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Veitshöchheimer Grüne: Ja zum Steg! Ja zum Standort Mainfrankensäle!

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

PlanbereichMFS
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Presseerklärung von Bündnis 90/Die Grünen  Veitshöchheim vom 7.2.2011:

 

Vorstand und Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Veitshöchheim sprechen sich eindeutig für den Erhalt eines Steges zwischen Veitshöchheim und Margetshöchheim aus.

Natürlich wäre auch uns der Erhalt des bisherigen Steges am liebsten.

Dies ist aber leider nicht möglich und auch alle anderen gedachten Stegvarianten sind für Veitshöchheim, Margetshöchheim oder aus technischen Gründen nicht verwirklichbar. Es gilt deshalb unter diesen Voraussetzungen zu einem neuen Steg zu kommen.

 

Wir sagen: „Veitshöchheim braucht einen Steg!“

- Der Steg führt viele Fahrradtouristen nach Veitshöchheim

- Schüler von beiden Mainseiten, die gemeinsam eine Schule besuchen, können sich leicht in ihrer Freizeit begegnen

- Schüler der Sing- und Musikschule Veitshöchheim, die auf der anderen Mainseite wohnen, kommen auf kurzem Weg zum Unterricht

- Veitshöchheimer Bürger nutzen den Steg als Arbeitsweg und für Freizeit mit dem Fahrrad

- Die Wirtschaft (Gastronomie, Arztpraxen, Einzelhandel usw.) profitiert von Kunden der anderen Mainseite, die den Steg benutzen

- Begegnungen auf beiden Mainseiten sind leicht möglich, z.B. bei Vereinsfesten oder für ein Kaffee - Treffen

- Veitshöchheimer Bürger können mit dem Fahrrad und zu Fuß das Naherholungsgebiet „Erlabrunner Seen“ leicht erreichen

- Der Steg erspart Zeit, Benzinkosten und fördert gleichzeitig den Klimaschutz und die Gesundheit der Bürger auf beiden Mainseiten

 

Wir sagen: „Ja zum schrägen Steg an den Mainfrankensälen“

Viele Standortvarianten wurden auf beiden Mainseiten lange und ausführlich diskutiert.

Bei jedem dieser Standorte gibt es auf einer der beiden Mainseiten gute und wichtige Gründe, die gegen diesen Standort sprechen.

Manchmal sind diese Gründe für eine der beiden Seiten nicht leicht nachvollziehbar, aber dennoch sollten wir diese akzeptieren, da wir dies im umgekehrten Fall auch von der anderen Mainseite erwarten.

Somit bleibt nur der Standort Margetshöchheimer Sportplatz – Veitshöchheimer Mainfrankensäle übrig.

Dieser Standort ist für beide Mainseiten ein verträglicher Standort, der zentral gelegen ist und keinem Anwohner den schönen Mainblick verwehrt.

Sollten durch den Bau einige wenige Parkplätze am Dreschplatz wegfallen, können diese sicherlich an anderer Stelle entstehen, vielleicht sogar auf der anderen Mainseite, was den dortigen Bürgern und den Bürgern umliegender Gemeinden sehr zu Nutze käme.

Der Standort an den Mainfrankensälen ist für beide Gemeinden ein Kompromiss, wir sagen sogar, es ist ein sehr guter Kompromiss, mit dem sich beide Gemeinden anfreunden sollten.

 

Fazit

Für Partei und Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE Grünen Veitshöchheim stellt die neue, schräge Variante am Standort Mainfrankensäle eine vernünftige Lösung dar. Wollen wir weiterhin einen Steg nutzen, so bleibt nicht viel Zeit um noch die Fördermittel dafür zu erhalten. Ohne Fördermittel können wir aber jede Stegvariante begraben.

Wir fordern deshalb alle Beteiligten auf, sich auf die Planung einzulassen, das Ergebnis wohlwollend zu prüfen und gemeinsam an einer möglichst guten Einbettung in die Umgebung zu arbeiten, zum Wohle beider Gemeinden.

Vielleicht können Margetshöchheim und Veitshöchheim dann auch wieder ohne Ärger aufeinander zugehen.

So sehr wir auch das Instrument des Bürgerbegehrens befürworten, halten wir es im Falle des Steges für nicht zielführend, könnte es doch nicht nur die beabsichtigte Stegvariante, sondern den gesamten Steg zu Fall bringen.

 

 

 

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Bernd Wiek 02/21/2011 17:56


Da hat die Drohung mal wieder gewirkt.


Dieter Gürz 02/21/2011 18:15



Beim wem?



Michael Bauch 02/08/2011 21:39


Als Veitshöchheimer (der allerdings erst 16 Jahre hier wohnt;-) erwarte ich - und übrigens viele Veitshöchheimer mit mir - von unserem Gemeinderat die Entscheidung FÜR einen neuen Steg. Alles
andere wäre eine maßlose Enttäuschung und in meinen Augen einfach nur eine Provinzposse. Gut, damit kann man vielleicht in die Überregionale Presse kommen. Den Veitshöchheimern ist damit allerdings
nicht gedient. Einer der touristisch meistbefahrensten Fahrradwege Deutschlands und dann fahren alle an Veitshöchheim, dem Rokokogarten, unserer Gastronomie, Hotellerie und dem Einzelhandel vorbei?
Das kann doch nicht im Sinne unserer Lokalpolitiker sein, oder etwa doch?