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Gemeinde

Friday, 31. may 2013 5 31 /05 /Mai /2013 09:31

Zwei Jahre gingen ins Land, bis nun das Bayerische Statistische Landesamt heute die Zahlen des Zensus vom 9. Mai 2011 veröffentlichte. Ziel der Erhebung war es, zum einen die amtlichen Einwohnerzahlen  zu ermitteln und zum anderen auf Stichprobenbasis wichtige Strukturinformationen zu erheben, wie die Menschen leben, wohnen und arbeiten. Eine traditionelle Volkszählung fand letztmals 1987 ab.

Nach der bisherigen amtlichen Statistik zählte am 30.6.2011 Veitshöchheim 9.919 Einwohner, laut Zensus sind es nun 9689 Einwohner zum 9. Mai 2011, das sind 230 Einwohner weniger. In den letzten beiden Jahren hielt sich seitdem der Saldo aus Zu- und Wegzügen, Geburten und Sterbefälle in etwa die Waage, so dass sich diese Zahl kaum verändert hat.

Veitshöchheim liegt damit im Bundestrend:

 


Heutige Meldung von ZDF-Online:

1,5 Millionen weniger Einwohner als angenommen

Aktuell leben rund 80,2 Millionen Menschen in der Bundesrepublik - etwa 1,5 Millionen weniger als bisher angenommen. Das ergab der Zensus 2011, die erste Volkszählung seit mehr als zwei Jahrzehnten. Überraschungen gab es auch beim Immobilieneigentum und der Ausländerzahl.

Bislang waren die Statistiker von einer Einwohnerzahl von 81,8 Millionen ausgegangen. Die Einwohner wurden zuletzt 1987 in der damaligen Bundesrepublik und 1981 in der DDR gezählt. Auf der Grundlage der damaligen Ergebnisse wurden die Daten bislang fortgeschrieben und im Laufe der Zeit immer ungenauer.

Weitere Überraschungen: Immobilieneigentum und Ausländer

Auch beim Immobileneigentum zeigt sich ein Unterschied: Zum Stichtag 9. Mai 2011 gab es 41,3 Millionen Wohnungen. Das waren den Angaben zufolge 500.000 mehr als angenommen. Überschätzt wurde bislang der Anteil von Ausländern. 6,2 Millionen Einwohner der Bundesrepublik hatten 2011 keinen deutschen Pass. Das waren 1,1 Millionen und damit fast 15 Prozent weniger als angenommen.

Bei der Altersstruktur erlebten die Statistiker dagegen keine Überraschung. 21 Prozent der älter werdenden deutschen Bevölkerung waren 2011 älter als 65 Jahre. Die unter 18-Jährigen machten einen Anteil von 15,7 Prozent aus.

Nächste Volkszählung 2021

Die Daten sind Ergebnis einer vor zwei Jahren gestarteten umfassenden Volkszählung. Nach einer Vorgabe der Europäischen Union mussten alle Mitgliedsstaaten im Jahr 2011 Bevölkerungsmerkmale erheben - und dies nun alle zehn Jahre wiederholen. Für den deutschen Zensus wurden zum Stichtag 9. Mai 2011 Datenbestände wie Melderegister ausgewertet.

Zusätzlich wurden rund zehn Millionen zufällig ausgewählte Deutsche unter anderem zu Familienstand, Staatsangehörigkeit und Religionszugehörigkeit befragt sowie 17,5 Millionen Eigentümer um Auskunft über ihre Wohnungen und Häuser gebeten. Die nächste Volkszählung steht nach EU-Vorgaben für 2021 an.


  Hier die Bevölkerungs-Zahlen des Zensus 2011 für Veitshöchheim:

  Insgesamt Geschlecht
  Anzahl % % Bayern Männlich Weiblich gesamt Ausländer
insgesamt 9689 100   4.700 4.989 461
Alter unter 3 244 2,5 2,5 132 112 7
3 - 5 221 2,3 2,6 118 103 7
6 - 14 821 8,5 8,8 405 416 29
15 - 17 335 3,5 3,2 188 147 14
18 - 24 774 8,0 8,4 407 367 28
25 - 29 534 5,5 6,1 284 250 56
30 -39 974 10,1 12,3 474 500 87
40 -49 1578 16,3 16,8 748 830 109
50 - 64 2102 21,7 19,8 997 1105 74
65 - 74 1198 12,4 10,7 588 610 40
75 und älter 908 9,4 8,8 359 549 10
Staatsangehörigkeit - Deutsche 9228 95,2 91,8 4479 4749  
Ausländer 461 4,8 8,2 221 240  
Familienstand  - ledig 3702 38,2 40,7 1998 1704 135
Verheiratet/Lebenspartnerschaft 4605 47,5 46,0 2298 2307 263
Verwitwet 642 6,6 6,8 110 532 13
Geschieden 740 7,6 6,5 294 446 50
Religion - römisch-katholisch 5248 54,2 54,8 2430 2818 142
evangelisch 2097 21,6 20,7 977 1120 17
sonstige 2344 24,2 24,4 1293 1051 302

Gebäude und Wohnungen:

Im Mai 2011 gab es in Veitshöchheim 2 317 Gebäude mit 4 973 Wohnungen.

Link auf ausführliche Zahlen (pdf.Datei)

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Tuesday, 7. may 2013 2 07 /05 /Mai /2013 12:45

Veitshöchheim SignetStellenausschreibung

 

Die GEMEINDE VEITSHÖCHHEIM, 10.000 Einwohner, Landkreis Würzburg

sucht eine(n) Bauingenieur/in (FH), Fachrichtung Hochbau oder eine/n Staatlich geprüften Bautechniker/in

 

 

mit mehrjähriger Berufserfahrung  für die eigenverantwortliche Leitung des Arbeitsbereiches Hochbau der Gemeinde

  • Einstellungsdatum: 1. November 2013
  • Vollzeitstelle:  39,0 Stunden/Woche
  • Vergütung:  leistungsgerechte Bezahlung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
  • Bewerbungsfrist: bis spätestens 30. Juni 2013
  • Erwartete Fähigkeiten: 
    • Möglichst Erfahrung bei Planung und Durchführung öffentlicher Bauprojekte und im Umgang mit historischer Bausubstanz
    • Sichere Anwendung und Kenntnisse des Vergaberechts(VOB/VOL/VOF) und der HOAI
    • fundierte EDV-Kenntnisse: Umgang mit GIS-Systemen, MS-Office-Paket , Anwendung von AVA-Software (ORCA-AVA) und CAD (z.B. ArchLine XP)

