aufgrund der hohen Rücklagen von 10,7 Millionen Euro mehr Zinserträge als die 20.500 Euro Zinsen, die heuer für den Schuldendienst anfallen. Die Schulden schrumpfen zum Jahresende auf 619.000 Euro schrumpfen, das sind 62,20 Euro pro Einwohner. Die in der Haushaltssatzung vorsorglich eingestellte Kreditaufnahme von 2,5 Millionen Euro wird laut Bürgermeister 2012 nicht gebraucht.

Würdigungen durch die Fraktionen

Udo Backmund (SPD-Fraktion):„Der Jahresgewinn im Ergebnishaushalt ist ein Zeichen nachhaltiger und generationengerechter Haushaltspolitik. Die hohe Zuführung im Finanzhaushalt ermöglicht Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt zu finanzieren. 40 Prozent aller Auszahlungen fließen in den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur.

Backmund schlug vor, den Fokus in Zukunft auf seniorengerechte Wohnmöglichkeiten in der Gemeinde zu legen und das Projekt „Würzburger Straße 58“ wieder aufzugreifen.

Seiner Fraktion besonders am Herzen liege es, die Erweiterung des Gewerbegebietes zu forcieren und erfolgreich zu beenden und so den angesiedelten Betrieben die Möglichkeit zur Expansion und neuen Betrieben zur Ansiedlung zu geben.

Reinhard Kleber (CSU-Fraktion): „Den Haushalt können wir ganz zwanglos angehen, es geht uns gut, die Liquidität ist gesichert, das Investitionsprogramm ist reichlich und abgesegnet, insofern sind wir auch zukunftsfähig aufgestellt“. Zwar würden noch die Eröffnungsbilanz und die Kosten- und Leistungsrechnung fehlen, aber für die Haushaltsaufstellung seien alle Informationen vorhanden, die freie Finanzspanne sei um ein Mehrfaches abgedeckt, also eine runde Geschichte, die man so absegnen könne.

Nach Klebers kritischen Worten sei es deshalb absolut unnötig gewesen, die Realsteuern zu erhöhen und ohne Not die Bürger zu belasten. Man werde diese Einnahmen auch im nächsten Jahr noch nicht brauchen. In der Sitzung am 25. Januar hatte das Gremium mehrheitlich eine Anhebung der seit 1976 konstanten Hebesätze für die Grundsteuer A und B von 260 auf 300 Prozent und des Hebesatzes bei der seit 1990 nicht mehr geänderten Gewerbesteuer von 300 auf 315 Prozent beschlossen.

Der Bürgermeister entgegnete dazu, je höher die freie Finanzspanne, desto weniger Darlehen seien erforderlich. Auch die Sprecher Winfried Knötgen (UWG) und Jürgen Götz (Veitshöchheimer Mitte) rechtfertigten die moderate Anhebung der nach wie vor unter dem Landesdurchschnitt liegenden Hebesätze. Die Steuermehrbelastungen seien vertretbar, denn zahlreichen Investitionen und hohen freiwilligen Leistungen der Gemeinde kämen allen Bürgern zugute.

Knötgen sprach sich dafür aus, in den weiteren Finanzplanungsjahren die Beträge für Straßenbaumaßnahmen und auch für die energetische Sanierung von Liegenschaften nicht wie vorgesehen drastisch zurück zu fahren, da man bei steigenden Energiekosten Folgekosten einspare. Knötgen: „Wir können sehr zufrieden sein, denn der Haushalt bietet sehr viel Möglichkeiten und sehr viel Freiraum zur Gestaltung, den wir nutzen sollten.“

Götz ist es wie Knötgen trotz der in den nächsten Jahren geplanten Kreditaufnahmen nicht bange um die Finanzen der Gemeinde. Das historische Zinstief komme da sehr gelegen. Götz: „Wann, wenn nicht jetzt sollte man investieren.“

Auch Günther Thein (Bündnis 90/Grüne) sprach von einem soliden Haushalt. Er äußerte sich aber nicht ganz so euphorisch wie die anderen, denn durch die für die Mainfrankensäle bis Ende 2014 eingeplanten über zwölf Millionen Euro würden die Mittel für andere sehr wichtige Projekte massiv reduziert.

