Agenda 21

Thursday, 30. october 2014 4 30 /10 /Okt. /2014 17:12

TunnelSchoenstraßeMP27.10.2014

Zu diesem Mainpost-Artikel ist im heutigen Leserforum der Mainpost zu lesen:

"Bedrohliche Situation

Für mich ist es unbegreiflich, dass der Veitshöchheimer Gemeinderat einer versuchsweisen Sperrung des Tunnels an der Schönstraße in Veitshöchheim für den Kfz-Verkehr nicht zugestimmt hat. Ich bin stark sehbehindert und benutze den Tunnel seit 30 Jahren regelmäßig. Da etliche Auto-, Motorrad- und Mopedfahrer mit völlig überhöhter Geschwindigkeit durch den Tunnel rasen, habe ich selbst schon häufig bedrohliche Situationen erlebt.

Ich vermute, dass diejenigen Gemeinderatsmitglieder, die sich gegen die Sperrung ausgesprochen haben, den Tunnel nie als Fußgänger oder Radfahrer durchqueren."

 Elisabeth Hippe 97209 Veitshöchheim

Link auf Bericht zu diesem Thema auf Veitshöchheim News

 

 

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Thursday, 25. september 2014 4 25 /09 /Sept. /2014 23:53

Als einen Schlag ins Kontor empfanden die Mitglieder des Agenda21-Arbeitskreises Bettina Fraas und Hubert Hofmann die Beschlüsse,  die der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag zu den Empfehlungen des örtlichen Planungsbüros Bertram Wegner fasste, die dieses auftragsgemäß dem Gremium zur Verbesserung der innerörtlichen Radwegenetz-Situation unterbreitet hatte.

01 Radwegroute 02 Radwegroute intern 03 Radwegroute intern
Eine Dreiviertelstunde lang hatten der Lehrbeauftragte an der FH Würzburg-Schweinfurt und seine Mitarbeiterin, die Diplomgeographin und Verkehrsentwicklungsplanerin Eva Liebich sehr kompetent vorgetragen, wie ein verbesserter Anschluss des im Schenkenfeld ankommenden Radweges aus Würzburg an das Ortszentrum erreicht werden kann.

05 Analyse 1 18 Maßnahmenuebersicht

Sie hatten dazu diese Route in acht Abschnitte und mehrere Knotenpunkte aufgeteilt (linke Folie), diese analysiert und Verbesserungen (rechte Folie) vorgeschlagen wie Schutzstreifen für Fahrradfahrer, Reduzierung des Einmündungsbereichs oder aufgeweitete Radaufstellungsstreifen.

Von zehn ihrer Empfehlungen stießen jedoch nur vier auf Zustimmung.

11 Abschnitt D Zufahrt Tunnel 1  11 Abschnitt D Tunnel 2  11 Abschnitt D Tunnel 4

Vor allem die auch von den Planern als Kern einer Verbesserung vorgeschlagene Königslösung, nämlich der probeweisen Sperrung des Tunnels von der Lindentalstraße zur Seinsheimstraße für Kraftfahrzeuge zunächst für ein Jahr, um Erfahrungen zu sammeln, erfuhr im Gremium eine Abfuhr.

Von 23 anwesenden Stimmberechtigten stimmten acht dafür und 15 dagegen.

11 Abschnitt D Tunnel 5  11 Abschnitt D Tunnel 6 11 Abschnitt D Tunnel 7

Die Gegner einer provisorischen Tunnelschließung konnten sich nach Aufzeigen der Auswirkungen einer Sperrung durch die Planer nicht deren Meinung laut nachstehender Folie  anschließen, dass bei einer Sperrung des Tunnels eher großräumigere Beziehungen umgeleitet werden und deshalb eine unzumutbare Mehrbelastung einzelner Wohnstraßen im Umfeld des Tunnels eher unwahrscheinlich ist.

11 Abschnitt D Tunnel 8 11 Abschnitt D Tunnel 9 a 11 Abschnitt D Tunnel 9 b 11 Abschnitt D Tunnel 9 c

Zurvor hatte das Planungsbüro als FAZIT  FÜR DIE PLANUNG DER RADROUTE A festgestellt:

  • Für die Umsetzung der Radroute A ist eine Sperrung des Tunnels Schönstraße für den Kfz-Verkehr die sicherste und komfortabelste Lösung.
  • Für den Kfz-Verkehr ist eine Sperrung des Tunnels mit vertretbaren  Umwegen verbunden, die zeitlich untergeordnet ins Gewicht fallen. Die Tagesgänge des Kfz-Verkehrs im Tunnel zeigen vielfach Belastungsspitzen erst nach dem morgendlichen Berufsverkehr, so dass  vermutlich überwiegend der zeitlich unabhängigere Versorgungsverkehr betroffen wäre.
  • Für die Wohnstraßen im Umfeld des Tunnels ist eine unzumutbare  Mehrbelastung infolge einer Sperrung des Tunnels voraussichtlich nicht zu erwarten.
  • Daher sollte eine probeweise Sperrung des Tunnels durchgeführt  werden (mind. 1 Jahr, begleitet durch kleinräumige Vorher-Nachher-Verkehrszählungen im Umfeld des Tunnels)

Die einzelnen Abstimmungen sind weiter unten aufgeführt.


Vorgeschichte

Radwegekonzept 

"Jetzt feilen Planer am Radwege-Netz" und "Fahrradfahrer sollen es in Veitshöchheim leichter haben - Konzept des Agenda 21-Arbeitskreises aufgegriffen" so berichtete am 20. Mai 2014 die Mainpost.