    • ausgeprägte Konflikt-  und Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative, Flexibilität, Teamfähigkeit, sicheres Auftreten, Verhandlungsgeschick
  • Aufgaben:
    •  Betreuung aller gemeindlichen Liegenschaften, u.a. Sportstätten, Schulen, Veranstaltungs- und Tagungszentrum Mainfrankensäle, Mietwohnungen, Feuerwehrhaus, Jüdisches Kulturmuseum Synagoge, Kulturzentrum Bücherei)
    • Durchführung, Koordinierung und Überwachung der Unterhaltungsmaßnahmen sowie ggf. auch eigenständige Planung und Bauleitung von Sanierungsmaßnahmen
    • Wahrnehmung der Bauherrenfunktion bei gemeindlichen Hochbau- und Sanierungsmaßnahmen, die durch Architekten und Fachplaner abgewickelt werden
    • Abstimmung von Planungen mit Fachbehörden

    • Ausschreibung und Baukostenkontrolle

    • Mitwirkung bei der energetischen Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes

    • Vorbereitung von Beschlussvorlagen für die kommunalen Gremien

  • Auskunft:
    • Nähere Auskünfte zur Tätigkeit erteilt gerne der derzeitige Stelleninhaber Peter Wolf (Tel. 0931/9802-732) - E-Mail: peter.wolf@veitshoechheim.de.
  • Sonstiges: 
    • Die Gemeinde Veitshöchheim hat sich die berufliche Gleichstellung von Mann und Frau zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht.
    • Schwerbehinderte werden nach dem Schwerbehindertengesetz bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Sie sind interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien und lückenlosen Tätigkeitsnachweisen) an:

Gemeinde Veitshöchheim, Postfach 1220, 97206 Veitshöchheim

 

Veitshöchheim, 7.5.2013

Rainer Kinzkofer

1. Bürgermeister

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Tuesday, 30. april 2013 2 30 /04 /Apr. /2013 12:45

waldfriedhof-Urnenfeld.jpg 

Etwa 1000 Quadratmeter groß wird das neue Urnengrabfeld im Veitshöchheimer Waldfriedhof sein, das im Bild Bürgermeister Rainer Kinzkofer und sein Friedhofsreferent Klaus Krautschneider (re.) inspizieren.

Link auf Mainpost-Artikel (pdf)

Dabei stellte ihnen der zertifizierte Friedhofsplaner Thomas Struchholz (li.)  seine Neukonzeption vor, mit der die Gemeinde neue Wege im Bestattungswesen beschreitet.

PlanWaldfriedhofUrnenanlage.jpg PlanWaldfriedhofUrnenanlageLegende.jpg

Auf der lichtdurchfluteten Fläche im Nordosten des Waldfriedhofs sind in unterschiedlichen Bereichen insgesamt 135 Urnenerdgräber und 86 Urnenkammern für verschiedene Bestattungsarten vorgesehen. Unter dem Leitthema "Lebensfluss" wird anstelle der bisher starren Ausrichtung der Grabreihen, alles fließender, schlängelt sich ein Schotterbett durch die Fläche und entstehen dadurch halbrunde, von einander getrennte Räume mit Sitzmöglichkeiten, die zur Meditation, Besinnung und zum Gebet einladen. Die Schotterspur führt symbolisch auch über ein Brücklein, vom Diesseits ins Jenseits und verliert sich im Efeu der Randbepflanzung. Wie der Veitshöchheimer Gemeinderat und Friedhofsplaner erläuterte, ist vorgesehen Steinmetze und Gärtnereien aus der Region einzuladen, für einzelne Bereiche themenbezogene Vorschläge für die künstlerische Gestaltung der Grabstelen und die Bepflanzung zu liefern, um eine gewisse Vielfalt zu ermöglichen. Diese sollen dann nach Auswahl durch die Gemeinde in das Leistungsverzeichnis der Ausschreibung aufgenommen werden. Künftig sollen nämlich einzelne Bereiche bereits vorab vollständig einschließlich Grabstelen angelegt werden, so dass Hinterbliebende dann vor Ort den Urnenplatz auswählen können, der ihnen am besten hinsichtlich Motiv und Gestaltung am besten zusagt. Bei einer Bestattung muss dann nur noch die Grabstele mit einer Inschrift versehen werden, um alles andere, auch um die Pflege des Grabplatzes, braucht sich der Bürger nicht mehr zu kümmern.

Für die Realisierung dieses neuartigen Projekts rechnet Struchholz mit Kosten von 113.000 Euro. Hinzu kommen noch seine Planungskosten.

Fertigstellung bis Allerheiligen

In der jüngsten Hauptausschuss-Sitzung am 23. April hatte das Gremium diese neue Gestaltungs-Form bereits gut geheißen und damit  die Weichen für die zukünftige Bestattung von Urnen gestellt. Wie es hieß, sei ein Friedhof auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde. Bis Ende Juni möchte Struchholz nun in die Ausschreibung gehen, so dass das neue Urnengrabfeld heuer spätestens an Allerheiligen seiner Bestimmung übergeben werden kann.


FotoBestand3Urnenwand.jpg

Ausgangspunkt für die Neukonzeption war, dass in der bestehenden Urnenwandanlage des Waldfriefhofes nur noch wenige Grabstätten vorhanden sind. Der ursprüngliche Gedanke, keine Pflege bei der Bestattung in Urnenwänden zu haben, erwies sich laut Bürgermeister  als Trugschluss. Es habe sich fast täglich ein teilweise ungepflegter Zustand des Gesamtbereiches gezeigt, so dass der Bauhof ständig mit Aufräumarbeiten befasst sei.

Der Hinterbliebene möchte nämlich nach wie vor am Bestattungsort trauern, auch wenn er nur einmal im Jahr vorbei kommt. Diese Möglichkeit ist an den Urnenwänden nur sehr stark eingeschränkt möglich und war so nicht angedacht.  Ein rigoroses Entfernen von Blumenschmuck und Kerzen würde jedoch auf Unverständnis stoßen.

War also bis vor einigen Jahren die Errichtung von Urnenwänden der große Trend bei der Urnenbestattung, erfolgt mittlerweile nach Kinzkofers Feststellungen wieder ein Umdenken hin zu Grabstätten, die die Möglichkeit bieten, eine persönliche Trauerhandlung vorzunehmen.


Umdenken bei der Urnenbestattung 

grabstellen-muster-1.jpg grabstellen-muster-2.jpg grabstellen-muster-3.jpg

Als Beispiel für eine solch gelungenene Neugestaltung wurde von Planer Struchholz der Friedhof in Karlsruhe genannt. . Dort wurde bereits der Wandel von den Urnenwänden weg zu landschaftlich gestalteten Urnengrabfeldern vollzogen, wie die vorstehenden Fotos zeigen. 


