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Veitshöchheimer Grüne beantragen Einstellung eines Klimaschutzmanagers

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Sehr schnell reagierte die Gemeinderatsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die Vorstellung des Klimaschutzkonzepts im Gemeinderat (hier Link eigener Bericht).

Sie stelle am 20.9.2011 folgenden Antrag:

 

Die Gemeinde Veitshöchheim stellt einen Klimaschutzmanager mit einer Stundenzahl in Abhängigkeit von der möglichen Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, möglichst in Vollzeit, ein.

 

Begründung:

Das, von der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, 2008 beantragte und vom Architekturbüro Haase erarbeitete, integrierte Klimaschutzgutachten wurde am 20.09.2011 dem Gemeinderat vorgestellt.

Als wichtige Maßnahme für den Beginn der Umsetzung wurde die Einstellung eines „Klimaschutzmanagers“ bzw. einer Klimaschutzmanagerin“ vorgeschlagen. Das BMU fördert die Einstellung eines sogenannten Klimaschutzmanagers zur Zeit noch mit 65%. Die Gemeinde sollte diese Möglichkeit der Förderung schnell nutzen, um wie bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes Vorreiter zu sein und somit den hohen Fördersatz zu erhalten.

Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes erscheint der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, die Einrichtung einer Stelle „Klimaschutz“ dringend erforderlich. Da die Aufgaben eines Klimaschutzmanagers die Kapazität der Verwaltung übersteigt, sollten diese Aufgaben auf eine neue Stelle übertragen werden.

Folgende Aufgaben könnten von der/dem Klimaschutzmanager/in in Zusammenarbeit mit der vorhandenen Verwaltung exemplarisch wahrgenommen werden (Pkt 1 – 5 sind dem Klimaschutzgutachten entnommen):

1. Organisation, Controlling und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes

2. Aufbau einer Internetpräsenz mit Darstellung von Ziel, Ist- und Sollzustand

3. Strukturierte Bestandsaufnahme der Straßenbeleuchtung

4. Erstellen einer zukunftsweisenden Satzung für evtl. zu planende Neubaugebiete (Passivhauswohngebiet)

5. Festlegen von Energiestandards für gemeindeeigene Neubau- und Sanierungsmaßnahmen

6. Bearbeitung eines konkreten Projektes, für das es bis zu 100.000 Euro Fördermittel zu niedrigstem Zinssatz gibt.

7. Erarbeitung eines Flächenresourcenmanagments (ggf. Unterstützung der Verwaltung)

8. Erarbeitung eines Gebäudemanagements (ggf. Unterstützung der Verwaltung)

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Gez. Günter Thein gez. Amely Bauch

 

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Gerhard Müller 11/11/2011 21:23


Sehr differenziert und zukunftsweisend:)