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Bildung

Sunday, 14. april 2013 7 14 /04 /Apr. /2013 11:43

RuelanderJuttaRuhestand Erinnerungsfoto 1

In den vorzeitigen wohlverdienten Ruhestand geht Jutta Rülander ab Mai nach zwölf Jahren Leitung des Horts an der Eichendorffschule. Die Führung des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt, bei dem die 62jährige seit  Juli 2001 angestellt ist, bereitete ihr zum Stabwechsel in der Schulaula im Kreise des AWO-Mitarbeiter-Teams, der Hortkinder nebst ihren Familien und einiger Ehrengäste nach vielen Wochen der Vorbereitung eine unvergessliche Abschiedsfeier. 


Jutta Rülander "Immer ganz nah dran"

RuelanderJuttaRuhestand 06 Will Schinagl 1

Geschäftsführerin  Brigitte Will: "Sie war immer ganz nah dran an den Kindern und ihren Familien,  hatte ein offenes Ohr für ihre Anliegen und ihre Sorgen. Sie hat sich ganz intensiv und erziehungspartnerschaftlich eingesetzt für Familien, die alleinerziehend oder in schwierigen Situationen waren."

Alle im Team habe sie herausgefordert, die Potentiale jedes Einzelnen aber auch gefördert, um gemeinschaftlich Hortarbeit mit Teamgeist und Verantwortung zu meistern. 

Die Emsländerin brachte nach den Worten der AWO-Vorsitzenden Ingrid Schinagl (re.)  neben Hausaufgabenbetreuung, Elterngesprächen, Teamsitzungen und dem ganz normalen Hortalltag  auch mit dergleichen Leidenschaft ihr praktisches Talent ein, wenn es darum ging, Wände zu bemalen, zu putzen oder zu kochen. Zugute gekommen seien ihr dabei ihr Knowhow und ihre frühere jahrzehntelange Erfahrung in Kinderbetreuungseinrichtungen.

Sie sei auch immer in der Lage gewesen, Neues auszuprobieren und sich kreativ auf Veränderungen einzulassen. Durch ihr Engagement habe sie dafür gesorgt, dass der Hort einen hervorragenden Ruf im Ort habe, wie dies auch der Bürgermeister und die Grundschul-Leitung in ihren Wortbeiträgen heraus stellten.

Die über einstündige, sehr kreative Abschiedsfeier dokumentierte, welch tiefe Spuren die Sozialpädagogin im Hort, bei den Familien, im Team, vor allem aber bei unzähligen Kindern hinterlässt.


Laudatio Bürgermeister Rainer Kinzkofer

"Sie strahlt so eine Natürlichkeit, Kreativität und Aktivität aus, so dass ich immer sehr stolz war, eine solch sympathische Person für die Arbeit an unseren Kindern hier zu haben" stellte Bürgermeister Rainer Kinzkofer in seiner Laudatio heraus. Veitshöchheim habe schon 1991 mit der Einrichtung eines Schulhortes eine Vorreiterrolle im Landkreis eingenommen, der schon ein Jahr darauf auf zwei Gruppen erweitert wurde. Im Jahr 2000 habe die Gemeinde dann für 1,1 Millionen Euro durch Umbau des aufgelassenen Lehrschwimmbeckens unter der Turnhalle die heutigen Horträume geschaffen, die zur Zeit 70 Kinder besuchen. Der Bürgermeister dankte der scheidenden Hortleiterin für ihre vorbildliche, partnerschaftliche Arbeit im Team und ihr  tolles Engagement zum Wohl der Kinder.   Wie sie ihr  sechs bis zwölf Jahre altes  Klientel seit 2001 betreut und durch Vermittlung von Werten, Erziehung zur Selbstständigkeit und Sozialverhalten auf das Leben vorbereitet habe, verdiene allerhöchste Anerkennung.