Planungskonzeption für den Veitshöchheimer Waldfriedhof

uebersichtsplan1.jpg  FotoBestand1

Im Waldfriedhof bot sich für die Anlage eines solchen neuzeitlichen Urnengrabfeldes  im hinteren Bereich die im Lageplan orange gekennzeichnete Fläche unter Berücksichtigung folgender Punkte als bestens geeignet an: 

  • Individualität: Der Einzigartigkeit des Verstorbenen wird Rechnung getragen
  • Intimität: Private Trauerarbeit wird ermöglicht
  • Einklang mit der Natur: Harmonische Einbettung in die natürliche Umgebung, viel Grün, schattenspendende kleinwüchsige Bäume
  • Auflösung der tradierten Friedhofsstrenge durch unkonventionelle Anordnung der Gräber
  • Pflegeleichtigkeit durch beauftragte Bepflanzung, aber auch individuelle Bepflanzung möglich
  • Sitzgelegenheiten: Möglichkeiten der Besinnung
  • Gepflegtheit und Sauberkeit, die nicht steril wirkt.

Geplant sind:

  • Bodengleiche Gräber entlang des nördlichen Weges in einer Rasenfläche mit Bepflanzung und einer einheitlichen Beschriftungsplatte sowie der Möglichkeit Blumen und Grablichter abzustellen. Hier ist eine Vielzahl von Urnenbestattungen als Alternative für die Urnenwandanlage möglich.
  • Gemeinschaftsgräber: Hier werden um eine Stele mit Namenschildern 8 -12 Bestattungsmöglichkeiten angeboten.
  • Individuelle Gräber bei welchen nach Maßgabe der Satzung eigene Grabsteine/Stelen errichtet werden können.
  • Themenbereiche bei denen eine Vielzahl von gleichen Grabsteinen/Stelen als Vorausleistung durch einen Steinmetz errichtet werden, die dann mit Kauf der Grabstätte mit erworben werden.
  • Geprüft wird noch über das Landratsamt Würzburg/Gesundheitsamt, inwieweit es möglich ist, ein Einstreugrab einzurichten. Hier würde in ein Grobschotterfeld die Asche verteilt, was in anderen Ländern schon alltäglich ist. Hier steht Thomas Struchholz mit den zuständigen Behörden in Kontakt, da diese Bestattungsform so bei uns noch nicht vorkommt. 

Durch den Einbau von Urnenkammern in den verschiedenen Bereichen ist nach Ablauf der Ruhefrist jederzeit eine Wiederverwendung der Grabstelle möglich, auch dürfen nur noch vergängliche Urnen ohne Schmucküberurnen aus Porzellan eingebracht werden. Es ist so gewährleistet, dass eine Nutzung der Anlage über einen langen Zeitraum, bis 80 Jahre, gegeben ist. Ferner wird je Grabstelle die Bestattung von zwei Urnen übereinander vorgesehen.


Realisierung

Vorgesehen ist der Ausbau der Gesamtanlage vom Wegebau und der Grundbepflanzung.

  • Es sollen dann zuerst von allen Bestattungsformen zwei Möglichkeiten angeboten werden, welche dann je nach Bedarf erweitert werden.
  • Hierzu wird die Pflege und weitere Bepflanzung an Gärtnereien vergeben, so dass so wenig wie möglich Arbeitsaufwand für den Bauhof anfällt.
  • Weiterhin werden Steinmetze um Vorschläge für Gemeinschafts- und Themengrabfelder bei einem Treffen aufgefordert. So kann eine gewisse Vielfalt gewährleistet werden.
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Wednesday, 30. january 2013 3 30 /01 /Jan. /2013 16:25

volksbegehren.jpg

Endstand Gemeinde Veitshöchheim am Mittwoch, 30.1.2013, 16.00 Uhr:

1401 Einträge = 18,3 % der 7671 Wahlberechtigten

 

Neuer Stand am Montag, 28.1.2013, 8.00 Uhr: 852 Eintragungen, das sind 11,11 % der Wahlberechtigten - allein am Samstag trugen sich über 100 Bürger/innen ein


Im Veitshöchheimer Bürgerbüro trugen sich bis 24.1.2013, 12.20  Uhr (also fast zur Halbzeit) 522 der 7.671 Wahlberechtigten in die ausliegenden Listen ein, das sind 6,78 %.

 

Öffnungszeiten:

  • Donnerstag, 17.1.2013, 7.30 Uhr bis 18 Uhr
  • Freitag, 18.1.2013,  7.30 Uhr bis 12 Uhr
  • Montag, 21.1.2013, 7.30 Uhr bis 16 Uhr
  • Dienstag, 22.1.2013, 7.30 bis 16 Uhr
  • Mittwoch, 23.1.2013, 7.30 Uhr bis 16 Uhr
  • Donnerstag, 24.1.2013, 7.30 Uhr bis 20 Uhr (= um 2 h verlängert)
  • Freitag, 25.1.2013, 7.30 Uhr bis 12 Uhr
  • Samstag, 26.1.2013, 10 Uhr bis 13 Uhr  (= zusätzlich)
  • Montag, 28.1.2013, 7.30 Uhr bis 16 Uhr
  • Dienstag, 29.1.2013, 7.30 Uhr bis 16 Uhr
  • Mittwoch, 30.1.2013, 7.30 Uhr bis 16 Uhr

Ergänzung:

  • Stand 24.1.2013 - 17.30 Uhr:  618 Eintragungen = 8,06 %
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Monday, 21. january 2013 1 21 /01 /Jan. /2013 09:51

VHAktuell 3.13Dank der flächendeckenden Entsorgung Veitshöchheims von Altpapier durch die Wasserwacht sind am Wochenende mehr als 500 Mitteilungsblätter der Ausgabe 3/2013 in der Papierpresse gelandet.

Sprich: der nördliche Teil Gartensiedlung steht diese Woche ohne Blättle da.

Die Austrägerin hat sich gekümmert, konnte aber nichts mehr unternehmen.

Bürgermeister Rainer Kinzkofer bittet die betroffenen Bürger/innen der Gartensiedlung, den Eifer der Wasserwacht-Papiersammler zu entschuldigen. 

 

 

Link auf Ausgabe 3/2013 (pdf.Datei)

 

 

 

 

 

 

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Sunday, 20. january 2013 7 20 /01 /Jan. /2013 14:42

NJE-Gaeste.jpg  NJE-Gaeste-3.jpg

Groß war auch heuer wieder der Andrang beim Neujahrsempfang der Gemeinde am Sonntagmorgen in den Mainfrankensälen.