Weiter hieß es: "Die Mitglieder des Agenda21-Arbeitskreises dürfen sich freuen. Ihre Arbeit trägt nun insofern Früchte, als nun auch das zuständige Gemeindegremium einen Handlungsbedarf zur Verbesserung der innerörtlichen Radwegenetz-Situation anerkannte."

Bei der Haushaltsvorberatung am 26. November 2013 hatte erstmals das vom Agenda-Arbeitskreis erstellte und am 21. November 2013 vom gemeindlichen Klimaschutzmanager Jochen Spieß vorgestellte Radwegekonzept zur Debatte gestanden.  SPD-Sprecher Udo Backmund hatte damals darauf hingewiesen, dass es nun darum gehe, aufbauend auf den Grobzielen des Agenda21-Arbeitskreises zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen ein externes Fachbüro mit der Entwurfsplanung und Ausarbeitung von Feinzielen mit Vernetzung zu beauftragen.

Der Hauptausschuss beauftragte in seiner Sitzung am 11. März 2014 das örtliche Planungsbüro Bertram Wegner mit der Ausarbeitung sowie das Aufzeigen und die Bewertung von Lösungsmöglichkeiten vor allem für den Radweg aus Würzburg, für den eine verbesserte Verbindung an das Ortszentrum geschaffen werden soll. Die bereits angestellten Überlegungen des Agenda 21 Arbeitskreises sollten laut Beschluss in die Ausarbeitung mit einbezogen werden.


Hier nochmals die Grobziele der Ausarbeitung von Bettina Fraas und Hubert Hofmann im Auftrag des Agenda 21-Arbeitskreises:

Zielsetzung für den AK war, entsprechend dem vom Gemeinderat verabschiedeten Leitbild der Gemeinde, den sicheren Rad- und Fußverkehr in Veitshöchheim zu stärken!

Feststellung:

  • Das Radfahren in Veitshöchheim ist wegen seiner Verkehrssituation - insbesondere für Kinder - gefährlich und riskant.
  • Auch für den neuen Trend, Nutzung des EBikes, ist ein Radwegekonzept und -netz notwendig, das bisher für Veitshöchheim nicht besteht.

Vorteile eines schlüssigen Konzepts:

  • Es nutzt den Veitshöchheimer Bürgern:
    • Es kann dazu beitragen, ein Zweitauto verzichtbar zu machen
    • Es bietet den Veitshöchheimern Freizeitmöglichkeiten
    • Es trägt zur Sicherheit im örtlichen Verkehr bei
    • Es schafft insbesondere Sicherheit für Kinder
  • Es steigert Veitshöchheims Attraktivität für Touristen:
    • Tagesausflügler erreichen komfortabel und sicher den Altort
    • Touristen, z.B. Hotelgäste, können Veitshöchheims Sehenswürdigkeiten und die Umgebung bequem und sicher erkunden
  • Es trägt zur Nachhaltigkeit bei, insbesondere
    • den innerörtlichen Kraftverkehr zu reduzieren
    • den Lärm-, die Feinstaub- und die CO2 – Emissionen im Ort entsprechend den vom Gemeinderat verabschiedeten Klimaschutzzielen (CO2-freie Gemeinde zu verringern
    • die Parkplatzsituation im Ort zu entspannen
Ausgangslage
Radwegekonzept 01 Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation  Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 1 Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 2   Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 3

Die wenigen Radwege liegen an wenig frequentierten Strecken, die für Radfahrer ausgeschilderten Strecken sind oft unpraktisch oder sogar gefährlich.

Gerade für Kinder die den Gehweg benutzen müssen und für im Straßenverkehr ungeübtere Radfahrer, wie ältere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, sollte die Situation deutlich verbessert werden.

Besonders kritisch sind die vier Querungsmöglichkeiten der B27 und der Bahntrasse, da diese nicht umgangen werden können.

Weiterhin weist die beschilderte Radverbindung von Würzburg nach Veitshöchheim über die WÜ3 am Geisberg mehrere für Radfahrer gefährliche Stellen auf.

 Maßnahmenvorschläge  
Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 1  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 2  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 3  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 4

 

Das Radwegekonzept, das auf den Grundlagen von Bettina Fraas und Hubert Hofmann aufgebaut ist, ist in drei unabhängig voneinander durchführbare Maßnahmen gegliedert:

  1. Änderung der Wegeführung für die Radverbindung Würzburg-Veitshöchheim über den Setzweg und den Tunnel Schönstraße mit gleichzeitiger Sperrung des Tunnels für Kraftfahrzeuge
  2. Schaffung eines Radweges parallel zur WÜ3 mit Anbindung an die Radverbindung Veitshöchheim-Würzburg und nach Gadheim
  3. Aufbau eines Radnetzes in Veitshöchheim mit der Anbindung von Geisbergbad, Schulzentrum und Einkaufsmärkten an alle Wohngebiete. Hier scheint eine Mischung aus Radwegen, Beschilderung und Markierungen sinnvoll, so dass auch junge Radfahrer das Netz gefahrlos nutzen können.