Kinzkofer: "Da die Beanspruchung durch Kinder schon sehr erheblich ist, kann ich es nachvollziehen, dass die Jutta vorzeitig mit 62 Jahren in Pension geht, um nun verstärkt ihren Hobbys wie Reisen, der Schauspielerei und als Autorin nachgehen zu können."  Den Abschied versüßte der Bürgermeister ihr mit einem Jahres-Abo für das Mainfrankentheater.


Beiträge von Hortkindern

RuelanderJuttaRuhestand 01 Band Wir werden dich vermissen RuelanderJuttaRuhestand 03 Lied als ich in den Hort kam 1 RuelanderJuttaRuhestand 05 Hortkinder Gedicht RuelanderJuttaRuhestand 05 Hortkinder Geschenk Liebe im Gla RuelanderJuttaRuhestand 05 Hortkinder Geschenk1

Fleißig geübt hatten auch zahlreiche Hortkinder, um der Hortleiterin gesanglich und mit Gedichten nahezubringen, was sie beim Abschied der Hortleiterin empfinden. "Wir werden Dich vermissen und immer an Dich denken" sang so die eigens zur Abschiedsfeier gegründete Hortband unter großem Beifall, die für Jutta das  Lied "Du bist" kreiert hatte.

Vier Mädels beschrieben in ihrem selbst in Text und Melodie geschriebenen Lied  "Als ich in den Hort kam, warst Du schon da, es war so wunderbar!", was sie ihrer Jutta alles zu verdanken haben. So übergaben der Luis und der Leon ein "Glas voller Liebe", wie sie es in ihrem dazu verfassten Abschieds-Gedicht nannten.


Dankesworte des AWO-Mitarbeiter-Teams

RuelanderJuttaRuhestand 02 Team

Ihre Mitarbeiterinnen übergaben ihr zur Erinnerung an ihr segensreiches Wirken im Hort ein mit viel Liebe zusammengestelltes Album mit den wichtigsten Highlights. Nicht nur die Kinder, so war zu hören sondern auch das Mitarbeiterteam konnte sich unter ihr entfalten. Sie drehten mit Kindern auch ein Video-Zusammenschnitt mit dem Titel "Jutta - Der Film", der noch einmal dokumentiert, mit wieviel Wärme,  guten  Ideen, Liebe und Herz Jutta Rülander den Hortalltag, die Hausaufgabenbetreuung, die Elterngespräche, das Mittagessen und die verschiedenen Feste im Jahresablauf gestaltete und  bereicherte.

Auch die sonstigen AWO-Einrichtungen wie das Kinderhaus in der Steinstraße und  im schulischen Bereich der Vitusschulhort, die Mittags- und Ganztagsbetreuung sowie die Jugendsozialarbeit lobten Rülanders partnerschaftliche Zusammenarbeit und übergaben originelle Abschiedsgeschenke.


Würdigung der Zusammenarbeit mit der Grundschule

RuelanderJuttaRuhestand 04 Winzlmaier EisenoxidBemalung 0 RuelanderJuttaRuhestand 04 Winzlmaier EisenoxidBemalung 2 RuelanderJuttaRuhestand 04 Winzlmaier EisenoxidBemalung RuelanderJuttaRuhestand 04 Winzlmaier Ruegamer

Grundschul-Konrektor Hans Winzlmair überraschte die Hortleiterin mit einem besonders originellen Abschiedsbeitrag, so dass diese nur noch sagen konnte "Mir fehlen die Worte".  Auf das gemeinsame Interessensgebiet der Archäologie in der Freizeit anspielend, überreichte ihr der kommissarische Grundschulleiter einen "steinzeitlichen" Schminkkoffer, den er gleich ausprobierte und die Wangen Rülanders mit Eisenoxid einfärbte, das sich beim Reiben eines Hämatits (Bluteisenstein)  bildet. Zusammen mit seiner Kollegin Karin Rügamer am Keyboard spielte er ihr dann auch noch mit seiner Panflöte zum Abschied ein Ständchen mit dem Song  "El Condor Pasa".

Zuvor hatte Winzlmair, seit über 30 Jahren an der Grundschule tätig, das verdienstvolle Wirken Rülanders und die stets komplikationslose Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehrkräften gewürdigt. Anfangs habe er noch die "armen" Kinder bedauert, die nach dem anstrengenden Unterricht den Weg in den Hort antreten mussten. Diese Meinung habe er aber schnell wieder revidiert, nach dem er gesehen habe, mit welchem Stolz und welcher Freude die Schüler an den Tagen der Offenen Tür "ihren" Hort präsentiert hätten. Dabei habe er gemerkt, wie wohl und bestens aufgehoben die Kinder sich hier fühlen.


Begrüßung der Nachfolgerin Verena Schmidt

 RuelanderJuttaRuhestand 07 Nachfolgerin Verena Schmidt

Zugleich hießen AWO-Geschäftsführerin Brigitte Will und AWO-Vorsitzende Ingrid Schinagl ihre Nachfolgerin herzlich willkommen mit den Worten "Möge Dein Wirken wachsen, blühen und Früchte tragen". Die Sozialpädagogin  ist zur Sicherstellung eines harmonischen Übergangs bereits seit September als stellvertretende Leiterin im Hort. Wie Schmidt sagte, sei ihr der Einstieg im Hort vom Mitarbeiterteam sehr leicht gemacht worden. Sie freue sich riesig auf die Zusammenarbeit in allen Bereichen der vielschichtigen AWO-Kinderbetreuung, die neben dem Kinderhaus in der Steinstraße im schulischen Bereich neben den beiden Horten auch Mittags- und Ganztagsbetreuung sowie die Jugendsozialarbeit umfasst.


RuelanderJuttaRuhestand 01 AbschiedsworteAbschiedsworte Jutta Rülander

"Ihr seid tolle Kinder. Ich war sehr oft den Tränen nah und bin noch immer sehr aufgeregt über das, was Ihr mir zum Abschied alles Schöne und Wunderbare mit Worten, Gedichten, Liedern und Aufmerksamkeiten angetan habt" sagte Jutta zunächst zu ihren kleinen Gästen.

All das was sie gehört und geschenkt bekommen habe, erfülle ihr Herz und gehe mit ihr auf die Reise in ihr neues, anderes Leben. Sie verneige sich in tiefem Dank und Freude über die wunderbaren Aufmerksamkeiten und Worte und bedankte sich bei allen, die sie die ganzen Jahre über in dem Bewusstsein begleiteten und unterstützten, dass es immer um das Wohl der Kinder geht. Auch wenn ihr der Abschied schwer falle, erfülle sie es mit Freude, dass die Hortleitung nun in gute Hände komme. Sie sei sich sicher, dass ihre Nachfolgerin Verena Schmidt diese Aufgabe mit Dynamik, großem Verantwortungsbewusstsein und Hingabe erfülle und es  sie auszeichne, eine hervorragende und kompetente Leitung zu sein. Rülander war es ein Anliegen auch dem AWO-Vorstand und der Geschäftsführung für die vertrauensvolle, aktive Unterstützung zu danken, ebenso der Schulleitung für die kooperative und effektive Zusammenarbeit, damit die Kinder gestärkt und zuversichtlich in die Zukunft gehen können.

Sie dankte auch dem Eltern für ihr Vertrauen, dass der Hort den Kindern das gibt, was sie brauchen, nämlich Liebe, Unterstützung, Förderung und Bildung.

In ihre Dankesworte bezog die scheidende Hortleiterin auch den Bürgermeister ein, der um die Bedürfnisse und Interessen der Kinder wisse, ihre Rechte achte und aufgeschlossen und aktiv für ein gutes Startkapital sorge.

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Tuesday, 18. december 2012 2 18 /12 /Dez. /2012 15:21

AWOHORT-Spende-VRBANK.jpg

Groß war die Freude im AWO-Hort an der Eichendorffschule, als in der letzten Adventswoche der hiesige VR-Bank-Filialleiter Joachim Reuß quasi als Weihnachtsmann erschien. Denn aus dem Erlös des diesjährigen Gewinn-Sparens seiner Bank hatte er einen Scheck über 750 Euro mitgebracht. Mit diesem Geld kann nun AWO-Geschäftsführerin Brigitte Will (re.) den für die 60 Hortkinder angeschafften PC nebst Lernsoftware bezahlen.

