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überörtl.Einricht. - LWG

Saturday, 23. february 2013 6 23 /02 /Feb. /2013 16:08
01-Urban-Gardening-Inka-Betten-Alfons-Weiglein-Roland-Alber.jpg "Urban Gardening -  Meine Welt ist pflanzbar" setzte Inka Betten an ihrem Stand am Eingang zum Trainingsgewächshaus bei der unter dem Motto "Element Grün - Pflanzenrausch in der Anstalt" stehenden Frühlingsausstellung der Studierenden der Fach- und Technikerschule für Agrarwirtschaft in der LWG Veitshöchheim um.  Beeindruckt  über Bettens moderne Gestaltungsidee zeigten sich wie Tausende von Besuchern der dreitägigen Ausstellung im Bild auch LWG-Präsident Professor Dr. Sebastian Peisl (2.v.r.),  Bayerns Gärtnereiverbandspräsident Roland Albert (3.v.l.) und  Fachschulbeirat Alfons Weiglein (li.). Sie sahen, wie Müllrecycling für die Produktion von Obst und Gemüse auch im tristen Grau einer Stadt sinnvoll eingesetzt werden kann. So dienten Inka Betten Milch-Tetrapack-Tüten oder Autoreifen als Pflanzschalen oder Kaffeedosen als Lampenschirme.

Link auf Diashow

Link auf Mainpostartikel vom 25.2.2013 (pdf)

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Die vorgenannten  VIPs hatten zuvor nach den durch das Anstalts-Blechbläser-Quartett umrahmten Eröffnungsreden zusammen mit Veitshöchheims zweitem Bürgermeister Oswald Bamberger und Studierendensprecher Christian Post die Ausstellung sowohl im Erdgeschoss des Schulgebäudes als auch erstmals im neuen lichtdurchfluteten Trainingsgewächshaus durch das Zerschneiden eines Band symbolisch frei gegeben.

Die seit 2005  traditionelle Frühjahrsausstellung der Veitshöchheimer Fach- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau, die letztes Jahr über 4000 Besucher anzog,  ist Teil des Unterrichtes für die angehenden Führungskräfte des Gartenbaus.

Die Gartenbauklasse G 2 mit ihren 15 Ständen wie auch die mit einem eigenen Stand beteiligte Landschaftsbau-Klasse L 2  zeigten mit einer Fülle unterschiedlichster Möglichkeiten, egal ob für Haus- oder Schrebergarten, Balkon, Terrasse oder Zimmer, dass Pflanzen zu allen Menschen und Stilrichtungen passen und Grün als sogenanntes  fünftes Element sehr lebenswichtig ist.

Doch ohne Fleiß kein Preis. Die Studierenden mussten alles für ihre Ausstellung selbst organisieren und beschaffen. Tonnenweise schleppten und verbauten sie in den beiden Wochen vor der Ausstellung auf einer Fläche von 344 Quadratmeter 2708 Jung- und 55 Baumpflanzen, 27 Kubikmeter Substrat, Rindenmulch und Kies, 177 laufende Meter Bretter, Pflastersteine für 56 Quadratmeter, Töpfe, Vlies, Folien und sonstige Deko-Materialien. Sie bauten im Wert von laut Pressesprecher Thomas Werner geschätzt 200.000 Euro mediterrane Terrassen, Obstgärten, Hochbeete, Teiche und vieles mehr.   Sie akquirierten Sponsoren wie Gärtnereien, Fachfirmen oder  den Verband Ehemaliger Veitshöchheimer, erarbeiteten sich eine Marketingstrategie und vieles mehr. Voller Lob über das tolle Engagement aller seiner 170 Studierenden, die zum großen Erfolg der Ausstellung beitrugen, äußerte sich denn auch LWG-Präsident Professor Dr. Sebastian Peisl bei der Eröffnung.

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Gärtnereiverbands-Vorsitzender Roland Albert brachte es auf den Punkt, als er sagte, dass von Jahr zu Jahr die Studierenden von den Erfahrungen ihrer  Vorgänger lernen würden  und alles noch perfekter gestalten.

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Wie Pressesprecher Thomas Werner sagte, wollen die angehenden Führungskräfte des Gartenbaus mit ihrer Ausstellung  den Besuchern auch verdeutlichen,  dass der Gärtner im 21. Jahrhundert ein moderner, vielseitiger, kreativer und anspruchsvoller Beruf ist und die Branche mehr zu bieten hat, als nur Gießkannen, Strohhüte und Spaten. Neben der Bewahrung der Traditionen, habe das Moderne Einzug gehalten. Gerade heute sei es in der Hektik des Alltags wichtig, einen Ort zum Zurückziehen, zum Erholen zu haben.