In der Sitzung am 23.9.2014 gefasste Beschlüsse:

1. Herstellung des Linksabbiegestreifens für Radfahrer in der Friedrich-Ebert-Straße

06 Knoten 0 A Billigung: 22 Jastimmen, 1 Neinstimme


2. Herstellung eines Schutzstreifens mit aufgeweitetem Radaufstellstreifen am Knoten Schenkenfeld / WÜ3

07 Abschnitt A Am Schenkenfeld 08 Abschnitt A B Am Schenkenfeld 08 Abschnitt A B Am Schenkenfeld 2

Billigung: 16 Jastimmen, 7 Neinstimmen

jedoch kein roter Asphalt und ohne Markierung der Linksabbiegespur


3. Herstellung des Schutzstreifens für Radfahrer in der Lindentalstraße

   09 Knoten B C Setzweg Lindendal 08 Abschnitt C Lindentalstraße 1 10 Knoten B C Setzweg Lindendal 3

Ablehnung: 5 Jastimmen, 18 Neinstimmen

 

4. Abmarkierung der neuen Bordsteinkanten an den Einmündungen

a. Setzweg / Lindentalstraße

10 Knoten B C Setzweg Lindendal 2

Ablehnung: 3 Jastimmen, 20 Neinstimmen

 

b. Scheffelstraße / Lindentalstraße

10 Knoten B C Setzweg Lindendal 3

Ablehnung: 5 Jastimmen, 18 Neinstimmen

 

c. Schönstraße / Lindentalstraße

10 Knoten B C Setzweg Lindendal 4

Ablehnung: 3 Jastimmen, 20 Neinstimmen

 

5. Entfernung der Leitplanken (bzw. Durchgangsöffnung für Fußgänger an der Einmündung Schönstraße / Lindentalstraße

10 Knoten B C Setzweg Lindendal 4

Zurückstellung der Entscheidung zur Prüfung eines Durchlasses für Fußgänger und Anbringung eines Schutzes im unteren Bereich der Leitplanke

Billigung: 12 Jastimmen, 11 Neinstimmen

 

6. provisorische Sperrung des Tunnels Schönstraße für den Kfz-Verkehr mit Vergleichszählung nach 12 Monaten

11 Abschnitt D Tunnel 2aa

Ablehnung: 8 Jastimmen, 15 Neinstimmen

 

7. Herstellung der Schutzstreifen für Radfahrer in der Parkstraße (mit Entfernung der Mittellinie)

16 Knoten G H WueStr Parkstr 1

Ablehnung: 0 Jastimmen, 22 Neinstimmen

 

8. Änderung der Fahrradwegweisung für die Radroute A

Billigung: 20 Jastimmen, 2 Neinstimmen

 


Die vom Planungsbüro empfohlene Stufe 2 für die Route A hat sich nach Auffassung des Gremiums durch die vorgefassten Beschlüsse von selbst erledigt.

Diese lautete:

1. Bauliche Herstellung der neuen Bordsteinkanten an den Einmündungen

• Setzweg / Lindentalstraße

• Scheffelstraße / Lindentalstraße

• Schönstraße / Lindentalstraße

2. Festlegung und Umsetzung einer dauerhaften Lösung für den Tunnel Schönstraße

3. Erstellung und Umsetzung eines Verkehrs- und Gestaltungskonzepts für den Knoten Würzburger Straße / Parkstraße


Kommentar vom Manfred Hohmeier (Mitglied des Agenda21-Arbeitskreises) auf Facebook:

„Schade, für dieses Ergebnis hätte man sich die Kosten für die Studie sparen können. Aus meiner Sicht wurde es verpasst, dem Radverkehr in Veitshöchheim einen höheren Stellenwert zu geben und die Wege per Rad insbesondere für Kinder sicherer zu machen. Laut Studien wird der Radverkehr zunehmen, auch durch die hohe Akzeptanz von E-Bikes. Diesem Trend trägt man in Veitshöchheim mit diesen Entscheidungen im Gemeinderat leider keine Rechnung. Es ist damit auch nicht gelungen, den Durchgangsverkehr für Radfahrer sicher durch den Ort zu leiten. Mit diesen Beschlüssen wird es wohl länger dauern, ein innovatives und zukunftsorientiertes Radwegekonzept für Veitshöchheim um- und durchzusetzen. Mehrheiten im Gemeinderat muss man jedoch respektieren, auch wenn sie im Ergebnis rückwärts gewandt sind. Schade für unser ansonsten eher modernes Veitshöchheim!“


Kommentar von Günter Thein (Gemeinderat Bündnis 90/Die Grünen + Mitglied im Agenda21-Arbeitskreis):

"Ein schwarzer Tag für die Sicherheit im Tunnel Schönstraße und ein Rückschlag für den Klimaschutz in Veitshöchheim!

Leider fehlte den Fraktionen CSU und UWG der Mut, etwas Neues  auszuprobieren, das immerhin von Fachleuten empfohlen wurde. Den Tunnel ein Jahr zu sperren, um anhand konkreter Zahlen fundiert entscheiden zu können, war nicht gewünscht. Hoffentlich passiert kein schwerer Unfall im Tunnel! Schade um die vergebene Chance!"


Klimahelden2-Kopie-1.jpgKlimahelden2

Dazu passt dieses Fotomotiv, das vorhin Volker Peitsch während seines Urlaubs in Eutin auf Facebook gepostet hat mit den Worten "Gesehen in der Innenstadt von Eutin - eine tolle Idee für einen Fahrradständer" , die zugleich zeigt, welch hohen Stellenwert andernorts im Rahmen des Klimaschutzes das Bemühen zur Nutzung des Fahrrades haben kann.

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Thursday, 5. june 2014 4 05 /06 /Juni /2014 22:04

stadtradeln2014flyer1.jpg stadtradeln2014flyer2.jpg

Nach einer erfolgreichen Premiere 2013, bei der 99 aktive Teilnehmer in drei Wochen hervorragende 20795 Kilometer radelten, nimmt Veitshöchheim vom 22.6. bis 12.72014 zum zweiten Mal an der bundesweiten Kampagne „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses teil.

Veitshöchheims Klimaschutzmanager Jochen Spieß, der das Stadtradeln in Veitshöchheim organisiert und koordiniert, würde das Vorjahres-Ergebnis heuer natürlich gerne toppen.

