Quantcast

Bildung Gymnasium

Friday, 10. may 2013 5 10 /05 /Mai /2013 09:05

BananenAbiturbeginn.jpg Mit Bananen versüßte die Schülerfirma Fresh & Fruits-Schülerlounge den 113 Abiturientinnen und Abiturienten den Beginn der Abiturprüfungen am Gymnasium Veitshöchheim. Bananen enthalten drei natürliche Zuckerarten, schildert hocherfreut über diese Aktion die Betreuungslehrerin Margarete Simmelbauer. Kombiniert mit den Ballaststoffen und Mineralien würden sie daher einen schnellen und langanhaltenden Energieschub liefern, den nicht nur Sportler zu schätzen wissen. Auf diese Weise würden sie einen Beitrag dazu leisten, die viereinhalb Stunden Deutschprüfung in voller Konzentration bewältigen.

Sophie Becker, die Geschäftsführerin der Schülerfirma, hatte für diese Aktion das Main-Center als Sponsor gewinnen können, wie auch schon zur Wiedereröffnung der Schülerlounge nach den Sommerferien REWE Roth als Sponsor für eine Apfel-Aktion. Die Obstkisten bestückten  Jakob Hirn, Jana Filbig und Anna Kilian aus der neunten Jahrgangsstufe und übergaben sie stellvertretend an die Q12-Prüflinge Daniel Ebenbeck, Jasmin Gebhart, Lukas Krenz, Svenia Steinfurt und Saskia Joßberger (v.l.).

Foto: Gymnasium

 

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Friday, 26. april 2013 5 26 /04 /Apr. /2013 11:24

malwettbewerbsiegerehrungVrBank-1.jpg„Entdecke die Vielfalt: Natur gestalten" lautete das Motto des 43. Jugend-Malwettbewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken, an dem sich sechs Jahrgangsstufen des Gymnasiums Veitshöchheim beteiligten. Die Jury hatte es nicht leicht, aus 310 Arbeiten die Preisträger auszuwählen. Die Schüler hatten die Aufgabe, sich mit der sozialen, gestalterischen und biologischen Vielfalt der intakten Natur zu beschäftigen und diese nachhaltig darzustellen.

Verena Künzel und Lisa Roth von den VR Bank-Filialen Veitshöchheim überreichten   nun bei der Siegerehrung als Preis an die drei Erstplatzierten in jeder Jahrgangsstufe ein Wissens-Lernspiel. Über die Erfolge ihrer Schüler freuen sich auf dem Pressebild in der hinteren Reihe Schulleiter Dieter Brückner (links) und Kunsterzieherin Britta Habersack (rechts).

Preisträger 1. Platz 2. Platz 3. Platz
5. Klasse Anna Dorsch Christina Rockenstein Paul Krajewski
6. Klasse Jola Paulick Eva Muthig Hannah Staus
7. Klasse Drystan Schmuck Klara Hirn Maurice Greve
8. Klasse Tessa Richter Marike Menkhaus Jana Kraft
9. Klasse Jakob Hirn Timo Issing Evelyn Horvath
11. Klasse Johannes Mandic Isabell Hoyer Naomi Pepov
Sonderpreis Collage Isabella Arnegger
Sonderpreis Film Q 11 Christopher Brach Donas Steiner Dan Kater

Kunstlehrerin Britta Habersack freut sich schon auf die Teilnahme am 44. Jugendwettbewerb im nächsten Jahr, der nach dem Motto „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“ ein freies Gestalten zulasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 23. april 2013 2 23 /04 /Apr. /2013 22:20

Puppenspieler WelttagBuch 12 China 03 Chinesen 2

Aktion „’Nimm und lies!’ - Bücher bauen Brücken“ begeistert  mehr als 100 Erst-, Zweit- und Viertklässer aus den Grundschulen Veitshöchheim, Güntersleben und der Dürrbachau


Link auf Mainpost-Artikel (pdf)

Das Landkreisgymnasium öffnete am diesjährigen Welttag des Buches als Zentrale des Lokal-regionalen Lesenetzwerks zur Leseförderung erneut seine Türen für Partnerschulen aus der Region für die gemeinsame Großveranstaltung „’Nimm und lies!“ - Bücher bauen Brücken“ unter der Schirmherrschaft von Gert Weiß, dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien und Schulamtsdirektor Erwin Pfeuffer.

Puppenspieler WelttagBuch 03 b Lesescouts

„Willkommen in der Welt von 1001 Nacht!“, so begrüßten die Gymnasiastinnen Kira von Bosse, Saskia Schiebler, Jasmin Stieper vom Lesescout-Team „Lakota Moon“ über Grundschüler aus Veitshöchheim, Güntersleben und Dürrbachau symbolisch mit einer Packung „Prinzenrolle“ in der Hand. Denn diesmal drehte sich alles um einen Prinzen, nämlich um die Geschichte von Prinz Zain-el-Asnam.

Puppenspieler WelttagBuch 02 a

 

Die Leiterin des Veitshöchheimer Lesenetzwerks, Jutta Merwald, hatte den seit 1990 freischaffenden Puppenbauer und -spieler Thomas Glasmeyer aus Würzburg eingeladen.

Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 01 Buch  Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 02 Teezeremonie  Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 03 Kamel  Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 04 Wasserpfeife  Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 05 GinFizz

Der 56jährige erweckte das orientalische Märchen mit seinen selbst gefertigten Wankelpuppen auf witzige und originelle Weise zum Leben und entführte die Pennäler mühelos in die Welt des Prinzen aus 1001 Nacht.

 Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 06 Taenzerin 1  Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 07 Sultan-Kopie-1  Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 07 Sultan mit Mutt Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 08 Kairo 01   Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 09 Rueckreise Kair

Nachdem „Zaini“ sein Vermögen verschleudert hat, erscheint ihm im Traum ein älterer Mann, der ihn auf die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz schickt. Mit seinem Freund und Diener Mobarek macht er sich auf die Suche.

 Puppenspieler WelttagBuch 01 Vorfuehrung 10  Puppenspieler WelttagBuch 11 Geist  Puppenspieler WelttagBuch 12 China 02 Krokodil 1  Puppenspieler WelttagBuch 12 China 05 Statthalter  Puppenspieler WelttagBuch 12 China 06 Prinzessin

 

Auf seinem Weg begegnet er einem bayerischen Geisterkönig, der dem Prinzen aus dem Morgenland ein Geschenk verspricht, wenn es ihm gelinge, ihm eine Frau beizuschaffen.

Schön und gut solle sie sein. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn auf der großen weiten Welt gibt es kaum eine, bei deren Anblick der Zauberspiegel nicht beschlägt. Und das heißt dann unmissverständlich: Das ist die Falsche.

 Puppenspieler WelttagBuch 12 China 04 Chinesen 2  Puppenspieler WelttagBuch 13 a  Puppenspieler WelttagBuch 13 c  Puppenspieler WelttagBuch 14 Schlussfoto 00  Puppenspieler WelttagBuch 14 Schlussfoto 01

In China werden der Prinz und sein Freund schließlich fündig. Güsella, die Tochter des Mandarins, erobert sein Herz im Sturm. Sie geben sich das Jawort und alles könnte so schön sein, wenn der Prinz nicht Güsella dem Geisterkönig versprochen hätte. Doch es gibt für den Prinzen ein Happyend und er wird für all seine Mühen belohnt.     

Für Projektleiterin Merwald war es naheliegend, wie sie sagte, zum Welttag des Buches ein Märchen zu wählen und das geschriebene Wort durch das Spiel auf der Bühne vor den Augen der Kinder lebendig werden zu lassen und dadurch die Schüler unmittelbar zu fesseln. Leider seien heute Märchen vielfach aus den Kinderzimmern verschwunden, weil sie oftmals zu weltfremd erscheinen. Dennoch könnten sie den Kleinen noch immer wertvolle Orientierungshilfe in einer zunehmend komplexeren und beängstigenderen Lebenswirklichkeit bieten.

Wie die begeisterte Reaktion der mit ins Spiel mit einbezogenen Grundschüler zeigte, konnten sie sich der Faszination der Puppen nicht entziehen. Offene Kindermünder und große Augen waren während der ganzen Vorstellung zu beobachten.

Puppenspieler WelttagBuch 12 China 02 Krokodil 2

Glasmeyer trat dabei in seinem portablen Theater nicht hinter seinen Puppen zurück, sondern brachte sich wie selbstverständlich als „Drahtzieher“ selbst in ihr Spiel ein. Auf diese Weise entstand eine reizvolle Spannung zwischen der Realität und der Welt der Puppen, in die die Zuschauer unweigerlich hineingezogen wurden.

 

Puppenspieler WelttagBuch 15 Schlussfoto mit Puppen

Und weil der hautnahe Kontakt zu diesen Wesen gerade für die Kleinen so wichtig ist, durften sie am Ende die Puppen selbst in Augenschein nehmen und sich als Puppenspieler versuchen.

Die Begeisterung für Märchen war bei den Erst- und Zweitklässern aber nicht erst durch das Puppenspiel geweckt worden. In den Wochen zuvor hatten die Lesescouts des Gymnasiums Veitshöchheim aus der 7. bis 11. Klasse bei ihren Besuchen in den Grundschulklassen die Kinder mit dem Vorlesen und Erzählen von Märchen auf die Veranstaltung eingestimmt. 

Zum Welttag des Buches hatten sich die Lesescouts selbst als Schriftsteller betätigt und für die von ihnen betreuten Klassen eigene Märchen verfasst. So durften die Gäste am Ende der Veranstaltung eine eigene „Märchenrolle“ mit nach Hause nehmen

Stolz verteilten die Lesescout-Teams „Lesuane“ (Richard Baudach, Tanja Balling, Jakob Lehner, Nina Wucherer), „Lakota Moon“ (Kira von Bosse, Jasmin Steiper, Saskia Schiebler), „Die Dobbys“ (Julia Geißler, Kathi Neubauer, Mirja Wucherer), „Die Olchis“ (Maria Ruppel, Dominika Meusert) und „Die drei Lesezeichen“ (Manuel Tausch, Valentin Kuhn, Jan-Luca Feldsman) die Geschenke.

Horst Peter, Rektor der Dürrbachgrundschule, äußerte sich voller Lob. Da er an seiner Schule eine ganzjährige Arbeitsgemeinschaft zum Thema "Sprachförderung durch Märchen" laufen habe, sprach er von einer mehr als gelungenen Verknüpfung. 

Alle Grundschul-Lehrkräfte versicherten Merwald, mit derart kindgerechtem Lesestoff dem Motto der Veranstaltung „Nimm und lies!“ in ihren Klassen gerne nachzukommen.

