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Veitshöchheimer Gymnasiallehrerin Kirsten Hummel sucht Mitstreiter für Gründung einer Regionalgruppe der Kindernothilfe

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Die Veitshöchheimer Gymnasiallehrerin Kirsten Hummel bereicherte das Frühlingsfest der Evanglischen Kindertageseinrichtung "Menschenskinder" mit einem Informationsstand der Kindernothilfe (auf dem Foto links im Gespräch mit dem evanglischen Kirchenvorstands-Mitglied Bernhard Köbler)

Als ehemalige Kita-Mutter hat sie einen besonderen Bezug zu diesem Kinderhaus und deshalb ein Afrika-Projekt initiiert.

Seit Beginn des Jahres befassten sich die Kleinen der Kita im Rahmen der „Kosmischen Erziehung“ auf vielerlei Weise mit den Ländern Afrikas. Es wurden mit viel Engagement afrikanische Trommeln gebastelt, Speisen zubereitet und gekostet, die Tierwelt und die Lebensbedingungen der Menschen der fernen Länder studiert und Geschichten gehört.

Hummel verfolgte mit diesem Projekt auch das Ziel, der „Kindernothilfe“ in Würzburg zu mehr Bekanntheit zu verhelfen und Mitstreiter für die Gründung einer Gruppe der Kindernothilfe hier in Würzburg beziehungsweise in ihrer Heimatgemeinde Veitshöchheim zu finden.

Hummel: "Als ich mit dieser Idee an die Leitung der Kindertagesstätte herantrat, war sie sofort für das Thema Afrika und Kindernothilfe sehr offen und setzte es mithilfe des Teams mit den Kindern grandios um – ein herzlicher Dank dafür!"


 

Was ist die Kindernothilfe? Ein Verein und eine Stiftung für Kinder weltweit

Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht die Kindernothilfe rund 779.540 Mädchen und Jungen in 983 Projekten in 30 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Wie wird geholfen?

Die Hilfe ist konkret und setzt bei den grundlegenden Bedürfnissen der Kinder an. Ernährung, medizinische Versorgung, Aufnahme in eine Gemeinschaft und Bildung im umfassenden Sinn sind die Basis vieler Projekte und Programme. Die Projekte sind langfristig angelegt und wirken daraufhin, die Lebensverhältnisse nachhaltig zu verbessern. Daher fördert sie viele Kinder in den Projekten durch Patenschaften.


Kirsten Hummel seit über 20 Jahren Kindernothilfe-Patin

Als Kirsten Hummel vor über 20 Jahren in Paris ihr erstes selbst verdientes Gehalt bekam, begann sie eine Kinderpatenschaft, damals mit einem Jungen aus Südkorea. Über die Jahre sind ihre jeweiligen Patenkinder herangewachsen, dem Alter der KINDERnothilfe entwachsen, aber noch immer ist sie Kindernothilfe-Patin, jetzt eines kleinen Jungen aus Uganda.

Als sie in der Weihnachtszeit vor zwei Jahren der KNH anbot, ienglische Übersetzungen der Patenkinder-Briefe zu übernehmen, kam aus der Zentrale in Duisburg die Info, dass derlei Übersetzungen sehr selten nur angefragt würden. Sie wurde aber gefragt, ob sie sich vorstellen könne, die KNH ehrenamtlich anders zu unterstützen durch die Gründung eines Arbeits-/Freundeskreises hier in Würzburg.

Die nächsten KNH-Orte sind nämlich erst in Frankfurt und Nürnberg. Da Hummel weiß, dass die KNH eine äußerst seriöse und 2007, 2010 und 2012 mit dem Transparenz-Preis sowie seit 1992 als erste deutsche Organisation mit dem Deutschen Spendensiegel des DZI ausgezeichnete Organisation ist, begab sie Hummel in den letzten beiden Jahren auf die Suche nach weiteren Ehrenamtlichen, die sich hier vor Ort mit ihr für das Wohl von Kindern außerhalb Europas engagieren möchten.

In der Veitshöchheimer Christusgemeinde hielt sie in Anwesenheit der Pfarrerin Silke Wolfrum letztes Jahr im Gemeindesaal einen ersten Vortrag der KNH zur Situation von Mädchen in Kenia.

Beim Kindergartenfest am Samstag hatte sie nun als Missionsbeauftragte der Kirchen-Gemeinde Gelegenheit, einen Stand mit Info-Material aufzubauen und mit den Eltern der Kinder interessante Gespräche zu führen. Hummel ist nun guter Hoffnung, dass sich nun doch mehr Leute für „ihre“ Kindernothilfe interessieren.


 

Über die Homepage  www.kindernothilfe.de kann sich ein jeder umfassend weiter informieren und sich auch mit Kirsten Hummel (E-Mail: wuerzburg@kindernothilfe.net) in Verbindung setzen.

Eine nächste Möglichkeit sich live zu informieren ist am 9.6.2013 im Rahmen des großen Tags der Kinderrechte im Matthias-Ehrenfried-Haus in Würzburg.

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