Stadtradeln ist eine mittlerweile zum siebten Mal stattfindende Kampagne für den Klimaschutz sowie für die Radverkehrsförderung.  Jochen Spieß fordert alle Veitshöchheimer Bürger, und alle die hier arbeiten oder zur Schule gehen, mit den Fragen heraus:

WIEVIEL FAHRRAD KANN VEITSHÖCHHEIM?

SCHAFFEN WIR ES GEMEINSAM IN DREI WOCHEN EINMAL UM DIE ERDE ZU RADELN?

 

Um dieses sportliche Ziel von mindestens 40.075 km zu erreichen, braucht es viele motivierte Radler, die am Stadtradeln Veitshöchheim teilnehmen.

  • Gesucht wird u.a. auch die radelaktivste Schulklasse für eine Sonderwertung. Als extra Motivation für die Schüler hat DB regio Franken, einer der lokalen Sponsoren, eine Klassenfahrt nach Schweinfurt, Bamberg oder Nürnberg für die radelaktivste Schulklasse zur Verfügung gestellt.
  • Auch die anderen lokalen Unterstützer der Aktion, wie der dm-Drogeriemarkt, dando-art Lichttechnik, das Meegärtle, die Architekten Keß und König, die Allianzvertretung Dirk Herbert, das Hotel am Main und S&S bikes sorgen dafür, dass es wieder reichlich attraktive Preise bei der Preisverleihung geben wird.
  • Und gemeinsam schafft es Veitshöchheim vielleicht in drei Wochen einmal um die Erde zu radeln.
  • Die Teilnahme am Stadtradeln ist ganz einfach: Unter https://www.stadtradeln.de/registrieren.html kann man sich registrieren und einem bestehenden Team anschließen, oder ein eigenes Team gründen
  •  Dann trägt man alle in den drei Wochen geradelten Kilometer, egal ob in der Freizeit, zur Arbeit oder zum Einkaufen, in den online-Radelkalender ein.
  • Für Menschen ohne Internetzugang gibt es die Möglichkeit die Kilometer aufzuschreiben und dem lokalen Koordinator Jochen Spieß mitzuteilen, der dann die Daten in den Radelkalender überträgt.

Mitmachen lohnt sich…

… für die Umwelt, für bessere Radwege, für Veitshöchheim für Ihre Gesundheit.

 

Für mehr Informationen zum Stadtradeln besuchen Sie einfach die Seite www.stadtradeln.de oder kontaktieren Sie den lokalen Koordinator Jochen Spieß Telefon: 0931-9802-731 E-Mail: jochen.spiess@rathaus.veitshöchheim.de

 

Kilometer sammeln kann man auch durch die Teilnahme an der Veitshöchheimer Fahrrad-Erlebnis-Rallye am 28. Juni (Link auf Artikel in Veitshöchheim News)

 

 

 

 


veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 20. may 2014 2 20 /05 /Mai /2014 14:10

Radwegekonzept.JPG

Link auf Mainpost-Artikel vom 20.5.2014 als pdf.Datei

RadwegekonzeptTunnelWueStr-01.JPG RadwegekonzeptTunnelWueStr-01a.JPG RadwegekonzeptTunnelWueStr-02.JPG

Dies ist eine der für Fahrradfahrer  sehr gefährlichen Stellen des offiziellen Radweges von Würzburg kommend entlang der B 27 über das Schenkenfeld und die Kreisstraße WÜ 3 zur Mainuferstraße in Veitshöchheim (Gehsteig ist auf beiden Seiten des Bahn-Tunnels für Rad fahrende Kinder viel zu schmal, auch Rollstuhlfahrer müssen die Einfallstraße zum Altort ohne Schutz benutzen).

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 17. march 2014 1 17 /03 /März /2014 20:58

CarsharingVH.jpg

Auf das erste CarSharing-Auto in Veitshöchheim stoßen an v.l. Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Hubert Hofmann und Manfred Hohmeier (beide Agenda21-Arbeitsgruppe CarSharing), Matthias Vondran (Regionalleiter Franken der Sharegroup GmbH), Ilse Hohmeier und Günter Thein (Umweltreferent des Gemeinderates). Vondran demonstriert  bei der Übergabe seines firmeneigenen Seat Mii, dass das Kosten sparende und die Umwelt schonende  CarSharing mittels Chipkarte ganz einfach funktioniert. Über einen Kontakt auf der Frontscheibe öffnet die Transponderkarte die Fahrzeugtür. Der Fahrzeugschlüssel liegt im Handschuhfach.

 

Eine Vorreiterrolle nimmt Veitshöchheim im CarSharing ein. Die Rokokoperle am Main ist die erste Gemeinde in der Region, in der ab sofort ein Auto des professionellen Anbieters CarSharing Flinkster nutzbar ist.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer verlieh beim Pressetermin seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun nach einer Vorlaufzeit von eineinhalb Jahren Diskussion und Beratung im Agenda21-Arbeitskreis das örtliche CarSharing-Angebot nun konkrete Formen angenommen hat. Er dankte Arbeitskreismitglied Manfred Hohmeier, der mit seiner Bundeswehrerfahrung gut organisieren könne, dass er dies in dies in die Hand genommen hat und auch einen seiner eigenen Stellplätze in der Sendelbachstraße 1 als Standort unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Ein privates CarSharing in Veitshöchheim war für Hohmeier vom Risiko und Aufwand zu groß. Es gelang ihm statt dessen über seine Kontakte zum Agenda21-Arbeitskreis in Würzburg, mit Matthias Vondran, Regionalleiter Franken der Sharegroup GmbH,  zu der auch das bahneigene CarSharing Flinkster gehört,  einen professionellen CarSharing-Anbieter zu gewinnen. Die Sharegroup lieferte nun probehalber für ein halbes Jahr einen Seat Mii-Dreitürer mit einem 60 PS--Motor und einem Benzinverbrauch von 5 Liter pro 100 km und einer  CO2-Emission von 96 g/km aus.   