15 Thomas Werner Gartentraum auf kleinstem Raum

An vielen Ständen konnte man sehen, wie man selbst auf dem kleinsten Raum  seine Kreativität ausleben, sein eigenes kleines Reich erschaffen kann, quasi seinen eigenen Pflanzenrausch, so wie der Pressesprecher aus Röthenbach a.d. Pegnitz  im Bild als Inspiration einen "Gartentraum" auf einer Terrasse realisierte.

07 Christian Fromkorth Wasserfall

Dass bewegtes Wasser im Garten ein Anziehungspunkt ist und alle Sinne berührt, demonstrierten eindrucksvoll Christian Fromkorth aus Aschaffenburg und Andreas Oehlandt an ihren Ständen, der eine rustikal mit einem Wasserfall aus Geoform-Natursteinimitaten der Firma C. Huhn in Walmerod-Schlüchtern

06 Andreas Oehlandt Element Wasser

der andere mit seiner Ruhe-Oase in moderner Form mit einer klar strukturierten Terassen-Anlage mit Wasser als Gestaltungsmittel sowohl in der Ebene als auch als fallend.

04 Vorgartenparadies Sebastian Soyer

Vorgärten kann man statt zum Abstellen von Mülltonnen oder Fahrzeugen auch als Garten-Paradies direkt vor der Haustür gestalten. Diese Idee setzte Sebastian Soyer aus Murnau mit Pflanzbeeten, Solitärpflanzen und einer Sitzecke um.

02 Manuela Dreyer Natur Heimat schaffen

"Mit der Natur Heimat schaffen" gelang Manuela Dreyer aus Murnau mit außergewöhnlichen und originellen Deko- und Möbelstücke in ihrer Gartenecke. Wohlfühlatmosphäre vermittelt so beispielsweise die von ihr selbst gezimmerte, recht einfach gestaltete Tischgarnitur aus Birkenholz.

03 Elmar Traut Natur pur Kraeuterschnecke

"Natur pur - ein Garten zum Genießen" im wahrsten Sinne des Wortes schuf Elmar Traut aus Leutkirch im Allgäu, in dessen Mittelpunkt Kräuter in der Schnecke aus Natursteinen und  weitere Düfte aus den Gemüsebeeten stehen.

05 Johannes Carl Mediterran

Gleich gegenüber trat dieser Riech-Effekt verstärkt am Stand von Johannes Carl aus Marktheidenfeld auf. Er zeigte mit Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin, Zitrus, Palmen und Oliven sowie warmen Terrakotta-Gefäßen  Alternativen auf, ein wenig Süden und mediterranes Flair in den Hausgarten oder auf die Terrasse zu bringen.

08 Wald Bernd Klein

Beim achten und letzten Stand im Ausbildungsgewächshaus wollte Bernd Klein aus Burgbernheim nicht nur die Ruhe, Erholung, Frieden und Besinnung in Erinnerung rufen, die der Wald als Ankerpunkt in unserer hektischen Zeit bieten kann. Gleichzeitig verstand er seine Darstellung auch als Appell, die Ausbeutung und den Raubbau hauptsächlich auch in unseren alten Buchenwäldern zu stoppen.

09 Martin Panzergram Tor zur Hoelle

"Tor zur Hölle" taufte Martin Panzergran aus München seinen Stand am Verbindungsweg vom Gewächshaus zum Schulgebäude, wo er dem Besucher neue Anreize zum Thema Grabgestaltung mit auf den Heimweg gab.

10 Burkhard Sebold Sukkulenten 1 10 Burkhard Sebold Sukkulenten 2

Kleine Nischen nutzten Studierende eindrucksvoll im Schulgebäude, so wie auf den beiden Fotos Burkhard Sebold aus Zellingen. Er zeigte, wie man mit "Sukkulenten" aus Mexiko eine Wohnlandschaft im Freien voller Charme gestalten kann.