Dass „Bücher Brücken bauen“, von der Grundschule zum Gymnasium, von den Kleinen zu den Großen, daran besteht für die  Projektleiterin nach der überwältigenden Resonanz dieser Veranstaltung kein Zweifel.

Für Merwald war die Veranstaltung eine erneute Bestätigung, dass das Institut für Schulqualität und Bildungsforschung in München das „Lokal-regionale Lesenetzwerk Gymnasium Veitshöchheim“ als Best-Practice-Beispiel in die Reihe der Modellprojekte für die Weiterentwicklung des „Gymnasiums 2020“ aufnahm.

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 17. april 2013 3 17 /04 /Apr. /2013 16:44

KammerkonzertVernissagePSQ11 Finale 03 Moderation 1

Malerei, Plastik, Architektur, Musik ... Dies alles gab es zuhauf bei der jüngsten Abendveranstaltung in der Aula des Gymnasiums Veitshöchheim. Eine Vernissage der Q 12 umrahmte ein Kammerkonzert mit Solisten aus allen Jahrgangsstufen. (alle Fotos lassen sich durch 2 x Anklicken zweimal vergrößern). 

Link auf Mainpost-Artikel

Schulleiter Dieter Brückner stellte das Besondere dieser Abendveranstaltung heraus. Musik und Bildende Kunst würden nämlich nicht so häufig zusammenkommen. Kleine, junge Schüler aus der Unterstufe bis zu den Abiturienten brachten 15 klassische Stücke zu Gehör, die sie erarbeitet hatten sowohl im Unterricht, als auch privat und in der Musikschule.

Brückner: "Wir sind stolz darauf, dass wir heute einem solch beeindruckenden Programm die Bühne bereiten konnten." Der Abend habe gezeigt, dass seine Schule trotz G 8 immer noch viele Freiräume bietet für Kreativität und Entfaltung. Er sehe es auch künftig als Aufgabe der Schule an, dies zu fördern und zuzulassen.

Die Zuhörer, in erster Linie die stolzen Eltern, konnten dies in einer ganz ungewöhnlichen Art und Weise erleben. Sie wurden vom kreativen Reichtum des Programms im besten Sinne des Wortes konfrontiert und gefangen genommen.

So begeisterten im ersten Teil des Konzerts aus den fünften bis siebten Klassen und im Anschluss an die Vernissage glänzten dann im zweiten Konzertteil Schüler aus der Oberstufe und angehende Abiturienten.

01 Kammerkonzert 01 a Leander Schaumann Blockfloete  01 Kammerkonzert 02 Anabelle Boileau Violine  01 Kammerkonzert 03 Klaviervierhaendig Lilly Minnemann Soph  01 Kammerkonzert 04 Jola Paulick Gitarre  01 Kammerkonzert 05 Franziska Hecht Viola

Leander Schaumann

Blockflöte

Telemann "Sonate in C-Dur: Cantabile/Allegro

Anabelle Boileau

Violine

Vivaldi Konzert in a-Moll 1. Satz

Lilly Minnemann, Sophie Kriege, Elisa Richter, Louisa Lutz

Klavier - Oh wenn the Saints

Jola Paulick

Gitarre

M. Carcassi - Rondo

Franziska Hecht

H. Eccles - Sonata in g-Moll 1. Satz

 01 Kammerkonzert 06 Mathis von der Goltz Blockfloete  01 Kammerkonzert 07 Johannes Knorr Violine 2 01 Kammerkonzert 08 Philipp Keßler Klavier   01 Kammerkonzert 09 Christiane Wolf Gesang  01 Kammerkonzert 10 Marco Arnegger Gitarre

Mathis v.d. Goltz

Blockflöte

G. Sammartini - Concerto

Johannes Knorr

Violine

O. Rieding - Konzert ung. Stil

Philipp Keßler

Klavier

J. Radich - Pirates Carribean

Christiane Wolf

Gesang

J. Osbourne - One of us

Marco Arnegger

Gitarre

Lazy Sunday

01 Kammerkonzert 11 Sophia Hecht Violine   01 Kammerkonzert 12 Benedikt Issing Klavier  01 Kammerkonzert 13 Adam Konschu Gitarre 01 Kammerkonzert 14 Carolin Brandt Blockfloete  01 Kammerkonzert 15 Philipp Ehinger Gesang 

 Sophie Hecht

Violine

J.B. Accolay - Konzert Nr. 1, 1. Satz

 Benedikt Issing

Klavier

W.A. Mozart - Fantasie KV 297

Adam Konschu 

Gitarre

J.S. Bach - Double

Carolin Brandt

Blockflöte

J.v.Eick - Fantasia und Eche

Philipp Ehinger

Gesang

F. Schubert - Schäfers Klagelied, Winterreise "Gute Nach"

Zwischen diesen unter der Regie der Musiklehrerinnen Christine Gaillard und Claudia von der Goltz vorgetragenen Musikbeiträgen auf hohem Niveau präsentierten die Q 12ler entlang der Wände der Schulaula ihre Arbeiten im Profilfach Architektur unter der Leitung von Marei Lehner und Bildnerische Praxis im Additum unter der Leitung von Britta Habersack. Es waren dies Zeichnungen und -Modelle, Studien, Objekte, Tonarbeiten und Performance, die in den beiden letzten Jahren entstanden und nun quasi als Ergebnis und Abschluss vorgestellt wurden.