Für Hohmeier sprechen neben ökologischen Gesichtspunkten vor allem auch finanzielle Vorteile für das CarSharing. Er macht folgende Rechnung auf: Wer etwa 5.000 Kilometer mit dem Auto im Jahr zurücklegt, dem kostet das mit dem eigenen Auto 3.312 Euro, dagegen muss man bei gleicher Fahrstrecke mit CarSharing nur 1.711 Euro aufwenden.

 

  • Der bahneigene Kleinwagen steht ab jetzt  allen zur Verfügung, die sich online bei der Sharegroup unter www.flinkster-lokal.de/anmeldung/exklusiv registriert haben. 
  • Es gibt zwei Tarifoptionen mit oder ohne monatliche Grundgebühr mit einem Fahrtguthaben von 25 Euro, als BahnCard-Inhaber sogar von 50 Euro.
  • Im Zuge der Eröffnung sprach Manfred Hohmeier mit der Sharegroup ab, dass bei Anmeldung bis Ende März keine Anmeldegebühr erhoben wird! D.h. beim Einsteigertarif entfällt der Startpreis von 50 Euro , beim Lokaltarif werden 25 Euro gutgeschrieben.

  • Im Würzburger Bahnhof kann man sich die Transponderkarte abholen und mit dieser dann nicht nur den PKW in der Sendelbachstraße, sondern rund um die Uhr bundesweit in über 150 Städten an die 3500 Fahrzeuge (Kleinwagen, Kombi, VAN, Transporter) alleine im Flinksterverbund, stunden-, tage- oder wochenweise nutzen.
  • Bis auf weiteres können die Transponderkarten aber auch bei Manfred Hohmeier in der Sendelbachstraße nach Vorlage von Führerschein und Personalausweis empfangen werden.
  • Das benötigte Auto kann man über Internet, Smartphone-App oder Hotline per Telefon 0911/96045335 reservieren, dann vor Ort das Fahrzeug mit der Zugangskarte öffnen und mit dem Fahrzeugschlüssel aus dem Handschuhfach losfahren. 
  • Nach der Fahrt ist das Fahrzeug wieder am Stellplatz abzustellen, der  Schlüssel zurückzulegen, das  Auto mit der Karte wieder zu verschließen.

  • Der Bordcomputer zählt Strecke und Zeit. Jeder Nutzer erhält monatlich eine detaillierte Rechnung. Man muss das Fahrzeug in der Regel nicht betanken. Dies ist nur nötig, wenn der Tank mehr als 3/4 leer ist. Dafür gibt es durch den Anbieter Tankkarten. Pflege, Vollkasko-Versicherung, Instandhaltung und vieles mehr..

  • In Veitshöchheim verlangt die Sharegroup als Lokaltarif neben einer geringen Monatsgebühr als Mitgliedsbeitrag von zehn Euro einen kombinierten Kilometer- und Zeittarif, der alle Treibstoffkosten bereits beinhaltet. Weitere Kosten fallen nicht an. 

  • Lokaltarif Zeittarif für 1 h

    Fahrzeug

    Km-Preis

    tagsüber 

    nachts

    Seat Mii  

    0,26 €  

    1,50 €  

    0,00 €  

    Seat Ibiza

    0,26 €

    2,00 €

    0,00 €

    Renault Megane

    0,26 €

    2,50 €

    1,00 €

 

 

Der Sharegroup-Regionalleiter versicherte beim Pressetermin, dass bei ausreichender Nutzung das Fahrzeug auch nach dem halben Jahr in Veitshöchheim zur Verfügung steht und bei Bedarf sogar durch weitere Fahrzeuge an anderen Standorten im Ort ergänzt wird. Als Fernziel stehe das Angebot eines E-Autos.

Wie Manfred Hohmeier erklärte, sucht er deshalb als Ansprechpartner (per E-Mail mhohmeier@t-online.de erreichbar) der örtlichen AGENDA 21-CarSharinggruppe weitere Interessierte im Ort, die mitmachen. Um ein CarSharing Auto dauerhaft wirtschaftlich zu betreiben, bedürfe es etwa zwölf bis 15 Nutzer, die im Jahr rund 1.000 Kilometer fahren.

Interessant sei CarSharing insbesondere für Familien und Personen, die derzeit zwei Autos nutzen, die Anschaffung eines Zweitwagens erwägen, oder kein eigenes Auto unterhalten wollen. Ein Zweitwagen stehe meistens ungenutzt vor dem Haus, die Kosten laufen aber weiter. Hier lohne sich CarSharing, das Zweitauto auf Zeit, für das man nur bei Nutzung zahlen müsse. 

Mehr als 750.000 Fahrberechtigte würden bereits in Deutschland das Prinzip „Nutzen statt besitzen“ praktizieren. Vor allem immer mehr junge Leute würden von CarSharing profitieren, weil sie kein eigenes Auto mehr anschaffen, sondern andere Prioritäten setzen wollen. Der Nutzer habe keine Last mit Reparaturen, An- und Verkauf, Steuern, Inspektion und Winterreifen und so die Kosten im Griff. CarSharing sei die ideale Ergänzung zu ÖPNV, Radfahren und Zufußgehen.