 

Link auf kritische Sichtweise der Doppik (pdf)


Veröffentlicht in Doppik in Bayern – Unterfränkische Kämmerer positionieren sich - am 4. August 2010   

 

  

 

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Tuesday, 20. december 2011 2 20 /12 /Dez. /2011 22:08

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In der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates würdigte Amely Bauch, die Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auf originelle kabarettistische Weise das 25jährige Wirken von Rainer Kinzkofer als Bürgermeister der Gemeinde Veitshöchheim und schenkte ihm zur Realisierung eines Reisetraums einen Bildband über Island.

 

Mit 90 Personen restlos gefüllt war am Dienstag der Sitzungssaal der Gemeinde Veitshöchheim bei der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr. Wie auch schon in all den Jahren zuvor seit seinem Amtsantritt 1986 hatte Bürgermeister Rainer Kinzkofer am letzten Dienstag vor Weihnachten neben den Ortsgeistlichen im Turnus auch einen Teil der Vertreter örtlicher Vereine und Einrichtungen, der Mitarbeiter und im Laufe des Jahres geehrte Persönlichkeiten zu einer in feierlicher Stimmung verlaufenden Stunde eingeladen. Dies sollte verbunden mit dem anschließenden Essen im Casino des BFW eine kleine Anerkennung für die für das Gemeinwohl im letzten Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit sein.

In gut 20 Minuten rief der Bürgermeister bedeutsame Projekte und Ereignisse in Erinnerung wie die soeben beendete Fertigstellung des Ratskellers für 1,7 Millionen Euro netto, die 1,1 Millionen Euro teure Sanierung des Lehrschwimmbeckens in der Dreifachturnhalle, das bis Ostern 2012 wieder benutzbar sein soll oder den im Juni nächsten Jahres geplanten Bau der Bilhildis-Kindertagesstätte, an dem sich die Gemeinde voraussichtlich mit über 700.000 Euro beteiligen muss. Er informierte auch über 2013 geplante Vorhaben wie den ersten Bauabschnitt der Mainfrankensäle und den neuen Mainsteg.

Amely Bauch, die Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen würdigte dann auf originelle kabarettistische Weise das 25jährige Wirken von Rainer Kinzkofer als Bürgermeister der Gemeinde Veitshöchheim. In einem imaginären Telefongespräch mit Franz-Josef Strauß stellte sie Kinzkofer als eine auch für höhere Aufgaben wie das Amt des Ministerpräsidenten geeignete Person dar, mit Charisma, mit reinem Charakter, der sich gerne voll für seine Mitmenschen einsetzt, in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen genießt und der repräsentative Aufgaben spielend meistern kann.

Er stecke all seine Kraft und Energie in sein Amt und das mit voller Leidenschaft. Was ihm besonders am Herzen liege, sei ein intaktes soziales Umfeld, die Bildung und die Kinderbetreuung und er fehle im Ort auf keinem der Feste.

Veitshöchheim habe Kinzkofer auch überörtlich immer gut vertreten, egal ob national, bei der Bundeswehr, im Kreistag oder deutschlandweit bei der "Fastnacht in Franken" oder auch international in den Partnergemeinden von Veitshöchheim. Bauch: „Unser Rainer macht immer eine gute Figur, sogar im Sommer im Freibad.“

Auch sein Finanzgeschick lobte die Grünen-Sprecherin. Nach ihren Worten trat er seine erste Amtsperiode mit ungefähr drei Millionen Euro Schulden und fünf Millionen Euro Rücklagen an. 25 Jahre später sei die Gemeinde praktisch schuldenfrei bei elf Millionen Euro Rücklagen und das bei 70 Millionen Euro Investitionen in die Infrastruktur. Bauch „Ich würde sagen, wenn dieser Mann nicht mit Geld umgehen kann, wer dann?“ Auch Kinzkofer hatte zuvor von einer erfreulichen Finanzlage der Gemeinde mit einer diesjährigen Zuführung zum Vermögenshaushalt von 1,76 Millionen Euro gesprochen.