Besonders ins Auge fielen die teilweise extravaganten Architektur-Modelle von Einrichtungen einer futuristischen Stadt mit dem Kreis als Dominante wie Meeresforschungsstelle, Opernhaus, Hochhaus mit Park, Krankenhaus und Brücke.

Arbeiten im Profilfach Architektur unter der Leitung von Marei Lehner
  02 Vernissage 01 Architektur 00 zeichnungen  02 Vernissage 01 Architektur 05 Krankenhaus 02 Vernissage 01 Architektur 02 Opernhaus   02 Vernissage 01 Architektur 01 Hochhaus mit Park 02 Vernissage 01 Architektur 03 Meeresforschungsstation  02 Vernissage 01 Architektur 04 Bruecke
Zeichnungen Modelle Krankenhaus Opernhaus Hochhaus mit Park Meeresforschungsstelle Brücke
„Bildnerische Praxis“  unter der Leitung von Britta Habersack
02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 01 02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 01a
 
02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 04   02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 05a 02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 05b  02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 04a 
Zeichnungen des Additums 
02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 03   02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 03a 02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 03b  02 Vernissage 02 Kunstgestaltung 03c     
Symbiose Musik und Kunst
  04 Mumie 01 04 Mumie 02  04 Mumie 04  04 Mumie 05  04 Mumie 06   04 Mumie 07
Die Symbiose Musik und Kunst illustrierten die Veranstalter, als sie zu Beginn des zweiten Konzertteils die Besucher mit einer farbig bemalten "Mumie" überraschten, die sie auf die Bühne transportierten. Die dick mit Papier eingewickelte Figur stand lange Zeit ohne jegliche Rührung und wurde immer wieder von Gästen im Saal und auch vom Schulleiter zwischen den einzelnen Musikbeiträgen bemalt. Mit der Zeit fing die „Mumie“ doch an zu wackeln und jedem klar war, dass sich unter den Papierwicklungen keine Puppe, sondern eine junge Dame verbarg, die am Ende schweißgebadet in Hotpants ihrer Verpackung entschlüpfte und sichtlich erleichtert über die Befreiung war.
veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 10. april 2013 3 10 /04 /Apr. /2013 12:12

Alkoholpraevention-01.jpg Alkoholpraevention-03.jpg

Die Acht- und Neuntklässler des Gymnasiums Veitshöchheim durchlaufen einen Parcours, bei dem sie Rauschbrillen tragen, die unterschiedliche Promille simulieren (von 0,8 bis ca 1,4). Dabei erfahren sie, wie stark eingeschränkt sie sind.

Die Vorbereitung auf das Berufsleben und zunehmend auch die Gesundheitserziehung sind Teil des Bildungsauftrags. Das Wissen um die Gefahren ist die beste Prävention gegen Sucht und Gewalt. Aus diesem Grund integriert bereits seit vielen Jahren das Gymnasium Veitshöchheim das soziale Lern- und Vorbeugungsprogramm „Prävention im Team (PIT)“ in den Unterricht.

Zum Thema "Alkohol-Prävention"  hatte nun Beate Hofstetter, Koordinatorin für Suchtprävention an der Schule,  Lisa Niklaus von der Barmer Ersatzkasse (BEK) eingeladen.

Diese führte den 64 Jungen und 49 Mädchen der fünf achten und neunten Klasse vor Augen: "Wer verantwortungsvoll mit Alkohol umgeht, hat gute Chancen, dass Alkohol in seinem Leben keinen Schaden anrichten wird."

Wie Niklaus sagte, seien nämlich Jugendliche besonders gefährdet, durch Alkohol Schaden zu erleiden. Zum einen, da ihr Organismus noch im Aufbau und zum anderen die Pubertät für alle eine schwierige Zeit sei, in der viele Aufgaben zu bewältigen sind. Darunter fielen persönliche Probleme wie große Unsicherheit, Versagensangst und Angst vor der Zukunft, Einsamkeit, Schulstress und hoher Leistungsdruck. Extrem belastende Lebenserfahrungen, die Suchtproblemen und anderen psychischen Krankheiten den Weg ebnen können, seien sexuelle Missbrauchs- und andere Gewalterfahrungen.

Einen risikolosen Umgang mit Alkohol gebe es nicht.  Die Liste der alkoholbedingten Störungen reicht von leichteren Störungen wie innerer Unruhe und Konzentrationsschwäche bis hin zu schweren, oft tödlich verlaufenden Krankheiten wie Leberzirrhose und der Entwicklung einer zerstörerischen Alkoholabhängigkeit.

