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Veitshöchheimerin Elisabeth Selinger für ein halbes Jahrhundert ehrenamtliches Engagement im kirchlichen sozialen Bereich mit der Ehrennadel der Diözese ausgezeichnet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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v.r.n.l. die alten und neuen Mitglieder der Kirchenverwaltung der Katholischen Kuratie Heiligste Dreifaltigkeit: Pfarrer Robert Borawski, Kirchenpfleger Karl-Heinz Schlier, Urban Kauppert, Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Bruno Winter, Elisabeth Selinger (verabschiedet), Florian Leberfinger, Hubert Nothegger (verabschiedet)  und Erhard Peitschmann (es fehlt Ulf Söder).

Am Patronizums-Fest der Katholischen Kuratie Heiligste Dreifaltigkeit Veitshöchheim stellte Pfarrer Robert Borawski die für sechs Jahre neugewählten Kirchenverwaltungsmitglieder vor. Zu gleich verabschiedete er Hubert Nothegger und Elisabeth Selinger.  Die 76jährige Elisabeth Selinger würdigte der Pfarrer dabei als ein Urgestein der 1962 gegründeten Kuratiegemeinde und überreichte ihr für  ehrenamtliches Engagement  über ein halbes Jahrhundert im kirchlichen und sozialen Bereich die  Ehrennadel des Bistums Würzburg.

  • Wie der Pfarrer in seiner Laudatio feststellte, engagierte sich die gebürtige Veitshöchheimerin bereits bei der Gründung des Kuratie-Kindergartens im Jahr 1964.  Seit dieser Zeit ist sie im Vorstand des Kindergarten und seit 1991 ebenfalls im Vorstand des Kindergartens Sankt  Martin. In dieser Zeit befasste sie sich intensiv mit den Personalangelegenheiten beider Kindergärten, erarbeitete 1976 die neuen Satzungen der Kindergärten nach den Mustersatzungen des Caritasverbandes und war viele Jahre als zweite Vorsitzende beider Kindergärten. Stets war sie Ansprechpartnerin sowohl der Erzieherinnen wie der Eltern und mit viel Engagement dabei.
  • Seit 18 Jahren  Perioden war sie bis zu ihrem freiwilligen Ausscheiden in diesem Jahr auch Mitglied der Kirchenverwaltung der Kuratie und in den letzten zwölf Jahren die Kirchenpflegerin.
  • Kuratus Kuhn berief sie nach Gründung der Kuratie-Gemeinde in den Pfarrausschuss und von 1968 bis 2008 war sie im Pfarrgemeinderat, davon sehr viele Jahre als Schriftführerin.
  • Seit 1984 ist sie Lektorin, später auch Kommunionhelferin und Krankenkommunionspenderin bei älteren Gemeindemitgliedern und erstellte die Lektoren- und Kommunionhelferpläne.
  • Schon in jüngeren Jahren war sie sehr der Seniorenarbeit zugetan. Sie organisiert in den Sommermonaten die Ausflüge des Seniorenkreises der Kuratie, übernimmt Besuchsdienste bei runden Geburtstagen und Ehejubiläen. Dazu besucht sie regelmäßig die Weiterbildungen des katholischen Seniorenforums. Nach einer Ausbildung zur Seniorentanzleiterin gründete sie 1997 den Kuratie-Tanzkreis und veranstaltete seitdem wöchentlich Treffen zum gemeinsamen Tanzen. Erst im Oktober 2011 gab sie diese Tätigkeit an eine Nachfolgerin ab. 2003 erfolgte der Abschuß zur Ausbildung als Gedächtnistrainerin und so bietet sie verschiedene Kurse und Spielenachmittage an.
  • Aus eigener Betroffenheit gründete sie 1994 den Verein der Angehörigen psychisch Kranker (ApK) Würzburg, dessen erste Vorsitzende sie ist. Sie leitet eine monatliche Selbshilfegruppe, ist Mitglied im Unterfränkischen lnitiativkreis der  ApK und im Landesverband Bayern Apk mit Sitz in München. Mehrmals im Jahr ist sie bei Vorlesungen im Uni-Bereich bei der Ausbildung der künftigen Sozialpädagogendabei.
  • Seit 1989 ist Frau Selinger auch amtliche Betreuerin einer psychisch kranken Frau und dazu Ansprechpartnerin für die beiden ebenfalls kranken Geschwister dieser Frau.

Bereits 2002 hatte Bürgermeister Rainer Kinzkofer  die Verdienste von Elisabeth Selinger beim Neujahrsempfang der Gemeinde öffentlich heraus gestellt.

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