 

Link auf Veitshöchheimer Carsharing-Flyer 

 

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Wednesday, 12. march 2014 3 12 /03 /März /2014 11:37

Die Mitglieder des Agenda21-Arbeitskreises dürfen sich freuen. Ihre Arbeit trägt nun insofern Früchte, als nun auch das zuständige Gemeindegremium einen Handlungsbedarf zur Verbesserung der innerörtlichen Radwegenetz-Situation anerkannte. Bei der Haushaltsvorberatung am 26. November 2013 hatte erstmals das vom Agenda-Arbeitskreis erstellte und am 21. November 2013 vom gemeindlichen Klimaschutzmanager Jochen Spieß vorgestellte Radwegekonzept zur Debatte gestanden.  SPD-Sprecher Udo Backmund hatte damals darauf hingewiesen, dass es nun darum gehe, aufbauend auf den Grobzielen des Agenda21-Arbeitskreises zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen ein externes Fachbüro mit der Entwurfsplanung und Ausarbeitung von Feinzielen mit Vernetzung zu beauftragen.

Die Verwaltung wurde damals beauftragt, dazu Angebote einzuholen.

Der Hauptausschuss beauftragte nun in seiner gestrigen Sitzung das örtliche Planungsbüro Bertram Wegner mit der Ausarbeitung sowie das Aufzeigen und die Bewertung von Lösungsmöglichkeiten. Dies betrifft vor allem den Radweg aus Würzburg, für den eine verbesserte Verbindung an das Ortszentrum geschaffen werden soll. Die bereits angestellten Überlegungen des Agenda 21 Arbeitskreises sind sollen laut Beschluss in die Ausarbeitung mit einbezogen werden.


Hier nochmals die Grobziele der Ausarbeitung des Agenda 21-Arbeitskreises:

Das Fahrrad ist ein in Veitshöchheim noch wenig genutztes Verkehrsmittel. Dies liegt zum einen an der bewegten Topographie des Ortes, zum anderen aber auch an der für Radfahrer schlechten Verkehrssituation.

Ausgangslage
Radwegekonzept 01 Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation  Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 1 Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 2   Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 3

Die wenigen Radwege liegen an wenig frequentierten Strecken, die für Radfahrer ausgeschilderten Strecken sind oft unpraktisch oder sogar gefährlich.

Gerade für Kinder die den Gehweg benutzen müssen und für im Straßenverkehr ungeübtere Radfahrer, wie ältere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, sollte die Situation deutlich verbessert werden.

Besonders kritisch sind die vier Querungsmöglichkeiten der B27 und der Bahntrasse, da diese nicht umgangen werden können.

Weiterhin weist die beschilderte Radverbindung von Würzburg nach Veitshöchheim über die WÜ3 am Geisberg mehrere für Radfahrer gefährliche Stellen auf.

 Maßnahmenvorschläge  
Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 1  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 2  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 3  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 4

 

Das Radwegekonzept, das auf den Grundlagen von Bettina Fraas und Hubert Hofmann aufgebaut ist, ist in drei unabhängig voneinander durchführbare Maßnahmen gegliedert:

  1. Änderung der Wegeführung für die Radverbindung Würzburg-Veitshöchheim über den Setzweg und den Tunnel Schönstraße mit gleichzeitiger Sperrung des Tunnels für Kraftfahrzeuge
  2. Schaffung eines Radweges parallel zur WÜ3 mit Anbindung an die Radverbindung Veitshöchheim-Würzburg und nach Gadheim
  3. Aufbau eines Radnetzes in Veitshöchheim mit der Anbindung von Geisbergbad, Schulzentrum und Einkaufsmärkten an alle Wohngebiete. Hier scheint eine Mischung aus Radwegen, Beschilderung und Markierungen sinnvoll, so dass auch junge Radfahrer das Netz gefahrlos nutzen können.
veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 3. december 2013 2 03 /12 /Dez. /2013 14:48

apg.jpgDie Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH schickte der Gemeinde Veitshöchheim folgende Mitteilung zur Veröffentlichung:

 

APG ich steig´ ein -  Weitere Landkreislinien ab Januar 2014 unter der bewährten „APG-Flagge“

 

Mit dem 1. Januar 2014 übernimmt das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg noch stärkere Verantwortung für die Busverkehre.

Über eine europaweite Ausschreibung wurde die Bedienung der Buslinien 11 und 19 neu geregelt.

Das Kommunalunternehmen hat den Linienbetrieb in die Landkreisgemeinden Veitshöchheim und Güntersleben von der städtischen WSB übernommen.

Nach einer betriebsbedingten Übergangszeit werden auf den Landkreislinien die geforderten modernen, silbergrauen Niederflurbusse mit dem grünen APG-Streifen eingesetzt.

Mehr Informationen auf  www.apg-info.de

Gewinner der Ausschreibung war das Verkehrsunternehmen DB Regio Bus Coburg, das bislang noch nicht im Verkehrsverbund Mainfranken aktiv war.

Die Fahrpläne bleiben in ihrem Taktangebot unverändert. Es können umlaufbedingte Änderungen im Minutenbereich auftreten.

Bitte informieren Sie sich an der Haltestelle oder im Internet unter:  www.vvm-info.de.

 

Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH

Theresienstr. 6 - 8

97070 Würzburg

Telefon 0931/45280-21

Telefax 0931/45280-11

E-Mail: monika.muetzel@nwm-info.de

homepage:  http://www.nwm-info.de

Geschäftsführer: Prof. Dr. Alexander Schraml, Günter Rauh, Dominik Stiller, Dietmar Tille

Vorsitzende des Aufsichtsrates: Landrätin Tamara Bischof


 

47 Oepnv

Über diese Änderung hatte Bürgermeister Rainer Kinzkofer in der Bürgerversammlung am 14.11.2013 berichtet und dazu ausgeführt:

"Es bleibt zu hoffen, dass bei den im neuen Jahr mit der NWM und der DB Regio Bus Bayern GmbH Coburg zu führenden Verhandlungen Verbesserungen im Sinne des auf der Folie dargestellten innerörtlichen Citybuskonzeptes erreicht werden können."