Wie die Referentin sagte, gibt es aktuelle Entwicklungen, die große Sorge bereiten:

  • Jugendliche würden heute vermehrt Biermixgetränke und Mixgetränke mit Spirituosen wie Wodka oder Rum trinken. Die selbst gemischten Mixgetränke ersetzen die sog. Alkopops, die im Jahr 2004 durch eine Steuer so verteuert wurden, dass der Markt praktisch über Nacht zusammenbrach. Gefährlich seien diese Mixgetränke, weil sie trotz eines oft hohen Alkoholgehalts süß schmecken. Dadurch schmecken alkoholische Getränke auch Kindern und Jugendlichen, die sonst keinen Alkohol trinken würden. Möglicherweise habe der verstärkte Konsum dieser Getränke dazu beigetragen, dass die Zeitspanne zwischen erstem „Probier-Schluck“ und erstem Alkoholrausch heute deutlich kürzer sei als noch vor einigen Jahren.
  • Ein anderes besorgniserregendes Trinkmuster sei das „Binge drinking“ – Rauschtrinken. Dabei werden mehr als fünf Gläser Alkohol, das sind ca. 1,5 Liter Bier oder  0,5 Liter Wein/Sekt, innerhalb recht kurzer Zeit getrunken.
  • Ebenso seien das sog. „Koma-Trinken“ (Trinken bis zur Besinnungslosigkeit bzw. bis zum „Film-Riss“) und das „Flat-Rate-Saufen“ (einmal bezahlen und dann trinken so viel man möchte bzw. kann) Trends, die die Gesundheit von Jugendlichen extrem gefährden.
  • Für Schlagzeilen würden immer wieder auch schwere Alkoholunfälle und Alkoholvergiftungen mit tödlichem Ausgang sorgen.
  • Das Trinken bis zum Rausch finde fast ausschließlich in Gruppen Gleichaltriger („Peer groups“) statt. Für diese Cliquen sei das gemeinsame, exzessive Trinken ein fester Bestandteil der Gruppenkultur. Wer dazu gehören möchte, muss mittrinken.

Gelinge es, bis zum Erreichen des Erwachsenenalters einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu erlernen, stehen nach den von Ausführungen von Lisa Niklaus die Chancen gut, dass Alkohol auch im mittleren und höheren Erwachsenen-Alter nicht zu Problemen führt.

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Thursday, 21. march 2013 4 21 /03 /März /2013 16:03

Buecherkoffer-01.jpg

Man sieht Schulleiter Dieter Brückner (li.) so richtig an, wie sehr er sich zusammen mit einigen seiner Lehrkräfte über die 13 rollbaren Bücherkoffer im Wert von über 4.500 Euro freut, die ihm heute drei Vorstandsmitglieder des Vereins "Förderkreis des Gymnasiums Veitshöchheim e.V."  vorbei brachten.

Auf dem Foto zusammen mit fünf Lesescouts-Schülerinnen (sitzend Emilie Lurz, Fabienne Müller, Victoria Pietzsch und stehend Hannah Schneider, Juliana Eck.) Schulleiter Dieter Brückner, Studiendirektorin Jutta Merwald (Deutsch, Englisch), erster Förderkreisvorsitzender Thomas Struchholz, Dr. Iljana Zähle (Mathe, Informatik), Oberstudienrätin Irmgard Ellinger (Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Ethik), Oberrstudienrätin Kirsten Hummel (Englisch, Französisch), zweiter Förderkreisvorsitzender Dieter Wendel, Oberstudienrat Wolfgang Cimander und Förderkreis-Beisitzer Marc Dossler (v.l.n.r.)

Dem Oberstudienstudiendirektor ist nun nicht mehr ganz so bange, wenn plötzlich von seinen fast 70 Lehrkräften jemand ausfällt und dann Kollegen überraschend Vertretungsstunden übernehmen müssen.

Ab sofort dürfen sie losrollen, die dreizehn schicken Pilotenkoffertrolleys, gefüllt mit insgesamt mehr als 300 Büchern, die nun das Programm für Vertretungsstunden am Landkreisgymnasium bereichern. Angestoßen hat das Projekt „Fachspezifische Bücherkoffer“ Studiendirektorin Jutta Merwald, Regionalbeauftragte für Leseförderung und Schulbibliothek an unter- und oberfränkischen Gymnasien. Bücherkoffer und Kofferkids für das Fach Deutsch der 7. – 9. Klasse gibt es nach ihren Worten schon seit mehreren Jahren. Nun sollte das Projekt alle Fächer erfassen und die Fachleiter waren gefordert, aktuelle erzählende Literatur und Sachliteratur zu nennen.

Ziel war es, fachspezifische Bücherkoffer zusammenzustellen, die in Vertretungsstunden jeder Lehrkraft zur Verfügung stehen. Wenn nun die Englischlehrerin unvorhergesehen den Mathematiklehrer vertreten muss, heißt das nicht mehr, dass der Mathematikunterricht ersatzlos ausfällt. Die flexibel einsetzbaren Bücherkoffer dienen sozusagen als "Rettungsanker".

Die Deutsch- und Englischlehrerin Merwald kann dann nämlich ihre als Kofferkids eingesetzten Lesescouts bitten, für die Klasse den Bücherkoffer „Mathematik, Physik, Informatik“ aus dem Lehrerzimmer zu holen. Die Schüler hätten buchstäblich die Qual der Wahl, ob sie mit Enzensbergers „Zahlenteufel“, Hawkings „Schlüssel zum Universum“ oder Teichmanns „Reise zum Urknall“, um nur einige zu nennen, die Stunde verbringen möchten. Doch nicht nur die naturwissenschaftlichen Fächer haben jetzt ihre eigenen Bücherkoffer, sondern ebenso die Gesellschaftswissenschaften sowie die sprachlich-musischen Fächer: Von der „Twilight-Trilogie“ und „Gregs Tagebuch“ im englischen Original über „Klassik für Dummies“, Titel zur Pop-Musik bis hin zur „Geschichte vom Ring des Nibelungen“, dürfte für jeden Schüler etwas geboten sein.

Und wenn der Lehrer überprüfen will, so Merwald, ob sich seine Schüler auch tatsächlich mit dem gewählten Buch auseinandergesetzt haben, kann er die dazugehörigen Arbeitsblätter ausfüllen lassen.

Im Grunde würden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Einerseits stünden Inhalte des regulären Fachunterrichts auch in Vertretungsstunden im Fokus, zugleich werde das Interesse an fachspezifischer Literatur durch äußerst attraktive Titel geweckt, mit denen manche Kinder sonst kaum Bekanntschaft machen würden. Dies wiederum wirke im Idealfall zurück auf die Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen.

Merwald: „Die Chance, dass sich auch ein eher leseunwilliger Schüler in ein Buch vergräbt und Geschmack am Lesen findet, stehen angesichts der aktuellen Bände, die die Bücherkoffer vorhalten, richtig gut.“

"Dies ist die sinnvollste Anschaffung, die wir in den neun Jahren seit Bestehen unserers Förderkreises initiieren konnten" bekräftigt denn auch Förderkreis-Vorsitzender Struchholz bei der Übergabe. Wie er und seine anwesenden Vorstandskollegen Dieter Wendel und Marc Doßler verdeutlichten, habe sich der 2004 gegründete Förderkreis zur Aufgabe gemacht, solche Projekte zu unterstützen, die den innovativen Charakter der Schule ausmachen. Lernzeit sei ein wertvolles Gut und die Kontinuität von Unterricht habe höchste Priorität.

 

 

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 18. march 2013 1 18 /03 /März /2013 22:28

Berufsorientierung 02 Eroeffnung 

Zum zweiten Mal nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr organisierte der Elternbeirat des Gymnasiums Veitshöchheim  einen Berufsinformationstag für dieüber 100  Elftklässler, mit dem Ziel , Schule und Beruf besser zu verzahnen. 

Die Referenten rekrutierten sich überwiegend aus der Elternschaft. Sie präsentierten in 27 Workshops jeweils 30 Minuten lang  ihre Arbeitsfelder vor kleinen Schülergruppen, so dass intensive Gespräche möglich waren.  Ein jeder Schüler konnte insgesamt  vier Referenten  konsultieren. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, auch Fragen persönlicher Natur zur Berufswirklichkeit zu stellen. Gut ankam auch die Einbindung ehemaliger Schüler, die über ihre Studiengänge berichteten und für Interessierte Details zu Zugangsvoraussetzungen, inhaltlicher Ausrichtung und Aussichten  parat hatten.

Berufsorientierung 01 Eroffnung Michael Schmitt Birgit Uhle 

Eröffnung durch stv. Schulleiter Michael Schmitt und die Elternbeiratsvorsitzenden Birgit Uhle und Silvana Püschel-Eck

Unter den Referenten konnte Studiendirektor Michael Schmitt auch hochkarätige Professoren und Wissenschaftler  begrüßen wie den Herzchirurgen Professor Dr. med. Ivan Aleksic.

Berufsorientierung 06 Professor Dr. Ivo Aleksic 1 Berufsorientierung 06 Professor Dr. Ivo Aleksic 2

Der Geschäftsführende Oberarzt  der Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz und Thorakale Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Würzburg faszinierte seine Zuhörer mit seinen Ausführungen über moderne Spitzenmedizin inklusive modernster Operationsmethoden im Würzburger Zentrum Operative Medizin (ZOM).


Berufsorientierung 14 Prof.Dr.Ralf Brinktrine 1  Berufsorientierung 14 Prof.Dr.Ralf Brinktrine 2

 Lehrstuhlinhaber Professor Dr. Ralf Brinktrine machte  den Q11lern das Jura-Studium an der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg schmackhaft.

Berufsorientierung 14 Christian Koehler Rechtsanwalt

Wie dann nach dem Studium beispielsweise die  tägliche Praxis eines vielbeschäftigten Fachanwalts für Verkehrsrecht aussehen kann, darüber plauderte Rechtsanwalt Christian Köhler.


Berufsorientierung 15 Britta von Bosse Innenarchitektin 1 Berufsorientierung 15 Britta von Bosse Innenarchitektin 3

Aufmerksame weibliche Zuhörer für ihren Traumberuf hatte die Innenarchitektin Britta von Bosse.  Sie beschrieb an Beispielen, worauf es bei der Gestaltung von Innenräumen und deren struktureller Gliederung, der Material- und Produktauswahl, der Farb- und Lichtkonzepte, der Konstruktion und Fügungen der Möbel und Ausbauten sowie der Integration von Technik und Medien ankommt.


Berufsorientierung 11 Christian Dierl Sportoekononomie Sir

Ein ganz anderes höchst attraktives Betätigungsfeld führte der  ehemalige Schüler Christian Dierl vor Augen Der 23jährige Marketing Manager hatte an der Uni Bayreuth Sportökonomie studiert und ist seit August 2012 als  jüngstes Mitglied im Führungsteam hauptberuflich für den gesamten Marketing-Bereich der Würzburger s.Oliver Baskets unter anderem dafür zuständig, Sponsoren zu erschließen und Geld für den Spielbetrieb reinzuholen.


Berufsorientierung 07 Markus Brand Wirtschaftsmathematik Ba Berufsorientierung 08 Markus Kubacki Adrian Issing Duales S

Als ehemalige Schüler berichteten  Markus Brand über seine Erfahrungen im Bachelor-Studium Wirtschaftsmathematik sowie Markus Kubacki und Adrian Issing über ihr Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg für Wirtschaft, Technik, Medien und Sozialwesen.