 

11 Sina Werner CostaRica 1 Bananenstauden 11 Sina Werner CostaRica 2 Fuehlkaesten 11 Sina Werner CostaRica 3 NaturKaffee
Kaffee-, Ananas- und Bananenplantagen riechen, den Regenwald bestaunen und herausfinden, wie die Südfrüchte Mango, Avocado, Papaya, Sternfrucht und Ananas sich anfühlen, ließ Sina Werner aus Münnerstadt die Besucher.  Die angehende Technikerin lernte während eines zweimonatigen Praktikums den Gartenbau in Costa Rica, nach ihren Worten im glücklichsten Land der Welt, kennen und lieben und gab nun sehr anschaulich ihre Eindrücke und Erfahrungen wieder. 

12 Christian Post Fit ohne Pharma ApfelHausgarten

Christian Post servierte mit seinen für den Kleingarten oder auch den Balkon geeigneten Säulenäpfel-Stämmchen die Hausapotheke im Garten. Er setzte damit das Thema "pharmazeutische Nutzbarkeit von Baumschul-Gehölzen wie Gingko, Holunder, Wein oder Apfel" seiner Meisterarbeit in der Praxis fort.  Er ist der Überzeugung, dass viele teure Mittel der Pharma-Industrie entbehrlich sind. Heimisches Obst trage aufgrund der Vielzahl seiner Inhaltsstoffe nach der Devise "Ein Apfel am Tag erspart den Weg zum Arzt" viel effizienter zur  Vitalität des Menschen bei als chemische Nahrungsergänzungsmittel.

13 Alfons Britzl Nachhaltigkeit regionales Gemuese

Alfons Britzl aus Passau hielt gleichzeitig mit seiner Hochbeet-Offerte  für saisonales und regionales Gemüse ein Plädoyer an die Verbraucher, selbst wieder dieses im eigenen Garten zu pflanzen und auf einen Import aus fernen Ländern zu verzichten.

14 Vanessa Gabel Zimmerpflanzen der 70er 1   14-Vanessa-Gabel-Zimmerpflanzen-der-70er-2-Kopie-1.jpg

Vanessa Gabel aus Schweinfurt präsentierte typische Zimmerpflanzen der 70iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wie Grünlilie, Osterkaktus, Hibiskus, Yucca-Palme und Efeu, die nun in den Wohnzimmern mit Vorliebe durch Pflanzen mit mehr Blütenreichtum wie Orchideen abgelöst wurden.

16 Gartenbau L 2 Klasse Feuer Wasser Erde Luft 1   16 Gartenbau L 2 Klasse Erde

Bei der Ausstellung unterstützend dabei waren heuer erstmals Studierende der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Die Techniker-Klasse L2 realisierte, in vier Gruppen aufgeteilt, als Highlight im Foyer des Schulungsgebäudes an einem einzigen 15 Meter langen Stand die Themen Feuer, Wasser, Erde und Luft.

16 Gartenbau L 2 Klasse Luft 2 16 Gartenbau L 2 Klasse Luft 3

Beim Thema Luft beeindruckte besonders durch Verwendung eines Gerüstes die vertikale Begrünung, bei der Pflanzen in die Lüfte wachsen und die Höhen des Gartens erobern,  auf dem Foto rechts sogar obenauf mit einem begrünten Dach.

 

      


Am Ausstellungswochenende bieten die Studierenden zusätzlich in der Aula der Schule auch zahlreich Vorträge an so auch  zum Thema  „Kleine Gärten - groß Gestalten“.

Unter dem Motto "Tanzrausch in der Anstalt"  veranstalten die Studierenden am Samstagabend als neuer Teil der Ausstellung einen Ball für Jedermann. Rund 200 Gäste tanzen hier nicht nur zu den Klängen der Live-Band „Andorras“. Sie erleben auch eine Vorführung von Profitänzern der Tanzschule „Step-and Standard“ sowie eine außergewöhnliche Lichtinszenierung.  Die Idee dazu kam den jungen Leuten beim Tanzkurs, an dem sie mit viel Freude während ihres Studiums teilnahmen.

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Wednesday, 13. february 2013 3 13 /02 /Feb. /2013 16:08

184601 1903269Die Studis der Techniker-Klasse der Staatlichen Fach- und Technikerschule in der Bayerischen Landesanstalt für Wein – und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim   möchten als Fachleute des Gartenbaus den Menschen zeigen, dass sie ohne Grün nicht leben können.

rosenmontagszugVHH-04-Studis-LWG-1.jpg Werbung beim Veitshöchheimer Rosenmontagszug

Ausstellung vom 22. bis 24. Februar 2013, Steige 15
mit Cafeteria und Weinstand

geöffnet Fr. 15 - 19 Uhr, Sa. 10 - 19 Uhr, So. 10  - 17 Uhr

Mit der Ausstellung im neuerrichteten Schulungsgewächshaus der LWG und im Sebastian-Englerth-Saal der Schule wollen die Studierenden zeigen, dass Pflanzen genauso essentiell für uns sind wie die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken, der Boden, auf dem wir stehen und das Feuer, das uns wärmt.

Die Ausstellung soll die Besucher dazu ermutigen, sich und Ihre Umwelt bewusster zu erleben und wahrzunehmen.

Rahmenprogramm

  • Freitag,    22.02.2013:  Eröffnung der Ausstellung um 16.00 Uhr bis 19.00
  • Samstag, 23.02.2013: 
    • Vorträge fachlicher Referenten
      • 11:00 Uhr `Kleine Gärten - groß Gestalten` (Referenten: Landschaftsbauklasse)
      • 13:00 Uhr `Auslandspraktikum in Portugal als Winzer` (Referent: Paul Uhlig)
      • 15:00 Uhr `Kleine Gärten - groß Gestalten` (Referenten: Landschaftsbauklasse)

      • 17:00 Uhr `Gemüse im kleinen Rahmen - was lohnt sich wirklich?` (Referentin: Frau Scheu Helgert)

    • Kinderprogramm mit Kinderbetreuung
      • Junge, engagierte Studierende bieten Kindern viel Spaß und Unterhaltung, u.a. einen Schminkstand. Es gibt verschiedenste Gelegenheiten zum Spielen und Basteln mit natürlichen Materialien.
      • 11:00 Uhr Buchvorstellung für Kinder in der Kinderbetreuung!
      • 14:00 Uhr `Kindervortrag - Der Apfel` (Referentin: Frau Dr. Schartel)
    • Abendprogramm: 
      • Höhepunkt der Ausstellung ist von 19 - 24 Uhr ein Ball unter dem Motto „Tanzrausch in der Anstalt“ im Kellereigebäude der LWG, Steige 15
      • Es spielt die Live-Band „Andorra“ mit breiten Repertoire an modernen wie klassischen Stücken
      • Tanzshoweinlagen der Tanzschule „Step - and - Standard“ mit Tanzlehrer Stefan Weißenberger, der durch den Abend führt
      • Abendgarderobe erwünscht!
      • Eintritt 15 €. Karten können telefonisch unter Tel. 0931/9801-114 vorbestellt werden.
  • Sonntag, 23.02.2013: 
    • Vorträge fachlicher Referenten
      • 10:30 Uhr `Kleine Gärten - groß Gestalten` (Referenten: Landschaftsbauklasse)

      • 12:00 Uhr `Kleine Gärten - groß Gestalten` (Referenten: Landschaftsbauklasse)

      • 13:30 Uhr `Wein und Architektur` (Referent: Herr Dr. Kolesch)

      • 15:00 Uhr `Klimagehölze - Die Bäume der Zukunft` (Referent: Herr Körber)

  • Verkauf von ausgesuchten Weinen und Köstlichkeiten aus der Region an allen Tagen

 

 

 

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Tuesday, 8. january 2013 2 08 /01 /Jan. /2013 23:07

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Viel zu erzählen hatten sich dieser Tage im Veitshöchheimer Rathaus in lockerer Atmosphäre Bürgermeister Rainer Kinzkofer und sein Gast, Professor Dr. Sebastian Peisl.  Der 52-jährige Hochschullehrer ist seit 1. November 2012 neuer Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim. Er war zuvor seit  März 2006  Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und Leiter der Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan (FGW). 

 Link auf die ausführliche Würdigung "Professor Dr. Sebastian Peisl – eine Führungspersönlichkeit im Dienste der Sache"

Wie der Professor dem Bürgermeister bei seinem Antrittsbesuch eingestand, müsse er als gebürtiger Oberbayer sich noch an den Schoppen gewöhnen. Er möchte hier jedoch schnell heimisch werden und sei dazu auf der Suche nach einer Wohnung. Damit sich der LWG-Präsident schnell ein umfassendes Bild über den Ort seines neuen Wirkungskreises machen kann, händigte ihm Kinzkofer eine Sammlung örtlicher Informationsschriften wie die letzten Jahreschroniken der Gemeinde, die neueste Ortschronik und die Dokumentation über die 2009 im Wettbewerb "Entente Florale Deutschland"  errungene Goldmedaille (Foto) aus. 
Der Bürgermeister hob die enorme Bedeutung der LWG als staatliche Forschungs- und Lehrstätte  für  Veitshöchheim hervor.  Mit ihren 300 Mitarbeitern sei diese überörtliche Einrichtung einer der größten Arbeitgeber und wichtiger Wirtschaftsfaktor, mit ihren überregionalen Weinbau- und Landespflegetagen und der Gartenakademie auch ein  bedeutender Impulsgeber für Bayerns Winzer, Gärtner und Imker. 

Bei der Verabschiedung des alten Präsidenten Anton Magerl Ende Juni  2012 hatte Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner erst die  20,3 Millionen Euro teuren Investitionen wie die neuen Gewächshäuser und Büros für das Sachgebiet Zierpflanzenbau sowie das repräsentative Laborgebäude des Fachzentrums Analytik ihrer Bestimmung übergeben.

Ausbau zum Weinkompetenzzentrum

Wie nun der neue Präsident dem Bürgermeister darlegte, ist das aber beileibe noch nicht das Ende der Fahnenstange. Neben Umstrukturierungsmaßnahmen steht Dr. Peisl auch vor der großen Herausforderung, in den nächsten Jahren neben den geplanten Investitionen im Gartenbau und im Fachzentrum Bienen vor allem auch die Modernisierung und den Umbau des Altbestandes in der Veitshöchheimer Herrnstraße in ein Weinkompetenzzentrum zu meistern.  Der Freistaat Bayern habe signalisiert, dafür weitere 20 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.  

Das Veitshöchheimer Ortsoberhaupt würde es begrüßen, wenn dabei der historische Zehntkeller so erschlossen würde, dass er künftig verstärkt für Repräsentationszwecke genutzt werden kann. Der LWG-Präsident kann sich durchaus vorstellen, wie er sagte, dem Weinkeller einen charmanten separaten  Eingang zu geben.

Weiterhin Lehrauftrag

Wie Dr. Peisl dem Bürgermeister darlegte, bleibe er seiner bisherigen Wirkungsstätte, der HSWT weiterhin eng verbunden. So beabsichtige er, auch weiterhin an der Fakultät Gartenbau und Lebensmitteltechnologie zu lehren. Im Rahmen der bereits bestehenden guten Zusammenarbeit der HSWT mit der Landesanstalt strebe er eine Intensivierung der Zusammenarbeit beider Häuser an. Seine Erfahrungen aus seiner bisherigen Tätigkeit, vor allem seine hervorragenden Kontakte zu Universitäten und Wirtschaft will der Präsident im Bereich der angewandten Forschung nutzen und beide Institutionen stärker mit einander verzahnen.

Durchlässigkeit im zweiten Bildungsweg

Dazu gehöre auch,  den jährlich rund 100 Absolventen der Veitshöchheimer Fach- und Technikerschule für Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau, Weinbau und Kellerwirtschaft einen besseren Zugang zu weiterführenden Studiengängen an der Universität und den Studenten der Universitäten zusätzliche Forschungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Auch signalisierte der Professor dem Bürgermeister seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Rahmen der vertieften Berufsorientierung mit der  Mittelschule und dem Gymnasium am Ort.  Dazu zählte er auch die 35 Ausbildungsplätze, die die LWG selbst anbieten könne. Dies wolle sie allerdings nur subsidiär, das heißt nicht in Konkurrenz zur örtlichen Wirtschaft.

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Tuesday, 24. april 2012 2 24 /04 /Apr. /2012 15:38

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Seit Ostern arbeiten die Mitarbeiter des Fachzentrums Analytik in den modernen Räumen hinter den noch nicht ganz fertigen Gewächshäusern. Das Fachzentrum Analytik ist mit 22 000 Wein-, Boden-, Pflanzen-, Samen- oder Honigproben im Wert von einer Million Euro jährlich Dienstleister für die fränkische Weinwirtschaft, Saatgut-Produzenten sowie für Imker in Bayern.

(Die Fotoaufnahmen  sind von Mitte November 2011)

Laut Pressemitteilung der LWG wird Landwirtschaftsminister Brunner die Gebäude am Freitag, 29. Juni, um 10 Uhr ihrer Bestimmung übergeben.

LWG01Blickvon oben LWG04Gewaechshaus1 LWG04Gewaechshaus4Birkentalstraße LWG04Gewaechshaus

Außer den Laborräumen und dem Versuchsbetrieb für Zierpflanzen gibt es auch neue Unterrichtsräume. Für 2,3 Millionen Euro entstanden 5400 Quadratmeter Hauptnutzfläche und ein umbauter Raum von 37 000 Kubikmeter .

Die 2400 Quadratmeter Gewächshausfläche gelten laut LWG als modernster Versuchsbetrieb unter Glas in Deutschland.

Die Öffentlichkeit hat beim Tag der Offenen Tür am 1. Juli 2012 die Möglichkeit, die Neubauten und vor allem auch die neugestalteten Außenanlagen in Augenschein zu nehmen.

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Monday, 14. november 2011 1 14 /11 /Nov. /2011 20:54

 LWG01Blickvon oben

Der 20,3 Millionen teure Neubau eines modernen Laborgebäudes mit Unterrichtsräumen und des Versuchsbetriebs Zierpflanzenbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim mit insgesamt 5400 Quadratmeter Hautnutzfläche und einem umbauten Raum von 37.000 Kubikmeter befindet sich nach zweijähriger Bauzeit in der Endphase,

LWG04Gewaechshaus2

nehmen nun auch die Außenanlagen konkrete Gestalt an.

 LWG04Gewaechshaus4Birkentalstraße LWG04Gewaechshaus1 LWG04Gewaechshaus LWG03Tiefgarage LWG01Gewaechshaeuser1   

Das Sachgebiet Zierpflanzenbau kann laut Aussage der LWG-Baubeauftragten Andrea Kubick voraussichtlich Ende Februar 2012, aufgrund des letzten strengen Winters mit achtwöchiger Verspätung, Deutschlands modernsten Versuchsbetrieb unter Glas mit 2.400 Quadratmeter Gewächshausflächen in Betrieb nehmen. Die momentan genutzten, völlig veralteten Gewächshäuser stammen noch aus dem Jahr 1968.

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Bis Mitte März 2012 soll dann auch das 35 mal 30 Meter große Laborgebäude des Fachzentrums Analytik bezugsfertig sein.

Die offizielle Einweihungsfeier mit Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner soll allerdings erst am 13. Juli 2012 über die Bühne gehen. Zuvor hat schon die Öffentlichkeit beim Tag der Offenen Tür am 1. Juli 2012 die Möglichkeit, vor allem auch die neugestalteten Außenanlagen in Augenschein zu nehmen.

Die Neubauten setzen auch in ökologischer Sicht Maßstäbe. So werden mit verschiedenen Photovoltaik-Anlagen jährlich über 25.000 Kilowattstunden Strom, was den CO²-Ausstoß jährlich um knapp 10.000 Kilogramm reduziert. Weiter sind eine durch Mainwasser betriebene Wärmepumpe zur Heizung und Kühlung des Laborgebäudes, eine Solaranlage zur Wassererwärmung, eine 700 Kubikmeter fassende Regenwasser-Zisterne auch zur Toilettenspülung sowie ein zweiter Energieschirm in den Gewächshäusern geplant, der 40 Prozent zusätzliche Energie einspart. Der Anteil an versiegelter Fläche wird durch variantenreiche Schaugärten, Dachbegrünungen und bepflanzte Versickerungsmulden so gering wie möglich gehalten.

Nach Auszug der über 30 Jahre alten Labors aus dem historischen Altbau in der Herrnstraße soll dieser grundlegend saniert und zum Weinkompetenz-Zentrum ausgebaut werden. Bislang mussten hier die Labors des Fachzentrums Analytik unter erheblichen baulichen und prekären arbeitssicherheitstechnischen Mängeln arbeiten.

Das Fachzentrum Analytik ist mit etwa 22.000 Wein-, Boden-, Pflanzen-, Samen- oder Honigproben im Wert von nahezu einer Million Euro jährlich wichtiger Dienstleister für die fränkische Weinwirtschaft, die nordbayerischen Saatgutproduzenten sowie für die Imker und Honigerzeugergemeinschaften in ganz Bayern.

Die Forschungs- und Versuchsvorhaben zur Erprobung neuer Arten und Sorten an der LWG sichern vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der fast 1500 Zierpflanzenbaubetriebe in Bayern.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit geben die Forscher an Erwerbs- und Freizeitgärtner, an Medien, Verbraucher und natürlich im Rahmen des Unterrichts an die über 200 Studierenden der Fach- und Technikerschule an der LWG weiter.

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Thursday, 17. march 2011 4 17 /03 /März /2011 17:55

lwegtheaterrevisorvorbericht
lwgtheater
von Dieter Gürz

Link auf Vorbericht "Der Revisor - Premiere am 26.3.2011


Regisseur Günther Stadtmüller und die Mitglieder der Theatergruppe der Fach- und Technikerschule der LWG dürfen sich freuen. Der Hauptausschuss der Gemeinde stimmte in seiner Sitzung am letzten Dienstag zu, für die Ausstattung einer neuen Theaterbühne  einen Zuschuss von 50 Prozent der  tatsächlich nachgewiesenen Kosten, maximal 5.000 Euro  zu gewähren.

Durch die Verlegung der Außenstelle Kitzingen (Beratungsstelle für Winzer) an die LWG Veitshöchheim ist der bisherige Raum für die Theateraufführungen nicht mehr nutzbar. Es musste deshalb in der LWG für die ab Ende März  terminierten acht Theatervorstellungen  umgehend eine neue Theaterbühne geschaffen werden. Die LWG stellte dazu der Fach- und Technikerschule die Aula mit ca. 180 Sitzplätzen zur Verfügung. 

Die beweglichen Elemente stellt wie bisher die Gemeinde. Angeschafft werden musste jedoch noch ein Gestell für die Beleuchtungsanlage und eine Aufhängung für Seilzüge und Vorhänge. Die andere Hälfte der Kosten von rund 10.000 Euro übernimmt der Verband Ehemaliger Veitshöchheimer e.V.

Die Fach- und Technikerschule hat der Gemeinde zugesichert,  dass bei entsprechener Bezuschussung auch örtliche Kulturgruppen die Aula nebst Theaterbühne  kostenlos nutzen können. Gegebenenfalls kann die Anlage auch ausgeliehen werden.

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Wednesday, 2. february 2011 3 02 /02 /Feb. /2011 09:35

ZukunftsbaeumeLWG
ZukunftsbaeumeLWG
von LWG

„Die Stadtbäume der Zukunft“ sind ab sofort auf dem Gelände der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim zu bestaunen. An der Staustufe Thüngersheim haben die Mitarbeiter in dieser Woche insgesamt 450 Bäume gepflanzt, darunter exotische Arten wie Ginkgo, Mammutbaum und Magnolien.

 

An den insgesamt 130 verschiedenen Arten soll getestet werden, welches Grün in vielen Jahren in unseren Städten zu sehen sein wird. Laut LWG würden Klimawandel und Schädlinge den bisherigen Bäumen in unserem Stadtbild mehr und mehr zusetzen. Das Grün wird sich deshalb entscheidend verändern, so die Botaniker.

 

Unterstützt wird die Versuchsreihe der LWG von großen Baumschulen in Deutschland, Italien, Holland und Belgien. Interessierte können das Versuchsgelände von Montag bis Freitag während der Arbeitszeit besichtigen.

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Tuesday, 21. september 2010 2 21 /09 /Sept. /2010 07:56

Richtfest
Richtfest
von Dieter Gürz

 

Konkrete Formen nimmt der 20,3 Millionen teure Neubau eines modernen Laborgebäudes mit Unterrichtsräumen und des Versuchsbetriebs Zierpflanzenbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) an. Nach dem ersten Spatenstich durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner genau vor einem Jahr war nun Innen-Staatssekretär Gerhard Eck nach Veitshöchheim gekommen um mit Planern, Bauleuten, Nutzern und zahlreichen Ehrengästen das Richtfest zu feiern.

Wie der Staatssekretär in seiner Festrede ankündigte, wird diese gewaltige Investition für die mit ihren 280 Mitarbeitern dem Landwirtschafts-Ministerium unterstellte LWG trotz knapper staatlicher Finanzen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Bereits eingefädelt sind laut Eck im Rahmen eines Umstrukturierungs- und Modernisierungskonzepts weitere Baumaßnahmen in gleicher Größenordnung wie notwendige Neubauten für das Fachzentrum Bienen- und Gartenbau und den Versuchsbetrieb Obstbau und Baumschulen am Stutel in Thüngersheim. Grundlegend saniert und zum Weinkompetenz-Zentrum ausgebaut werden soll vor allem aber auch der historische Altbau in der Herrnstraße. Hier müssen derzeit noch die Labors des Fachzentrums Analytik unter erheblichen baulichen und prekären arbeitssicherheitstechnischen Mängeln arbeiten.

Von 1992 bis 2002 war bereits die Südhälfte des Geländes der LWG an der Steige in zwei Bauabschnitten für 30 Millionen Euro auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden.

Der erste Teil umfasste dabei ein neues Schul- und Verwaltungsgebäude und die Modernisierung von Mensa und Internat.

6,4 Millionen Euro kostete im zweiten Teil die Sanierung der Küche sowie der Neubau der Landespflege westlich der Birkentalstraße.

Mit den bis Ende 2011 nach den Plänen der Münchener Planungsgemeinschaft Professor Krug & Partner und plan/4architekten fertig werdenden Neubauten erhält die LWG zusätzlich insgesamt 5400 Quadratmeter Hautnutzfläche bei einem umbauten Raum von 37.000 Kubikmeter. 1.900 Quadratmeter entfallen auf das 35 mal 30 Meter große Laborgebäude des Fachzentrums Analytik. Die bisherigen 30 Jahre alten Labors in der Herrnstraße entsprechen weder arbeitswirtschaftlich noch unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit den heute geltenden Maßstäben.

Die momentan genutzten völlig veralteten Gewächshäuser des Zierpflanzenbaus stammen aus dem Jahr 1968. Auf rund 3500 Quadratmeter entsteht nun Deutschlands modernster Versuchsbetrieb unter Glas im Bereich Zierpflanzenbau. Der 85 mal 50 Meter große Versuchsbetrieb für Zierpflanzen enthält 2.400 Quadratmeter Gewächshausflächen. Die Neubauten sollen die qualitätsvolle und praxisorientierte Arbeit an der LWG auf Dauer sicher stellen.

Wie Landwirtschafts-Ministerialdirektor Friedrich Mayer erklärte, tragen sich auch dazu bei, dass die LWG eine der leistungsfähigsten Forschungs- und Bildungseinrichtungen in Deutschland wird.

Dass das Geld gut angelegt ist und davon Bayerns Winzer, Gärtner und Imker profitieren, belegen nach den Worten von Staatssekretär Eck beeindruckende Zahlen: So ist das Fachzentrum Analytik mit etwa 22.000 Wein-, Boden-, Pflanzen-, Samen- oder Honigproben im Wert von nahezu einer Million Euro jährlich wichtiger Dienstleister für die fränkische Weinwirtschaft, die nordbayerischen Saatgutproduzenten sowie für die Imker und Honigerzeugergemeinschaften in ganz Bayern. Die Forschungs- und Versuchsvorhaben zur Erprobung neuer Arten und Sorten an der LWG würden vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der fast 1500 Zierpflanzenbaubetriebe in Bayern sichern.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit geben die Forscher an Erwerbs- und Freizeitgärtner, an Medien, Verbraucher und natürlich im Rahmen des Unterrichts an die derzeit 221 Studierenden der Fach- und Technikerschule an der LWG weiter.

Die Neubauten setzen auch in ökologischer Sicht Maßstäbe. So werden mit verschiedenen Photovoltaik-Anlagen jährlich über 25.000 Kilowattstunden Strom, was den CO²-Ausstoß jährlich um knapp 10.000 Kilogramm reduziert. Weiter sind eine durch Mainwasser betriebene Wärmepumpe zur Heizung und Kühlung des Laborgebäudes, eine Solaranlage zur Wassererwärmung, eine 700 Kubikmeter fassende Regenwasser-Zisterne auch zur Toilettenspülung sowie ein zweiter Energieschirm in den Gewächshäusern geplant, der 40 Prozent zusätzliche Energie einspart. Der Anteil an versiegelter Fläche wird durch variantenreiche Schaugärten, Dachbegrünungen und bepflanzte Versickerungsmulden so gering wie möglich gehalten.

Der Staatssekretär und Landwirtsschafts-Ministerialdirektor Friedrich Mayer dankten besonders dem Projektteam des Staatlichen Bauamtes Würzburg, das bisher die Baumaßnahme unter der Führung des Leitenden Baudirektors Joachim Fuchs gemeinsam mit der LWG-Baubeauftragten Agraringenieurin Andrea Kubick im zeitlichen Rahmen abwickelte. Beide Ministeriumsvertreter äußerten sich deshalb optimistisch, dass der für Ende 2011 vorgesehene Übergabetermin eingehalten werden kann.

veröffentlicht in: überörtl.Einricht. - LWG - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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