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Veitshöchheimer Wehr blickte auf ein höchst ereignisreiches Jahr zurück – Mit 416 Einsätzen im Landkreis an der Spitze

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

UnfallB27am2.12.2011FeuerwehrAufraeumarbeiten Unfalleinsatz am 2.12.2011 auf der B 27

Enorme Leistungen vollbrachten im Berichtszeitraum die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Veitshöchheim. Kommandant Robert Röhm und sein Stellvertreter Michael Birk riefen bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins 416 Einsätze in Erinnerung, die die 95 Aktiven der Wehr in insgesamt 2816 Stunden leisteten. Dies bedeutete zugleich eine enorme Steigerung zum Jahr 2010 mit 324 Einsätzen. 63 Prozent aller Einsätze entfielen auf die Helfer vor Ort-Gruppe ausrücken. Die Veitshöchheimer Floriansjünger verzeichneten damit auch 2011 die meisten Einsätze im Landkreis Würzburg.

Allein beim Hochwassereinsatz im Januar 2011 leisteten 55 Aktive 1847 Stunden. Hinzu kamen noch Aus- und Weiterbildungsstunden sowie Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten.

Den Feuerwehrführerschein bis 4,75 Tonnen erarbeiteten sich Timo Baumeister, Christian Taupp, Simon Försch und Christian Mager, der auch den Führerschein CE erhielt.

Lob des Kreisbrandrates

So lobte denn auch Kreisbrandrat Geißler die die hohe Einsatzbereitschaft aller Aktiven und für die vorbildliche Jugendarbeit der FF Veitshöchheim. Zugleich dankte er der Gemeinde für die Anschaffung aller notwendigen Ausrüstungsgegenstände. Etwas Angst mache ihm die hohe Zahl von Einsätzen. Da müsse man sich schon fragen, wann die Schallgrenze für ehrenamtlichen Dienst erreicht ist.

Pflege der Geselligkeit

Aber auch im geselligen Bereich, den der aktuelle 410 Mitglieder zählende Feuerwehrverein abdeckt, waren natürlich nach dem Bericht von Vorstand Gerhard Ferschke ebenso auch alle Aktiven dabei. Sei es nun bei der Maibaumaufstellung oder dem Florianstag, die beide sehr gut besucht waren, die aber leider beide ein Platzregen beeinträchtigte. Weiter standen auf dem eigenen geselligen Programm der Wehr ein Grillfest am Naturfreundehaus, die traditionelle Jahresabschlussfeier am 17. Dezember in der Gaststätte „Fischerbärbel“, eine Silvesterfete im Feuerwehrhaus. Auch im Fasching war der Verein recht aktiv mit einer großen Gruppe an den Faschingszügen in Würzburg und Veitshöchheim und der Veranstaltung eines Faschingstanzes in den Mainfrankensälen.

Die örtlichen Floriansjünger besuchten darüber hinaus elf Feuerwehrfeste im Landkreis und diverse Feste örtlicher Vereine. Der Verein trat zweimal beim Blaulicht-Bowlingcup in Dettelbach an und nahm wieder mit gutem Erfolg am jährlichen Vituspokalschießen teil. Beim ersten Cannonball Run in Veitshöchheim belegte eine Jugendgruppe mit Florian Hölzer und Frederik Jantsch den dritten Platz und die spätberufenen Rennfahrer Michael Karg und Robert Röhm der Altherrentruppe errang den Preis für die originellste Seifenkiste.

Wahlen und Beförderungen

Jugendsprecher ist nun Jakob Uhle und Dominik Reinhart sein Stellvertreter. Als Kassenprüfer fungieren nun Frederik Jantsch und Julia Rupkalvis, als Vertrauensperson Simon Försch.

Ehrung Aktive Mitglieder v.l.n.r. Kreisbrandrat Heiner Geißler, Kreisbrandmeister Norbert Groschup, erster Kommandant Robert Röhm, Christian Mager, Simon Försch, Maximilian Walter, Linda Kuhn, Stefan Knorz, Andreas Jantsch, zweiter Kommandant Michael Birk, Bürgermeister Rainer Kinzkofer und Kreisbrandinspektor Bruno Kiesel,der sich verabschiedete

Die Kommandanten ernannten Linda Holz, Lea Roos, Linda Kuhn, Andreas Hufnagel und Andreas Jantsch zum Feuerwehrmann und beförderten Maximilian Walter, Simon Försch und Christian Mager zum Oberfeuerwehrmann sowie Stefan Knorz zum Hauptfeuerwehrman. Linda Kuhn erhielt für ihr hervorragendes Abschneiden als Landkreisbeste beim Truppmann-Lehrgang einen Blumenstrauß und Dirk Seeberg einen Geschenkgutschein für sein Engagement.

Silbernes Ehrenkreuz für die Kommandanten

Ehrung-Mitglieder-Verein-Kopie-1.jpg v.l.n.r. Vereinsvorsitzender Gerhard Ferschke, erster Kommandant Robert Röhm, Thomas Weber, Georg Richter, Ewald Röhm, Bürgermeister Rainer Kinzkofer, Heike Röhm, Albrecht Brand und zweiter Kommandant Michael Birk

Schließlich gab es auch noch zahlreiche Ehrungen. Kreisbrandrat Heinz Geißler zeichnete im Namen des Feuerwehrverbandes Bayern die beiden Kommandanten für hervorragende Leistungen im Feuerlöschwesen mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber am Band aus. Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Ewald Röhm und Edmund Scheuring (65 Jahre), Georg Richter (50 Jahre), Albrecht Brand, Thomas Weber, in Abwesenheit Elke Hofmann, Eugen Sendelbach, Lothar Simmel, Reinhold Röhm und Wolfgang Müller (40 Jahre) und Claudia Marschhäuser, Andreas Röhm, Gisela Markert und Klaus Götz (25 Jahre).

Stolzer Bürgermeister

Kein Wunder, dass bei all den Einsätzen und Veranstaltungen auch Bürgermeister Rainer Kinzkofer sich zu Recht voller Stolz über seine Feuerwehr äußerte. Er lobte vor allem die HvO-Gruppe und ebenso die aufwendige Gerätepflege, die der Gemeinde viel Geld spare. Er fand es auch höchst bewundernswert, wie sehr sich Andrea Knorz und ihr Jugendbetreuerteam engagieren, um den Jugendlichen Tugenden wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein näher zu bringen. Das sei die ideale Vorbereitung auf das spätere Berufsleben und oft halte die Kameradschaft ein Leben lang.

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