 

Hier nochmals die Darstellung des vom Agenda21-Arbeitskreis ausgearbeiteten ÖPNV-Konzeptes für die Gemeinde Veitshöchheim

Für viele, vor allem ältere Menschen, die aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland einen immer größeren Anteil der Bevölkerung ausmachen, ist der ÖPNV das einzige verbleibende Verkehrsmittel.

Daher, und auch aus Gründen des Klimaschutzes, wird ein funktionierender ÖPNV immer wichtiger.

Ausgangssituation 
Taktung
Buskonzept 01 Buskonzept 02   Buskonzept 03  Buskonzept 04

 

Trotz häufiger Fahrten der Busse nach und in Veitshöchheim, ist die Nutzbarkeit erstaunlich schlecht:

  • So gibt es keine regelmäßigen Fahren in einem bestimmten Takt, sondern oft folgt auf mehrere kurz nacheinander fahrende Busse eine Wartezeit von einer Stunde oder mehr. Innerorts muss teilweise über zwei Stunden auf den nächsten Bus gewartet werden.
  • Die Linienführung ist nur teilweise bedarfsgerecht, da weder die Einkaufsmärkte noch die Wohngebiete sinnvoll angebunden sind.
Ansätze Strukturvorschlag
 Konzept Variante 1
Variante 2
Quartiere
Buskonzept 05  Buskonzept 06 Strukturvorschlag  Buskonzept 07 Buskonzept 08  Buskonzept 1 Aufteilung Quartiere 

 

Das Buskonzept für Veitshöchheim bietet über drei Schritte eine deutliche Verbesserung mit vertretbarem Mehraufwand:

  1. Strukturierung der Bustaktung innerorts und nach Würzburg bei gleichbleibender Anzahl an Fahrten
  2. Änderung der Linienführung und Nutzung des Schienenverkehrs nach Würzburg
  3. Erhöhung der innerörtlichen Taktung

Buskonzept 2 Routen    Konzept-Routen

 

 


 

Siehe auch Link auf Artikel vom 5.3.2013 hier auf Veitshöchheim News:

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 21. november 2013 4 21 /11 /Nov. /2013 16:22

 Kirchstraße 1 Aussage laut Verkehrsgutachten

Zahlreichen interessierten Bürgern und den Bürgermeisterkandidaten der CSU und der SPD wurden die Ergebnisse des Agenda 21 Arbeitskreises Verkehr in Veitshöchheim vorgestellt. Der Agenda 21-Beauftragte Holger Keß  betonte, dass die Einzelthemen ineinandergreifend diskutiert und realisiert werden müssen. Nur so könne die Verkehrssituation in Veitshöchheim mit einem motorisierten Individualverkehr im Binnenverkehr mit über 51 Prozent und Mitfahrern von über 12 Prozent verändert werden. Die ersten Konzepte des Agenda 21-Arbeitskreises wurden durch den Veitshöchheimer Klimaschutzmanager Jochen Spieß weiter verfeinert, so dass es möglich ist, Verkehrsexperten mit konkreten Zielformulierungen für Umsetzungsstudien zu beauftragen.

Dies sehen auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Jürgen Götz und Ute Schnapp als sinnvoll an, um im Gemeinderat eine entsprechende Diskussion auszulösen.


1. Sperrung Altort außerhalb der Geschäftszeiten

Über 3050 Kraftfahrzeuge pro Tag durchfahren den Altort. Um einer wirklichen Verkehrsberuhigung hier näherzukommen, wird vorgeschlagen:

  • eine Sperrung am Wochenende für den Individualverkehr
  • durch versenkbare Poller zwischen Unterer Maingasse und beginnendem Pflaster in der Würzburger Straße
  • an Samstagen, Sonntagen (samstags ab 13.00 Uhr bis montags 6.00 Uhr) und Feiertagen sowie über Nacht (z.B. ab 20.00 bis 6.00 Uhr)

Beide Standorte bieten sich an, da hier keine Sackgassensituationen entstehen und der motorisierte Individualverkehr zu möglichen Parkplätzen weitergeleitet werden kann.

In den Sperrzeiten ist vor allem auch das Verkehrsaufkommen des Lieferverkehrs unkritisch, so dass Umleitungsstrecken nicht belastet werden.

08a 03d

Eine Planungsvariante von LWG-Studenten besteht, darin den Kirchplatz aufzuweiten und als Einheit mit Rathausinnenhof zu gestalten

Während der üblichen Geschäftszeiten sowie für den ÖPNV ist die Ortsdurchfahrt immer möglich.

Für Hotelgäste und Anwohner kann eine individuelle (z.B. Mobiltelefon-gestützte) Pollersteuerung geschaffen werden.

Somit können sowohl die Interessen des Einzelhandels erhalten werden, aber auch noch neue Qualitäten durch die Verkehrsberuhigung für Touristen, aber auch die örtliche Gastronomie geschaffen werden.

Sukzessive werden die weiteren Elemente einer innovativen Verkehrsentwicklung aufgebaut, um den motorisierten Individualverkehr weiter zu reduzieren.


2. Buskonzept für funktionierenden ÖPNV

Für viele, vor allem ältere Menschen, die aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland einen immer größeren Anteil der Bevölkerung ausmachen, ist der ÖPNV das einzige verbleibende Verkehrsmittel.

Daher, und auch aus Gründen des Klimaschutzes, wird ein funktionierender ÖPNV immer wichtiger.