Nje-Begrue-ung-1.jpg Nje-Begrue-ung-2.jpg

Schätzungsweise 450 Bürger, alle per Handschlag vom Bürgermeistertrio begrüßt, 

 NJE-Gaeste-4.jpg NJE-Gaeste-2a.jpg NJE-Gaeste-1.jpg

nutzten  die Gelegenheit, um sich im nahezu identischen Ambiente der Fastnachts-Fernsehsitzung gegenseitig ein gutes neues Jahr zu wünschen, sich über die aktuelle Lage der Gemeinde zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen,

Nje-service-gaeste.jpg Nje-service-1.jpg Nje-service-3.jpg

während Gemeindebedienstete gratis Getränke und Gebäckstangen servierten.

Nje-Kinzkofer-1.jpg

Bürgermeister Rainer Kinzkofer freute sich bei seinem nunmehr schon 27. Neujahrsempfang, neben der Geistlichkeit des Ortes auch zahlreiche Vertreter überörtlicher Einrichtungen von

Nje-VIPs-Bundeswehr-Energie.jpg Nje-Schulvertreter.jpg

Bundeswehr, BFW, Markushof, LWG, Team Orange,  Energieversorgung sowie auch die Leiter von Grundschule, Mittelschule und Gymnasium besonders begrüßen zu können.

Bild2-Geistlichkeit.jpg   Bild3-DLO.jpg  Bild4-BFW.jpg  Bild5-Markushof.jpg  Bild7-Team-Orange.jpg    Bild8-EVK.jpg

 Bild9-Gymnasium.jpg   Bild10-Eichendorffschule.jpg

Der Bürgermeister wünschte allen Anwesenden ein neues Jahr

  • ohne größere Sorgen, mit so wenig Ärger wie möglich
  • mit soviel Erfolg, wie man braucht, um zufrieden zu sein
  • nur soviel Streß, wie man verträgt, um gesund zu bleiben
  • und soviel Freude wie nötig, um alle Tage lang rundum glücklich zu sein

Auszüge aus der Rede des Bürgermeisters


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Der Bürgermeister freute sich, dass das Heeresmusikkorps 12, das 2012 sein 50jähriges Bestehen feierte,  bei der Strukturreform der Bundeswehr am Standort unter dem neuen Namen "Heeresmusikkorps Veitshöchheim" erhalten bleibt, allerdings ab Oktober 2013 dem Streitkräfteamt in Bonn unterstellt wird.

Bild6 LWG

Die für den Ort bedeutende Einrichtung der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau konnte zur Jahresmitte 2012 die Einweihung der für 20 Millionen Euro erstellten neuen Labor- und Zierpflanzengebäude feiern. Als nächstes wird nun der historische Altbau Herrnstraße grundlegend saniert und zum Weinkompetenz-Zentrum ausgebaut. Hierfür und für Maßnahmen im Gartenbau und im Fachzentrum Bienen will der Freistaat Bayern nochmals 20 Millionen Euro investieren. Neuer LWG-Präsident ist seit November Professor Dr. Sebastian Peisl.


Bild19-30-Jahre-Kammeroper.jpg

Bei der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim ging im 30. Jubiläumsjahr eine Ära zu Ende.

Bild20-SMSV.jpg Bild21-Sommerkonzerte.jpg Bild22-Theater-LWG.jpg  Bild23-Freuund-Frank.jpg   Bild24-Ausstellungen.jpg  

Unter den sonstigen vielfältigen kulturellen Aktivitäten, die Veitshöchheim auszeichnen, hob der Bürgermeister besonders die Aktivitäten der Sing- und Musikschule mit Projektchor, die Sommerkonzerte der Gemeinde im Synagogenhof,der Theatergruppe der Landesanstalt, das Kabarett Frei & Frank und zahlreiche Ausstellungen hervor.

Bild25 Partnerschaften Bild26-Sportlerehrung.jpg Bild27-Fasching.jpg Bild28-BLSV.jpg

Begegnungen gab es mit allen vier funktionierenden Partnerstädten. Erwähnenswerte Ereignisse waren 2012 auch die Sportlerehrung, die 26. "Fastnacht in Franken" und das BLSV-Bewegungsfest sowie zahlreiche Vereinsjubiläen.

Bild29-Jugendarbeit.jpg Bild31-Nachbarschaftshilfe.jpg Bild32-Sozialstation.jpg  

Im Bereich der Jugendarbeit stellte Kinzkofer die neue JUZ-Leiterin Valentine Stele vor. Als beispielhafte Einrichtung im Sozialen Bereich stellte er besonders die Nachbarschaftshilfe heraus. Einen Meilenstein  verzeichnete die Sozialstation Sankt Stephanus mit der Einweihung ihres neuen Pflegestützpunkts im ehemaligen Postgebäude.

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Neue Wege beschreitet die Gemeinde im Bereich des Klimaschutzes durch die Einstellung des Klimaschutzmanagers Jochen Spieß zum 1. Oktober 2012 zur Umsetzung des 2011 verabschiedeten Energieleitplanes.


Größere durchgeführte oder geplante Bau-Projekte

Bild34-Mainfrankensaele-Kopie-1.jpg 

Mainfrankensäle:

Größtes Projekt der letzten Jahrzehnte finanzieller Art, sind die Mainfrankensäle, die nach 30 Jahren Nutzung, was man äußerlich nicht sehe, hinsichtlich Energiekosten, Lüftung und Beleuchtung sowie Heizung und ähnlichem in desolatem Zustand ist. Das Veranstaltungszentrum wird nun technisch, energetisch, gewisserweise ästhetisch und auch räumlich und funktional den modernen Gegebenheiten und geänderten Nutzungsmöglichkeiten angepasst und erweitert. 


 

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Kauf alter Rewe-Markt:

Der von der Gemeinde im Dezember erworbene alte REWE-Markt wird zunächst als Kaltlagerfläche genutzt. 


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Sanierung Schwimmhalle: 

Einer Nutzung wieder zugeführt wurde im letzten September Lehrschwimmbecken, das für eine Million Euro saniert werden musste.


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Mainsteg:

Beim Mainsteg steht nun die Vorentwurfsplanung. Bis Mitte 2013 soll die Entwurfsplanung fertig sein, im Oktober 2014 der Baubeginn erfolgen, mit Fertigstellung ein Jahr später. Von den Kosten von 4,4 Millionen Euro entfallen auf die Gemeinde rund 500.000 Euro.


 

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Neubau Bilhildiskindergarten: 

Ende Juni 2013 wird der von dreigruppig auf viergruppig erweiterte Ersatzneubau des Bilhildiskindergartens fertig gestellt sein, der dann auch als integratives Familienzentrum fungieren soll. Von den Kosten von zwei Millionen Euro trägt die Gemeinde 658.000 Euro.

Bild39--AWOkiga-Kopie-1.jpg

Generalsanierung und Erweiterung AWO-Kinderhaus:

Die Arbeiterwohlfahrt wird 2013 ihr Kinderhaus im Schenkenfeld grundlegend energetisch sanieren und um einen Kindergruppenanbau erweitern.

Mit diesen beiden zusätzlichen Kinderkrippen und zwei weiteren neuen Krippen im Bilhildishaus und im Kuratiekindergarten kann die Gemeinde zum 1. August 2013 entsprechend der gesetzlichen Verpflichtung bedarfsgerecht ausreichend Krippenplätze im Ort vorhalten.

 


 

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Lärmschutz Bahnlinie:

Für geplanten Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnlinie im Ortsbereich will nun die DB im März 2013 die Durchführung des  Planfeststellungsverfahrens bei der Regierung von Unterfranken beantragen.


Bild41--SanierungAltort.jpg

Abschluss Altortsanierung:

Abgeschlossen ist nun die Altortsanierung. Auf die Grundstückseigentümer im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet kommen keine weiteren Ausgleichszahlungen zu. Insgesamt wurden zwölf Millionen Euro investiert, von denen der Staat 7,5 Millionen Euro finanziert hat.


Bild42--Wohngebietsausweisung.jpg

Baugebietsausweisung Sandäcker/Geisberg:

Die einzige weitere Siedlungsentwicklung der Gemeinde erfolgt an der WÜ 3 am Geisberg, zunächst im Bereich der "Sandäcker". Dort sind etwa 250 Wohneinheiten geplant.


Bild43--Gewerbegebietsausweisung.jpg

Gewerbegebietserweiterung:

Zur Erweiterung steht auch das Gewerbegebiet an. Sofern die Gemeinde nicht in den Besitz der Flächen gelangt, wird die Umlegung schwieriger. Die Erweiterung ist nicht nur für ansässige Betriebe unbedingt nötig.


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Radwegausbau Dürrbachtal

Der 830 Meter lange Ausbau auf Veitshöchheimer Gemarkung des Radweges von Oberdürrbach nach Rimpar kostet der Gemeinde 130.000 Euro. Die Gemeinde erhält jedoch einen Zuschuss von 90 Prozent.


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Haushaltsergebnis 2012

Bei den Finanzdaten konnte der Bürgermeister ein erfreuliches Haushaltsergebnis 2012 vermelden. Die im Verwaltungshaushalt erzielte Zuführung von über  vier Millionen Euro war noch nie so hoch (bisheriger Rekord 2008: drei Millionen Euro). Die Rücklagen, die bei knapp zwölf  Millionen Euro liegen, sind jedoch für alle anstehenden Maßnahmen nicht ausreichend. Die Schulden belaufen sich auf 619.000 Euro, die ausschließlich rentierlich sind..Durch den Neubau der Mainfrankensäle muss die Gemeinde aber wieder in die Verschuldung gehen.

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Freiwillige Leistungen

Die Gemeinde hat sehr hohe freiwillige Leistungen für die Bürger und die Vereine von knapp 800.000 Euro pro Jahr.


Folie-Danke.jpg

Zum Schluss galt der Dank des Bürgermeisters allen, die an dieser insgesamt nicht schlechten Bilanz mitgearbeitet haben und so zum guten Ruf, zur bekannt hohen Wohn- und Lebensqualität beigetragen haben, ob haupt- oder ehrenamtlich in der Gefahrenabwehr, im Sport, der Jugendarbeit, im kirchlichen und  sozialen Bereich, in der Kultur oder in der Politik.


Für seine außerordentlichen Verdienste in der Seniorenarbeit, im Gemeinderat und im Verensleben wurde dem 80jährigen Kurt Scheuring eine besondere Ehrung zu teil - Link auf eigenen Bericht.


veröffentlicht in: Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Friday, 16. november 2012 5 16 /11 /Nov. /2012 00:02

Buergerversammlung-2.jpg Buergerversammlung-1.jpg

Über 200 Veitshöchheimer bekundeten durch ihr Erscheinen in der Bürgerversammlung ihr Interesse am Gemeindeleben.

Etwa eine halbe Stunde lang lauschten sie zunächst der anschaulich bebilderten Kurzinformation von Bürgermeister Rainer Kinzkofer über vergangene und geplante gemeindliche und gesellschaftliche Ereignisse und Vorhaben (siehe nachstehend abgebildete Folien - auch als Diashow).


Vereins- und sonstige Jubiläen

Im Schnelldurchgang hatte das Ortsoberhaupt zu Beginn nennenswerte Ereignisse 2012 in Erinnerung gebracht. Es war ein Jahr zahlreicher Vereins- und sonstiger Jubiläen. So wurden beispielsweise das Heeresmusikkorps 12, die Kuratie Heilige Dreifaltigkeit und die Sudetendeutsche Landsmannschaft 50 Jahre, der Musikverein und das Theater am Hofgarten 25 Jahre alt.

01 135 Jahre TGV 02 120 Jahre SPD und 66 Jahre CSU 03 50 Jahre Kuratie 04 50 Jahre SL VH 05 50 Jahre SVVGymnastik 06 50 Jahre HMK12

  • 01 - 135 Jahre Turngemeinde
  • 02 - 120 Jahre SPD-Ortsverein und 66 Jahre CSU-Ortsverein
  • 03 -   50 Jahre Kuratie Heilige Dreifaltigkeit
  • 04 -   50 Jahre Sudetendeutsche Landsmannschaft
  • 05 -   50 Jahre SVV-Gymnastik
  • 06 -   50 Jahre Heeresmusikkorps 12

07 20 Jahre Traditionsverband 12. PzDiv 08 10 Jahre DLO 10 25 Jahre Musikverein 11 25 Jahre Theater am Hofgarten 12 10 Jahre Stammtisch Birkental und Gartensiedlung

  • 07 -   20 Jahre Traditionsverband 12. Panzerdivision
  • 08 -   10 Jahre Division Luftbewegliche Operationen (DLO)
  • 09 -   30 Jahre Bayerische Kammeroper Veitshöchheim + Ende
  • 10 -   25 Jahre Musikverein
  • 11 -   25 Jahre Theater am Hofgarten
  • 12 -  10 Jahre Stammtische Gartensiedlung und Birkental

Kulturelle Veranstaltungen/Aktivitäten

09 30 Jahre KammeroperNach 30 Jahren ging leider auch die erfolgreiche Ära der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim zu Ende, die in dieser Zeit laut Bürgermeister für Veitshöchheim ein hervorragender Werbeträger und mit über 800 Auftritten kultureller Botschafter Veitshöchheims war.

Die Sing- und Musikschule glänzte mit Bach‘s H-Moll-Messe und dem Musical „Hair“.