Wie Hortleiterin Jutta Rülander (2.v.r.) und Erziehern Angela Weiglein (li.) bei der Übergabe sagten, wolle der AWO-Hort nun verstärkt das Medium "Computer und Internet" zur Wissens- und Informationsbildung für die bis zu 13 Jahre alten Hortschüler nutzen und im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung Lernsoftware zu nutzen und sie online als Entdecker aktiv werden lassen. So sollen vor allem die älteren Kinder das Internet verstehen lernen und dort für Vorträge und Aufsätze recherchieren, sich ergänzend zum Schulstoff Informationen in den Themenbereichen Naturwissenschaft, Technik, Kultur und Umweltwissen oder in Heimatkunde über den Ort holen.

Das pädagogische Team stehe den Schülern dabei unterstützend zur Seite. Es gehe dabei nicht nur darum, ihnen technisches Knowhow zu vermitteln, sondern auch kindeswohlgefährdende Inhalte zu erkennen und den eigenen Medienkonsum zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen und andere Freizeitinteressen nicht zu vernachlässigen.

 

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Friday, 31. august 2012 5 31 /08 /Aug. /2012 12:17

VHS.jpg

 

Die Volkshochschule Würzburg hat ihr neues Programmheft für das Herbst-/Wintersemester 2012 an alle Haushalte verteilt.

Das Programm ist auch online als pdf.Datei herunter ladbar.

 

Auf den Seiten 95 bis 97 sind die Angebote aufgeführt, die in einzelnen Landkreisgemeinden stattfinden.

VHS-VHH-Kopie-1.jpg

Speziell in Veitshöchheim sind dies 15.

 

VHS-Gue1.jpg       VHS-Gue2.jpg

In der Nachbargemeinde Güntersleben werden gar 57  Kurse und Veranstaltungen angeboten.

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Thursday, 15. march 2012 4 15 /03 /März /2012 14:10

GrenzenPlakat.jpg
 

  • Wann: Mittwoch, 21.03.2012, 20.00 Uhr
  • Wo: im kleinen Pfarrsaal der Kuratie in der Gartensiedlung
  • Wer: Referentin Anja Oschmann,  Dipl.-Sozialpädagogin, Kinderschutzbund Würzburg
  • Was: Tipps und Anregungen im Umgang mit Grenzen , speziell für Kinder im Alter von 4 - 10 Jahr
  • Veranstalter: Kolpingsfamilie Veitshöchheim
  • Ansprechpartner: Gerdi Möller, Tel. 0931/95388 oder Nadja Pfriem-Balasch
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Friday, 27. january 2012 5 27 /01 /Jan. /2012 10:32

facebook.jpg"Facebook & Co – neue mediale Lebenswelten und wie wir damit umgehen lernen müssen"

lambert_web_passbild_01.jpglautet der Titel des Vortrags von Lambert Zumbrägel

zu dem die Kolpingsfamilie Veitshöchheim

am Mittwoch, 01. Februar 2012 um 19.30 Uhr

in den Sitzungssaal des Veitshöchheimer Rathauses einlädt.

Das Internet verändert unsere Welt derzeit an allen Orten. Dabei zeigen sich aber auch viele Regelungslücken bis hin zu Gefahren in die wir alle hineintappen können. Medien verbreiten gerade Angstszenarien und die Politik kommt kaum mehr hinterher noch sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen.

Mit der für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeigneten Informationsveranstaltung möchte die Kolpingsfamilie Hintergründe und Veränderungen durch neue Medien wie Facebook aufzeigen.