Interessant waren für auch die Ausführungen der ehemaligen Mitschüler Dino Poimann und Julia Bauer,  die beide Psychologie studieren und von Sarah Fuchs, die über die Ausbildung von Förderlehrern beim Staatsinstitut in Bayreuth informierte.


Berufsorientierung 12 Michael Ebeert Moderne Medie-Kopie-1 Berufsorientierung 12 Michael Ebeert Moderne Medien Kommuni

Den für junge Leute attraktiven Studiengang Kommunikationswissenschaften und Moderne Medien empfahl nachdrücklich Michael Ebeert.  Der Geschäftsführer der Targetgroup GmbH & Co.KG in Arnstein war vor deren Gründung im letzten Jahr  16 Jahre für die unterschiedlichsten Medien wie Hörfunkstationen/Vermarkter, Print, Online und TV tätig und verfügt, wie er erzählte,  auch über umfassende Erfahrung in der Unternehmensberatung beispielsweise in der Tourismus-Branche.


Berufsorientierung 13 Nancy Didzun Sozialpaedagogin 1 Berufsorientierung 13 Nancy Didzun Sozialpaedagogin 2

Mit dem Schuljahr 2010/11 hat das Gymnasium Veitshöchheim die Schulsozialarbeit ins pädagogische Profil aufgenommen. Seit September 2012  versieht die Sozialpädagogin Nancy Didzun diese Aufgabe im präventiven und intervenierenden Bereich, so dass interessierte Schülerinnen dieses Berufsfeld hautnah vor Augen haben. Didzun verdeutlichte, dass  sie die Schüler bei der Bewältigung des Schulalltags, bei Stress, Prüfungsangst und Mobbing helfen und  sie beim Erwerb von  sozialen Kompetenzen,  Arbeitstugenden,  Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung in der Schule mit Lehrern, Eltern und Schülern unterstützen möchte. Als Mittel dienen ihr dabei  Einzelfallarbeit,  Soziale Gruppenarbeit, Sozialpädagogische Diagnostik, Krisenintervention sowie die Vermittlung von Kontakten und weiterführenden Hilfen.


 Berufsorientierung 03 Daniela Bauer Musikpaedagogik Gitarre

Im musischen Bereich angesiedelt ist dagegen das Berufsfeld von Daniela Bauer,  Musikpädagogin für Gitarre und Gesang. Ihre Erfahrungen in Studium und beruflicher Tätigkeit waren besonders für Jugendliche wie Kimberley Helbing interessant, die selbst mit Bravour Geige und Gitarre spielen kann.


Berufsorientierung 04 Klaus Wohlfahrt Berufpilot Lufthansa Berufsorientierung 04 Klaus Wohlfahrt Berufpilot L-Kopie-1

Hauptsächlich männliche Interessenten scharten sich um den Lufthansa-Berufspiloten Klaus Wolfahrt, der seit zwölf Jahren den Airbus A 320 fliegt und seinen Zuhörern das erforderliche technische Knowhow dieses Berufs vermittelte, in dem auch Physiker wie er zu Hause sind.


Berufsorientierung 10 Dr. Florian Odoj Diplomphysiker Med

Der  Diplomphysiker Dr. Florian Odoj ist Technischer Leiter der RAPID Biomedical GmbH in Rimpar, der Marktführerin  auf dem Gebiet der biomedizinischen Anwendung der Kernspintomographie ist.


Berufsorientierung 05 Jens Minnemann Betriebswirtschaft Ban

Über die Strategien der Geldanlage informierte der Betriebswirtschaftler Jens Minnemann, seit 2007 Direktor und Leiter Vermögensmanagement der Fürstlich Castell'schen Bank.


Berufsorientierung 09 Werner Herold Informatik FH

Zukunft hat auch das FH-Studium Informatik, das Werner Herold vorstellte.


Aber auch die Workshops für Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Lehramt Grundschule und Lehramt Gymnasium oder Psychotherapie und Sportmedizin stießen auf reges Interesse, wie ein Blick auf den Eintragungsplan bestätigte.

Zum Abschluss lud der Elternbeirat die Referenten in die Schülerlounge ein, um bei einem kleinen Imbiss, vorbereitet durch die Schülerfirma Fresh & Fruits, mit einem Glas Sekt auf den für alle Beteiligten gewinnbringenden Vormittag anzustoßen.

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 12. march 2013 2 12 /03 /März /2013 19:49

Schulprospekt-2.jpg

In eineinhalbjähriger Arbeit verfassten am Gymnasium Veitshöchheim 15 Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Studiendirektorin Jutta Merwald (2.v.l.) im Projekt-Seminar „Schulprospekt für Newcomer" eine umfangreiche 70-seitige informative, witzige und unterhaltsame Broschüre. Beim gestrigen Vorstellungsabend in der überfüllten Aula konnten interessierte Viertklässler und ihre Eltern sich über das Schul-Angebot informieren. Dabei stand der neue Schulprospekt im Mittelpunkt. Voller Stolz präsentierten die besonders engagierten Seminar-Teilnehmer Carina Bayerlein und Lukas Krenz (beide im Hintergrund rechts) per Power-Point den Besuchern das fertige Ergebnis, sehr zur Freude von Schulleiter Dieter Brückner (li.).


elli-und-eddi.jpgDas neue Werk stellt angehenden Gymnasiasten, ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten, die Fächer und das Schulleben als Orientierungshilfe im neuen Schulalltag vor.