Die Sommerkonzerte im Synagogenhof erfreuten sich in der Ferienzeit steigender Beliebtheit.

Das gemeindliche Neujahrskonzert gestalten am 1. Januar 2013, 17 Uhr „Sousi und die Grammophoniker“.

 
Laut Bürgermeister funktionieren auch alle vier Partnerschaften mit Greve in Chianti, Pont-l’Evêque, Rotava und Geithain in Sachsen.

In der Bücherei im Bahnhof hat die Gemeinde 20.000 Euro in eine neue Medienwelt investiert.
Die 26. in Veitshöchheim stattfindende Sendung „Fastnacht in Franken“ ist auf den 1. Februar 2013 terminiert.
13 Neujahrs und Weihnachtskonzert  14 SMSV Projektchor 15 Sommerkonzerte Synagogenhof 16 Theater LWG  17 Ausstellungen  18 Partnerschaften

  • 13 - Neujahrs- und Weihnachtskonzert
  • 14 - Sing- und Musikschule - Projektchor
  • 15 - Sommerkonzerte im Synagogenhof
  • 16 - Theatergruppe LWG
  • 17 - Ausstellungen
  • 18 - Partnerschaften

19 Buecherei im Bahnhof 20 Sportlerehrung 22 Fasching  23 BLSV Franken Aktiv

  • 19 - Bücherei im Bahnhof
  • 20 - Veitshöchheimer Sportlerehrung
  • 21 - Fasching
  • 22 - BLSV Bewegungsfest Franken-Aktiv
  • 23 - Veitshöchheim Chronik von Thomas Struchholz

21 Veitshoechheim ChronikDie von Thomas Struchholz herausgebrachte Chronik Veitshöchheim bezeichnete Kinzkofer als imposant und sehr begrüßenswert. Es gab jedoch gewisse Irritationen, so dass der Gemeinderat den Kauf einer größeren Menge mehrheitlich ablehnte.


 

Bedeutende Vorhaben und Planungen:

(Die Ausführungen des Bürgermeisters zu einigen Folien werden noch erläutert in extra Beiträgen)

  • 24 - Sanierung und Erweiterung der Mainfrankensäle

24 MainfrankensäleDie größte finanzielle und sachliche Herausforderung der Gemeinde sind die Mainfrankensäle, die nach über 30 Jahren energetisch saniert und erweitert werden. Die Planung ist soweit abgeschlossen und die ersten Aufträge über mehr als fünf Millionen Euro vergeben.

Es kommt in den vorderen Bereich des Erweiterungsbaus einschließlich Foyer eine Dauerausstellung, die die Fastnacht in Franken und barocke Bühnenwelten zum Inhalt hat. Baubeginn ist 2013 unmittelbar nach Faschingsende und die Fertigstellung im Dezember 2014 erfolgen. Der bisherige Saalbereich muss im Fasching 2014 aber soweit fertig sein, dass die Fernsehsitzung dennoch stattfinden kann, auch wenn der Anbau noch nicht fertig. Die Kosten von 13,2 Millionen Euro netto sollen wie folgt finanziert werden: 2,3 Millionen Euro Röfe-Wirtschaftsförderungs-Zuschuss, 400.000 Euro Zuschuss von aus dem CO2-Minderungsprogramm des Freistaates Bayern, 2,1 Millionen Euro (mit Tilgungszuschuss von 209.000 Euro zinsloser Kommunal-Energie-Kredit der LaBo, Eigenmittel von 5,5 Millionen Euro und ein Kapitalmarktdarlehen von 2,7 Millionen Euro.

 

25 Erwerb ehemaliger Rewemarkt

25 Erwerb ehemaliger Rewemarkt

26 Sanierung Lehrschwimmbecken 27 Mainsteg 28 Dreifachhalle Brandschutz 28 Sozialstation

29 Wohngebietsausweisung 30 Gewerbegebietsausweisung 31 Ratskeller 33 Sanierung Martinskapellle 34 KiTa AWO 35 Neubau BilhildisKiGa

36 Kinderbetreuung Bedarf 37 AWOHort Vitusschule  38 Kiga Martin Spielbereich 32 LWGNeubauten 39 Ausbau Heidenfelder Straße

B 01 Walter Goetzner  40 Straßenbaumaßnahme Dringlichkeit  42 Laermschutz Bahnlinie 43 Radwegausbau Duerrbachtal 44 Altortsanierung Abschluss

  • 41 - schadhafter Straßenbelag Echterstraße
  • 42 - Dringlichkeitsliste Straßenausbau und Straßen-Unterhaltungsmaßnahmen
  • 43 - Lärmschutz entlang Bahnlinie
  • 44 - Ausbau Radweg im Dürrbachtal
  • 45 - Abschluss Altortsanierung

45 Klimaschutzmanager 46 Geisbergbad  48 Gemeindehaushalt 2012 Ergebnisvorschau 47 VerwaltungsHaushalt 2012  49 Freiwillige Leistungen

  • 46 - Einstellung Klimaschutzmanager
  • 47 - Bilanz Geisbergbad 2012
  • 48 - Haushalt 2012 - Ergebnisvorschau
  • 49 - Haushalt 2012 - Entwicklung wichtiger Parameter
  • 50 - Haushalt 2012 - Freiwillige Leistungen

Schriftliche eingegangene Eingaben:

B 02 Karl Wolf B 04 Familie Fay B 03 a Michael Schmitt B 03 b Michael Schmitt

  • 51 - Karl Wolf - Thema: schadhafter Pflasterbelage im Altort
  • 52 - Familie Fay - Thema: Fahrzeuge fahren in Wolfstalstraße über Gehweg
  • 53 - Dr. Michael Schmitt - Thema: Straßenbeleuchtung Günterslebener Strraße von Sonnen- bis Wolfstalstraße
  • 54 - Dr. Michael Schmitt - Thema: Baumpflanzungen unterhalb der Bahnbrücke

Nach einer kurzen Pause meldeten sich zu Wort:

  • 01 - Manfred Dömling - Thema: Lücke in der DB-Lärmschutzwand
  • 02 - Friedrich Wolf - Thema: Auskunft zu den Biotopen am Geisberg
  • 03 - Frau Baudach - Thema: Reiter verursachen auf Waldwegen tiefe Löcher
  • 04 - Frau Schilling - Thema: fehlender Lebensmittel-Laden im Altort
  • 05 - Herr Wassermann - Themen: Geisbergbad: a) Anzeige der Wassertemperaturen im Geisbergbad im Eingangsbereich und b) Markierung behindertengerechter Zugang zu den Wasserbecken
  • 06 - Helmut Wieden - Thema: Zunahme Verkehr auf Wü 3 aufgrund geplanter Baugebietsausweisungen
  • 07 - Manfred Roßner - Thema: Verbesserung intelligente Ampelschaltung an Einfahrt Schenkenfeld/Setzweg

Der Bürgermeister bezog zu den schriftlichen und mündlichen Beiträgen Stellung. Eine Beschlussfassung durch den Gemeinderat erübrigt sich, außer evtl. Folie Nr. 53.


veröffentlicht in: Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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Monday, 22. october 2012 1 22 /10 /Okt. /2012 20:32

TVTouringOrtsportraitInterviewBuergermeister1

Bayerische Piraten wollen Gemeinderatssitzung im Internet übertragen

Laut "Die Welt" vom 15.10.2012 sollen nach dem Willen der Piratenpartei öffentliche Stadt- und Gemeinderatssitzungen in Bayern künftig per Video aufgezeichnet und anschließend im Internet veröffentlicht werden. Transparenz und Teilhabe der Bürger an politischen Entscheidungen seien nur möglich, "wenn die Öffentlichkeit der Sitzungen konsequent ausgedehnt wird", begründete der bayerische Piratenchef Stefan Körner seinen Vorschlag. Körner verwies dabei auf Städte wie Pfaffenhofen und Passau, wo ein Internet-Livestream aus dem Stadtratssitzungen bereits erfolgreich praktiziert werde. "Diese guten Beispiele müssen endlich Standard werden", sagte Körner.

 

Ein gleichlautender Antrag eines Bürgers ging nun auch bei der Gemeinde Veitshöchheim  ein. Vielen Bürgern sei es nicht möglich, so die Begründung, in den öffentlichen Sitzungen des Plenums und der Ausschüsse ihr Recht auf Teilhabe an demokratischen Prozessen wahrzunehmen, da manche zu diesen Zeiten arbeiten, andere familiäre Verpflichtungen haben.

Auch in zahlreichen anderen Kommunen gingen Petitionen mit dem Ziel ein, durch die Übertragung von Gemeinderatssitzungen im Internet, Kommunalpolitik "sichtbar" und somit transparent zu machen.

 


Recherchen der Veitshöchheimer Geschäftsleitung:

Datenschutz

Bei der Video-Aufzeichnung von Sitzungen und der Veröffentlichung im Internet sind datenschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten, insbesondere muss das Persönlichkeitsrecht gewahrt bleiben.

Dazu hat der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz Dr. Thomas Petri in seiner 2011 herausgegebenen Broschüre „Datenschutz Rathaus“ ausgeführt: „Werden Gemeinderatssitzungen ins Internet übertragen, so ist darauf zu achten, dass einzelne Zuschauer nicht erkannt werden können, Bürgerangelegenheiten nur anonym behandelt werden und Gemeinderatsmitglieder bzw. Gemeindebedienstete einer Übertragung ihrer Beiträge vorher wirksam zugestimmt haben. Sitzungsvorlagen, die personenbezogene Daten enthalten – auch für öffentliche Sitzungen – sind interne Ausarbeitungen der Verwaltung und gehören nicht ins Internet. Auch bei einer Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle – selbst von öffentlichen Sitzungen – dürfen regelmäßig nicht mehr als Tag und Ort der Sitzung, die Namen der Gemeinderatsmitglieder, die behandelten Gegenstände, die Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis veröffentlicht werden.“

Weiter wird von Datenschützern geltend gemacht: Eine „wirksame schriftliche Einwilligung“ setzt Folgendes voraus: Ausführliche Aufklärung über Verwendungsmöglichkeiten der Aufzeichnungen (auch durch Internetnutzer), Bedenkzeit und Nichtöffentlichkeit der Einwilligung – sonst entsteht ein Entscheidungsdruck und damit gibt es keine Freiwilligkeit im Sinne des Datenschutzrechts mehr – sowie jederzeitiger Widerruf und Nichtöffentlichkeit des Widerrufs.

Kameras und Mikrofone dürfen nur Personen erfassen, die eingewilligt und nicht widerrufen haben – nach Möglichkeit nur Redner. Die versehentliche Aufzeichnung – in Bild und Ton – von Personen, die nicht eingewilligt hätten, muss verhindert werden.

Wird eine Einwilligung zurückgezogen oder würden personenbezogene Daten Dritter in Ausführungen des Bürgermeisters oder der Gemeinderäte behandelt, darf nicht übertragen werden. Die Kommune hat dies sicher zu stellen, indem bei einer Live-Übertragung unterbrochen oder bei Aufzeichnungen entsprechend herausgeschnitten wird.

Nach Möglichkeit soll es keine Speicherung der Aufzeichnungen geben, andernfalls seien eingestellte Aufzeichnungen spätestens nach der nächsten Sitzung aus dem Netz zu nehmen. Den Internetnutzern soll nicht ohne Weiteres die Anfertigung einer Kopie ermöglicht werden.


Beispiel Pfaffenhofen

In Pfaffenhofen, wo alle Ratsmitglieder mit einer Übertragung einverstanden waren, hat man sich wohl über diese datenschutzrechtlichen Bedenken hinweggesetzt. Es wurde aber mit Rücksicht auf gewisse Bedenken einiger Stadträte die Technik so eingerichtet, dass die Räte nicht ständig im Bild sind, sondern das Übertragungsbild grundsätzlich auf das Podium mit Bürgermeister, Verwaltung und Leinwand ausgerichtet wird und die Stadträte nur bei Wortmeldungen ins Bild kommen: Erst wenn ein Stadtrat den Mikrofonknopf betätigt, wird die Kamera automatisch auf diesen Sprechplatz ausgerichtet. Da sich immer zwei Stadträte ein Mikrofon teilen, sind dann beide Personen im Bild. Während der Umschaltzeiten zwischen den Rednern ist das letzte Bild des Vorredners kurz - für maximal drei Sekunden - eingefroren. Da keine Kameraschwenks übertragen werden, ist sichergestellt, dass nur aktive Redner zu sehen sind.

In Pfaffenhofen wurden für dieses Projekt 30.000 € im Haushalt 2012 eingestellt.


Beispiel Passau

In Passau haben ein Drittel der Stadträte ihre Zustimmung verweigert. Die Folge sind gesplittete, ständig unterbrochene und deshalb lt. Fernsehkommentar fragwürdige Livestream-Übertragungen. Eine Passauer Fraktion beanstandet deshalb, dass bei einer Veröffentlichung des Videos im Internet nicht mehr kontrollierbar ist und die Gefahr besteht, dass aus Beiträgen Fragmente zusammenhanglos herausgelöst und womöglich in einen neuen Beitrag zusammengesetzt werden, der das tatsächliche Geschehen verzerrt und wahrheitswidrig wiedergibt.


Eine Sitzungsvorlage für die Region Stuttgart am 10.10.2012 hat das Fazit: Die Übertragung von Gremiensitzungen im Internet ist grundsätzlich möglich. Die Umsetzung wird durch den Daten- und Persönlichkeitsschutz allerdings dermaßen erschwert, dass der organisatorische, technische und personelle Aufwand unverhältnismäßig hoch ist. Eine Investition unter der derzeitigen Rechtslage in Personal und Technik kann daher solange nicht empfohlen werden, bis die rechtlichen Rahmenbedingungen dies mit einem vertretbaren Aufwand zulassen. Der Datenschutz hat in mehreren Städten einen Livestream von Gemeinderatssitzungen verhindert.


Die Stadt Karlruhe teilte, wie es heißt, die Bedenken des Landesdatenschutzbeauftragten. Sie sah eine „rechtssichere Umsetzung“ aufgrund der Einwände als kaum vorstellbar an. Die Verwaltung hatte in der Sitzung in Karlsruhe deshalb vorgeschlagen, bis auf weiteres von einer Übertragung von Gemeinderatssitzungen im Internet abzusehen. Der Rat habe diesem Vorschlag entsprochen.


Die hessische Landesregierung hat mit der Änderung der hessischen Gemeindeordnung zum 1.1.2012 den Kommunen eine Ermächtigungsgrundlage für Internetübertragungen von Kommunalparlamenten eröffnet. Dort heißt es in Art. 52 Abs. 3: Die Hauptsatzung kann bestimmen, dass in öffentlichen Sitzungen Film- und Tonaufnahmen durch die Medien mit dem Ziel der Veröffentlichung zulässig sind.

Gleichwohl wurde diese Öffnung bei der Verabschiedung der Gesetzesänderung auch skeptisch gesehen und von einer „Schwachstelle“ gesprochen. Es sei nämlich „gar nicht so einfach, zwischen dem Anspruch nach transparenten und öffentlichen Verfahren in der Politik und den Persönlichkeitsrechten der ehrenamtlich agierenden Mandatsträger die richtige Balance zu halten. Mahnende Worte hatte der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch an die Abgeordneten gerichtet. Zwar lehnte er die Regelung nicht grundsätzlich ab, nannte sie aber „eine hochsensible Angelegenheit“. Für die demokratische Kontrolle reiche es aus, wenn die Lokalpresse aus den Sitzungen berichte, urteilte der Datenschützer.


Beurteilung der Veitshöchheimer Geschäftsleitung

Unabhängig davon, ob in Veitshöchheim alle Ratsmitglieder mit einer Übertragung einverstanden sind (dies gilt gleichermaßen auch für die Referenten aus der Verwaltung, die häufig aus fachlicher Sicht während der Sitzung angehört werden - beides müsste erst noch eruiert werden) enthalten sowohl die Sitzungs-Vorlagen als auch die Powerpoint-Folien in den meisten Fällen personenbezogene Daten, insbesondere in allen Bausachen. In den Vorträgen des Bürgermeisters und der Referenten zum Sachverhalt und auch bei den Wortmeldungen müssten als in den Video-Aufzeichnungen diese Passagen wieder herausgeschnitten werden, ebenso auch soweit bei Redebeitragen keine Zustimmung erteilt wird..

Ein Sitzungs-Video über Sitzungen in Veitshöchheim wäre deshalb höchst lückenhaft. Ein externes Unternehmen, das mit der Videofilmerstellung beauftragt werden müsste, verfügt wiederum auch nicht über die rechtlichen Kenntnisse, was nun zulässig ist. Ähnlich wie der Protokollauszug, könnte das Video erst nach Freigabe durch den Gemeinderat veröffentlicht werden.

Es stellt sich deshalb die Frage, ob ein solch großer Verwaltungs-Aufwand unbeschadet der datenschutzrechtlichen Bedenken gerechtfertigt ist.

Bereits vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit

Das von Bürgern geltend gemacht Recht auf Teilhabe an demokratischen Prozessen ist in Veitshöchheim bereits weitgehend dadurch ermöglicht,  dass über alle öffentlichen Sitzungen Protokollauszüge im wöchentlich erscheinenden Mitteilungsblatt Veitshöchheim Aktuell bekannt gegeben werden, das zudem schon am Donnerstagabend vor der Veröffentlichung auch im Internet auf www.veitshoechhheim.de nachgelesen werden kann.

Über wichtige Punkte berichtet darüber hinaus regelmäßig die Tagespresse und seit zwei Jahren werden fast alle Themen ausführlich im Blog „Veitshöchheim News“ www.veitshoechheim-blog.de aufbereitet . Es besteht hier auch die Möglichkeit für Bürger, eigene Kommentare abzugeben

Für Bürgermeister Rainer Kinzkofer ist deshalb die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde auch ohne Sitzungsübertragung bereits vorbildlich.

In diesem Zusammenhang kann auch auf die alljährliche ausführliche Chronik Veitshöchheim verwiesen werden. Eine Teilhabe-Möglichkeit besteht auch für alle Bürger, sich im Agenda 21- Arbeitskreis einzubringen und so Veitshöchheim mitzugestalten. Unter anderem arbeitete der AK ein Leitbild für Veitshöchheim aus. Wer sich über gemeindliche Probleme informieren will, hat dazu ausreichend Gelegenheit. Schließlich ist auch die Bürgerversammlung (die nächste am 15.11.) ein Forum, sich über die aktuellen gemeindlichen Themen zu informieren und auch Fragen und Anregungen vorzubringen.

Im übrigen zeigen jahrzehntelange Erfahrungen, dass das Interesse an den um 18.00 Uhr beginnenden Sitzungen des Gemeinderates und des Hauptausschusses bis auf wenige an den Fingern einer Hand zählbaren Ausnahmen meist nur dann gegeben ist, wenn Bürger persönlich von einer Entscheidung betroffen sind, wie beispielsweise Grundstückseigentümer bei Ausweisung eines Baugebietes.


Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Sie können dazu in der Leiste unten einen Kommentar abgeben.

 


Kommentar von Bruno Winter auf Facebook am 22.10.2012:

Bruno hat geschrieben: „Transparenz schön und gut. Aber irgendwo muss man auch Aufwand und Nutzen abwägen. Und: Das Internet ist nicht die einzige Medium, Öffentlichkeit herzustellen. Jeder kann und darf hingehen, jeder kann sich informieren, jeder weiß, was passiert. Noch etwas: Die Unbefangenheit -die Freiheit des gesprochenen Wortes- dürfte dann nicht mehr gegeben sein. Es besteht die Gefahr, dass die Arbeit des GR eher behindert wird.“ 

veröffentlicht in: Gemeinde - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
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