Der Computermedienpädagoge Lambert Zumbrägel von der Medienfachberatung des Bezirksjugendrings Unterfranken erklärt in seinem Vortrag, worum es genau geht, was wir denn wirklich wissen müssen und was nur eine flüchtige Modeerscheinung zu sein scheint. Er will auf Chancen und Risiken der Nutzung eingehen und zu einer Medienerziehung ermutigen, die eine angstfreie und belebende Nutzung der Medien ermöglicht und auf die Steigerung der Kompetenzen der einzelnen Personen abzielt.

Weitere Infos: E-Mail: kolping-vhh@web.de -  Telefon: 0931/95388

Kosten: 2,00 €; Mitglieder frei.

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Saturday, 22. october 2011 6 22 /10 /Okt. /2011 10:34

WaldorfschuleBochum0.jpg

Gern gesehene Gäste sind seit vielen Jahren in Veitshöchheim Gartenbaulehrer Christoph Tober und seine neunte Klasse der in Bochum beheimateten Widar-Schule.

Wie bereits in den sieben Jahren zuvor diente auch heuer der Gemeindewald rund um das Naturfreundehaus am Kalten Brunnen in Veitshöchheim der Schule zwei Wochen lang als „grünes Klassenzimmer".

Auf dem Stundenplan stand für die 33 Schüler allerdings weniger die Theorie, sondern anstrengende Waldarbeit. Bei sehr schönem Wetter verrichteten sie im Wechsel auf vier Stationen aufgeteilt, acht Arbeitstage lang die mit der örtlichen Revierförsterin Annette Fricker abgesprochene Waldpflege.

„Sinnvoll und effektiv, didaktisch, pädagogisch, sozial“ brachte es Bürgermeister Rainer Kinzkofer auf den Punkt, als er am vorletzten Tag im Wald vorbeischaute, um die nordrhein-westfälischen Gäste zum Dank für die kostenlose Arbeit im Gemeindewald zum Pizzaessen ins Tiramisu einzuladen. Es erstaune ihn immer wieder, so sagte er, was Jugendliche schon im Alter 15 Jahren zu leisten imstande sind.

Bei der Durchforstungs-Station hatten so unter der Aufsicht des gemeindlichen Forstwirts Jürgen Taupp die Jugendlichen mit Äxten und Sägen bewaffnet als waldbauliche Pflegemaßnahme aus einem Baumbestand gezielt eine größere Anzahl schon schlagreifer Bäume wie Esche, Bergahorn, Kirsche gefällt. Sie zersägten dann das Stammholz in Meterstücke und stapelten etliche Ster zum Verkauf als Brennholz durch die Gemeinde auf.

Bei der Waldsaumpflege-Station wurden überhängende Bäume gefällt, um lichtbedürftigen, fruchttragenden Straucharten wie Holunder, Haselnuss, Wildrose und Weißdorn bessere Lebensbedingungen zu verschaffen. Zudem schlugen die Schüler Schneisen und freie Plätze, um den Waldrand mit Sträuchern und Vogelschutzhecken zu beleben.

Enorm gefordert waren die jungen Leute auch bei ihren Ausflügen nach Kürnach, wo sie in einem wertvollen Waldbestand eine Hochastungsaktion durchführten. Hier sägten sie auf Hochleitern, durch Gurte abgesichert, an Bäumen wie Esskastanie, Walnuss, Vogelkirsche und Douglasie bis auf 14 Meter Höhe die Äste ab, um so deren Wert beim späteren Fällen zu steigern.

Mit dergleichen Begeisterung arbeiteten die 20 Jungs und 13 Mädel auch an der vierten Station direkt neben dem Naturfreundehaus. Hier entstrüppten und legten sie alte, total zugewachsene Weinbergs-Terrassen frei und brachten die alten Trockenmauern wieder in Ordnung.

„Wir sind zwar sehr müde, aber es machte eine Menge Spaß" konnte der Bürgermeister bei seinem Besuch vernehmen. Kein Wunder, hieß es doch bereits um 6.30 Uhr am Morgen für alle: „Raus aus den Federn". Nach dem Frühstück verrichteten dann laut Lehrer Kober alle zielstrebig und ohne Murren die ihnen aufgetragenen Arbeiten und das von halb neun am Morgen bis um 16.30 Uhr am Nachmittag. Dafür schmeckte dann allen das von mitgereisten Betreuern mit Hilfe von zwei Schülern in der Küche des Naturfreundehauses zubereitete Abendessen umso besser.

Nach dem Abendessen war aber noch lange nicht Schluss. Ein jeder musste noch über die von ihm getane Arbeit einen Bericht schreiben und es standen auch ökologische Vorträge wie die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald auf dem Programm.

Abwechslung brachte am Samstag eine Besichtigung der Festung in Würzburg. Den freien Sontag nutzten viele zur Entspannung im im Nautiland, andere bewunderten die Fontänen im Rokokogarten oder tobten sich auf der Skateranlage am Main aus.

„Durch unsere Arbeit kann sich neues Leben entwickeln" und „Durch Teamarbeit kann man viel erreichen" lautete eine wichtige Erkenntnis für die Schüler, die alle das Abitur anstreben.

 

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Friday, 15. july 2011 5 15 /07 /Juli /2011 23:31

Mittelschule

Lesescouts des Gymnasiums mit den von ihnen vorgestellten Büchern zusammen mit Lehr- und Büchereikräften

Bereits zum dritten Mal heißt es für alle Elf- bis Vierzehnjährigen des Gymnasiums Veitshöchheim, der Eichendorff-Mittelschule und der Rupert-Egenberger-Förderschule „Lesen, was geht!“, so das Motto des Sommerferienleseclubs. Damit die Aktion der Staatlichen Landesfachstelle für das Öffentliche Bibliothekswesen bei den Schülern auf fruchtbaren Boden fällt, braucht es das Engagement der Lehrkräfte: In diesem Jahr warben Martha Winter, Stellvertretende Schulleiterin der Eichendorff-Mittelschule und Jutta Merwald, Projektleiterin des Lokal-regionalen Lesenetzwerks, im Verbund mit den Lesescouts des Gymnasiums Veitshöchheim über 200 Lesewillige.

Mit verheißungsvollen, brandneuen Titeln wie „Jungs auf Skype“ (Bärbel Körzdörfer), „Hugos geniale Welt“ (Sabine Zett) oder „Wie überlebe ich meinen Freund und er mich“ (Francine Oomen), die von den Lesescouts in amüsanter und salopper Form bei der Eröffnungsveranstaltung in der Aula der Eichendorffschule präsentiert wurden, kann ab sofort die Lesewut um sich greifen.

Dass die Begeisterung der Lesescouts Lukas Krenz (10. Klasse), Maria Ruppel, Corinna Vogg, Franziska Mack und Niklas Schwestka (alle 8. Klasse) für die von ihnen vorgestellten Neuerscheinungen ansteckend wirkte, zeigte sich kurz darauf. Gerade diese Bücher wanderten in Windeseile über den Tresen der Veitshöchheimer Bücherei im Bahnhof, den Startplatz des Sommerferienleseclubs.

Wie jedes Jahr winken den Teilnehmern auch heuer attraktive Preise: Ein i-Pod-touch und Eintrittskarten für ein Bundesligaspiel der Bamberger Brose Baskets sind die Trümpfe des Leseförderungsprojekts.

Je mehr Bücher gelesen und dazugehörige Bewertungskarten abgegeben werden, desto höher die Chance, bei der Auslosung am Ende als großer Gewinner hervorzugehen.

"Wichtig ist vor allem, dass wir dem sogenannten zweiten Leseknick, der im Alter von elf Jahren einsetzt und immerhin jeden siebten Jungen erwischt, wirkungsvoll gegensteuern und alles daran setzen, einen Lesekick auszulösen“, betonte Jutta Merwald vom Gymnasium Veitshöchheim.

Elisabeth Birkhold, Leiterin der Bücherei im Bahnhof, und ihr Team trugen den Ansturm der Leseratten auf den Königspavillon, der in den Ferienwochen sozusagen als Clubraum zur Verfügung steht, dementsprechend mit Routine und großer Gelassenheit. Die Schüler ließen sich hier ihre Clubausweise ausstellen und suchten sich schonmal  Lektüre aus der großen Zahl der eigens für diese Aktion angeschafften Bücher.

 

Gespannt ist die Büchereileiterin auf die Kommentare der Lesewütigen über die Bücher auf dem Weblog zum Sommerferienleseclub, der erstmals eigens für die Clubmitglieder eingerichtet wurde. Diese interaktive Möglichkeit, sich über Gelesenes auszutauschen, wird vor allem auch die Jungs ansprechen, darüber sind sich die Lehrkräfte einig. Denn eines ist für Jutta Merwald und die Büchereileiterin klar: "Wer bloggen, posten und gewinnen kann, für den ist Lesen auch außerhalb der Schulzeit echt angesagt."

 

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Thursday, 7. april 2011 4 07 /04 /Apr. /2011 23:57

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Beck
von Dieter Gürz

Viel Mühe machte sich  und einen großen Aufwand betrieb die Junge Union im Landkreis Würzburg, um Schülern mit Mittel- oder Realschulabschluss zu helfen, auf dem Arbeitsmarkt Tritt zu fassen.

In den Veitshöchheimer Mainfrankensälen bot sie unter Schirmherrschaft von Landrat Eberhard Nuß eine Plattform,  um Ausbildungsinteressierte mit potientellen Ausbildern in Kontakt zu bringen.

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Koebau

So war unter der Leitung von Reinhard Munz die Werkberufschule von Koenig & Bauer, mit 2000 Beschäftigten und jährlichen 130 Auszubildenden einer der größten Betriebe in Würzburg, mit acht Auszubildenden im dritten Lehrjahr vertreten, die einen interessanten Stand aufgebaut hatten, um anschaulich über die Anforderungen und einen Einblick in ihre jeweiligen Ausbildungsberufe wie Elektronier, Mechatroniker, Modellbauer, technischer Zeichner, Zerspannungsmechaniker, Industriemechaniker oder Gießereimechaniker  zu geben.

Doch der Einladung folgte mit Pauline Gerlach aus der M 9 der Mittelschule Gerbrunn nur eine Interessentin (im Bild ganz oben erfährt sie  von Thomas Mache, dem Ausbildungsleiter der Firma Beck in Würzburg, dass diese Firma elf Auszubildende im gewerbetechnischen und kaufmännischen Bereich einstellt und alle Bewerber ohne Rücksicht auf die Noten zu einem dreiteiligen Test vorgeladen werden).

Ausführliche Informationen hatten auch die Ausbildungsvertreter der Stadt Würzburg mitgebracht, die derzeit 100 Nachwuchskräfte in 25 Berufen ausbildet. 

Weitere Stände gab es von der Firmengruppe Haaf aus Gaubüttelbrunn, der Frischemärkte Trabold, Joeys Pizza-Service, Keller Fußbodentechnik, dem Kommunalunternehmen des Landkreises, der LIDL Vertriebs-GmbH, der Metzgerinnung Würzburg und von Global Logistic Geis.

"Was haben wir falsch gemacht?" fragten sich maßlos enttäuscht und frustriert die diese Ausbildungsmesse organisierenden JU-Verantwortlichen Björn Jungbauer, Sebastian Scheder, Susanne Lurz und Benjamin Tausch. Sie hatten im Vorfeld schriftliche Einladungen  an alle Mittel- und Realschulen in Stadt und Landkreis Würzburg verschickt und darüber hinaus auch eine zielgruppengerechte und zielgerichtete Werbung via Facebook vorgenommen.

Nicht fassen konnten die totale Ignoranz der Messe durch seine Schüler auch der Rektor der Veitshöchheimer Mittelschule Otto Eißner, der gleichwohl mit seinen beiden völlig enttäuschten M 9- Klasslehrern  Christian König und  Stefan Baier sowie Theresia Öchsner von der HWK-Kompetenzwerkstatt an der Schule die Gelegenheit nutzte, sich mit den elf anwesenden Ausbildungsbetriebs-Vertretern über eine Zusammenarbeit  und Praktikumsmöglichkeiten auszutauschen.

"Wir konnten unsere Schüler nicht verpflichten, diese Ausbildungsmesse in ihrer Freizeit zu besuchen, haben aber an alle appelliert, es zu tun" sagte Christian König.  Er bedauerte auch, dass offenbar auch die Eltern ihrer Schüler wenig Interesse zeigen, ihre Kinder  bei der Ausbildungssuche zu unterstützen.

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Koebau1,Gießerin

Wie wertvoll eine qualifizierte Unterstützung  bei der Berufsauswahl  sein kann, weiß der Veitshöchheimer JU-Vorsitzende Benjamin Tausch (im Bild rechts) aus eigener Erfahrung. Er war vor sieben Jahren einer der ersten Schüler, der an der örtlichen Hauptschule im M-Zweig seinen Abschluss machen konnte, aber erst nach über 50 Bewerbungen von der Firma Bonitas-Print eine Zusage für eine Ausbildung als Printoperator (Drucker) erhielt. Bei dieser Firma ist er heute noch tätig, will jedoch alsbald seinen Techniker machen . Zusammen mit Björn Jungbauer unterhält er sich im Bild mit  Lisa Krauß (li.), der ersten Frau, die bei KoeBau in dieser Männerdomäne eine Ausbildung als Gießereimechanikerin absolviert.

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KoebauLandratNuß

"Lassen Sie sich von dem Misserfolg heute nicht entmutigen“ sagte Landrat Eberhard Nuss, der eine Stunde nach der Eröffnung gekommen war, um ein Grußwort zu sprechen. Er bat er die anwesenden Arbeitgebervertreter, weiterhin im Ausbildungsmarkt tätig zu sein. Als Schirmherr hatte er sich hier ein ganz anderes Bild vorgestellt. Man könne es auch als gutes Zeichen werten, dass junge Leute die Orientierung, die die Junge Union mit dieser Ausbildungsmesse geben wollten, nicht mehr brauchen, weil ihre Ausbildungsverträge bereits unter Dach und Fach sind.

Dass dem nicht so ist, erklärte Veitshöchheims Mittelschul-Leiter Otto Eisner. Ein Großteil der 27 Schüler, die heuer bei ihm in der neunten Regelklasse ihren Abschluss machen, habe nämlich noch keine Ausbildungsstelle.

Laut Landrat bestehe aber im Gegensatz zu vor drei Jahren Gewandelt nun das Phänomen Facharbeitermangel und es gebe jetzt auch bedeutend mehr Lehrverträge.

Überhaupt sei der Landkreis aus der großen Finanzkrise der Wirtschaft in den letzten Jahren Würzburg mit einem blauen Auge heraus gekommen. Habe die Arbeitslosigkeit im Landkreis Würzburg vor der Krise im Jahr 2008 bei 3,0 Prozent, in der Krise kurzzeitig bei 3,4 Prozent gelegen, so sei sie jetzt aktuell bei 3,2 Prozent. Wenn man dies als Gradmesser nehme, habe dem Landkreis die Krise eigentlich nichts ausgemacht. Nuß wertete dies auch als eine großartige soziale Leistung des Mittelstandes im Landkreis. Dabei habe sich wieder einmal gezeigt, dass dieser im Gegensatz zu Großkonzernen nicht einfach seine Mitarbeiter hinausschmeiße.

Den Ansatz, der Jugend ein Portal zu geben, wo man sich informieren könne über das breite Angebot des Mittelstandes vor allem auch im Landkreis Würzburg, hielt der Landrat trotzdem für richtig.

Nichts destotrotz blieb dem JU-Kreisvorsitzenden Björn Jungbauer nichts anderes übrig, als die Messe zwei Stunden früher als beabsichtigt abzubrechen. Ob man sie in Zukunft weiterführen werde, gegebenfalls in anderer Form, um besser werben zu können, ließ er offen.

 

 

 

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