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Veitshöchheim offenbar attraktiver Märkte-Standort - nun kommen auch noch Netto und dm - beide bereits im Bau

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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von Dieter Gürz

Veitshöchheim scheint offenbar ein sehr attraktiver Standort für die Märkte großer Handelsketten zu sein. Wie auf den beiden Fotos zu sehen, sind zurzeit zwei weitere  Märkte im Bau.

Genau gegenüber vom  Penny-Markt,  dessen Verkaufsfläche erst 2009 von 642 auf 799 Quadratmeter und um einen Backshop  erweitert wurde, siedelt sich in der  Raiffeisenstraße 9 des Veitshöchheimer Gewerbegebietes ein genau so großer  Netto-Lebensmittelmarkt mit Back-Shop an.


 

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Im Anschluss an den an der Kreisstraße oberhalb des Freibades gelegenen Lidlmarkt,  dessen Verkaufsfläche 2009  von 705 auf 1.117 Quadratmeter erweitert wurde, erfolgt nun der Anbau eines Drogerie- und Textilmarktes.

Der Ernstings family-Textilmarkt mit einer Verkaufsfläche von 144 Quadratmeter ist im unmittelbaren Anschluss an den Lidlmarkt als eigenständige „Einheit“ geplant. Daran an schließt der dm Drogeriemarkt mit einer Verkaufsfläche von 652 Quadratmeter.  

Begonnen hatte die rasante Entwicklung der Großmärkte in Veitshöchheim im Jahr 2000, als Erhard Mehlig vor den Toren der Kaserne das Einkaufszentrum „Maincenter“ mit einer Verkaufsfläche von 3.400 Quadratmeter eröffnete. Der neue dm-Markt grenzt unmittelbar an den Parkplatz des Maincenters an. Alle vorgenannten Märkte mit einer  Verkaufsfläche von rund 7000 Quadratmeter  tummeln sich entlang der Kreisstraße WÜ 3 auf einer Strecke von nur 500 Meter. 

Hinzu kommt noch, dass erst  im Frühjahr 2010 an der Mainuferstraße  der 1500 Quadratmeter große REWE-Markt und gegenüber  in einem zweiten Baukörper  ein KIK-Markt und eine IHR PLATZ-Filiale mit zusammen 1.000 Quadratmeter Verkaufsfläche eröffneten. dm ist bereits der dritte eigenständige Drogeriemarkt in Veitshöchheim, denn im Altort gibt es auch noch einen Schleckermarkt.

Die Verbraucher in Veitshöchheim haben somit die Qual der Wahl. Daneben gibt es nämlich schon seit Jahrzehnten in den Ulsamermarkt an der Kreuzung Setzweg/Lindentalstraße. Von den Verbrauchern in Veitshöchheim  gerne frequentiert wird darüber hinaus auch der unweit der Gemarkungsgrenze in Würzburg liegende ALDI-Markt.

 

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Bernd Wiek 06/24/2011 00:08


Ludwig Erhard gründete eine soziale Marktwirtschaft. Die verkam dann zur freien Marktwirtschaft, dh. zum TURBO-Kapitalismus. Die Kaptal-Interessen lassen die qm Verkaufsflächen explodieren bis das
die Hallen leerstehen. Das zahlt der Endverbraucher. Wir haben jetzt schon die höchsten Preise in Europa. Auch in einer freien Marktwirtschaft bedarf es gesetzlicher Rahmenbedingungen, wie z.B. in
Italien, wo ein Supermarkt außerhalb der Stadt nur genehmigt wird, wenn der Besitzer auch einen Laden im Zentrum betreibt.