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auf Mainpostartikel vom 25.2.2013 (pdf)
Die vorgenannten VIPs hatten zuvor nach den durch das Anstalts-Blechbläser-Quartett umrahmten Eröffnungsreden zusammen mit Veitshöchheims zweitem Bürgermeister Oswald Bamberger und Studierendensprecher Christian Post die Ausstellung sowohl im Erdgeschoss des Schulgebäudes als auch erstmals im neuen lichtdurchfluteten Trainingsgewächshaus durch das Zerschneiden eines Band symbolisch frei gegeben.
Die seit 2005 traditionelle Frühjahrsausstellung der Veitshöchheimer Fach- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau, die letztes Jahr über 4000 Besucher anzog, ist Teil des Unterrichtes für die angehenden Führungskräfte des Gartenbaus.
Die Gartenbauklasse G 2 mit ihren 15 Ständen wie auch die mit einem eigenen Stand beteiligte Landschaftsbau-Klasse L 2 zeigten mit einer Fülle unterschiedlichster Möglichkeiten, egal ob für Haus- oder Schrebergarten, Balkon, Terrasse oder Zimmer, dass Pflanzen zu allen Menschen und Stilrichtungen passen und Grün als sogenanntes fünftes Element sehr lebenswichtig ist.
Doch ohne Fleiß kein Preis. Die Studierenden mussten alles für ihre Ausstellung selbst organisieren und beschaffen. Tonnenweise schleppten und verbauten sie in den beiden Wochen vor der Ausstellung auf einer Fläche von 344 Quadratmeter 2708 Jung- und 55 Baumpflanzen, 27 Kubikmeter Substrat, Rindenmulch und Kies, 177 laufende Meter Bretter, Pflastersteine für 56 Quadratmeter, Töpfe, Vlies, Folien und sonstige Deko-Materialien. Sie bauten im Wert von laut Pressesprecher Thomas Werner geschätzt 200.000 Euro mediterrane Terrassen, Obstgärten, Hochbeete, Teiche und vieles mehr. Sie akquirierten Sponsoren wie Gärtnereien, Fachfirmen oder den Verband Ehemaliger Veitshöchheimer, erarbeiteten sich eine Marketingstrategie und vieles mehr. Voller Lob über das tolle Engagement aller seiner 170 Studierenden, die zum großen Erfolg der Ausstellung beitrugen, äußerte sich denn auch LWG-Präsident Professor Dr. Sebastian Peisl bei der Eröffnung.
Gärtnereiverbands-Vorsitzender Roland Albert brachte es auf den Punkt, als er sagte, dass von Jahr zu Jahr die Studierenden von den Erfahrungen ihrer Vorgänger lernen würden und alles noch perfekter gestalten.
Wie Pressesprecher Thomas Werner sagte, wollen die angehenden Führungskräfte des Gartenbaus mit ihrer Ausstellung den Besuchern auch verdeutlichen, dass der Gärtner im 21. Jahrhundert ein moderner, vielseitiger, kreativer und anspruchsvoller Beruf ist und die Branche mehr zu bieten hat, als nur Gießkannen, Strohhüte und Spaten. Neben der Bewahrung der Traditionen, habe das Moderne Einzug gehalten. Gerade heute sei es in der Hektik des Alltags wichtig, einen Ort zum Zurückziehen, zum Erholen zu haben.
Am Ausstellungswochenende bieten die Studierenden zusätzlich in der Aula der Schule auch zahlreich Vorträge an so auch zum Thema „Kleine Gärten - groß Gestalten“.
Unter dem Motto "Tanzrausch in der Anstalt" veranstalten die Studierenden am Samstagabend als neuer Teil der Ausstellung einen Ball für Jedermann. Rund 200 Gäste tanzen hier nicht nur zu den Klängen der Live-Band „Andorras“. Sie erleben auch eine Vorführung von Profitänzern der Tanzschule „Step-and Standard“ sowie eine außergewöhnliche Lichtinszenierung. Die Idee dazu kam den jungen Leuten beim Tanzkurs, an dem sie mit viel Freude während ihres Studiums teilnahmen.
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