Ohne seine gut aufgestellte Verwaltung, so stellte Bauch allerdings klar, hätte er all diese Erfolge nicht erreichen können. Diese habe ihn bei seinen Ideen erfolgreich unterstützt, zugearbeitet und auch erst auf so manch gute Idee gebracht.

 

Aufzählung der vom Bürgermeister angesprochenen bedeutsame Ereignisse/Jubiläen/Vorhaben 2011 (jeweils Link auf ausführliche Berichte auf Veitshöchheim News):  

 

Ausführlicher Beitrag von Amely Bauch:

Als sie einleitend sagte, dass sich 2011 ein Jubiläum ereignete, dem nicht all zu viel Beachtung geschenkt wurde, klingelte laut ihr Handy. "Wie peinlich," dachten sich schon die meisten im Saal. Als sie abhob und fragte: "Was verschafft mir die Ehre?", hatte sie "Franz-Josef Strauß" am anderen Ende, der auf der Suche nach einem integren Kandidaten für den Bayerischen Ministerpräsidenten war: Eine Person mit Charisma, mit reinem Charakter, der sich gerne voll für seine Mitmenschen einsetzt, in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen genießt und der repräsentative Aufgaben spielend meistern kann. Da sei ihm Veitshöchheims Bürgermeister eingefallen. Ob er denn wüsste, dass er bei der falschen Partei ist, entgegnete Bauch . Dass sei nicht so wichtig, wenn alles andere passe, lautete die Antwort. des Telefon-Gesprächspartners, der von Bauch Näheres über den von ihm ausgespähten Kandidaten wissen wollte.

Bauch: "Er ist seit 1986 Oberhaupt unserer Gemeinde, damals nur mit knapper Mehrheit, aber die vier Wiederwahlen erreichte er mit überwältigender Mehrheit. Das spricht ja wohl eindeutig für seine Qualitäten. Seit 25 Jahren lenkt nun schon Rainer die Geschicke der Gemeinde, aber daraus macht er kein großes Thema. Aber noch länger, nämlich 33 Jahre ist Rainer Kinzkofer im Kreistag vertreten. Er engagiert sich also nicht nur bei uns, sondern auch über die Gemeindegrenzen hinaus für seine Bürgerinnen und Bürger. Das spiegelt sich auch deutlich in der Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze und Silber deutlich wider. Ich denke, die Medaille in Gold ist sicherlich auch schon in Vorbereitung.

Ja, Rainer Kinzkofer lebt sein Hobby. Er hat es sogar zu seinem Beruf gemacht und steckt all seine Kraft und Energie dort hinein, und das mit voller Leidenschaft. Was ihm besonders am Herzen liegt, ist ein intaktes soziales Umfeld, die Bildung und die Kinderbetreuung und so fehlt er auch im Ort auf keinem der Feste.

Vielleicht haben Sie auch schon davon gehört, dass er im Ort der "Sonnenkönig am Main" genannt wird. Und das trifft ihn ganz gut, wie ich meine.

Volker Halbleib brachte es kürzlich auf den Punkt: Rainers Amtszeit sei eine perfekte Symbiose zwischen Monarchie und Demokratie.

Telefon-Zwischenruf: Als Ministerpräsident müsste er den Freistaat Bayern nach außen und insbesondere gegenüber dem Bund und den anderen Ländern vertreten.

Bauch: Auch das dürfte für ihn kein Problem sein. Unser Veitshöchheim hat er auch immer gut vertreten, egal ob national, bei der Bundeswehr, im Kreistag oder deutschlandweit bei der "Fastnacht in Franken" oder auch international in den Partnergemeinden von Veitshöchheim. Unser Rainer macht immer eine gute Figur, sogar im Sommer im Freibad.

Telefon: Wie ist es um sein Finanzgeschick bestellt?

Bauch: Seine erste Amtsperiode trat er mit ungefähr drei Millionen Euro Schulden und fünf Millionen Euro Rücklagen an. 25 Jahre später ist die Gemeinde praktisch schuldenfrei bei elf Millionen Euro Rücklagen und das bei 70 Millionen Euro Investitionen in die Infrastruktur. Ich würde sagen, wenn dieser Mann nicht mit Geld umgehen kann, wer dann?

Ohne seine gut aufgestellt Verwaltung hätte er allerdings dies nicht erreichen können. Diese hat ihn bei seinen Ideen erfolgreich unterstützt, zugearbeitet und auch erst auf so manch gute Idee gebracht.

Telefon:  Er könnte ja seine Mitarbeiter mit nach München nehmen.

Bauch: Ich glaube kaum, dass das funktioniert, denn für die meisten ist Veitshöchheim der Lebensmittelpunkt. Das gibt keiner so leichtfertig auf.

Telefon:  Dann müsste man ernsthaft überlegen, die Bayerische Staatsregierung nach Veitshöchheim zu verlegen.

Bauch: Dafür müsste ja dann das Maximillianeum versetzt werden. Ein geeigneter Standort wäre am Main. Dann allerdings müssten die Mainfrankensäle verschwinden. Es wäre aber gut, dann vom Maximillianeum bis nach Marokko blicken zu können. Von einem solchen weiten Horizont kann doch die Bayerische Staatsregierung nur träumen. 

Telefon: Darüber muss man noch einmal nachdenken.

Bauch: Warten Sie nicht zu lange mit der Entscheidung, denn wir wollen mit dem Umbau der Mainfrankensäle 2013 beginnen  und dann ist es für einen Regierungssitz in Veitshöchheim zu spät.

 

 

 

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Tuesday, 20. september 2011 2 20 /09 /Sept. /2011 21:40

GemeinderatTauppChristianVereidigung.jpg

Mitte August hatte sich wenige Tage vor seinem 79. Geburtstag  Kurt Scheuring aus gesundheitlichen Gründen aus der aktiven Gemeindepolitik zurück gezogen. An seiner Stelle hieß nun Bürgermeister Rainer Kinzkofer in der heutigen Sitzung den 24jährigen Bankkaufmann Christian Taupp in den Reihen des 24 Mitglieder zählenden Gemeinderates willkommen, dem auch  sein Vater Jürgen Taupp angehört.

Erste Nachrückerin auf der SPD-Liste wäre eigentlich Ingrid Schinagl gewesen, die jedoch aus  beruflichen Gründen auf das ihr zustehende Mandat verzichtete. 

Der Bürgermeister nimmt im Bild dem nun jüngsten Gemeinderatsmitglied den nach der Gemeindeordnung vorgeschriebenen Treue-Eid ab. Christian Taupp schwört dabei, seine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren.

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Wednesday, 17. august 2011 3 17 /08 /Aug. /2011 15:32

Ausscheiden des Gemeinderatsmitgliedes Kurt Scheuring

Siehe extra Bericht

Bauanträge

Zustimmung fanden

• eine Carportanlage für die neue Betriebsstätte der Sozialstation im ehemaligen Postgebäude, Bahnhofstraße, 11a

• vier Dachgauben eines Wohnhauses, Echterstraße 2

• eine kleines Dachausstiegsfenster für den Kaminkehrer, Würzburger Straße 80

Abgelehnt wurden dagegen:

• ein Gewächshaus in der Sommerleite, Fl.Nr. 2283, da dieses im Außenbereich öffentliche Belange, insbesondere die natürliche Eigenart der Landschaft beeinträchtigt - Abstimmung: 9 : 1

• ein Werbepylon für den Nettomarkt, Raiffeisenstr. 9, da dieser im festgesetzten Sichtdreieck und außerhalb der Baugrenze geplant ist

bauvorhabenJahnstra-e.jpg

• ein Einfamilienhaus nach Abbruch des Altgebäudes, Jahnstrasse 15, da das Gremium der Auffassung war, dass innerhalb des Gebietes bisher Pult- und Flachdächer nicht vorhanden sind und somit die Voraussetzungen des Einfügens gemäß § 34 BauGB nicht gegeben sind - Abstimmung: 8 : 2

 

Ausbau der Wolfstalstrasse

1. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen

Bei der durchgeführten Umfrage haben 77 Prozent der 120 angeschriebenen Haushalte keine Einwendungen gegen den Einbau von Pflanzinseln als Verkehrsberuhigung vorgebracht.

WolfstalstraßeAusbauPflanzinseln

Der Ferienausschuss beschloss deshalb beim Ausbau der Wolfstalstraße die im Umfrageergebnis-Plan vom 9.8.2011 eingezeichneten vier Pflanzinseln vor den Anwesen mit den Hausnummern 1, 6, 11 und 28 vorzusehen und zum besseren Einfahren die Länge aller angrenzenden, mittig liegenden Stellplätze auf mindestens 6,00 Meter zu vergrößern.

2. Stellplätze der Wohnanlage Wolfstalstraße 30-34

Die Stellplätze und Garagenzufahrten der Wohnanlage in der Wolfstalstraße 30-34 werden im Zuge des Ausbaus der Wolfstalstraße ebenfalls gepflastert. Die Firma Konrad Bau GmbH und Co. KG in Lauda-Königshofen erhielt den Auftrag zu den gleichen Einheitspreisen und Konditionen wie im Hauptauftrag beim Ausbau der Wolfstalstraße. Die Auftragssumme beläuft sich auf 29.974 Euro.

Ersatzbeschaffung Großflächenmäher

großflaechenmaeherDer Bauhofleiter kann einen neuen Großflächenmäher Fabrikat John Deere F 1565 bei der Firma Matterstock in Würzburg beschaffen. Der Großflächenmäher ist mit einer Grasaufnahmeeinrichtung ausgestattet. Die Kosten belaufen sich auf knapp über 50.000 Euro.

 

Mainfrankensäle- - Beschaffung von 40 cm breiten Tischen

Von der Verwaltung wurde im Vorgriff auf die Sanierung der Mainfrankensäle zur besseren Variabilität und Konkurrenzfähigkeit vorgeschlagen, 165 Tische à 1,20 m lang und 5 Tische á 1,80 m lang jeweils in 40 cm Breite von der Firma Eurobjekt zum Preis von ca. 43.000 Euro zu beschaffen, um damit auch Kapazitätsnachteile aufgrund nun strengerer Handhabung der Vorschriften der Versammlungsstätten-Verordnung ausgleichen zu können.

Dieser Vergabevorschlag fand jedoch bei Stimmengleichheit 5:5 nicht die Mehrheit des Gremiums.

Verlängerung des Outsourcingvertrages mit der AKDB

Der FA-Ausschuss stimmt der Verlängerung des Outsourcing-Vertrages mit der AKDB bis zum 31.12.2016 zu. Die jährlichen Kosten erhöhen sich durch das für die Einführung der Doppik notwendige OK-Fis-Mudul um 0,18 € auf nunmehr 6,28 € pro Einwohner und Jahr. Abstimmung: 6 : 4

Beteiligung am Schulaufwand der Volksschule Veitshöchheim

 Überörtliche Rechnungsprüfung des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes vom 02.05.2011:

Der Ferien-Ausschuss nimmt die Neu-Berechnung der Schulaufwandsumlage 2010 zur Kenntnis. Da eine Kostendeckung vorliegt, wird beschlossen, weiterhin die Kostenpauschale nach in Höhe von zurzeit 1.325,00 € je Schüler zu erheben.

Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde Veitshöchheim und dem Schulverband Margetshöchheim – Mittelschulverbund-

Der Ferien-Ausschuss biligt den neuen Kooperationsvertrag bezüglich des Mittelschulverbundes  mit einer Laufzeit von einem Jahr. Danach erhält nun die Gemeinde Veitshöchheim als Sachaufwandsträger für jeden Verbundschüler – unabhängig von der Jahrgangsstufe – Ausgleichszahlungen in Höhe des Gastschulbeitrages von derzeit 1.325 Euro. Die Schülerbeförderungskosten mit öffentlichen Verkehrseinrichtungen sind in den Ausgleichszahlungen enthalten.

Betriebsergebnis 2010 der Caritas Sozialstation St. Stephanus gGmbH

Die Gemeinde Veitshöchheim ist mit einem Stammkapital von 10.00 Euro = 40 Prozent an der Sozialstation St. Stephanus gGmbH beteiligt.Der Bilanzgewinn 2010 beträgt unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages der Vorjahre 55.733 Euro, der in die Gewinnrücklage eingestellt wird.

Betriebsergebnis 2010 der TWL-Touristik GmbH

Die Gemeinde Veitshöchheim ist mit einem Stammkapital von 6.135,50 Euro= 12,5 Prozent an der TWL-Touristik GmbH beteiligt.Im Berichtsjahr 2010 weist das Jahresergebnis einen Überschuss von 2.258,55 Euro aus. Die Verlustvorträge aus den Vorjahren konnten dadurch auf 9.953,09 Euro abgebaut werden.

Neuwahl des Personalrates der Gemeinde Veitshöchheim

Der Ferienausschuss nimmt zur Kenntnis, dass seit 1. August Tatjana Hertlein Personalratsvorsitzende ist. Dem neuen, auf fünf Jahre gewählten Personalrat gehören weiter an Katharina Eder als stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin, Joachim Kessler als Kassier sowie Jürgen Keupp und Volker Keyser.

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Tuesday, 16. august 2011 2 16 /08 /Aug. /2011 22:10

ScheuringKurt1.jpg

Wenige Tage vor seinem 79. Geburtstag zog sich der Urveitshöchheimer Kurt Scheuring aus der aktiven Gemeindepolitik zurück. Der Ferienausschuss entsprach heute seinem Antrag, aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gemeinderat auszuscheiden, dem er seit 2002 angehörte. Zweiter Bürgermeister Oswald Bamberger würdigte die Verdienste des im Ort sehr beliebten und anerkannten Seniors.

Seit der Heizungsbaumeister 1997 sein Heizungs- und Installationsgeschäft seinem Sohn übergab, setzte er sich uneigennützig als Sprecher des Seniorenbeirates, als Einkaufsfahrer mit dem Gemeindebus und als Heimbeirats-Vorsitzender des Alten- und Pflegeheim der Caritas für die Belange von Senioren ein.

Bamberger nannte es sehr bemerkenswert, dass er aus diesem Grund sich noch im Alter von 69 Jahren auf der SPD-Liste in den Gemeinderat wählen ließ und 2008 bei seiner Wiederwahl als 75jähriger erneut ein hervorragendes Stimmenergebnis für sich und seinen Ortsverein erzielen konnte.

In den neun Jahren Zugehörigkeit vertrat er aber nicht nur die Belange der Senioren, sondern brachte seinen bautechnischen Sachverstand an vorderster Stelle als Mitglied des Hauptausschusses und des Abwasserzweckverbandes ein. Er hat nach den Worten des zweiten Bürgermeisters seine Aufgabe sehr ernst genommen. So gab es in dieser Zeit keine gemeindliche Baustelle, die er nicht inspizierte. Bamberger lobte ihn auch als Kollegen, der nie polarisiert, sondern zum Wohle der Bürger den Ausgleich auch über Parteigrenzen hinweg gesucht hat.

Bamberger dankte ihm im Namen der Gemeinde mit einem Bild als Abschiedsgeschenk für sein tolles Engagement zum Wohle von Veitshöchheim und sagte zum Abschluss: "Wir werden Kurt Scheuring als Kollege in Erinnerung behalten, der zwar Ecken und Kanten hatte und stets seine Meinung offen vertrat, der aber nie im Kasten der Parteipolitik gedacht hat und auch immer sehr gesellig war und Wert auf ein freundschaftliches Verhältnis gelegt hat."

Für die SPD-Fraktion dankte Marlene Goßmann dem Ausscheidenden für seine konstruktive Mitarbeit und seine ihn auszeichnenden Emotionen. Kurt Scheuring habe sich stets mit allen Tagesordnungspunkten ausführlich beschäftigt und auseinander gesetzt. Für die Fraktion überreichte sie ihrem langjährigen Kollegen mit den Worten "Du hast dies alles prima gemacht und wir hoffen, dass Du zu unseren Sitzungen und Vorbesprechungen auch weiter noch zu uns kommst" als kleines Dankeschön einen Gutschein zum Essen für ihn und seine Frau Annemarie.

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