Ausgangssituation 
Taktung
Buskonzept 01 Buskonzept 02   Buskonzept 03  Buskonzept 04

 

Trotz häufiger Fahrten der Busse nach und in Veitshöchheim, ist die Nutzbarkeit erstaunlich schlecht:

  • So gibt es keine regelmäßigen Fahren in einem bestimmten Takt, sondern oft folgt auf mehrere kurz nacheinander fahrende Busse eine Wartezeit von einer Stunde oder mehr. Innerorts muss teilweise über zwei Stunden auf den nächsten Bus gewartet werden.
  • Die Linienführung ist nur teilweise bedarfsgerecht, da weder die Einkaufsmärkte noch die Wohngebiete sinnvoll angebunden sind.
Ansätze Strukturvorschlag
 Konzept Variante 1
Variante 2
Quartiere
Buskonzept 05  Buskonzept 06 Strukturvorschlag  Buskonzept 07 Buskonzept 08  Buskonzept 1 Aufteilung Quartiere 

 

Das Buskonzept für Veitshöchheim bietet über drei Schritte eine deutliche Verbesserung mit vertretbarem Mehraufwand:

  1. Strukturierung der Bustaktung innerorts und nach Würzburg bei gleichbleibender Anzahl an Fahrten
  2. Änderung der Linienführung und Nutzung des Schienenverkehrs nach Würzburg
  3. Erhöhung der innerörtlichen Taktung

Buskonzept 2 Routen    Konzept-Routen


3. innerörtliches Radwege-Konzept

Das Fahrrad ist ein in Veitshöchheim noch wenig genutztes Verkehrsmittel. Dies liegt zum einen an der bewegten Topographie des Ortes, zum anderen aber auch an der für Radfahrer schlechten Verkehrssituation.

Ausgangslage
Radwegekonzept 01 Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation  Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 1 Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 2   Radwegekonzept 02 Aktuelle Situation 3

Die wenigen Radwege liegen an wenig frequentierten Strecken, die für Radfahrer ausgeschilderten Strecken sind oft unpraktisch oder sogar gefährlich.

Gerade für Kinder die den Gehweg benutzen müssen und für im Straßenverkehr ungeübtere Radfahrer, wie ältere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, sollte die Situation deutlich verbessert werden.

Besonders kritisch sind die vier Querungsmöglichkeiten der B27 und der Bahntrasse, da diese nicht umgangen werden können.

Weiterhin weist die beschilderte Radverbindung von Würzburg nach Veitshöchheim über die WÜ3 am Geisberg mehrere für Radfahrer gefährliche Stellen auf.

 Maßnahmenvorschläge  
Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 1  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 2  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 3  Radwegekonzept 02 Maßnahmenvorschlaege 4

 

Das Radwegekonzept, das auf den Grundlagen von Bettina Fraas und Hubert Hofmann aufgebaut ist, ist in drei unabhängig voneinander durchführbare Maßnahmen gegliedert:

  1. Änderung der Wegeführung für die Radverbindung Würzburg-Veitshöchheim über den Setzweg und den Tunnel Schönstraße mit gleichzeitiger Sperrung des Tunnels für Kraftfahrzeuge
  2. Schaffung eines Radweges parallel zur WÜ3 mit Anbindung an die Radverbindung Veitshöchheim-Würzburg und nach Gadheim
  3. Aufbau eines Radnetzes in Veitshöchheim mit der Anbindung von Geisbergbad, Schulzentrum und Einkaufsmärkten an alle Wohngebiete. Hier scheint eine Mischung aus Radwegen, Beschilderung und Markierungen sinnvoll, so dass auch junge Radfahrer das Netz gefahrlos nutzen können.

4. Carsharing durch professionellen Anbieter auch für den Standort Veitshöchheim

 

Carsharing wird eine immer häufiger genutzte Alternative zum Zweitwagen, gerade bei jüngeren Menschen ersetzt es sogar komplett das eigene Auto.

Da ein privates Carsharing in Veitshöchheim vom Risiko und Aufwand zu groß wäre, hat man sich dazu entschlossen einen professionellen Carsharing-Anbieter für den Standort Veitshöchheim zu gewinnen.

Über die Kontakte von Manfred Hohmeier zum Agenda21-Arbeitskreis in Würzburg konnte die Sharegroup, zu der auch das bahneigene Carsharing Flinkster gehört, davon überzeugt werden zumindest probehalber für ein halbes Jahr ein Fahrzeug in Veitshöchheim zur Verfügung zu stellen.

Dieses wird ab März 2014 in der Sendelbachstraße allen zur Verfügung stehen, die sich bei der Sharegroup registriert haben.

Bei ausreichender Nutzung wird das Fahrzeug auch nach dem halben Jahr in Veitshöchheim zur Verfügung stehen und eventuell sogar durch weitere Fahrzeuge an anderen Standorten ergänzt werden.

Der Vorteil gegenüber eines privaten Anbieters ist die Möglichkeit deutschlandweit alle Fahrzeuge an insgesamt 2500 Standorten von Flinkster zu nutzen. Ebenso eröffnen sich für die Gemeinde und weitere öffentliche und gewerbliche Einrichtungen Kosteneinsparungen durch Nutzung des Carsharings.

veröffentlicht in: Agenda 21 - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Blog-Info

Profil

Kategorien

Freitext

Fotoalben

Alle Alben ansehen

Kalender

December 2014
M T W T F S S
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
<< < > >>

Feeds (RSS)

  • RSS-Feed der Artikel

Zufallsbilder

  • 02LaufZiel54
  • Hair 00 Dorothea Voelker 1
  • Adventskonzert 01 Gesamtchor 04a - Kopie
  • Hair 02 Band Ulrike Nueßlein 1
  • vccprunksitzung14 13 Weiße Garde Bienenschautanz 08
  • MusicalEndederWelt 02 Emilia 01
 
Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren