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Agenda 21

Thursday, 13. june 2013 4 13 /06 /Juni /2013 15:01

 

fahrradtag fahrradtour 1

Veitshöchheim nimmt dieses Jahr das erste Mal an der bundesweiten Kampagne “Stadtradeln” teil.

Es findet in Veitshöchheim vom 30. Juni bis 20. Juli 2013 statt.  

Als Auftakt findet am Sonntag, 30. Juni um 10 Uhrzum Sammeln der ersten Kilometer eine gemeinsame Fahrradtour statt. Der Treffpunkt ist der Rathausinnenhof.

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  • Vom 30.6. bis zum 20.7. kann jeder, der in Veitshöchheim wohnt, arbeitet oder zur Schule geht, für sein Team und für Veitshöchheim Kilometer sammeln. Geradelt wird in Teams von mindesten zwei Personen. Jeder kann ein eigenes Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten.
  • Die Anmeldung ist über die Internetseite www.stadtradeln.de oder für Menschen ohne Internetanschluss über den Veitshöchheimer Klimaschutzmanager   (lokaler Koordinator) möglich.

  • Die gefahrenen Kilometer und damit die CO2-Einsparung der einzelnen Teams und auch der gesamten Gemeinde werden zentral registriert und mit anderen Teams und Gemeinden verglichen.

Das Ziel der Kampagne ist es, ein Bewusstsein für das Fahrrad als Verkehrsmittel zu wecken, in den drei Wochen etwas häufiger mal das Auto stehen zu lassen und damit etwas für den Klimaschutz zu tun.

 

Deutschlandweit beteiligte sich 2012 eine Rekordanzahl von rund 170 Kommunen am STADTRADELN. Die 10.000.000 Kilometer-Marke wurde von nahezu 60.000 RadlerInnen geknackt;  beinahe 1.500 Tonnen CO2-Vermeidung stehen zu Buche! Auch die direkte Beteiligung der Kommunalpolitik ist ein weiterer Rekord: Fast 1.200 Mitglieder der Kommunalparlamente – also DIE Entscheider in Sachen Radverkehr vor Ort – machten letztes Jahr aktiv beim STADTRADELN mit.

Treten Sie in die Pedale fürs Klima und machen Sie Anderen das Radfahren schmackhaft! Es geht auch ohne Auto!

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Saturday, 11. may 2013 6 11 /05 /Mai /2013 17:15

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Mit einem Vierrad-Tretmobil von Main-Bike aus Randersacker unterwegs entlang der Mainuferpromenade, das gefiel auch Bürgermeister Rainer Kinzkofer nebst Gattin und Enkelin, nachdem er zu vor den 1. Veitshöchheimer Fahrradtag rund um den Rollschuhplatz zusammen mit Klimaschutzmanager Jochen Spieß (re.) eröffnet hatte.

Link auf Mainpost-Artikel (pdf)

"Die Stimmung war gut, das Angebot attraktiv, die Leute interessiert" dieses Fazit zog am Ende Organisator Spieß, auch wenn sich Sonnenschein und Regen immer wieder die Hand gaben.

Zur guten Stimmung trug auch Michael Lightbeer (links im Hintergrund) aus Veitshöchheim bei, Betreiber des Internet-WürzburgRADIO, der live den ganzen Tag moderierte und mit Pophits untermalte. 

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Glück mit dem Wetter hatten noch die Teilnehmer der gleich nach der Eröffnung gestarteten 43-Kilometer-Fahrradtour unter der Leitung von Klaus Koch vom ADFC Würzburg, die ohne Niederschlag wieder zurück kamen.

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Jung und Alt konnten auf einem Geschicklichkeitsparcours ihr Können auf dem Fahrrad testen. 

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Auf bayerischer Ebene erfolgreiche Nachwuchskräfte der Radsportabteilung der TG Höchberg begeisterten mit ihrer Kunstrad-Vorführung.  

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Die AOK präsentierte an ihrem Stand unter anderem ein Schätz-Gewinnspiel (wie viele Äpfel sind im Behälter?) und eine Müsli-Tretmühle (re.).

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Ultraleichte Mountain-Bikes der Spitzenklasse hatte Christian Gemperlein mitgebracht. Der Geschäftsführer der all ahead composites GmbH in der Benzstraße 5 in Veitshöchheim informierte über die von seinem Betrieb produzierten Carbon-Felgen. Seine Firma ist ein junges innovatives Unternehmen, dessen Kernkompetenz die Entwicklung, Konstruktion, Berechnung und Herstellung von Bauteilen aus faserverstärktem Kunststoff ist. Die Firma ist ein Spin-off der Hochschule Würzburg (Abt. Kunststofftechnik) und wurde 2011 von Dipl.-Ing. (FH) Christian Gemperlein gegründet. Unter der Marke bike-ahead-composites werden high-end Fahrradkomponenten aus CFK hergestellt und vertrieben. Mit den am Markt einzigartigen Verbundlaufrädern aus Carbon, bietet Gemperlein dem ambitionierten Mountainbiker Felgen, welche in einzigartiger Weise Leichtbau, Steifigkeit und Haltbarkeit vereinen. Das von ihm oben gezeigte Mountain-Bike kostet allerdings mit 5.500 Euro seinen Preis, allein die beiden Räder etwa Hälfte.

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Hauptsächlich von älteren Mitbürgern genutzt wurde die vom örtlichen Fahrradgeschäft S&S Bikes gebotene Möglichkeit,  mit einem Pedelecs-Fahrrad mit Elektromotor-Unterstützung eine Runde zu fahren und sich von Geschäftsinhaber Stefan Einberger beraten zu lassen.

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Mit Infoständen vertreten waren auch die Würzburg Riders, die Touristik-GmbH und der Agenda 21-Arbeitskreis.

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Die Gemeindejugendpflege hatte eine Hüpfburg aufgebaut.

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Monday, 6. may 2013 1 06 /05 /Mai /2013 15:20

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Klimaschutz durch Radfahren: Am 11. Mai 2013 findet von 11 bis 17 Uhr auf und um den Rollschuhplatz an der Mainlände in Veitshöchheim ein Fahrradtag statt.

Der von der Gemeinde eingestellte Klimaschutzmanager Jochen Spieß hat neben Informationen rund ums Thema Fahrrad ein buntes Programm erstellt:

  • So beginnt die Veranstaltung mit einer kleinen gemeinsamen Fahrradtour um 11 Uhr (Treffen 10.45 Uhr).
  • Den ganzen Tag bis 17 Uhr können Jung und Alt auf einem Geschicklichkeitsparcours ihr Können auf dem Fahrrad testen.
  • Jeder, der einmal ausprobieren möchte, wie sich ein Fahrrad mit Elektromotor-Unterstützung fährt, hat die Möglichkeit auf einem Pedelecs eine Runde zu fahren.
  • Weiter gibt es einen Fahrrad-Check, vier-rädrige Familientretmobile und für Kinder eine Hüpfburg, ein Müslifahrrad und mehr.
  • Wer sein Wissen rund um Verkehrsregeln zum Fahrrad unter Beweis stellt, kann beim Gewinnspiel tolle Preise gewinnen.
  • Um 15 Uhr zeigen Kinder und Jugendliche der TG Höchberg bei einer Kunstrad-Vorführung, was auf einem Fahrrad alles möglich ist.
  • Für Essen und Trinken sorgt der nahe gelegene Biergarten „Meegärtle“
  • Moderiert wird die Veranstaltung vom Internet-Radiosender „Würzburg Radio“.

Seit Oktober 2012 ist Jochen Spieß als Klimaschutzmanager für die Gemeinde Veitshöchheim tätig. Er soll bis September 2015 das 2010 erstellte und vom Gemeinderat abgesegnete Klimaschutzkonzept der Gemeinde umsetzen.

Mit publikumswirksamen Aktionen wie den Fahrradtag will er die Veitshöchheimer für dieses Thema aufschließen.

Gerade im Verkehr gibt es nach seinen Intentionen viele Möglichkeiten zur Reduzierung der CO2-Emissionen beizutragen. So produziert nach seinen Feststellungen ein PKW pro Kilometer 150 Gramm CO2. Das Fahrrad liegt dagegen bei null und ist damit das umweltfreundlichste und kostengünstigste Verkehrsmittel.

Aus diesem Grunde wurde auch im Agenda21-Arbeitskreis ein  Fahrradkonzept für Veitshöchheim ausgearbeitet, das die Schwachstellen aufzeigt und den Aufbau eines innerörtlichen Radwegenetzes vorschlägt. Auch dieses Konzept präsentiert der Klimaschutzmanager beim Fahrradtag, ebenso auch das von ihm für den Agenda21-Arbeitskreis ausgearbeitete Veitshöchheimer Citybuskonzept.

Als nächste Aktion macht dann Veitshöchheim vom 30. Juni bis 20. Juli beim deutschlandweiten Stadtradeln mit (www.stadtradeln.de).


Stadtradeln:

Veitshöchheim nimmt 2013 am Stadtradeln teil.

  • Dabei werden von mehreren Personen Teams gebildet, die während der Dauer von 21 Tagen (ein genauer Termin dafür wird noch festgelegt) möglichst viel mit dem Fahrrad fahren.
  • Die gefahrenen Kilometer und damit die CO2-Einsparung der einzelnen Teams und auch der gesamten Gemeinde werden zentral registriert und mit anderen Teams und Gemeinden verglichen.

Deutschlandweit beteiligte sich 2012 eine Rekordanzahl von rund 170 Kommunen am STADTRADELN. Die 10.000.000 Kilometer-Marke wurde von nahezu 60.000 RadlerInnen geknackt;  beinahe 1.500 Tonnen CO2-Vermeidung stehen zu Buche! Auch die direkte Beteiligung der Kommunalpolitik ist ein weiterer Rekord: Fast 1.200 Mitglieder der Kommunalparlamente – also DIE Entscheider in Sachen Radverkehr vor Ort – machten letztes Jahr aktiv beim STADTRADELN mit.

Treten Sie in die Pedale fürs Klima und machen Sie Anderen das Radfahren schmackhaft! Es geht auch ohne Auto!

Alle, die in Veitshöchheim wohnen, arbeiten oder hier zur Schule gehen können am STADTRADELN teilnehmen.

Man muss sich als RadlerIn einem Team anschließen (als EinzelradlerIn oder als Gruppe), denn Klimaschutz und Radförderung ist eine Teamarbeit. Alternativ kann ein eigenes Team gebildet werden – schon zwei Personen sind ein Team!

Einzelheiten werden noch veröffentlicht.

 

 


 

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Monday, 6. may 2013 1 06 /05 /Mai /2013 12:41
walderlebnisorte vorstellung GR 1 walderlebnisorte vorstellung GR 2 walderlebnisorte vorstellung GR 2a walderlebnisorte vorstellung GR 3 walderlebnisorte vorstellung GR 4
Die Forstoberinspektor-Anwärterin Isabell Witte erstellte im Rahmen des Vorbereitungsdienstes für den Einstieg in die 3. Qualifikationsebene in Bayern an der

BAYERISCHEN FORSTSCHULE LOHR AM MAIN als Projektarbeit die Konzeption von Walderlebniseinrichtungen im Gemeindewald Veitshöchheim mit Beteiligung der Interessengruppen des örtlichen Agenda-21-Kreises.

An der Abschlusspräsentation der Ergebnisse im Sitzungssaal des Rathauses nahmen insgesamt 17 Personen teil, darunter  Bürgermeister Rainer Kinzkofer, fünf Gemeinderäte, acht Arbeitskreisteilnehmer sowie drei interessierte Bürger.

Nach einführenden Worten des Bürgermeisters stellte Isabell Witte das Konzept anhand einer ansprechenden 35-minütigen PowerPoint-Präsentation (siehe Folien auf dieser Seite) vor. 

Der Bürgermeister forderte die Teilnehmenden eindringlich auf, sich bis zum nächsten Agenda-21-Treffen am 16. Mai (inzwischen verschoben auf 6. Juni 2013) Gedanken über die Besetzung eines neuen Arbeitskreissprechers zu machen (Projektleiter/in).

Hierbei äußerte Susanne Kleym, Geschäftsführerin der Touristik GmbH, dass sie sich diese Rolle gut vorstellen könne, aus zeitlichen Gründen jedoch nur in der Lage wäre, dies in Kombination mit einem zweiten Sprecher zu koordinieren. Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei Isabell Witte mit einem Geschenkkorb für die Ausarbeitung dieses neuartigen Konzeptes, das vorerst einzigartig in Veitshöchheim entstehen soll.

Für den Arbeitskreis konnten bisher folgende Interessensgruppen mobilisiert werden: die beiden Forstwirte, die drei Jagdpächter, Vertreter verschiedener Vereine (Bundnaturschutz, Naturfreunde, Verschönerungsverein …), örtliche Künstler, Touristikabteilung, Klimafachkraft, Jugendreferentin, Kulturreferentin, Berufsförderungswerk für erwachsene Blinde und Sehbehinderte, Elternbeirat der Schulen und Kindergärten sowie Bürger Veitshöchheims. Von großer Bedeutung war die frühzeitige Integration der Jagdpächter, um deren Vorstellungen zu integrieren und Bedenken zu berücksichtigen.

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Konzeption - Allgemeines 

Die Konzeption fußt auf der Idee, in Veitshöchheim auf einen festgeschriebenen Pfad zu verzichten, um dem Waldbesucher eine individuelle Wegegestaltung zu ermöglichen.

Die Stationen sind auf den gesamten Gemeindewald verteilt und von verschiedenen Ausgangspunkten über das weitreichende Netz gut instandgehaltener Forstwege erreichbar. Der Waldbesucher steuert so konkret eine einzelne Station an, die ihn besonders interessiert.

Die weitläufige Verteilung der Stationen, die keiner streng linearen Anordnung unterliegt, führt dazu, dass sich die Waldbesucher so mehr Zeit für eine einzelne Station nehmen und den Wald in Ruhe genießen und wahrnehmen können.     

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Jede einzelne Station führt den Besucher in den Wald und macht ihn auf viele Dinge aufmerksam. Die Informationen dort sind so dosiert, dass der Teilnehmende neugierig auf die übrigen Stationen wird und diese in weitere Waldspaziergänge integriert. Dadurch kommt er wieder und jeder Waldbesuch unterscheidet sich vom Vorhergehenden.

Konkret sollen insgesamt fünf Stationen mit folgenden Themenschwerpunkten entstehen:

Ökologie – Jagd – Sinne – Kunst – Nachhaltigkeit

Sie bieten dem Teilnehmenden Raum für freies Walderleben; der Wald wird zum Ort des freien Erlebens; es entstehen Walderlebnisorte.

An drei Ausgangspunkten (Parkplatz Tiramisu, Seelein, Bildeiche) begrüßt eine großformati-ge Orientierungstafel die Waldbesucher und stellt ihnen die Stationen sowie deren Umgebung vor (z. B. Naturfreundehaus, Wanderhütte, Aussichtspunkte).

Einem in das Schild integrierten Kasten ist ein kostenloses Faltblatt zu entnehmen, welches der Orientierung dient. Dieses kann ggf. zu einem späteren Zeitpunkt auf neue Gegebenheiten (z. B. erweiterte Stationen) angepasst werden. Einfache Wegweiser bieten Ortsunkundigen eine optionale Wegebeglei-tung zur jeweiligen Station. Jede Station ist darüber hinaus auf mehreren Wegen erreichbar.

Standortfaktoren - Zielgruppen

Die geplanten Walderlebnisorte befinden sich in den beiden Distrikten „Hölzlein“ und „Edelmannswald“ (vgl. Anhang 7). Die dortigen Bestände beherrschen überwiegend die Traubeneiche und Rotbuche, wodurch sie wenig abwechslungsreich wirken. Im Edelmannswald sind jedoch Besonderheiten wie dimensionsstarke Speierlinge, Elsbeeren und majestätische Methusaleme bereits von den Wegen aus sichtbar.

Ferner sorgen attraktive Waldränder für Abwechslung im Auge des Waldbesuchers. Die Geländemorphologie der Bestände ist überwiegend eben, wodurch die Walderlebnisorte gut mit dem Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator sowie bequem mit dem Fahrrad erreichbar sind. Vor allem der Distrikt „Hölzlein“ wird bereits von vielen Freizeitsportlern (Jogger, Walker und Fahrradfahrer) überwiegend von Montag bis Freitag stark frequentiert.

Die Walderlebniseinrichtungen sollen den Bannwald zusätzlich für den angrenzenden Kindergarten, die Schule, das Berufsförderungswerk für erwachsene Blinde und Sehbehinderte sowie das Seniorenheim attraktiv gestalten.

Am Wochenende sollen Familien, Spaziergänger und Wanderer am Walderlebnis teilnehmen. Ihnen stehen drei bereits vorhandene Parkplätze zur Verfügung. Als weitere Zielgruppen zählen Einzelpersonen und Kleingruppen (z. B. Orts- und Jugendgruppen) sowie Tagesausflügler und Touristen. Hierzu ist der Erholungswald mit dem Bus oder ca. 30 Minuten zu Fuß vom Bahnhof des Fremdenverkehrsorts erreichbar.

Die verschiedenen Themen und Elemente der Walderlebnisorte sollen neben Kopf, Herz und Hand (Wissen, Fühlen und Handeln) vor allem den Teilnehmer persön-lich ansprechen und ihn zur Eigeninitiative auffordern. Dadurch kann er selbst die Intensität der jeweiligen Aktion steuern und ist für den Umfang seines Waldbesuchs verantwortlich.

1. Station: " Wild im Wald"

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Eine mit Rollstuhl und Rollator befahrbare Rampe führt vom Forstweg auf eine Beobachtungsplattform mit Sitzgelegenheit.

Ein aufmerksamer Besucher kann von dort sieben Tiersilhouetten in unterschiedlichen Lebensraumnischen sehen. Neben der Plattform sind einige Fährten in ein Betonfundament gegossen, die auch ohne Sehvermögen fühlbar sind.

Klapptafeln am Kastenrahmen beschreiben das zugehörige Tier in Blindenschrift.

Zusätzlich deuten die Fährten in die Richtung der jeweiligen Tiersilhouette und fordern den Besucher auf, das Tier aufzusuchen.

Auf der Rückseite oder ggf. einer kleinen Tafel neben der Silhouette sind Informationen über den Lebensraum, Nahrung, Fährte und eine Besonderheit des Tieres als Aha-Effekt (z. B. Bezug zu bekannter Wildschweinsilhouette in der Unteren Maingasse am Ferienhaus Wiek) angebracht.

Zurück am Wegesrand vertieft optional eine barrierefreie Aktionstafel das gelernte Wissen.

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Abschließend veranschaulicht ein Weiserzaun den Verbissdruck im Erholungswald und hebt die Bedeutung der Jagd für artenreiche Mischwälder hervor.

Die barrierefreie Station soll im Sinne von „Man schützt was man kennt“ Wissen zur Lebensweise der Tiere und die Bedeutung und Akzeptanz der Jagd steigern.

Bei der intensiven Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern wurde vereinbart, die Station im Distrikt Hölzlein zu erbauen.

Dabei wurde festgelegt, dass aus Angst vor Vandalismus der Beobachtungsstand nicht dem Jagdjargon üblich als Sitz oder Kanzel benannt werden solle.

Schließlich fordert die Station die Besucher auf, sich durch das Unterholz den Tiersilhouetten zu nähern.

Handelt es sich jedoch um echte Tiere, sollte grundsätzlich der Wildlife-Code „Watch them in distance or loose them forever“ beachtet werden.

Dieser Gedanke soll den Besucher durch ein auf der Tafel gedrucktes Gedicht auf dem Rückweg reflektierend begleiten.

2. Station: "Mit allen Sinnen"

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Da die insgesamt sechs Aktivitäten unterschiedliche Sinne ansprechen, bietet es sich an, die Station auf sechs verschiedene Standpunkte entlang des Rundweges zu verteilen.

Hierfür ist der Distrikt „Hölzlein“ mit seinen übersichtlichen 24,1 ha und zahlreichen Trampelpfaden ein idealer Standort.

Zudem ist die Thematik „Sinnesschärfung“ für das Berufsförderungswerk für Blinde sowie Kindergarten und Schulklassen gut geeignet und leicht erreichbar.

Das barrierefreie Waldtelefon und selbstgebaute Baumxylophon sensibilisieren den Besucher auf die unterschiedlichen Klänge des Waldes. Ein Niedrigseilgarten fördert den Gleichgewichtssinn und ist eine Attraktion für Groß und Klein.

Die örtliche Jugendbeauftragte plädierte dazu, die Aktivität als „Slackline-Wald“ zu bezeichnen. Slacklinen (dt. das Schlaffseil, schlaffe Leine) ist eine dem Seiltanz ähnelnde Trendsportart aus Nordamerika und ist bei Jugendlichen sehr beliebt.

Den meditativen Abschluss bilden Sinnesliegen, die den Besucher anregen, zur Ruhe zu kommen. Das stille Verweilen mit Blick in das Kronendach eröffnet dem Teilnehmenden einen besonderen Zugang zum Wald. Er nimmt die Geräusche seiner Umgebung intensiver wahr und hat Zeit, über das Erlebte nachzudenken. Diese Reflektionsphase fördert letztlich die Entspannung und der Besucher verbindet den Waldbesuch für seinen Körper als wohltuend. Optional lenkt ein Fernrohr das Auge des Besuchers auf den sich wandelnden Wald und verdeutlicht dies anhand Bilder des immer gleichen Ausschnittes zu unterschiedlichen Jahren und Jahreszeiten. Ein Barfußpfad lädt dazu ein, ohne Sehsinn verschiedene Naturmaterialien zu fühlen. Die Gesamtheit der Aktivitäten ermöglicht dem Besucher, im Umfeld des Waldes seinen Körper mit allen Sinnen zu erleben.

  3. Station: " Kunst im Wald"
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Kunstwerke aus Holz mit der Inschrift „Lust auf Wald?“ machen bereits im Ortskern auf die-se Station aufmerksam.

Schon einige Meter vor der Station im Edelmannswald sind vereinzelt überdimensionale Käfer am Wegesrand als Vorboten angebracht. In die vorgefertigten Löcher können Äste als Beine und Fühler gesteckt werden.

An der Station besteht die Möglichkeit, weitere Tiere wie Igel und Spinnen zu gestalten.

Eine angrenzende kürzlich durchgeführte Jugendpflege bietet hierzu zahlreiches Astmaterial.

Mehrere Stammabschnitte sind so platziert, dass ein Wurm daraus zu erkennen ist.

Die Besucher können aus weiteren Stammteilen neue Würmer bilden oder deren Verlauf und Richtung verändern.

Mittels einer Anamorphose (griech. die Umformung) ist ein Waldbild über mehrere Stämme verteilt auf-gemalt, das nur aus einem bestimmten Blickwinkel vom Besucher als Ganzes erkannt wird. Der Perspektivenwechsel führt so zur richtigen Ansicht.

Herzstück der Station ist der Landart-Bereich, in dem vergängliche Kunst aus Naturmaterialien gestaltet wird.

Nach dem Prinzip von BNE bietet die Station dem Teilnehmenden größtmöglichen individuellen Gestaltungsspielraum.

Er findet Freiraum für seine Kreativität und kann sein eigenes Werk kreieren.

Sie gibt ihm zudem die Möglichkeit, sich auszudrücken und dabei die Beziehung zu seiner Umwelt zu intensivieren. Zugleich kann er beobachten, welchen Beeinflussungen von außen sein selbstständiges Planen und Handeln ausgesetzt ist.

Auf einer Tafel angebrachte Fragen wie beispielsweise „Was will der Künstler vermutlich mit seinem Werk ausdrücken?“ regen den Waldbesucher an, über eigene Leitbilder und die anderer zu reflektieren und begleiten ihn auf seinem Rückweg.
 4. Station: "Waldökologie
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Bereits auf dem Weg vom Parkplatz Seelein durchquert der Waldbesucher baumartenreiche Bestände mit großer ökologischer Bedeutung.

Spaltenquartiere sowie zahlreiche Specht- und Nisthöhlen ergänzt von Bizarrformen prägen das Bestandsbild. Inmitten einer Altholzinsel im Edelmannswald ist in einem mächtigen Totholzstamm eine Tafel eingebettet. Sie weist den Besucher auf die umstehenden Biotopbäume, Methusaleme und liegendes Totholz hin und erklärt deren Bedeutung und Kennzeichnung.

Ebenfalls wird der Besucher aufgefordert nach totholzbewohnenden Lebewesen zu suchen.

Die Revierleiterin sicherte zu, die Altholzinsel im Rahmen eines Alt- und Biotopbaumprojektes weiter auszubauen und durch das Nachlegen von Stämmen anzureichern.

Ein dominanter Speierling lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Schild fordert den Besucher auf, seine Höhe zu schätzen.

Entlang des Weges ist seitlich des Baums mit Hilfe von Metersteinen seine tatsächliche Gesamthöhe messbar.

In 5 m Abständen geben barrierefreie Klapptafeln Hinweise auf verschiedene Lebensraumnischen und Vergleiche zu bekannten Gebäuden des Ortes.

Der Besucher stößt auf eine ansprechende Informationstafel. Sie verknüpft die gewonnenen Inhalte über die Besonderheiten des FFH-Gebietes mit einem Spiel, das zugleich die soziale Interaktion der Teilnehmer fördert. Auch Besucher mit Handicap können am Spiel teilnehmen.

Ein an der Tafel angebrachter Kasten beinhaltet die jeweilige Anleitung für den Spielleiter. So kann das Spiel auf einfacher Weise von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.  

5. Station: "nachhaltige Nutzung"
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Den Arbeitskreis-Teilnehmern war es ein weiteres Anliegen, die Bedeutung von Holz als Bau- und Energieträger zu verdeutlichen.

Ersteres vermittelt dem Besucher das Musizieren auf Klanghölzern.

Da es sich um verschiedene Baumarten handelt, unterscheiden sich diese im Klang, Gewicht und Aussehen.

Anhand einer Nummerierung klärt eine Informationstafel über weitere Besonderheiten, Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten auf.

Es werden ebenfalls Beziehungen zu Gebäuden und Gegenständen im Ort aus Holz (z. B. zukünftige Kindergartenfassade aus Lärche) aufgezeigt.

Die Gegenüberstellung von einem Festmeter und einem Ster Brennholz zu 200 Litern Heizöl verdeutlicht den Brennwert von Holz.

Dass jedoch auch dieses nachhaltig über lange Zeiträume hinweg erwirtschaftet werden muss, verdeutlicht die geringe Zuwachszahl, die im Gemeindewald laut Aussage der Revierleiterin bei durchschnittlich 5 fm/ha liegt.

Das Bewusstsein, dass Holz zwar zu den erneuerbaren Energien zählt, jedoch nicht unendlich zur Verfügung steht, nimmt der Besucher abschließend mit auf seinen Weg.   

6. Optionale Aktivitäten für den Hinweg

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Zusätzlich besteht die Möglichkeit, für den individuellen Hinweg zur Station kleine Aufträge zu erteilen.

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändern sich automatisch die erzielten Ergebnisse.

 

So könnte auf der Orientierungstafel oder dem Faltblatt beispielsweise stehen:

„Sammle so viele ~ Gegenstände, die du zur Station tragen willst. Dort kannst du sie schön platzieren und deine Funde mit denen der anderen vergleichen.

 weiche Gegenstände (Wild im Wald): Kinder füttern damit die Silhouetten

 wohl riechende Gegenstände (mit allen Sinnen): Besucher konzentriert sich auf Geruchssinn

 spitze Gegenstände (Kunst im Wald) können für Kunstwerk verwendet werden

 runde Gegenstände (Waldökologie): große Herausforderung, kreisrunde Naturmaterialien zu finden)

 Bei der Station Nachhaltige Nutzung kann der Besucher dazu angeregt werden, im Ort darauf zu achten, was alles mit dem Wald in Zusammenhang steht.

7. Umsetzung

 

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Federführung

Für einen zügigen und geregelten Arbeitsablauf muss zunächst ein neuer Arbeitskreissprecher gewählt werden. Da die zuständige Revierleiterin Frau Annette Fricker nur unterstützend fun-gieren kann, wurden bereits kompetente Kandidaten kontaktiert. Zum Zeitpunkt der Konzeptionserstellung konnten jedoch noch keine verbindliche Zusage eingeholt werden. Demnach wird Holger Kess, Agenda-21-Sprecher, die Thematik im nächsten Agendatreffen auf-greifen und nach einem neuen Projektleiter suchen.

 

 

 

 

Bau

Die Beschilderung erfolgt durch den örtlichen Bauhof, ein Grafikunternehmen liefert die bedruckten Tafeln.

Hierzu kann auf rechtefreies Bildmaterial aus der Datenbank des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zugegriffen werden.

Da der Bauhof nicht über ausreichend Arbeitskapazität für den gesamten Bau der Einrichtungen verfügt, wurde während der Konzeptionsphase stets darauf geachtet, mögliche Paten für die fünf Stationen zu gewinnen.

Diese wirken beim Bau der Station mit und überprüfen nach der Inbetriebnahme regelmäßig die Qualität der Einrichtung. Bereits mobilisierte Paten sind der Naturfreundeverein (Sigi Hofmann), der Bundnaturschutz (Wolfgang Klopsch), die Jagdpächter (Herr Hein) sowie eine Gruppierung örtlicher Künstler (Antje Friederich).

Des Weiteren sind die Träger der örtlichen Schulen und Kindergärten denkbar. Erweist sich die Zusammenarbeit wider Erwarten als problematisch, könnte alternativ dazu der Bau der Station von einem privaten Unternehmen durchgeführt werden.

Abnahme

Aus Gründen der Sicherheit werden beim Bau der Stationen die DIN-EN-1176-Normen für Außenspielflächen und Spielplatzgeräte beachtet.

Stefan Stilling, ein von der Gemeinde beauftragter Sicherheitsunternehmer, wird nach mündlicher Aussage hierbei beratend mitwirken. Nach vertraglicher Vereinbarung wird er im Rahmen seiner jährlichen Kontrolle des Spielplatzes auch die baulichen Einrichtungen der Walderlebnisorte überprüfen.

Instandhaltung

Über das Jahr anfallende Mängel werden von den beiden Forstwirten (Jürgen Taupp, Sebastian Krämel) in einem Ordner festgehalten.

Nach Angaben der Revierleiterin stehen jedes Jahr im Monat Mai drei Wochen zur Verfügung, diese zu beheben.

Ist Gefahr in Verzug, ist sie umgehend zu beseitigen.

Nach Erfahrung von Wolfgang Graf, Leiter des Walderlebniszentrums Gramschatzer Wald, steige der Instandhaltungsaufwand nach ca. 7 Jahren.

Hierfür müsste den Waldarbeitern ggf. ein längerer Zeitraum eingeräumt werden.

Fällt bei den Besuchern Müll an, kann dieser in den bereits vorhandenen Behältnissen an den Parkplätzen entsorgt werden.

Bei Schneelage wird wie bisher nur ein kleiner Teil der Forststraßen geräumt, um die Rettungskette sicherzustellen.

Sind instandhaltende Wegebaumaßnahmen nötig, wird nach Aussage von Annette Fricker künftig feineres Material (Feinsplitt 2/8) eingebracht, um die Barrierefreiheit der Wege für den Besucherverkehr aufrecht zu erhalten.

Verkehrssicherungspflicht

Nach den Rechtsvorschriften § 823 BGB und Art. 72 BayStrWG obliegt die Verkehrssicherungspflicht im Kommunalwald entlang der Straßen und Wege der zuständigen Revierleiterin Annette Fricker. Durch die Entstehung der Walderlebnisorte sind zusätzliche visuelle Kontrollen des Baumbestandes an den Stationen notwendig. Diese sollten je nach Frequentie-rung mindestens zweimal pro Jahr stattfinden sowie durch den Ausführenden mit Ort, Datum und Unterschrift dokumentiert werden. Ebenso sind nach extremen Witterungsbedingungen (z. B. Sturm, Nassschnee) Sichtkontrollen unabdingbar.

Haftung

Als Eigentümer haftet die Gemeinde für die Walderlebnisorte. Zivilrechtlich ist sie über die bayerische Versicherungskammer versichert. Werden die aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen beachtet, dienen diese bei einem eventuellen Unfall als wichtige Beweismittel der ordnungs-gemäßen Sicherung des Erholungsverkehrs.

Finanzierungsmöglichkeiten

Für waldpädagogische Einrichtungen können Fördermittel aus verschiedenen Programmen beantragt werden.

Zusätzlich sind örtliche Sponsoren willkommen, welche beispielsweise die Tafeln der Walderlebniseinrichtungen als Werbemedium nutzen können.

Wie zuletzt das Aktionsbündnis „Veitshöchheim blüht auf“ gezeigt hat, kann auf Anfragen zusätzlich mit Geld- und Sachspenden der knapp 50 örtlichen Vereine und Gruppierungen gerechnet werden. Ebenso ist die Gründung eines Fördervereins eine beliebte Möglichkeit, Teile der Walderlebniseinrichtung durch Spenden einfach und steuerbegünstigt zu finanzieren.

Ausblick  und persönliches Anliegen von Isabell Witte

Die waldpädagogische Einrichtung ergänzt das bereits bestehende Angebot des Fremdenverkehrsortes und erhöht die Attraktivität des Gemeindewaldes für die Veitshöchheimer Bürger.

Neben Kindergeburtstagen und Aktivitäten des Ferienprogramms können dort ganzjährig Workshops wie beispielsweise Landart-Projekte stattfinden.

Von der zuständigen Revierleiterin Annette Fricker oder den Mitarbeitern des Walderlebniszentrums durchgeführte Multiplikatorenführungen (z. B. für Erzieher/innen, Lehrer/innen, Gruppenleiter/innen) sind eben-falls denkbar.

Sie fördern die Gestaltungskompetenz der Teilnehmer, um ihre Gruppe ohne waldpädagogische Hilfe an den Walderlebnisorten anzuleiten.

Im Rahmen eines Schulprojektes können Audioguides für blinde und sehbehinderte Waldbesucher besprochen werden, die über Smartphones von der gemeindlichen Homepage abrufbar sind.

Werden die GPS-Daten der Erlebnisorte aufgenommen, können diese zusätzlich für das sogenannte Geocaching mit GPS-Geräten aufgesucht werden.

Insgesamt ermöglicht das Konzept, dass weitere Erlebnisor-te entstehen und die Einrichtung durch laufende Innovationen wandelbar ist. Schließlich sollte stets darauf geachtet werden, dass jede Station als runde Sache von den Teilnehmenden wahrgenommen wird.

Bevor neue Aktivitäten hinzukommen, sollte der Unterhalt des Bestehenden im Vordergrund stehen.

Ungepflegte Einrichtungen sind nicht nur ein schlechtes Aushängeschild für die Gemeinde, sondern werfen auch kein gutes Licht auf die Forstwirtschaft. Um dem entgegenzuwirken ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Paten, Akteuren und der Gemeinde von großer Bedeutung.

Nachdem das Konzept sehr positiv aufgenommen wurde, hoffe ich auf eine baldige Verwirklichung der Walderlebnisorte Veitshöchheims. Schließlich wünsche ich mir, dass sich sowohl die Beteiligten mit den jeweiligen Stationen langfristig identifizieren, als auch Nichtbeteiligte Gefallen an den Aktivitäten finden und das neuartige Konzept auf gute Resonanz stößt.

Als bisherige Projektleiterin erwarte ich keinesfalls, dass sich die Umsetzung an jedes Detail meiner schriftlichen Ausarbeitung hält. Es ist jedoch hervorzuheben, dass das vorliegende Konzept zahlreiche Interessen der Beteiligten berücksichtigt. Darüber hinaus würde es mich freuen, wenn die Idee der verschiedenen Walderlebnisorte auch andernorts Anklang findet und sich waldpädagogische Einrichtungen mit der Schutz- und Nutzfunktion unserer Wälder integriert.

Hiermit bedanke ich mich bei allen Teilnehmern, und hoffe zugleich, dass mein Projekt auch ihre Gestaltungskompetenz gefördert hat.

Links

Ansprechpartner:

Agenda21-Beauftrager Holger Keß, E-Mail: k.holger.kess@gmx.de, Tel. 0931-26080862

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Thursday, 25. april 2013 4 25 /04 /Apr. /2013 08:29

Am Montag, 06. Mai 2013, 19:30 Uhr findet

in der Umweltstation der Stadt Würzburg, Zeller Str. 44, 97082 Würzburg,

das erste Treffen der Arbeitsgruppe (AG) „Carsharing“ der Lokalen Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg statt. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Würzburg herzlich eingeladen.

Ziel der AG ist es, Carsharing in Würzburg zu stärken, die Entwicklung in der Region Würzburg zu unterstützen, auf einen sinnvollen Ausbau des Carsharing-Angebots zu achten und sich für die Verknüpfung von Carsharing, anderen alternativen Mobilitätsangeboten und dem öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) einzusetzen.

Es sind alle zur Teilnahme  eingeladen, die Carsharing unterstützen und dieses Thema in Stadt und Landkreis Würzburg voranbringen wollen.

 

Carsharing ist ein Thema, mit dem sich auch der lokale Agenda 21-Arbeitskreis in Veitshöchheim befasst: Link auf Artikel

 

 

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Tuesday, 23. april 2013 2 23 /04 /Apr. /2013 14:05

  3.Treffen 0 

Sehr positiv fiel für die Waldpädagogin Isabell Witte (Foto 2.v.r.) das Feedback beim dritten Treffen des Agenda-21-Arbeitskreises "Walderlebnisorte Veitshöchheim" aus.

3.Treffen-3.jpg

Es war ihres Erachtens wichtig,die Jagdpächter (siehe Foto) frühzeitig mit ins Boot zu holen, um sie an der Sache teilhaben zu lassen und Entscheidungen gemeinsam treffen zu können.

3.Treffen-1.jpg 3.Treffen-2.jpg

Auch das Kommen von Wolfgang Graf, dem Leiter des Walderlebniszentrums Gramschatzer Wald  (1. Foto 3.v.l.) wurde von ihr sehr begrüßt, nachdem er beim letzten Treffen verhindert war. Sein Erfahrungsschatz bereichert das Projekt zweifelslos.

3.Treffen4.jpg

Ihr aufgrund des positiven Feedbacks fertig gestelltes Konzept stellt Isabell Witte nun am Donnerstag, 25. April, 18.00 Uhr im Rathaus-Sitzungssaal vor.  Dabei soll auch das Weitere Vorgehen festgelegt werden.

Link auf Bericht vom 2. Treffen

Fotos: I. Witte

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Wednesday, 17. april 2013 3 17 /04 /Apr. /2013 12:17

01 Ueberischt

Konkrete Formen nimmt das Konzept für einen einzigartigen Walderlebnisort Veitshöchheim an.

(Link auf Bericht über Projektvorstellung am 28.2.2013 durch die die Staatlich zertifizierte Waldpädagogin Isabell Witte)

Beim Treffen am Treffen des Arbeitskreises "WALDERLEBNISORT VEITSHÖCHHEIM" am 11. April erarbeiten die Teilnehmer in Gruppenarbeit Vorschläge zur Ausgestaltung der fünf Stationen, die nun Isabell Witte auswertete .

Bis Donnerstag, 25. April wird die angehende Forstoberinspektorin ihre Praktikums-Arbeit abschließen, um  sie dann abends um 18 Uhr im Rathaussaal dem Agenda21-Arbeitskreis zu präsentieren. Zu diesem  öffentlichen Termin sind auch alle Gemeinderatsmitglieder eingeladen.

02 Gesamtueberblick

Fünf Stationen sind vorgesehen - hier die von Isabell Witte zu den einzelnen Stationen ausgearbeiten Ideen auf der Grundlage des  Workshops vom 11. April 2013 (als Diskussionsgrundlage) - die Fotos + Folien lassen sich durch Anklicken vergrößern -

1. 

Wild im Wald

agenda walderlebnis 02 Wild im Wald  03 Station 01 Wild im Wald 01 03 Station 01 Wild im Wald 02 03 Station 01 Wild im Wald 03
 
03 Station 01 Wild im Wald 04
 
03 Station 01 Wild im Wald 05

2.

Waldökologie

 

agenda walderlebnis 01 Waldoekologie

 03 Station 02 Waldoekologie 01  03 Station 02 Waldoekologie 02  03 Station 02 Waldoekologie 03  03 Station 02 Waldoekologie 04  

 3.

nachhaltige Nutzung

 agenda walderlebnis 04 nachhaltige Nutzung  03 Station 03 nachhaltige Nutzung 01  03 Station 03 nachhaltige Nutzung 02  03 Station 03 nachhaltige Nutzung 03  03 Station 03 nachhaltige Nutzung 04  

4.

mit allen Sinnen

 agenda walderlebnis 03 sinnesschaerfung und kunst 1  03 Station 04 mit allen Sinnen 01  03 Station 04 mit allen Sinnen 02  03 Station 04 mit allen Sinnen 03  03 Station 04 mit allen Sinnen 04  03 Station 04 mit allen Sinnen 05

5.

Kunst im Wald

 agenda walderlebnis 03 sinnesschaerfung und kunst 2  03 Station 05 Kunst im Wald 01  03 Station 05 Kunst im Wald 02  03 Station 05 Kunst im Wald 03  03 Station 05 Kunst im Wald 04  03 Station 05 Kunst im Wald 05

 Weitere Erläuterungen folgen hier noch noch zur Vorstellung der Arbeit von Isabell Witte beim Termin am 25.4.2013.

 

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Thursday, 7. march 2013 4 07 /03 /März /2013 12:08

5Fazit.jpg

Sperrung des Tunnels Schönstraße/Seinsheimstraße für den motorisierten Verkehr

Als Ergebnis ihrer Studie, die sie als Mitglieder des örtlichen Agenda21-Arbeitskreises "Innerörtliche Radwege" erstellten, schlagen Hubert Hoffmann und Bettina Fraas vor, den Tunnel Schönstraße/Seinsheimstraße aufgrund seiner Lage in direktem Anschluss des Radweges aus Würzburg über Schenkenfeld – Setzweg – Lindentalstraße für den motorisierten Verkehr zu sperren. 

 2.Querung Schoenstraße1  VorschlagNeuerRadwegSchenkenfeld-Main.jpg
=  Wichtiger Teil eines örtlichen/überörtlichen Radwegenetzes

Begründung:

  • Bisher existiert in Veitshöchheim für Radfahrer keine verkehrssichere Verbindung des Altorts mit den oberhalb gelegenen Ortsteilen.
  • Der aus Würzburg kommende überörtliche Radweg endet abrupt an der Kreisstraße

Der Tunnel Schönstraße/Seinsheimstraße sollte als eine der vier bisher hauptsächlich autogerechten Querungsmöglichkeiten radfahrer- und fußgängerfreundlich ausgebaut werden, zumal er nur eine geringe Verkehrsbelastung (etwa 10% des Tunnels in der Würzburger Straße) aufweist. Laut Verkehrsgutachten vom 18.5.2010 stehen für den Autofahrer ausreichend „Alternativen über Echterstraße, Bilhildisstraße, Straße Am Geisberg zur Verfügung“.

Ein verkehrssicherer Tunnel Schönstraße wäre ein wichtiges Glied in einem Radwegenetz für Veitshöchheim:

Radwegenetz.jpg  


Ausgangspunkt:

  • Veitshöchheim ist attraktiv und auch für Radler ein lohnendes Ziel, berücksichtigt aber bisher Radler und Fußgänger zuwenig. 
  • Das Radfahren in Veitshöchheim ist wegen seiner Verkehrssituation - insbesondere für Kinder - gefährlich und riskant.
  • Auch für den neuen Trend, Nutzung des EBikes, ist ein Radwegekonzept und -netz notwendig, das bisher für Veitshöchheim nicht besteht.

Zielsetzung entsprechend dem Leitbild der Gemeinde ist für den AK, den sicheren Rad- und Fußverkehr in Veitshöchheim zu stärken!

Dies erfordere eine genaue Analyse und Umsetzung in einem schlüssigen Gesamtkonzept. Hierzu wolle die AGENDA 21 mit einzelnen Aspekten beitragen. 


Vorteile eines schlüssigen Konzepts:

  • Es nutzt den Veitshöchheimer Bürgern:
    • Es kann dazu beitragen, ein Zweitauto verzichtbar zu machen
    • Es bietet den Veitshöchheimern Freizeitmöglichkeiten
    • Es trägt zur Sicherheit im örtlichen Verkehr bei
    • Es schafft insbesondere Sicherheit für Kinder
  • Es steigert Veitshöchheims Attraktivität für Touristen:
    • Tagesausflügler erreichen komfortabel und sicher den Altort
    • Touristen, z.B. Hotelgäste, können Veitshöchheims Sehenswürdigkeiten und die Umgebung bequem und sicher erkunden
  • Es trägt zur Nachhaltigkeit bei, insbesondere
    • den innerörtlichen Kraftverkehr zu reduzieren
    • den Lärm-, die Feinstaub- und die CO2 – Emissionen im Ort zu verringern
    • die Parkplatzsituation im Ort zu entspannen

Bestandserhebung und Analyse

Laut Verkehrsgutachten vom 18. Mai 2010 wurden zum Stichtag 16. Juli 2009 von rund 25.000 Wegen und Fahrten im Binnenverkehr innerhalb Veitshöchheims nur rund 12 % = 3.000 Fahrten mit dem Fahrrad zurückgelegt.

GleiseWue3.jpg

Das Radfahren in Veitshöchheim wird erschwert durch die zwei Verkehrs-Achsen, der Eisenbahnlinie nebst paralleler B 27 und am Geisberg der Kreisstraße WÜ 3, die die Wohngebiete von einander trennen und nur an wenigen Stellen gesichert gequert werden können.


 Querung Bahnlinie/B 27

Plan.Querung-Bahnlinie.jpg

Von diesen 4 Querungsmöglichkeiten sind drei  für Radfahrer und Fußgänger problematisch:


 1.Querung-Bahnlinie.jpg 

  • 1. Tunnel Würzburger Str.(Feuerwehrhaus)
  •  
    • Die Unterführung ist dunkel, so dass Fußgänger und Radfahrer schlecht zu erkennen sind.
    • Teilweise ist der Fußweg nur ca. 60 cm breit.
    • Da die Tunneleinfahrt hinter einer Biegung liegt, ist der Tunnel erst spät einsehbar.
    • Auch die Weiterfahrt vom Tunnel ist in beide Richtungen problematisch (siehe dazu  auch Beispiel 1 unten)


2.Querung-Schoenstra-e.jpg 2.Querung-Schoenstra-e1.jpg

  • 2. Tunnel Schönstr. (Nähe Rokokogarten)
  • Der Tunnel nach der Biegung der abfallenden Straße ist nicht einsehbar
  • Trotz Beleuchtung sind die beiden hintereinander liegenden Tunnel schlecht ausgeleuchtet
  • Fußweg mit Bordstein oder zumindest Markierung für Fußgänger/Radfahrer fehlt
  • Sicherheit insbesondere für Kinder ist nicht gegeben

Ausführungen Verkehrsgutachten 2010:

Unterführungen Schönstraße: Errichten einer sicheren Nutzung für Fußgänger und Radfahrer:

‐ Ausbau der Unterführungen

‐ Verbesserung der Beleuchtung

‐ Verkehrsspiegel im Bereich der Kurve

‐ Signalisierung mittels Induktion (Ampel)

‐ Einseitig farbige Gehwegmarkierung für Radler und Fußgänger

Laut Gutachten wäre ein Ausbau der Unterführungen mit einem immensen Kostenaufwand

verbunden, dem ein sehr geringer verkehrlicher Nutzen für den Kfz-Verkehr gegenüber steht.

Deshalb: Sperrung des Tunnels Schönstraße/Seinsheimstraße für den motorisierten Verkehr (siehe oben)
 

01 Zaehlstellen 3 Streckenbelastung 24 h  2.Querung Schoenstraße2


3.Querung-Friedhofstra-e.jpg

  • 3.  Tunnel Friedhofstraße

4.Querung-UeberfuehrungB27-und-Bahn.jpg  

  • 4.  Überführung Günterslebener Str. (Bahnhof)
  • Die Überführung B27/DB ist für Radfahrer ebenfalls problematisch:
    • Die Überführung mündet in eine schlecht einsehbare Kurve.
    • Ein besonderer Gefahrenpunkt besteht für Rad fahrende Kinder (siehe Beispiel 3 unten)
    • Empfehlung: Kennzeichnung für Radfahrer

Weitere Gefahrenpunkte für Radfahrer/Fußgänger

5-GefahrenpunkteWeitere.jpgWÜ3

Beispiel 1 -  Kreisstraße Wü 3 - laut Verkehrsgutachen Radfahrweg:

1.Querung Bahnlinie Tunnel WUeStr  1.Querung-Bahnlinie-Tunnel-WUeStr1.jpg

Der bisherige offizielle Radweg nutzt die sehr stark befahrene Straße WÜ 3 „Am Geisberg“ und führt dann – für die Radfahrer nicht ungefährlich – durch den Tunnel zur Würzburger Straße. Radfahrer können sich nicht schnell genug auf die ansteigende, stark befahrene Ausfahrt der B27 einordnen; zusätzliche Gefahrenquelle ist die uneinsehbare Kurve.

WÜ3 Ampelanlage 1   WÜ3 Maincenter 1 WU3-Kreisverkehr-2-zebrastreifen.jpg 

1. Foto: Zwischen Knotenpunkt 10 (Setzweg – Schenkenfeld) und Knotenpunkt 13 (Auf‐/Abfahrt B 27 Würzburg – Karlstadt) wurden im Mai 2010 bis zu 19.600 Kfz / 24 Stunden gezählt.

2. Foto:  Fußgängerampel Maincenter 

3. Foto: Kreisverkehr Gartensiedlung/Gewerbegebiet (ungesichert)


Radfahrende Kinder auf Gehwegen

Beispiel 2: Radfahrweg Gartenstraße 

1.Querung-Bahnlinie-Tunnel-WUeStr2.jpg1.Querung-Bahnlinie-Tunnel-WUeStr3.jpg 


Beispiel 3:  - Bereich Überführung B 27/Echterstraße/Bahnhofstraße: Laut Auskunft Landpolizei Würzburg müssen Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr als FahrradfahrerInnen die Gehwege nutzen. 

 

4.Querung-UeberfuehrungB27-und-Bahn1.jpg 4.Querung-UeberfuehrungB27-und-Bahn2.jpg 4.Querung-UeberfuehrungB27-und-Bahn3.jpg

 


Weiteres Vorgehen:

Zur Haushaltsvorberatung des Gemeinderates am 27.11.2012 hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, Mittel einzustellen für die Erarbeitung eines Fahrradwege–Konzeptes.  Zur Begründung wurde angeführt, dass von der örtlichen Agenda – 21 – Gruppe zwar ein Fahrradwegekonzept in Arbeit ist, allerdings könne dies nicht alle gesetzlichen Vorschriften einbeziehen, außerdem sei die Erfahrung eines einschlägigen Büros erforderlich.

Auch die  SPD-Fraktion hatte als Zielvereinbarung vorgeschlagen, innerhalb eines Jahres ein Radwegekonzept unter Beachtung der Ideen und Anregungen der Agenda 21 in Auftrag zu geben.

Eine Beschlussfassung dazu erfolgte jedoch in der Sitzung noch nicht.

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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