Zwei eigens erfundene Figuren namens Eddi und Elli nehmen den Leser an die Hand und reisen mit ihm nicht nur durch die Schule, sondern durch die Welt. So geht es beispielsweise nach Frankreich, und zwar nach Paris, die Stadt der Liebe, um über Französisch zu erzählen. Und wenn man schon in Notre Dame ist, bietet es sich an „Mehr über Gott und die Welt zu erfahren“, nämlich im Religionsunterricht. Und weil im Paris der Louvre besucht wird, hat man gleich auch die Brücke zum Kunstunterricht geschlagen. Weiter geht’s nach Rom, wo Asterix und Obelix grüßen und das Fach Latein erläutert wird.

Durch Eddi und Elli sollen die Newcomer Geschmack an den Fächern am „Gymi“ finden, und so werden die Figuren auch nicht müde zu betonen, wie interessant und lebendig es im Unterricht zugeht.

 

Und schließlich erfahren die neuen Fünftklässler außerdem, dass Schule nicht nur „pauken“ ist , sondern auch außerhalb des Unterrichts am Gymnasium Veitshöchheim eine Menge geboten wird: Die verschiedenen Arbeitskreise werden vorgestellt – von der Jongliergruppe „Drunter & Drüber“, dem AK „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, der Theatergruppe, der Schülerzeitung „Mainung“, der Schülerfirma „Fresh & Fruits“ bis hin zur Laptop-Klasse, den Lesescouts und der Bücherpyramide.

durchstartenGewürzt wird das Ganze noch durch Wissenswertes, Rätsel, Bastelanweisungen und Witze, an denen die Neuen ihre Freude haben werden. So betet zum Beispiel Elli vor dem Einschlafen: „Lieber Gott, mach bitte, dass Amsterdam die Hauptstadt von Brasilien wird! Ich hab’ das nämlich heute in der Erdkunde-Ex geschrieben.“ Ein echter Hingucker wird der Schulprospekt auch vor allem durch die liebevoll und ideenreich gestalteten Illustrationen von Verena Arndt, Christina Busack und Eva Spiegel.


Doch damit nicht genug: In den Schulprospekt selbst kann jeder Schüler seinen Stundenplan eintragen sowie Termine und erzielte Noten in den Schulaufgaben. Ein umfangreicher Schulhausplan sorgt schließlich dafür, dass keiner im Schulhaus verloren geht. Und damit man so schnell wie möglich neue Freundschaften vertiefen kann, ist auch eine Seite „Die mag ich“ dabei, in der Adressen vermerkt werden können.


"Wir wollten einen coolen Schulprospekt machen, der den Einsteigern ein positives Bild von Schule vermittelt und Appetit macht auf all das, was das Gymnasium an sich und das unsere im Besonderen auszeichnet,“ erläuterte Seminarleiterin Jutta Merwald die Hintergründe. Der Übergang ans Gymnasium, dieser mit viel Aufregung und Ängsten belastete Lebensabschnitt, solle geschmeidiger werden.


Den Schulprospekt gibt es in zwei Varianten: Am Vorstellungabend durften ihn die Besucher bereits als CD mit nach Hause nehmen. Alle jene, die sich dann für das Gymnasium Veitshöchheim entscheiden, erhalten ihn in Zukunft in gedruckter Form an ihrem ersten Schultag am Gymnasium. Dem großzügigen Sponsoring von Landrat Eberhard Nuß, den Idee und Konzept auf Anhieb überzeugten, und dem Förderkreis der Schule ist es zu verdanken, dass der Schulprospekt nicht nur ohne Werbung auskommt, sondern auch für die angehenden Gymnasiasten kostenlos zu haben ist. Darüber hinaus hat sich das Oberstufenseminar auch selbst in die Finanzierung des Großprojekts eingebracht, indem es mit der „Nacht der Talente“ im November letzten Jahres eine unvergleichliche Benefizveranstaltung auf die Beine stellte.

Schulprospekt 3

Schon damals hatten eifrige Helfer wie Anna Sophia Merwald,  Lena Fiedrich und Lilli Vogl (vorne v.l.) die „Großen“ unterstützt.

Auch diesmal waren sie wieder mit von der Partie und verteilten die CDs an große und kleine Besucher. Mit diesem ganz besonderen Angebot dürfte das Gymnasium Veitshöchheim abermals in der Schullandschaft Punkte sammeln.

veröffentlicht in: Bildung Gymnasium - Community: Lebens- und liebenswertes Veitshöchheim - von Dieter Gürz
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Blog-Info

Profil

Kategorien

Freitext

Fotoalben

Alle Alben ansehen

Kalender

June 2013
M T W T F S S
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
             
<< < > >>

Suchen

Feeds (RSS)

  • RSS-Feed der Artikel

Zufallsbilder

  • 01sommerfest03Bauen1
  • Infogang2012 01 Freibad 3
  • 17MariaKulm10b
  • Kuckucksnest 077a
  • RichterSchulratKrankenhausverwalterPjotrs
  • SpallVerabschiedung 07 Pfarrer Borawski Diakon Rottmann Seg
 
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren